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Schwerer Auffahrunfall auf A81 – Einsatz von Rettungshubschrauber

Am Mittwoch gegen 15.15 Uhr kam es auf der Autobahn A81 in Fahrtrichtung Heilbronn auf Höhe der Anschlussstelle Feuerbach zu einer folgenschweren Kollision zweier Lastwagen. Aufgrund des Rückstaus wegen eines weiteren Verkehrsunfalles im Bereich vor der Anschlussstelle Zuffenhausen musste der 52 Jahre alte Fahrer eines Volvo-Sattelzuges am Stauende auf der rechten Fahrspur abbremsen. Der hinter ihm fahrende 39-jährige Lenker eines 26-Tonnen Lkw der Marke MAN fuhr daraufhin auf das Heck des Aufliegers des Sattelzuges auf. Die Kollision war so heftig, dass das Führerhaus des MAN stark deformiert und der Fahrer eingeklemmt wurde. Ein ebenfalls in Richtung Heilbronn fahrender Pkw Peugeot eines 54-Jährigen wurde durch umherfliegende Trümmerteile getroffen und beschädigt. Der Fahrer des Sattelzuges und der Pkw-Lenker wurden glücklicherweise nicht verletzt. Der schwer verletzte Fahrer des MAN-Lkw musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Heilbronn aufgrund Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme für ca. eine Stunde voll gesperrt. Vom Autobahndreieck Leonberg her staute sich der Verkehr daher auf einer Länge von ca. 7 Kilometern. Aufgrund schaulustiger Verkehrsteilnehmer kam es auch in der Gegenrichtung zu einem Gafferstau von ca. 4 Kilometern Länge. Außer mit dem Hubschrauber war der Rettungsdienst noch mit zwei Rettungswagen vor Ort. Die Feuerwehr Ditzingen war mit insgesamt 7 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Außerdem war die Autobahnmeisterei Ludwigsburg mit Absperr- und Reinigungsmaßnahmen am Unfallort eingesetzt.

++++Update+++++ Medizinischer Notfall führt zu Verkehrsunfall – Ein Mensch stirbt

Am Samstagmorgen gegen 10:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Steinheim an der Murr, bei dem der 67-jährige Lenker eines Dacia die Ludwigsburger Straße in Richtung Rielingshausen befuhr. Als er nach bisherigem Ermittlungsstand aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen Pkw verlor, fuhr er auf den an einer roten Ampel stehenden Ford eines 51-Jährigen auf. Ein geistesgegenwärtiger Verkehrsteilnehmer erkannte die Situation sofort und zog den bewusstlosen Mann aus dessen Fahrzeug, um mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen. Der Rettungsdienst führte die Reanimationsmaßnahmen fort, jedoch konnte der mittels Rettungshubschrauber eingeflogene Notarzt nur noch den Tod des 67-Jährigen feststellen. Der Ford-Fahrer wurde durch den Aufprall nicht verletzt. Der Dacia wurde durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle abgeschleppt, der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Ludwigsburger Straße kurzzeitig gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden..