Dachdecker im Kreis Ludwigsburg bekommen mehr Geld

Höhere Löhne fürs Arbeiten ganz oben: Dachdecker im Kreis Ludwigsburg bekommen deutlich mehr Geld. Der Stundenlohn für Gesellen ist zum November auf 20,50 Euro gestiegen – ein Plus von 5 Prozent. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit und ruft die Beschäftigten jetzt dazu auf, ihren nächsten Lohnzettel zu prüfen.

„Für Gesellen geht es immerhin um rund 170 Euro mehr im Monat. Wer leer ausgeht, sollte sich an die Gewerkschaft wenden“, sagt Gerhard Neidling, Bezirksvorsitzender der IG BAU Stuttgart. Insgesamt gibt es im Landkreis Ludwigsburg nach Angaben der Arbeitsagentur 56 Dachdeckerbetriebe mit derzeit rund 740 Beschäftigten.

Auch für eine Inflationsprämie hat sich die IG BAU nach eigenen Angaben am Verhandlungstisch stark gemacht: „Es gibt 950 Euro, um zu helfen, die rasant gestiegenen Lebenshaltungskosten aufzufangen. Das Geld kommt in zwei gleichen Raten im Frühjahr 2023 und 2024. Es ist steuerfrei. Auch Sozialabgaben entfallen“, sagt Gerhard Neidling. Ein weiteres Lohn-Plus von 3 Prozent wird es nach Angaben der IG BAU bereits im nächsten Oktober geben. „Außerdem tut sich für viele jetzt auch beim Urlaub etwas. Es gibt bis zu zwei Tage mehr“, so Neidling.

Die Unternehmen setzten zudem auf den Nachwuchs: „Es gehört zum Job der Dachdecker, Solarpanels auf die Dächer zu bringen. Um stärker auf Sonnenenergie im Kreis Ludwigsburg zu setzen, braucht das ‚Klima-Handwerk‘ allerdings Azubis. Deshalb wird auch die Ausbildung in Dachdeckerbetrieben jetzt noch attraktiver“, sagt IG BAU- Bezirksvorsitzender Gerhard Neidling. Die Ausbildungsvergütung werde für jedes Ausbildungsjahr in zwei Schritten angehoben. So erhalten Auszubildende nach Angaben der IG BAU Stuttgart im 3. Lehrjahr künftig 1.260 Euro. Ab Oktober nächsten Jahres sind es dann sogar 1.320 Euro.

red

Kornwestheims Oberbürgermeisterin Ursula Keck will nicht mehr kandidieren

Ursula Keck ist seit 2007 Oberbürgermeisterin der Stadt Kornwestheim. Nach 16 Jahren im Amt will die parteilose 59-Jährige nicht noch mal antreten. Diese Ankündigung hat viele überrascht. Kecks Amtszeit endet am 8. August 2023.

Kornwestheim. Nach 16 Jahren und zwei Amtszeiten wird 2023 Schluss sein: Oberbürgermeisterin Ursula Keck hat sich dazu entschieden, bei den im Sommer anstehenden Wahlen nicht mehr für das Amt des Stadtoberhaupts zu kandidieren. Das hat sie am Mittwochnachmittag, 30. November 2022, zunächst ihren Mitarbeiter/-innen im Rahmen der Personalversammlung mitgeteilt.

Oberbürgermeisterin fühlt sich der Verwaltung tief verbunden

Den Zeitpunkt ihrer Erklärung hat die 59-jährige Oberbürgermeisterin bewusst gewählt. „Ich komme selbst aus der Verwaltung, sie ist mein Fundament. Deshalb war es mir ein großes Anliegen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Erstes über meine Entscheidung zu informieren“, betonte sie. Zudem wollte sie ein politisch komplexes Thema vor ihrer Verkündung geklärt wissen. Keck war es wichtig, zunächst die Verträge zur Ansiedlung einer Erstaufnahmeeinrichtung in der Stadt Kornwestheim durch das Land Baden-Württemberg zu unterschreiben. Dies ist am 21. November 2022 geschehen. „Ich wollte, dass dieser Prozess nicht von meinem Entschluss bezüglich der Kandidatur beeinflusst wird.“

Gerne hätte Keck die Stadt nach den teils schwierigen, finanzschwachen Jahren weiter geleitet und in die Zukunftsthemen wie Schulbauentwicklung, Digitalisierung und Fachkräftegewinnung geführt. Gerade der Umzug der Wüstenrot & Württembergischen AG auf Kornwestheimer Gemarkung, für den sie auch durch ihre Argumentationsstärke gesorgt hat, und die damit einhergehenden Einnahmen werden der Stadt und dem Gemeinderat neue Spielräume verschaffen. „Die Fraktionen haben sich jedoch dafür ausgesprochen, einen parteipolitischen Wahlkampf zu machen. Das passt nicht zu meinem überparteilichen Anspruch und meiner tiefen inneren Überzeugung, das Wohl der Stadt über parteipolitische Interessen zu stellen“, erklärte Keck.

Gleichwohl akzeptiert sie den Ansatz der Fraktionen: „Ich verstehe, dass sich Parteien in der Pflicht sehen, kommunalpolitisch interessante Kommunen mit einem jungen Nachfolger zu besetzen“, erklärte sie. Den Vertreter/-innen von Bündnis 90/Die Grünen, die eine Wahlempfehlung für sie ausgesprochen und sie im Wahlkampf unterstützt hätten, dankte Keck in diesem Rahmen explizit.

Keck hat zahlreiche Großprojekte angestoßen und begleitet

2007 sei sie mit dem Anspruch angetreten, die Stadtverwaltung, den Gemeinderat und die Verwaltungsspitze zu einen und zu stärken. „Das ist mir als parteilose Oberbürgermeisterin in 15 Jahren gelungen. Das Wohl der Stadt stand und steht für mich an erster Stelle. Sie ist meine Heimat geworden“, betonte sie. „Bis ich aus dem Amt ausscheide, werde ich mit dem gleichen Engagement und dem gleichen Herzblut für die Interessen der Stadt einstehen, wie in den vergangenen 15 Jahren. Mein Tatendrang ist ungebrochen.“ Ihre Nachfolge dürfe sich auf ein engagiertes Team mit hoher Fachkompetenz freuen.

In ihren beiden Wahlperioden hat Keck zahlreiche Großprojekte angestoßen und begleitet. Zu Beginn ihrer Amtszeit stand die Fusion der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (2008). Zudem hat sie die Planung und den Bau des Kultur- und Kongresszentrums Das K (Eröffnung 2013) auf den Weg gebracht, das heute ein Bildungszentrum für Jung und Alt darstellt. Neben der gelungenen Konsolidierung als Folge der Rückzahlungen an die EnBW in Höhe von 22 Millionen Euro (2014) fallen unter anderem auch die Neugestaltung des Holzgrundplatzes (2016), der Neubau am Ernst-Sigle-Gymnasium (2015) und der Hannes-Reiber-Halle (2016), der Neubau und anstehende Umzug der Wüstenrot & Württembergischen AG auf Kornwestheimer Gemarkung (seit 2017) sowie die Schulbauentwicklung in ihre Amtszeiten.

red

INFO

Am 24. Juni 2007 wurde Ursula Keck mit 71,02 Prozent der Stimmen als Nachfolgerin von Dr. Ulrich Rommelfanger zur Oberbürgermeisterin der Stadt Kornwestheim gewählt. Am 21. Juni 2015 wurde sie mit 54,44 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Der erste Wahlgang für die anstehenden Oberbürgermeisterwahlen ist für den 25. Juni 2023 geplant.

Ermittlern gelingt Schlag gegen Rauschgiftbande; Holzstämme in Großbottwar gestohlen; Wohnungseinbruch in Kornwestheim

In eine großangelegte Durchsuchungs- und Festnahmeaktion mündeten mehrmonatige Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg am 23. November. Die Aktion richtete sich gegen eine Gruppe von Rauschgifthändlern um zwei 33 Jahre alte Deutsche aus dem Landkreis Böblingen.

Die beiden 33-jährigen Tatverdächtigen sowie weitere 15 beschuldigte Personen stehen im Verdacht mit großen Mengen Cannabis und Kokain gehandelt zu haben. Am vergangenen Mittwoch konnten die Einsatzkräfte einen der beiden 33-jährigen vermeintlichen Organisatoren und insgesamt acht weitere Tatverdächtige festnehmen, die sich nun allesamt in Haft befinden.

Bereits Mitte Oktober war den Ermittlern und Ermittlerinnen ein Schlag gegen den organisierten Drogenhandel gelungen, als sie in Weil der Stadt eine als Versteck und Lager genutzte Garage enttarnten. Dort entdeckten sie sieben Kilogramm Cannabis, die der Gruppierung um die beiden 33-Jährigen zuzurechnen sind

Im Zuge der Festnahme eines mutmaßlichen Drogenkuriers Anfang November im Landkreis Böblingen verdichteten sich die Hinweise für die Ermittler. Im Kofferraum des Fahrzeugs des 28-Jährigen entdeckten Polizeibeamte damals weitere rund fünf Kilogramm Cannabis. Der Kurier befindet sich ebenfalls in Haft.

Am 23. November wurden auf Grund richterlicher Beschlüsse insgesamt 22 Objekte, größtenteils handelt es sich hierbei um Wohnungen, durchsucht. Die Maßnahmen betrafen 16 Tatverdächtige.

Insgesamt waren 285 Polizistinnen und Polizisten aus den Polizeipräsidien Ludwigsburg und Ravensburg sowie des Polizeipräsidiums Einsatz, das unter anderem mit Kräften des Spezialeinsatzkommandos unterstützte, eingesetzt. Der größte Teil der Aktion fand im Landkreis Böblingen statt. Einzelne Beschlüsse wurden zudem in Stuttgart, im Landkreis Ludwigburg, im Landkreis Calw sowie im Bodenseekreis vollstreckt.

Insgesamt lagen bereits zehn beantragte Haftbefehle wegen Rauschgifthandels vor. Acht Männer im Alter zwischen 22 und 33 Jahren wurden aufgrund dessen festgenommen. Bei einem 36-Jährigen, gegen den zunächst lediglich ein Durchsuchungsbeschluss vollstreckt werden sollte, fanden die Ermittler und Ermittlerinnen etwa drei Kilogramm Cannabis auf. Dies führte dazu, dass er vorläufig festgenommen und nach einer haftrichterlichen Vorführung ebenfalls in Untersuchungshaft kam. Bei den Festgenommenen handelt es sich um fünf deutsche Staatsangehörige, einen Deutsch-Russen, einen serbischen und einen marokkanischen Staatsangehörigen sowie einen Tatverdächtigen aus Pakistan. Der zweite 33-jährige vermeintliche Organisator sowie ein weiterer deutscher 36-jähriger Tatverdächtiger befinden sich derzeit auf der Flucht.

Die Durchsuchungsmaßnahmen förderten kleinere Mengen Betäubungsmittel, Schlag – und Schreckschusswaffen, größere Summen Bargeld, Datenträger und Mobiltelefone zu Tage. Darüber hinaus wurden fünf hochwertige PKW, unter anderem ein Audi und zwei BMW, beschlagnahmt. Die Ermittlungen und die Auswertung der beschlagnahmten elektronischen Beweismittel dauern an.

 

Großbottwar: Buchen- und Eichenstämme gestohlen

Zwischen Samstag 17.00 Uhr und Montag 10.00 Uhr stahlen noch unbekannte Täter etwa 20 Festmeter Holz in vierstelligem Wert, die am Wegesrand an einer Kreuzung zwischen der Schutzhütte Hirschhau und dem Waldspielplatz im Kälblingwald südöstlich von Großbottwar lagerten. Es handelt sich mindestens 75 Buchen- und Eichenstämme die jeweils eine Länge von etwa fünf Meter haben. Der Transport dürfte aufgrund der Menge nur mit einem größeren Fahrzeug bzw. LKW durchführbar gewesen sein. Der Polizeiposten Großbottwar, Tel. 07148 1625-0, bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden.

 

Korntal-Münchingen: Einbruch in Wohnhaus

Am Dienstag zwischen 16:30 Uhr und 18:00 Uhr brachen bislang unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Straße „Auf dem Roßbühl“ in Korntal ein. Über ein eingeschlagenes Fenster verschafften sich die Unbekannten Zutritt zur Wohnung und durchsuchten im Anschluss das Erdgeschoss. Ob die unbekannten Täter etwas entwendet haben ist noch nicht bekannt. Der hinterlassene Sachschaden dürfte sich auf mehrere Hundert Euro belaufen. Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Arbeitslosenzahlen im Landkreis Ludwigsburg – Ukraine-Flüchtlinge erstmals in der Statistik

KREIS LUDWIGSBURG. Die Agentur für Arbeit Ludwigsburg hat die Arbeitslosenzahlen für den Monat November veröffentlicht. Der Landkreis Ludwigsburg verzeichnet dabei steigende Zahlen. Die Anzahl der Arbeitslosen ohne deutschen Pass ist stark gestiegen. Erstmals werden Flüchtlinge aus der Ukraine mit in der Bilanz aufgeführt.

Gesamtsituation im Landkreis

Im November waren demnach 10.021 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 451 Personen oder 4,7 Prozent mehr als im Vormonat und 957 arbeitslose Menschen oder 10,6 Prozent mehr als im November vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent (Vorjahr: 2,9 Prozent). In der Region Stuttgart lag die Arbeitslosenquote bei 3,7 Prozent, in Baden-Württemberg bei 3,6 Prozent.

Mehr als jeder zweite Ausländer ohne Arbeit – Ukraine-Flüchtlinge erstmals in der Statistik 

Nach Personengruppen entwickelte sich die Arbeitslosigkeit recht unterschiedlich. Die Spanne der Veränderungen reichte im November von minus 9,5 Prozent bei Deutschen bis plus 41,7 Prozent bei Ausländern. Gemessen am Anteil aller arbeitslos gemeldeten Personen, beträgt der Anteil der Ausländer 50,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote in dieser Gruppe nahm stark zu und beträgt im Monat Oktober 8,2 Prozent, im Vorjahresmonat lag die Quote noch bei 5,8 Prozent. Laut Martin Scheel, dem Geschäftsführer der Arbeitsagentur in Ludwigsburg, ist der einzige Grund für die starke Zunahme der Arbeitslosenzahlen auf die stark anwachsende Personengruppe der ukrainischen Kriegsflüchtlinge, die im November Eingang in die Arbeitsmarktstatistik gefunden hat, zurückzuführen.

Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt – 4.641 Stellen sind sofort zu besetzen

Im November wurden dem Arbeitgeber-Service der Ludwigsburger Arbeitsagentur 1.081 sofort zu besetzende Stellenangebote neu gemeldet, gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 248 Stellen oder 29,8 Prozent. Insgesamt waren 4.641 offene Arbeitsstellen im Bestand, gegenüber Oktober ein Rückgang um 64 oder 1,4 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 622 Angeboten oder 15,5 Prozent.

red

Massenschlägerei mit rund 100 Beteiligten in Flüchtlingsunterkunft in Bietigheim-Bissingen

Zu einer Massenschlägerei mit rund 100 Beteiligten kam es laut einer Polizeimeldung in der Nacht zum Dienstag in einer Flüchtlingsunterkunft im Fischerpfad in Bietigheim-Bissingen. Grund der Schlägerei zwischen zwei Gruppen verschiedener Nationalitäten, soll eine Meinungsverschiedenheit gewesen sein.

Starke Einsatzkräfte der Polizei gelang es vor Ort durch konsequentes Einschreiten mehrere Personen voneinander zu trennen und die Situation rasch zu beruhigen. Ein 26-jähriger Security-Mitarbeiter, der zuvor die Auseinandersetzung der Polizei meldete, kam auch zu Schaden. Mindestens drei Männern im Alter zwischen 24 und 30 Jahren sollen ihn geschlagen und leicht verletzt haben. Die Ermittlungen laufen.

red

Aktuelle Corona-Zahlen am Dienstag für den Landkreis

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Dienstagmittag in der Summe vorläufig 182 (Am Dienstag vor einer Woche: 138) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 114,4. In der Vorwoche am Dienstag lag der Wert bei 104,8. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 751. (Stand: 29.11.22 – 12 Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert wurde vom Gesundheitsamt mit 3,3 angegeben. Am 25.11.22 lag der Wert bei 3,7. (Stand: 28.11.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten steigt laut dem Gesundheitsamt um 10 auf 88. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 28.11.2022)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag) Stand: 28.11.22

Affalterbach ( 2.052 | 2 )
Asperg ( 5.438 | 3 )
Benningen am Neckar ( 2.454 | 5 )
Besigheim ( 5.641 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 19.245 | 8 )
Bönnigheim ( 3.548 | 1 )
Ditzingen ( 10.443 | 2 )
Eberdingen ( 2.674 | 6 )
Erdmannhausen ( 2.129 | 4 )
Erligheim ( 1.105 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 6.322 | 9 )
Freudental ( 1.134 | 0 )
Gemmrigheim ( 2.166 | 0 )
Gerlingen ( 7.366 | 9 )
Großbottwar ( 3.482 | 2 )
Hemmingen ( 3.404 | 2 )
Hessigheim ( 1.052 | 0 )
Ingersheim ( 2.565 | 4 )
Kirchheim am Neckar ( 2.891 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 8.097 | 7 )
Kornwestheim ( 14.284 | 10 )
Löchgau ( 2.390 | 4 )
Ludwigsburg ( 37.936 | 44 )
Marbach am Neckar ( 6.678 | 11 )
Markgröningen ( 5.226 | 6 )
Möglingen ( 4.705 | 4 )
Mundelsheim ( 1.402 | 0 )
Murr ( 2.640 | 2 )
Oberriexingen ( 1.179 | 2 )
Oberstenfeld ( 3.147 | 3 )
Pleidelsheim ( 2.550 | 2 )
Remseck am Neckar ( 11.339 | 8 )
Sachsenheim ( 7.240 | 2 )
Schwieberdingen ( 5.114 | 6 )
Sersheim ( 2.042 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 5.110 | 5 )
Tamm ( 4.663 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 12.256 | 10 )
Walheim ( 1.317 | 2 )

red

Mann zeigt Hitlergruß; Schwerer Unfall fordert mehrere Verletzte; und weitere Meldungen aus dem Landkreis

Vaihingen an der Enz: 41-Jähriger zeigt Hitlergruß

Mutmaßlich, da er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, schrie ein 41-Jähriger am Montag gegen 15:30 Uhr auf dem Marktplatz in Vaihingen an der Enz „Heil Hitler“ und zeigte den Hitlergruß. Ein 15 Jahre alter Zeuge beobachtete dies und verständigte die Polizei. Diese konnte den Mann kurz darauf in der Grabenstraße feststellen und kontrollieren. Gegen ihn wird nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

 

Pleidelsheim: Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten und hohem Sachschaden

Drei leicht verletzte Personen und ein Sachschaden von insgesamt rund 63.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag auf der Landesstraße 1125 zwischen Murr und Pleidelsheim ereignete. Ein 24 Jahre alter Fahrer eines Kleintransporters des Herstellers Renault war gegen 17:30 Uhr in Richtung Pleidelsheim unterwegs, als er mutmaßlich aus Unachtsamkeit auf den aufgrund eines Staus vor ihm langsam fahrenden Audi eines 51-Jährigen auffuhr. Vermutlich, um die Kollision noch zu verhindern, lenkte der 24-Jährige sein Fahrzeug nach links, wodurch es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW einer 28 Jahre alten Frau kam. Die Insassen aller beteiligten Fahrzeuge wurden leicht verletzt, der 51-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die L 1125 musste für etwa zwei Stunden teilweise voll gesperrt werden. Da alle drei Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie abgeschleppt. Die Freiwillige Feuerwehr Pleidelsheim unterstützte die Unfallaufnahme und Absperrmaßnahmen mit einem Fahrzeug und zehn Einsatzkräften.

 

Vaihingen an der Enz – Enzweihingen: 23-Jähriger von Jugendlichen angegriffen

In der Nacht zum Samstag kam es im Bereich der Schulstraße in Enzweihingen zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein 23-Jährige verletzt wurde. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge traf sich der 23-Jährige gegen 00.45 Uhr mit drei flüchtig bekannten Jugendlichen, um eine Meinungsverschiedenheit zu besprechen. Anstatt zu einem Gespräch, kam es jedoch zu Handgreiflichkeiten. Ein 16-Jähriger soll den 23-Jährigen mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen haben und ein 17-Jähriger soll ihm mit einem unbekannten Gegenstand in den Oberschenkel gestochen haben. Anschließend flüchteten die drei Jugendlichen.

Im Zuge der Ermittlungen konnte der 17-Jährige kurz darauf an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, welche auch die Durchsuchung der Wohnanschrift des Tatverdächtigen beinhaltete, wurde dieser wieder auf freien Fuß entlassen.

Der 23-Jährige wurde für die Versorgung der Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat sowie zu weiteren Tatbeteiligten dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, in Verbindung zu setzen.

 

Murr: Unfall in der Bietigheimer Straße – Zeugen gesucht

Am Montag ereignete sich gegen 18.00 Uhr im Kreuzungsbereich der Robert-Bosch-Straße und der Bietigheimer Straße in Murr ein Unfall, zu dem das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, noch Zeugen sucht. Ein 41-jähriger Mercedes-Fahrer wollte von der Robert-Bosch-Straße nach rechts in die Bietigheimer Straße abbiegen, während etwa zeitgleich eine 38 Jahre alte Dacia-Lenkerin die Bietigheimer Straße aus Richtung Pleidelsheim befuhr. Im Kreuzungsbereich, der ampelgeregelt ist, kollidierten die beiden Fahrzeuge. Mutmaßlich dürfte entweder der Mercedes-Fahrer oder die Dacia-Lenkerin eine rot zeigende Ampel übersehen haben. Es entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro. Um den genauen Unfallhergang zu klären, bittet die Polizei um Hinweise.

 

Kornwestheim: Feuerwehreinsatz in der Jägerstraße

Am Montag gegen 13:50 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim mit fünf Fahrzeugen und 29 Wehrkräften in die Jägerstraße in Kornwestheim aus. Eine Bewohnerin hatte einen lauten Knall aus dem Keller vernommen. Als die Dame nach der Ursache des Knalls schauen wollte, kam ihr bereits Rauch entgegen, worauf sie die Feuerwehr verständigte. Diese löschte das Feuer, welches mutmaßlich durch ein Ladegerät einer Autobatterie entstanden war. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Mehrere Verletzte: Großeinsatz von Rettungskräften in Bietigheimer Hallenbad

Im Hallenbad am Viadukt in Bietigheim-Bissingen sind mehrere Menschen verletzt worden. Der Grund: Austretendes Gas. Die Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

Was ist passiert?

Nach einer ersten Meldung der Polizei kam es am Montagabend gegen 18:30 Uhr im Bad am Viadukt zu einem Austritt von Chemikalien, weshalb das Bad evakuiert werden musste. Da mehrere Personen über Atemwegsreizungen klagten, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot von 27 Fahrzeugen und 84 Einsatzkräften an.

Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass vermutlich Natronlauge, die zur Beckenreinigung genutzt wird, freigesetzt wurde. Die Ermittler gehen von einem technischen Defekt aus. Insgesamt klagten 14 Personen über leichte Atemwegsreizungen, welche nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst nach Hause gehen konnten.

Neben sechs Streifen der Polizeireviere Vaihingen und Bietigheim, einem Rettungswagen und einem Notarzt waren die Feuerwehren Bietigheim, Asperg und Ludwigsburg im Einsatz. Zur Messung der Gaskonzentration wurde ein Messfahrzeug der Feuerwehr Allmersbach im Tal gerufen.

Im Rahmen des Einsatzes kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen im Umfeld des Hallenbades.

red

So ist die Infektionslage im Landkreis nach dem Wochenende

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Montagmittag in der Summe vorläufig 198 (Am Montag vor einer Woche: 194) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 108,3. In der Vorwoche am Montag lag der Wert bei 106,9. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 751. (Stand: 28.11.22 – 12 Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert wurde vom Gesundheitsamt mit 3,7 angegeben. Zuvor lag der Wert bei 3,8. (Stand: 25.11.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten sink laut dem Gesundheitsamt um 2 auf 78. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 25.11.2022)

red

Raubüberfall auf Ludwigsburger Friedhof – Zeugen gesucht

Auf dem Neuen Friedhof in der Harteneckstraße im Ludwigsburger Osten soll nach einer Meldung der Polizei am Sonntag gegen 13.30 Uhr ein Raubüberfall stattgefunden haben. Laut der Ludwigsburger Kripo wurde einer 79-Jährigen von einem Unbekannten die Handtasche geraubt.

Was war passiert?

Den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge soll sich ein noch unbekannter Täter von hinten einer 79 Jahre alten Friedhofsbesucherin genähert und ihr ruckartig eine beige-braune Handtasche entrissen haben. Die Seniorin verlor daraufhin das Gleichgewicht, stürzte und zog sich hierdurch leichte Verletzungen zu.

Der Täter konnte bei seiner darauffolgenden Flucht über den Friedhof von einer 61 Jahre alten Zeugin beobachtet und teilweise verfolgt werden. Es soll sich um einen 25 bis 30 Jahre alten, etwa 180 cm großen Mann gehandelt haben. Weiter konnte die Zeugin den Unbekannten als schlank und mit einer hellgrauen Hose sowie einer hellen Jacke bekleidet beschreiben. Er flüchtete anschließend mit einem kleinen dunklen Fiat mit ausländischem Kennzeichen in unbekannte Richtung. Das Fahrzeug war der direkt am Ausgang des Friedhofes in der Robert-Koch-Straße abgestellt gewesen.

In der entwendeten Handtasche der 79-Jährigen befanden sich unter anderem Bargeld, zwei Brillen sowie ein Mobiltelefon. Der Gesamtwert des Raubgutes wird auf rund 700 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0800 1100225 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

red