Immer mehr Cyber-Attacken auf Unternehmen

Immer mehr Unternehmen geraten ins Visier von Cyber-Gangstern. In allen untersuchten Ländern wurden 47 Prozent der kleinen und 63 Prozent der mittelgroßen Betriebe Opfer von Cyber-Attacken. Das geht aus dem “Cyber Readiness Report” hervor.

Hauptgrund: Durch die zunehmende Vernetzung der Unternehmen finden Cyber-Kriminelle zudem mehr potenzielle Einfallstore, um in fremde Systeme zu gelangen. Besonders die digitalisierte Lieferkette wurde 65 Prozent aller betroffenen Unternehmen zum Verhängnis. Das heißt: Die Angreifer nutzten Verbindungen zu Zulieferern, um Zugriff zu erlangen.

Obwohl die überwiegende Mehrheit der Befragten keine Cyber-Experten sind, zeigen sich Verbesserungen im Umgang mit digitalen Gefahren. Immer mehr Unternehmen in Deutschland verfügen über einen Mitarbeiter, der speziell für Cyber-Risiken zuständig ist. Außerdem reagieren mehr Firmen mit konkreten Gegenmaßnahmen, wenn sie Opfer eines Cyber-Angriffs wurden. Nur noch 32 Prozent der betroffenen deutschen Unternehmen gaben an, dass sich nach einer Attacke nichts geändert hat (Report 2018: 45 Prozent). cid/rlo

Online-Dokumente: Vorsicht vor Betrügern

Im digitalen Zeitalter können auch wichtige Dokumente online beantragt werden. Dazu gehören Geburtsurkunde oder Führungszeugnis. Doch Vorsicht: Inzwischen wurden Fälle bekannt, in denen Bürger bei der Internetsuche unter dem Stichwort “Führungszeugnis online beantragen” auf die private Internetseite www.amtsweg.com geleitet wurden. Das berichtet jetzt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Die Angaben auf der Seite erwecken den Eindruck, dass gegen Zahlung von 13 Euro – also genau des Betrages, auf den sich auch die Gebühr für die Erstellung eines Führungszeugnisses beläuft – dieses online beantragt und übersandt werden kann. Nur bei genauem Hinsehen fällt auf, dass nach Bezahlung keineswegs ein Führungszeugnis übersandt wird, sondern nur ein eBook, das erklärt, wie ein Führungszeugnis online beantragt werden kann.

Diese Masche kommt immer wieder vor: Einige Dienstleister machen ein Geschäft damit, die Anfragen an Behörden weiterzuleiten und dafür extra abzukassieren. Wer nicht genau hinschaut, zahlt entweder doppelt – oder bekommt statt des gewünschten Papiers lediglich Informationen zur Beantragung. Manche Seiten sind besonders dreist und senden sogar direkt eine Mahnung.

Unsere Tipps, wie Sie sich vor unseriösen Angeboten schützen: Beantragen Sie offizielle Dokumente immer direkt bei der Stadt oder der Gemeinde. Häufig geht das online – dieser Service kostet in der Regel nichts.

Überprüfen Sie im Impressum, ob Sie wirklich auf der Seite der zuständigen Behörde sind. Werden Gebühren verlangt, lesen Sie aufmerksam die Bedingungen. Kommt bei Ihnen eine Rechnung oder Mahnung an, widersprechen Sie. cid/rlo

Wo die fiesen Keime lauern

Auch in einer scheinbar gut geputzten Wohnung können Mikroben paradiesische Bedingungen vorfinden und Krankheiten übertragen. Hier einige bei Bakterien und Viren besonders beliebte Stellen – und Tipps, um vorzubeugen.

Smartphones, die man ständig in die Hand nimmt, sind ein Dorado für Keime. Besonders der viel genutzte “Home-Button” wirkt als Mikroben-Sammelpunkt. Sie können sich auf der glatten Display-Oberfläche allerdings nicht gut halten. Die Zahl lässt sich durch regelmäßiges Händewaschen minimieren. Reinigungs-Tipp: Hygienespray ohne Alkohol.

Wenn ein erkälteter Mitbewohner durch die TV-Programme zappt, hinterlässt er garantiert ein paar Erreger auf der Fernbedienung. Viele können 24 Stunden lang überleben, Grippeviren noch deutlich länger. Regelmäßige Desinfektion mit Spray oder Hygienetüchern kann Ansteckungen vorbeugen.

Keimfalle Rechner: Auf einer normalen Tastatur fanden Forscher 3.300 Bakterien pro Quadratzentimeter. Wer am Rechner isst, versorgt die Mikroben mit Krümel-Resten, die in die Tastatur fallen. Tipp: Regelmäßig das Tastenfeld umdrehen, Brösel entfernen. Die Oberfläche sollte man mit einem Tuch (getränkt mit Haushaltsreiniger) abwischen – die Maus nicht vergessen.

Heißer Kandidat für den Titel “Größte Keimschleuder der Wohnung” ist der Haushaltsschwamm. In seinem grobporigen Inneren herrscht oft ein feucht-warmes Klima mit reicher Nahrung für Mikroben. Pro Kubikzentimeter Schwamm können etwa 60 Milliarden Bakterien wimmeln. Tipp: Schwämme regelmäßig austauschen.

Tatort Kühlschrank: Seine leicht feuchte Innenwand ist ein Mikroben-Tummelplatz: Im Durchschnitt leben hier 11,4 Millionen Keime pro Quadratzentimeter. Kein Wunder, dass unverpackte Nahrungsmittel trotz Kühlung schnell verderben. Regelmäßiges Putzen sollte Standard sein, reicht allerdings nicht, um gefährliche Keime zu beseitigen. Abhilfe schaffen Haushaltshelfer wie “fridgedoc food protect” (Versandapotheke, www.fridgedoc.de). Die Sticks werden nach Aktivierung durch Knicken in den Kühlschrank gehängt und erzeugen eine Schutzatmosphäre, die Keime zu 99,9 Prozent abtötet. Nebeneffekt: Unverpackte Lebensmittel bleiben wesentlich länger frisch.

Gerade bei viel genutzten Schneidebrettern und Küchenmessern ist peinlich genaue Hygiene angesagt. Sie muss man nach dem Einsatz immer wieder abwaschen. Sonst wandern Bakterien und Keime von einem Lebensmittel auf das andere (die gefürchtete Kreuzkontamination) und gelangen schließlich in den Nahrungskreislauf. mp/rlo

Reisen mit dem Hund: Vorsicht Parasiten

Wer seinen Hund mit auf die Urlaubsreise nimmt, sollt nicht nur an den Futternapf denken. Denn Flöhe, Zecken, vor allem aber auch Mücken übertragen in bestimmten Risikogebieten häufig Infektionserreger, die dann zunächst unerkannt, die Heimreise mit antreten.

Eine besondere Gefahr geht von Stechmücken aus. Gerade in Mittelmeerländern oder südosteuropäischen Ländern können diese Herz- und Hautwürmer übertragen. Die sehr kleinen Sand- und Schmetterlingsmücken übertragen die Erreger der Leishmaniose. Diese Erkrankung verläuft in einigen Fällen besonders schwerwiegend, und die Infektion bleibt lebenslang bestehen. Innere Organe, vor allem die Nieren, oder die Haut können betroffen sein. Die Leishmaniose wird als die bedeutendste Reisekrankheit eingestuft.

Zecken sind potenzielle Überträger von Erregern, die Infektionen wie die Ehrlichiose, Babesiose, Hepatozoonose, Anaplasmose oder die Borreliose, auslösen. Und Flöhe können Krankheiten wie den Gurkenkernbandwurm übertragen.

Die genannten Parasiten sind in den Risikogebieten nahezu ganzjährig aktiv. Deshalb gehört ein vorbeugender Floh- und Zeckenschutz zwingend zu den Vorbereitungen bei Reisen mit dem Hund. Das ist auch im Heimatland durchaus empfehlenswert, denn auch hier können verschiedene Erreger durch Zecken und Flöhe übertragen werden.

Ein Mückenschutz wird hierzulande noch nicht so häufig angewendet. Er sollte einige Tage vor Reiseantritt beginnen. Kombinationspräparate, die vor verschiedenen Parasiten gleichzeitig schützen, stehen zur Verfügung. Der Tierarzt kann ein geeignetes Mittel empfehlen.

Übrigens: Auch wer die Ferien mit seinem Tier in Deutschland verbringt, sollte sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Im Zuge des Klimawandels, der Tierimporte und des zunehmenden Reiseverkehrs mit Tieren haben sich einige ursprünglich hier nicht-heimische Parasiten auf den Weg gemacht und sind inzwischen auch in Deutschland anzutreffen. mp/rlo

Darum ist der LDL-Cholesterin-Wert so wichtig

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. Als einer der wichtigsten Risikofaktoren gilt erhöhtes LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein). Zur Abklärung seines persönlichen Risikos sollte jeder Mensch seinen LDL-C-Wert kennen und sich der Zusammenhänge bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewusst werden. Von enormer Bedeutung ist dies vor allem für Menschen, die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben.

Das LDL-Cholesterin, das auch als “schlechtes” Cholesterin bekannt ist, ist einer der Hauptfaktoren für die Entstehung und das Voranschreiten der Atherosklerose. Wenn sich zu viel LDL-Cholesterin im Blut angesammelt hat, kann es sich an den Gefäßinnenwänden einlagern, die Gefäße verengen, und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen hohen LDL-Cholesterin-Werten und dem Risiko für koronare Herzerkrankungen gibt. Aus diesem Grund ist die Senkung des LDL-Cholesterins einer der wichtigsten und wirksamsten Faktoren zur Reduktion dieses Risikos.

Trotz dieser Erkenntnis wird auf das LDL-Cholesterin in der medizinischen Versorgung im Vergleich zu anderen bekannten Risikofaktoren häufig unzureichend geachtet, betonen Experten. Nur rund 60 Prozent der Patienten sind sich laut aktuellen Zahlen der Grunderkrankung einer Hypercholesterinämie bewusst. So wurde bei drei von vier Patienten mit bekannter Hypercholesterinämie auch nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt keine LDL-Cholesterin-Messung durchgeführt. mp/rlo

Telefonieren ins EU-Ausland: Achtung Schock-Rechnung

Eigentlich soll die neue EU-Verordnung das Telefonieren in andere EU-Länder billiger machen. Doch oft entpuppen sich die Telefonate beispielsweise von Deutschland als Kostenfalle. Denn das sogenannte Roam-like-at-Home-Prinzip findet in Fällen, in denen Nutzer aus einem deutschen in ein ausländisches Netz eines anderen EU-Mitgliedstaates anrufen, keine Anwendung.

Was sagen Experten dazu? “Um Schock-Rechnungen vorzubeugen, hat die Europäische Union eine Regulierung der Endkundenentgelte für Auslandsgespräche und SMS beschlossen”, sagt Alexander Kuch vom Onlinemagazin teltarif.de.

Nach der neuen EU-Verordnung werden die Preise für Auslandstelefonate innerhalb der EU gedeckelt. Mit der Festlegung auf eine Preisobergrenze wird hohen Gebühren ein Riegel vorgeschoben und Verbraucher sollten in entsprechenden Fällen keine unverhältnismäßig hohen Rechnungen mehr erhalten.

Gebühren von bis zu 1,99 Euro pro Minute für ein Auslandsgespräch via Handy, wie sie laut Daten des Europäischen Verbraucherverbandes in Deutschland 2016 noch anfielen, sollten so der Vergangenheit angehören. “Ab 15. Mai 2019 dürfen regulierte Auslandsgespräche aus dem Heimatland nicht mehr als 19 Cent pro Minute und SMS in andere EU-Staaten nicht mehr als 6 Cent pro Kurzmitteilung kosten”, erklärt Experte Kuch. Dies gelte auch unabhängig davon, ob aus dem Mobilfunknetz oder Festnetz angerufen wird.

Doch auch bei der neuen Regelung zu günstigeren Anrufen innerhalb der EU gibt es Ausnahmen. Vonseiten der Bundesnetzagentur heißt es, die festgelegten Preisobergrenzen dürfen bei Tarifen mit Minutenabrechnung nicht überschritten werden. Wer aber schon eine Flatrate für Auslandstelefonate hat, kann gegebenenfalls nicht auf die Einhaltung der Obergrenze hoffen, da nutzungsunabhängige, pauschal abgerechnete Tarife nicht der Regulierung unterworfen sind. Folglich könnten Mobilfunkanbieter neben den regulierten Tarifen für Auslandstelefonate ihren Kunden weiterhin alternative Optionen anbieten, die nicht der europäischen Verordnung unterliegen. cid/rlo

Immer weniger PCs werden verkauft

Das Geschäft mit Computern hat sich stark eingetrübt. So wurden im ersten Quartal 2019 weltweit rund 58,5 Millionen PCs ausgeliefert. Das entspricht einem Rückgang von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, berichten die Marktforscher von Gartner.

Top 3 unter den PC-Verkäufern auf dem Weltmarkt sind Lenovo, HP und Dell. Sie zeichnen gemeinsam für 61,5 Prozent der Lieferungen verantwortlich – 2018 waren es 56,9 Prozent.

Lenovo hält den ersten Platz mit dem größten jährlichen Wachstum. Dabei profitiert der Hersteller von der Einbrechnung der Fujitsu-Lieferungen ab dem zweiten Quartal 2018. Die HP-Auslieferungen wuchsen um 0,8 Prozent in gleichen Zeitraum. Der Hersteller verzeichnet ein Plus bei Desktops, während die mobilen PCs stagnieren. Dell vermeldet ein Wachstum für das fünfte Quartal in Folge.

Die Nachfrage nach Business-PCs ist anhaltend stark. Das liegt vor allem am Programm Windows 10, das den Verkauf antreibt. Allerdings weist Gartner darauf hin, dass 2019 das letzte Jahr sein wird, das von diesem Phänomen profitiert. Die schwachen Zahlen bei den mobilen PCs seien bereits ein Indikator, dass der Wechsel auf Windows 10 seinen Höhepunkt erreicht habe, heißt es dazu. cid/rlo

Vorsorgevollmacht: Gut vorbereitet für den Ernstfall

Krankheit, Unfall oder Alter: Jeder Erwachsene kann plötzlich in die Lage kommen, wichtige Angelegenheiten des Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln zu können. “Dann ist es von Vorteil, wenn die Person eine Vorsorgevollmacht erstellt hat”, sagt Heike Morris, juristische Leiterin der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). “Das Dokument benennt eine Person des Vertrauens, die im Ernstfall stellvertretend für den Verfasser und in seinem Namen handeln darf.”

Ein solcher Ernstfall tritt zum Beispiel ein, wenn Sie aufgrund einer psychischen Krankheit, körperlicher Beeinträchtigung oder geistiger oder seelischer Behinderungen nicht mehr in der Lage sind, sich vollständig selbst um Ihre Angelegenheiten zu kümmern. Lebens- oder Ehepartner, volljährige Kinder oder Eltern gelten dann nicht automatisch als bevollmächtigt, in Ihrem Namen Rechtsgeschäftige abzuschließen oder Entscheidungen zu fällen.

Zu diesem Zweck bestellt das Gericht einen gesetzlichen Betreuer für Aufgabenkreise, für die eine Betreuung notwendig ist. Gerichte versuchen vorrangig, Angehörige des Betroffenen als ehrenamtlichen Betreuer auszuwählen. “Es kann jedoch sein, dass eine fremde Person, ein Berufsbetreuer, bestimmt wird”, sagt Heike Morris.

Anders ist die Situation, wenn Sie eine Vorsorgevollmacht erstellt haben. In dieser können Sie eine oder mehrere Personen, denen Sie uneingeschränkt vertrauen, benennen und ihnen das Recht einräumen, in Ihrem Namen stellvertretend und rechtsverbindlich zu handeln – zum Beispiel, falls Sie pflegebedürftig werden und selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind.

In der Vorsorgevollmacht können Sie festlegen, welche Bereiche Ihres Lebens diese betrifft und welche Befugnisse Sie dem Bevollmächtigten einräumen. “Dieser kann dann zum Beispiel Entscheidungen bezüglich Ihres Vermögens oder Aufenthaltsortes treffen oder dazu berechtigt werden, Sie vor Gericht oder bei Behörden zu vertreten.” In anderen notwendigen Fällen, die nicht von der Vollmacht erfasst sind, kann weiterhin eine Betreuerbestellung erforderlich werden.

Sicherheitshalber sollte die Vorsorgevollmacht schriftlich aufgesetzt, mit Ort und Datum versehen und eigenhändig unterschrieben werden. “Eine Beglaubigung, ob durch einen Notar oder eine Betreuungsbehörde, ist nicht zwingend erforderlich. Sie stärkt jedoch die Akzeptanz im alltäglichen Rechtsverkehr”, sagt Heike Morris.

Bei Grundbuchangelegenheiten ist eine öffentliche Beglaubigung erforderlich. Diese kann für eine Gebühr von zehn Euro bei einer Betreuungsbehörde eingeholt werden. Zusätzlich zur Vorsorgevollmacht sollte jede Person eine Patientenverfügung verfassen. In dieser können Sie festlegen, welche medizinische Behandlung der Bevollmächtigte im Krankheitsfall anordnen darf.

Weitere Informationen gibt es im Online-Special der UPD: “Vorsorgevollmacht – Warum sollte ich Vorsorge treffen?” unter https://patientenberatung.de/de/gesundheit/themenspecial/themenspecial-vorsorgevollmacht. Die Telefon-Hotline der UPD lautet 0800 011 77 22. mp/rhu

Was tun gegen nächtlichen Harndrang?

Prostatabeschwerden: Was tun gegen nächtlichen Harndrang?

mp Groß-Gerau – Bei fast jedem zweiten Mann über 50 treten Veränderungen der Prostata auf. Meist handelt es sich um eine gutartige Vergrößerung der Drüse, die so genannte Benigne Prostatahyperplasie. In vielen Fällen ist dies kein Grund zur Sorge, denn es gilt die Devise: Man(n) kann auf natürliche Weise etwas gegen die Symptome tun.

Die Prostata ist bis zum 30. Lebensjahr normalerweise etwa kastaniengroß. Danach setzen hormonelle Veränderungen ein, die bei vielen Männern zu einer allmählichen Vergrößerung des Organs führen. Dadurch drückt sie auf die Blase und engt die Harnröhre mehr und mehr ein. Dadurch werden die Toilettengänge tagsüber immer häufiger. In der Nacht verhindert der gesteigerte Harndrang das Durchschlafen. Das raubt auf Dauer viel Energie. Hinzu kommt das Gefühl, dass sich die Blase nicht vollständig entleert hat oder die Entleerung verzögert und langsam erfolgt. Einige der Betroffenen klagen außerdem über einen schwachen Harnstrahl. Die Folge: ein Verlust an Lebensqualität und möglicherweise auch eine Beeinträchtigung des Sexuallebens.

Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die gutartige Prostatavergrößerung unter Männern stärker verbreitet als Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland mehr als fünf Millionen Männer über 50 Jahren unter Beschwerden des Wasserlassens leiden. Von alleine verschwinden diese leider nicht. Im Gegenteil: Die Beschwerden sind meist chronisch und fortschreitend. Ist das Benigne Prostatasyndrom schon weit fortgeschritten, werden vom Arzt im Regelfall chemische Wirkstoffe eingesetzt mit teils erheblichen Nebenwirkungen wie Potenzstörungen. Die gute Nachricht ist: die Beschwerden lassen sich bereits frühzeitig wirksam behandeln – und das Wichtige: bei sehr guter Verträglichkeit.

Eine frühzeitige Therapie mit pflanzlichen Wirkstoffen kann einer Verschlimmerung der Beschwerden aktiv vorbeugen. So zeichnen sich beispielsweise rezeptfreie Arzneimittel mit den speziellen Uromedic Kürbissamen aus. In diesem stecken seltene, prostata-aktive Delta-7-Sterole, hochdosierte Pflanzenstoffe, welche die Bildung des körpereigenen Hormons Dihydrotestosterons, verringern können. Das Hormon spielt bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata eine Rolle. Eine Linderung des Harndrangs wird dadurch bereits nach vier Wochen spürbar. Die Sexualfunktion wird geschont. mp/Mst

Schock: „Bild titelt“: Für diese Summe kann Kabak bei VfB-Abstieg gehen

“Die Unterschrift ist fix: Ozan Kabak, Ausnahmetalent von Galatasaray Istanbul, wechselt für kolportierte 11,5 Mill. Euro zum VFB Stuttgart und bekommt einen Vertrag bis 2024”, so lautete die Überschrift am 18. Januar diesen Jahres auf unserer Internetseite von Ludwigsburg24, nach dem der Verein mit dem roten Brustring die Medien über den Transfer-Coup unterrichtete. Inzwischen sind fast drei Monate vergangen und viel passiertDer 19-jährige Ozan Kabak hat sich atemberaubender Geschwindigkeit nicht nur in die Herzen der VfB-Anhänger gespielt sondern ist für Cheftrainer Markus Weinzierl nicht mehr aus der Stammelf wegzudenken. Wie die „Bild-Zeitung nun in ihrer gestrigen Online-Ausgabe berichtet, kann der Neu-Nationalspieler der Türkei im Falle eines Abstiegs des Bundesligisten für knapp 15 Millionen Euro den Verein verlassen. Eine entsprechende Ausstiegsklausel soll im bis 2024 gültigen Vertrag fixiert sein, berichtet die Zeitung am Dienstagabend auf ihrer Internetseite. Mit geschätzt 11,5 Mill. Euro ist der Mann mit der Rückennummer 18 der teuerste Transfer in der Geschichte des Vereins aus Cannstatt.

Der 1,85m große Innenverteidiger stand bereits vor dem Wechsel in die schwäbische Metropole bei vielen Top-Clubs auf dem Wunschzettel und war heiß begehrt. Der Sohn eines Gefängnisdirektors aus Ankara hat bis jetzt keine einzige Spielminute beim VfB verpasst.

red / hp

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