Rauschgift-Razzia: Mehrere Festnahmen in Ludwigsburg und Umgebung

Ludwigsburg – In einer groß angelegten Durchsuchungsaktion der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wurden am 27. Oktober mehrere Wohnungen im Landkreis Ludwigsburg, im Rems-Murr-Kreis sowie in Stuttgart durchsucht. Bei den Durchsuchungen wurden mehrere Hundert Ecstasy-Tabletten, eine gewisse Menge Marihuana, eine kleinere Menge Amphetamin, mehrere Tausend Euro Bargeld, zwei Teleskopschlagstöcke und ein illegales Messer entdeckt. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden außerdem vier Tatverdächtige festgenommen, berichtet das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Dienstag.

Vorangegangen waren umfangreiche Ermittlungen wegen unerlaubten Handels mit Rauschgift in nicht geringer Menge, die sich gegen insgesamt acht Personen richteten. Die Tatverdächtigen, darunter eine 36-jährige Frau und sieben Männer im Alter zwischen 29 und 41 Jahren, wurden in Ludwigsburg, Remseck am Neckar, Freiberg am Neckar, Asperg, Weinstadt und Stuttgart lokalisiert.

Für einen 36- und einen 34-jährigen Tatverdächtigen lagen bereits von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragte Haftbefehle vor, die vollstreckt wurden. Die beiden deutschen Staatsangehörigen wurden inhaftiert. Eine 32-jährige Frau und ein 32-jähriger Mann wurden während der laufenden Maßnahmen vorläufig festgenommen und ebenfalls einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle wegen unerlaubtem Rauschgifthandel, die ebenfalls vollstreckt wurden. Die festgenommenen Personen wurden in Justizvollzugsanstalten eingewiesen.

Die bei den Durchsuchungen gefundenen Drogen, das Bargeld sowie die Waffen wurden beschlagnahmt.

red

Zeugen machen grauenvollen Fund: Leblose Person in der Rems entdeckt

Weinstadt – Am gestrigen Montagnachmittag erreichte die Einsatzkräfte in Weinstadt ein Notruf von aufmerksamen Passanten, die einen reglosen Körper in der Rems entdeckt hatten, berichtet die Polizei.

Ein tragisches Szenario entfaltete sich, als Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr und DLRG zu einem Einsatz in der Uferstraße in Remshalden gerufen wurden. Passanten hatten gegen 15:15 Uhr von einer Brücke aus eine leblose Person in der Rems treibend entdeckt.

Die eilig alarmierten Einsatzkräfte begaben sich zum Fluss und fanden rund eine Stunde später, weiter flussabwärts in Weinstadt-Endersbach, einen leblosen Körper im Wasser. Jede Hilfe kam für die Person zu spät, und sie konnte nur noch tot geborgen werden. Die Identität des Verstorbenen steht derzeit noch nicht fest. Beim Verstorbenen soll es sich augenscheinlich um einen älteren Mann handeln, so die Polizei.

red

Quelle: Polizeipräsidium Aalen

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Unbekannter greift VW-Fahrerin an – Zeugenaufruf

Am Sonntag, den 12. November 2023, gegen 17:10 Uhr, geriet eine 31-jährige VW-Fahrerin in Böblingen in einen Vorfall, der die Polizei auf den Plan rief. Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer, fahrend in einem weißen Pkw Kombi, hupte wiederholt hinter der Frau, offenbar aus Unzufriedenheit mit ihrem Fahrstil. In der Keltenburgstraße überholte der Unbekannte die VW-Fahrerin und führte kurz darauf eine Vollbremsung durch. Dies zwang die 31-Jährige zu einem abrupten Stopp.

Ein Insasse des weißen Kombis begab sich daraufhin zu der Frau, beleidigte sie und griff sie körperlich an, indem er sie würgte und schlug. Erst als eine weitere Frau aus dem weißen Kombi kam und den Angreifer beschwichtigte, ließ dieser von der 31-Jährigen ab und setzte seine Fahrt fort. Die VW-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Das Polizeirevier Böblingen bittet nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise dazu geben können, sich unter der Telefonnummer 07031 13-2500 oder per E-Mail an boeblingen.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Korntal-Münchingen-Kallenberg: Unfallflucht mit 2.000 Euro Sachschaden (Aktualisierte Version)

Am Montag, den 13. November 2023, ereignete sich zwischen 06:50 Uhr und 17:45 Uhr in der Daimlerstraße in Kallenberg eine Unfallflucht mit einem geschätzten Sachschaden von rund 2.000 Euro. Ein unbekannter Fahrzeuglenker stieß beim Ein- oder Ausparken gegen einen geparkten Mazda und verließ anschließend die Unfallstelle. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ditzingen unter der Telefonnummer 07156 4352-0 oder per E-Mail: ditzingen.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Schwieberdingen: Unfallflucht im Schlosshof – Zeugen gesucht

Zwischen Samstag, den 11. November 2023, 20:15 Uhr, und Sonntag, den 12. November 2023, 15:00 Uhr, ereignete sich auf einem Parkplatz im Schlosshof in Schwieberdingen eine Unfallflucht. Ein unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte einen geparkten Skoda mutmaßlich beim Ein- oder Ausparken und verließ danach unerkannt den Ort. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 750 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ditzingen (Telefon: 07156 4352-0, E-Mail: ditzingen.prev@polizei.bwl.de) zu melden.

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Großbottwar: Einbruch in Wohnhaus im Hermann-Neuffer-Weg

Am Sonntag, den 12. November 2023, ereignete sich zwischen 15:30 Uhr und 20:15 Uhr ein Einbruch in ein Wohnhaus im Hermann-Neuffer-Weg in Großbottwar. Unbekannte Täter brachen die Terrassentür auf, durchsuchten mehrere Räume und durchwühlten zahlreiche Schränke. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde nichts entwendet, jedoch entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an den Polizeiposten Großbottwar unter der Telefonnummer 07148 1625-0 oder per E-Mail an marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de zu wenden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Dritte Vaihinger A Cappella-Nacht: Eine Harmonie der Stimmen erwartet das Publikum

Die Vaihinger A Cappella-Nacht kehrt zurück und verspricht am Freitag, dem 24. November 2023, um 20 Uhr in der Waldorfschule erneut ein beeindruckendes musikalisches Erlebnis zu werden. Mit den Auftritten von „anders“, „Mezzotono“ und „REIGN“ präsentiert sich ein facettenreiches Line-up, das die Vielfalt der A Cappella-Kunst widerspiegelt. Die Waldorfschule wird zum Schauplatz für A Cappella-Fans und Liebhaber anspruchsvoller Vokalmusik.

Die Freiburger Band „anders“ gehört zu den aufstrebenden A Cappella-Deutschpoeten in der deutschsprachigen Popmusik. Mit selbstgeschriebenen deutschen Pop-Songs, die modern, poetisch und eingängig sind, sprechen sie das Publikum auf eine ganz persönliche Ebene an. Ihr neues Programm „Kurzurlaub“ verspricht berührende Songs, die das Publikum erneut begeistern werden.

Im Anschluss betritt die italienische Gruppe „Mezzotono“ die Bühne. Mit viel Humor präsentieren sie a cappella italienische Lieder in verschiedenen Stilen, von Jazz über Pop bis hin zu Bossa Nova, Mambo, Tango und Folklore. Die zwei Sängerinnen und drei Sänger begeistern mit einer mitreißenden Show, die italienische Kultur, Unterhaltung und hochwertige Musik vereint.

Den krönenden Abschluss bildet die schwedische Gruppe „REIGN“, eine innovative A Cappella-Band, die mit sechsstimmigen Arrangements und einer einzigartigen Mischung aus Popsongs und eigenen Originalen das Publikum in den Bann zieht. Die Band integriert zudem kraftvolle Drums, Schlagzeug, Synthesizer und Percussion und setzt damit neue Maßstäbe in der A Cappella-Szene.

Die Veranstaltung wird von A Cappella-Experte und ehemaligem Six Pack-Sänger Peter Martin Jakob moderiert. Karten für dieses außergewöhnliche Konzertereignis sind im Vorverkauf für 27 Euro (ermäßigt 22 Euro) erhältlich, an der Abendkasse kosten sie 29 Euro (ermäßigt 24 Euro). Der Einlass beginnt um 19:30 Uhr.

Die Bewirtung während der Veranstaltung übernimmt der Verein Drehscheibe Jugend und Kultur. Zudem haben Musikbegeisterte die Chance, an einer Verlosung von 2 x 2 Eintrittskarten teilzunehmen. Interessierte können bis Montag, den 20. November, um 12 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff „A Cappella“, ihrem vollständigen Namen und ihrer Telefonnummer an kultur@vaihingen.de senden. Die Gewinner werden schriftlich per E-Mail benachrichtigt und erhalten die Karten an der Abendkasse gegen Vorlage ihres Personalausweises. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

red

Gefährliche Altbausanierungen im Kreis Ludwigsburg: Gewerkschaft fordert besseren Asbest-Schutz für Handwerker

Kreis Ludwigsburg – Tonnen von Baumaterial mit Asbest stecken im Kreis Ludwigsburg in Altbauten. „Von 1950 bis 1989 kamen Asbest- Baustoffe intensiv zum Einsatz. Es ist davon auszugehen, dass es in jedem Gebäude, das in dieser Zeit gebaut, modernisiert oder umgebaut wurde, Asbest gibt. Mal mehr, mal weniger“, sagt Jürgen Ziegler von der IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU). Er spricht von „Asbest-Fallen“ und nennt Zahlen: „In den vier ‚Asbest-Jahrzehnten‘ wurden im Landkreis Ludwigsburg rund 66.200 Wohnhäuser mit 147.900 Wohnungen neu gebaut. Das sind immerhin 58 Prozent aller Wohngebäude, die es heute im Kreis gibt. Dazu kommen noch Gewerbegebäude, Garagen, Ställe und Scheunen in der Landwirtschaft.“ Der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU Nordwürttemberg verweist dabei auf die „Situationsanalyse Asbest“, die die Bau-Gewerkschaft beim Pestel-Institut (Hannover) in Auftrag gegeben hat.

„Asbest ist ein krebserregender Stoff. Wer in einem asbestbelasteten Haus wohnt, muss sich trotzdem erst einmal keine Sorgen machen. Erst bei Sanierungsarbeiten wird es kritisch. Dann kann Asbest freigesetzt und damit zu einem ernsten Problem werden“, sagt Jürgen Ziegler. Er warnt vor einer „unsichtbaren Gefahr“, wenn Altbauten zu Baustellen werden: „Alles fängt mit Baustaub und dem Einatmen von Asbestfasern an. Bauarbeiter und Heimwerker haben kaum eine Chance, diese Gefahr zu erkennen.“ Bis zu 30 Jahre dauere es, ehe es zur tragischen Diagnose komme: Asbestose – mit Lungen-, Bauchfell- oder Kehlkopfkrebs. Zum Komplett-Schutz bei einer Sanierung mit Asbest-Gefahr gehöre daher immer mindestens eine FFP3-Atemschutzmaske. Ebenso ein Muss: Overall, Schutzbrille und Handschuhe.

„Altbauten im Kreis Ludwigsburg sind ein tonnenschweres Asbest-Lager. Die krebserregende Mineralfaser steckt in vielen Baustoffen. Die ‚Asbest-Fallen‘ lauern überall: Asbest ist oft im Putz und sogar in Spachtelmassen und Fliesenklebern. Vor allem aber im Asbest-Zement. Daraus wurden vorwiegend Rohre, Fassadenverkleidungen und Dacheindeckungen gemacht. Eternit war typisch für den Westen, für den Osten“, sagt Jürgen Ziegler. Ein großes Problem sei Spritz-Asbest: „Hier sind die Asbestfasern schwächer gebunden. Sie können deshalb leichter freigesetzt werden. Vor allem Aufzugsschächte sowie Schächte mit Versorgungs- und Entsorgungsleitungen wurden früher intensiv mit Spritzasbest verkleidet“, erklärt Ziegler.

Die IG BAU Nordwürttemberg spricht von einer neuen „Asbest-Gefahr“: „Wir stehen am Anfang von zwei Sanierungsjahrzehnten. Die energetische Gebäudesanierung wird enorm an Fahrt aufnehmen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, wird auch im Kreis Ludwigsburg in den nächsten Jahren ein Großteil der Altbauten ‚angefasst‘.“ Dabei bleibe es in den meisten Fällen nicht bei einer reinen Energiespar-Sanierung: „Wohnhäuser werden modernisiert, senioren- und familiengerecht umgebaut. Es wird angebaut und aufgestockt, um mehr Wohnraum zu bekommen“, so Ziegler.

Mit der Sanierungswelle drohe deshalb jetzt auch eine ‚Asbest-Welle‘ auf dem Bau. „Sie ist eine Gefahr – für Bauarbeiter genauso wie für Heimwerker“, sagt der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Bau-Gewerkschaft. Aber IG BAU und Pestel-Institut geben auch Entwarnung. Für die Menschen, die in Wohngebäuden leben, die mit asbesthaltigen Baustoffen gebaut wurden, haben sie eine klare Botschaft: „Eine unmittelbare Gefährdung für die Gesundheit gibt es nicht.“ Bei einer Sanierung im bewohnten Zustand sei es allerdings wichtig, mit „allergrößter Sorgfalt professionell vorzugehen“, mahnen Jürgen Ziegler und der Leiter des Pestel-Instituts, Matthias Günther.

Die IG BAU will der drohenden „Asbest-Welle“ auf dem Bau jetzt mit einem Maßnahmenpaket entgegentreten. Die Bau- Gewerkschaft hat dazu eine bundesweite „Asbest-Charta“ mit zentralen Forderungen für mehr Schutz vor Asbest vorgelegt. Der 5-Punkte-Katalog kann bei der IG BAU Nordwürttemberg angefordert werden: stuttgart@igbau.de. „Es geht dabei um bessere Informationen über Asbest-Gefahren bei Gebäuden, um die Förderung von Asbest-Sanierungen und vor allem auch um konsequenten Arbeitsschutz. Denn der bevorstehende Sanierungsboom darf nicht zu einer Krankheitswelle führen“, warnt Jürgen Ziegler.

Der Gewerkschafter fordert einen Schadstoff-Gebäudepass mit unterschiedlichen Gefahrenstufen für die jeweilige Asbest-Belastung eines Gebäudes. „Jeder Bauarbeiter und jeder Heimwerker muss wissen, auf was er sich einlässt, wenn er Fliesen abschlägt, Wände einreißt oder Fassaden saniert“, so Jürgen Ziegler.

Er plädiert außerdem für eine staatliche Sanierungsprämie. Dazu müsse der Bund ein KfW-Förderprogramm „Asbest- Sanierung“ schaffen. „Das hilft, Kosten abzufedern, die bei einer – beispielsweise energetischen oder altersgerechten – Gebäudesanierung in asbestbelasteten Wohnhäusern zusätzlich entstehen. Außerdem ließe sich damit auch eine ordnungsgemäße Entsorgung von alten Asbest-Baustoffen sicherstellen“, so der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Nordwürttemberg.

Die Gewerkschaft fordert deshalb eine intensive Asbest-Aufklärung: „Bauarbeiter und Heimwerker müssen wissen, wie der optimale Schutz vor Asbest aussieht. Und das muss den Menschen in der Sprache gesagt werden, die sie verstehen – den ausländischen Beschäftigten also auch in ihrer Muttersprache“, so Jürgen Ziegler. Er fordert deshalb eine Informationskampagne des Bundes und der Länder. Die heimischen Bundestagsabgeordneten seien jetzt am Zug, den drohenden Gefahren einer „Asbest-Welle“ rechtzeitig mit einem effektiven Maßnahmenpaket entgegenzutreten.

Die Dimension und damit auch die Gefahr, die vom Asbest ausgehe, sei gewaltig: Insgesamt sind nach Angaben des Pestel-Instituts von 1950 bis 1990 bundesweit rund 4,35 Millionen Tonnen Asbest (Ost- und Westdeutschland) importiert worden. Daraus seien rund 3.500 Produkte hergestellt worden – die meisten davon für den Baubereich: Knapp
44 Millionen Tonnen asbestbelastetes Baumaterial stecken bundesweit im Gebäudebestand. In den vergangenen zehn Jahren sind nach Angaben der IG BAU 3.376 Versicherte der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) an den Folgen einer asbestbedingten Berufserkrankung gestorben – darunter allein 320 Baubeschäftigte im vergangenen Jahr.

red

 

Was im Landkreis Ludwigsburg los war: Polizei verzeichnet Wohnungseinbrüche und Diebstahl aus Zigarettenautomaten

Markgröningen: Ein besonders schwerer Fall des Wohnungseinbruchdiebstahls ereignete sich am Freitag zwischen 17:00 und 20:00 Uhr im Gerstenweg. Unbekannte Täter schlugen die Glasscheibe der Balkontür eines Einfamilienhauses ein, durchwühlten sämtliche Räume und entkamen mit Diebesgut im Wert von circa 4.000 Euro. Die Täter konnten unerkannt flüchten. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Vaihingen/Enz unter der Telefonnummer 07042 9410 oder per E-Mail unter vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Erligheim: Am Samstag zwischen 13:30 und 19:00 Uhr brachen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Lemberger Straße ein. Nachdem sie die Terrassentür aufgehebelt hatten, betraten sie alle Räume, durchwühlten sie und suchten nach Wertgegenständen. Der Wert des gestohlenen Diebesguts beträgt etwa 750 Euro, und es entstand ein Sachschaden von circa 1.000 Euro an der Terrassentür. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter der Telefonnummer 07142 4050 oder per E-Mail unter bietigheim-bissingen.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Freiberg am Neckar / Pleidelsheim: In der Nacht von Freitag auf Samstag brachen unbekannte Täter in Freiberg und Pleidelsheim jeweils einen Zigarettenautomaten auf. Sie durchtrennten zunächst die Metallsicherung mit einer Flex und öffneten dann den Automaten, um Zigaretten und Geldkassetten zu entwenden. Die Höhe des Diebesguts ist derzeit nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Marbach am Neckar unter der Telefonnummer 07144 9000 oder per E-Mail unter marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de zu melden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Rote Fußgängerampel in Ludwigsburg überquert: Pedelecfahrer nach Kollision mit Auto verletzt

Ludwigsburg – Ein Verkehrsunfall am Freitagabend in Ludwigsburg-Eglosheim sorgte für Aufsehen, als ein 25-jähriger Pedelecfahrer trotz roter Fußgängerampel mit einem VW Passat kollidierte.

Gegen 20:20 Uhr ereignete sich der Vorfall an der Kreuzung Markgröninger Straße und Frankfurter Straße (B27). Der 46-jährige Fahrer des VW Passat befuhr die Markgröninger Straße aus Richtung Asperg und plante, bei Grünlicht nach rechts auf die Frankfurter Straße abzubiegen.

Entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung auf dem Gehweg der Frankfurter Straße unterwegs, überquerte der 25-jährige Pedelecfahrer trotz des roten Lichtsignals die Fußgängerfurt der Markgröninger Straße. Infolgedessen kam es zur Kollision zwischen dem Pedelec und dem PKW.

Der Pedelecfahrer erlitt leichte Verletzungen, und beide Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Schadenshöhe wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt.

red

Kulturlandschaft im Glas: Ludwigsburg prämiert die besten Obstbrände aus der Region

Im Rahmen des Spätlingsmarktes überreichte am 09. November Landratsamts-Dezernent Andreas Eschbach insgesamt 33 Urkunden an die Gewinnerinnen und Gewinner der diesjährigen Obstbrandprämierung. Mit dieser Prämierung werden die besten Obstbrände im Landkreis Ludwigsburg ausgezeichnet, um den Erhalt der Streuobstwiesen zu unterstützen.

In seiner Ansprache betonte Eschbach die erstaunlichen Ergebnisse der diesjährigen Prämierung und lobte die Brenner im Landkreis für ihre kontinuierlichen Bemühungen, die Qualität ihrer Produkte zu steigern. Die Prämierung umfasste eine beeindruckende Vielfalt an Destillaten, darunter Obstbrände, Whiskys, Gins und Rum.

Die sensorische Prüfung der 86 eingereichten Destillate erfolgte durch sieben geschulte und zertifizierte Fachleute, die Geruch und Geschmack bewerteten. Insgesamt wurden 33 Destillate mit der Höchstpunktzahl von 18 bis 20 Punkten ausgezeichnet.

Die Siegerehrung würdigte das Streben der Kleinbrenner nach höchster Qualität und ihren Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft und Artenvielfalt durch die Pflege der Streuobstwiesen.

Eschbach nutzte die Gelegenheit, eine Spende von 5.000 Euro an den Verein Gemeinsam e.V. zu übergeben. Die Spende stammt von Standbetreibern und wurde vom Landrat Dietmar Allgaier aufgerundet. Der Verein Gemeinsam e.V. unterstützt Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung im Kreis Ludwigsburg.

Die Urkunden wurden an verschiedene Teilnehmer für ihre Destillate in den Kategorien Obstbrände, Whiskys, Gins und Rum vergeben, darunter Brennereien aus Bietigheim-Bissingen, Bönnigheim, Großbottwar, Ingersheim, Ludwigsburg-Poppenweiler, Marbach, Markgröningen, Murr, Steinheim, Tamm und Vaihingen an der Enz.

Folgende Whiskys, Gins und Rum wurden prämiert:

Bietigheim-Bissingen, Weingut Vollmer – Hägen Geist, Zibarte, Vogelbeere 

Bönnigheim, Schnapsbrennerei Prochnau – Weintresterbrand im kleinen Eichenfass gereift 

Großbottwar, Hofbrennerei Klatt – Birnenbrand Wahlsche Schnapsbirne

Ingersheim, Obstbrennerei Seitz – Haselnussgeist, Himbeergeist, Williams Birnenbrand, Zwetschgenbrand aus dem Maulbeerbaumfass

Ludwigsburg-Poppenweiler, Hofbrennerei Geiger – Zwetschgen-Edel-Brand, Muscat Bleu Tresterbrand, Tresterbrand

Marbach, Andreas Stiegler – Williams Birne, Apfel-Golden-Delicious Eichenfass, Weinbrand S10, Muskat Trester

Markgröningen, Brennerei Dieterich – Waldhimbeer Geist, Traubentresterband

Markgröningen, Erwin Wyrich – Mirabellen-Brand

Murrm, Phillip Krügele – Nägelesbirne handverlesen

Steinheim, Destillerie Blank – Tresterbrand

Tamm, Brennerei Fissler – Quittenbrand, Mirabellenwasser

Vaihingen an der Enz, Enzweihingen, Kinzinger Berghof – Muskat Trollinger Tresterbrand

Vaihingen an der Enz, Horrheim, Brennerei Renz – Williams-Christ-Brand


Folgende Whiskys
wurden prämiert:

Marbach, Brennerei Bühler – The Spirit of Friedrich Schiller Whiskey

Bietigheim-Bissingen, Weingut Vollmer – beGINlich

Bönnigheim, Schnapsbrennerei Prochnau – naus Whisky No.one

Sersheim, fesslermill 1396 Destillerie­ – mettermalt VfB Stuttgart Whisky, mettermalt Classic Whisky

 

Folgende Gins wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet: 

Sersheim, fesslermill 1396 Destillerie ­ – alwa mettermalt Gin

Vaihingen an der Enz, Kinzinger Berghof – Ginz

 

Folgender Rum hat eine Urkunde bekommen:

Sersheim, fesslermill 1396 Destillerie ­ – mettermalt Rum

red

Warnstreik am Montag in Stuttgart: Arbeitsgericht erlaubt Arbeitsniederlegung

Stuttgart – Am bevorstehenden Montag, dem 13. November, dürften die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger mit Beeinträchtigungen in städtischen Einrichtungen rechnen, da die von der Gewerkschaft ver.di ausgerufene Arbeitsniederlegung durch das Arbeitsgericht Stuttgart im Eilverfahren als rechtmäßig eingestuft wurde.

Die Gewerkschaft setzt sich mit dem Warnstreik dafür ein, den Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg (KAV-BW) zu weiteren Verhandlungen über den Tarifvertrag zur Altersteilzeit (TV FlexAZ) zu bewegen. Das Arbeitsgericht Stuttgart hat den Antrag der kommunalen Arbeitgeber auf eine einstweilige Verfügung gegen den Streik zurückgewiesen.

Für die Stuttgarter bedeutet dies potenzielle Störungen in verschiedenen städtischen Einrichtungen, darunter die städtische Abfallwirtschaft AWS, städtische Kindertagesstätten, Schülerhäuser und Einrichtungen der Ganztagesschule. Am Montagmorgen ist es ratsam, sich darüber zu informieren, ob diese Einrichtungen geöffnet sind. Die gewöhnlichen Schulstunden sind von dem Streik nicht betroffen.

red

Verkehrsstreit eskaliert: LKW-Fahrer von zwei Männern angegriffen

Aufgrund eines Vorfalls am 9. November 2023 gegen 16:50 Uhr im Gerbergäßle in Markgröningen, ermittelt der Polizeiposten Markgröningen nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen zwei Männer im Alter von 31 und 27 Jahren.

Was war passiert ?

Die beiden Männer griffen einen 47-jährigen LKW-Fahrer an, als dieser versuchte, rückwärts auf ein Firmengelände zu fahren. Die Zufahrt war jedoch durch einen geparkten PKW blockiert. Da der 47-Jährige aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der Verkehrssituation weder vorwärts noch rückwärts fahren konnte, bat ihn der 31-jährige Fahrer eines BMW, der sich hinter dem LKW befand, Platz zu machen. Der LKW-Fahrer versuchte, seine Situation zu erklären, woraufhin der 31-Jährige und sein 27-jähriger Beifahrer gewalttätig wurden. Sie schlugen den LKW-Fahrer und drückten ihn zu Boden. Der 47-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst behandelt.

red