Bundesliga am Samstag: Drittes Unentschieden in Folge für FC Bayern – Hertha BSC feuert Bobic

Am 18. Spieltag in der Bundesliga hat der FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt mit einem 1:1 nur unentschieden gespielt. Es ist in der Liga das dritte Remis für die Bayern in Folge. Der Rekordmeister ist damit nur noch einen Punkt vor Union Berlin und zwei vor RB Leipzig.

Von Anfang an war die Leistung der Bayern am Samstagabend überschaubar, Leroy Sané brachte die Gasgeber in der 34. Minute nach langem Druck endlich in Führung, danach gelang nicht mehr viel gegen solide in der Defensive stehende Hessen. Der Ausgleich durch Frankfurts Randal Kolo Muani in der 69. Minute war folgerichtig, kurt vor Ende konnten die Bayern von Glück reden, dass die Eintracht nicht nochmal traf.

Hertha feuert Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic

Der Bundesligist Hertha BSC hat nach der 0:2-Heimpleite gegen Stadtrivalen Union Berlin seinen Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic gefeuert. „Fredi Bobic ist ab sofort nicht mehr Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC“, teilte der Verein am Samstagabend mit. Das Präsidium habe gemeinsam mit dem Aufsichtsrat des Hertha BSC e. V. einstimmig entschieden, Bobic „mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden“.

Am Sonntagmittag will Hertha weitere Details mitteilen. Bobic war sei Juni 2021 Sport-Geschäftsführer von Hertha BSC, wo er selbst von 2003 bis 2005 gespielt hatte. In der Bundesliga-Tabelle steht die Alte Dame nach dem 18. Spieltag auf dem 17. und damit vorletzten Tabellenplatz.

Union gewinnt Stadtderby bei Hertha – Platz zwei

In den Samstagnachmittagpartien am 18. Bundesliga-Spieltag hat Union Berlin das Stadtderby bei Hertha BSC mit 2:0 gewonnen und ist damit wieder auf Platz zwei der Tabelle. Wenigstens bis zum Abend sind die Eisernen sogar jetzt punktgleich mit den Bayern. Für Union trafen Danilho Doekhi kurz vor dem Halbzeitpfiff per Standard (44.) und Paul Seguin nach einem Konter (67. Minute) – mehr als diese zwei Szenen waren nicht nötig.

Die schwache Hertha streckte sich immer wieder, Union ließ die Versuche abgezockt an sich abperlen. Die weiteren Ergebnisse der parallel laufenden Spiele: Hoffenheim-Gladbach 1:4, Bremen-Wolfsburg 2:1, Mainz-Bochum 5:2 und Freiburg-Augsburg 3:1, Leipzig-Stuttgart 2:1.

red

 

VfB Stuttgart verliert mit Not-Elf in Leipzig

Am 18. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat RB Leipzig gegen den VfB Stuttgart 2:1 gewonnen. Leipzig rückt damit auf Tabellenplatz zwei vor, während Stuttgart auf Rang 15 ausharrt.

Zunächst war Bruno Labaddias Team die bessere Mannschaft und konnte sich einige Chancen erarbeiten. Trotz vieler Ausfälle zeigt die Mannschaft von Cheftrainer Bruno Labbadia dabei eine couragierte Leistung.

Doch mit dem Treffer von Dominik Szoboszlai in der 25. Minute änderte sich die Dynamik: Stuttgart wurde vorübergehend defensiver, während Leipzig begann, das Spiel zu dominieren. Dominik Szoboszlai traf erneut in der 49. Minute. Die engagierten Stuttgarter konnten letztlich immerhin noch ein Tor erreichen: Chris Führich gelang ein Strafstoß in der 68. Minute.

Die Besonderheiten:

In Naouirou Ahamada (Sperre), Serhou Guirassy (Krankheit), Dinos Mavropanos (starke Schwellung am Auge), Tiago Tomas (Einriss in der Bauchmuskulatur) und Silas (Einblutung im Schienbein) fielen gleich fünf Spieler aus, die drei Tage zuvor in Hoffenheim noch in der Startelf gestanden hatten.

Thomas Kastanaras feierte in Leipzig sein Startelfdebüt in der Bundesliga.

Für Alou Kuol, der in der 86. Minute für Luca Pfeiffer in die Partie kam, waren es die ersten Bundesligaminuten.

red

VfB Stuttgart gibt Sieg gegen Hoffenheim in der Nachspielzeit aus der Hand

Im packenden Baden-Württemberg-Derby hat der VfB Stuttgart am Dienstagabend bei der TSG Hoffenheim unglücklich einen Sieg verpasst. Gastgeber Hoffenheim begann stark und erzielte bereits in der 11. Minute das 1:0 durch Andrej Kramaric. Der VfB hatte in der ersten Halbzeit Schwierigkeiten ins Spiel zu finden, konnte jedoch in der zweiten Hälfte durch Tore von Serhou Guirassy und Wataru Endo in Führung gehen.

Naouirou Ahamada sah in der Schlussphase Gelb-Rot und der VfB musste die Partie zu zehnt beenden. In der Nachspielzeit  gelang es der TSG  erneut durch ein Tor von Kramaric den Ausgleichstreffer zu erzielen. Der VfB kletterte durch den Punktgewinn auf Platz 14, direkt hinter Hoffenheim, die auf Platz 13 stehen.

Die weiteren Ergebnisse:

FC Bayer – 1. FC Köln  1:1, Hertha – Wolfsburg 0:5, Schalke – Leipzig 1:6, Hoffenheim – Stuttgart 2:2.

red

VfB Stuttgart mit Unentschieden unter neuem Trainer Labbadia gegen Mainz 05

Bruno Labbadia hätte seinen Einstand als neuer Cheftrainer vom VfB Stuttgart sicherlich gerne mit einem Sieg gefeiert. Doch gegen den Bundesligisten FSV Mainz 05 reichte es am Ende nur zu einem Unentschieden.

Was zunächst nach einem trägen Spiel aussah, entpuppte sich letztendlich als ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften zeigten dabei eine durchwachsene Leistung, letztendlich konnte sich keiner durchsetzen. Während die Mainzer nun mit 20 Punkte auf Tabellenplatz 11 stehen, hilft der eine Punkt dem abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart nicht wirklich weiter. Mit gerade mal 15 Punkten rangiert der Club auf Tabellenplatz 16.

Tore: 1:0 Guirassy (36.), 1:1; Ingvartsen (40./Foulelfmeter) 
Zuschauer: 45.903   

Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: VfL Wolfsburg  – Freiburger SC 6:0, VfL Bochum – Hertha BSC 3:1, Eintracht Frankfurt – FC Schalke 04 3:0, 1. FC Union Berlin – TSG 1899 Hoffenheim 3:1, Leipzig – FC Bayern 1:1.

red

 

Unentschieden bei Bundesliga-Start: FC Bayern und Leipzig liefern sich spannendes Top-Spiel

Leipzig: Nach zweimonatiger Bundesliga-Pause haben sich am 16. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga der 1. FC Bayern München und RB Leipzig mit 1:1 unentschieden getrennt. Damit bleiben die Bayern an der Tabellenspitze, Leipzig verharrt auf Platz drei. Nachdem letztere zu Beginn deutlich Druck machten, kamen sie zwischenzeitlich ins Straucheln.

Insgesamt spielten sie in der zweiten Hälfte etwas intensiver als die Bayern. Diese waren über weite Strecken die aktivere Mannschaft und konnte einen höheren Ballbesitz aufweisen. Sie hätten mit etwas mehr Genauigkeit aus so mancher Chance mehr herausholen können.

Für die Bayern traf Eric Maxim Choupo-Moting (37.), für Leipzig Marcel Halstenberg (52. Minute).

red

Neuer DFB-Direktor Völler: „Ich kehre zurück, wo ich schon wunderbare Zeiten erleben durfte“

Frankfurt am Main – Rudi Völler wird zum 1. Februar neuer Direktor der A-Nationalmannschaft der Männer. Das hat der Deutsche Fußball-Bund am Donnerstagabend bestätigt. Der DFB folge mit der Entscheidung für Völler einer Empfehlung der von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke einberufenen „Task-Force“, hieß es.

Dieser gehörten neben Völler selbst noch Karl-Heinz Rummenigge, Oliver Kahn, Matthias Sammer und Oliver Mintzlaff an. Die DFB-Gremien haben diesem Vorschlag zugestimmt, teilte der Fußballbund mit. Für Völler ist es eine erneute Rückkehr zum DFB. Er spielte von 1982 bis 1994 in 90 Partien für Deutschland und wurde 1990 in Italien Weltmeister.

Von 2000 bis 2004 war er Teamchef der Nationalmannschaft und erreichte mit seiner Mannschaft 2002 das WM-Finale. „Nach vielen tollen Jahren bei Bayer 04 Leverkusen kehre ich dorthin zurück, wo ich schon als Teamchef wunderbare Zeiten erleben durfte“, sagte Völler. Seine neue Aufgabe bei der Nationalmannschaft gehe er deshalb mit „Dankbarkeit, Leidenschaft und großer Motivation“ an.

Als Erstes müsse man die Grundlagen schaffen für eine erfolgreiche und von ganz Deutschland getragene Heim-Europameisterschaft 2024. „Die Spieler dafür haben wir. Aus diesen vielen Top-Spielern wollen wir nun wieder eine verschworene Gemeinschaft formen, eine willensstarke und sympathische Nationalmannschaft mit dem klaren Ziel, die uneingeschränkte Unterstützung der Fans zurückzugewinnen“, so Völler. „Und vor allem möchte ich unserem Bundestrainer Hansi Flick und seinem Trainerteam Rückenwind verschaffen.“

DFB-Präsident Bernd Neuendorf dankte den Mitgliedern der „Task Force“ für ihr Engagement und ihren guten Rat. „Mit Rudi Völler haben wir gemeinsam die optimale Besetzung für die nächsten 20 Monate gefunden.“ Er blicke optimistisch auf die Europameisterschaft 2024. Bundestrainer Hansi Flick nannte Völler „eine feste Größe im deutschen Fußball“.

Mit seiner Art und seinen Erfolgen habe er als Spieler, Trainer und Manager die Fans begeistert.

red

Fußball-Star Ronaldo wechselt nach Saudi-Arabien

Riad – Jetzt ist es offiziell: Fußball-Star Cristiano Ronaldo geht nach Saudi-Arabien. Der saudische Verein „Al-Nasr FC“ veröffentlichte am Freitag ein Foto von Ronaldo, das ihn mit einem Trikot mit der Nummer sieben zeigt. Dieser Vertrag werde nicht nur den Verein „zu noch größeren Erfolgen inspirieren“, sondern auch „unsere Liga, unsere Nation und zukünftige Generationen, Jungen und Mädchen“, teilte Al-Nasr mit.

Seit einem emotionalen Abgang bei Manchester United im November war Ronaldo vertragsfrei. Billig wird der Wechsel für die Saudis aber trotzdem nicht: Unbestätigten Medienberichten zufolge bekommt Ronaldo in Saudi-Arabien pro Jahr 200 Millionen Euro, was ein Vielfaches seines Gehaltes bei europäischen Vereinen ist, wo er um die 30 Millionen Euro pro Jahr verdient haben soll. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere, womöglich schon nach zwei Jahren, soll Ronaldo als „Botschafter“ Saudi-Arabien bei der Bewerbung für die Fußball-WM 2030 helfen, die das Königreich möglicherweise zusammen mit Ägypten und Griechenland austragen will, wie es weiter heißt.

red

Fußball-Legende Pelé ist tot

Pelé ist tot. Die brasilianische Fußball-Ikone starb am Donnerstag im Alter von 82 Jahren. Seine Tochter Kely Nascimento veröffentlichte auf Instagram ein Foto, das offensichtlich im Krankenhaus aufgenommen wurde und mutmaßlich Angehörige beim Handauflegen zeigt.

Pelé gilt als einer der besten Spieler der Welt und kann eine beeindruckende Bilanz aufweisen: Mit der brasilianischen Nationalmannschaft, für die er im Alter von 16 Jahren debütierte, gewann er in den Jahren 1958, 1962 und 1970 dreimal die Fußball-Weltmeisterschaft – das hat ihm bislang niemand nachgemacht. Auch seine Treffer-Quote von 1.301 Toren in 1.390 dokumentierten Spielen gilt als extrem hoch. Von der FIFA wurde er 1999 zum Weltfußballer des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet, im gleichen Jahr wurde er auch durch das Internationale Olympische Komitee zum Sportler des Jahrhunderts im Bereich Fußball ernannt, obwohl er an Olympischen Spielen nie teilgenommen hatte.

Seit Ende November lag er mit einer Krebserkrankung im Krankenhaus, eine Chemotherapie soll laut Medienberichten nicht mehr angeschlagen haben.

red

Argentina es campeona mundial de futbol – Maradonas „Erben“ sind Fussballweltmeister 2022

Argentinien ist Fußball-Weltmeister. Die Albiceleste gewann das Finale am Sonntagabend in Lusail gegen Frankreich nach einem 4:2 im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten stand es 2:2, nach 120 Minuten 3:3. Die Argentinier waren von Beginn an die deutlich aktivere Mannschaft, Frankreich kam nur selten vor das gegnerische Tor.

Durch einen von Lionel Messi sicher verwandelten Elfmeter konnten die Südamerikaner schließlich in der 23. Minute in Führung gehen. Angel di Maria war zuvor im Strafraum der Franzosen zu Fall gebracht worden. Auch nach der Führung blieben die „Gauchos“ am Drücker, viel Gegenwehr leisteten Les Bleus zunächst nicht.

So war auch das 2:0 durch di Maria in der 36. Minute verdient. Die Rückkehr des 34-Jährigen in die Startelf bewies sich zu diesem Zeitpunkt bereits als Glücksgriff von Trainer Lionel Scaloni. Auf der anderen Seite reagierte Didier Deschamps noch vor der Pause mit einem Doppelwechsel – die Wende brachte dieser aber zunächst nicht.

So präsentierte sich die Équipe Tricolore auch nach dem Seitenwechsel lange weitgehend ideenlos. Die besseren Möglichkeiten hatten weiterhin die Argentinier, die vor allem im Mittelfeld dominant waren. Erst in der Schlussphase kamen die Franzosen häufiger in die Hälfte des Gegners.

In der 68. Minute gelang ihnen auch ihr erster Torschuss der Partie, der aber zunächst harmlos blieb. Unerwartet spannend wurde das Spiel in den letzten zehn Minuten, als der bis zu diesem Zeitpunkt kaum auffällige Kylian Mbappé in der 80. Minute einen Foulelfmeter zum Anschlusstreffer verwandelte. Dadurch wachten die Franzosen offenbar auf – Mbappé konnte nur wenige Sekunden später aus dem Spiel heraus den Ausgleich erzielen.

In der Verlängerung traf Messi in der 109. Minute erneut: nachdem Lloris eigentlich eine Glanzparade gezeigt hatte staubte der 35-Jährige ab, bevor Kylian Mbappé in der 118. Minute einen Elfmeter verwandelte und damit erneut ausglich. Im Elfmeterschießen hatte Argentinien die besseren Nerven und holt den Titel zum ersten Mal seit 1986

red

WM2022: Kroatien gewinnt kleines Finale gegen Marokko

Ar-Rayyan – Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar hat Kroatien die Bronze-Medaille geholt. Die Kroaten gewannen das Spiel um Platz drei gegen Marokko am Samstag mit 2:1. Früh hatte es in der Partie zwei Kopfballtore gegeben, zuerst von Kroatiens Josko Gvardiol (7. Minute) und kurz darauf von Marokkos Achraf Dari (9. Minute). Ein regelrechtes Traumtor von Mislav Orsic brachte noch vor dem Halbzeitpfiff die erneute Führung und letztlich auch den Siegtreffer (42. Minute).

Obwohl Marokko im zweiten Durchgang ein weiter sehr hohe Motivation zeigte kamen die Nordafrikaner nicht durch – Kroatien wollte sich Bronze nicht mehr nehmen lassen.

red

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