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Die ist Deutschlands SUV-Hochburg

Die wahren SUV-Hochburgen finden sich nicht in Stuttgart oder den anderen deutschen Großstädten. Am deutlichsten ist der Boom der höhergelegten Fahrzeuge mit und ohne Allradantrieb auf dem Land zu spüren. Ganz vorne liegt dabei der oberbayerische Landkreis Miesbach.

Wegen seiner Nähe zu den Bergen ist München zwar eigentlich die prädestinierte SUV-Metropole – mit einem Anteil von 9,8 Prozent liegt die bayerische Landeshauptstadt allerdings hinter Düsseldorf mit 9,9 Prozent. Mühlheim a. d. Ruhr (9,6 Prozent) folgt auf Platz drei. “Auch Berlin und Hamburg schaffen es in die Top Ten”, heißt es beim Vergleichsportal Check24, das die aktuellen Versicherungsverträge auf den Fahrzeugtyp hin abgeklopft hat. Das hat dann erkennbar nichts mehr mit der Topografie zu tun. Sondern mit dem Geschmack und dem Geldbeutel der Bewohner.

So richtig suvig geht es aber nach wie vor auf dem Land zu. So rangieren hinter dem Kreis Miesbach, der es auf einen Anteil von stolzen 14,3 Prozent bringt, die Kreise Rügen und Starnberg mit 14,2 und 13,5 Prozent auf den Rängen zwei und drei. Deutschlandweit liegt der SUV-Anteil laut der Statistik anhand von Versicherungsverträgen bei neun Prozent. mid/rhu

++++Update+++++ Medizinischer Notfall führt zu Verkehrsunfall – Ein Mensch stirbt

Am Samstagmorgen gegen 10:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Steinheim an der Murr, bei dem der 67-jährige Lenker eines Dacia die Ludwigsburger Straße in Richtung Rielingshausen befuhr. Als er nach bisherigem Ermittlungsstand aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen Pkw verlor, fuhr er auf den an einer roten Ampel stehenden Ford eines 51-Jährigen auf. Ein geistesgegenwärtiger Verkehrsteilnehmer erkannte die Situation sofort und zog den bewusstlosen Mann aus dessen Fahrzeug, um mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen. Der Rettungsdienst führte die Reanimationsmaßnahmen fort, jedoch konnte der mittels Rettungshubschrauber eingeflogene Notarzt nur noch den Tod des 67-Jährigen feststellen. Der Ford-Fahrer wurde durch den Aufprall nicht verletzt. Der Dacia wurde durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle abgeschleppt, der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Ludwigsburger Straße kurzzeitig gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden..