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Bei der eigenen Schönheit wird nicht gespart

Viele Deutsche müssen sparen. Für viele ist allerdings die eigene Schönheit die falsche Stelle, um den Geldbeutel zu schonen. Das ist am Umsatz des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW) deutlich zu erkennen. Denn der vermeldet in seinen beiden Geschäftsbereichen Schönheits- und Haushaltspflege für das erste Halbjahr 2019 wachsenden Umsatz im Vergleich zu 2018.

Das Inlandsgeschäft ist dabei mit einem Umsatz von 7,8 Milliarden Euro auf einem stabilen Niveau. Dafür konnte der Exportumsatz um 7,3 Prozent auf 5,0 Milliarden Euro gesteigert werden. Unter dem Strich bedeutet das einen Anstieg der Erlöse um 2,6 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro. “Vor dem Hintergrund der aktuell rückläufigen Gesamtwirtschaft sind die Zahlen unserer Branche – insbesondere im Export – erfreulich”, kommentiert IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser die neuen Kennziffern.

Konkret gaben die Verbraucher in Deutschland im ersten Halbjahr 2019 5,5 Milliarden Euro für Schönheitspflege- und 2,3 Milliarden Euro für Haushaltspflegeprodukte aus.

Insgesamt wurden im In- und Ausland im Betrachtungszeitraum 330 Millionen Euro mehr für die Produkte der beiden Branchen ausgegeben. Diese Steigerung um 2,6 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro ist auf die erneut stark gestiegenen Exporte zurückzuführen.

So geht Urlaubsplanung in der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat die Urlaubspläne der Deutschen ganz schön durcheinander gebracht. Während die einen nicht mehr damit gerechnet hätten, nun doch noch in die Ferien zu fahren, warten die anderen auf die Rückzahlungen von stornierten Flügen oder Pauschalreisen. Wie können sich Urlauber in dieser unbeständigen Zeit richtig absichern? Der digitale Versicherungsmanager “Clark” klärt Fragen rund um Reise-, Rechtsschutz- und Unfallversicherung. Damit die Deutschen ihren Sommer 2020 sicher genießen können.

Wer sich in der aktuellen Situation dazu entscheidet, in den Urlaub zu fahren, muss sich darüber bewusst sein, dass Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherungen möglicherweise nicht greifen. Denn seitdem das Coronavirus als Pandemie klassifiziert ist, entfallen bei den meisten Versicherern in diesem Zusammenhang die Leistungen und der Schutz. Auch eine amtliche Quarantäne-Maßnahme fällt nicht unter den Versicherungsschutz – genauso wenig wie aus Angst vor Covid-19 eine Reise nicht anzutreten.

Ob die Reiserücktrittsversicherungen im Fall einer Corona-Erkrankung greift, ist vom jeweiligen Versicherer abhängig. In solchen Fällen sollte die Leistungspflicht der Reiserücktrittsversicherung direkt beim Versicherer erfragt werden, so die Experten Tipp: Die meisten Versicherer haben ihre Regelungen zur Corona-Thematik auch auf Ihren Webseiten unter Aktuelles hinterlegt.

Ähnlich sieht es aus, wenn man aus einem sogenannten “Corona-Hotspot” in Deutschland kommt und seinen Urlaub ohne Attest nicht antreten darf oder vor Ort abbrechen muss. Denn eine Beschränkung gab es zuvor in Deutschland nicht. Daher ist sie in den Verträgen der Reiseversicherungen nicht enthalten. “In solchen Fällen ist es notwendig, dass die betroffenen Personen direkt ihren Versicherer kontaktieren und sich individuell beraten lassen – vielleicht zeigt sich dieser ja aufgrund der Ausnahmesituation kulant”, raten die Versicherungsexperten.

Wer sich zu Zeiten einer Pandemie ins Ausland begibt, sollte auf alle Fälle eine Auslandsreise-Krankenversicherung haben. Wieso? Bei Verdacht auf eine Covid-19 Erkrankung zahlt diese den Test und die Behandlung vor Ort. Denn trotz europäischem Krankenversicherungsschein kann bei der gesetzlichen Krankenkasse die Übernahme von Leistungen im Ausland nicht immer garantiert werden.

Ralf Loweg