Testkäufe in Ludwigsburg: Bahnhof schneidet am schlechtesten ab

Durchwachsen fällt die Bilanz der jüngsten Testkäufe aus, die Jugendsachbearbeiter des Polizeireviers zusammen mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Ludwigsburg und drei jugendlichen Auszubildenden am Mittwoch durchgeführt haben. In 22 Verkaufsstellen, davon 13 in der Innenstadt, testeten die Kontrolleure das Verkaufsverhalten des Personals hinsichtlich der Abgabe von Tabakwaren, Alkohol und jugendgefährdender Medien.

In neun der überprüften Verkaufsstellen bekamen die jugendlichen Testpersonen problemlos entsprechende Waren. In vier Fällen sogar nachdem sie den verlangten Ausweis vorgelegt hatten. Mit drei unzulässigen Verkäufen in vier Betrieben war die Quote am Bahnhof Ludwigsburg dabei am schlechtesten. Eine Jugendliche wurde dabei von Mitarbeitenden eines Promotionstandes für eine neue Zigarettensorte aktiv angesprochen und zum Kauf animiert. Alle Verkaufsverantwortlichen werden angezeigt und müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Vater schießt mit Schreckschusswaffe auf Sohn

Ludwigsburg:

Am Samstag um 00:22 Uhr wurden der Notrufzentrale des Polizeipräsidiums Ludwigsburg durch Anwohner mehrere Schüsse und eine körperliche Auseinandersetzung in der Johannes-Buhl-Straße mitgeteilt.
Im Verlauf eines  Familienstreites feuerte der 55-jährige Vater auf der Straße mit einer Pistole mehrmals auf seinen 33-jährigen Sohn. Als dieser versuchte, ihm die Waffe abzunehmen, kam es schließlich zur Schlägerei. Erst ein hinzugekommener weiterer Verwandter konnte dem Angreifer schließlich die Waffe entreißen. Der Vater flüchtete daraufhin vom Tatort, konnte jedoch im Verlauf der polizeilichen Fahndung festgenommen werden. Die Waffe wurde beschlagnahmt. Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe, mit welcher Reizstoffmunition verschossen wurde. Der Vater und der Sohn erlitten bei der Auseinandersetzung jeweils leichte Verletzungen. Die Polizei war mit insgesamt 8 Fahrzeugbesatzungen im Einsatz. Auch der Rettungsdienst war mit einer Rettungswagenbesatzung und einer Notarztwagenbesatzung vor Ort.