Diesel-Nachrüstung: Das müssen Autofahrer wissen

Gute Nachricht für Diesel-Besitzer: Die ersten Systeme zur Hardware-Nachrüstung von Diesel-Pkw wurden durch das Kraftfahrzeug-Bundesamt (KBA) zugelassen. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, informiert, welche Modelle nachgerüstet werden können, welche Kosten entstehen und was zu beachten ist.

Welche Fahrzeuge können nachgerüstet werden? Derzeit haben SCR-Systeme für verschiedene Modelle von Mercedes, Volvo sowie aus dem VW-Konzern eine Genehmigung durch das KBA erhalten. Bei Volvo sind es Fahrzeuge mit Zweiliter- oder 2,4-Liter-Dieselmotor (Euro 5) beim XC60, XC70, S60, V60, V70. Bei Mercedes Fahrzeuge der Motorenfamilie OM651, die Modelle C 220 CDI, C 250 CDI, E 220 CDI, E 250 CDI, GLK 220 CDI, V 220 CDI. Und im Volkswagen-Konzern 61 Fahrzeuge der Marken Audi, Skoda, Seat und Volkswagen mit Motoren EA189 und EA288.

Was kostet die Nachrüstung und wer zahlt diese? Autofahrer müssen von einer Kostenspanne von 2.000 bis 5.000 Euro inklusive Einbau rechnen, in der Regel zahlt er die Kosten selbst. VW und Mercedes haben einen Zuschuss von maximal 3.000 Euro je Fahrzeug zugesagt – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen wie Wohnort (Intensivstadt bzw. einem direkt angrenzenden Landkreis) oder bei schwerbehinderten Personen.

Wie werden die Zuschüsse beantragt? Über Webseiten der beiden Hersteller kann man sich informieren und den Zuschuss beantragen und am Ende auch auszahlen lassen.

Wer baut die Nachrüstsysteme ein? Das übernehmen anerkannte Werkstätten sowie speziell von den Herstellern der Nachrüstlösungen geschulte Werkstätten.

Was passiert mit der Garantie der Fahrzeuge? Die Herstellergarantie bleibt bestehen. Es sei denn, ein Schaden am Fahrzeug wurde durch den Einbau oder den Betrieb einer Hardware-Nachrüstung direkt verursacht. Die Garantie- und Haftungsbedingungen liegen laut Angabe der Autohersteller in der Verantwortung der Anbieter der Nachrüstsysteme.

Für wen lohnt sich die Hardware-Nachrüstung? Das hängt von vielen Faktoren ab. Bei der Bewertung sind vor allem die direkte Beeinträchtigung von Fahrverboten, der Wert und das Alter des Fahrzeugs sowie eine mögliche Bezuschussung der Einbaukosten entscheidend.

Andreas Reiners

Zwei 17-jährige Schülerinnen bei Verkehrsunfall verletzt; Ludwigsburg: Verletzter nach Rangelei im Bus

Gerlingen: zwei 17-jährige Schülerinnen bei Verkehrsunfall verletzt

Zwei 17-jährige Schülerinnen wurden am Montag gegen 11:05 Uhr verletzt, als sie in der Hauptstraße in Gerlingen in einen Unfall verwickelt wurden. Eine 71-jährige PKW-Lenkerin übersah die beiden Mädchen vermutlich, als sie die Straße über den Fußgängerüberweg überqueren wollten. Die Frau konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und erfasste die Jugendlichen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 800 Euro. Die Schülerinnen begaben sich in ein Krankenhaus. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, entgegen.

Ludwigsburg-Poppenweiler: Verletzter nach Rangelei im Bus

Am Montagabend wurde ein 27-Jähriger gegen 17:50 Uhr bei einer Rangelei in der Buslinie 430 nach Poppenweiler verletzt. Ein 18-jähriger Tatverdächtige fiel zuvor bereits wegen lautstarken Pöbeleien im Bus auf. Als der 27-Jährige an der Haltestelle Steinheimer Straße in Poppenweiler den Bus verlassen wollte, verstellte der 18-Jährige ihm den Weg. Als der 27-Jährige ihn aufforderte den Weg freizugeben, wurde er vom Tatverdächtigen angespuckt und mit einer schweren Goldkette ins Gesicht geschlagen. In der folgenden Rangelei gelang es dem 27-Jährige nur unter Mithilfe von drei anderen Fahrgästen den 18-Jährigen zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Der 27-Jährige verletzte sich hierbei an der Hand. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Tel. 07141/18-5353 beim Polizeirevier Ludwigsburg zu melden.