Die größten Ängste der Deutschen

Angst vor Datenmissbrauch

Der Umgang mit persönlichen Informationen im Internet treibt vielen Verbrauchern den Angstschweiß auf die Stirn. 36 Prozent der Deutschen befürchten, dass persönliche Informationen in falsche Hände gelangen könnten, wie die R+V-Studie “Die Ängste der Deutschen” zeigt. Bei Frauen ist diese Angst mit 38 Prozent etwas stärker ausgeprägt als bei Männern (34 Prozent).

Unterschiede gibt es auch in den Altersgruppen. Am meisten Sorgen machen sich die Menschen zwischen 20 und 39 Jahren (42 Prozent). Bei den 14 bis 19-Jährigen sind es 35 Prozent, bei den 40 bis 59-Jährigen 38 Prozent.

Entspannter gehen hingegen die über 60-Jährigen mit dem Thema um. Nur etwa jeder Vierte (27 Prozent) fürchtet sich vor Datenmissbrauch in Internet. Wahrscheinlich sind in der Altersklasse viele gar nicht oder zumindest weniger im Internet und in den sozialen Medien aktiv, so die R+V-Experten. cid/rlo

Exhibitionist in Heimerdingen belästigt mehrere Frauen

Ditzingen, Heimerdingen: 35-Jähriger belästigt mehrere Frauen

Gleich mehrere Frauen wurden am Donnerstag in Heimerdingen von einem 35-Jährigen belästigt, unter anderem auch sexuell. Der Mann konnte im Rahmen einer polizeilichen Fahndung gefasst werden. Er hatte gegen 12:15 Uhr an einem Wohnhaus im Ortskern geklingelt und einer 55-jährigen Bewohnerin einen Notizzettel vorgehalten, mit dem er um Geld oder bezahlte Gartenarbeit bat. Während die Frau Bargeld holte, betrat er den Eingangsbereich der Wohnung. Nach der Übergabe bedankte er sich überschwänglich und bat zudem noch um Wasser. Da dies in Griffweite stand, wurde ihm auch diese Bitte gewährt. Der Mann umarmte die 55-Jährige und wollte sie auf den Mund küssen. Die bedrängte Frau schob den aufdringlichen Kerl von sich und forderte ihn auf zu gehen. Daraufhin öffnete er den Reißverschluss seiner Hose und zeigte sich in unsittlicher Weise, bis es der 55-Jährigen gelang, ihn aus der Tür zu drängen und diese zu schließen. Sie informierte die Polizei, die den Verdächtigen gegen 13:30 Uhr an der Kreuzung Hemminger und Feuerbacher Straße ausmachen konnte. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde er nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass er bei mindestens zwei weiteren Anwohnerinnen ebenfalls geklingelt und mit der gleichen Masche versucht hatte, zum Zug zu kommen.