Auch Gesundheitsminister Lucha muss in Quarantäne

Gesundheitsminister Manne Lucha hat sich laut dem Sozialministerium in häusliche Quarantäne begeben, da eine Person aus seinem persönlichen Umfeld positiv auf das Coronavirus getestet worden ist.

Gesundheitsminister Manne Lucha hat am Wochenende erfahren, dass eine Person aus seinem persönlichen Umfeld positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Er hat sich daraufhin unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben. Er ist laut dem Ministerium symptomfrei und geht seinen Dienstgeschäften vollumfänglich von zu Hause aus nach.

430 Infizierte in der Landeshauptstadt: Erster Todesfall in Stuttgart

In Stuttgart gibt es laut einer Pressemeldung der Stadt Stuttgart inzwischen 430 (Stand 22. März 2020, 16 Uhr) gemeldete Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Am Freitag waren es noch 341 gemeldete Infizierte. 

Erstmals ist eine Stuttgarter Bürgerin an Folgen des Coronavirus COVID-19 gestorben. Es handelt sich um eine 79-jährige, die in einem Krankenhaus im Großraum Stuttgart stationär behandelt worden war und laut der Pressemeldung an einer Vorerkrankung litt. Sie verstarb bereits am 20. März 2020. 

 

Spitzenpreise in Stuttgart: 14.735 Euro je Quadratmeter

Wohnraum ist in Stuttgart sehr rar und wird zudem immer teurer. Eine Erklärung: Die Anzahl der Immobilienüberschreibungen in Stuttgart blieb auch im vergangenen Jahr weiterhin auf niedrigem Niveau. Mit 5.162 Kaufverträgen wurden 2019 in etwa so viele Verkäufe wie in den beiden Jahren zuvor registriert. Das sind 12,3 Prozent weniger als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Beim Geldumsatz gab es dagegen eine gegenläufige Entwicklung zu beobachten. Nach Zuwächsen in den Jahren 2017 und 2018 wurde im zurückliegenden Jahr wieder eine geringere Summe umgesetzt (- 7,7 Prozent). 3,87 Milliarden Euro bedeuten allerdings immer noch den zweithöchsten jemals registrierten Wert. Diese aktuellen Zahlen hat der Vorsitzende des Gutachterausschusses für die Ermittlung von Grundstückswerten in Stuttgart, Günter Siebers, am Dienstag, 25. Februar, im Rathaus vorgestellt.

Im Bereich Wohnungs- und Teileigentum – dem nach der Zahl der Kaufverträge größten Teilmarkt – stieg die Anzahl der registrierten Kaufverträge um 4,8 Prozent auf 3.497 Verträge. In Verbindung mit steigenden Preisen nahm der Geldumsatz sogar um 10,4 Prozent zu und lag am Jahresende bei 1,18 Milliarden Euro. Im Teilmarkt bebaute Grundstücke – dem nach Transaktionsvolumen größten Teilmarkt – brach der Geldumsatz ein und fiel mit 2,35 Milliarden Euro um 16,9 Prozent geringer aus als 2018. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit rückläufigen Vertragszahlen (- 19,1 Prozent), liegt jedoch aufgrund der nach wie vor hohen Preise immer noch weit über dem langjährigen Mittel. Zudem wechselten im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger hochpreisige Gewerbeobjekte im zwei- und dreistelligen Millionenbereich den Eigentümer.

Für Eigentumswohnungen im Wiederverkauf wurden 2019 etwa 9 Prozent höhere Preise bezahlt. Der Durchschnittspreis stieg von 3.620 im Vorjahr auf 3.935 Euro je Quadratmeter. Neu erstellte Eigentumswohnungen verteuerten sich dagegen um etwa 5 Prozent. Im Durchschnitt kostete eine Neubaueigentumswohnung 2018 noch 6.305, im zurückliegenden Jahr 6.615 Euro je Quadratmeter. Als Spitzenwert wurde 2019 in diesem Teilbereich ein Wert von 14.735 Euro je Quadratmeter registriert.

Für Einfamilienhäuser betrug die Preissteigerung rund 10 Prozent, für Reihenhäuser rund 9 Prozent, für Zwei- und Dreifamilienhäuser rund 6 Prozent sowie für Mehrfamilienhäuser rund 12 Prozent. Für ein Einfamilienhaus mussten 2019 durchschnittlich 851.000 Euro und für ein Reihenhaus durchschnittlich 553.000 Euro bezahlt werden.

Anzahl und durchschnittliche Kaufpreise von Eigentumswohnungen in den Bezirken
Anzahl und durchschnittliche Kaufpreise von Eigentumswohnungen in den Bezirken. Grafik: Stadt Stuttgart

Corona-Krise: Unternehmen in der Region rechnen mit Umsatzeinbußen

Durch die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus rechnet knapp die Hälfte von rund 500 befragten Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung in der Region Stuttgart bereits jetzt mit negativen Auswirkungen auf ihre Geschäftsergebnisse im Jahr 2020. Etwa 18 Prozent gehen von deutlichen Einbrüchen aus und weitere 27 Prozent erwarten negative Auswirkungen, die sie jedoch als nicht maßgeblich einschätzen. Ungefähr 46 Prozent der Teilnehmer können dies noch nicht beurteilen. Das sind Ergebnisse einer Blitzumfrage der IHK Region Stuttgart.
Des Weiteren melden knapp 36 Prozent der Befragten Schwierigkeiten in ihren Lieferketten, knapp 30 Prozent berichten von Auftrags- und Umsatzrückgängen. Der größte Anteil (etwa 52 Prozent) klagt jedoch über Einschränkungen bei Geschäftsreisen und Messeteilnahmen. Bei fast 15 Prozent der Unternehmen verzögern sich Entscheidungen für Geschäftsaktivitäten und Investitionen.
Insgesamt sagen mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen, dass sie in irgendeiner Weise von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind. Weitere 20 Prozent sind es derzeit nicht, aber erwarten es. 14 Prozent können es noch nicht ausschließen und lediglich etwas mehr als zehn Prozent sagen, sie spüren keine Folgen.
Beeinträchtigungen betreffen laut der Umfrageteilnehmer nicht nur die Geschäftsbeziehungen mit China (etwa 54 Prozent) und Italien (ungefähr 37 Prozent), sondern auch die übrigen asiatischen Länder. Jedes fünfte Unternehmen berichtet bereits von Problemen des Geschäftsverkehrs mit den übrigen europäischen Ländern.

IAA 2021: Stuttgart wird nicht Ausrichter

Stuttgart hat es bei der Bewerbung um die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) nicht in die engere Auswahl geschafft. Am Mittwoch, 29. Januar, hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) seine Entscheidung bekannt gegeben.

In der engeren Auswahl sind nun Berlin, Hamburg und München, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch mitteilte. Neben Stuttgart sind somit auch Frankfurt, Köln und Hannover aus dem Rennen.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte am Mittwoch: “Es ist sehr schade, dass wir die IAA 2021 nicht in Stuttgart haben werden. Sie hätte gut nach Stuttgart gepasst. Hier findet die Transformation statt, hier entstehen das Auto und die Mobilität der Zukunft.” Stuttgart habe sich aus gutem Grund mit dem Motto “Auto – Klima – Zukunft” beworben, so der OB. “In Stuttgart wurde das Auto erfunden. In Stuttgart bringt es seit vielen Jahrzehnten wirtschaftlichen Wohlstand. Das Können unserer Ingenieurinnen und Ingenieure, unserer Facharbeiterinnen und Facharbeiter ist einzigartig. Gleichzeitig benennen wir die Schwierigkeiten, die das Auto in den urbanen Zentren der Welt in Bezug auf Luftverschmutzung, Klimafolgen und Stau haben kann. Aber wir trauen uns zu, diese Herausforderungen zu lösen.” Die Entscheidung des VDA müsse man zur Kenntnis nehmen: “Auch ohne die IAA werden wir neue Formen der Vernetzung verschiedener Verkehrssysteme, neue Antriebstechnologien sowie das Zukunftsfeld des Autonomen Fahrens auf höchstem Niveau weiterentwickeln.”

Der zukünftige Messe-Geschäftsführer Stefan Lohnert sagte: “Ich bedauere die Entscheidung des Verbands gegen den Standort Stuttgart und dessen Schlüsselindustrien, ohne deren Arbeit es das Automobil ja gar nicht geben würde. Aber: Wir schauen nach vorne. Die Messe Stuttgart wird auch künftig das Thema Mobilität in all seinen Ausprägungen weiterentwickeln und umfassend präsentieren.”

Hintergrund

Der VDA hat den auslaufenden IAA-Vertrag mit der Messe Frankfurt nicht verlängert und sucht für die IAA ab 2021 einen neuen Standort. Damit soll auch ein neues Konzept einhergehen: So soll die Messe modernisiert werden und verschiedene Mobilitätsformen im Blick haben. Zudem soll nicht nur das Fachpublikum angesprochen werden, sondern auch die breite Bevölkerung. Dafür sollen unterschiedliche Flächen in der Stadt miteinbezogen werden. Mitte November 2019 hat der VDA die Ausrichtung der nächsten IAA bundesweit ausgeschrieben.

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat sich gemeinsam mit der Landesmesse Stuttgart und mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg beworben. Stuttgart konkurrierte dabei mit sechs weiteren Städten: Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln und München. Am 23. und 24. Januar haben sich die Städte vor einer Jury des VDA in Berlin präsentiert und ihre Ideen vorgestellt. Mit den am 29. Januar bekannt gegebenen Städten wird der VDA nun weitere Gespräche führen. Voraussichtlich Anfang März entscheidet der Verband, wer den Zuschlag für die IAA ab 2021 erhält.

2019: Porsche verkauft so viel wie nie zuvor

Fahrzeuge von Porsche sind gefragter denn je: Im Jahr 2019 hat der Sportwagenhersteller weltweit 280.800 Fahrzeuge an seine Kunden ausgeliefert – zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Insbesondere die Modellreihen Cayenne und Macan sorgten für ein deutliches Plus: Vom Cayenne wurden 92.055 Exemplare ausgeliefert und damit 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Das aktuelle Modell ist seit 2019 in allen Märkten verfügbar, seit kurzem auch als Plug-in-Hybrid. Im Frühjahr kam mit dem Cayenne Coupé ein weiteres, noch sportlicheres Derivat auf den Markt. Vom Macan gingen 99.944 Einheiten in Kundenhand – das entspricht einer Steigerung von 16 Prozent gegenüber 2018.

„Wir freuen uns über dieses starke Ergebnis, das die weltweite Kundenbegeisterung für unsere Sportwagen deutlich macht und sind auch stolz darauf, dass wir mit neuen Ansätzen die Strahlkraft unserer Marke und das Kundenerlebnis weiter gestärkt haben“, sagt Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. „Wir sind optimistisch, dass wir die hohe Nachfrage in 2020 aufrechterhalten können – auch dank einiger neuer Modelle und voller Auftragsbücher für den Taycan.“

Stärkster Zuwachs in Deutschland und Europa

Auf seinem Heimatmarkt sowie im gesamten europäischen Markt erreichte Porsche mit einem Plus von jeweils 15 Prozent in 2019 die stärkste Steigerung. In Deutschland wurden 31.618 Fahrzeuge ausgeliefert, in Europa insgesamt 88.975 Fahrzeuge. Auch in seinen beiden größten Märkten verzeichnete der Sportwagenhersteller einen Anstieg. In China gingen 86.752 Fahrzeuge in Kundenhand über und damit acht Prozent mehr als in 2018. In den USA steigerte Porsche seine Auslieferungen ebenfalls um acht Prozent auf 61.568. Damit trotzte der Sportwagenhersteller einer sich eher abschwächenden gesamtwirtschaftlichen Lage in diesen beiden Märkten. In Asien-Pazifik, Afrika und im Mittleren Osten gingen im vergangenen Geschäftsjahr 116.458 Fahrzeuge an Kunden, was einem Plus von sieben Prozent gegenüber 2018 entspricht.

PORSCHE AG

Auslieferungen

Gesamtjahre
2018 2019 Differenz
Weltweit 256.255 280.800 10 %
Europa 77.216 88.975 15 %
Deutschland 27.541 31.618 15 %
Amerika 70.461 75.367 7 %
USA 57.202 61.568 8 %
Asien-Pazfik, Afrika, Nahost 108.578 116.458 7 %
     China 80.108 86.752 8 %

Silvester-Quittung: Rekordhoch bei Feinstaubwerten

Der Preis für die Silvesterböllerei ist hoch. Die Feinstaubwerte in Stuttgart lagen am 01. Januar bei 126 Mikrogramm pro Kubikmeter. Im Laufe der Woche haben sich die Werte zwar deutlich verbessert, doch weil für dieses Wochenende ein geringer Luftaustausch erwartet wird, muss mit weiteren Überschreitungen gerechnet werde. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat daher zum ersten mal in neuen Jahr Feinstaubalarm ausgelöst.

Von Sonntag gilt in Stuttgart wieder: Die Autos stehen sollten stehen gelassen werden. Für die Besitzer von Komfortkaminen gilt sogar ab heute ein Verbot zu befeuern.

Info: Die gesetzliche Mindestgrenze liegt bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter
Beginn:

ab Sonntag, 12. Januar, 0 Uhr für den Autoverkehr
ab Samstag,11.Januar, 18 Uhr für Komfort-Kamine

Ende:
Das Ende des Feinstaubalarms ist offen

Ziel des Feinstaubalarms ist es, bei stark austauscharmen Wetterlagen in Stuttgart die erwartbare Belastung mit Luftschadstoffen wie Feinstaub zu reduzieren. Aktuell sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis mindestens Mittwoch ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre voraus. Die Konzentration von Feinstaub in Stuttgart kann dann stark ansteigen. Es besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte. Bei Feinstaubalarm appellieren Stadt und Land an die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.

Zudem ist bei Feinstaubalarm der Betrieb von sogenannten Komfort-Kaminen, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen, untersagt. Die vom Land erlassene Verordnung zum Betriebsverbot für Komfort-Kamine (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen) gilt an Tagen mit Feinstaubalarm während der gesamtem Periode bis zum 15. April 2020.

Stuttgarts OB Kuhn tritt nicht wieder an

Oberbürgermeister Fritz Kuhn bewirbt sich bei der Wahl im November nicht um eine zweite Amtszeit. Dies gab Kuhn am Dienstag, 7. Januar, auf einer Pressekonferenz in der Kreisgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen bekannt.
Kuhn, der am Wahltag im November 65 Jahre alt ist, erklärte, dass er die Entscheidung über Weihnachten und Neujahr zusammen mit seiner Frau getroffen hat. “Das sind persönliche Gründe, sich nicht nochmals auf eine Amtszeit von acht Jahren zu bewerben. Ich mache das Amt gerne, und die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber sie ist rund, sie stimmt.” Er habe sich die Frage gestellt, “ob ich glaubwürdig der Stadt versprechen kann, acht Jahre das Amt auszufüllen, wie es mein eigener Anspruch ist.”
In Baden-Württemberg Oberbürgermeister zu sein, sei eine großartige Aufgabe und eine erfüllende Tätigkeit. Kuhn: “Ich habe nie bereut, vor acht Jahren in Stuttgart kandidiert zu haben. Ich habe in den sieben Jahren, die ich im Amt bin, wichtige Entscheidungen und Weichenstellungen treffen können, die die Stadt nachhaltig verändert haben und verändern werden.” Dies betreffe ganz besonders die Verkehrspolitik und die Transformation von der autogerechten Stadt zu einer Stadt der nachhaltigen Mobilität und urbaner Aufenthaltsqualität. Ein ganz besonderer Schwerpunkt, “der mir persönlich am Herzen liegt”, sei der Klimaschutz: “Das Weltklima ist in Not und Stuttgart handelt mit dem ambitionierten Klimaschutzpaket, das wir im Dezember im Gemeinderat verabschiedet haben.”

Der OB sagte weiter: “Wichtig ist mir auch, dass Stuttgart eine Stadt der Integration und gegen Ausländerfeindlichkeit geblieben ist, auch als viele Flüchtlinge zu uns kamen.” Mit Blick auf das kommende, achte Amtsjahr erklärte Kuhn: “Ich werde dieses Jahr keineswegs als Auslaufjahr betrachten. Ich werde vielmehr aktiv viele Sachen in Angriff nehmen, die die Stadt dringend braucht.” Er nannte drei Schwerpunkte. So werde der Klimaschutz im Vordergrund städtischer Politik stehen. Kuhn: “Dann werde ich alles tun, dass wir bei der Opernhaussanierung zu einer vernünftigen Entscheidung kommen.” Außerdem brauche Stuttgart dringend ein neues Pflegeheimkonzept, weil es in den nächsten Jahren zu wenig Plätze geben werde.

Tausende feiern das neue Jahr auf dem Schlossplatz

Mehr als 10.000 Menschen feiern gemeinsam Silvester auf dem
Schlossplatz – OB Kuhn: „Friedliche Stimmung voller Freude“ – Dank an Künstler, Einsatzkräfte und Veranstalter.

Die Stadt Stuttgart hat am 31. Dezember 2019 eine große Silvesterfeier auf dem Schlossplatz veranstaltet, die bis ins neue Jahr dauerte. Weit über 10.000 Menschen, davon allein mehr als 8.000 im inneren Veranstaltungsbereich, haben den Jahreswechsel friedlich und ohne selbst zu böllern gefeiert.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn, der mit seiner Frau Waltraud Ulshöfer ebenfalls unter den Besuchern war, sagte: „Das war eine tolle Feier. Wir haben auf dem Schlossplatz eine beeindruckende Stimmung erlebt, friedlich und voller Freude auf ein besonders gutes neues Jahr. So ein Silvester, an dem die Stuttgarterinnen und Stuttgarter und ihre Gäste gemeinsam feiern, müssen wir wieder haben.“ Der Oberbürgermeister dankte den Künstlerinnen und Künstlern, den Lichtkünstlern und Technikern, den Veranstaltern und insbesondere auch den Sicherheitskräften, dem Ordnungsdienst, dem Technischen Hilfswerk und den Sanitätern: „Dank ihres Engagements und ihres
Einsatzes haben wir auf dem Schlossplatz den Jahreswechsel so stimmungsvoll feiern können.“

Das Programm auf der Bühne vor dem Ehrenhof des Neuen Schlosses bestand aus Live-Musik, Comedy und Illuminationen. Den Auftakt machte der Freiburger Jazzchor. Anschließend folgten ein Ensemble um den Träger des baden-württembergischen Jazzpreises, Alexander „Sandi“ Kuhn, die Akrobatik-Show „Acrodanse“, die Sopranistin Alexandra Urquiola, der Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, Cornelius Meister, der die Besucher zum Mitsingen der „Ode an die Freude“ animierte, der schwäbische Comedian Dodokay sowie die Trommelgruppe „Drumaturgia“. Den Höhepunkt der Silvester-Veranstaltung bildete die Mitternachtsshow mit Videoprojektionen, lichttechnischen Inszenierungen sowie Laser- und Spezialeffekten.

Das Feuerwerkskörperverbot, das aus Sicherheitsgründen auf dem und um den Schlossplatz gegolten hat, wurde eingehalten und von Polizei und
Sicherheitsdiensten an den verschiedenen Einlassstellen kontrolliert. Die meistenBürgerinnen und Bürger hielten sich an das Verbot und brachten von vornherein keine pyrotechnischen Gegenstände wie Raketen, Böller und Co. mit.

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