Unbekannter demoliert Autos

Mutmaßlich ein und derselbe, bislang unbekannte Täter trieb am Mittwoch zwischen 09.00 und 13.25 Uhr in Vaihingen an der Enz sein Unwesen. Der Unbekannte trat in der Heilbronner Straße den linken Außenspiegel eines Audi ab, der gegenüber einer Tankstelle auf einem Parkplatz abgestellt war. Zudem schlug er noch die Beifahrerscheibe eines Pick-up Ford Ranger ein, der ebenfalls auf dem Parkplatz stand. In der angrenzenden Dammstraße schlug er noch die Seitenscheibe eines Renault ein und trat gegen eine hölzerne Kellertür. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 1.200 Euro geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte es sich bei dem Täter um einen Mann im Alter von etwa 25 bis 30 Jahren handeln, der zwischen 180 und 190 cm groß ist. Er ist schlank, hat vermutlich eine Glatze oder ganz kurze Haare mit einem eventuell dunklen Haaransatz. Er trug einen Drei-Tage-Bart, eine schwarze Weste und schwarze Schuhe. Möglicherweise stand er unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder auch weitere Geschädigte, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, in Verbindung zu setzen.

Meldungen aus dem Kreis

Ludwigsburg-Nord: Seitenspiegel beschädigt

Am Montag zwischen 08.30 Uhr und 15.00 Uhr wurde in der Dornierstraße in Ludwigsburg-Nord an einem geparkten VW Touran der linke Seitenspiegel angefahren und beschädigt. Der bislang unbekannte Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne den Unfall zu melden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Telefon 07141/185353, bittet Zeugen, sich zu melden.

Ludwigsburg-West: Geparkten Fiat angefahren

Nach einer Unfallflucht, zu der es am Montag zwischen 07.50 Uhr und 08.15 Uhr in Ludwigsburg-West kam, sucht das Polizeirevier Ludwigsburg, Telefon 07141/185353, Zeugen. Ein in der Martin-Luther-Straße auf dem Parkplatz eines Supermarkts geparkter Fiat Punto wurde am Kotflügel vorne rechts beschädigt. Im Anschluss verließ der Verursacher die Unfallörtlichkeit unerkannt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.

Ludwigsburg: Unfall beim Ausparken

Eine 26-Jährige hatte ihren schwarzen Citroën am Montag auf dem Arsenalparkplatz in Ludwigsburg geparkt. Zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr wurde das Fahrzeug am rechten Kotflügel beschädigt. Vermutlich wurde der Unfall durch einen daneben geparkten weißen Transporter beim Ausparken verursacht, der sich anschließend von der Unfallstelle entfernte. Der Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 2.500 Euro. Zeugen, die Angaben zum Unfallverursacher machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg unter Telefon 07141/185353 in Verbindung zu setzen.

Stellenabbau bei Bosch

Die sinkende Nachfrage nach Diesel-Fahrzeugen macht auch den Autozulieferern immer mehr zu schaffen. Und das bekommen dann die Arbeitnehmer zu spüren, die um ihre Jobs bangen müssen. Dieses Schreckens-Szenario spielt sich gerade bei Bosch ab.

„Natürlich müssen wir auf die zurückgehende Nachfrage reagieren“, sagt Bosch-Chef Volkmar Denner im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Der Umfang des Stellenabbaus stehe noch nicht fest. „Wir tun aber alles, um das sozialverträglich umzusetzen“, so der Vorstandsvorsitzende. Dies könne über Zeitkonten, Abfindungsprogramme, Vorruhestandsregelungen oder die Reduzierung der Zahl der temporär Beschäftigten geschehen.

Bei dem Zulieferer hängen nach Angaben vom Mai 2019 auf der ganzen Welt etwa 50.000 der 410.000 Arbeitsplätze vom Diesel ab. In Deutschland sind es etwa 15.000. 2018 hatte Bosch 600 Stellen in diesem Bereich abgebaut, indem befristete Verträge nicht verlängert oder Mitarbeiter zum Beispiel in Altersteilzeit geschickt wurden. Die weitere Entwicklung hatte Denner vom Marktverlauf abhängig gemacht.

Nun sagte er der „Süddeutschen Zeitung“, der Automarkt entwickle sich „deutlich schwächer, als wir alle noch vor einem Jahr gedacht haben“. Es handele sich nicht um eine kurzfristige Delle, die schnell wieder aufgeholt werden könne. Insbesondere der Rückgang bei den Diesel-Motoren wirke sich negativ aus. „Wenn wir bei einem Diesel-Einspritzsystem zehn Mitarbeiter beschäftigen, sind es bei einem Benzinsystem drei und bei einem Elektrofahrzeug nur noch einer“, sagte Denner. mid/rlo

E-Scooter: Warnung vor dubiosen Verleihern

Nachdem die Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge in Kraft getreten ist, werden vor allem deutsche Großstädte von E-Scootern geradezu überschwemmt. Immer mehr Anbieter drängen mit den elektrischen Tretrollern auf den Markt. Doch das birgt auch Gefahren.

Die Unternehmen kommen häufig aus dem Ausland. Die Verbraucherzentrale Bayern rät dringend, sich die Nutzungsbedingungen der einzelnen Verleiher genau anzusehen. Nicht selten finden sich gerade bei Anbietern aus dem Ausland zu weitgehende Haftungsausschlüsse oder eine verbraucherunfreundliche Rechts- und Gerichtswahl. „Sollte es hier zu Streitigkeiten bei einer Schadensregulierung kommen, können sich Verbraucher erheblichen Schwierigkeiten bei der Rechtsdurchsetzung gegenübersehen“, sagt Tatjana Halm, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Grundsätzlich sind Anbieter verpflichtet, eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen zu erwerben. Für die am Markt vorhandenen E-Roller sollte eine Haftpflichtversicherung bestehen. „Eine ausreichende Absicherung ist besonders wichtig, da die eigene Privathaftpflichtversicherung Unfälle mit E-Scootern normalerweise nicht abdeckt“, so Tatjana Halm.

Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt, vor der Abfahrt mit dem E-Scooter stets zu prüfen, ob eine gültige Versicherungsplakette angebracht ist und die Lichter und Bremsen richtig funktionieren. mid/rlo

Strohballen in Sachsenheim in Brand

Gegen 15:20 Uhr presste ein 57-jähriger Landwirt Strohballen auf einem Feld neben der Ortsverbindungsstraße Ochsenbach nach Häfnerhaslach. Aufgrund eines technischen Defekts an der Ballenpresse, wurden etwa 15 Strohballen in Brand gesetzt. Es ergab sich eine erhebliche Rauchentwicklung. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle und löschte die Strohballen. Verletzt wurde niemand. Ein angrenzendes Maisfeld sowie der nahegelegene Wald wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. An der Ballenpresse entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Der Wert der Strohballen wurde mit rund 300 Euro beziffert. Während der Einsatzmaßnahmen musste die Kreisstraße für den Zeitraum von etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Es ergaben sich keine nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Feuerwehren aus Sachsenheim, Vaihingen an der Enz, Bietigheim und Sersheim waren mit insgesamt 15 Fahrzeugen und 81 Einsatzkräften vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zwei Streifenbesatzungen im Einsatz.

Streitigkeiten führten zu handfester Auseinandersetzung

Oberstenfeld-Gronau: 

Verbale Streitigkeiten führten am Sonntag gegen 03.00 Uhr in der Hauptstraße in Oberstenfeld-Gronau zu einer handfesten Auseinandersetzung. Drei Männer im Alter von 18, 21 und 22 Jahren, die mutmaßlich alkoholisiert waren, sind bei einem Hoffest aus noch ungeklärter Ursache aneinandergeraten. Während der Streitigkeiten, die sich zum angrenzenden Sportplatz verlagert hatten, ging auch eine Flasche zu Bruch und zwei der insgesamt drei Männer haben Schnittverletzungen erlitten. Die alarmierte Polizei hat die drei Tatverdächtigen im Bereich des Sportplatzes und im näheren Umfeld angetroffen. Bevor sich der hinzugezogene Rettungsdienst um die zwei Verletzten kümmern konnte, hat sich einer von ihnen, ein 21-Jähriger, gegen die Polizisten gewehrt. Der verletzte Mann, der augenscheinlich stark alkoholisiert am Boden lag, verweigerte sämtliche Maßnahmen und sollte mittels Handschließen geschlossen werden. Hierbei versuchte er einen Beamten zu schlagen. Dies gelang ihm nicht, allerdings wurde bei weiteren Widerstandshandlungen das Diensthemd eines Polizisten zerrissen. Es waren mehrere Streifenwagenbesatzungen im Einsatz, unter anderem Unterstützungskräfte des angrenzenden Polizeipräsidiums Heilbronn. Die drei Tatverdächtigen, die nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen wurden, müssen nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Der 21-Jährige, der sich auch einer Blutentnahme unterziehen musste, wird sich zudem noch wegen Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Die polizeilichen Ermittlungen zu den näheren Umständen des Geschehens dauern noch an.

Datenschutz: Wenn „Alexa“ fremdgeht

Sprachassistenten sollen unser Leben einfacher und auch ein wenig unterhaltsamer machen. So weit so gut. Wäre da bloß nicht die Sache mit dem Datenschutz.

So wurden beispielsweise Alexa-Sprachbefehle von polnischen Mitarbeitern im Home Office analysiert, schreibt jetzt die Zeitung „Welt am Sonntag“. Diese seien zwar in Danzig geschult worden, würden ihre Arbeit jedoch oft auch zu Hause oder unterwegs erledigen – wodurch sensible Daten der Nutzer, wie unter anderem Name oder Standort, in die private Umgebung der Heimarbeiter gelangten.

Amazon behauptete bislang, die Mitarbeiter würden „in besonders geschützten Büros unter strengen Zugriffsbeschränkungen“ arbeiten. Der Konzern hat die Praktiken auf Anfrage der „WamS“ bestätigt. cid/rlo

Vorsicht: Streaming gibt es nicht geschenkt

Streaming-Dienste werden in deutschen Haushalten zu einer festen Größe. Telekommunikations-Riesen wie die Telekom sind ebenfalls auf diesen Zug aufgesprungen und fahren seit Monaten eine umfangreiche und pfiffige Werbekampagne. Doch Streaming gibt es natürlich nicht umsonst.

Mehr als jeder zweite Verbraucher in Deutschland bezahlt für TV- und Streaming-Inhalte – zusätzlich zu GEZ-Kosten oder Kabelanschluss. Dabei geben sie durchschnittlich mehr als 30 Euro im Monat aus. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Vergleichsportals Verivox. Wird zum Beispiel noch ein Netflix-Abo gebucht und zusätzliche Fernsehangebote wie Magenta TV oder Giga TV, sind schnell 50 Euro im Monat überschritten.

Mindestens diese Zahlungsbereitschaft zeigen 11,0 Prozent der Streaming-Nutzer: Sie zahlen zwischen 51 und 100 Euro im Monat für ihren Medienkonsum. 34 Prozent geben zwischen 10 und 30 Euro aus. Etwa genauso viele (35 Prozent) setzen ausschließlich auf kostenlose Dienste wie etwa die Videoplattform YouTube.

Je jünger die User, desto höher ist die Zahlungsbereitschaft: 80 Prozent der jungen Nutzer unter 30 Jahren lassen sich ihren Medienkonsum etwas kosten. In der Generation Z sind es 67 Prozent, bei Ü-50-Nutzern immerhin noch 55 Prozent. Ausschließlich Gratis-Inhalte schauen entsprechend deutlich mehr Ältere als Jüngere: 45 Prozent der Babyboomer im Vergleich zu lediglich 20 Prozent der Millennials.

Der Anteil an Premiumnutzern, die mehr als 50 Euro im Monat ausgeben, ist in der Ü-50-Gruppe mit 12,0 Prozent am höchsten und bei den jungen Nutzern mit 9,0 Prozent am niedrigsten. Zwischen Männern und Frauen gibt es in keiner Kategorie nennenswerte Unterschiede. cid/rlo

Meldungen aus dem Kreis

Remseck am Neckar-Aldingen: Einbruch in Scheune

Aus einer Scheune, die sich im Gewann „Hinter den Weidlen“ im Bereich der Ludwigsburger Steige im Ortsteil Aldingen befindet, entwendeten bislang unbekannte Einbrecher am Montag gegen 02.40 Uhr verschiedene Arbeitsmaschinen und weitere Gegenstände. Um in die Scheune zu gelangen, wurde ein Schiebetor gewaltsam aufgebrochen und unter anderem ein Freischneider, drei Rasenmäher, zwei Hochdruckreiniger, ein Ölabsauggerät, mehrere Säcke Rasendünger sowie Rasensamen entwendet. Die Beute im Wert von mehreren tausend Euro haben die Täter vermutlich mit einem Fahrzeug abtransportiert. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Remseck, Tel. 07146/28082-0, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg-Nord: Mercedes Sprinter mit Farbe besprüht

Ein bislang unbekannter Täter besprühte zwischen Samstag 13.45 Uhr und Montag 06.45 Uhr einen weißen Mercedes Sprinter, der in der Carl-Benz-Straße in Ludwigsburg-Nord am Fahrbahnrand abgestellt war. Mit schwarzer Farbe hinterließ der Unbekannte verschiedene Schriftzüge und Zeichen am Fahrzeug. Hierdurch entstand ein Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, bittet Zeugen sich zu melden.

Dachstuhl eines Wohnhauses ausgebrannt

Insgesamt 37 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Marbach am Neckar, Erdmannhausen, Affalterbach und die Feuerwehr Ludwigsburg befanden sich am Montagnachmittag mit zehn Fahrzeugen in der Hauptstraße in Wolfsölden im Einsatz. Gegen 15.30 Uhr brach vermutlich in der Wohnung im Obergeschoss des Zweiparteienhauses ein Brand aus. Ein 74 Jahre alter Bewohner, der sich in der unteren Wohnung aufhielt und allein anwesend war, bemerkte das Feuer und verließ das Haus. Er alarmierte auch die Feuerwehr. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der gesamte Dachstuhl des Hauses brannte aus. Gegen 16.40 Uhr hatten die Feuerwehren die Flammen gelöscht. Mutmaßlich ist jedoch das gesamte Haus bis auf weiteres nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf eine sechsstellige Summe belaufen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.