Zwei Milliarden Nutzer bei WhatsApp

Eine beeindruckende Zahl: Mehr als zwei Milliarden Menschen verwenden aktuell WhatsApp. Das teilt der Messenger-Dienst in seinem eigenen Unternehmensblog mit. 2016 knackte WhatsApp bei der Anzahl der Nutzer erstmals die Ein-Milliarden-Marke, 2018 zählte die heutige Facebook-Tochter 1,5 Milliarden “User”. Die Tendenz: weiter steigend.

Der Dienst wird trotz der knallharten Geschäftsinteressen hinter den Jubelzahlen angesichts der durchbrochenen Nutzer-Schallmauer fast schon sentimental: “So viele bedeutende und besondere Momente werden über WhatsApp miteinander geteilt und wir fühlen uns geehrt, diesen Meilenstein erreicht zu haben.”

Der Schutz der per WhatsApp geführten Unterhaltungen sei dem Unternehmen wichtiger denn je. Und deshalb sei jede private Nachricht, die mit WhatsApp gesendet werde, standardmäßig durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. “Starke Verschlüsselung wirkt wie ein digitales Schloss, das nicht zu knacken ist”, so das WhatsApp-Versprechen.

Rudolf Huber

So wenig Verkehrstote wie noch nie

 Autos werden immer sicherer. Und das lässt sich jetzt auch eindrucksvoll an Zahlen ablesen. Im Jahr 2019 starben laut vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) 3.059 Menschen im Straßenverkehr. Eines vorweg: Natürlich ist jeder Tote einer zuviel. Aber: Im Vergleich zu 2018 ist das ein Rückgang um deutliche 6,6 Prozent. Das bedeutet: Damit gab es seit der Erfassung von Verkehrsunfällen vor über 60 Jahren nie weniger Verkehrstote in einem Jahr. Auch die Zahl der Verletzten sank um drei Prozent auf 384.000.

“Noch nie mussten so wenige Menschen im Straßenverkehr Ihr Leben lassen. Das ist erfreulich und zeigt, wie wichtig eine gute Präventionsarbeit ist”, sagt Prof. Klaus Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW).

Rund 2,7 Millionen Unfälle registrierte die Polizei 2019, das entspricht einem Plus von 1,9 Prozent. Damit ereignete sich laut der Statistiker etwa alle zwölf Sekunden ein Unfall auf Deutschlands Straßen. Bodewig merkt daher auch kritisch an: “Die Unfallzahlen sind insgesamt zu hoch. Besonders Radverkehr bleibt eine Herausforderung. Hier dürfen wir nicht nachlassen.”

Ralf Loweg