Ludwigsburger sind heiß auf Science City Jena

Die MHP RIESEN Ludwigsburg empfangen am morgigen Mittwoch (20.03.2019, Tip-Off 20:30 Uhr) Science City Jena zum Duell des 25. Spieltags der easyCredit Basketball Bundesliga. Gegen die vom Abstieg bedrohten Thüringer möchten die Schwaben zurück in die Erfolgsspur finden.

Kein internationaler Wettbewerb und dennoch eine „englische Woche“ – der ALLSTAR Day der easyCredit Basketball Bundesliga macht´s möglich! Denn während die Klubs am kommenden Wochenende, mit Ausnahme des FC Bayern Basketball und ALBA BERLIN, die zum Ende der Woche auf europäischen Parkett gefordert sind, frei haben, steht nun noch der 25. Spieltag auf der Agenda. Für die Ludwigsburger bringt dieser Spieltag ein Heimspiel gegen Science City Jena mit sich. Mit Blick auf die vergangenen beiden Auftritte gegen Braunschweig und Oldenburg und das damit einhergehende Abrutschen in der Tabelle möchten die Schwaben mit aller Macht zurück in die Erfolgsspur und dabei ein anderes Gesicht als im Gastspiel bei den EWE Baskets zeigen. Gegen den brillant aufspielenden Zweiten aus Niedersachsen waren die Barockstädter schnell in Rückstand – und erst nach dem Seitenwechsel, als das Spiel schon entschieden war, auf Augenhöhe.

Gegen die Jenaer soll ein solches Szenario selbstverständlich verhindert werden: Mit dem nötigen Fokus soll ab der ersten Spielminute keine Diskussion aufkommen, wer das Parkett als Sieger verlassen wird. Gleichwohl verspricht die Partie des Elften gegen den Sechzehnten einen spannenden Schlagabtausch zweier Mannschaften, die sich bereits im Hinspiel wenig schenkten. Ende Dezember benötigten die Schwaben eine Aufholjagd und einen Buzzerbeater von Kelan Martin, um das Spiel in der Verlängerung 91:89 zu ihren Gunsten zu entscheiden. Auch am Mittwoch dürften im Rückspiel Kleinigkeiten den Ausschlag geben. Denn das älteste (27.8 Jahre) und erfahrenste Team der Liga ist sportlich sehr gut aufgestellt und mit allen Wassern gewaschen. Allen voran die Routiniers Immanuel McElroy, Julius Jenkins und Derrick Allen (alle 38) lassen sich weder vom nervenaufreibenden Abstiegskampf noch von ihren Gegnern irritieren. Sie bilden, gemeinsam mit dem über Jahre gewachsenen Mannschaftskern, und den Nachverpflichtungen Ronald Roberts und Reggie Williams ein schlagkräftiges Team, welches auf alle Fälle gute Chancen auf den Klassenerhalt hat. Denn seitdem der 32-jährige Williams (19.8 PpS, 3.8 RpS, 3.5 ApS) im Trikot der Thüringer aufläuft, konnte Jena sich etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen. Da der NBA-Veteran (206 Spiele, u.a. Golden State Warriors und San Antonio Spurs) zuletzt aber verletzungsbedingt mit Muskelproblemen ausfiel, kam auch Science City ins Straucheln. Aktuell haben die Saalestädter nur noch einen Sieg Vorsprung auf Weißenfels und Rang 17. Die vergangenen fünf Spiele verloren die Thüringer – zuletzt setzte es eine 89:96-Niederlage gegen medi bayreuth, weshalb die Mannschaft von Headcoach Björn Harmsen entsprechend nach Erfolgen lechzt.

Siegeshungrig sind derweil aber natürlich auch die MHP RIESEN Ludwigsburg: Konstantin Klein und Co. möchten mit Kampf und Einsatz das Spiel gewinnen und das Wiedersehen von Marcos Knight, der anderthalb Jahre für Jena auflief, siegreich gestalteten.

Infos

MHP RIESEN Ludwigsburg vs. Science City Jena
Mittwoch, 20.03.2019, Tip-Off 20:30 Uhr
MHPArena Ludwigsburg, Schwieberdinger Straße 30, 71636 Ludwigsburg
Online-Ticket-Shop / live auf MagentaSport

MHP Riesen ohne Chance in Oldenburg

Im Gastspiel bei den EWE Baskets Oldenburg haben die MHP RIESEN Ludwigsburg eine deutliche Auswärtsniederlage kassiert. Die Schwaben unterlagen dem selbstbewusst aufspielendem Tabellenzweiten 71:100.

Mit einer klaren Ausgangslage – Headcoach John Patrick betonte vor der Partie, dass man nichts zu verlieren habe – und einer klaren Strategie starteten die MHP RIESEN gut ins Spiel: Jordon Crawford und Adam Waleskowski sorgten mit fünf Zählern für die erste Führung, ehe Oldenburg das Heft des Handelns mit einem 10:0-Lauf in Sekundenschnelle übernahm (10:5, 3. Spielminute). Im Anschluss an die erste Auszeit der Partie konnte Ludwigsburg dann die Niedersachsen nur noch bedingt einbremsen. Die Schwaben waren zwar besser in der Spur und zwangen Oldenburg zu etwas schwierigeren Würfen, die EWE Baskets fanden aber weiterhin Antworten auf die Ludwigsburger Defensive, legten mit überragenden Wurfquoten den nächsten Lauf aufs Parkett und setzten sich hierdurch erfolgreich ab (25:12, 6.). Ludwigsburg musste entsprechend weiter abreißen lassen. Die Hausherren machten wenige bis keine Fehler und lagen bereits zum Ende des ersten Viertels deutlich in Front (33:18, 10.).

Zum Start der zweiten zehn Minuten arbeiteten die MHP RIESEN wieder erfolgreicher: Marcos Knight und David McCray sorgten für vier schnelle Zähler, welche allerdings postwendend von Rasid Mahalbasic von jenseits der 6,75-Meter-Linie gekontert wurden. Die beiden Layups waren ein seltener Beleg dafür, dass die Oldenburger Verteidigung es den Ludwigsburger leicht machte. Die Gäste mussten um jeden Zentimeter kämpfen und taten dies erst zur Mitte des Spielabschnitts wieder konsequenter, weshalb Mladen Drijencic seine Schützlinge an den Seitenrand beorderte (43:27, 15.). In der Folge waren die Niedersachsen noch einmal besser eingestellt und verdeutlichten weiterhin eindrucksvoll, weshalb sie aktuell auf Tabellenplatz zwei der easyCredit BBL rangieren und als Geheimfavorit im Titelrennen gelten. Die Kirsche auf die ohnehin schon große Torte setzte dann, per Buzzerbeater aus der eigenen Hälfte, Vojdan Stojanovski: Der mazedonische Guard stellte auf 63:35 und entschied die Partie noch vor dem Seitenwechsel (20.).

Beide Trainer rotieren

Wie bereits in Halbzeit eins fanden die Ludwigsburger auch nach dem Gang in die Kabinen kurzzeitig gut auf das Parkett: Waleskowski und Konstantin Klein sorgten für erste Zähler. Doch die 15-minütige Halbzeitpause sorgte nicht für die Lösung aller Probleme. Ludwigsburg war nach wie vor die schlechtere Mannschaft und den EWE Baskets deutlich unterlegen. Diese demonstrierten auch in der zweiten Hälfte ihre Stärke und setzten die MHP RIESEN, trotz der klaren Führung, weiter zu. Erst zum Viertelende konnten der unermüdliche Konstantin Klein und Kelan Martin mit ihren Distanztreffern für Zählbares auf der Anzeigentafel sorgen (83:51, 30.). Trotz des kleinen Auflebens konnte Ludwigsburg auch im Schlussabschnitt nur noch Ergebniskosmetik betreiben: Beide Trainer verschafften, da sich der Spielausgang deutlich abzeichnete, allen Akteuren viele Spielanteile, rotierten durch – und sahen am Ende einen verdienten 29-Punkte-Sieg der EWE Baskets Oldenburg, die den MHP RIESEN beim 100:71 über 40 Minuten erfolgreich den Zahn zogen und die erhoffte Überraschung erfolgreich zu verhindern wussten.

Statements und Stats

John Patrick: „Sie haben uns mit einer überragenden Feldwurfquote in der ersten Halbzeit überrollt. Oldenburgs Mannschaft ist einfach stark. Punkt! Natürlich war ich aber nicht zufrieden, wie wir uns in der ersten Hälfte präsentiert haben. Ich war froh, dass wir in der zweiten Halbzeit mit mehr Charakter gespielt haben. Aber auch als wir härter gespielt haben, war ihr Sieg nie in Gefahr.“

Mladen Drijencic: „Wir haben ein sehr gutes Spiel auf hohem Niveau in allen Bereichen gezeigt. Uns war klar, dass wir gegen Ludwigsburg extrem fokussiert sein müssen. Das haben meine Jungs perfekt gemacht. Überhaupt haben die Starter heute etwas Außergewöhnliches für Basketball-Profis an den Tag gelegt: Sie haben viel Spielzeit an die Jüngeren abgegeben und das breit im Team mitgetragen. Nathan Boothe hat 15 Punkte in nur 19 Minuten gemacht. Ein Mahalbasic sagt zum Beispiel: Mir reichen die 15 Minuten heute, gib mal den Jungen etwas ab. Das ist großartig.“

Für Oldenburg spielten: Philipp Schwethelm 16 Punkte, Nathan Boothe 15, Will Cummings 14, Rasid Mahalbasic 12/8 Rebounds, Frantz Massenat 11, Vojdan Stojanovski 9, Marcel Kessen 8, Rickey Paulding 7, Marko Bacak 4, Haris Hujic 3, Robert Drijencic 1 und Karsten Tadda.

Für Ludwigsburg spielten: Konstantin Klein 13 Punkte, Owen Klassen 12, Kelan Martin 11, Adam Waleskowski 9, Aaron Best 8, Karim Jallow 7, Marcos Knight 7, Jordon Crawford 2, David McCray 2, Christian von Fintel und Lamont Jones.

SG BBM Männer verlieren das Derby gegen Stuttgart

Der Weg zum Klassenerhalt in der Handball-Bundesliga bleibt für Aufsteiger SG BBM Bietigheim steinig und schwer. Im Lokalderby gegen den TVB 1898 Stuttgart setzte es in der mit 3700 Zuschauern ausverkauften MHPArena in Ludwigsburg eine 19:28 (8:10)-Niederlage. Der TVB Stuttgart macht mit jetzt 20 Punkten hinter das Saisonziel Klassenerhalt einen Haken.

Einen entsprechend gelösten Eindruck vermittelte TVB-Coach Jürgen Schweikardt nach dem Schlusspfiff. „Das war der letzte Schritt in Richtung Klassenerhalt. Ich bin froh, dass wir das schon Mitte März sagen können. Der Sieg war verdient, ist am Ende aber zu hoch ausgefallen.“

„Ich bin maximal enttäuscht“, gesteht Hannes Jón Jónsson, seit Anfang Februar der neue Kommandogeber auf der Bank des Aufsteigers. „Unsere Abwehrleistung war bis zur 53. Minute beim 19:22 in Ordnung. Im Angriff läuft der Ball aber nicht gut genug, wir schieben die Verantwortung zu sehr auf Jonas Link und Mimi Kraus. Erkämpfen wir uns eine Chance, macht uns Jogi Bitter das Leben schwer.“ Damit hat der Isländer die wichtigsten Protagonisten vom Sonntag genannt sind.

Ex-Weltmeister Johannes Bitter im Tor des TVB hatte am Ende eine Quote von 50% gehaltener Bälle und machte im ersten Abschnitt den Unterschied. Bietigheims Domenico Ebner erwischte auf der Gegenseite zwar auch einen herausragenden Tag und hatte am Ende genauso viele Bälle abgewehrt, musste aber häufiger hinter sich greifen. Vor allem das Duell gegen Ex-Mannschaftkollege Mimi Kraus ging klar an Bitter und die Stuttgarter Defensive. Nur einer kam am Sonntag mit dem TVB-Torsteher ganz gut klar: Der eingewechselte Rechtsaußen Jan Döll war mit einer fehlerfreien Bilanz und fünf Treffern am Ende erfolgreichster Werfer beim Tabellenvorletzten. Jonas Link war viermal erfolgreich. Auf der Gegenseite traf Linksaußen Tobias Schimmelbauer siebenmal.

Schon früh entwickelte sich die Chancenverwertung zu einem wichtigen Manko beim Aufsteiger, der sich nach einem 4:9-Rückstand bis zum Halbzeitpfiff mit viel Herzblut wieder herankämpfte. Denn auch der TVB produzierte gegen eine aggressive Bietigheimer Abwehr viele „Fahrkarten“. Der Anschlusstreffer sollte der SG BBM nach dem Seitenwechsel jedoch nicht gelingen. Vielmehr setzte sich Stuttgart erneut auf 11:16 Tore (40.) ab. Auffallend: Der TVB spielte den zusätzlichen Feldspieler, von Schweikardt immer wieder ins Angriffsspiel eingestreut, fast fehlerfrei. Stuttgart eröffnete keine Chancen für Bietigheimer Tempospiel.

Mit viel Einsatz und Kampf hielt Bietigheim bis zum 19:22 den Kontakt. Mehr verhinderte eine mit zunehmender Spieldauer höher werdende Fehlerquote beim Aufsteiger. Am Ende stand in den letzten sechs Minuten ein 6:0-Lauf und ein Sieg des TVB, der um ein paar Tore zu hoch ausgefallen war. „Das tut zum Schluss natürlich weh, denn die Tore können auch wichtig werden, wir wollten aber alles versuchen“, sagt Jónsson.

Viel Zeit bleibt dem Tabellenvorletzten nicht, seine Wunden zu lecken. Am Donnerstag wartete beim verlustpunktfreien Spitzenreiter Flensburg-Handewitt alles andere als ein „Muss-Spiel“. „Unsere Aufgabe ist es nach vorne zu schauen. Die Tabelle sieht noch genauso aus wie gestern. Es sind noch zehn Spiele und ein Punkt Rückstand auf den VfL Gummersbach“, macht Jónsson sich und den seinen Mut.

red: Bernhard Gaus

SG BBM Bietigheim: Ebner, Müller; Döll (5), Link (4), Schäfer (4/4), Kraus (3/1), Asmuth (1), Emanuel (1), Claus (1), Rentschler, Haller, Rønningen, Marčec, Fischer, Trost, Oehler.
TVB 1898 Stuttgart: Bitter, Maier; Schimmelbauer (7), Häfner (4/2), Schweikardt (4), Weiß (3), Pfattheicher (3), Schmidt (3), von Deschwanden (2), Späth (1), Baumgarten (1), Röthlisberger, Schagen.
Spielverlauf: 2:2 (5.), 4:5 (18.), 4:9 (23.), 7:9 (28.), 8:10 (30.), 10:12 (33.), 11:16 (40.), 15:18 (47.), 19:22 (54.), 19:28 (60.).

Maschinenbauunternehmen erweitert in Kornwestheim

Die Stadt Kornwestheim und das mittelständische Unternehmen Eichler-Holzäpfel GmbH schließen Kaufvertrag über ein städtisches Gewerbegrundstück im Gewerbegebiet Ost ab. Das Maschinenbauunternehmen sichert sich damit optimale Erweiterungsmöglichkeiten.

Am 13.12.2018 stimmte der Gemeinderat der Stadt  Kornwestheim zu, dem Experten für Präzisionstechnik und Sondermaschinenbau, der Eichler-Holzäpfel  GmbH, eine weitere Fläche zur betrieblichen Erweiterung zu Verfügung  zu  stellen. Nun wurde der Kaufvertrag notariell beurkundet.

Auch Dietmar Allgaier,  Erster Bürgermeister der Stadt Kornwestheim, ist über den Grundstücksverkauf erfreut. „Die Gewerbeflächen in der Region Stuttgart sind sehr umkämpft. Deshalb sind wir sehr glücklich darüber, dass wir  durch  ein  nachhaltiges Flächenmanagement unsere mittelständischen Unternehmen am Standort   Kornwestheim unterstützen und ihnen eine Entwicklungsperspektive bieten können“, so Dietmar Allgaier.

Das im Jahr 1977 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in der Remsstraße im Kornwestheimer Gewerbegebiet Ost. Dort hat sich das Maschinenbauunternehmen in den vergangenen Jahren stetig entwickelt. Bereits 2013 erwarb das Unternehmen ein Grundstück in der Murrstraße, das an ihren Unternehmenssitz angrenzte. Auf dieser Fläche errichtete das Maschinenbauunternehmen eine Gewerbehalle. Die nun neu erworbene Fläche liegt ebenfalls in der Murrstraße und grenzt an den Unternehmensstandort an. Auf der rund 1.800 m² große Fläche soll eine weitere Gewerbehalle mit einer Größe von insgesamt 500 m² errichtet werden.

Es ist geplant, die beiden Hallen über einen Zwischenbau, in dem sich Personalräume und Lagerflächen befinden, zu verbinden. „Im Jahr 2014 haben wir unsere neue Fertigungshalle erbaut. Bereits heute ist die Halle sehr stark ausgelastet. Mit dem Kauf des angrenzenden Grundstücks möchten wir uns deshalb die Möglichkeit sichern, unser Unternehmen auch in Zukunft flexibel weiterentwickeln und ausbauen zu können.“, so Geschäftsführerin Eichler. Im Herbst dieses Jahres soll das neue Grundstück geräumt werden. Im Anschluss entstehen dann in einem ersten Bauabschnitt neue Büros, Personalräume, Lagerflächen, Parkplätze und eine neue Montagehalle.

Gemeinderat lehnt Option für Breuninger im Zweckverband Eichwald ab

Mehrheitlich hat der Gemeinderat Bietigheim-Bissingen am Dienstag, 12.3.2019 in seiner nichtöffentlichen Sitzung beschlossen, seine Vertreter in der Verbandsversammlung des Zweckverbands Eichwald zu beauftragen, einer Option für die Firma Breuninger auf weitere 4,7 ha Fläche nicht zuzustimmen.

Der Gemeinderat hätte eine Reservierung des in Frage kommenden Grundstücks und eine vorläufige Nichtandienung für andere Interessenten für ausreichend gehalten. Da das zur Zeit in der Fertigstellung befindliche Warendienstleistungszentrum noch nicht einmal eröffnet sei und die Frage daher noch nicht beantwortet werden könne, ob durch einen optimierten Betriebsablauf evtl. eine Erweiterung gar nicht benötigt werden wird, hätte nach Auffassung des Bietigheim-Bissinger Gemeinderats eine Reservierung den Interessen des Unternehmens wie des Zweckverbands gleichermaßen Rechnung getragen.

Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Eichwald wird am Montag, 18.3.2019 u.a. zu dieser Angelegenheit Beschluss fassen. Da die Gemeinderäte der anderen Zweckverbandskommunen jedoch bereits mehrheitlich der Option zugestimmt haben, ist  eine positive Entscheidung trotz der Ablehnung aus Bietigheim-Bissingen zu erwarten.

SG BBM Frauen bindet Malestein bis 2020

Die Frauen der SG BBM Bietigheim verkünden die nächste Personalentscheidung für die kommende Saison 2019/20. Die niederländische Nationalspielerin Angela Malestein verlängerte ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag um eine weitere Spielzeit bis zum 30. Juni 2020.

Nach den Verpflichtungen der deutschen Nationalspielerin Amelie Berger und dem SG BBM- Nachwuchstalent Leonie Patorra sowie den Vertragsverlängerungen der zweifachen Handballerin des Jahres Anna Loerper und der dänischen Nationalspielerin Fie Woller konnten die Verantwortlichen der SG BBM Bietigheim nun auch mit der Niederländerin Angela Malestein Einigkeit über eine weitere Zusammenarbeit erzielen.

Damit geht die umworbene 26-jährige Rechtsaußen in ihre 6. Saison beim aktuell   ungeschlagenen Tabellenführer der Handball Bundesliga Frauen (HBF), zudem sie 2014 von der HSG Blomberg-Lippe wechselte und seitdem die historische Deutsche Meisterschaft 2017 ohne Punktverlust und den Supercup 2017 gewann sowie das Finale im Europapokal 2017 mit der SG BBM bestritt. Mit der Oranje-Auswahl holte die 120-fache Nationalspielerin zuletzt bei der Europameisterschaft in Frankreich die Bronzemedaille und gehört auf ihrer Position zu den besten Spielerinnen in Europa.

Dementsprechend glücklich zeigt sich SG-BBM-Cheftrainer Martin Albertsen und freut sich über den Verbleib der dienstältesten Akteurin: „Ich freue mich sehr, dass Angela eine weitere Saison für uns spielt. Sie hat bei uns eine fantastische Entwicklung genommen und ist noch nicht am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angekommen. Wenn es zählt, ist Angela immer da für uns und sie ist einfach eine herausragende Topspielerin.“

Angela Malestein sagt über ihre Vertragsverlängerung: „Ich fühle mich in Bietigheim sehr wohl. Diese Stadt ist eine zweite Heimat für mich geworden, deswegen freue ich mich, dass alles geklappt hat und ich ein weiteres Jahr für die SG BBM spiele. Diese Mannschaft hat riesiges Potenzial und ich hoffe, dass wir gemeinsam noch viele Titel gewinnen werden.“

Somit sieht sich die SG BBM auf der Rechtsaußenposition für die kommende Spielzeit personell mit den Nationalspielerinnen Angela Malestein und Amelie Berger sowie Ann Kynast aus dem erweiterten Kader hervorragend aufgestellt. Den Verein im Sommer verlassen wird hingegen die aktuell sich in der Reha befindende schwedische Nationalspielerin Daniela Gustin, die auf eigenen Wunsch ihre Karriere in der Nähe ihres Partners im hohen Norden fortsetzen möchte. Gustin erlitt im Dezember 2018 bei der EM in Frankreich in der Schlussphase beim Länderspiel zwischen Schweden und Montenegro nach einem unfairen Körperkontakt ihrer Gegenspielerin einen Kreuzbandriss.

Die Frauen der SG BBM Bietigheim sind derzeit mit 17 Siegen aus 17 Spielen souveräner Tabellenführer der Handball Bundesliga Frauen und stehen im OLYMP Final4, das am 25. und 26. Mai 2019 in der Stuttgarter Porsche-Arena ausgetragen wird.

Barockstädter: Auswärts beim Tabellenzweiten Oldenburg

Für die MHP RIESEN Ludwigsburg steht am Samstag (16.03.2019, Tip-Off 20:30 Uhr) eines der schwersten Spiele im Saisonverlauf an: Die Schwaben gastieren beim Tabellenzweiten, den EWE Baskets Oldenburg. Die Schützlinge von Headcoach John Patrick möchten die Niedersachsen, aus ihrer Außenseiterrolle heraus, überraschen.

Das Hinspiel wurde mit einer Differenz von 18 Zählern verloren, am vergangenen Wochenende setzte es eine schmerzhafte 94:104-Niederlage gegen Braunschweig während die EWE Baskets Oldenburg bei geschwächten Berlinern brillierten und durch den deutlichen Erfolg in der Hauptstadt den zweiten Tabellenplatz in der easyCredit Basketball Bundesliga festigten: Die Ausgangslage vor dem Auswärtsspiel der MHP RIESEN in Oldenburg ist entsprechend klar: Während die Niedersachsen eines der besten und formstärksten Teams der Liga stellen, mangelte es den Ludwigsburgern zuletzt an Konstanz. Obwohl es deshalb einige vermeidbare Niederlagen zu bilanzieren gab, bewiesen die Schwaben aber auch mehrfach, dass sie gegen jede Mannschaft siegfähig sind. Letzteres möchten sie auch am kommenden Samstag zeigen – und dem Favoriten aus Niedersachsen ein Bein stellen.

Dass dieses Unterfangen keinesfalls leicht werden wird, belegt unter anderem der Blick auf das Team von Headcoach Mladen Drijencic. Denn in der Rotation des 53-Jährigen befinden sich nicht nur zahlreiche Leistungsträger der vergangenen Jahre (Rickey Paulding, Rasid Mahalbasic, Frantz Massenat, Philipp Schwethelm und Karsten Tadda), sondern auch neue Gesichter, welche sich in Deutschland etabliert haben: Point Guard Will Cummings bauchte dabei deutlich weniger Anpassungszeit als Power Forward Nathan Boothe. Der 26-jährige US-Amerikaner ist der zweitbeste Scorer der easyCredit BBL (20.1 PpS) und kam in bislang 21 Saisonspielen neunzehnmal auf eine zweistellige Punkte-Ausbeute. Am vergangenen Sonntag legte er beim 94:78-Sieg in Berlin 34 Zähler und damit einen neuen Karrierebestwert auf. Selbiges tat Boothe, der 20 Punkte markierte, fehlerlos von jenseits der 6,75-Meter-Line blieb und seine Gefährlichkeit von Downtown (48.5 3P%) einmal mehr untermauerte.

„Pauldingburg“ als Geheimfavorit?!

Das über Jahre zusammengewachsene Mannschaftsgefüge um den „ewigen“ Pauding, der seit 12 Jahren für Oldenburg auf Korbjagd geht und auch mit 36 Jahren auf dem Parkett noch eine echte Waffe ist, befindet sich in der Tabelle aktuell in Lauerstellung. Der Verzicht auf das internationale Geschäft – und das frühe Ausscheiden im MagentaSport BBL Pokal – hat den erhofften Nutzen gebracht: Anders als in der Vergangenheit müssen die Niedersachsen nicht um die Playoffs kämpfen, sondern können schon jetzt ihren Blick gen Meisterschaftsendrunde richten. Das Verpassen der Postseason ist nur noch rechnerisch möglich und der Heimvorteil in Runde eins ebenfalls zum Greifen nahe. Entsprechend sind die Niedersachsen, nach dem alles überstrahlenden FC Bayern Basketball und ALBA BERLIN, einer der Geheimfavoriten auf den Titel.

Von der Oldenburger Situation, komfortabel für die Playoffs planen zu können, sind die MHP RIESEN Ludwigsburg in dieser Spielzeit ein gutes Stück entfernt. Im Anschluss an die Länderspielpause konnte das Team allerdings bereits untermauern, dass mit ihm im Kampf um eine Platzierung in den Top8 zu rechnen ist. Obwohl die Schwaben nach der Niederlage gegen die Basketball Löwen wieder auf Rang neun zurückgefallen sind, befinden sie sich weiterhin auf Augenhöhe mit den Teams aus Bonn, Braunschweig, Würzburg, Ulm, Bayreuth und Gießen. Mit mehr Konstanz und einer positiven Siegquote soll im Schlussspurt das Tempo angezogen und die Konkurrenz unter Druck gesetzt werden. Ein überraschender Auswärtssieg in Niedersachsen wäre im engen Wettrennen entsprechend viel wert. Nicht mehr und nicht weniger ist das Ziel.

Infos

EWE Baskets Oldenburg vs. MHP RIESEN Ludwigsburg
Samstag, 16.03.2019, Tip-Off 20:30 Uhr
EWE Arena, Maastrichter Straße 1, 26123 Oldenburg

Heimniederlage vor ausverkaufter Arena gegen Braunschweig

Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben ihr Heimspiel am 23. Spieltag der Saison 2018/2019 verloren. Vor ausverkaufter Kulisse unterlagen sie den Basketball Löwen Braunschweig 94:104 – und rutschen damit vorerst wieder aus den Playoff-Rängen der easyCredit Basketball Bundesliga.

Vor erstmals in dieser Saison ausverkaufter Kulisse legten die MHP RIESEN einen kämpferischen Start auf das Parkett. Obwohl noch nicht alles funktionierte, agierten sie mit den niedersächsischen Gästen auf Augenhöhe. Ab der fünften Spielminute übernahmen die Hausherren dann auch spielerisch das Heft des Handelns und kontrollierten zunehmend das Geschehen. Braunschweig blieb zwar weiterhin gefährlich, lag aber vorerst zurück (23:20, 10. Spielminute).

Auch zum Beginn des zweiten Viertels legten die Schwaben in einer Partie auf Augenhöhe vor hielten die Basketball Löwen weiterhin auf Distanz. Diese kamen erst nach einem Foulpfiff an Thomas Klepeisz wieder heran, konnten jedoch auch in dieser Phase der Partie den Ausgleich nicht erzwingen. Ludwigsburg war um keine Antwort verlegen und kam in der Offensive, durch Kelan Martin, Owen Klassen und Marcos Knight, zu den notwendigen Treffern. Erst mit dem zweiten technischen Foul des Spiels, Martin und Jordon Crawford hatten je eines kassiert, übernahm Braunschweig das Heft des Handelns. Absetzen konnten sich aber auch die Mannen von Frank Menz nicht. Dennoch lagen sie beim Gang in die Kabinen in Front (47:50, 20.).

Braunschweig trifft (fast) alle Distanzwürfe

Im Anschluss an den Seitenwechsel bekamen die Hausherren kurzzeitig wieder etwas mehr Struktur in ihr Spiel und übernahmen, nahezu folgerichtig, mit einem 8:0-Lauf die Führung (55:52, 23.). Doch dabei blieb es nicht: Ludwigsburg verlor den Faden und sah sich erneut in Rückstand. Headcoach John Patrick bat entsprechend zur Auszeit. In Folge der Ansprache am Seitenrand agierten die MHP RIESEN wieder besser, gut genug für den erneuten Turnaround waren sie aber nicht. Aus den diversen Ballgewinnen machten sie zu wenig, um Braunschweig aus dem Rhythmus zu bringen. Die Niedersachsen liefen derweil von jenseits der 6,75-Meter-Linie regelrecht heiß, trafen fünf konsekutive Wurfversuche und zwangen Patrick zur nächsten Auszeit (64:73, 29.). Diese fruchtete nicht. Seine Schützlinge kassierten zwei unsportliche Fouls und mussten mit einem großen Rückstand in die letzte Viertelpause (69:84, 30.).

Obwohl die Hausherren entsprechend deutlich hinten lagen, gaben sie sich nicht auf. Sie ließen alles – angeführt von Kapitän David McCray – auf dem Parkett, arbeiteten sich Stück für Stück ins Spiel zurück und hielten mit einigen Treffern ihre Minimal-Chance am Leben. Letztlich sorgte ein weiterer Distanzerfolg Braunschweigs, diesmal von Topscorer DeAndre Lansdowne (26 Punkte), aber für die Entscheidung. Der US-Amerikaner versenkte seinen Wurfversuch in der 36. Spielminute und sorgte für den nicht mehr einzuholenden 17-Punkte-Rückstand (78:95). Ludwigsburg betrieb in den Schlussminuten noch etwas Ergebniskosmetik, minimierte das Defizit aber nur noch geringfügig, sodass am Ende eine 94:104-Niederlage von der Anzeigentafel leuchtete.

Statements und Stats

Frank Menz: „Wir sitzen seit vielen Wochen nach jedem Spiel hier und sind überrascht über unsere Leistungsentwicklung, die wir im Saisonverlauf genommen haben. Wir freuen uns, dass das Ganze dann auch ohne Scott so gut funktioniert. In der Hinrunde sind wir von ihm [Scott Eatherton] und DeAndre Lansdowne getragen worden. Wir dachten, dass wir einen Ausfall dieser beiden Spieler nicht kompensieren können. Wir sind aber in den letzten Wochen immer dran gewesen, haben auswärts viele knappe Niederlagen kassiert und in Berlin, Jena und Gießen nur knapp verloren. Teilweise haben wir sehr gut gespielt und unglücklich verloren. Jetzt war es Zeit, mal ein Auswärtsspiel zu gewinnen. Dass wir das heute hier in Ludwigsburg schaffen, ist natürlich ein ganz großer Erfolg.“

John Patrick: „Ich möchte Frank und der Mannschaft gratulieren. Braunschweig hat mehr Rebounds geholt, eine exzellente Dreier-Quote gehabt, den Ball gut bewegt und mehr Assists gespielt. Im dritten Viertel hatten sie einen Lauf, von dem wir uns nicht erholt haben. Unsere Verteidigung war aber natürlich nicht ganz optimal. Die Braunschweiger Guards haben uns im 1-gegen-1 und im Pick and Roll geschlagen. Sie haben unser Spiel gut gelesen und die richtigen Entscheidungen getroffen. Wir haben so gut in Bayreuth gespielt – und heute leider auf der anderen Seite guten Teambasketball gesehen. Bei uns war das manchmal zu egoistisch. Das Ganze ist für uns ein langer Prozess. Wir müssen wieder zu unseren Basics zurückkommen und gegen Oldenburg, wenn wir eine Chance haben wollen, uns mehr als Mannschaft präsentieren.“

Für Ludwigsburg spielten: Marcos Knight 24 Punkte, Adam Waleskowski 20, Konstantin Klein 11, Owen Klassen 10, Kelan Martin 9/8 Rebounds, Lamont Jones 6, Jordon Crawford 5, Aaron Best 5, David McCray 3, Karim Jallow 1 und Christian von Fintel.

Für Braunschweig spielten: DeAndre Lansdowne 26 Punkte, Christian Sengfelder 18/12 Rebounds, Brayon Blake 18, Thomas Klepeisz 16, Shaquille Hines 11, Joe Rahon 8, Bazou Koné 4, Lars Lagerpusch 3, Scott Eatherton, Luis Figge, Dennis Nawrocki.

17. Sieg im 17. Spiel für die SG BBM Frauen

Die Frauen der SG BBM Bietigheim schwimmen weiter auf der Erfolgswelle und stehen auch nach dem 17. Spieltag ungeschlagen an der Spitze der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Am Samstagabend gewann das Team von Cheftrainer Martin Albertsen zuhause vor 828 Zuschauern mit 37:27 (17:15) gegen einen stark aufspielenden TV Nellingen.

Verzichten musste der Tabellenführer auf Linksaußen Fie Woller, die aufgrund einer muskulären Verletzung pausierte. Für die Dänin sprang Kim Braun ein und nutzte ihre Chance bravourös und markierte dabei sechs Treffer.
Die erste Aktion setzte Karolina Kudlacz-Gloc mit dem 1:0-Führungstreffer, dem Angela Malestein das 2:0 folgen ließ. Bietigheim ging gewohnt hohes Tempo in der Anfangsphase, ließ aber in der Offensive die ein oder andere Torchance liegen. Nellingen zeigte sich in starker Form und blieb dran am Tabellenführer. 10:8 stand es nach rund 20 Minuten, SG BBM-Cheftrainer Martin Albertsen bat daraufhin seine Ladies zur ersten Auszeit. Dann legte die SG BBM einen Gang zu und zog vier Minuten vor der Halbzeitpause auf 16:11 davon. Der Tabellenzwölfte zeigte sich davon überraschend unbeeindruckt und kam bis zur Pause auf 17:15 heran.

Zu Beginn des zweiten Durchganges erzielte Nellingen den Ausgleich zum 18:18. Die heute agile Kim Braun ließ die erneute Führung folgen. Es blieb weiter eine Partie auf Augenhöhe. Ab der 40. Minute übernahmen dann aber die SG BBM-Ladies wieder die Kontrolle über das Spiel, sie konnten sich zudem auf Torhüterin Valentyna Salamakha verlassen, die mit klasse Paraden den Laden in dieser Phase dichthielt, was letztendlich der Schlüssel zum Sieg war. 26:22 lautete der Spielstand nach der Hälfte von Durchgang zwei. Der SG BBM-Express nahm nun Fahrt auf und baute die Führung stetig aus. Die Schwaben Hornets musste dem hohen Anfangstempo nun Tribut zollen. Vier Minuten vor dem Ende setzte Anna Loerper mit einem Dreierpack in Folge das 36:25.
Luisa Schulze netzte zum ungefährdeten 37:27-Erfolg ein. Damit steht die SG BBM Bietigheim auch nach dem 17. Spieltag weiter ohne Niederlage an der Spitze der Handball Bundesliga Frauen.

SG BBM-Cheftrainer Martin Albertsen: „Nellingen hat es uns heute sehr schwer gemacht. In der Abwehr standen wir nicht so sicher wie gewohnt, haben aber in der Offensive immerhin 37 Tore erzielt. Es war ein attraktives Spiel für die Zuschauer mit vielen Treffern.“
Tore: Braun 6, Kudlacz-Gloc 6/1, Malestein 5, Visser 4/2, van der Heijden 4, Loerper 3, Schulze 3, Hoekstra 2, Lauenroth 2, Naidzinavicius 1, Rozemalen 1

Am kommenden Samstag sind die Bietigheimerinnen auswärts bei der HSG Bensheim/Auerbach gefordert. Das Hinspiel gewann die SG BBM mit 26:21. Anwurf ist um 17.30 Uhr.

Borussia Dortmund bittet heute den VfB zum Tanz

Cheftrainer Markus Weinzierl „Wenn wir in die Relegation müssen, dann ist das eben so.“

Die meisten werden es schon wieder vergessen haben – doch wir haben nachgeschaut. Am 8. Spieltag setzte es zuhause in der Mercedes-Benz-Arena eine 0:4 Niederlage gegen den aktuellen Tabellenführer. Nun bittet Borussia Dortmund den VfB Stuttgart zum Rückrunden-Tanz. Nach dem 1:1 in Bremen und dem 5:1 letzte Woche gegen Abstiegskonkurrent Hannover 96 hat der VfB eine kleine Serie gestartet, die das Team von Trainer Markus Weinzierl in Dortmund fortführen möchte. Denn wer in der nächsten Saison noch in der höchsten deutsche Fußball-Liga auflaufen möchte, muss auf dem Weg zum Verbleib punkten – und am besten gleich gegen die Dortmunder, die nach dem Aus in Champions-League vergangene Woche etwas schwächeln und nicht unschlagbar erscheinen.

14 Punkte aus 17 Spielen – „klar geht das besser“, so der Cheftrainer der Weiß-roten. „Wir sind nicht zufrieden, das ist klar. Aber wir haben uns allen Problemen widersetzt und nach Lösungen gesucht. Wir waren im Oktober 18., an Weihnachten hinten drin und stehen jetzt auf dem Relegationsplatz.“ Nicht gerade das, was man Wunschplatz nennt, aber ein Sprungbrett Richtung Klassenerhalt. „Wenn wir in die Relegation müssen, dann ist das eben so. Dann gewinnen wir da. Das ist auch ein Weg, auf dem man es weiterhin selbst in der Hand hat. Am liebsten wollen wir es aber nach zehn und nicht zwölf Spielen schaffen.“ so Weinzierl vergangenen Donnerstag in der Pressekonferenz.

Die nächsten Gegner des VfB Stuttgart heissen: Dortmund, Hoffenheim und Frankfurt. Erst nach diesen Spielen wird es Aufschluss darüber geben, ob die Cannstatter einen Schritt in ihrer Entwicklung weiter sind. Genau gegen diese Teams setzte es in der Hinrunde drei empfindliche Niederlagen mit 0:11 Toren. Schnell vergessen wollte man anschliessend die Tiefschläge, die es aber erst einmal zu verdauen galt und die Mannschaft in ihrer Entwicklung sehr weit zurückwarf. Die Arbeit des Trainers wurde dadurch nicht einfacher gestaltet. „Ich hätte mir gewünscht, dass es schneller gefruchtet hätte“, erklärt Weinzierl. „Aber dem war halt nicht so. Jetzt müssen wir schauen, es jetzt gut zu Ende zu bringen. Wir haben noch zehn Spiele und jetzt Fahrt aufgenommen, wollen so viele Punkte wie möglich holen und sehen, ob es reicht. Aber da bin ich zuversichtlich.

red