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Die ist Deutschlands SUV-Hochburg

Die wahren SUV-Hochburgen finden sich nicht in Stuttgart oder den anderen deutschen Großstädten. Am deutlichsten ist der Boom der höhergelegten Fahrzeuge mit und ohne Allradantrieb auf dem Land zu spüren. Ganz vorne liegt dabei der oberbayerische Landkreis Miesbach.

Wegen seiner Nähe zu den Bergen ist München zwar eigentlich die prädestinierte SUV-Metropole – mit einem Anteil von 9,8 Prozent liegt die bayerische Landeshauptstadt allerdings hinter Düsseldorf mit 9,9 Prozent. Mühlheim a. d. Ruhr (9,6 Prozent) folgt auf Platz drei. “Auch Berlin und Hamburg schaffen es in die Top Ten”, heißt es beim Vergleichsportal Check24, das die aktuellen Versicherungsverträge auf den Fahrzeugtyp hin abgeklopft hat. Das hat dann erkennbar nichts mehr mit der Topografie zu tun. Sondern mit dem Geschmack und dem Geldbeutel der Bewohner.

So richtig suvig geht es aber nach wie vor auf dem Land zu. So rangieren hinter dem Kreis Miesbach, der es auf einen Anteil von stolzen 14,3 Prozent bringt, die Kreise Rügen und Starnberg mit 14,2 und 13,5 Prozent auf den Rängen zwei und drei. Deutschlandweit liegt der SUV-Anteil laut der Statistik anhand von Versicherungsverträgen bei neun Prozent. mid/rhu

Die Spritpreise ziehen wieder an

Die Zeit sinkender Kraftstoffpreise scheint vorbei. Laut aktueller Auswertung des ADAC müssen Autofahrer für einen Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 1,196 Euro bezahlen, das sind 1,9 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 1,1 Cent auf durchschnittlich 1,063 Euro je Liter. Das ist bereits der dritte Wochenanstieg in Folge. Im Vergleich zu den Preisen vor der Coronakrise ist Tanken im Bundesschnitt dennoch rund 10 Cent je Liter billiger. Das hat jetzt der ADAC in einer Marktanalyse herausgefunden.

Die in den vergangenen Monaten stark eingebrochenen Rohölkurse haben sich mittlerweile stabilisiert – wenn auch deutlich unter dem Niveau der Vor-Corona-Zeit. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell rund 35 Dollar, das ist rund ein Dollar mehr als in der Vorwoche. Ende April lagen die Notierungen zeitweise unter 20 Dollar je Barrel.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr.

red