Region und Landkreise wollen gemeinsam nach Deponie-Standort suchen

LUDWIGSBURG. Der Druck in der Öffentlichkeit ist groß: Die Diskussionen rund um die Suche nach einer neuen Erddeponie im Landkreis war so emotionsgeladen, dass Landrat Allgaier die Suche am 30.November vorerst eingestellt hat. Jetzt gibt es eine neue Entwicklung.

In einer heute veröffentlichten Pressemitteilung vom Ludwigsburger Landratsamt heißt es:

Die Suche nach einem neuen Deponie-Standort ist eine große Herausforderung. Deshalb haben sich der Landkreis Ludwigsburg und seine Abfallverwertungsgesellschaft AVL mit dem Verband Region Stuttgart darauf verständigt, die Suche als eine gemeinsame Aufgabe anzugehen und wollen dabei auch auf die anderen Landkreise in der Region zugehen. In der emotionalen öffentlichen Debatte über die Standortsuche der AVL habe sich gezeigt, dass die fachgerechte Deponierung mineralischer Abfälle mit den speziellen Zuständigkeiten von Kreisen und Region sehr eng verzahnt ist. „Es ist in der Diskussion deutlich geworden, dass eine Standortsuche nicht an Landkreisgrenzen halt machen darf“, betont Landrat Dietmar Allgaier nach einem gemeinsamen Termin zwischen Landkreis, AVL und Verband Region Stuttgart. Bei der Suche im dicht besiedelten Landkreis Ludwigsburg habe sich gezeigt, dass keine Standorte gefunden wurden, die keine Nachteile mit sich bringen. „Ein Suchlauf über das gesamte Verbandsgebiet würde mit hoher Wahrscheinlichkeit bessere Ergebnisse zeigen“, so der Landrat.

„Wenn wir unsere Stärken und unser jeweiliges Know-how bündeln, dann haben wir gute Chancen, geeignete Standorte zu finden“, ist auch Dr. Jürgen Wurmthaler, Leitender Direktor für Wirtschaft und Infrastruktur beim Verband Region Stuttgart, überzeugt und fügt hinzu: „Dafür müssen wir uns die Zeit nehmen.“ Durch ein deutlich größeres Gebiet könne der Suchlauf auch eine höhere fachliche Legitimität gewinnen. „Ziel muss es sein, alle abfallwirtschaftliche Kompetenz in der Region Stuttgart zu nutzen und abgestimmt untereinander vorzugehen“, kündigt Wurmthaler an. Dabei solle nun auch gemeinsam die Frage bearbeitet werden, wie es mit den mineralischen Abfällen, für die die Region zuständig ist, weitergeht. Grundsätzlich regelt das Abfallrecht, dass der Verband Region Stuttgart bestehende Deponiekapazitäten der Landkreise mitnutzen darf. Bis Ende 2024 hat die AVL sich verpflichtet, diese Abfälle auf den beiden aktiven Deponien im Landkreis einzubauen. Bis zum kommenden Frühjahr solle die Entscheidung über eine Fortsetzung oder eine Beendigung dieser Verpflichtungserklärung mit noch mehr Zahlen und Daten unterfüttert werden. „Wir werden die Mengen, die im Landkreis Ludwigsburg abgelagert wurden, transparent darstellen und darlegen, welche Abfallarten aus welchen Herkunftsgebieten in die Deponien eingebaut wurden. Dann kann gemeinsam beraten werden, wie es weitergeht“, so der Landrat.

red

 

red

Mit Bagger beladener Lkw bleibt an Brücke hängen und was sonst noch in der Region los war

Kornwestheim: Lkw bleibt an Brücke hängen

Einen Sachschaden von mehreren tausend Euro verursachte ein Lkw-Fahrer am Mittwoch gegen 10:30 Uhr auf der Bundesstraße 27 (B 27) bei Kornwestheim. Der 58-Jährige war mit seinem Lkw, der mit einem Bagger beladen war, auf der B 27 aus Richtung Ludwigsburg kommend in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs. Vermutlich da die Höhe des Fahrzeugs samt Ladung die Brückendurchfahrtshöhe überschritt, blieb er mit dem oberen Teil des Baggerarms an der Brücke auf Höhe der Ausfahrt Kornwestheim Mitte-Ost hängen. Nach ersten Schätzungen entstand an der Brücke ein Sachschaden von rund 12.000 Euro. Sie blieb jedoch intakt. Der Lkw war weiterhin

 

Ludwigsburg: nach Auffahrunfall folgt Blutentnahme

Einen Sachschaden von etwa 25.000 Euro und zwei nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge forderte ein Unfall, der sich am Montag gegen 19.10 Uhr auf der Landesstraße 1129 zwischen Freiberg am Neckar und Ludwigsburg-Hoheneck ereignete. Ein 46 Jahre alter Fiat Talento-Fahrer bemerkte vermutlich zu spät, dass der 57-jährige Audi-Lenker vor ihm an der Ampel im Bereich des Abzweigs nach Benningen am Neckar angehalten hatte. In der Folge fuhr der 46-Jährige auf den Audi auf. Im Zuge der Unfallaufnahme vor Ort bemerkten die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Ludwigsburg Alkoholgeruch bei dem Fiat-Fahrer. Ein Atemalkoholtest verlief positiv, so dass sich der 46-Jährige einer Blutentnahme unterziehen musste. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

 

Ditzingen: 36-Jähriger wiederholt unter Alkoholeinfluss unterwegs

Ein aufmerksamer Zeuge konnte am Montag kurz nach 23.00 Uhr in der Hirschlander Straße in Ditzingen vermutlich eine Unfallflucht verhindern. Der Zeuge vernahm zunächst einen Knall und stellte im Anschluss fest, dass ein 36 Jahre alter Ford-Fahrer beim Abbiegen von der Dietrich-Bonhoeffer-Straße nach links in die Hirschlander Straße von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Bordstein geprallt war. Der Ford-Lenker war gerade im Begriff rückwärts zu fahren, um sich dem Anschein nach davon zu machen. Doch der Zeuge griff ein, öffnete die Fahrertür und sprach ihn an. Dies veranlasste den 36-Jährigen offensichtlich vor Ort zu bleiben. Nahezu gleichzeitig hatte der Zeuge die Polizei verständigt, so dass wenig später eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ditzingen eintraf. Der Beamte und seine Kollegin nahmen sofort Alkoholgeruch wahr, worauf der Ford-Lenker einen Atemalkoholtest durchführen musste. Dieser verlief mit einem Ergebnis von über zwei Promille deutlich positiv, so dass eine Blutentnahme notwendig wurde. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der 36-Jährige nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Dieser war nur etwa 24 Stunden zuvor, auch von Beamten des Polizeireviers Ditzingen, beschlagnahmt worden. Sie hatten den Mann ebenfalls in der Hirschlander Straße fahrend angetroffen und bei einer Verkehrskontrolle festgestellt, dass er unter Alkoholeinwirkung stand. Da der Wert des Atemalkoholtests am Sonntagabend bei über einem Promille lag, hatte er sich also bereits 24 Stunden zuvor einer Blutentnahme unterziehen müssen. Während der polizeilichen Maßnahmen am Montag beleidigte der 36-Jährige den Zeugen zusätzlich. Da der Ford nun nicht mehr fahrbereit war, wurde er abgeschleppt. Der genaue Sachschaden steht noch nicht fest. Zu der Anzeige wegen Trunkenheitsfahrt von Sonntagabend kommen nun noch eine weitere wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung hinzu.

 

Sachsenheim-Großsachsenheim: Feuerwehreinsatz in der Bahnhofstraße

Am Montagabend, gegen 22.40 Uhr, rückte die Freiwillige Feuerwehr Sachsenheim mit vier Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften zum Skatepark in die Bahnhofstraße in Großsachsenheim aus, nachdem ein Zeuge dort einen Brand festgestellt hatte. In einem ausrangierten Waggon, der sich auf der Anlage befindet, brannte die mit Stoff bezogene Sitzfläche einer Holzbank. Nach derzeitiger Erkenntnisse dürften noch unbekannte Täter das Feuer gelegt haben. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand zügig löschen. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz führte Fahndungsmaßnahmen durch. Es konnten jedoch keine Tatverdächtigen festgestellt werden. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere Hundert Euro belaufen. Zeugen, die Hinweise geben können, wenden sich unter Tel. 07042 941-0 an die Polizei.

 

Steinheim an der Murr – Kleinbottwar: Erneuter Diebstahl von Baustelle in Seestraße

Nachdem bereits vergangene Woche in der Seestraße in Kleinbottwar Baumaschinen von einer Baustelle im Bereich des Sportplatzes entwendet worden waren, kam es dort zwischen Freitagmorgen (09.12.2022) und Montagmorgen (12.12.2022) erneut zu einem Diebstahl. Bislang unbekannte Täter entwendeten nunmehr einen Radlader mitsamt Radladerschaufel und einer Palettengabel im Gesamtwert von rund 28.000 Euro. Vermutlich wurden die Arbeitsgeräte vor Ort verladen und mit einem Fahrzeug abtransportiert. Ein Tatzusammenhang mit dem ersten Fall kann nicht ausgeschlossen werden. Der Polizeiposten Steinheim an der Murr hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 07144 82306-0 zu melden.

red

 

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Zu schnell und alkoholisiert unterwegs: Mercedes kracht gegen Tennishalle

Ein heftiger Verkehrsunfall ereignete sich Montagabend in Bietigheim Kissingen als ein 26-Jähriger mit seinem Mercedes aufgrund zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto verlor und gegen die Wand einer Tennishalle krachte.

Was war passiert?

Am Montagabend gegen 22:35 Uhr befuhr nach Angaben der Polizei der 26-jährige Lenker einer Mercedes-Benz C-Klasse die Straße Im Weilerlen. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und fuhr frontal in die Halle des Tennisklub Bietigheim, so die Polizei.

Die C-Klasse stand mit der Fahrzeugfront etwa zwei Meter im Gebäude und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde nicht verletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte bei dem 26-jährigen Alkoholbeeinflussung festgestellt werden, weshalb er sich einer Blutentnahme unterziehen musste.

Am Pkw entstand ein geschätzter Sachschaden von 20.000 Euro, am Gebäude beläuft sich der Schaden auf circa 10.000 Euro. Nach erster Einschätzung ist die Statik der Halle nicht beeinträchtigt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Neben der Feuerwehr Bietigheim und einem Rettungswagen, befand sich das Polizeirevier Bietigheim mit zwei Streifen an der Unfallstelle.

red

Mann steigt verlorenem Handy nach und stürzt sieben Meter in die Tiefe

Heutingsheim / Kreis Ludwigsburg: Beim Versuch sein vom Fenster runtergefallenes Handy zu holen, bricht das Hallendach und ein 36-Jähriger stürzt sieben Meter in die Tiefe. Erst Stunden später wird ein Nachbar auf die Rufe des Mannes aufmerksam und alarmiert die Rettungskräfte.

Was war passiert?

Ein 36-jähriger Mann hielt sich am frühen Sonntagmorgen gegen 03:00 Uhr in einem Zimmer eines Gebäudes in der Harteneckstraße in Freiberg am Neckar auf und telefonierte mit seinem Handy. Dabei fiel das Handy versehentlich aus einem geöffneten Fenster und landete auf dem Wellblechdach einer Lagerhalle unterhalb des Fensters. Der 36-Jährige kletterte daraufhin aus dem Fenster und sprang auf das etwa zwei Meter tiefer liegende Dach der Lagerhalle, um dort sein Handy zu holen. Dabei brach das Hallendach unter dem 36-Jährigen ein, so dass dieser etwa sieben Meter in die Tiefe stürzte und auf dem Boden der Lagerhalle aufschlug. Da er nicht aufstehen konnte, versuchte der Mann durch Hilferufe auf sich aufmerksam zu machen. Gegen 09:45 Uhr wurden Anwohner eines angrenzenden Hauses auf die Rufe des 36-Jährigen aufmerksam und verständigten die Polizei. Der 36-Jährige wurde vom Rettungsdienst schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

red

Arsenalplatz: Körperattacke im Bus; Mit 2,4 Promille unterwegs; Autounfall mit zwei Verletzten und weitere Meldungen

Ludwigsburg: Die Polizei sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich am Samstagabend gegen 21:30 Uhr in einem Linienbus im Bereich der Arsenalstraße in Ludwigsburg zugetragen hat. Ein 53-jähriger Fahrgast stieg am Ludwigsburger Bahnhof in einen Linienbus der Linie 425 ein. Im Bus stellte er zwei junge Männer fest, die gegen die gesetzlich vorgeschriebene Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr im Bus verstießen. Auf den Verstoß angesprochen zeigten sich die jungen Männer uneinsichtig und provokant. Als die beiden unbekannten Täter an der Haltestelle am Arsenalplatz ausstiegen, trat einer der beiden beim Vorbeigehen mit dem Fuß ins Gesicht des 53-Jährigen. Dieser erlitt durch den Tritt leichte Verletzungen, zudem ging seine Brille zu Bruch. Die beiden Täter flüchteten im Anschluss in Richtung Arsenalplatz. Sie werden als zirka 17 bis 18 Jahre alt und etwa 170 Zentimeter groß beschrieben, einer der beiden Täter hatte eine schlanke Figur, dunkle Haare und trug eine helle Jacke sowie blaue Jeans. Zum zweiten Täter ist nur bekannt, dass dieser eine auffällige Zahnspange trug. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, sucht Zeugen und weitere Fahrgäste, die sachdienliche Hinweise geben können.

 

Kornwestheim: Ohne Sicherheitsgurt und mit knapp zweieinhalb Promille am Steuer

Weil ein 41-jähriger VW-Lenker keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte, zog er am Montag gegen 01:35 Uhr im Bereich der Karlstraße in Kornwestheim die Aufmerksamkeit einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Kornwestheim auf sich. Die Beamten stoppten und kontrollierten im Anschluss den 41-Jährigen. Hierbei fiel ihnen deutlicher Alkoholgeruch beim Fahrzeuglenker auf. Ein im Anschluss durchgeführter freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,4 Promille. Er musste sich folglich einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde sichergestellt. Zudem erwartet ihn nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

 

Bietigheim-Bissingen: Gartenhütte brennt vollständig aus

Die Freiwillige Feuerwehr Bietigheim-Bissingen rückte in der Nacht zum Sonntag mit zwei Fahrzeugen und 15 Wehrkräften in die Streifelbachstraße aus, nachdem gegen 01.00 Uhr der Brand einer Gartenhütte gemeldet worden war. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die Hütte brannte jedoch vollständig aus, sodass ein Sachschaden in Höhe von rund 5.500 Euro entstand. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

 

Affalterbach: Unfall mit zwei Leichtverletzten

Am Samstagmorgen kam es gegen 08:45 Uhr im Kreuzungsbereich Winnender Straße / Robert-Bosch-Straße zu einem Verkehrsunfall. Die 26-Jährige Fahrerin eines Smart befuhr die Robert-Bosch-Straße in Richtung Winnender Straße. Bei Einfahren in den Kreuzungsbereich übersah sie einen von links kommenden, bevorrechtigten Mercedes, welcher von einem 18-Jährigen gelenkt wurde und es kam zur Kollision. Durch den Aufprall wurde die 26-Jährige Smart-Fahrerin sowie die 26-Jährige Beifahrerin des Mercedes leicht verletzt. Beide wurden durch den Rettungsdienst vor Ort versorgt, ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Der Fahrer des Mercedes und die weiteren Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe war die Feuerwehr zur Reinigung der Straße im Einsatz. Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 5000EUR. Für die Unfallaufnahme musste die Winnender Straße kurzzeitig gesperrt werden.

 

Vaihingen an der Enz – Ensingen: Heckenbrand

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am Sonntagabend gegen 19.25 Uhr eine Hecke in der Hauptstraße in Ensingen in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz rückte mit drei Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus und konnte das Feuer löschen, bevor es auf eine angrenzende Garage übergreifen konnte. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042941-0, in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Maskierte überfallen Hotel; Bentley flüchtet vor Polizei; Jugendliche zünden Feuerwerkskörper in Sporthalle

Korntal-Münchingen: Zeugen nach Überfall in Hotel gesucht

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sucht Zeugen, nachdem es am Freitagmorgen gegen 03:30 Uhr zu einem Überfall auf einen Angestellten eines Hotels in der Stuttgarter Straße in Münchingen gekommen sein soll. Bisherigen Ermittlungen zufolge sollen sich zwei maskierte Männer in das Hotel begeben und einen 37-jährigen Mitarbeiter in den Schwitzkasten genommen haben. Zeitgleich hätten sie die Herausgabe des Tresorschlüssels gefordert. Der 37-Jährige habe ihnen hierauf einen Schlüssel für eine Kasse im Tresen gegeben. Aus dieser stahlen sie einen dreistelligen Bargeldbetrag und aus Schließfächern weitere Wertgegenstände. Anschließend seien die Täter über den Marktplatz in Richtung Stadtmitte geflüchtet. Eine Zeuge, der währenddessen das Hotel betrat, alarmierte die Polizei. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung führte nicht zur Feststellung von Tatverdächtigen. Die beiden Täter wurden als “jünger” beschrieben. Einer sei etwa 180 cm und der andere etwa 170 cm groß. Beide sollen einen dunklen Teint haben und jeweils eine dunkelgrüne Maske und einen dunklen Kapuzenpullover getragen haben. Bei dem Überfall erlitt der 37-Jährige leichte Verletzungen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0800 1100225 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

 

Leonberg: Bentley entzieht sich der Verkehrskontrolle

Am frühen Samstagmorgen gegen 01:15 Uhr missachtete der Fahrer eines Bentleys die Zeichen einer Streifenwagenbesatzung in eine auf der Südrandstraße eingerichtete, stationäre Kontrollstelle einzufahren. Er entfernte sich mit hoher Geschwindigkeit und befuhr dabei auch die Gegenfahrbahn. Der bislang unbekannte Fahrer setzte die Fahrt auf der Südrandstraße in Richtung Anschlussstelle Leonberg-West fort. Im Einmündungsbereich zur Neuen Ramtelstraße mussten mehrere Fahrzeuge aufgrund der Fahrweise des Bentleys abbremsen. Geschädigte oder Zeugen, die Hinweise zum Bentley und dessen Fahrer geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152/605-0, zu melden.

 

Kornwestheim: Hallenboden durch Feuerwerkskörper beschädigt

Am Freitagabend gegen 20:00 Uhr betraten drei unbekannte Jugendliche unberechtigt die Sporthalle des Ernst-Sigle-Gymnasiums in der Hohenstaufenallee und warfen mehrere Feuerwerkskörper in Richtung einer dort trainierenden Sportgruppe. Durch die Feuerwerkskörper wurde der Hallenboden der Sporthalle beschädigt, der entstandene Schaden steht bislang noch nicht fest. Die Jugendlichen waren zwischen 16 und 17 Jahren alt und alle schwarz gekleidet. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Kornwestheim unter 07154/1313-0 entgegen.

 

Ludwigsburg: Essen auf Herd löst Rauchmelder aus

Am Donnerstag rückte die Feuerwehr Ludwigsburg gegen 20:50 Uhr mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften zu einem Brandalarm in die Brucknerstraße in Ludwigsburg aus. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses wurde auf den akustischen Alarm des Rauchmelders seiner Nachbarwohnung und Brandgeruch aufmerksam. Durch die hinzugerufene Feuerwehr wurde die Wohnungstüre der besagten Wohnung geöffnet, in der sich kein Personen befanden. Es stellte sich heraus, dass es zu einer starken Rauchentwicklung aufgrund von angekokeltem Essen auf dem Herd gekommen war. Zu Personenschäden und größerem Sachschaden kam es nicht.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Kripo Ludwigsburg beschlagnahmt jede Menge Drogen: 23-Jähriger aus Benningen festgenommen

Bereits am 2. Dezember konnte die Kripo zwei Männern im Alter von 22 und 23 Jahren festnehmen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Heilbronn und dem Polizeipräsidium Ludwigsburg, wird den beiden Festgenommenen insbesondere die Einfuhr und das Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zur Last gelegt wird.

Der 23-Jährige, aus Benningen am Neckar stammende Tatverdächtige soll bereits im August im Bereich Mannheim bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen sein, da er als Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Nachdem sich bereits zu diesem Zeitpunkt Hinweise darauf ergaben, dass der 23-Jährige möglicherweise mit Drogen Handel treiben könnte, nahm die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg entsprechende Ermittlungen auf, heißt es in der Mitteilung vom Freitag weiter.

Am 2. Dezember konnten der 23-Jährige sowie ein 22-jähriger Mittäter in Homburg (Saarland) festgenommen werden. Im Zuge der Festnahme durchsuchten die Einsatzkräfte auch eine Wohnung sowie zwei von den Tatverdächtigen genutzte Fahrzeuge. Dabei wurden insgesamt 71 Kilogramm Marihuana, 15 Kilogramm Haschisch sowie verschiedene Dealerutensilien aufgefunden und beschlagnahmt.

Gegen die beiden Männer wurden von der Staatsanwaltschaft Heilbronn Haftbefehle beantragt, die durch das Amtsgericht Heilbronn erlassen und in Vollzug gesetzt wurden. Die Tatverdächtigen wurden in Justizvollzugsanstalten eingewiesen.

red

Radfahrer greift Joggerin an den Po; Schlägerei unter Nachbarn und weitere Meldungen aus der Region

Ludwigsburg: Zeugen nach sexueller Belästigung gesucht

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sucht Zeugen einer sexuellen Belästigung, zu der es am Mittwochabend im Ludwigsburger Stadtteil Eglosheim kam. Eine 20 Jahre alter Frau joggte gegen 17.00 Uhr die Seeschlossallee vom Seeschloss Monrepos kommend in Richtung Favoritenpark entlang. Kurz nach der Unterführung der Landesstraße 1138 näherte sich ein bislang unbekannter Fahrradfahrer von hinten und kniff der jungen Frau in das Gesäß. Als diese ihn daraufhin anschrie, setzte er seine Fahrt fort und bog bei der ersten Gelegenheit nach rechts in Richtung des angrenzenden Wohngebietes (Eglosheim) ab. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 30 Jahre alten Mann gehandelt haben. Er hatte einen dichten dunklen Bart, dunkle Augenbrauen und trug eine dunkle Wollmütze. Bekleidet war er mit einer dunklen Winterjacke. An der rechten Seite des Gepäckträgers soll eine dunkle Fahrradtasche befestigt gewesen sein. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0800 1100225 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

 

Ditzingen-Hirschlanden: Nachbarschaftsstreit sorgt für Polizeieinsatz

Am Mittwochnachmittag, gegen 13.40 Uhr, alarmierten mehrere Anwohner aus Hirschlanden die Polizei, nachdem es auf offener Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen Nachbarn gekommen war. Vermutlich aufgrund bestehender Nachbarschaftsstreitigkeiten sollen eine 35 Jahre alte Frau und ihr 42-jähriger Mann den 51 Jahre alten Nachbarn aus dem Auto heraus beleidigt haben. Der 42-Jährige sei dann ausgestiegen und habe angefangen auf den Nachbarn einzuschlagen. Dieser ging zu Boden, worauf der Jüngere jedoch weiter auf ihn eingeprügelt habe. Im weiteren Verlauf soll der 42-Jährige aus dem Kofferraum seines PKW einen Gegenstand, wobei es sich möglicherweise um einen Holzstab gehandelt hat, geholt haben. Als die Familie des 51-Jährigen dies aus der Wohnung heraus erkannte, eilten die 53-jährige Frau und die beiden 25 und 23 Jahre alten Töchter zur Hilfe. Die 35-Jährige versuchte die 53 Jahre alte Frau hiervon abzuhalten und griff wohl durch Schubsen ein. Letztlich gelang es der Familie den 42-Jährigen festzuhalten. Die alarmierte Polizei trennte die Parteien und forderte den Rettungsdienst nach. Die beiden Männer sowie die 35 Jahre alte Frau erlitten Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Die 25-Jährige wurde leicht verletzt. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung dauern an.

 

Markgröningen: Gebäudebrand mit rund 10.000 Euro Sachschaden

Zu einem gemeldeten Gebäudebrand rückte die Freiwillige Feuerwehr Markgröningen am Donnerstag kurz nach 11:00 Uhr mit vier Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften in die Straße “Eichholzen” nach Markgröningen aus. An einem Firmengebäude im Bereich einer Gärtnerei waren aus bislang noch unbekannter Ursache Holzpaletten in Brand geraten, auf denen ausgesonderte Möbel und Öfen gelagert waren. Eine Anwohnerin stellte den Brand fest und Mitarbeiter der Firma konnten das Feuer eigenständig löschen. Die alarmierten Wehrkräfte belüfteten im Anschluss das Gebäude. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro, Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

 

Steinheim an der Murr – Kleinbottwar: Baumaschinen von Baustelle entwendet

Zwischen Mittwoch 16:00 Uhr und Donnerstag 09:00 Uhr kam es in der Seestraße in Kleinbottwar zu einem Diebstahl von Baumaschinen. Die Geräte im Wert von rund 8.000 Euro wurden durch bislang unbekannte Täter von einer Baustelle im Bereich des dortigen Sportplatzes entwendet und vermutlich mit einem Fahrzeug abtransportiert. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Steinheim an der Murr, Tel. 07144 82306-0, zu melden.

 

Kornwestheim: Unfallflucht auf Rangierbahnhof

Am Mittwoch kam es auf dem Rangierbahnhof in Kornwestheim vor dem dortigen Bahnverladungsgelände eines Automobilherstellers zu einer Verkehrsunfallflucht. Vermutlich beim Rangieren beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer einen geparkten weißen Dacia Logan im Bereich der linken Fahrzeugseite. Durch die Kollision wurde an der Fahrertür des Dacia eine Kunststoffzierblende abgefahren, die sich nicht mehr an der Unfallörtlichkeit befand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Bundesweiter Warntag am 08. Dezember: Im Landkreis Ludwigsburg heulen die Sirenen nicht überall

Anlässlich des bundesweiten Warntags wird am Donnerstag 08. Dezember um 11:00 Uhr in ganz Deutschland ein Probealarm durchgeführt. Auch in den meisten Städten und Gemeinden des Landkreises werden an dem Tag die Sirenen heulen. Das Landratsamt Ludwigsburg als untere Katastrophenschutzbehörde hat im Zuge des bundesweiten Warntags die Sirenenprobe angeordnet, um die Funktionsfähigkeit des Alarmierungsnetzes im Katastrophenfall zu testen und um die Bürgerinnen und Bürger für das Thema „Warnung der Bevölkerung“ zu sensibilisieren. Einige Städte und Gemeinden im Landkreis haben allerdings keine Sirenen mehr: Ludwigsburg, Kornwestheim, Korntal-Münchingen, Marbach, Vaihingen, Ditzingen und Freiberg. Eberdingen ist mit seinen Sirenen nicht ans allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen, sondern kann diese nur für die örtliche Feuerwehralarmierung einsetzen.

Vorrangiges Ziel des bundesweiten Warntags ist es, die Bürgerinnen und Bürger sowie die Medien mit dem Thema Warnung vertraut zu machen und das notwendige Wissen über Warnwege und Warnverfahren zu vermitteln, so das Landratsamt in seiner Mitteilung am Montag.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird an diesem Tag bundesweit um 11:00 Uhr alle verfügbaren Warnmittel auslösen (z.B. WarnApps und Warnmeldungen über Rundfunk). Aufgrund dessen werden auch im Landkreis Ludwigsburg um 11:00 Uhr rund 90 Sirenen eingeschaltet: Das Signal „Eine Minute Heulton“ bedeutet im Ernstfall: „In dem Gebiet besteht eine unmittelbare Gefahr oder diese ist in Kürze zu erwarten. Nutzen Sie alle möglichen Informationsmedien für weitere Hinweise, diese werden von allen lokalen und regionalen Rundfunksendern ausgestrahlt. Folgen Sie den amtlichen Anweisungen.“ Um 11:45 Uhr (Achtung geänderte Uhrzeit) werden die Sirenen noch einmal eingeschaltet mit dem Signal „Eine Minute Dauerton“, dies bedeutet: „Es besteht keine akute Gefahr mehr. Nutzen Sie alle möglichen Informationsmedien um weitere Hinweise zu erhalten.“

In den Städten und Gemeinden, die keine Sirenen mehr haben oder nicht ans allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen sind, wird die Bevölkerung im Ernstfall durch Lautsprecherwagen und zudem über die WarnApp NINA (Notfallinformations- und Nachrichten App) des Bundes gewarnt.

Bei diesem bundesweiten Warntag soll erstmals eine Testwarnmeldung in der höchsten Warnstufe des „Cell Broadcast“-Dienstes versendet werden. „Cell Broadcast“ kann genutzt werden, um Warnmeldungen an alle in einem bestimmten Abschnitt des Mobilfunknetzes, einer sogenannten Funkzelle, befindlichen Mobilfunkendgeräte – Smartphone und konventionelles Handy – zu versenden.

 

red

 

Deponie-Suche des Landkreises vorerst auf Eis: Landrat Allgaier begründet Entscheidung

LUDWIGSBURG. Die Suche nach einem neuen Deponiestandort um eine sachgerechte Ablagerung der im Landkreis entstehenden mineralischen Abfälle zu sichern und gleichzeitig weite Transportwege zu vermeiden, ist für den gesamten Landkreis von großer Bedeutung. In den vergangenen Monaten seien gemeinsam mit einem Ingenieurbüro eine umfassende Flächenanalyse des gesamten Landkreises durchgeführt worden. Vor dem Hintergrund teils emotionsbehafteten Diskussionen zu den potenziellen neuen möglichen Standorten in Hemmingen oder Großbottwar, hatte Landrat Dietmar Allgaier am 30.11.2022 entschieden, die Suche vorerst auszusetzen.

In einer heute veröffentlichten Erklärung begründet das Landratsamt die Maßnahme: “Es war die richtige Entscheidung, die Suche nach einem neuen Deponiestandort vorerst auszusetzen. In diesem Punkt herrscht große Einigkeit im Aufsichtsrat der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg (AVL). Doch sowohl der Landrat als auch die AVL-Spitze und die Aufsichtsräte machen deutlich: das bedeutet nicht, dass die Suche beendet wird.”

Der Druck in der Öffentlichkeit war groß. Doch das war nicht der Grund, weshalb Landrat Dietmar Allgaier vergangene Woche die Suche nach einem neuen Standort für eine Erddeponie im Landkreis Ludwigsburg vorerst auf Eis gelegt hat. Es ging vielmehr um eine politische und planerische Atempause für AVL und Aufsichtsräte, um in dieser Zeit die Parameter und den weiteren Verlauf der Standortsuche klar zu fokussieren, so das Landratsamt weiter. Dabei können auch Kritikpunkte, die im Laufe der Diskussion aufgekommen sind, vertieft besprochen werden. Für die Entscheidung des Landrats gab es viel Lob in der nichtöffentlichen Sitzung des AVL-Aufsichtsrats am Dienstagnachmittag – gleiches gilt für die transparente und sachliche Art und Weise, mit der die AVL-Spitze ihre Überlegungen in den beiden potenziellen Standortkommunen Hemmingen und Großbottwar dargelegt hat, heißt es in der Mitteilung weiter.

Große Einigkeit herrschte im Gremium auch bei einem weiteren Punkt: Die Tatsache, dass die Standortsuche ausgesetzt ist, bedeutet nicht, dass sie beendet wird. Vielmehr stehen in den kommenden Wochen und Monaten vertiefende Gespräche mit den Fachbehörden – vor allem mit dem für die Genehmigung von Deponien zuständigen Regierungspräsidium Stuttgart und dem Verband Region Stuttgart (VRS), erklärt das Landratsamt weiter. Mit letzterem soll nun geklärt werden, wie die Region künftig mit ihrer abfallwirtschaftlichen Zuständigkeit für schwach belasteten Bauschutt und Erdaushub umgehen will. Bis Ende 2024 hat die AVL noch die Entsorgungszuständigkeit der Region übernommen. Wie es danach weitergeht, sei derzeit noch offen, machte Landrat Dietmar Allgaier in der Sitzung deutlich. So sei es durchaus denkbar, dass die Region selbst sich auf die Suche nach einem Standort begebe. „Die saubere und sichere Deponierung von mineralischen Abfällen ist und bleibt eine zentrale Aufgabe für uns alle“, betonte der Landrat.

red