Übler Scherz eines falschen Polizisten führt zu Evakuierung eines Fastfood Restaurants

Bietigheim-Bissingen: Schnellrestaurant geräumt

Am Donnerstagnachmittag wurde ein Schnellrestaurant in der Stuttgarter Straße in Bietigheim-Bissingen für rund 25 Minuten von der Polizei geräumt. Hintergrund war wohl ein übler Scherz. Gegen 16.30 Uhr klingelte das Telefon des Schnellrestaurants, worauf eine Angestellte abhob und mit einer bislang unbekannten Person verbunden war. Die im Display angezeigte Telefonnummer stammte aus dem Ausland. Der Mann gab sich als Polizeibeamter der Polizei Ludwigsburg aus und teilte mit, dass in der Nähe eine Bombe gefunden worden sei. Zur Sicherheit sollten alle im Schnellrestaurant anwesende Personen im Gebäude bleiben. Es würde eine Polizeistreife vorbei geschickt werden. Da die Schichtleiterin misstrauisch wurde, antwortete sie, dass sie selbst die Polizei verständigen werden, worauf der Anrufer kommentarlos auflegte. Uniformierte sowie zivil gekleidete Polizisten überprüften hierauf die Umgebung. Sie stellten jedoch nichts Verdächtiges fest. Gegen 17.10 Uhr erfolgte schließlich die Räumung des Schnellrestaurants, von der insgesamt zwölf Mitarbeiter sowie 32 Gäste betroffen waren. Das Gebäude und die angrenzende Umgebung wurden dann von einem speziell ausgebildeten Sprengstoffspürhund, der in Begleitung seiner Polizeihundeführerin war, abgesucht. Wieder konnte nichts Verdächtiges festgestellt werden. Gegen 17.35 Uhr konnte das Schnellrestaurant seinen Betrieb wieder aufnehmen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Patient im Klinikum Ludwigsburg geht mit Messer auf Ärzte und Pflegepersonal los

Polizeieinsatz im Klinikum Ludwigsburg

Ein 25 Jahre alter Mann, der bereits Ende Mai in Marbach am Neckar auf Rettungskräfte und Polizeibeamte losgegangen war (wir berichteten am 01. Juni), löste am Mittwoch gegen 16.30 Uhr einen weiteren Polizeieinsatz im Klinikum Ludwigsburg aus. Der polizeibekannte 25-Jährige befand sich aufgrund eines gesundheitlichen Problems zur Behandlung im Krankenhaus. In diesem Zusammenhang war eine Narkose notwendig gewesen und es stand eine Folgeuntersuchung an. Dieser Untersuchung widersprach der Patient jedoch, wurde laut und aggressiv und wollte sich selbst aus dem Klinikum entlassen. Aufgrund der vorausgegangenen Narkose, war dies jedoch nicht möglich. Das Klinikpersonal versuchte ihn hierauf zu beruhigen und ihn vom Gehen abzuhalten. Doch seine Aggression steigerte sich immer weiter, worauf die Polizei alarmiert wurde. Zwischenzeitlich beschädigte er medizinisches Gerät. Aus einer Personalküche entnahm er dann ein Küchenmesser und ging, während er sich selbst Schnittwunden am Unterarm zufügte, auf Ärzte und Pflegepersonal zu. Diese verbarrikadierten sich in einem Personalraum, worauf der 25-Jährige mehrfach gegen die Tür des Zimmers trat, sich schließlich jedoch in einen Vorraum der betreffenden Station begab. Dort traf er auf einen 47-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, dem es durch ein Gespräch gelang, dass der 25-Jährige in diesem Raum blieb. Als die erste Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg dort eintraf, ging der Mann, der immer noch mit dem Messer bewaffnet war, auf die Beamten zu. Beide Polizisten zogen hierauf ihre Dienstwaffe und forderten den 25-Jährigen auf, das Messer wegzulegen. Schlussendlich kam er dem nach. Mehrere hinzugekommene Beamte unterstützen die beiden Polizisten nun dabei den Mann zu Boden zu bringen. Im Anschluss wurde er auf die psychiatrische Station des Klinikums gebracht. Der 25-Jährige wird sich wegen Bedrohung und Sachbeschädigung verantworten müssen.

Niesanfall eines 74-jährigen führt zu Unfall – Mehrere Verletzte

Eberdingen: Niesanfall zieht Unfall nach sich

Mutmaßlich war ein Niesanfall ursächlich für einen Unfall, der sich am Dienstag gegen 16.45 Uhr in der Quellenstraße in Eberdingen ereignete. Eine 74 Jahre alte VW-Lenkerin wurde wohl von solch einem Anfall gepackt und geriet in der Folge auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß sie mit einem entgegenkommenden Skoda zusammen, der mit einer 35 Jahre alten Fahrerin und drei weiteren Personen im Alter von 35, 60 und 1 ½ Jahren besetzt war. Die erwachsenen Insassen erlitten allesamt leichte Verletzungen. Das Kleinkind, das in einem Kindersitz saß, blieb unverletzte. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Schlägerei vor dem Supermarkt

Ludwigsburg-Möglingen:

Vermutlich weil ein 49 Jahre alter Mann einen Diebstahl verhindern wollte, kam es am Dienstag gegen 22.50 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts im Parkweg in Möglingen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier Männern. Der 49-jährige Tatverdächtige beobachtete wohl zunächst wie ein 23- und ein 29-Jähriger sich an einem Altkleidercontainer zu schaffen machte, der auf dem Parkplatz des Supermarkts aufgestellt ist. Für den 49-Jährigen hatte es den Anschein, als dass die beiden Männer, die in Begleitung eines dritten 40 Jahre alten Mannes waren, Kleider aus dem Container stehlen würden. Hierauf sprach er sie an und wollte die Geschehnisse darüber hinaus auch mit der Kamera seines Handys festhalten. Schließlich gerieten die vier Männer aneinander und der Konflikt wurde handgreiflich. Im Zuge dessen kam dem 49-Jährigen sein 24 Jahre alter Sohn zur Hilfe. Ein Messer sei ebenfalls im Spiel gewesen, jedoch konnte nicht geklärt werden, welcher der Männer dieses in der Hand gehalten haben soll. Die verschiedenen Parteien beschuldigten sich gegenseitig. Der 23-Jährige, sein 49 Jahre alter Kontrahent und dessen 24-jähriger Sohn erlitten jeweils leichte Verletzungen. Alle beteiligten Männer kennen sich, da sie Nachbarn sind. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiposten Möglingen übernommen.

Zwei Verletzte und 70.000€ Sachschaden bei Verkehrsunfall

Neckarweihingen:

Am Mittwoch gegen 14.20 Uhr kam es auf der Landesstraße 1100 auf Höhe der Gemeindehalle des Ludwigsburger Stadtteils Neckarweihingen zu einem Unfall mit zwei verletzten Personen und einem Sachschaden der auf rund 70.000 Euro geschätzt wird. Im Bereich der Unfallstelle, die sich unter einer Fußgängerbrücke befindet, ist derzeit eine Baustelle eingerichtet. Der Verkehr wird deshalb mittels einer Ampel geregelt. Eine Ford-Fahrerin, die aus Richtung Marbach am Neckar kam, musste an der für sie rot zeigenden Ampel anhalten. Mutmaßlich übersah dies ein von hinten herannahender 36-jähriger Mercedes-Lenker und fuhr auf den Ford auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford auf die Gegenfahrbahn geschoben. Ein entgegenkommender 43-jähriger Taxi-Fahrer, der einen Fahrgast an Bord hatte, stieß in der Folge gegen den Ford, der hierauf von Fahrbahn in den Grünstreifen geschleudert wurde. Die Fahrerin des Ford sowie der Senior, der Fahrgast im Taxi war, erlitten Verletzungen. Sie mussten beide durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Während der Unfallaufnahme war die L 1100 im Bereich des Unfallorts gesperrt. Derzeit werden die drei Fahrzeuge, die nicht mehr fahrbereit sind, abgeschleppt. Die Sperrung dauert bis auf weiteres an.

Internationales Straßenmusikfestival Ludwigsburg startet heute

Ludwigsburg: Musik aus der ganzen Welt in einer einzigartigen Kulisse, hochkarätige Künstler auf zwölf Bühnen, ein vielfältiges kulinarisches Angebot und viele besondere Momente für kleine und große Besucher: Das ist das Internationale Straßenmusikfestival Ludwigsburg, das Pfingstwochenende vom 07. bis 09. Juni 2019 bereits zum 16. Mal im Blühenden Barock stattfindet.

40 Straßenmusiker und -bands aus allen Teilen der Welt präsentieren ein buntes musikalisches Programm – von Singer/Songwriter und Rock/Pop über Latin und Klezmer bis HipHop und Country. Wie in jedem Jahr besteht das Line-Up in etwa zur Hälfte aus Publikumslieblingen, die schon einmal beim Straßenmusikfestival in Ludwigsburg gespielt haben, und zur Hälfte aus neuen Künstlern.

Von Freitag bis Sonntag spielen alle Musiker und Bands täglich von 18 bis 23 Uhr auf den zwölf Bühnen, die über das gesamte Gelände des Blühenden Barock verteilt sind – von der großen Hauptbühne vor dem Schloss bis zum gemütlichen Pavillon mitten im Park. Mit ausliegenden Stimmkarten und auf der Website können die Besucher ihre Lieblingsmusiker wählen – die Künstler mit den meisten Stimmen spielen am Sonntagabend ab 21.30 Uhr beim großen Abschlusskonzert auf der Hauptbühne.

Auch in diesem Jahr spielen alle Künstler ohne Honorar und freuen sich über das obligatorische „Hutgeld“ und CD-Verkäufe.

Ebenso wird es am Samstagnachmittag wieder Stadtauftritte von einigen der teilnehmenden Bands in den Innenstädten von Ludwigsburg und Stuttgart geben, zudem gibt es eine Kooperation mit der Bundesgartenschau in Heilbronn, wo es ebenfalls Auftritte von Bands des Festivals gibt.

Das Internationale Straßenmusikfestival Ludwigsburg findet vom 07. bis 09. Juni 2019 täglich von 18:00 bis 23:00 Uhr statt. Abschluss: Sonntag, 09. Juni, 21:30 Uhr Preisverleihung und Konzert mit den Publikumslieblingen.

Die Tageskarte für Erwachsene kostet 10,00 Euro, Kinder von 4 bis 15 Jahren, Schüler und Studenten zahlen 6,00 Euro, außerdem gibt es ein Wiederkommticket für den jeweils nächsten Tag für 6,50 Euro bzw. 4,00 Euro. Der Vorverkauf läuft ab Mai an den Kassen des Blühenden Barock Ludwigsburg. Infotelefon: 07141 – 975650

Meldungen aus dem Landkreis

Vaihingen an der Enz – Kleinglattbach: Randalierer unterwegs

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, sucht Zeugen, denen zwischen Mittwoch 17.00 Uhr und Donnerstag 07.00 Uhr in Kleinglattbach etwas Verdächtiges aufgefallen ist. Bislang unbekannten Täter randalierten im Bereich eines Kindergartens in der Wilhelmstraße und beschädigten Antennen sowie Blitzableiter, die sich auf dem Dach befinden, eine Wasserpumpe im Gartenbereich, rissen Pflanzen heraus und warfen Gegenstände umher. Auf einem Privatgelände im Maulbeerweg zerstörten mutmaßlich dieselben Unbekannten einen Bewegungsmelder. Anschließend zogen sie vermutlich weiter zum Friedhof, auf dem sie ihr Unwesen trieben und auch dort Gegenstände umwarfen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere hundert Euro belaufen.

Markgröningen: Brand in Schulgebäude

Mutmaßlich war ein technischer Defekt ursächlich für einen Brand in einem Schulgebäude am Elisabeth-Kallenberg-Platz in Markgröningen am Donnerstagmorgen, gegen 07.20 Uhr. Ein Ventilator, der in einem Büro stand, fing Feuer. Die Freiwillige Feuerwehr befand sich mit 39 Wehrleuten und sieben Fahrzeugen im Einsatz und konnte den Brand zügig löschen. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro.

Affalterbach: beschädigtes Fahrzeug gesucht

Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144/900-0, sucht den Geschädigten eines Unfalls, zu dem es am Mittwoch gegen 12.00 Uhr im Lembergweg gekommen sein soll. Ein 85 Jahre alter VW-Lenker musste, da ihm ein PKW entgegen kam, nach rechts an den Fahrbahnrand zwischen geparkte Fahrzeuge ausweichen. Vermutlich streifte er hierbei einen noch unbekannten geparkten PKW. Im Nachhinein alarmierte er schließlich die Polizei.

Besigheim: PKW zerkratzt

Ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro hinterließ ein noch unbekannter Täter an einem Land Rover, der am Mittwoch in der Heinrich-Hertz-Straße in Besigheim stand. Vermutlich verübte der Unbekannte die Sachbeschädigung zwischen 13.30 Uhr und 22.00 Uhr. Die Front des PKW wurde zerkratzt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, entgegen.

Remseck am Neckar-Aldingen: Essen auf dem Herd – Wohnungstür fällt zu

Die Freiwillige Feuerwehr Remseck am Neckar musste am Donnerstag gegen 11.45 Uhr eine Wohnungstür in der Kirchstraße in Aldingen öffnen. Die betreffende Bewohnerin war dabei sich ein Mittagessen zuzubereiten, als sie kurz ihre Wohnung verließ. Ungünstiger Weise fiel nun die Tür ins Schloss und sie kam nicht mehr hinein. Die alarmierten 19 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen ausgerückt waren, öffneten die Wohnung. Im Innern hatte sich bereits Rauch gebildet. Ein offenes Feuer war glücklicherweise nicht entstanden. Die Wohnung musste lediglich belüftet werden.

Vandalismus in der Hammerschmiede – Zeugen gesucht

Seit Mitte April beschäftigte das Polizeirevier Kornwestheim eine Serie von Sachbeschädigungen am Gebäude der ehemaligen Hammerschmiede in der Aldinger Straße in Kornwestheim. Nachdem die erste Tat in der Nacht vom 17. auf den 18. April registriert worden war, kamen nahezu wöchentlich neue Fälle hinzu. Anfang Mai bestand der Aktenordner, den der ermittelnde Beamte beim Polizeirevier Kornwestheim führte, bereits aus sechs Anzeigen gegen unbekannte Täter. In nahezu allen sechs Fällen hatten die Unbekannten in dem Gebäude randaliert, Gegenstände beschädigt und teilweise Graffiti gesprüht. Die Verantwortlichen, die sich ehrenamtlich um die denkmalgeschützte Schmiede kümmern, hatten zwischenzeitlich in Absprache mit der Polizei eine Kameraüberwachung installiert. Diese Kameras fingen schließlich vier Jugendliche ein, die sich zu tatrelevanten Zeiten auf dem Gelände der Hammerschmiede herumgetrieben hatten. Diese Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 15 Jahren konnten im weiteren Verlauf auch identifiziert und ermittelt werden. Der Tatverdacht gegen die vier hat sich bislang jedoch nicht erhärtet, denn die Kameraaufnahmen betreffen nur den Außenbereich des denkmalgeschützten Gebäudes. Darüber hinaus riss die Serie auch nicht ab. Vom 17. auf den 18. Mai kam es zu einer weiteren Tat und nur wenige Tage danach, am 23. Mai, registrierte die Polizei die bislang letzte Sachbeschädigung. Dieser Fall ging mit enormen Beschädigungen einher. Die Täter hatten offensichtlich ihrer blanken Zerstörungswut freien Lauf gelassen. Scheiben wurde eingeschlagen, Türen eingetreten, der Inhalt fast sämtlicher Schränke wurde im Gebäude verteilt und wieder hinterließen die Unbekannten Graffiti. Ein bestimmtes Graffito, bestehend aus drei Ziffern, erregte die Aufmerksamkeit des ermittelnden Polizeibeamten besonders. Denn er erkannte es wieder. Er konnte es drei bereits polizeibekannte Kindern zwischen elf und zwölf Jahren zuordnen. Einer der beiden Elfjährigen gab schließlich gegenüber dem Polizisten auch zu, gemeinsam mit seinen beiden Freunden die beiden zuletzt registrierten Taten begangen zu haben. Möglicherweise kommt das Trio jedoch auch für weitere der Sachbeschädigungen in Betracht. Die Ermittlungen dauern an.

Schrauben in den Autoreifen – Polizei sucht Zeugen

Gerlingen: Schrauben in den Autoreifen – Polizei sucht Zeugen

Eine unschöne Entdeckung musste die Fahrerin eines Opel am Dienstagmorgen in Gerlingen machen. Über Nacht stand ihr Fahrzeug in der Bachstraße auf einem ihr zugeteilten Stellplatz. Als sie am Dienstag gegen 09.00 Uhr zu dem Opel kam, stieg sie wie gewöhnlich ein und wollte losfahren. Doch der PKW reagierte nicht wie üblich. Schließlich stellte die Frau fest, dass zwei Reifen platt waren. Die Überprüfung des Fahrzeugs in einer Werkstatt ergab, dass die Reifen durch Schrauben beschädigt worden waren. Darüber hinaus habe die Werkstatt in der letzten Zeit vermehrt Kunden bedient, deren Fahrzeuge auf dieselbe Art und Weise beschädigt waren. Nach bisherigen Erkenntnissen hätten diese Fahrzeuge meist in der Weilimdorfer Straße und Umgebung gestanden. Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, bittet Zeugen und insbesondere weitere Geschädigte sich zu melden.

So lange arbeiten Superstars für ihre Autos

Normalsterbliche müssen für ein neues Auto lange arbeiten und sparen. Bei den größten Sportstars der Welt geht das naturgemäß ein wenig schneller. Wie schnell? Eine Informationsplattform für Sportwetten hat das näher untersucht. Bei Basketball-Superstar Kevin Durant geht es am schnellsten, Fußball-Ikone Lionel Messi muss am längsten “schuften”.

Für die Untersuchung hat das Unternehmen die Autos der 20 bestverdienenden Sportlern der Forbes-Liste herangezogen und dazu die fünf am meisten verdienenden aus Deutschland recherchiert. Das Ergebnis: US-Basketballer Kevin Durant reicht ein “normaler” Arbeitstag (acht Stunden und eine Minute), um sich seinen Chevrolet Custom Camaro SS für umgerechnet rund 47.000 Euro zu verdienen. Er verdient im Jahr rund 51 Millionen Euro. Fast so schnell ist Tennis-Legende Roger Federer, der für seine Mercedes X-Class acht Stunden und fünf Minuten arbeitet. Er blickt auf ein Jahreseinkommen in Höhe von 69 Millionen.

Dahinter: Ex-Leichtathlet Usain Bolt auf Platz drei mit zwölf Stunden für seinen Land Rover vor Kampfsportler Conor McGregor, der sich seinen BMW i8 nach zwölf Stunden und 30 Minuten verdient. Rund 15 Stunden Arbeitszeit benötigt Basketballer Stephen Curry für seinen Porsche.

Lionel Messi muss übrigens 118 Tage lang für sein Auto arbeiten. Der argentinische Fußballstar kommt zwar auf ein Jahreseinkommen von 99,2 Millionen Euro, hat für seinen Ferrari 335 S Spider Scaglietti aus dem Jahr 1957 aber auch satte 32 Millionen Euro bezahlt. Der erste Deutsche Sportler in der Liste ist Sebastian Vettel. Der Formel-1-Pilot arbeitet bei einem Einkommen in Höhe von 37,8 Millionen Euro für seinen Infiniti FX 50 S knapp 18 Stunden und 30 Minuten. mid/arei