Bei Ludwigsburg: Nissan rammt Lichtzeichenanlage und Verkehrsinsel – Fahrerin verletzt

Ludwigsburg, 24. September 2023 – In den frühen Morgenstunden des Sonntags, den 24. September 2023, ereignete sich auf der Kreisstraße 1672 ein Verkehrsunfall, bei dem eine 40-jährige Fahrerin eines Nissan Pkw beteiligt war. Die Geschehnisse entwickelten sich gegen 00:54 Uhr, als die Fahrerin die Kreisstraße 1672 aus Benningen kommend in Fahrtrichtung Ludwigsburg befuhr.

Den vorliegenden Erkenntnissen nach scheint nicht angepasste Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle bei diesem Vorfall gespielt zu haben. Im Einmündungsbereich der Kreisstraße 1672 und der Landesstraße 1129 verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug und durchfuhr diesen Bereich geradeaus. Dabei überquerte sie eine Verkehrsinsel sowie zwei Verkehrszeichen. Die Kollision war derart heftig, dass der Nissan schwer beschädigt wurde und Fahrzeugteile sich über die gesamte Fahrbahn verteilten.

Die Fahrerin erlitt bei dem Aufprall leichte Verletzungen und wurde von Rettungskräften vor Ort medizinisch versorgt. Glücklicherweise blieben andere Verkehrsteilnehmer unverletzt. Aufgrund des Verdachts auf Alkoholkonsum wurde eine Blutentnahme bei der Nissan-Fahrerin durchgeführt, und ihr Führerschein wurde eingezogen.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 28.000 Euro geschätzt, da nicht nur das Fahrzeug, sondern auch eine Lichtzeichenanlage in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Straßenmeisterei Ludwigsburg wurde umgehend tätig und reparierte die beschädigte Lichtzeichenanlage.

red

Schwerer Crash bei Bönnigheim: Fünf Verletzte und 57.000 Euro Schaden

Bönnigheim/Lauffen, 23. September 2023 – Am Samstagnachmittag kam es auf der Landesstraße 2254 im Kreis Ludwigsburg zu einem Verkehrsunfall, bei dem insgesamt drei Autos und fünf Personen beteiligt waren.

Die Hauptakteure dieses Vorfalls waren eine 30-jährige Fahrerin eines Seat Ateca und ihr 32-jähriger Beifahrer, die von Bönnigheim in Richtung Lauffen unterwegs waren. Als die Fahrerin des Seat Ateca beabsichtigte, nach links zu den Aussiedlerhöfen “im Lauffener Feld” abzubiegen, ereignete sich der Unfall. Der 21-jährige Fahrer eines Renault Twingo, der sich hinter dem Seat befand, erkannte die Situation zu spät und fuhr auf das vorausfahrende Fahrzeug auf.

Die Kollision hatte verheerende Folgen, da der Renault Twingo nach dem Aufprall ins Schleudern geriet und schließlich auf die Gegenfahrbahn abgedrängt wurde. Dort kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Mercedes EQA, gelenkt von einem 46-jährigen Fahrer, begleitet von seiner 47-jährigen Beifahrerin. Ebenso waren drei Insassen des Seat und des Twingo in den Unfall verwickelt.

Alle Beteiligten erlitten leichte Verletzungen und wurden zur ärztlichen Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die beteiligten Fahrzeuge erlitten erhebliche Schäden und waren nicht mehr fahrbereit, weshalb sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 57.000 Euro geschätzt.

Die Verkehrssituation auf der Landesstraße 2254 erforderte während der Unfallaufnahme eine Vollsperrung von zweieinhalb Stunden. Glücklicherweise wurden keine nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen verzeichnet, da der örtliche Verkehr umgeleitet wurde.

red

Landkreis Ludwigsburg ehrt Helden des Ahrtals: Fluthilfemedaille für 75 Einsatzkräfte

Ludwigsburg – In einer bewegenden Zeremonie wurden am vergangenen Freitag 75 Helferinnen und Helfer aus dem Landkreis Ludwigsburg für ihren herausragenden Einsatz während der verheerenden Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Sommer 2021 mit der Fluthilfemedaille des Landes Rheinland-Pfalz geehrt. Die Auszeichnung, verliehen vom Land Rheinland-Pfalz, würdigt das Engagement dieser mutigen Männer und Frauen vor Ort.

In seiner Ansprache nahm Ludwigsburgs Landrat Dietmar Allgaier die Anwesenden mit auf eine Reise zurück zum 14. Juli 2021, jenem schicksalhaften Tag, an dem der Deutsche Wetterdienst vor schweren Unwettern mit Starkregen in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz warnte. Die Lage verschlimmerte sich rapide, als der Pegel der Ahr stündlich anstieg. Kurz nach 23 Uhr wurde im Kreis Ahrweiler der Katastrophenalarm ausgelöst, und eine Teil-Evakuierung wurde angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Wasserstand in Altenahr bereits eine Höhe von über sieben Metern erreicht. Die Menschen in den Häusern entlang der Ahr sahen sich plötzlich von den Fluten eingeschlossen und waren in akuter Lebensgefahr. Einige suchten auf ihren Dächern Schutz vor den Wassermassen.

Ein beherzter Einsatz beginnt bereits am Morgen nach der Katastrophennacht

Rheinland-Pfalz bat dringend um Unterstützung aus den anderen Bundesländern. Der Landkreis Ludwigsburg zögerte nicht und mobilisierte insgesamt vier Krankentransportwagen, zwei Hochwasserzüge mit jeweils fünf Katastrophenschutzfahrzeugen sowie 17 Mitglieder der Psychosozialen Notfallversorgung, um ins Ahrtal zu eilen. Landrat Allgaier erinnerte sich lebhaft an den Moment, als der Hochwasserzug in Bietigheim-Bissingen in Bewegung gesetzt wurde. Er berichtete von der beeindruckenden Konzentration und Professionalität, mit der die Feuerwehrleute ihre Vorbereitungen trafen und wie selbstverständlich sie in diesen Stunden und Tagen höchster Not Hilfe leisteten.

Viele Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis beteiligten sich an der Rettungsaktion

Die Hilfe kam jedoch nicht nur aus Ludwigsburg. Das Rote Kreuz und die Psychosoziale Notfallversorgung waren vor Ort, ebenso wie Feuerwehren aus Bietigheim-Bissingen, Vaihingen, Marbach, Ludwigsburg, Oberstenfeld, Remseck und Tamm. Ein Monat nach der katastrophalen Hochwassernacht waren immer noch Helfer im Einsatz. Sie kümmerten sich um die betroffenen Menschen, halfen beim Auspumpen der überfluteten Häuser, räumten auf, sicherten Gefahrenstellen ab und befreiten Bachläufe, um weitere Überflutungen zu verhindern. Sie packten überall dort an, wo die Bürgerinnen und Bürger vor Ort dringend auf helfende Hände angewiesen waren.

Die Verdienste dieser 75 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Ludwigsburg wurden von Landrat Allgaier und Bezirksbrandmeister Adrian Wibel gewürdigt. Gemeinsam überreichten sie die Fluthilfemedaille des Landes Rheinland-Pfalz als Anerkennung für den selbstlosen Einsatz in einer Zeit, in der Solidarität und uneigennützige Hilfeleistung von größter Bedeutung sind.

Landrat Allgaier betonte abschließend die Bedeutung des Zusammenhalts und der Hilfe in Krisenzeiten und würdigte die Helferinnen und Helfer als wahre Retter in der Not, die mit ihrem mutigen Einsatz einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal geleistet haben. Er drückte seine persönliche Anerkennung und Wertschätzung für ihren außergewöhnlichen Einsatz aus.

red

12-Jähriger löst Reizgas-Alarm an Schule aus: Großeinsatz der Rettungskräfte und mehrere Verletzte

Steinheim an der Murr – Am Freitag, den 22. September 2023, kam es an einer Schule in Steinheim an der Murr zu einem Vorfall, bei dem ein Reizstoff freigesetzt wurde. Der Vorfall ereignete sich gegen 09:45 Uhr und führte zu einem größeren Einsatz der Rettungskräfte, berichtet die Polizei.

Nach den vorliegenden Informationen brachte ein 12-jähriger Schüler ein handelsübliches Reizstoffsprühgerät mit zur Schule. In einer Pause auf dem Schulhof zeigte er dieses Gerät mehreren seiner Schulfreunde. Aus bislang ungeklärten Gründen kam es dabei zu einem versehentlichen Sprühstoß aus der Reizstoffkartusche, der zunächst die Personen in unmittelbarer Nähe des Schülers betraf.

Der Reizstoff, möglicherweise Pfefferspray, breitete sich jedoch weiter aus und gelangte durch ein gekipptes Toilettenfenster in das Schulgebäude. Als Vorsichtsmaßnahme wurde die Schule geräumt, und die Freiwillige Feuerwehr führte eine Belüftung des Gebäudes durch, bis keine Reizstoffkonzentration mehr nachweisbar war.

Insgesamt wurden nach derzeitigem Kenntnisstand 47 Schülerinnen und Schüler in Mitleidenschaft gezogen und erlitten zumindest leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst versorgte die Betroffenen in der nahegelegenen Riedhalle.

Der Vorfall erforderte einen umfangreichen Einsatz von rund 90 Rettungskräften, darunter Polizei, Feuerwehr, Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst.

red

Ausnahmezustand in Stuttgart: Das 176. Cannstatter Volksfest 2023 ist eröffnet

Stuttgart  – Am heutigen Freitag, 22. September 2023 fiel der Startschuss für eines der bedeutendsten Volksfeste weltweit: das  176. Cannstatter Volksfest. Stuttgart erstrahlt in festlicher Pracht, während die Menschen aus nah und fern zusammenkommen, um gemeinsam zu feiern. Stuttgart Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) eröffnete das Fest mit dem traditionellen Fassanstich, und damit begann ein 17-tägiger Ausnahmezustand in der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

Eine Tradition der Superlative

Das 176. Cannstatter Volksfest bietet eine breite Palette von Attraktionen für Jung und Alt. Rund 300 Buden bieten nervenaufreibende Fahrgeschäfte, kulinarische Genüsse und erfrischende Getränke. In den prächtig geschmückten Festzelten erklingt mitreißende Musik, und die Stimmung erreicht ihren Höhepunkt.

Der beeindruckende Festumzug

Am Sonntag, dem 24. September, findet der eindrucksvolle Festumzug statt, der zu den Höhepunkten des Volksfestes zählt. Prachtgespanne der Stuttgarter Brauereien, historische Fahrzeuge, farbenfrohe Trachtengruppen und -kapellen, bäuerliche Darstellungen sowie historische Gruppen und Bürgerwehren aus der Region und darüber hinaus ziehen mit mehr als 3.500 Mitwirkenden durch die Straßen. Ein visuelles Fest für die Sinne.

Sonderaktionen und Familienspaß

Am 25. September können alle Besucher den VVS-Tag genießen, an dem Schausteller attraktive Vergünstigungen bieten. Am 27. September und 4. Oktober wird der Cannstatter Wasen zu einem Familientreffpunkt. Ab 12 Uhr bieten Schausteller, Wirte und Marktkaufleute ermäßigte Preise für viele Attraktionen, sodass Familien einen vergnüglichen Tag verbringen können.

Ein glanzvolles Finale

Das Cannstatter Volksfest findet am 8. Oktober sein glanzvolles Finale. Um 21:30 Uhr wird der Himmel über dem Wasen in ein schillerndes Lichtermeer verwandelt, wenn ein beeindruckendes Musikfeuerwerk den festlichen Abschluss bildet.

Das Cannstatter Volksfest hat eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1818 zurückreicht, und heute zieht es jedes Jahr mehr als drei Millionen Besucher aus aller Welt an. Es verwandelt den Cannstatter Wasen, ein 37 Hektar großes Festgelände entlang des Neckars, in einen Ort der Begegnung und des gemeinsamen Feierns. Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen kommen hier zusammen, um gemeinsam zu lachen, zu singen und zu feiern.

red

Tödliche Schüsse in Asperg: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen drei junge Männer

Ludwigsburg/Asperg – Im April dieses Jahres erschütterte ein tragischer Vorfall die Region Stuttgart, der nun rechtliche Konsequenzen nach sich zieht. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Anklage gegen drei junge Männer erhoben. Die Beschuldigten sind im Alter von 18 bis 21 Jahren und besitzen verschiedene Staatsangehörigkeiten, darunter deutsche, türkische und serbische.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, in den frühen Morgenstunden des Karsamstags, am 8. April 2023, auf einem Schotterparkplatz in Asperg im Landkreis Ludwigsburg nach einem kurzen Wortgefecht einen 18-jährigen Mann durch mehrere Schüsse aus nächster Nähe getötet zu haben. Ein weiterer 18-Jähriger wurde dabei lebensgefährlich im Oberkörper und an den Beinen verletzt. Einer der Beschuldigten soll die Schusswaffe abgefeuert haben, während die beiden anderen zumindest damit rechneten und den Tod der Geschädigten billigend in Kauf nahmen. Unmittelbar nach den Schüssen verließen die drei Angeklagten den Tatort in einem Fahrzeug.

Das genaue Tatmotiv bleibt vorerst der Hauptverhandlung vorbehalten. Nach bisherigen Ermittlungsergebnissen scheint dieser Vorfall in Asperg isoliert von anderen schweren Gewalttaten und Schussabgaben in der Region Stuttgart zu sein, die seit dem 20. Juli 2022 aufgetreten sind.

Die Ermittlungen gegen einen 17-jährigen Jugendlichen und einen 27 Jahre alten Mann, die zuvor in Untersuchungshaft saßen, wurden aufgrund unzureichenden Tatverdachts eingestellt.

Die drei Hauptbeschuldigten befinden sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Nun muss die zuständige Jugendstrafkammer des Landgerichts Stuttgart über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

red

Graffiti-Attacke auf Frau: LKW-Fahrer greift zu Tierabwehrspray nach Pinkelnotdurft – und weitere Meldungen

Tankstellen-Zwischenfall in Murr: LKW-Fahrer besprüht Frau mit Tierabwehrspray

Ein Vorfall auf einem Tankstellengelände in Murr führte zu Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen einen 51-jährigen LKW-Fahrer. Am Donnerstagnachmittag um 13:50 Uhr hatte er seine kleine Notdurft im Grünbereich neben der Tankstelle verrichtet.  Eine Frau sprach ihn daraufhin an. Doch seine Reaktion war bedrohlich. Trotz ihrer Ankündigung, die Polizei zu rufen, setzte er sich in sein Fahrzeug. Als die Frau versuchte, ihn am Wegfahren zu hindern, griff er zu Tierabwehrspray und besprühte die Frau. Ihr gleichaltriger Ehemann, der zu Hilfe eilte, wurde ebenfalls angesprüht. Beide wurden später vom Rettungsdienst untersucht. Die Ermittlungen sind im Gange.

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Schwerer Brand in Pleidelsheimer Flüchtlingsunterkunft: 24-Jähriger schwer verletzt

In der Marbacher Straße in Pleidelsheim brach am frühen Freitagmorgen gegen 01:30 Uhr ein Brand in einer Flüchtlingsunterkunft aus. Ein Bewohner meldete das Feuer, und Polizei sowie Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an. Im betroffenen Zimmer, einem Container, entdeckten die Einsatzkräfte eine leblose Person. Nachdem das Zimmer betreten werden konnte, wurde der 24 Jahre alte Bewohner erfolgreich reanimiert und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache ist noch ungeklärt, aber bisher deutet nichts auf Fremdverschulden hin. Das Zimmer bleibt vorerst unbewohnbar, und der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.

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Einbruch in Sersheim: Täter flüchtet ohne Beute

In der Hinteren Gasse in Sersheim brach ein unbekannter Täter zwischen 23:00 Uhr und 02:00 Uhr in einen Lagerraum einer Firma ein. Bisherigen Erkenntnissen zufolge flüchtete der Täter ohne Beute. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 150 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Sachsenheim unter der Tel. 07147 27406-0 oder per E-Mail an vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Unfallflucht auf Supermarkt-Parkplatz in Remseck am Neckar

Ein unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte beim Rangieren einen auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Neckaraue in Remseck am Neckar-Hochberg abgestellten Tesla. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag gegen 11:00 Uhr. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro zu kümmern, verließ der Fahrer des schwarzen Pkw Kombi den Unfallort. Der Unbekannte soll etwa 60 Jahre alt und grauhaarig gewesen sein. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Kornwestheim unter der Tel. 07154 1313-0 oder per E-Mail an kornwestheim.prev@polizei.bwl.de zu melden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Cannstatter Wasen am Start: Was Sie über den Volksfestverkehr wissen sollten

Stuttgart – Mit dem Cannstatter Volksfest und dem prächtigen Volksfestumzug nähert sich Stuttgart wieder einem der Höhepunkte des Jahres. Doch während sich die Stadt auf das bunte Treiben freut, zieht eine Veränderung mit einher – eine Veränderung, die nicht nur die Festbesucher, sondern auch die Anwohner in ihrem täglichen Leben betrifft.

Das Cannstatter Volksfest, das von Freitag, dem 22. September, bis Sonntag, dem 8. Oktober, die Massen anzieht, wird zweifelsohne die Herzen höher schlagen lassen. Doch es wird auch den Verkehr rund um das Festgelände beeinflussen und in manchen Straßen für temporäre Veränderungen sorgen.

Haltverbote und Straßensperrungen

  • Während des gesamten Festzeitraums werden Haltverbote in der Kegelenstraße, der Elwertstraße und der Frachtstraße eingerichtet, um einen reibungslosen Durchgang für Rettungsdienste und Einsatzfahrzeuge sicherzustellen.
  • Am 24. September wird der Volksfestumzug von der König-Karl-Straße bis zur Cannstatter Wasen ziehen. Daher sind Haltverbote in der Bäckergasse und entlang der Zieglergasse am 23. September sowie in den Straßenzügen der Umzugsteilnehmer und entlang der Umzugsstrecke am 24. September notwendig.
  • Einzelne Straßensperrungen werden ab 9:00 Uhr in den Aufstellzonen und ab 10:10 Uhr entlang der Umzugsstrecke erwartet. Die Waiblinger Straße wird ab 10:10 Uhr gesperrt sein, aber die Straßensperrungen werden nach Ankunft aller Umzugsteilnehmer nach und nach aufgehoben.
  • An den besonders besucherstarken Tagen, wie dem 23. September, 30. September, 3. Oktober und 7. Oktober, wird die Mercedesstraße zwischen der König-Karls-Brücke und der Talstraße ab 22:00 Uhr gesperrt sein.

Empfehlung: Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Das Amt für öffentliche Ordnung empfiehlt dringend die Nutzung von P+R-Plätzen und öffentlichen Verkehrsmitteln, um Parkplatzsorgen zu vermeiden und eine sichere Heimreise zu gewährleisten. Die Stadtbahnlinie U11 fährt alle 15 bis 10 Minuten vom Hauptbahnhof zum Cannstatter Wasen, und die S-Bahn-Linien S1, S2 und S3 sowie mehrere Regionalzuglinien halten ebenfalls am Bahnhof Bad Cannstatt.

Informationen zur Stadtbahn und Buslinien

  • Während des Volksfestumzugs am 24. September wird die Linie U2 zwischen Bad Cannstatt Wilhelmsplatz und Gnesener Straße durch einen Schienenersatzverkehr, U2E, ersetzt.
  • Die Buslinie 45 wird aufgrund von Sperrungen der Mercedesstraße unterbrochen und verkehrt zwischen Buchwald und Mercedes-Benz Welt von ca. 9:30 Uhr bis ca. 15:15 Uhr.
  • Für die Linie U2 und Buslinie 45 empfiehlt sich eine vorherige Überprüfung der Fahrpläne auf der Webseite der SSB oder der elektronischen Fahrplanauskunft.

Verkehrsüberwachung und Kontrollen

Die Zufahrtsbeschränkungen und Haltverbote werden aktiv überwacht. Die Verkehrsüberwachung ist täglich im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

Das Amt für öffentliche Ordnung bittet um Verständnis für die vorübergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen und -beschränkungen während der Veranstaltungen.

red

Blindenhund angefahren und verletzt: Unbekannter Radfahrer flüchtet

Am Dienstag, den 19. September 2023, ereignete sich zwischen 13:00 Uhr und 13:20 Uhr ein Vorfall auf einem Fuß- und Radweg rechts der Würm zwischen Weil der Stadt und Merklingen. Eine 55 Jahre alte Frau war mit ihrem Blindenführhund, einem Golden Labrador, unterwegs, als sie von einem unbekannten Radfahrer kollidiert wurde.

Die Frau hatte einen Blindenlangstock in der Hand, und der Hund trug ein orangenes Geschirr als Erkennung als Blindenführhund. Der Vorfall führte zu Verletzungen des Hundes, der später von einem Tierarzt behandelt werden musste.

Der unbekannte Radfahrer, bei dem es sich wahrscheinlich um einen Mann handelte, setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Hund und die verletzte Frau zu kümmern. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Weil der Stadt in Verbindung zu setzen. Die Polizei ist unter der Telefonnummer 07033 5277-0 oder per E-Mail an leonberg.prev@polizei.bwl.de erreichbar.

red

Nach Gewaltexzess mit rund 30 verletzten Polizisten: Weitere Eritrea-Veranstaltung in Stuttgart abgesagt

Stuttgart – Die für den 23. September 2023 geplante Eritrea-Veranstaltung in Stuttgart wurde abgesagt, nachdem Bedenken hinsichtlich möglicher erneuter gewalttätiger Ausschreitungen aufgekommen waren. Sowohl die Stadt Stuttgart als auch der Veranstalter, der Verband der eritreischen Vereine in Stuttgart und Umgebung e.V., kamen überein, den Mietvertrag in gegenseitigem Einvernehmen aufzuheben, teilte die Stadtverwaltung von Stuttgart am Mittwoch mit.

Polizeivizepräsident Carsten Höfler begrüßte diese Entscheidung und dankte der Stadt Stuttgart für ihre kooperative Haltung. Gleichzeitig warnte er potenzielle Gewalttäter davor, nach Stuttgart zu reisen und betonte die Bedeutung eines gewaltfreien politischen Dialogs zwischen den eritreischstämmigen Konfliktparteien.

Höfler unterstrich die Entschlossenheit der Sicherheitskräfte, etwaige Störer konsequent und entschieden in Schach zu halten, um Ausschreitungen wie am vergangenen Samstag zu verhindern. Die Sicherheit der Stadt und ihrer Bürger hat oberste Priorität, und die Polizei ist für mögliche Szenarien gerüstet.

red