Bundesliga: Niko Kovač wird neuer Cheftrainer des VfL Wolfsburg

Niko Kovač wird neuer Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Der 50-Jährige habe einen Dreijahresvertrag unterzeichnet, teilte der Verein am Dienstag mit. Mit dem ehemaligen kroatischen Nationaltrainer kommt demnach sein zwei Jahre jüngerer Bruder Robert als Co-Trainer mit nach Wolfsburg.

Weitere Veränderungen im Trainerteam sollen später bekannt gegeben werden. „Es war mir bei der Besetzung des Trainerpostens wichtig, dass wir nicht nur schnell jemanden finden, sondern vor allem auch einen Trainer verpflichten, der den VfL Wolfsburg langfristig entwickeln und nach vorne bringen kann“, sagte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. Kovač stehe für eine „konsequente sowie erfolgsorientierte Arbeit“.

Er sei überzeugt, „dass die Mannschaft in den kommenden Jahren seine Handschrift tragen wird“, so Schmadtke. Kovač wird in Wolfsburg Nachfolger von Florian Kohfeldt, von dem sich der Verein zum Saisonende getrennt hatte. Zuletzt hatte der Kroate bis Ende 2021 den AS Monaco trainiert.

Zuvor war er von 2016 bis 2018 Cheftrainer von Eintracht Frankfurt und von 2018 bis 2019 des FC Bayern München.

red / dts

Relegationsspiel gegen HSV: Hertha Berlin bleibt erstklassig

Hertha BSC hat die Relegation gegen den Hamburger SV gewonnen und bleibt in der Bundesliga. Der HSV ist auch in der kommenden Saison zweitklassig. Nach dem 1:0-Sieg im Berliner Olympiastadion am vergangenen Donnerstag gingen die Hamburger am Montagabend im Volkspark mit der besseren Ausgangsposition in das Rückspiel, das die Berliner aber 2:0 gewannen.

Herthas Dedryck Boyata erzielte schon in der 4. Minute den Relegations-Ausgleich, Marvin Plattenhardt legte in der 63. noch einen Treffer drauf und sorgte damit für die Entscheidung. Danach drängte der HSV erwartungsgemäß auf ein rettendes Tor, kam aber trotzdem kaum zu Gelegenheiten, während die Hertha immer wieder mit harten Kontern gefährlich wurde und im Gegensatz zum verkorksten Hinspiel nun zurecht die höhere Klasse behauptete. Der HSV war 2018 als letztes Bundesliga-Gründungsmitglied nach 55 Spielzeiten Ligazugehörigkeit aus der Bundesliga abgestiegen und hatte die Spielzeiten seitdem dreimal den vierten und in der jüngsten Saison den dritten Platz erreicht.

red / dts

Das ist der neue Trainer von Borussia Dortmund

Edin Terzic wird neuer Cheftrainer von Borussia Dortmund. Das teilte der Verein am Montag mit. Der 39-Jährige war im vergangenen Jahr bereits Interimscoach und zuletzt Technischer Direktor der Schwarzgelben.

Terzic werde am Dienstag einen bis zum 30. Juni 2025 datierten Vertrag unterschreiben, hieß es. „Edin kennt unseren Klub, das Umfeld, einen großen Teil der Mannschaft und weiß um die Stellschrauben, an denen wir drehen möchten, um unseren Fans erfolgreichen Fußball bieten zu können“, sagte der designierte Sportdirektor Sebastian Kehl. Die Saison 2022/23 solle „im Zeichen eines sportlichen Neuanfangs“ stehen.

Die Gespräche über die Zusammensetzung des künftigen Trainerteams will Borussia Dortmund „innerhalb der kommenden Tage führen“, wie es weiter hieß. Am Freitag hatte der BVB die Trennung vom bisherigen Cheftrainer Marco Rose bekannt gegeben. Und das, obwohl der Verein die Saison mit Tabellenrang beendete.

RB Leipzig gewinnt DFB-Pokal gegen Freiburg im Elfmeterschießen

Im DFB-Pokalfinale hat RB Leipzig im Berliner Olympiastadion gegen den SC Freiburg im Elfmeterschießen mit 5:3 gewonnen und den Titel zum ersten Mal überhaupt geholt. Die Elf von Cheftrainer Christian Streich zeigte sich von Beginn an hochkonzentriert und kombinierte gefällig. Die Sachsen brauchten etwas um in die Begegnung zu finden.

In der 14. Minute hatten sie aber den ersten guten Versuch, aus spitzem Winkel war Forsbergs Schuss für Flekken aber auch kein größeres Problem. Mit der ersten guten Gelegenheit holten sich in der 19. Minute dann aber die Süddeutschen die Führung, als Sallai zentral für Eggestein ablegte und der Ex-Bremer aus 17 Metern in die linke Ecke schlenzte. Die Riesenchance zum Ausgleich für die Tedesco-Elf ließ nicht lange auf sich warten: in der 24. Minute spielte Höfler mit dem Hinterkopf einen Rückpass zu Flekken, Nkunku spritzte dazwischen, doch seinen Versuch klärte Schlotterbeck gerade noch vor der Linie.

Anschließend wollte RB nicht mehr viel einfallen, der SC kontrollierte das Geschehen erstaunlich abgeklärt. Zur Pause führte die Streich-Truppe verdient. Nach dem Seitenwechsel wurde Leipzig etwas zwingender, einen Drehschuss von Nkunku parierte Flekken in der 50. Minute glänzend.

Doch dann der Schock für die Ostdeutschen: In Minute 57 zog Höler nach einem langen Ball alleine Richtung RB-Kasten, Halstenberg riss ihn als letzter Mann von hinten um und kassierte Glattrot. Zu zehnt schien RB nicht mehr viel einzufallen, ein Treffer für die Breisgauer schien wahrscheinlicher. Doch dann schlugen die Sachsen in der 76. Minute quasi aus dem Nichts zu: einen langen Ball nach Freistoß verlängerte Orban per Kopf zu Nkunku und der Franzose drückte das Leder aus wenigen Metern über die Linie, Flekken kam zu spät.

Die Streich-Elf wackelte nun merklich. In der 82. Minute prüfte der eingewechselte Szoboszlai den Keeper aus spitzem Winkel, in der 85. Minute schoss Joker Olmo aus zentraler Position im Sechzehner knapp links vorbei. Es ging aber tatsächlich noch in die Verlängerung.

Dort hatte der SC wieder mehr vom Spiel und gute Chancen. In der 92. Minute traf Demirovic mit einer Kopfball-Bogenlampe den linken Pfosten, in der 104. Minute lenkte Gulacsi einen Schuss des eingewechselten Haberer an den rechten Pfosten und Demirovic verfehlte im Nachschuss aus vier Metern das leere Gehäuse. In Hälfte zwei der Verlängerung lahmte das Offensivspiel etwas.

In der 115. Minute zog Haberer dann aus 20 Metern mal volley ab und knallte die Kugel an die rechte Oberkante der Latte. In der 120. Minute durfte Grifo nochmal von der linken Strafraumkante schlenzen, zielte aber etwas zu hoch. Es ging ins Elfmeterschießen.

Darin verschossen Günter und Demirovic, Henrichs versenkte den entscheidenden Elfmeter und versetzte ganz Leipzig in Ekstase.

red / dts

Nächstes Trainerbeben: Auch Borussia Dortmund und Marco Rose gehen getrennte Wege

Borussia Dortmund und Trainer Marco Rose beenden ihre Zusammenarbeit. Das teilte der Verein am Freitag mit. „Dies ist das Ergebnis einer intensiven Saisonanalyse am Donnerstag, an der neben Rose auch Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc, Sebastian Kehl und Matthias Sammer teilgenommen haben“, hieß es in der Erklärung.

Der BVB hatte die Saison mit Tabellenrang zwei abgeschlossen. Rose hatte dem Trainerposten erst zu Beginn der Spielzeit übernommen. Er war vorher unter anderem von 2017 bis 2019 Cheftrainer des österreichischen Erstligisten FC Red Bull Salzburg, mit dem er zweimal österreichischer Meister wurde.

red

Eintracht Frankfurt siegt im Europa-League-Finale gegen Glasgow Rangers

Eintracht Frankfurt hat das Finale der Europa League gegen die Glasgow Rangers mit 5:4 im Elfmeterschießen gewonnen. Nach 90 Minuten wie nach 120 Minuten stand es 1:1. Die Partie lebte über weite Strecken von der Spannung, spielerisch war es kein großer Genuss. In der ersten Halbzeit waren die Frankfurter das etwas aktivere Team, die Schotten warteten auf Chancen im Umschaltspiel, die es aber lange Zeit kaum gab.

Im zweiten Durchgang ging es dann etwas mehr zur Sache: der Treffer von Glasgows Joe Aribo in der 57. Minute brachte die Schotten in Führung, Rafael Borré glich für Frankfurt aber 12 Minuten später aus (69. Minute). In der Nachspielzeit sorgten die Rangers dann für mehrere gefährliche Szenen, die Frankfurts Kevin Trapp aber allesamt abwehren konnte und sich damit offenbar fürs Elfmeterschießen warm machte: Da hielt er Aaron Ramseys Versuch mit dem Fuß und bereitete so den Weg für den größten Erfolg der Eintracht seit Jahrzehnten.

red / dts

Russland droht Schweden und Finnland

Die russische Regierung hat den erwarteten NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands als „Fehler mit weitreichenden Folgen“ bezeichnet. Die Sicherheit beider Länder werde durch den Schritt nicht gestärkt, sagte der russische Vize-Außenminister Sergei Rjabkow am Montag in Moskau. Man werde diese Situation nicht akzeptieren.

Die weltweite Sicherheitslage würde durch die nordischen NATO-Beitritte radikal verändert, fügte der Vize-Außenminister hinzu. „Das allgemeine Niveau der militärischen Spannungen wird zunehmen, die Berechenbarkeit in diesem Bereich wird geringer.“ Die genauen Konsequenzen, die der Kreml ziehen will, ließ Rjabkow zunächst noch offen.

In Finnland und Schweden hatte sich am Wochenende eine breite Zustimmung für einen NATO-Beitritt abgezeichnet. Zeitnahe Mitgliedsanträge werden erwartet. Beide Länder ändern damit vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges ihre jahrelange Strategie der Neutralität.

red / dts

Werder steigt in die Bundesliga auf – HSV spielt Relegation gegen Hertha Berlin

Werder Bremen spielt in der kommenden Saison wieder in der 1. Fußball-Bundesliga. Am letzten Spieltag ließen die Bremer am Sonntag nichts mehr anbrennen und gewannen 2:0 gegen Jahn Regensburg. Ein Unentschieden hätte für den Aufstieg bereits gereicht.

Schalke 04 stand als erster Aufsteiger bereits im Vorfeld fest – die Knappen wurden Zweitliga-Meister. In der Relegation gegen den 16. der Bundesliga Hertha BSC hat unterdessen auch der Hamburger SV noch die Chance auf den Aufstieg. Nach einem Rückstand bei Hansa Rostock drehten die Hamburger am Sonntag noch das Spiel und gewannen am Ende 3:2. Somit konnten sie den Relegationsplatz verteidigen.

Auf dem undankbaren vierten Platz beendete der SV Darmstadt 98 die Saison. Am letzten Spieltag gewannen die Lilien zwar 3:0 gegen den SC Paderborn – das reichte aufgrund des gegenüber dem HSV schlechteren Torverhältnisses aber nicht. Auf den Abstiegsrängen war bereits vor dem letzten Spieltag alles entschieden.

Ingolstadt und Aue steigen direkt ab – Dynamo Dresden muss in die Relegation gegen den 1. FC Kaiserslautern. Die Ergebnisse aller weiteren Begegnungen von Sonntag: 1. FC Heidenheim 1846 – Karlsruher SC 2:0, FC St. Pauli – Fortuna Düsseldorf 2:0, 1. FC Nürnberg – FC Schalke 04 1:2, Hannover 96 – FC Ingolstadt 04 3:2, SV Sandhausen – Holstein Kiel 3:1, Dynamo Dresden – Erzgebirge Aue 0:1.

red / dts

VfB Stuttgart schafft Wunder und bleibt erstklassig – Bielefeld steigt ab

Nach einem Jahr im Fußball-Oberhaus muss Arminia Bielefeld den bitteren Gang in die 2. Liga antreten. Auch das respektable 1:1 gegen RB Leipzig konnte den achten Bundesliga-Abstieg in der Historie des Klubs nicht verhindern. Zeitgleich sicherte sich der VfB Stuttgart dank eines Last-Minute-Sieges gegen den 1. FC Köln und des besseren Torverhältnisses im Vergleich zu Hertha BSC den direkten Klassenerhalt.

In Stuttgart deutete lange Zeit wenig darauf hin, dass der VfB in der Tabelle noch an Hertha BSC vorbeiziehen würde. Zwar gingen die Stuttgarter durch Kalajdzic früh in Führung (12.), aber auch die Berliner erzielten in Dortmund früh das 1:0. Zu diesem Zeitpunkt hatte Berlin wieder zwei Punkte Vorsprung auf die Schwaben. Als dann Modeste zum Ausgleich für die Kölner traf (59.), schien das rettende Ufer weit weg für die Schwaben.

Doch der BVB, für den es im letzten Bundesligaspiel der Saison um nichts mehr ging, zeigte Moral und drehte durch Haalands letzten Treffer im BVB-Trikot (68.) und Moukokos spätem Tor (84.) das Spiel gegen Berlin. In der Nachspielzeit sorgte dann Endos Treffer zum 2:1 für grenzenlosen Jubel in Stuttgart und für lange Gesichter bei den Berliner. Für Hertha geht es nun am 19. und 23. Mai gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga in der Relegation um den Klassenerhalt.

Union Berlin darf dank eines 3:2-Siegs gegen den VfL Bochum nächste Saison in der Europa League spielen. Auch der SC Freiburg, der vor dem letzte Spieltag noch leise Hoffnungen auf eine Champions-Leguane-Qualifikation hegte, tritt nächste Saison in der Europa League an. Gegen Bayer Leverkusen verlor das Team von Christian Steich mit 1:2. Die weiteren Ergebnisse des 34. Bundesligaspieltages: Mönchengladbach 5:1 TSG Hoffenheim, VfL Wolfsburg 2:2 Bayern München, Mainz 05 2:2 Eintracht Frankfurt, Augsburg 2:1 Greuther Fürth.

red

Fußball EM-Finale 2024 in Berlin – Eröffnungsspiel in München

Das Finale der Fußball-Europameisterschaft 2024 findet in Berlin statt. München bekommt das Eröffnungsspiel, entschied das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Dienstag auf seiner Sitzung in Wien. Die weiteren, bereits zuvor bekannten Spielorte sind die Stadien in Köln, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Leipzig und Stuttgart.

Im September 2018 hatte das UEFA-Exekutivkomitee in Nyon beschlossen, die 17. Ausgabe der Europameisterschaft nach Deutschland zu vergeben. Einziger anderer Mitbewerber war die Türkei. Deutschland war 1988 Gastgeber der Europameisterschaft und ist erstmals seit der Wiedervereinigung wieder Ausrichter des größten europäischen Fußballturniers.

2006 fand bereits die Fußball-WM in Deutschland statt. Deutschland ist als Gastgeber bereits für die Endrunde qualifiziert, dies bedeutet, dass der DFB zum 14. Mal in Folge – seit 1972 – an einer EM-Endrunde teilnimmt. Den Titel holte das DFB-Team 1972, 1980 und bei der Euro 1996.

red / dts

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