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Meldungen aus Bietigheim, Asperg und Remseck am Neckar

Bietigheim-Bissingen: Betrunkene Person in der Bahn

Am Freitag gegen 20.00 Uhr wurde der Polizei über den Zugführer der S-Bahn eine betrunkene Person gemeldet, welche die S5 am Bahnhof Bietigheim-Bissingen nicht verlassen wollte. In der S-Bahn konnten die eingesetzten Beamten einen schlafenden und sichtlich betrunkenen Mann mit einem Hund antreffen. Auf Ansprache der Beamten reagierte der Mann nicht. Da der Hund sich aggressiv gegenüber den Beamten verhielt, musste dieser mittels einer Hundeeinfangstange fixiert werden. Nachdem der Betrunkene geweckt werden konnte, verhielt er sich unkooperativ gegenüber den Einsatzkräften und musste in Gewahrsam genommen werden. Der Hund des Betroffenen wurde zur Versorgung in ein Tierheim gebracht. Das Polizeirevier Bietigheim und die Polizeihundeführerstaffel Ludwigsburg waren mit zwei Fahrzeugbesatzungen im Einsatz.

Asperg: Diebstahl von Pkw

Am Freitagabend gegen 18.00 Uhr wurde in Asperg ein schwarzer Mercedes Benz GLS entwendet. Die Geschädigte bemerkte den Diebstahl, als sie Gegenstände aus dem Fahrzeug entladen wollte. Das gestohlene Fahrzeug ist zwölf Jahre alt und hat einen Zeitwert von rund 13.500 Euro. Das Polizeirevier Kornwestheim hat die Ermittlungen übernommen.

Remseck am Neckar: Brand von Obstkisten – Zeugen gesucht

Am Freitag gegen 15.30 Uhr setzte ein bislang unbekannter Täter mehrere Erdbeerkisten im Bereich des Sonnenhofes in Remseck am Neckar in Brand. Dadurch fing eine Wiese in unmittelbarer Nähe an zu brennen. Die Feuerwehr, welche mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort war, konnte das Feuer zügig löschen und ein Ausbreiten des Brandes verhindern. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/13130 in Verbindung zu setzen.

Beschwerden? Mönchspfeffer kann helfen

Mönche und Frauen sind noch immer ein Tabu-Thema. Doch wenn die Ordensträger mit einem Medikament, das zumindest ihren Namen trägt, aufwarten können, sieht die Sache schon anders aus. Die Rede ist von Mönchspfeffer. Dieses pflanzliche Mittel kann bei leichten Menstruationsleiden Abhilfe schaffen. So könne Mönchspfeffer in den hormonellen Regulationsmechanismus eingreifen, erläutert der Mannheimer Frauenarzt Dr. Ansgar Römer im Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”.

Eine Wirkung auf die Hypophyse und den Hormonhaushalt sei durch Studien belegt, heißt es. Je nach Dosis verändern die Inhaltsstoffe der Pflanzen die Produktion von Prolaktin und Östrogen. Viele Frauen wollten keine chemische Keule gegen Regelbeschwerden einsetzen und kämen mit dem Wunsch nach einem natürlichen Mittel, sagt Apothekerin Iris Hundertmark aus Weilheim.

Besonders wichtig sei es dann, der Ursache für die Beschwerden auf die Spur zu kommen. “Wir gehen beim Beratungsgespräch sensibel und empathisch vor, denn es ist ein sehr intimes Thema”, so Iris Hundertmark.

Phytopharmaka brauchen allerdings einige Zeit, bis sich Effekte zeigen. Auch die Dosis hat Auswirkungen. “Je nach Intensität und Dauer der Beschwerden kann eine Besserung erst nach mehreren Zyklen zu spüren sein”, erklärt Mediziner Römer. Tritt langfristig keine positive Veränderung ein, muss die Ursache erneut abgeklärt werden.

Generell sollte man bei plötzlich auftauchenden oder starken Beschwerden immer einen Gynäkologen zurate ziehen. “Hinter starken Regelschmerzen können sich auch Erkrankungen wie eine Endometriose verbergen”, sagt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. “Sie muss frühzeitig und angemessen behandelt werden, weil sie sonst zu Unfruchtbarkeit führen kann.” mp/rlo

Das sollten Fluggäste über ihre Rechte wissen

Ab in den Urlaub. Die Werbung zeigt es täglich: reinsetzen in den Flieger und ganz entspannt am Reiseziel ankommen. Doch die Wirklichkeit sieht für viele Fluggäste oft anders aus.

Fluglinien stoßen in der Hauptreisezeit an ihre Grenzen. Urlauber in Warteschlangen, Flugverspätungen und Ausfälle können die Folge sein. Aber in den meisten Fällen können sich Flugreisende wehren, denn viele Klagen vor Gericht haben inzwischen Erfolg und gehen zu Gunsten der Reisenden aus. Und es gibt Geld zurück.

Verspätete Landung: Wenn Flüge mit mehr als drei Stunden Verspätung am Endziel ankommen, gibt es eine Ausgleichszahlung von der Airline. Bei einer Flugstrecke bis 1.500 Kilometer muss die Airline danach 250 Euro an jeden Passagier zahlen, bei Flügen bis 3.500 Kilometer 400 Euro und bei weiteren Flugstrecken sind 600 Euro fällig.

Verspäteter Start: Hier hängen die Ansprüche der Fluggäste von der Länge des gebuchten Fluges und der Abflugverspätung ab. Es gibt keine Entschädigungszahlung. Wenn sich ein Flug von bis zu 1.500 Kilometer um mehr als zwei Stunden verspätet, stehen wartenden Passagieren jedoch Unterstützungsleistungen wie eine angemessene Verpflegung, zwei kostenlose Telefonate, E-Mails oder unter Umständen eine Gratisübernachtung zu.

Flugannullierung: Wenn Flüge gestrichen werden, haben Passagiere die Wahl: Entweder dürfen sie sich einen anderen Flug aussuchen oder sie bekommen den Ticketpreis erstattet. Zudem gibt es die Möglichkeit einer Ausgleichszahlung. Die Höhe hängt von der Länge des Fluges ab. Die Rechts-Experten weisen darauf hin, dass Airlines versuchen, außergewöhnliche Umstände anzuführen, um Entschädigungszahlungen zu vermeiden. Aber weder technische Probleme noch die Erkrankung eines Piloten gehören dazu. Ein Schneechaos hingegen schon. Und auch ein Fluglotsenstreik kann unter Umständen darunter fallen.

Lange Warteschlange beim Check-In: In einem konkreten Fall war die Wartezeit am Check-In-Schalter, wo mehrere Flüge gleichzeitig abgefertigt wurden, so lang, dass eine Familie den Flug in die Türkei verpasste. Die Familie bekam eine Ausgleichszahlung. Allerdings haben die Richter den Reisenden eine Mitschuld angelastet. Sie hätten am Schalter auf sich aufmerksam machen können, als sie merkten, dass die Zeit knapp wurde (Amtsgericht München, Az.: 154 C 2636/18).

Streik: Auch beim Vorliegen von “außergewöhnlichen Umständen” wie bei einem Streik gibt es Rechte, die wartende Fluggäste einfordern sollten. Bei internationalen Flügen muss die Airline versuchen, einen anderen Flug zum gebuchten Zielort zu beschaffen. Vom Streik betroffene Gäste von innerdeutschen Flügen können auf Züge der Deutschen Bahn umsteigen. Die Tickets müssen dazu am Check-in-Automaten in einen Reisegutschein umgewandelt werden.

Überbuchung: Um teuren Leerstand von Maschinen zu vermeiden, verkaufen Airlines oft mehr Plätze, als an Bord überhaupt zur Verfügung stehen. Oft bieten sie Passagieren dann Gutscheine oder Bargeld für einen späteren Flug an. Experten warnen: Wer dieses Angebot annimmt, kann später keine finanzielle Entschädigung verlangen.

Und noch etwas sollten Reisende wissen: Fluggastrechte bei Verspätungen oder Annullierungen können noch bis zu drei Jahre später geltend gemacht werden. Um diese Rechte gegenüber der Fluggesellschaft durchzusetzen, ist der Gang zum Anwalt oder zu einer öffentlichen Schlichtungsstelle möglich. mid/rlo

Sing Dich gesund

Nicht jeder ist ein Caruso oder Freddie Mercury. Doch im Grunde genommen kann jeder singen. Experten raten sogar dazu. Singen ist nämlich gesund und macht glücklich. Und das ist auch durch Studien belegt.

Dabei spielen auch die Hormone eine Rolle: Während des Singens sind wir so entspannt, dass die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Körper deutlich reduziert ist. Gleichzeitig wird das “Glückshormon” Oxytocin verstärkt ausgeschüttet, das uns glücklich und zufrieden macht. Auch aus gesundheitlicher Sicht ist es deswegen ratsam, bei jeder Gelegenheit zu singen – egal, ob unter der Dusche, beim Hausputz, während des Kochens oder im Chor.

Die positiven Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden sind vermutlich beim Singen im Chor am größten. Der Grund: Das ausgeprägte Gemeinschaftsgefühl. Zusammen zu singen verbindet die Menschen. In einer Umfrage gaben Mitglieder eines Chors an, sozial (87 Prozent) sowie emotional (75 Prozent) vom gemeinsamen Singen zu profitieren.

Doch viele Menschen haben Hemmungen, in der Öffentlichkeit oder in Gesellschaft ein Liedchen zu trällern. Grundsätzlich gilt: Jeder kann singen! Dabei kommt es nicht darauf an, Noten lesen zu können und jeden Ton zu treffen. Im Vordergrund sollten die vielen positiven Effekte stehen, die das Singen auf uns hat.

Und was sagen Mediziner: Beim Singen werden ganz automatisch die Atmung und die Haltung trainiert, denn die drei Komponenten sind eng miteinander verknüpft. Beim Singen atmen wir automatisch viel tiefer ein als beim Sprechen, sodass die Lunge optimal belüftet wird – eine wichtige Voraussetzung für die Stimmbildung. Zudem wird dadurch der Körper mit Sauerstoff versorgt und wir fühlen uns wach und energiegeladen. Also liebe Hobby-Sänger: Nur keine Hemmungen. mp/rlo

Übler Scherz eines falschen Polizisten führt zu Evakuierung eines Fastfood Restaurants

Bietigheim-Bissingen: Schnellrestaurant geräumt

Am Donnerstagnachmittag wurde ein Schnellrestaurant in der Stuttgarter Straße in Bietigheim-Bissingen für rund 25 Minuten von der Polizei geräumt. Hintergrund war wohl ein übler Scherz. Gegen 16.30 Uhr klingelte das Telefon des Schnellrestaurants, worauf eine Angestellte abhob und mit einer bislang unbekannten Person verbunden war. Die im Display angezeigte Telefonnummer stammte aus dem Ausland. Der Mann gab sich als Polizeibeamter der Polizei Ludwigsburg aus und teilte mit, dass in der Nähe eine Bombe gefunden worden sei. Zur Sicherheit sollten alle im Schnellrestaurant anwesende Personen im Gebäude bleiben. Es würde eine Polizeistreife vorbei geschickt werden. Da die Schichtleiterin misstrauisch wurde, antwortete sie, dass sie selbst die Polizei verständigen werden, worauf der Anrufer kommentarlos auflegte. Uniformierte sowie zivil gekleidete Polizisten überprüften hierauf die Umgebung. Sie stellten jedoch nichts Verdächtiges fest. Gegen 17.10 Uhr erfolgte schließlich die Räumung des Schnellrestaurants, von der insgesamt zwölf Mitarbeiter sowie 32 Gäste betroffen waren. Das Gebäude und die angrenzende Umgebung wurden dann von einem speziell ausgebildeten Sprengstoffspürhund, der in Begleitung seiner Polizeihundeführerin war, abgesucht. Wieder konnte nichts Verdächtiges festgestellt werden. Gegen 17.35 Uhr konnte das Schnellrestaurant seinen Betrieb wieder aufnehmen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Patient im Klinikum Ludwigsburg geht mit Messer auf Ärzte und Pflegepersonal los

Polizeieinsatz im Klinikum Ludwigsburg

Ein 25 Jahre alter Mann, der bereits Ende Mai in Marbach am Neckar auf Rettungskräfte und Polizeibeamte losgegangen war (wir berichteten am 01. Juni), löste am Mittwoch gegen 16.30 Uhr einen weiteren Polizeieinsatz im Klinikum Ludwigsburg aus. Der polizeibekannte 25-Jährige befand sich aufgrund eines gesundheitlichen Problems zur Behandlung im Krankenhaus. In diesem Zusammenhang war eine Narkose notwendig gewesen und es stand eine Folgeuntersuchung an. Dieser Untersuchung widersprach der Patient jedoch, wurde laut und aggressiv und wollte sich selbst aus dem Klinikum entlassen. Aufgrund der vorausgegangenen Narkose, war dies jedoch nicht möglich. Das Klinikpersonal versuchte ihn hierauf zu beruhigen und ihn vom Gehen abzuhalten. Doch seine Aggression steigerte sich immer weiter, worauf die Polizei alarmiert wurde. Zwischenzeitlich beschädigte er medizinisches Gerät. Aus einer Personalküche entnahm er dann ein Küchenmesser und ging, während er sich selbst Schnittwunden am Unterarm zufügte, auf Ärzte und Pflegepersonal zu. Diese verbarrikadierten sich in einem Personalraum, worauf der 25-Jährige mehrfach gegen die Tür des Zimmers trat, sich schließlich jedoch in einen Vorraum der betreffenden Station begab. Dort traf er auf einen 47-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, dem es durch ein Gespräch gelang, dass der 25-Jährige in diesem Raum blieb. Als die erste Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg dort eintraf, ging der Mann, der immer noch mit dem Messer bewaffnet war, auf die Beamten zu. Beide Polizisten zogen hierauf ihre Dienstwaffe und forderten den 25-Jährigen auf, das Messer wegzulegen. Schlussendlich kam er dem nach. Mehrere hinzugekommene Beamte unterstützen die beiden Polizisten nun dabei den Mann zu Boden zu bringen. Im Anschluss wurde er auf die psychiatrische Station des Klinikums gebracht. Der 25-Jährige wird sich wegen Bedrohung und Sachbeschädigung verantworten müssen.

Niesanfall eines 74-jährigen führt zu Unfall – Mehrere Verletzte

Eberdingen: Niesanfall zieht Unfall nach sich

Mutmaßlich war ein Niesanfall ursächlich für einen Unfall, der sich am Dienstag gegen 16.45 Uhr in der Quellenstraße in Eberdingen ereignete. Eine 74 Jahre alte VW-Lenkerin wurde wohl von solch einem Anfall gepackt und geriet in der Folge auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß sie mit einem entgegenkommenden Skoda zusammen, der mit einer 35 Jahre alten Fahrerin und drei weiteren Personen im Alter von 35, 60 und 1 ½ Jahren besetzt war. Die erwachsenen Insassen erlitten allesamt leichte Verletzungen. Das Kleinkind, das in einem Kindersitz saß, blieb unverletzte. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Schlägerei vor dem Supermarkt

Ludwigsburg-Möglingen:

Vermutlich weil ein 49 Jahre alter Mann einen Diebstahl verhindern wollte, kam es am Dienstag gegen 22.50 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts im Parkweg in Möglingen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier Männern. Der 49-jährige Tatverdächtige beobachtete wohl zunächst wie ein 23- und ein 29-Jähriger sich an einem Altkleidercontainer zu schaffen machte, der auf dem Parkplatz des Supermarkts aufgestellt ist. Für den 49-Jährigen hatte es den Anschein, als dass die beiden Männer, die in Begleitung eines dritten 40 Jahre alten Mannes waren, Kleider aus dem Container stehlen würden. Hierauf sprach er sie an und wollte die Geschehnisse darüber hinaus auch mit der Kamera seines Handys festhalten. Schließlich gerieten die vier Männer aneinander und der Konflikt wurde handgreiflich. Im Zuge dessen kam dem 49-Jährigen sein 24 Jahre alter Sohn zur Hilfe. Ein Messer sei ebenfalls im Spiel gewesen, jedoch konnte nicht geklärt werden, welcher der Männer dieses in der Hand gehalten haben soll. Die verschiedenen Parteien beschuldigten sich gegenseitig. Der 23-Jährige, sein 49 Jahre alter Kontrahent und dessen 24-jähriger Sohn erlitten jeweils leichte Verletzungen. Alle beteiligten Männer kennen sich, da sie Nachbarn sind. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiposten Möglingen übernommen.

Zwei Verletzte und 70.000€ Sachschaden bei Verkehrsunfall

Neckarweihingen:

Am Mittwoch gegen 14.20 Uhr kam es auf der Landesstraße 1100 auf Höhe der Gemeindehalle des Ludwigsburger Stadtteils Neckarweihingen zu einem Unfall mit zwei verletzten Personen und einem Sachschaden der auf rund 70.000 Euro geschätzt wird. Im Bereich der Unfallstelle, die sich unter einer Fußgängerbrücke befindet, ist derzeit eine Baustelle eingerichtet. Der Verkehr wird deshalb mittels einer Ampel geregelt. Eine Ford-Fahrerin, die aus Richtung Marbach am Neckar kam, musste an der für sie rot zeigenden Ampel anhalten. Mutmaßlich übersah dies ein von hinten herannahender 36-jähriger Mercedes-Lenker und fuhr auf den Ford auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford auf die Gegenfahrbahn geschoben. Ein entgegenkommender 43-jähriger Taxi-Fahrer, der einen Fahrgast an Bord hatte, stieß in der Folge gegen den Ford, der hierauf von Fahrbahn in den Grünstreifen geschleudert wurde. Die Fahrerin des Ford sowie der Senior, der Fahrgast im Taxi war, erlitten Verletzungen. Sie mussten beide durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Während der Unfallaufnahme war die L 1100 im Bereich des Unfallorts gesperrt. Derzeit werden die drei Fahrzeuge, die nicht mehr fahrbereit sind, abgeschleppt. Die Sperrung dauert bis auf weiteres an.

Internationales Straßenmusikfestival Ludwigsburg startet heute

Ludwigsburg: Musik aus der ganzen Welt in einer einzigartigen Kulisse, hochkarätige Künstler auf zwölf Bühnen, ein vielfältiges kulinarisches Angebot und viele besondere Momente für kleine und große Besucher: Das ist das Internationale Straßenmusikfestival Ludwigsburg, das Pfingstwochenende vom 07. bis 09. Juni 2019 bereits zum 16. Mal im Blühenden Barock stattfindet.

40 Straßenmusiker und -bands aus allen Teilen der Welt präsentieren ein buntes musikalisches Programm – von Singer/Songwriter und Rock/Pop über Latin und Klezmer bis HipHop und Country. Wie in jedem Jahr besteht das Line-Up in etwa zur Hälfte aus Publikumslieblingen, die schon einmal beim Straßenmusikfestival in Ludwigsburg gespielt haben, und zur Hälfte aus neuen Künstlern.

Von Freitag bis Sonntag spielen alle Musiker und Bands täglich von 18 bis 23 Uhr auf den zwölf Bühnen, die über das gesamte Gelände des Blühenden Barock verteilt sind – von der großen Hauptbühne vor dem Schloss bis zum gemütlichen Pavillon mitten im Park. Mit ausliegenden Stimmkarten und auf der Website können die Besucher ihre Lieblingsmusiker wählen – die Künstler mit den meisten Stimmen spielen am Sonntagabend ab 21.30 Uhr beim großen Abschlusskonzert auf der Hauptbühne.

Auch in diesem Jahr spielen alle Künstler ohne Honorar und freuen sich über das obligatorische „Hutgeld“ und CD-Verkäufe.

Ebenso wird es am Samstagnachmittag wieder Stadtauftritte von einigen der teilnehmenden Bands in den Innenstädten von Ludwigsburg und Stuttgart geben, zudem gibt es eine Kooperation mit der Bundesgartenschau in Heilbronn, wo es ebenfalls Auftritte von Bands des Festivals gibt.

Das Internationale Straßenmusikfestival Ludwigsburg findet vom 07. bis 09. Juni 2019 täglich von 18:00 bis 23:00 Uhr statt. Abschluss: Sonntag, 09. Juni, 21:30 Uhr Preisverleihung und Konzert mit den Publikumslieblingen.

Die Tageskarte für Erwachsene kostet 10,00 Euro, Kinder von 4 bis 15 Jahren, Schüler und Studenten zahlen 6,00 Euro, außerdem gibt es ein Wiederkommticket für den jeweils nächsten Tag für 6,50 Euro bzw. 4,00 Euro. Der Vorverkauf läuft ab Mai an den Kassen des Blühenden Barock Ludwigsburg. Infotelefon: 07141 – 975650