Wohnen im Tiny House

Sie sind klein bis winzig, mobil, minimalistisch gestaltet, aber äußerst durchdacht eingerichtet. Tiny (englisch für winzig) Houses kommen ursprünglich aus Amerika. Durch immer knappere und teurere Wohnräume findet dieses Konzept auch in Deutschland immer mehr Anhänger. ARAG-Experten betrachten die rechtliche Grundlage vom Wohnen im Mini-Heim.

Laut Statistik stand 2017 jedem Einwohner in Deutschland 46,5 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Bis 2025 soll die Pro-Kopf-Wohnfläche bei etwa 52 Quadratmetern liegen. In der Regel bieten Tiny Houses nur zwischen 20 und 50 Quadratmeter Wohnfläche – und liegen voll im Trend.

Die kleinen Häuser gibt es entweder als mobile Variante, die von einem Hänger gezogen werden kann, oder als stationäres Eigenheim, welches fest mit dem Erdboden verbunden ist. Wer sein kleines Eigenheim mobil nutzt, benötigt – ähnlich wie bei einem Wohnwagen – eine Straßenzulassung.

Wer das Tiny House stationär errichtet, ist rechtlich ein ganz normaler Bauherr. Dann gilt das Mini-Haus als bauliche Anlage und unterliegt der Landesbauordnung (LBO) des jeweiligen Bundeslandes sowie dem Baugesetzbuch (BauGB).

Ralf Loweg

119 neue Corona-Fälle gemeldet

119 neue bestätigte Covid-19-Fälle wurden am Donnerstag (12. März) dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt in BaWü die Gesamtzahl deutlich und liegt jetzt bei 454.

Im Landkreis Ludwigsburg gibt es vier neue bestätigte Corona-Fälle. Am Donnerstagabend vermeldet das Kreisgesundheitsamt als aktuellen Sachstand jetzt 25 Corona-Erkrankungen.  Die Erkrankten sind alle zwischen 16 und 75 Jahren. Laut dem Pressesprecher vom Landratsamt in Ludwigsburg Dr. Andreas Fritz, werden davon drei Personen stationär behandelt.

Unbekannter schlägt mit Stock auf einen 56-Jährigen bis der Stock zerbricht

In Ludwigsburg kam es am Mittwoch zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Laut der Polizei Ludwigsburg wurde dabei ein 56-Jähriger von einem unbekannten Mann mit einem Stock geschlagen und verletzt.

Eine Streitigkeit zwischen zwei Männern beschäftigte die Polizei am Mittwoch gegen 20:40 Uhr in Ludwigsburg in der Kronenstraße. Ein 56-Jähriger und ein bislang Unbekannter gerieten bereits am Nachmittag verbal in Streit. Am Abend trafen sich die Beiden dann vor einem Spielcasino in der Nähe des Marstall-Center wieder. Hier kam es nochmal zu einer verbalen Auseinandersetzung. Als die Männer sich trennten, begab sich der 56-Jährige zunächst in das Spielcasino. Nachdem er es wieder verlassen hatte, traf er in der Kronenstraße erneut auf den Unbekannten. Dieser soll in der Folge einen Stock aus seiner Jacke gezogen und damit so lange auf den 56-Jährigen eingeschlagen haben, bis der Stock dabei zerbrochen sei. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend zu Fuß. Das Opfer wurde leicht verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.

Basketball-Bundesliga auf unbestimmte Zeit ausgesetzt

Die easyCredit Basketball Bundesliga und ihre Klubs haben sich, laut einer Pressmitteilung der MHP-Riesen, auf ihrer heutigen Tagung in Stuttgart intensiv mit den Szenarien, Optionen und Konsequenzen rund um das Corona-Virus befasst. Die Folge: Der laufende Spielbetrieb der Saison 2019/2020 ist bis auf weiteres ausgesetzt. Die Vertreter der Klubs werden sich innerhalb der nächsten 14 Tage erneut treffen und die gemeinsame Vorgehensweise erörtern.

Das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg hat am 11. März 2020 erlassen, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern ab sofort verboten sind. Ähnliche Erlasse gibt es in anderen Bundesländern. Aufgrund dieser Entwicklung hat die easyCredit Basketball Bundesliga entschieden, die Spiele auf zunächst unbestimmte Zeit auszusetzen. Damit findet unter anderem das kommende RIESEN-Heimspiel gegen die HAKRO Merlins Crailsheim am kommenden Sonntag (15.03.2020, 15:00 Uhr) nicht statt. Die im kommenden Zeitraum nicht stattfindenden Spiele sollen zunächst auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Für diesen Fall behalten die Eintrittskarten laut der Pressemitteilung der MHP-Riesen ihre Gültigkeit.

Sollten die Spiele auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht stattfinden können, werden die MHP RIESEN Ludwigsburg die Öffentlichkeit, ihre Fans und Sponsoren umgehend über die entsprechenden Regelungen informieren. Der Ticketverkauf ist ab sofort ebenfalls bis auf weiteres ausgesetzt.

„Die Lage für uns als Klub ist prekär und die Konsequenzen noch nicht absehbar. Wir hoffen auf entsprechendes Verständnis und auf solidarisches Verhalten, denn die Gesundheit und der Schutz der Bevölkerung hat oberste Priorität“, so Alexander Reil, 1. Vorsitzender der MHP RIESEN Ludwigsburg.

Der erste Corona-Tote aus Baden-Württemberg kommt aus dem Rems-Murr-Kreis

Ludwigsburg. Nun hat es auch Baden-Württemberg erwischt. Der erste Corona-Tote, ein 67-jähriger Rentner kommt aus Remshalden, dem benachbarten Rems-Murr-Kreis, wie aus dem Sozialministerium zu erfahren war. Der Mann verstarb bereits
vergangene Woche, kurze Zeit nach seiner Rückkehr aus dem Kongo. Ein nachträglicher Test bestätigte die Erkrankung am Coronavirus, nachdem zuvor die 70-jährige Ehefrau des Verstorbenen nach einer Frankreichreise vergangenen Sonntag positiv auf Corona getestet wurde. Sie wird derzeit stationär behandelt. Im Kreis Ludwigsburg selbst gibt es laut Andreas Fritz, Sprecher des Landratsamtes, 21 bestätigte Fälle, von denen 3 derzeit stationär behandelt werden.

red

SEK stürmt Wohnung in Marbach: Schusswaffe sichergestellt

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Marbach-Rielingshausen hat am Mittwochabend ein Sondereinsatzkommando die Wohnung eines Tatverdächtigen gestürmt. Kriminalbeamte haben im Zuge der anschließenden Untersuchung eine scharfe Pistole sichergestellt. Hintergrund des Einsatzes war laut einem Polizeisprecher, dass es einen Hinweis auf unerlaubten Waffenbesitz gab. Gegen den Mann wird wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz nun ermittelt.

red

Besucher müssen draußen bleiben: Infektionsgefahr in Kliniken zu groß

Die Regionale Kliniken Holding mit Sitz in Ludwigsburg hat am Mittwochabend in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass im Zusammenhang mit der Verbreitung des Corona-Virus, nun ein genereller Besucherstop für die Kliniken gilt. „Da eine weitere Ausbreitung der Infektionswelle zu befürchten ist und wir die Verantwortung für unsere Patienten und Mitarbeiter tragen, müssen wir alles tun, um die Infektionsgefahr in unseren Kliniken so gering wie möglich zu halten“, begründete RKH Kliniken-Geschäftsführer Professor Dr. Jörg Martin die Entscheidung, die RKH Kliniken für Besucher zu schließen.

Nach den ersten Erfahrungen im In- und Ausland sind vor allem ältere und schwerkranke Patienten besonders schwer betroffen. Die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Beginn von Symptomen beträgt zwei bis 14 Tage. Ein Besucher, der sich vollkommen gesund fühlt, könnte also möglicherweise trotzdem das Virus ins Krankenhaus tragen. Nur im Einzelfall werden Ausnahmen vom generellen Besucherstopp gemacht. So können beispielsweise Angehörige einen Patienten besuchen, der im Sterben oder auf der Palliativstation liegt, oder weil es aus medizinischen Gründen notwendig ist. Patienten, die in den Notaufnahmen eingeliefert werden oder zur Geburt kommen, und kranke Kinder dürfen von einer Person begleitet werden.

Betroffene Kliniken:

Polizei bittet um Mithilfe: Senior aus Sachsenheim vermisst

Das Polizeipräsidium in Ludwigsburg bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Der 75-jährige Martin K. aus Kleinsachsenheim (Landkreis Ludwigsburg) wird seit Dienstag vermisst.

Der Senior verließ das Wohnhaus in der Großsachsenheimer Straße vermutlich in den frühen Morgenstunden. Die Angehörigen des Mannes erstatteten am Dienstagvormittag Vermisstenanzeige. Die Kleinsachsenheimer Umgebung wurde am Dienstag durch die Polizei großräumig abgesucht. Ein Polizeihubschrauber sowie ein Personenspürhund des Polizeipräsidiums Einsatz waren ebenfalls in die Suche eingebunden. Am Mittwoch wurde die Suche nach dem Senior nochmals unter Einsatz eines Polizeihubschraubers fortgesetzt. Bislang waren die Maßnahmen jedoch erfolglos.

Der Vermisste ist etwa 170 cm groß, schlank und hat kurze graue Haare. Der Senior ist körperlich eingeschränkt und schlecht zu Fuß. Er dürfte mit einer hellbraunen Cordhose, einer dunkelbraunen Kapuzenjacke und schwarzen Schuhen bekleidet sein. Er könnte sich gesundheitsbedingt in einer hilflosen Lage befinden. Personen, die den Vermissten gesehen haben oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Vermisster Martin K. aus Kleinsachsenheim. Foto: Polizei Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Ludwigsburg: Unfallflucht auf einem Parkplatz

Nach einer Unfallflucht, die ein noch unbekannter Fahrzeuglenker am Dienstag zwischen 08.00 Uhr und 11.30 Uhr auf dem Parkplatz „Bärenwiese Ost“ in Ludwigsburg verübte, sucht die Polizei noch Zeugen. Der Unbekannte stieß vermutlich beim Rückwärtsausparken gegen einen Mercedes. Ohne sich anschließend um den Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro zu kümmern, machte er sich davon. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, entgegen.

Ludwigsburg: Rettungswagen in Unfall verwickelt

Am Dienstag kam es gegen 20.20 Uhr in der Schlossstraße in Ludwigsburg zu einem Unfall zwischen einer Ape (Piaggio) und einem Rettungswagen, der sich im Einsatz befand. Der 45 Jahre alte Rettungswagenfahrer war mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht unter der Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten in der Schlossstraße in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs. Auf Höhe der Charlottenstraße zeigte die für den Rettungswagen geltende Ampel rot. Der 45-Jährige, der einen 25 Jahre alten Beifahrer an Bord hatte, fuhr mit mäßiger Geschwindigkeit in den Einmündungsbereich ein. Ein 62 Jahre alter Ape-Fahrer, der „grün“ hatte und nach links auf die Bundesstraße 27 abbiegen wollte, übersah den Rettungswagen vermutlich und prallte beim Abbiegen mit dem Fahrzeug zusammen. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf etwa 1.400 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme war die rechte Spur der B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart kurzzeitig gesperrt. Darüber hinaus stellten die Beamten Atemalkoholgeruch bei dem Ape-Fahrer fest. Nachdem ein Atemalkoholtest positiv verlaufen war, musste sich der 62-Jährige einer Blutentnahme unterziehen.

Gerlingen:

Ein bislang unbekannter Täter entwendete zwischen Montag, 18:30 Uhr, und Dienstag, 14:00 Uhr, die Räder eines in Gerlingen in der Weilimdorfer Straße abgestellten BMW. Das Fahrzeug war auf dem Parkplatz eines dortigen Einkaufsmarktes in Höhe der Getränkeabteilung abgestellt. Das Fahrzeug wurde nach der Demontage der Räder auf Pflastersteinen aufgebockt zurück gelassen. Der Wert des Diebesgutes wird auf circa 3.000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Ditzingen nimmt unter Tel. 07156 4352 0 Zeugenhinweise entgegen.

Bietigheim-Bissingen: Mülltonnen in Brand gesetzt

Aus bislang unbekannter Ursache gerieten am Mittwoch gegen 01:05 Uhr zwei grüne Mülltonnen in der Antonia-Visconti-Straße in Bietigheim in Brand. Die Mülltonnen waren vor einem Mehrfamilienhaus zur Entleerung auf dem Gehweg abgestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Bietigheim-Bissingen rückte mit einem Fahrzeug und sechs Einsatzkräften zum Brandort aus und löschte die Flammen. Personen kamen nicht zu Schaden und es entstand nur ein geringfügiger Sachschaden. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: Auffahrunfall mit vier Beteiligten

Am Dienstagnachmittag gegen 16:20 Uhr kam es auf der Geisinger Straße in Bietigheim zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt vier Fahrzeugen. Auf der Geisinger Straße in Richtung Innenstadt musste im Kreuzungsbereich zur Straße „Im Weilerlen“ ein 33-jähriger Nissan-Lenker aufgrund eines Staus anhalten. Ein nachfolgender 42 Jahre alte Mercedes-Lenker erkannte den verkehrsbedingt Wartenden vermutlich zu spät und krachte in das Heck des Nissan. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Nissan noch auf eine 33-jährige Citroen-Lenkerin und diese wiederum auf den BMW eines 51-Jährigen geschoben. Der entstandene Gesamtschaden wurde auf etwa 19.000 Euro geschätzt. Die Autos blieben trotz Schäden fahrbereit.