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Verkehrsmeldungen vom Wochenende

Verkehrsunfall auf der A81/ Höhe Engelbergtunnel

Drei beschädigte Fahrzeuge und 12.000 EUR Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Samstag den 01.06.2019 gegen 13:00 Uhr, auf der Bundesautobahn 81 ereignete. Unmittelbar nach dem Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Stuttgart übersah eine 25-Jährige Golffahrerin den vor ihr verkehrsbedingt haltenden VW-Passat und fuhr auf diesen auf. Hierbei wurde der Passat, der 35-Jährigen Fahrerin auf den vor ihr haltenden VW Golf aufgeschoben. Da der VW Passat sowie der VW Golf der Unfallverursacherin aufgrund der Kollision nicht mehr fahrbereit waren, mussten diese abgeschleppt werden. Keiner der Beteiligten wurde verletzt.

Ludwigsburg: Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich

Am Samstag dem 01.06.2019, gegen 12:00 Uhr, ereignete sich in Ludwigsburg, an der Kreuzung Hohenzollernstraße zur Richard-Wagner-Straße ein Verkehrsunfall zwischen zwei Pkws. Der 47 jährige Fahrer eines schwarzen BMW befuhr die Richard-Wagner-Straße aus Richtung B 27 kommend und wollte auf die Hohenzollernstraße einbiegen. Dort fuhr der 55 jährige Fahrer eines weißen Renault Kangoo aus Richtung Kornwestheim kommend. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, an den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden in Höhe von 1000,00 Euro. Zeugen des Unfalls, welche Aussagen dazu machen können, welches der Fahrzeuge zum Zeitpunkt des Unfalls rot hatte, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg in Verbindung zu setzen (Tel.:07141 185353)

Schwieriges Haushaltsjahr: Stadtverwaltung und Gemeinderat treffen sich zu Klausur

In den kommenden Wochen werden sich Stadtverwaltung und Gemeinderat intensiv mit dem Haushalt für das Jahr 2020 und den Investitionen bis 2023 beschäftigen. Zur Vorbereitung der Haushaltsberatungen haben sich jetzt die Führungsriege der Verwaltung und die Ludwigsburger Stadträtinnen und Stadträte zu einer gemeinsamen Klausur getroffen. Dabei wurde klar, Stadtverwaltung und Gemeinderat stehen vor einem schwierigen Haushaltsjahr 2020. „Der kommende Haushalt wird eine Herausforderung, die wir nur mit gemeinsamen Anstrengungen bewältigen können“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht.

Am vergangenen Freitagabend stand der Ergebnishaushalt für 2020 – also die laufenden Ein- und Ausgaben – im Mittelpunkt der Klausur. Stadtkämmerer Harald Kistler erläuterte die Ausgangslage und die Entstehung des Haushaltsentwurfs, den die Stadt erarbeitet hat. Zwar erwartet die Stadt für das kommende Jahr ähnlich hohe Steuereinnahmen wie 2019. Aber erstmals seit Jahren wird es keine Steigerungsrate in diesem Bereich geben. Dem gegenüber stehen weiter gestiegene Ausgaben. OB Knecht erläuterte: „Auf Grund der zunehmenden Aufgaben der vielen begonnenen Projekte haben wir einen ansteigenden Personalbedarf. Aber es ist uns gelungen, in intensiven Beratungsrunden in der Verwaltung den ursprünglichen Personalkostenansatz um mehrere Millionen Euro abzusenken. Dennoch wird der Personaletat über dem des Vorjahres liegen.“

„Um die schwarze Null, also einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt zu erreichen, mussten wir an vielen Stellschrauben drehen“, verdeutlichte Kistler. Der Verwaltungsvorschlag sieht neben den Einsparungen beim Personaletat (beispielsweise durch eine Stellen-Wiederbesetzungssperre) pauschale Kürzungen von Fachbereichsbudgets oder die Erhöhung von Entgelten und Gebühren vor. Während der Klausur zeichnete sich dabei bei den Stadträtinnen und Stadträten die Tendenz ab, die Grund- und Gewerbesteuer nicht zu erhöhen.

Am Samstag richtete sich der Fokus auf die Bau-Investitionen bis 2023. Die Verwaltung stellte eine ausführliche Übersicht über alle Hoch- und Tiefbau-Maßnahmen, die in diesen Zeitraum fallen, vor. Diskutiert wurden Maßnahmen, die schon in der Umsetzung sind, die beschlossen, aber noch nicht begonnen sind und Maßnahmen, für die es noch keinen Bau- und Entwurfsbeschluss gibt. Pflicht oder Kür?   Das war eine häufige Frage, die bei der Einschätzung einzelner Maßnahmen und ihrer Priorität, gestellt wurde. Schon für die als notwendig angesehenen Investitionen werden voraussichtlich neue Kredite benötigt.

In den kommenden Wochen werden sich die Gemeinderatsfraktionen nun intensiv mit dem Verwaltungsvorschlag für den Ergebnishaushalt sowie dem Investitionsprogramm auseinandersetzen. „Das war ein guter Auftakt, der gekennzeichnet war durch hohe Transparenz und konstruktive Gespräche“ – so der Tenor der Fraktionen.

Die Stadtverwaltung wird den Entwurf für den Etat 2020 und den Finanzplan bis 2023 am Mittwoch, 6. November, in den Gemeinderat einbringen. Die Generaldebatte der Stadträte findet am Mittwoch, 20. November, statt. Danach werden Stadtverwaltung und Gemeinderat über den Haushaltsentwurf beraten und ihn voraussichtlich am Mittwoch, 12. Dezember, beschließen.