Weniger Aufträge im Baugewerbe

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2019 um 1,9 Prozent niedriger als im Februar 2019. Dieser Rückgang ist auf das mittlerweile sehr hohe Auftragseingangsniveau, bedingt durch die besonders gute Entwicklung der letzten Berichtsmonate, zurückzuführen.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich sank das Volumen der saison-,
arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Januar bis März 2019 gegenüber Oktober bis Dezember 2018 ebenfalls um 1,9 Prozent. wid/rlo

Wahlergebnisse online und im Rathaus

Die Stadt Ludwigsburg veröffentlicht die Ergebnisse der Europa-, der Regional- und der Gemeinderatswahl unter www.ludwigsburg.de/wahlen. Die Europa- und Regionalwahlergebnisse werden am Sonntagabend, 26. Mai, feststehen. Die Stimmen für die Gemeinderatswahl werden erst am Montag, 27. Mai, ausgezählt. Über die
Ergebnisse der Gemeinderatswahl informiert die Stadtverwaltung nicht nur online, sondern auch im Foyer des Rathauses in der Wilhelmstraße 11 – am Montag, 27. Mai, ab 16.30 Uhr.

Die Ergebnisse der Kreistagswahl sind am Dienstag, 28. Mai, auf der Homepage des Landratsamts unter www.landkreis-ludwigsburg.de einzusehen. Außerdem sind alle Wahlergebnisse mit der WER-App (WahlErgebnis-Report-App) abzurufen.

Das vorläufige Wahlergebnis steht fest, wenn alle 59 Urnen- und 16 Briefwahlbezirke in Ludwigsburg ihre Ergebnisse gemeldet haben. Die endgültigen Ergebnisse liegen erst nach der Wahlprüfung durch das Regierungspräsidium Stuttgart und das Ludwigsburger Landratsamt vor.

Versuchter Raub: 26-jähriger attackiert mit Holzlatte zwei Männer

Wegen versuchter räuberischer Erpressung ermittelt die Kriminalpolizei Ludwigsburg gegen einen 26-jährigen Mann, der in der Nacht zum Donnerstag einen 49-Jährigen und einen 34-Jährigen berauben wollte.

Gegen 03:00 Uhr soll der erheblich alkoholisierte Tatverdächtige die beiden Männer mit einer Holzlatte in der Alleenstraße angegriffen haben und die Herausgabe des kurz zuvor an einem Spielautomaten in einer Gaststätte erlangten Bargeldes gefordert haben.

Die beiden Männer wehrten sich erfolgreich gegen den Angriff und schlugen den Täter in die Flucht. Anschließend verständigten sie die Polizei. Diese konnte den Tatverdächtigen im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung vorläufig festnehmen.

Die beiden Opfer wurden durch die Schläge mit der Holzlatte leicht verletzt und mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart erließ der zuständige Richter gegen den rumänischen Tatverdächtigen einen Haftbefehl und wies ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Audi: TDI macht den neuen S-Modellen Dampf

Wenn ein „S“ auf einem Audi zu finden ist, dann steckt ein leistungsstarker Benziner unter der Haube. Denkste! Diese Zeiten sind vorbei. In den Modellen S6 und S7 wird künftig gedieselt.

Mutig oder verrückt – die Grenzen verschwimmen oft fließend. Ähnlich ist es auch bezüglich der Entscheidung, die S-Modelle, also die sportlichsten Vertreter von A6 und A7, in Europa ausschließlich mit Turbodiesel anzubieten.

Der V6-TDI mit 3,0 Litern Hubraum ist bei den ersten Testfahrten im Taunus und am Rhein mehr als überzeugend: durchzugsstark dank 700 Newtonmeter Drehmoment, mit extrem agilem Ansprechverhalten. Dazu kommt ein toller Sound. Dank Generator vor allem innen – die EU möchte eben nicht, dass der Nachbar morgens aus dem Bett fällt, wenn der TDI-Sportfahrer seine Kiste anwirft, so ist das heute bei neuen Autos.

Apropos TDI und Sport. Vor allem in Deutschland gilt es als Sünde, sportlichen Autos einen Benzinmotor zu verwehren. Dabei hat gerade Audi gewissermaßen eine Tradition vorzuweisen, 2006 gewannen die vier Ringe als erster Hersteller überhaupt die „24 Stunden von Le Mans“ mit einem TDI-Boliden. Besser kann man nicht unter Beweis stellen, dass sich Sportlichkeit und Diesel vertragen.

Und auch im S6, getestet als Avant und mit der fabelhaften Allradlenkung, im S7 mit buchstäblich federweicher Luftfederung „adaptive air suspension“ und Keramikbremsen, sowie im SQ5 macht der TDI einen tadellosen Eindruck. 257 kW/349 PS bei 3.850 U/min leistet das Aggregat in Fließheck-Limousine und Kombi, im SUV sind es zwei PS weniger.

Und die Preise? Der SQ5 TDI, der für Sommer 2019 angekündigt ist, wird mindestens 67.750 Euro kosten. Für S6 TDI verlangt Audi mindestens 76.500 Euro – das ist dann die S6 Limousine. Der Avant ist 2.500 Euro teurer. Der S7 Sportback TDI kostet mindestens 82.750 Euro.

Alle drei Diesel-Modelle könnten faktisch sportlich ambitionierte Fahrer begeistern. Die Straßenlage ist top, das verschärfte Design mit einem markanter gezeichneten Kühlergrill, exklusiven Felgen, speziellen Auspuffanlagen und diverse andere Details – je nach Modell – sind einem S-Modell würdig, wäre da nicht der Kopf: und in dem schwirrt das „TDI“ umher. Obwohl die Autos in fünf Sekunden Tempo 100 knacken und 250 km/h schnell sind.

Audi nennt natürlich gute Gründe für die Diesel-Entscheidung, unter anderem Effizienz – 6,2 bis 6,8 Liter Durchschnittsverbrauch sollen es sein – und damit weniger CO2-Ausstoß. Helfen soll dabei ein elektrisch angetriebener Verdichter, der mit bis zu 70.000 Umdrehungen pro Minute 2,4 bar Druck erzeugt. Gespeist wird dieser von einem 48-Volt-System, das während der Fahrt die Wandlerautomatik „neutral“ schalten kann und segeln erlaubt. Solche Details sind es, mit denen man künftig auch bekennende Kunden sportlicher Autos überzeugen muss – und das macht Audi sehr gut.

Am Infotainment und virtuellen Cockpit, in dem für S6 und S7 ein neues Design mit zentralem Drehzahlmesser als digitalem Balken erdacht wurde, gibt’s natürlich nichts zu rütteln, ebensowenig an der Materialauswahl und der Verarbeitung – alles erste Sahne. Und alles Nebensache.

Audi hat es geschafft, dass jeder bei den neuen S-Modellen zuerst über den Motor redet. Und nicht über Spielereien im Cockpit, über Bits, Bytes und Pixel. Da sollte doch jedem Auto-Fan das Herz aufgehen.

mid/Mst

Fake-Shops: Minister machen mobil

Die Verbraucherschutzministerien wollen gegen sogenannte „Fake-Shops“ im Internet vorgehen. Nach Informationen von NDR und „SZ“ soll die Anmeldung von .de-Internetseiten nur noch mit Identitätsprüfung möglich sein.

Bisher kann man eine Internetseite mit einer .de-Adresse anmelden, ohne seine Identität nachweisen zu müssen. Die Folge: Viele solcher Seiten werden mit falschen Namen und Anschriften registriert. Betrüger nutzen .de-Seiten, um Kunden falsche Seriosität vorzugaukeln.

Recherchen von NDR und „Süddeutscher Zeitung“ hatten gezeigt, dass solche Fake-Shops in ihrer Aufmachung immer perfekter werden und sich nicht nur deutscher Internetadressen bedienen, sondern auch deutscher Bankkonten und gefälschter Qualitätssiegel.

Die Minister sprechen sich als weitere Maßnahme für eine zentrale Anlaufstelle bei den Ermittlungsbehörden aus. Diese soll in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen helfen, solche Fake-Shops zu bekämpfen.

Eine wichtige Maßnahme sei das, sagt Jonathan Maier vom Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV): „Gerade bei Fake-Shops spielt die Zeit eine große Rolle. Denn so schnell wie sie im Internet auftauchen, so schnell verschwinden sie auch wieder. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Ergebnisse zentral gebündelt werden und es so eine zentrale Anlaufstelle gibt.“

Überhaupt sehe er die Initiative sehr positiv, so Verbraucherschützer Maier: „Wir begrüßen es sehr, dass die Verbraucherschutzminister jetzt hier einen Aufschlag wagen und den ersten wichtigen Schritt machen, um das Problem, das viele, viele Verbraucher betrifft, in Angriff zu nehmen.“ Die Landesminister werden die Maßnahmen und Forderungen am Freitag beschließen. cid/rlo

Mehrere verletzte Personen bei Verkehrsunfällen

Ludwigsburg: Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und einer leichtverletzten Person

Eine 37-jährige VW-Fahrerin befuhr am Donnerstagabend gegen 18:30 Uhr die Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg stadteinwärts. Kurz vor dem Kreuzungsbereich zur Eglosheimer Straße erkannte die 37-Jährige ein ziviles Einsatzfahrzeug, das mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn von der Eglosheimer Straße in den Kreuzungsbereich einfuhr. Trotz grünem Ampellicht hielt die VW-Fahrerin an, um dem Einsatzfahrzeug das Durchfahren zu ermöglichen. Einem 28-jährigen BMW-Lenker, der hinter der VW-Fahrerin fuhr, gelang es ebenfalls anzuhalten. Nicht aber einem 20-jährigen Opel-Fahrer, der dem BMW auffuhr und diesen wiederum auf die VW-Fahrerin schob. Die 37-jährige VW-Lenkerin wurde durch den Unfall leichtverletzt. Der Sachschaden an den drei beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 9.500 Euro.

Ludwigsburg: Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen

Zwei leichtverletzte Personen und etwa 9.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines unachtsamen Wendemanövers. Am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr hatte ein 34-jähriger Seat-Fahrer sein Fahrzeug in der Schorndorfer Straße in Richtung stadtauswärts geparkt. Beim Losfahren lenkte der 34-Jährige scharf nach links, um ein Wendemanöver in die entgegengesetzte Fahrtrichtung einzuleiten. Hierbei übersah er eine 69-jährige Mercedes-Lenkerin, die die Schorndorfer Straße stadtauswärts, auf der linken der beiden Geradeausfahrstreifen befuhr, sodass es zu einer Kollision kam. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Pfingsten: Deutschland Reiseziel Nummer 1

Wandertouren im Harz, Entspannung an der Nordsee oder Shopping und Sightseeing in der Hauptstadt: Wie die Tankstellenkette HEM jetzt in einer Studie herausfand, ist Deutschland 2019 das Reiseziel Nummer 1 für den Pfingsturlaub.

Aber klar: Die schönsten Reiseziele müssen nicht immer weit entfernt sein. Ob ein Besuch in der Elbphilharmonie in Hamburg, ein Segeltörn auf dem Bodensee oder Sandburgenbauen auf Sylt: Zwei Drittel der Deutschen legen an den Feiertagen maximal 500 Kilometer zurück und nutzen dafür zu 95 Prozent das Auto.

Während es auf den Flughäfen und an Bahnhöfen nicht ganz so hektisch zugehen wird, sollten sich Reisende auch bei kürzeren Fahrten optimal auf die Fahrt vorbereiten. So können nervenaufreibende Staus und lange Warteschlangen an Tankstellen während der Pfingstfeiertage umgangen werden. Da heißt es dann nur noch: Ab in den Urlaub. wid/rlo

Zahnreinigung: Sinnvoll oder Abzocke?

Ein professionelle Zahnreinigung wird von vielen Menschen gerne in Anspruch genommen. Eine gründliche Zahnreinigung bedeutet, die Zähne rundum von Zahnbelägen (zumeist bakterielle Plaque) zu befreien. Die Bakterien können die Zähne und das Zahnfleisch angreifen und Karies oder Zahnfleischentzündungen verursachen.

Bei einer Parodontitis breitet sich die Entzündung auf den Zahnhalteapparat aus. Wird sie nicht behandelt, können die Zähne ihren Halt verlieren, sich lockern und letztlich sogar ausfallen. Zahnarztpraxen bieten eine professionelle Zahnreinigung (PZR) an, um Karies oder einer Zahnfleischentzündung vorzubeugen sowie nach einer Parodontitis-Behandlung zu verhindern, dass die Entzündung zurückkehrt.

Laut Deutscher Mundgesundheitsstudie (DMS V) leiden in der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen zehn Prozent an schweren und weitere 48 Prozent an moderaten Parodontalerkrankungen. In der Gruppe der jungen Senioren liegen die entsprechenden Zahlen bei 25 beziehungsweise 50 Prozent. Für diese Patienten geht es nicht allein um eine Mundhygiene-Instruktion (MHI) oder PZR, sondern um die systematische Therapie von Parodontopathien oder unterstützende Parodontitistherapie (UPT).

Die Begriffe MHI, PZR und UPT werden häufig durcheinander geworfen und PZR wie ein Überbegriff verwendet. Dabei umfasst die PZR grundsätzlich das Reinigen, Polieren und Fluoridieren der Zähne, nicht aber die MHI. Das führt zu Missverständnissen und verunsichert Patienten. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass Patienten, die an Parodontitis erkrankt sind, nicht allein mit MHI oder PZR auskommen. mp/rlo

Polizeimeldungen aus dem Landkreis

Hemmingen: Motorroller gestohlen

Auf einen Motorroller der Marke Flex-Tech hatte es ein bislang unbekannter Dieb abgesehen, der das Fahrzeug zwischen Mittwoch 20:00 Uhr und Donnerstag 15:00 Uhr in der Hirschstraße in Hemmingen entwendete. Das schwarze Zweirad war am Fahrbahnrand abgestellt und hat ein grünes Versicherungskennzeichen. Der Wert des Fahrzeugs ist bislang nicht bekannt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib des Motorrollers geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, in Verbindung zu setzen.

Korntal-Münchingen: Motorroller entwendet

Vom Grundstück eines Wohnhauses wurde zwischen Mittwoch 22:00 Uhr und Donnerstag 05:00 Uhr ein Motorroller der Marke Kymco in der Kronenstraße in Münchingen entwendet. Der blau-gelbe Roller war mit einem Lenkradschloss gesichert und unter einem Balkon im Hof abgestellt. An dem Motorroller, dessen Wert sich auf mehrere hundert Euro beläuft, war ein grünes Versicherungskennzeichen angebracht. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, entgegen.

Bietigheim-Bissingen: Mercedes beschädigt

Vermutlich mutwillig hat ein bislang unbekannter Täter einen Mercedes beschädigt, der zwischen Mittwoch 20:00 Uhr und Donnerstag 10:00 Uhr auf einem privaten Stellplatz entlang des Hans-Voelter-Wegs in Bietigheim stand. Der Unbekannte zerkratze die hintere Tür auf der Beifahrerseite und hinterließ einen Sachschaden von rund 2.000 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter Tel. 07142/405-0.

Galerie

Schwacher VfB muss um Klassenerhalt bangen

VfB Stuttgart – Union Berlin 2:2 (1:1)

Bestes Fußballwetter im gestrigen Relegationsspiel des VfB Stuttgart gegen Union Berlin. Gereicht hat es trotzdem nur zu einem schmeichelhaften 2:2, denn am Ende waren die Berliner näher dran am Siegtreffer als die Stuttgarter. So wird es im Rückspiel am kommenden Montag für das Team von Trainer Nico Willig ganz eng. Den Köpenickern würde bereits ein 0:0 oder 1:1 im „Hexenkesseln an der Alten Försterei“ reichen, um den Sprung in der erste Bundesliga zu schaffen. Stuttgart dagegen muss um den Klassenerhalt in der Bundesliga bangen.

Letztendlich fehlte dem Verein mit dem roten Brustring in seinen Aktionen oft die Ruhe und die Präzision. Auch waren sich viele Zuschauer nicht sicher ob einige VfB-Profis den Ernst der Lage erkannt haben. Die Berliner dagegen spielten strukturiert und waren immer wieder bei Kontern brandgefährlich.

Spielstatistik:

Tore: 1:0 Gentner (42.), 1:1 Abdullahi (43.), 2:1 Gomez (51.), 2:2 Friedrich (68.)

Stuttgart: Zieler – Pavard, Kabak, Kempf, Insua – Gentner, Castro – Akolo (73.Zuber), Didavi (46.Gomez), Gonzalez (82.Esswein) – Donis

Union: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Parensen, Reichel – Schmiedebach (84. Kroos), Prömel – Zulj – Abdullahi (80.Gogia), Andersson, Hartel (60.Mees)

S: Dankert Z: 58.619 (ausverkauft)