Thomas Cook streicht Ferienreisen

Für viele Urlauber fällt die bereits gebuchte Reise in die Herbstferien ins Wasser. Durch die Insolvenz muss Thomas Cook alle Buchungen bis Ende Oktober 2019 streichen. Wie das Unternehmen auf seiner eigenen Webseite bekannt gab, müssen alle Pauschalreisen, aber auch einzeln gebuchte Flüge oder Hotelaufenthalte abgesagt werden.

Das gilt für alle Thomas-Cook-Veranstalter, also Thomas Cook Signatur, Neckermann Reisen, Bucher Reisen, Öger Tours und Air Marin. Zunächst hieß es, alle Reisen bis einschließlich dem 13. Oktober als Abreisetag müssten gestrichen werden. Jetzt weitet das Unternehmen den Zeitraum bis zum 31. Oktober aus.

Für Reisen, die ab dem 01. November beginnen sollen, müsse mit der Insolvenzversicherung noch geklärt werden, inwiefern diese stattfinden könnten, heißt es weiter. Stornierungen oder Änderungen der Reisedaten seien derzeit nicht möglich. Auch der Verkauf von Reisen sei gestoppt worden, der Geschäftsbetrieb sei komplett eingestellt.

Die betroffenen Kunden sollten schnellstmöglich informiert werden. Zudem rät Thomas Cook, sich an den Dienstleister Kaera zu wenden, der von der Versicherung Zurich beauftragt wurde.

Kunden, die sich derzeit noch im Urlaub befinden, entstehen durch die Insolvenz nach Angaben von Thomas Cook keine Schäden. Der Aufenthalt sowie die Rückreise seien über den Versicherer Zurich abgesichert. Derzeit sind noch rund 70.000 Pauschaltouristen aus Deutschland im Urlaub, die über Thomas Cook oder einer der zugehörigen Veranstalter gebucht hatten, berichtet tagesschau.de.

Ralf Loweg

Greta Thunberg ist “Person of the Year”

Die 16-jährige Umweltaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Thunberg ist damit die jüngste Person, die je mit diesem Titel geehrt wurde.

Als Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, Greta Thunberg sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».

Die Schwedin ist momentan beim Weltklimagipfel in Madrid. Auch dort macht sie weiter auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam fordert von den großen Regierungen mehr dagegen zu tun.

Bekannt wurde sie durch ihre Schulstreiks für den Klimaschutz. Sie inspirierte weltweit Millionen junger Menschen zu den regelmässigen «Fridays-for-Future»-Demonstrationen, wird aber auch immer wieder angefeindet und muss sich teilweise von Personenschützern umgeben lassen.

Für ihren unermüdlichen Einsatz wurde die 16-Jährige in diesem Jahr bereits mit dem Alternativen Nobelpreis und dem internationalen Kinderfriedenspreis geehrt.