Laufender Motor führt zu Schlägerei

Gemmrigheim: handgreifliche Auseinandersetzung auf einem Parkplatz

Nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts im Papierfabrikweg in Gemmrigheim sucht der Polizeiposten Kirchheim am Neckar, Tel. 07143/897160, noch Zeugen. Zu der Auseinandersetzung soll es am Samstag gegen 19.30 Uhr gekommen sein. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker habe den Motor seines Audi während eines einige Minuten dauernden Einkaufs laufen lassen. Hierauf sprach ihn ein 49-jähriger Mann auf dem Parkplatz an. Der Unbekannte soll aggressiv reagiert haben, näherte sich seinem Kontrahenten schließlich und habe ihn geschlagen.

„Goldene Wildbiene“ geht nach Vaihingen an der Enz

Vaihingen an der Enz gewinnt die Artenschutzauszeichnung „Goldene Wildbiene“

Vaihingen an der Enz zeigt mit einer insektenfreundlich gestalteten Fläche am Alten Postweg zwischen Friedrich-Abel-Gymnasium und 1-2-3-Sporthalle, wie erfolgreicher Artenschutz vor Ort gelingt. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg zeichnete dieses Engagement jetzt im Rahmen des Wettbewerbs „Blühende Verkehrsinseln“ mit der Goldenen Wildbiene aus.

Vaihingen an der Enz blüht auf. Am Alten Postweg zwischen Friedrich-Abel-Gymnasium und 1-2-3-Sporthalle, wo vorher eine Rasenfläche angelegt war, die mehrmals im Jahr gemulcht wurde, sprießen heute auf einer Fläche von ca. 250 m² bunte Wildblumen. Das erfreut nicht nur den Betrachter: die neue Blühfläche dient vor allem Insekten als Lebensgrundlage. Wildbienen, Schmetterlinge und Co. finden in den gebietsheimischen Pflanzen wichtigen Nektar und einen Nistplatz. Die farbenprächtige Fläche kommt ohne Pestizide aus und ist in der Stadt unterm Kaltenstein zum Hingucker für Bewohner und Besucher geworden.

Die Umgestaltung überzeugte auch die Fachjury des Wettbewerbs „Blühende Verkehrsinseln“, die die insektenfreundliche Fläche nun als eine der Gewinner kürte. Als Preis für ihr Engagement erhält die Stadt Vaihingen an der Enz die landesweite Auszeichnung „Goldene Wildbiene“ und gilt somit als Leuchtturmbeispiel des Insektenschutzes. Die Goldene Wildbiene kommt in Form eines Schildes nach Vaihingen an der Enz. So wird das Engagement für den Insektenschutz dauerhaft sichtbar bleiben.

Die Jury des Wettbewerbs setzte sich aus Vertretern des Verkehrsministeriums, des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, des BUND Baden-Württemberg, des NABU Baden-Württemberg und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen zusammen. Bewertet wurden unter anderem die verwendete Saatgutmischung und die fachliche Expertise des Konzepts.

Die Stadt ist stolz auf die gelungene Umgestaltung der Fläche, auf der sich inzwischen nicht nur eine insektenfreundliche Blumenwiese, sondern auch Muschelkalkblöcke in verschiedenen Größen für die wärmeliebenden Tiere befinden. Auch ein Platz speziell für Sandbienen und ein Insektenhotel ist dort jetzt zu finden, und in der Gehölzgruppe, die im Herbst gepflanzt werden soll, ist ein Igelhaufen mit heimischem Schnittgut geplant.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit im Sinne des Artenschutzes nun landesweit als Leuchtturmbeispiel gilt. Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eines der drängendsten Themen unserer Zeit, das wir auch vor Ort adressieren möchten. Unser Engagement zeigt, dass jeder etwas beitragen kann. Unser besonderer Dank gilt all unseren Kollegen des Amts für Technische Dienste, die das Konzept erarbeitet und umgesetzt haben.“, sagt Vaihingens Oberbürgermeister Gerd Maisch.

Der natürliche Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten wird immer knapper. Rund 42 Prozent der heimischen Insektenarten sind in ihrem Bestand extrem reduziert oder vom Aussterben bedroht. Dabei sind sie für unser Ökosystem unersetzlich: Sie bestäuben Blüten, bekämpfen Schädlinge und tragen zur Fruchtbarkeit der Böden bei. Der Rückgang der Insekten hat auf den Menschen und die Umwelt extrem negative Auswirkungen. Vaihingen an der Enz setzt mit der umgestalteten Fläche ein Zeichen für den Artenschutz – und für zukünftige Generationen.

Meldungen aus dem Kreis

Ludwigsburg-Ost: Einbrecher überrascht

Am Sonntag gegen 23.35 Uhr haben drei bislang unbekannte Täter in der Danziger Straße in Ludwigsburg-Ost die Tür eines Mehrfamilienhauses aufgebrochen. Dabei wurden sie von einem aufmerksamen Anwohner bemerkt, der sie daraufhin ansprach. Ohne das Haus betreten zu haben, rannte das Trio anschließend in Richtung Friedrichstraße davon. Bei den drei unbekannten Tätern soll es sich um drei männliche Personen handeln. Einer von ihnen ist etwa 170 bis 175 cm groß, hat dunkles Haar, die zur Seite gekämmt waren und trug ein graues Sweatshirt. Der zweite Täter mit normaler Statur trug ein dunkles Basecap, hat einen etwas längeren Bart und war mit einem weißen T-Shirt sowie einer kurzen Hose bekleidet. Zum dritten Unbekannten ist lediglich bekannt, dass er eine kurze Hose trug. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353.

Löchgau: Autos beschädigt

In der Nacht zum Sonntag trieb vermutlich eine vierköpfige Gruppe Jugendlicher in Löchgau ihr Unwesen. Gegen 03.00 Uhr waren die Unbekannten lautstark in der Blumenstraße unterwegs. Dort haben sie mutmaßlich an einem abgestellten Fiat den Frontscheibenwischer abgerissen und die Motorhaube zerkratzt. Anschließend lief die Gruppe weiter in die Schuhstraße, wo sie auf zwei geparkte Fahrzeuge gestiegen sind. An einem Audi wurde die Frontscheibe und die Motorhaube beschädigt. Durch das Herumturnen wurde darüber hinaus noch die Motorhaube eines Opel eingedellt. Die Höhe des angerichteten Sachschadens steht derzeit noch nicht fest. Zeugen, die Hinweise zu den Jugendlichen geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Pkw zerkratzt

Ein bislang unbekannter Täter machte sich am Sonntag zwischen 15.00 und 20.00 Uhr an einem VW Golf zu schaffen, der in der Untere Kasernenstraße in Ludwigsburg abgestellt war. Der Unbekannte zerkratzte das Auto ringsherum und richtete einen Sachschaden von etwa 3.000 Euro an. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Vaihingen an der Enz: Fahrraddiebstahl

Ein Mountainbike im niedrigen vierstelligen Wert entwendete ein bislang unbekannter Dieb, der am Sonntag zwischen 13.30 und 16.00 Uhr in der Walter-de-Pay-Straße in Vaihingen an der Enz zuschlug. Im Bereich des Freibads stand das Rad verschlossen auf einem Fahrradabstellplatz. Der Unbekannte knackte das Schloss und suchte mit dem schwarz-grau-weißen Mountainbike der Marke Kona das Weite. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zum Verbleib des Fahrrads geben können, wenden sich bitte an das Polizeirevier Vaihingen an der Enz unter der Tel. 07042 941-0.

Vaihingen an der Enz: Unfallflucht

Vermutlich beim Rangieren beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker einen Opel Astra, der am Sonntag zwischen 12.15 und 14.30 Uhr in der Walter-de-Pay-Straße in Vaihingen an der Enz auf dem Parkplatz eines Fitnessstudios abgestellt war. An dem Auto wurde entlang der linken Fahrzeugseite ein Kotflügel beschädigt, wodurch ein Sachschaden von rund 2.000 Euro entstand. Ohne sich um den Unfall zu kümmern, machte sich der Verursacher aus dem Staub. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, entgegen.

85-Jähriger Radfahrer schwer verletzt

Oberriexingen: Pedelec-Fahrer bei Unfall schwer verletzt – Zeugen gesucht.

Nach einem Unfall, der sich am Sonntag gegen 14.10 Uhr auf dem Enztalradweg ereignete, sucht die Polizei nach Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen hat ein 85 Jahre alter Radfahrer, der in Begleitung einer weiteren Radfahrerin war, auf dem Enztalradweg von Oberriexingen kommend in Richtung Enzweihingen angehalten. Dort schauten sich die beiden Gänse an, die sich auf dem Radweg befanden. Als die Radfahrer wieder ihre Fahrt fortsetzen wollten und angefahren sind, kam ihnen ein bislang unbekannter Radfahrer vermutlich mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Auf dem Radweg fuhr er zwischen den Gänsen hindurch. Um einen Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Radfahrer zu vermeiden, musste der 85-Jährige nach rechts ausweichen. Hierbei kam er auf dem Bankett zu Fall und erlitt schwere Verletzungen. Ob der unbekannte Radfahrer den 85-Jährigen touchierte, ist derzeit nicht bekannt. Er machte sich davon, ohne sich um den Senior zu kümmern. Der Schwerverletzte wurde anschließend durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Pedelec entstand geringer Sachschaden. Bei dem unbekannten Radfahrer soll es sich um einen Mann im Alter zwischen 35 und 40 Jahren handeln. Er hat dunkle Haare, ist sonnengebräunt und war mit einem dunkelblauen T-Shirt, einer ¾ Hose sowie Schlappen bekleidet. Er war ohne Helm und mit einem Herrenrad mit Korb unterwegs. Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion, Tel. 0711 6869-0, in Verbindung zu setzen.

Meldungen aus dem Kreis

Ludwigsburg: Hecke und Gebäudeteile durch Brand in Mitleidenschaft gezogen

Am Samstag gegen 12.54 Uhr hielt sich ein 33-jähriger Hausbewohner in der Jägerhofallee im Garten auf und war dort mit einem Gasbrenner zugange. Während der Arbeiten geriet eine angrenzende Hecke in Brand. Diese brannte dabei zur Hälfte ab. Durch die damit einhergehende starke Hitzeentwicklung schmolzen die Rollläden, ein Mauerkasten der Küchenabluft sowie ein Blumenkasten. Zwei Verglasungen der Terrassentüre bekamen Risse. Durch den Bewohner und einen weiteren Helfer gelang es den Beiden mittels Wasser und Feuerlöschern den Brand vor Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Feuerwehr zu löschen. Der Sachschaden beläuft sich auf 10.000 Euro. Die Feuerwehr Ludwigsburg war mit vier Fahrzeugen, 21 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug und zwei Helfern im Einsatz. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zwei Streifenbesatzungen eingesetzt.

Rutesheim (Bundesautobahn 8, Parkplatz Heckengäu): Kradfahrer schwer verletzt

Am Samstag gegen 14.24 Uhr befuhr ein 29-jähriger Fahrer eines Kraftrads die Bundesautobahn 8 auf dem rechten Fahrstreifen von Karlsruhe kommend in Richtung Stuttgart. Der 29-Jährige entschloss sich kurz vor Erreichen des Parkplatzes „Heckengäu“ vom rechten Fahrstreifen auf den Verzögerungsstreifen zu wechseln. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kam der Kradlenker im Kurvenabfahrtsbereich nach links in den Grünstreifen ab. Durch sich dort befindliche Bordsteine wurde der 29-Jährige vom Krad geschleudert. Hierbei verletzte sich der Lenker schwer. Der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug und einem Hubschrauber im Einsatz. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte eine Streifenbesatzung eingesetzt.

20-Jähriger ist durch Smartphone abgelenkt: 20.000 Euro Schaden

Vermutlich weil ein 20 Jahre alter PKW-Lenker kurz abgelenkt war, ereignete sich am Donnerstag gegen 09.15 Uhr in der Weizenstraße in Kleinglattbach ein Unfall mit 20.000 Euro Sachschaden. Der 20-jährige VW-Fahrer war wohl wenige Sekunden mit seinem Smartphone beschäftigt, was dazu führte, dass er einen geparkten BMW übersah und auffuhr. Beide Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft? 24-jähriger Bewohner ist tatverdächtig

Vermutlich auf Brandstiftung ist der Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in der Bahnhofstraße in Marbach am Neckar zurückzuführen, der am frühen Donnerstagmorgen gegen 04:00 Uhr von mehreren Anrufern über den Notruf gemeldet worden war. Die Polizei nahm einen 24-jährige vorläufig fest, in dessen Zimmer der Brand mutmaßlich ausgebrochen war.

Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte an der in Containerbauweise errichteten Unterkunft stand einer der Container bereits im Vollbrand. Einsatzkräfte der Polizei begannen sofort mit der Evakuierung der insgesamt vier Container,

in denen rund 90 Personen gemeldet sind. Die Feuerwehr war mit 75 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen am Brandort und hatte die Flammen gegen 04:40 Uhr unter Kontrolle. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden bei dem Brand drei Bewohner der Unterkunft und ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Aufgrund der zunächst starken Rauchentwicklung und für den Feuerwehreinsatz sperrte die Polizei den an den Brandort angrenzenden Bahnhof Marbach und die Rielingshäuser Straße ab. Die Sperrung des Bahnhofs konnte um 05:40 Uhr wieder aufgehoben werden. Nachlöscharbeiten und die Bekämpfung von Glutnestern zogen sich bis gegen 10:20 Uhr hin.

Nach ersten polizeilichen Zeugenbefragungen richtete sich ein Tatverdacht gegen den 24-Jährigen, der zusammen mit seinem gleichaltrigen Bruder ein Zimmer in der Unterkunft bewohnt. Er war nach Brandausbruch in Richtung des Marbacher Bahnhofs geflüchtet, wo er in einem augenscheinlich psychischen Ausnahmezustand vorläufig festgenommen wurde. Ob der Brand durch fahrlässiges Handeln oder vorsätzlich herbeigeführt wurde, werden die weiteren Ermittlungen noch ergeben müssen. Die Kriminalpolizei Ludwigsburg führte den Tatverdächtigen aufgrund des bestehenden psychischen Ausnahmezustand unterdessen einer psychiatrischen Einrichtung zu.

Der Tatverdächtige war zusammen mit seinem Bruder bereits im März 2018 wegen fahrlässiger Brandstiftung polizeilich in Erscheinung getreten, nachdem in ihrem damaligen Zimmer in einer Unterkunft in Kornwestheim durch den Einsatz zweier Heizlüfter ein Brand fahrlässig verursacht worden war, der letztlich einen Sachschaden von etwa 450.000 Euro gefordert hatte.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs waren etwa 60 Personen in der Unterkunft. Sie wurden vorübergehend in einer Ersatzunterkunft in Affalterbach untergebracht.

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Brand in Asylunterkunft: Drei Verletzte – Eine Person vermisst

Brand in Asylunterkunft in Marbach:

Beim Brand einer Asylbewerberunterkunft wurden laut Angaben der Feuerwehr in Marbach drei Menschen verletzt. Nach einer Person wird noch gesucht. Ein Bewohner sprang aus einem Fenster, ein Bewohner und ein Feuerwehrmann erlitten eine Rauchgasvergiftung. Nach Angaben eines Verantwortlichen, wurde der Brand im Dachgeschoss ausgelöst und führte zu starker Rauchentwicklung. Am Brandort waren insgesamt 14 Fahrzeuge der Feuerwehr sowie ein weiteres Großaufgebot an Polizei und Rettungswagen.

Um 04:00 Uhr in dieser Nacht, wurden die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Marbach aus dem Schlaf gerissen. Die Anrufer sprachen, „Feuer in Flüchtlingsunterkunft“. Als die ersten Kräfte eintrafen, bestätigte sich die Meldung. Großalarm für weitere Feuerwehren. Feuerwehrkräfte der Abteilung Marbach-Rielingshausen, Oberstenfeld, Affalterbach, Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Ludwigsburg sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister wurden alarmiert. Bürgermeister Jan Trost machte sich vor Ort ein Bild, leitete schritte ein, für eine weitere Unterbringung der Betroffenen. Bewohner starteten Löschversuche mit Feuerlöschern. Der vordere Bereich des Containers brannte völlig aus.

In der Zwischenzeit wurde ein 24-Jähriger, der die Unterkunft bewohnte, vorläufig festgenommen. 

(Stand: 15.51 Uhr)

– Weitere Infos folgen –

Festnahme: Ein 38-Jähriger randaliert in Vaihingen an der Enz

Mit einem unliebsamen Zeitgenossen hatten es Polizeibeamte am Dienstag gegen 10.10 Uhr am „Kirchplatz“ in Vaihingen an der Enz zu tun. Ein 38-Jähriger, der mutmaßlich alkoholisiert war, hat in einer Mietwohnung vermutlich aufgrund von Beziehungsproblemen das Mobiliar beschädigt und Fensterscheiben eingeschlagen. Die alarmierte Polizei traf den Mann schließlich vor Ort an. Er befand sich im ersten Obergeschoss des Wohnhauses, schaute aus dem Fenster und kam den Anweisungen der Beamten nicht nach. Er nahm Drohgebärden ein, beschimpfte die Beamten und warf mehrere Tisch- sowie Stuhlbeine auf die Beamten. Diese mussten ausweichen, um von den Gegenständen nicht getroffen zu werden. Da die Wurfattacken seitens des Mannes nicht eingestellt wurden und er die Wohnung nicht verlassen wollte, hat ein Polizist Pfefferspray gegen den Querulanten eingesetzt. Die Sprühstöße entfalteten jedoch aus einer Distanz von etwa fünf Metern keine Wirkung. Nach einem erneuten Wurf haben die Beamten die Wohnung des Mannes aufgesucht. Sie nahmen ihn widerstandslos fest und brachten ihn zum Polizeirevier Vaihingen an der Enz. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und musste mit richterlicher Anordnung bis 22.00 Uhr in einer Gewahrsamseinrichtung bleiben. Der 38-Jährige wird sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten müssen.

Motorradfahrer schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Besigheim: 

Mit einem Rettungshubschrauber musste ein 59 Jahre alter Motorradfahrer am Dienstag in ein Krankenhaus geflogen werden, nachdem er gegen 17.10 Uhr in Besigheim in einen Unfall verwickelt war. Der 59-Jährige befuhr die Ingersheimer Straße stadtauswärts in Richtung Großingersheim. Im Bereich der Einmündung Heckenweg überholte er in einer Linkskurve, mutmaßlich mit überhöhter Geschwindigkeit, ein vorausfahrendes Motorrad. Im weiteren Verlauf verlor er vermutlich die Kontrolle über das Zweirad. Er geriet ins Schlingern, stürzte auf die Fahrbahn und erlitt schwere Verletzungen. An dem Motorrad, das nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste, entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Ingersheimer Straße bis etwa 18.45 Uhr voll gesperrt.