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Wenn Sexpuppen das Bett erobern

Sexpuppen sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Ein Trend, der aus den USA und Japan gerade massiv nach Europa schwappt. Und dabei handelt es sich um kein billiges Vergnügen. Denn diese lebensechten Puppen aus hautähnlichem Material liegen preislich zwischen 1.000 und 10.000 Euro liegen. Da gibt es schon so manchen guten Gebrauchtwagen.

Doch was macht Sexpuppen so begehrenswert? Das wollte die Erotik-Community JOYclub wissen und hat dazu 5.000 ihrer männlichen Mitglieder befragt. Ergebnis: 57,3 Prozent der deutschen Männer würden gerne mal mit einer Real Doll intim werden. Und was ist beim Kauf entscheidend? Für 48,2 Prozent der Befragten ist ein möglichst lebensechtes Aussehen das wichtigste Kriterium. Dahinter folgt ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (43 Prozent). Auf Platz drei folgt mit 28,5 Prozent die einfache Pflege und Reinigung.

Das sind die Gründe für den Kauf: Die Befragten sehen als Hauptmotive Einsamkeit (58,3 Prozent), Selbstbefriedigungsalternative (54 Prozent) und Experimentierfreude (46,3 Prozent). Auch als neuer Impuls für die sexuelle Paarbeziehung wecken die Puppen Begehrlichkeit. So können sich über die Hälfte der Männer einen Dreier mit ihrer Partnerin und einer Real Doll vorstellen.

Mittlerweile werden immer mehr Sexpuppen nach realen Vorbildern gestaltet. Danach gefragt, welche deutsche Prominente sie gern im Real-Doll-Format über die heimische Schwelle tragen würden, hatten die deutschen Männer drei klare Favoritinnen: Mit 12,6 Prozent landet Popstar Lena Meyer-Landrut ganz oben auf der Wunschliste. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Moderatorin Palina Rojinski (8,1 Prozent) und Sängerin Helene Fischer (7,6 Prozent).

Ralf Loweg

Corona in Ludwigsburg: Ein Neuinfizierter im Landkreis – Reproduktionszahl sinkt

Das Landratsamt in Ludwigsburg hat am Dienstag (02. Juni) einen Neuinfizierten gemeldet. Somit ist innerhalb der letzten 72 Stunden nur ein neuer Corona-Fall hinzugekommen. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg erhöht sich auf mindestens 1.768 (Stand: 02. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.673 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,5 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Dienstag (02. Juni) rund 18 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.787 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 14 Fälle gemeldet. Ungefähr 31.996 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um 2 auf insgesamt 1.760 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,88 (Stand: 02. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 1,13.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus dem Landkreis Rems-Murr-Kreis sowie aus der Stadt Karlsruhe insgesamt 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.760 an. Unter den Verstorbenen waren 997 Männer und 763 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red