Bönnigheim: Alkoholisierter kracht mit Pkw gegen Baum

Ein 33 Jahre alter Ford-Lenker kam in der Nacht zum Montag mit seinem Pkw  von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der 33-Jährige war laut der Polizei gegen 00.30 Uhr auf der Landesstraße 1106 zwischen Bönnigheim und Freudental unterwegs, als er nach rechts in einen angrenzenden Grünstreifen geriet.

Ein Atemalkoholtest bei dem Ford-Lenker ergab letztlich einen Wert von knapp 1,9 Promille, so die Polizei. Der 33-Jährige musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Während an dem Ford ein Schaden in Höhe von rund 15.000 Euro entstand und ein Abschleppen erforderlich war, wurde der 33-Jährige nur leicht verletzt. Die Höhe des an dem Baum entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.

red

Landkreis Ludwigsburg bekommt neuen Polizeipräsidenten: Thomas Wild übernimmt Leitung

In Baden-Württemberg wird die Leitungsfunktion des Polizeipräsidiums in Ludwigsburg neu besetzt. Thomas Wild wird neuer Polizeipräsident in Ludwigsburg. Er folgt auf Burkhard Metzger, der im November in den Ruhestand gegangen ist. Der bisherige Vize Frank Spitzmüller wird neuer Chef des Polizeipräsidiums in Heilbronn.

„Wir verfügen in Baden-Württemberg über hervorragendes Führungspersonal bei der Polizei. So können wir freiwerdende Stellen auf Schlüsselfunktionen rasch wieder besetzen. Mit den beiden bisherigen Polizeivizepräsidenten Frank Spitzmüller und Thomas Wild gewährleisten wir nicht nur einen reibungslosen und zügigen Wechsel an der Spitze der Polizeipräsidien. Heilbronn und Ludwigsburg bekommen in beiden Präsidien auch Top-Polizisten an ihre Spitze“, so der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Aufgrund von Pensionierungen wird in den Polizeipräsidien Heilbronn und Ludwigsburg jeweils die Leitung der Dienststelle neu besetzt. Nach landesweiten Stellenausschreibungen wurden im Rahmen von Personalauswahlverfahren für Heilbronn Frank Spitzmüller und für Ludwigsburg Thomas Wild ausgewählt. Diese Auswahl wurde nun auf Vorschlag von Innenminister Thomas Strobl vom Ministerrat bestätigt.

Frank Spitzmüller bekleidet aktuell noch das Amt des Polizeivizepräsidenten in Ludwigsburg, Thomas Wild das Amt des Polizeivizepräsidenten beim Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen. Sie sollen nach Angaben des Innenministeriums ihre neuen Aufgaben zeitnah übernehmen.

red

Thomas Wild, geboren am 16. September 1963

  • 1981: Eintritt in den Polizeidienst
  • 1992: Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst
  • 1999: Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst
  • 2000: Bereitschaftspolizeipräsidium BW, stellv. Leiter des SEK BW
  • 2004: Landeskriminalamt BW, Leiter Inspektion 310, Koordination/Fahndung
  • 2008: Landeskriminalamt BW: Leiter der Führungsgruppe und stv. Leiter Abt. 3
  • 2018: Landeskriminalamt BW: Leiter Abteilung 7, Einsatz- und Ermittlungsunterstützung
  • 2020: Polizeipräsidium Ulm, Leiter der Kriminalpolizeidirektion
  • 2022: Polizeipräsidium Einsatz, Polizeivizepräsident

 

 

Fahren unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein: 57-Jährige bei Verkehrsunfall verletzt

Tamm. Am Samstag ereignete sich ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeuglenker ohne gültige Fahrerlaubnis beteiligt war. Der Unfall ereignete sich um 11:20 Uhr an einem Kreisverkehr an der Bahnhofstraße / Asperger Straße.

Der 34-jährige Fahrer eines Audi A4 Cabrios hatte Schwierigkeiten, sein Fahrzeug rechtzeitig zum Stillstand zu bringen und kollidierte mit einem bereits stehenden Skoda, dessen 61-jähriger Fahrer das Auto gesteuert hatte. Die Beifahrerin im Skoda, eine 57-jährige Frau, wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Unfallverursacher befand sich zum Unfallzeitpunkt nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und es wurde bei ihm ein Betäubungsmitteleinfluss festgestellt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 4500 Euro.

red

Zwei Jugendliche am Bahnhof von Unbekannten beraubt und weitere Meldungen aus der Region

Tamm: Jugendliche beraubt

Ein 16-Jähriger und eine 17-Jährige hielten sich am Donnerstag gegen 22.00 Uhr auf den Bahnsteigen 2/3 am Bahnhof in Tamm auf. Ihre mitgeführten Taschen hatten die beiden auf dem Boden abgelegt, während sie sich in einiger Entfernung unterhielten. Plötzlich machten sich vier männliche Personen an den Taschen zu schaffen und entwendeten mehrere Gegenstände daraus. Die Vier flüchteten in eine S-Bahn und wurden dort von dem 16-Jährigen zur Rede gestellt. Während zwei der Täter die Bahn wieder verließen und zu Fuß die Flucht ergriffen, bedrohte einer von ihnen den Jugendlichen mit einem Butterflymesser. Kurz darauf flüchteten auch die anderen beiden aus der Bahn. Sowohl die Taschen als auch Handykopfhörer wurden von den Tatverdächtigen im Rahmen ihrer Flucht ins Gleisbett geworfen. Im Zuge sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, bei welchen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, konnte einer der vier Tatverdächtigen im Bereich Asperg vorläufig festgenommen werden. Ein zweiter wurde von einem Zeugen festgestellt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Es handelt sich um zwei junge Männer im Alter von 19 und 20 Jahren. Beide wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen zu den beiden Mittätern laufen derzeit noch. Es soll sich um zwei männliche Personen im Alter von 16 bis 21 Jahren gehandelt haben. Während einer ein eher südländisches Erscheinungsbild habe, soll der andere auffällig blond gewesen sein. Den derzeitigen Erkenntnissen zufolge wurden zumindest rund 200 Euro Bargeld aus der Tasche der 17-Jährigen entwendet. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 0800 1100225 zu melden.

 

Erdmannhausen: Einbruch in Firmengebäude

In der Nacht zum Donnerstag brachen bislang unbekannte Personen in ein Firmengebäude in der Robert-Bosch-Straße in Erdmannhausen ein. Durch Aufhebeln einer Tür verschafften sie sich Zutritt zu einer Werkstatt. Im Innern wurde eine weitere Tür gewaltsam geöffnet und Büroräumlichkeiten durchsucht. Zu möglichem Diebesgut und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Marbach am Neckar unter der Tel. 07144 900-0 zu melden.

 

Pleidelsheim: Brand einer Gartenhütte

Am Donnerstag gegen 12:10 Uhr meldete ein Spaziergänger eine brennende Gartenhütte im Bereich des Schützenhauses Pleidelsheim. Die Freiwilligen Feuerwehren Pleidelsheim und Murr waren mit vier Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort und löschten das Feuer. Brandursächlich war vermutlich ein technischer Defekt einer an der Hütte angebrachten Solaranlage. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Gasmangellage im Landkreis: Es gibt weiter gute Gründe Energie zu sparen

Am 10. Januar fand der dritte „Runde Tisch Gasmangellage“ statt, bei dem Vertreter von mehreren Kommunen auf Einladung des Landratsamts Ludwigsburg zusammenkamen, um die Entwicklungen im laufenden Jahr zu besprechen und die kommunalen Möglichkeiten zur Abfederung der sozialen Auswirkungen der Gasknappheit zu diskutieren. Der „Runde Tisch“ ist eine regelmäßige Veranstaltung des Landratsamts, bei der die aktuelle Lage im Zusammenhang mit dem Gasmangel und Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Bevölkerung erörtert werden.

Ludwigsburg. Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller gab vor wenigen Tagen Entwarnung: für diesen Winter sei die Gefahr eines Gasmangels wohl überwunden. Aufgrund der milden Temperaturen, konstanter Gaslieferungen aus europäischen Ländern, der Fertigstellung des ersten Flüssiggasterminals und einem um 14 Prozent geringerem Gasverbrauch vergleichen mit dem Jahr 2021, seien die Gasspeicher immer noch zu mehr als 90 Prozent gefüllt.

Aus Sicht von Jasper Pommerin, Krisenmanager im Landratsamt, gibt es aber weiterhin gute Gründe, den Energieverbrauch im Blick zu behalten. „Trotz der sich entspannenden Lage ist es wichtig, Energie zu sparen und so die Speicherstände oben zu halten. Denn im Jahr 2023 steht kein russisches Gas mehr zur Verfügung, um die Speicher über den Sommer wieder aufzufüllen. Außerdem reduzieren die Einsparmaßnahmen den CO2-Ausstoß und damit die Häufigkeit klimawandelbedingter Naturkatastrophen in Deutschland und der Welt“, erklärt der Katastrophenschützer.

Noch einen weiteren Grund nennen die Kreiskommunen und der Landkreis: die steigenden Kosten. Von einer Kommune wird von einer Verzehnfachung der Gaspreise berichtet. Finanzdezernentin Bettina Beck mahnt an, das sei Geld, das den Kommunen dann an anderer Stelle fehlt, wenn es für das Heizen ausgegeben werden muss. Daher ringen die Kommunen weiter um die richtige Balance zwischen Energiesparen und komfortablen Angeboten für die Bürgerinnen und Bürger – z. B. bei der Frage, wann in diesem Jahr die Freibäder eröffnet werden und mit welcher Beckentemperatur. Einen Vorteil haben hier die Kommunen, welche ihre Freibäder mit Solarthermie heizen können und somit auch ohne Gas im Sommer Temperaturen von 21 – 24 Grad erreichen. Die Energiewende rechnet sich – für den Klimaschutz und die kommunalen Kassen.

Besorgt sind die Kommunen über die sozialen Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise. Sozialdezernent Heiner Pfrommer legte ausführlich die kommunalen Unterstützungsmöglichkeiten dar. Neben den allgemeinen Hilfemaßnahmen des Bundes, greifen auch verschiedene Unterstützungsinstrumente für SGB II- und SGB XII-Empfangende. Nach den Reformen zu Bürgergeld und Wohngeld können nun deutlich mehr Menschen, Hilfen in Anspruch nehmen. Bisher blieb das Antrags- aufkommen für das Landratsamt aber noch handhabbar, es wird extra Personal eingestellt.

Für Nichtleistungsbeziehende gilt: Im Falle von einmaligen hohen Kosten, z. B. durch Brennstoffbeschaffung oder Nachforderungen für Wärmeversorgung kann es zu einer temporären Bedürftigkeit kommen. Dann können im Jobcenter reguläre Hilfeanträge gestellt werden. Zudem ist ein zusätzliches Darlehen bei drohendem Wohnungsverlust möglich.

Ausführliche Informationen zu den sozialen Hilfen finden sich auf der Website des Landratsamtes. Ziel ist, dass auch die Energieversorger bei größeren Zahlungsausständen direkt über die Hilfestellungen informieren, um so möglichst zu verhindern, dass es zu Energiesperren kommt. Der Landkreis treibt dies voran und will einschneidende soziale Folgen des Russischen Angriffskriegs und der dadurch hervorgerufenen Energiekrise unbedingt vermeiden.

red

Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg sinken immer weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen für den gesamten Landkreis Ludwigsburg in der Summe vorläufig 55 neue Corona-Fälle gemeldet. (Vortag: 75 Fälle) Die Inzidenz liegt bei 69. Am Tag zuvor lag der Wert bei 74,9. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 761. (13.01.2023, 03:08 Uhr).

Quelle: RKI

Wegen der aktuellen Entwicklung der Pandemie und gesunkener Nachfrage nach Informationen hat das Landratsamt zum 23. Dezember den Betrieb des Corona-Dashboards und der Corona-Hotline eingestellt.

RKI meldet bundesweit rund 13000 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 106,8

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 12.956 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 38 Prozent oder 7.966 Fälle weniger als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 115,7 auf heute 106,8 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 421.500 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 96.500 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 200 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.107 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 158 Todesfällen pro Tag (Vortag: 167).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 163.625. Insgesamt wurden bislang 37,59 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungs-Inzidenz sinkt unter 6

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist weiter gesunken. Das RKI meldete am Freitagmorgen zunächst 5,97 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Donnerstag ursprünglich: 6,39, Freitag letzter Woche ursprünglich 8,19). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Brandenburg (9,10). Dahinter folgen Bayern (7,89), Mecklenburg-Vorpommern (7,88), Schleswig-Holstein (7,46), Nordrhein-Westfalen (7,34), Saarland (7,33), Sachsen-Anhalt (6,82), Hessen (6,18), Bremen (5,62), Thüringen (5,60), Rheinland-Pfalz (5,11), Sachsen (4,43), Niedersachsen (4,22), Berlin (4,21), Hamburg (3,40), Baden-Württemberg (2,90). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,57, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,29, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,60, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 2,23, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 9,68 und bei den Über-80-Jährigen bei 34,77 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

red

Unbekannte stehlen 30 Meter Holz; Schwerverletzter nach Brand; und weitere Meldungen aus der Region

Ingersheim-Großingersheim: Ein Schwerverletzter nach Garagenbrand

In Großingersheim hat am Mittwochabend eine Garage in der Straße „Pflaster“ aus ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Ein 37-jähriger Mann, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Garage befand, wurde von Anwohnern gehört. Die Freiwillige Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen und 42 Wehrkräften im Einsatz war, konnte den Mann retten, der schwer verletzt wurde. Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt und die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

 

Erdmannhausen und Marbach am Neckar: Unbekannte entwenden über 30 Festmeter Stammholz

Mehr als sechs Festmeter Stammholz wurden zwischen dem 3. und dem 8. Januar aus dem Hardtwald im Bereich Marbach am Neckar gestohlen. Das Holz lagerte nahe eines Feldwegs südlich der Römerstraße und dürfte einen Wert von mehreren Hundert Euro haben. Mutmaßlich wurden die Stämme zum Abtransport nicht zersägt, sondern im Ganzen entwendet. Hierzu müsste dann ein LKW mit Kran verwendet worden sein.

Bereits in der Nacht zum 23. Dezember vergangenen Jahres stahlen noch unbekannte Täter rund 25 Festmeter Stammholz, das bereits transportfähig im Gemeindewald Erdmannhausen westlich der Kreisstraße 1607 zwischen Marbach am Neckar-Rielingshausen und Aspach-Kleinaspach abgelegt war. Vor Ort konnten Spuren von LKW-Reifen festgestellt werden, mit dem das Holz vermutlich abtransportiert worden war. Das Diebesgut dürfte einen Wert von etwa 3.000 Euro haben.

Ob es zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang gibt, kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.

 

Bietigheim-Bissingen: Topf mit Fett fängt Feuer

Am Mittwochabend hat es in einem Mehrfamilienhaus in der Sudentenstraße in Bietigheim-Bissingen gebrannt, die Freiwillige Feuerwehr Bietigheim-Bissingen rückte daraufhin mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften aus. Laut bisherigen Erkenntnissen hatte ein 24-jähriger Mann Fett in einem Topf erhitzt, das sich durch die starke Hitze entzündete. Der Mann versuchte das Feuer mit Wasser zu löschen, was zu einer Verpuffung führte. Mit Hilfe einer Nachbarin konnten die Flammen schlussendlich mit einer Decke zu erstickt werden. Der 24-jährige wurde leicht verletzt. der Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

 

Bietigheim-Bissingen: Unbekannte treten Schaufensterscheibe ein

Unbekannte Täter haben am Mittwochabend gegen 23:20 Uhr eine Schaufensterscheibe eines Wettbüros in der Ulrichstraße in Bietigheim-Bissingen eingeschlagen und sind anschließend in unbekannte Richtung geflüchtet. Es soll sich um drei dunkel gekleidete Personen gehandelt haben, laut Aussage eines Zeugen, der zur Tatzeit in den Räumlichkeiten des Büros war. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt. Zeugen, die Informationen geben können, werden gebeten, sich unter 07142 405-0 beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen zu melden.

 

Kornwestheim: Einbruch in Bäckerei

Unbekannte Täter haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Einbruch in eine Bäckerei in der Bahnhofstraße in Kornwestheim begangen. Sie haben eine Seitentür des Geschäfts aufgehebelt und sich so Zutritt verschafft. Bisherige Ermittlungen deuten darauf hin, dass nichts gestohlen wurde. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Zeugen, die Informationen zu dem Einbruch haben, werden gebeten, sich unter der Tel. 07154 1313-0 mit dem Polizeirevier Kornwestheim in Verbindung zu setzen.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Die aktuellen Corona-Zahlen am Donnerstag für den Landkreis Ludwigsburg und Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen für den gesamten Landkreis Ludwigsburg in der Summe vorläufig 75 neue Corona-Fälle gemeldet. (Vortag: 114 Fälle) Die Inzidenz liegt bei 74,9. Am Tag zuvor lag der Wert bei 79,3. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 761. (12.01.2023, 03:08 Uhr).

Quelle: RKI

Wegen der aktuellen Entwicklung der Pandemie und gesunkener Nachfrage nach Informationen hat das Landratsamt zum 23. Dezember den Betrieb des Corona-Dashboards und der Corona-Hotline eingestellt.

RKI meldet bundesweit 19379 Corona-Neuinfektionen 

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 19.379 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 32 Prozent oder 9.274 Fälle weniger als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 122,8 auf heute 115,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 437.800 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 90.900 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 181 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.169 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 167 Todesfällen pro Tag (Vortag: 175).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 163.425. Insgesamt wurden bislang 37,58 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Grüne und FDP uneins über Weiterentwicklung von Corona-Warn-App

In der Ampel-Koalition herrscht derzeit keine Einigkeit über die Zukunft der Corona-Warn-App. Während die FDP lediglich die technische Aktualität der App aufrechterhalten will, setzen sich die Grünen für eine Weiterentwicklung ein. Dass das Programm neue Funktionen bekomme, sei sinnvoll, um es weiter auf möglichst vielen Smartphones zu halten, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Janosch Dahmen, den Funke-Zeitungen (Donnerstagsausgaben).

Als „Schnittstelle zwischen Bürgern und Gesundheitswesen“ könne die App künftig etwa den Zugang zu „Gesundheitsinformationen, Gesunderhaltungsangeboten oder Terminen und Daten“ ermöglichen. „Der entscheidende Punkt bei der Corona-Warn-App ist, dass sie in der Bevölkerung enorm weit verbreitet ist“, so Dahmen. Weil neue Corona-Wellen und Varianten jederzeit möglich blieben, solle dieser hohe Verbreitungsgrad möglichst aufrechterhalten werden.

„Wir sind gut beraten, wirkungsvolle Instrumente im Standby-Modus zu behalten“, sagte Dahmen. Die FDP im Bundestag hat sich gegen eine Weiterentwicklung ausgesprochen. „Die pandemische Situation in Deutschland ist vorbei, die App hat ihren Dienst getan“, sagte Andrew Ullman, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, den Funke-Zeitungen. 

Foto: dts

„Die Mehrwerte einer Weiterentwicklung erschließen sich mir aktuell nicht.“ Wolle Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die App über Ende Mai hinaus für andere Aufgaben nutzen, müsse er zunächst erklären, welche konkreten Ziele damit verfolgt würden. „Ansonsten sehe ich hier die Verschwendung von Zeit und Steuergeldern“, so Ullmann.

Gleichwohl sprach sich der FDP-Politiker grundsätzlich dafür aus, die technische „Aktualität“ der App im Hintergrund aufrecht zu erhalten und dafür gegebenenfalls neue Verträge abzuschließen. Außerdem regte er an, eine „Enquete-Kommission Pandemie“ einzurichten, um besser auf künftige Krisen und Notlagen vorbereitet zu sein. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministerium herrscht aktuell die Zukunft der Corona-App noch keine Klarheit.

„Die Frage einer weiteren Nutzung der Corona-Warn-App wird derzeit innerhalb der Bundesregierung diskutiert“, sagte ein Sprecher. Diese Gespräche seien „noch nicht abgeschlossen“. Sicher sei indes, dass mit einer vom 18. Januar an verfügbaren neuen Version künftig auch die Meldung von positiven Selbsttests über die App möglich gemacht werde.

Bisher waren nur Ergebnisse von PCR-Tests und offiziellen Schnelltests meldefähig.

red

Sekundenschlaf führt zu Unfall und Vollsperrung bei Großbottwar

Ein Sekundenschlaf war wohl Grund eines Unfalls, der sich Mttwochfrüh  bei bei Großbottwar im Landkreis ereignet hat. Wie die Polizei mitteilte, war ein 46-Jähriger mit seinem Auto auf der Landesstraße 1115 von Aspach (Rems-Murr-Kreis) kommend in Richtung Großbottwar unterwegs. Dann sei das Auto nach links auf die Gegenspur geraten. Ein entgegenkommender 51 Jahre alter Lkw-Lenker musste daraufhin eine Vollbremsung einleiten. Ein unmittelbar hinter dem 51-Jährigen folgender weiterer 33 Jahre alter Lkw-Lenker bremste vermutlich zu spät ab und fuhr auf. Der 46 Jahre alte Lkw-Lenker konnte unmittelbar vor einem Zusammenstoß zurück auf die eigene Fahrbahn lenken.

Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 25.000 Euro. Der LKW des 33-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die L 1115 musste für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen der L 1100 und der Kleinaspacher Straße für etwa drei Stunden vollgesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Großbottwar befanden sich mit zwölf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen im Einsatz. Die Straßenmeisterei Besigheim wurde alarmiert, unterstütze bei der Straßensperrung und reinigte die Fahrbahn, bevor die L 1115 für den Verkehr wieder freigegeben werden konnte.

red

 

 

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Freiberg am Neckar: 48-jähriger Rollerfahrer flüchtet vor Polizei

Am Dienstag gegen 18:45 Uhr lieferte sich ein 48-jähriger Rollerfahrer in Freiberg am Neckar eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei, nachdem er vor einer Polizeikontrolle die Flucht ergriffen hatte. Die Polizeibeamten nahmen sodann mit ihrem Zivilfahrzeug die Verfolgung auf, die sich über die Westenfeldstraße, die Geisinger Straße, die Württemberger Straße und die Friedenstraße bis hin zur Goethestraße erstreckte. Der Rollerfahrer fuhr teilweise mit überhöhter Geschwindigkeit und missachtete Verkehrszeichen. In der Goethestraße verloren die Beamten ihn aus den Augen, als er in einen dortigen Fußweg fuhr. Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen konnte der 48-jährige Fahrzeughalter als Fahrer identifiziert werden. Ob es zur Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmenden kam, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen, die das Polizeirevier Marbach am Neckar führt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, insbesondere mögliche Geschädigte, werden gebeten, sich unter der Tel. 07144 900-0, zu melden.

 

Sersheim: Brand auf Feld

Die Freiwilligen Feuerwehren Sersheim und Oberriexingen rückten am Mittwoch gegen 00.25 Uhr mit insgesamt drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften zu einem Feld parallel der Landesstraße 1125 auf Höhe Sersheim aus, nachdem ein Verkehrsteilnehmer dort ein Feuer festgestellt hatte. Vor Ort stellte sich heraus, dass Kartonagen und Stofftücher gebrannt hatten. Dem Geruch nach könnten diese mit Spiritus oder ähnlichem getränkt gewesen sein. Mutmaßlich dürften durch den Brand die Pflanzen, die sich auf dem Feld befanden, beschädigt worden sein. Ob es sich bei den Gegenständen um illegal abgelagerten Müll handelt, der aus unbekannter Ursache Feuer fing, oder die Gegenstände vorsätzlich dort angezündet wurden, ist bislang unklar. Hinweise nimmt das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, entgegen.

 

Gerlingen: Ehepaar wird Opfer von Betrügern

Ein bislang unbekannter Täter kontaktierten am Dienstagabend eine 66 Jahre alte Gerlingerin per SMS und gab sich als deren Sohn aus. Im weiteren Verlauf behauptete der angebliche Sohn, dass er eine neue Handynummer habe und bat darum, den weiteren Kontakt über einen Instant-Messaging-Dienst fortzuführen. Die 66-Jährige leitete die SMS daraufhin an ihren gleichaltrigen Ehemann weiter, der schließlich Kontakt mit seinem vermeintlichen Sohn aufnahm. Durch geschickte Gesprächsführung brachte der Täter den 66-Jährigen anschließend dazu, einen vierstelligen Betrag auf ein von ihm genanntes Konto zu überweisen. Als eine weitere Überweisung gefordert wurde, wurde das Ehepaar misstrauisch und erstattete Anzeige bei der Polizei.

 

Vaihingen an der Enz-Ensingen: Unfallflucht im Gewerbegebiet – Zeugen gesucht

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker befuhr am Dienstag zwischen 17.00 Uhr und 19.50 Uhr mutmaßlich mit einem größeren Fahrzeuge in Ensingen die Bertha-Benz-Straße in Richtung Sogenring. Vermutlich wollte er im weiteren Verlauf nach rechts in Richtung der Kreisstraße 1697 abbiegen, wobei er einen geparkten VW Transporter touchierte und erheblich beschädigte. Anschließend fuhr der Unbekannte davon, ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro zu kümmern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel: 07042 941-0 mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz in Verbindung zu setzen.

 

Ludwigsburg: Zeugen nach unklarem Unfallhergang in Charlottenstraße gesucht

Am Dienstag gegen 17:30 Uhr befuhren ein 67-jähriger VW-Lenker und ein 52-jähriger Toyota-Lenker die Charlottenstraße in Ludwigsburg. Der 67-Jährige wollte in der Folge nach links und der 52-Jährige nach rechts auf die Schlossstraße abbiegen. Hierbei kam es auf bislang ungeklärte Weise zum seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch ein Sachschaden von rund 1.000 Euro entstand. Die Angaben der Beteiligten zum Unfallhergang unterscheiden sich deutlich voneinander, weshalb das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, um Zeugenhinweise bittet.

 

Oberstenfeld-Gronau: Einbruch in Firmenräume

Zwischen Montag 18.00 Uhr und Dienstag 08.50 Uhr schlug ein noch unbekannter Täter in der Straße „In den Dorfwiesen“ in Gronau zu. Der Einbrecher hebelte eine Eingangstür zum Firmengebäude auf und gelangte so in einen Fabrikationsraum. Von dort aus versuchte der Unbekannte die Tür zu den Büros aufzubrechen, scheiterte jedoch offensichtlich. Der an der Eingangstür entstandene Sachschaden wurde auf etwa 800 Euro geschätzt. Mutmaßlich dürfte der Einbrecher nichts gestohlen haben. Hinweise nimmt der Polizeiposten Großbottwar, Tel. 07148 1625-0, entgegen.

 

Asperg: Mercedes A-Klasse gestohlen

In der Nacht zum Dienstag stahl ein noch unbekannter Täter einen Mercedes, der in der Teckstraße in Asperg abgestellt war. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine graue A-Klasse mit Ludwigsburger Kennzeichen (LB-) (Baujahr 2009), deren Wert sich auf etwa 4.000 Euro belaufen dürfte. In dem Fahrzeug befand sich ein Geldbeutel mit persönlichen Dokumenten. Der Polizeiposten Asperg, Tel. 07141 1500170, bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Mercedes geben können, sich zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg