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YouTube will Hass-Beiträge sperren

Laut des Medien-Portals turi2 will der Videokanal YouTube seine Richtlinien so verändern, dass Hass-Beiträge leichter gesperrt werden können. Das soll dann der Fall sein, wenn Menschen in den Streifen auf Grund von schutzwürdigen Kriterien wie etwa Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder sexueller Orientierung “bösartig beleidigt” werden. So wird YouTube-Manager Matt Halprin in turi2 zitiert.

Auslöser der neuen Regelung ist offenbar die andauernde Debatte um Vox-Journalisten Carlos Maza, der permanent vom rechten Comedian Steven Crowder online beleidigt wurde. Der Beschimpfte zeigte sich laut des Medienportals auf Twitter skeptisch. YouTube würde PR-Krisen begegnen, indem es unscharfe Richtlinien erlasse, die es dann nicht wirklich verfolge. Das eigentliche Problem seien zudem nicht Beleidigungen gegenüber einzelnen Personen, sondern Hass gegen ganze Gruppen.

Rudolf Huber

 

60 Millionen Deutsche nutzen WhatsApp

Im Android-Universum ist einiges los: So haben Nutzer bisher mehr als fünf Milliarden Mal den Messenger WhatsApp heruntergeladen. Nach Facebook ist das die zweite Nicht-Google-App, die das schafft.

Die hohen Download-Zahlen spiegeln jedoch nicht die Zahl der tatsächlichen Nutzer wider. Insgesamt nutzten im dritten Quartal 2019 über 2,7 Milliarden Menschen einen der Facebook-Dienste (Facebook, Instagram, WhatsApp oder Facebook-Messenger). Mehr als 2,1 Milliarden Nutzer sind einmal am Tag auf einem der Facebook-Dienste aktiv.

Zahlen zu den einzelnen Diensten werden selten veröffentlicht. 2018 soll WhatsApp 1,5 Milliarden monatlich aktiver Nutzer gehabt haben, Schätzungen nach sollen es derzeit 1,6 Milliarden sein. In Deutschland wurden zuletzt im November 2019 etwa 60 Millionen täglich aktive Nutzer gezählt.

Ralf Loweg