Landkreis verzeichnet mehr als 1200 Corona-Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen bundesweit vorläufig 136.624 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 10,2 Prozent oder 15.525 Fälle weniger als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 740,1 auf heute 740,3 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. (Stand: 21.07.22 – 03.11Uhr)

Und so sehen die Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Donnerstagnachmittag in der Summe vorläufig 1217 neue Corona-Fälle gemeldet. Am Vortag wurden 1156 Fälle registriert. Die Inzidenz liegt laut dem Landratsamt bei 716,7. Am Vortag lag der Wert bei 649, Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 720. (Stand: 21.07..22 – 16Uhr)

Der Hospitalisierungswert im Landkreis lag am Mittwochnachmittag bei 6,2. Am Vortag lag dieser bei 6. Die Zahl der Intensivpatienten blieb laut dem Gesundheitsamt unverändert bei 131. (Stand: 20.07.22.)

Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag ) Stand: 20.07.22.

Affalterbach ( 1.648 | 9 )
Asperg ( 4.685 | 26 )
Benningen am Neckar ( 2.149 | 19 )
Besigheim ( 4.643 | 32 )
Bietigheim-Bissingen ( 15.951 | 92 )
Bönnigheim ( 3.080 | 26 )
Ditzingen ( 8.609 | 11 )
Eberdingen ( 2.207 | 33 )
Erdmannhausen ( 1.737 | 3 )
Erligheim ( 938 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 5.199 | 68 )
Freudental ( 927 | 3 )
Gemmrigheim ( 1.767 | 6 )
Gerlingen ( 6.081 | 37 )
Großbottwar ( 2.933 | 0 )
Hemmingen ( 2.863 | 13 )
Hessigheim ( 904 | 34 )
Ingersheim ( 2.135 | 10 )
Kirchheim am Neckar ( 2.476 | 16 )
Korntal-Münchingen ( 6.997 | 10 )
Kornwestheim ( 12.315 | 50 )
Löchgau ( 1.947 | 4 )
Ludwigsburg ( 32.280 | 161 )
Marbach am Neckar ( 5.562 | 54 )
Markgröningen ( 4.624 | 2 )
Möglingen ( 3.914 | 13 )
Mundelsheim ( 1.143 | 11 )
Murr ( 2.258 | 46 )
Oberriexingen ( 970 | 19 )
Oberstenfeld ( 2.601 | 20 )
Pleidelsheim ( 2.214 | 5 )
Remseck am Neckar ( 9.384 | 152 )
Sachsenheim ( 5.915 | 44 )
Schwieberdingen ( 4.379 | 21 )
Sersheim ( 1.629 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 4.127 | 2 )
Tamm ( 3.912 | 28 )
Vaihingen an der Enz ( 10.199 | 105 )
Walheim ( 1.142 | 2 )

red

Unwetter bringt in Steinheim Scheunendach zum Einsturz

In Steinheim an der Murr im Landkreis Ludwigsburg ist am Mttwochabendi das Dach einer Scheune eingestürzt. Auslöser für den Einsturz war ein Gewitterschauer.

Was ist passiert?

Auf Grund einer Windböe im Laufe des Gewitters am Mittwochabend stürzte in der Marktstraße um kurz vor 22.30 Uhr das Dach einer Scheune ein. Glücklicherweise befanden sich zum Unglückszeitpunkt keine Personen in der Scheune. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit starken Kräften an. Vorsichtshalber wurde ein angrenzendes Gebäude vorrübergehend evakuiert. Die beiden Bewohner konnten nach Überprüfung jedoch wieder in ihre Wohnungen zurück. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt. Bürgermeister Thomas Winterhalter und Kreisbrandmeister Andy Dorroch waren nach Bekanntwerden des Unglücks ebenfalls vor Ort.

red

Aktuelle Corona-Zahlen: Hospitalisierungswert im Landkreis steigt auf 6

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen bundesweit vorläufig 140.999 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 10,5 Prozent oder 13.388 Fälle mehr als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 744,2 auf heute 740,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.. (Stand:20.07.22 – 03.11Uhr)

Und so sehen die Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Mittwochnachmittag in der Summe vorläufig 1156 neue Corona-Fälle gemeldet. Am Vortag wurden 1182 Fälle registriert. Die Inzidenz liegt laut dem Landratsamt bei 649,0. Am Vortag lag der Wert bei 605,7, Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 720. (Stand: 20.07..22 – 16Uhr)

Der Hospitalisierungswert im Landkreis lag am Dienstagnachmittag bei 6. Am Vortag lag dieser bei 5,3. Die Zahl der Intensivpatienten stieg laut dem Gesundheitsamt um 5  auf 131. (Stand: 19.07.22.)

Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag ) Stand: 19.07.22.

Affalterbach ( 1.639 | 36 )
Asperg ( 4.659 | 13 )
Benningen am Neckar ( 2.130 | 10 )
Besigheim ( 4.611 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 15.859 | 122 )
Bönnigheim ( 3.054 | 14 )
Ditzingen ( 8.598 | 25 )
Eberdingen ( 2.174 | 20 )
Erdmannhausen ( 1.734 | 44 )
Erligheim ( 938 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 5.131 | 16 )
Freudental ( 924 | 0 )
Gemmrigheim ( 1.761 | 18 )
Gerlingen ( 6.044 | 16 )
Großbottwar ( 2.933 | 13 )
Hemmingen ( 2.850 | 58 )
Hessigheim ( 870 | 0 )
Ingersheim ( 2.125 | 4 )
Kirchheim am Neckar ( 2.460 | -1 )
Korntal-Münchingen ( 6.987 | 57 )
Kornwestheim ( 12.265 | 68 )
Löchgau ( 1.943 | 9 )
Ludwigsburg ( 32.119 | 158 )
Marbach am Neckar ( 5.508 | 2 )
Markgröningen ( 4.622 | 31 )
Möglingen ( 3.901 | 41 )
Mundelsheim ( 1.132 | 0 )
Murr ( 2.212 | 2 )
Oberriexingen ( 951 | 0 )
Oberstenfeld ( 2.581 | 31 )
Pleidelsheim ( 2.209 | 1 )
Remseck am Neckar ( 9.232 | 36 )
Sachsenheim ( 5.871 | 36 )
Schwieberdingen ( 4.358 | 78 )
Sersheim ( 1.629 | 19 )
Steinheim an der Murr ( 4.125 | 40 )
Tamm ( 3.884 | 6 )
Vaihingen an der Enz ( 10.094 | 86 )
Walheim ( 1.140 | 9 )

red

Gewerkschaft kritisiert hohe Zahl befristeter Jobs im Kreis Ludwigsburg

Ein Großteil der Neueinstellungen im Kreis Ludwigsburg hat ein Verfallsdatum: 4.756 von insgesamt 12.145 neu abgeschlossenen Arbeitsverträgen im Landkreis waren im zweiten Quartal des vergangenen Jahres befristet. Das entspricht einer Quote von 39 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG-Region Stuttgart beruft sich hierbei auf eine aktuelle Auswertung der Hans-Böckler-Stiftung. „Befristete Stellen sind in der Lebensmittelbranche und im Gastgewerbe besonders verbreitet. Und das, obwohl Bäckereien, Metzgereien, Hotels und Restaurants dringend neues Personal suchen. Das gewinnt man aber nicht, indem man wackelige Jobs bietet. Beschäftigte suchen keine Arbeit mit Ablaufdatum, sondern eine langfristige Perspektive“, betont NGG- Geschäftsführer Hartmut Zacher.

Nach Beobachtung der Gewerkschaft werden Befristungen häufig zur „Karrierefalle“ – gerade für Berufsstarter. „Die Betroffenen haben größere Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden oder einen Kredit zu bekommen. Manchmal muss wegen unklarer Job- Aussichten sogar der eigene Kinderwunsch hinten angestellt werden“, so Zacher. Jeder Arbeitsvertrag habe eine Probezeit. Diese reiche in der Regel, um sich ein Bild vom Beschäftigten zu machen. Trotzdem argumentierten Wirtinnen oder Bäckermeister häufig damit, sie wollten „auf Nummer sicher gehen“, was die Eignung des Mitarbeiters angehe. „Dass es sich dabei um ein vorgeschobenes Argument handelt, liegt auf der Hand.Befristungen sorgen vielmehr dafür, dass bewährte Fachleute zu anderen Firmen wechseln“, so Zacher.

Befristungen brächten für die Betroffenen gleich mehrere Nachteile, so der Gewerkschafter. Er verweist auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken (Drucksache 20/2418). Danach arbeiten 28,1 Prozent aller befristet Beschäftigten in Baden-Württemberg zu Niedriglöhnen – unter allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern liegt die Quote bei 17,5 Prozent. Für knapp die Hälfte aller Befristungen gibt es laut Bundesregierung in BaWü keinen „Sachgrund“ wie etwa eine Elternzeitvertretung oder eine Probezeit (47,9 Prozent). Und junge Beschäftigte sind weit überdurchschnittlich oft auf Zeit angestellt: In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen liegt der Befristungsanteil im Bundesland bei 29,6 Prozent – Auszubildende nicht mitgerechnet. Unter den 25- bis 34-Jährigen hat mehr als jeder Achte eine befristete Stelle
(13,3 Prozent). Zum Vergleich: Im Schnitt liegt die Befristungsquote landesweit bei
8,7 Prozent.

red

75 Jahre Sportkreis Ludwigsburg: Zuverlässiges Bindeglied zwischen Politik und Vereinen

LUDWIGSBURG. Präsident Matthias Müller hat die Broschüre zum 75-jährigen Bestehen des Sportkreises Ludwigsburg an Landrat Dietmar Allgaier übergeben. „Der Sportkreis ist ein zuverlässiges Bindeglied zwischen Politik und Vereinen sowie Fachverbänden“, sagte der Landrat im Rahmen der Kreistagssitzung vergangene Woche.

Der Sportkreis habe sich in seiner 75-jährigen Geschichte immer weiterentwickelt und an aktuelle Themen und gesellschaftliche Veränderungen angepasst, stellte Landrat Allgaier fest. Vor allem die Integration von Geflüchteten, die Inklusion von Menschen mit besonderen Bedarfen sowie die Gründung der Sportkreisjugend und Einführung des Sportpasses für Kinder, die noch nicht in einem Sportverein sind, seien wichtige Meilensteine auf dem Weg in die Zu- kunft.

Die Unterstützung der Vereine bei der Erarbeitung neuer Angebote im Breiten- und Gesundheitssport für Menschen jeden Alters ist eine weitere Kernaufgabe des Sportkreises. Wie viele Vereine habe auch der Sportkreis die besonderen Herausforderungen der letzten Jahre zu spüren bekommen: „Das Engagement des Sportkreises ist auch weiterhin wichtig, denn bedingt durch die Corona-Pandemie und auch durch den gesellschaftlichen Trend zur Flexibilität ist es immer schwieriger, Mitglieder in Vereinen zu gewinnen und zu halten“, so Allgaier.

Der Landrat dankte dem Sportkreis-Präsidenten wie auch dem Leiter der Sportkreisjugend, Kay Bäumges, für ihr Engagement sowie allen haupt- und ehrenamtlich Tätigen für ihren Einsatz zum Wohl des Sports im Landkreis Ludwigsburg. „Ich wünsche dem Sportkreis Ludwigsburg weiterhin alles Gute und viel Erfolg sowie viele engagierte und begeisterte Sportlerinnen und Sportler!“, schloss der Landrat.

Info:
Der Sportkreis Ludwigsburg wurde im Jahr 1947 gegründet und vereinigt unter seinem Dach die Sportvereine des Landkreises Ludwigsburg sowie einen Teil der Vereine des Enzkreises. Der Sportkreis ist mit 52 Sportfachverbänden, 508 Sportvereinen und über 188000 Menschen der mitgliederstärkste Sportkreis in Württemberg. Der Landkreis Ludwigsburg fördert den Dienstleister für die Vereine in allen leistungs-, freizeit- und gesundheitssportlichen
Facetten mit 65000 Euro jährlich.

red

So sehen die Corona-Zahlen im Landkreis aus

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen bundesweit vorläufig 160.691 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 3,9 Prozent oder 5.962 Fälle mehr als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 708,6 auf heute 744,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. (Stand:19.07.22 – 03.11Uhr)

Und so sehen die Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Dienstagnachmittag in der Summe vorläufig 1182 neue Corona-Fälle gemeldet. Am Vortag wurden 1161 Fälle registriert. Die Inzidenz liegt laut dem Landratsamt bei 605,7. Am Vortag lag der Wert bei 575,3, Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 720. (Stand: 19.07..22 – 16Uhr)

Der Hospitalisierungswert im Landkreis lag am Montagnachmittag bei 5,3. Die Zahl der Intensivpatienten sank laut dem Gesundheitsamt um 3 auf 126. (Stand: 18.07.22.)

Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag ) Stand: 18.07.22.

Affalterbach ( 1.603 | 12 )
Asperg ( 4.646 | 29 )
Benningen am Neckar ( 2.120 | 34 )
Besigheim ( 4.609 | 44 )
Bietigheim-Bissingen ( 15.737 | 131 )
Bönnigheim ( 3.040 | 12 )
Ditzingen ( 8.573 | 76 )
Eberdingen ( 2.154 | 0 )
Erdmannhausen ( 1.690 | 1 )
Erligheim ( 937 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 5.115 | 87 )
Freudental ( 924 | 1 )
Gemmrigheim ( 1.743 | 50 )
Gerlingen ( 6.028 | 70 )
Großbottwar ( 2.920 | 25 )
Hemmingen ( 2.792 | -1 )
Hessigheim ( 870 | 2 )
Ingersheim ( 2.121 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 2.461 | 19 )
Korntal-Münchingen ( 6.930 | 66 )
Kornwestheim ( 12.197 | 68 )
Löchgau ( 1.934 | 18 )
Ludwigsburg ( 31.961 | 182 )
Marbach am Neckar ( 5.506 | 115 )
Markgröningen ( 4.591 | 6 )
Möglingen ( 3.860 | 34 )
Mundelsheim ( 1.132 | 0 )
Murr ( 2.210 | 3 )
Oberriexingen ( 951 | 0 )
Oberstenfeld ( 2.550 | 0 )
Pleidelsheim ( 2.208 | 19 )
Remseck am Neckar ( 9.196 | 64 )
Sachsenheim ( 5.835 | 1 )
Schwieberdingen ( 4.280 | 7 )
Sersheim ( 1.610 | 5 )
Steinheim an der Murr ( 4.085 | 71 )
Tamm ( 3.878 | 36 )
Vaihingen an der Enz ( 10.008 | 118 )
Walheim ( 1.131 | 2 )

red

Nach Mord an 17-jähriger Tabitha : Staatsanwaltschaft gibt weitere Details bekannt

Im Fall der am Sonntag tot aufgefundenen 17-jährigen Tabitha E. aus Asperg, gab die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei Ludwigsburg am Dienstag weitere Details bekannt:

Wie es in dem Bericht heißt. wurden am Montag die umfangreichen Such- und Spurensicherungsmaßnahmen im Bereich des Auffindeortes der Leiche nahe der Enz in Markgröningen-Unterriexingen abgeschlossen.

Die am Montag durchgeführte Obduktion des Leichnams ergab Anhaltspunkte auf eine Gewalteinwirkung. Hinweise für ein Sexualdelikt liegen derzeit nicht vor, teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Der 35-jährige Tatverdächtige und das 17-jährige Opfer kannten sich nach Angaben der Behörden bereits vor der Tat. In welcher Beziehung die beiden zueinander standen, wird derzeit von den Ermittlern noch überprüft.

Der zuvor gesuchte 3-er BMW wurde von der Polizei inzwischen sichergestellt. Wahrnehmungen zu diesem Fahrzeug sind zwischen Dienstag, 12. Juli, und Samstag, 16. Juli, relevant. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg nach wie vor unter der der Tel. 0800 1100225 entgegen.

red

Finalspiele für Padel-Liga-Meisterschaft fanden in Pleidelsheim statt

Bereits seit drei Jahren gibt es nun die Padel-Liga Baden-Württemberg. Gegründet 2020 mit vier teilnehmenden Vereinen ist dieser Wettbewerb mittlerweile auf 22 Mannschaften, die sich in vier Kategorien messen, angewachsen.

Die Liga-Spiele fanden ab März statt und somit standen die Teilnehmer für die Finalspiele am 9.7. in Pleidelsheim statt.
Insgesamt 15 Mannschaften traten verteilt auf den Tag und die zwei Pleidelsheimer Padel-Courts in 21 Spielen gegeneinander an, um um Auf- und Abstieg in den vier Kategorien für die nächste Saison, sowie um die Baden-Württembergischen Meisterschaft zu spielen.

Am Ende des Tages stand der Sieger fest: der TC Grötzingen 1 konnte sich 2:1 gegen Maba Mannheim 1 durchsetzen und wurde somit zum zweiten Mal nach 2021 erneut Württembergischer Padel-Meister.

red

Kreissparkasse weiht attraktive Filiale im Herzen von Bissingen

Die neue Filiale der Kreissparkasse Ludwigsburg ist im Ortszentrum von Bissingen der neue Hingucker: Nach nur sechs Monaten Umbauphase konnten die Kunden der Kreissparkasse bereits wieder ab Mitte Mai die neu gestaltete Filiale nutzen. Mitte Juli schließlich folgte die offizielle Eröffnung des „Schmuckstücks im Herzen von Bissingen“, wie der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, Dr. Heinz-Werner Schulte, das Ergebnis der Umbauarbeiten in seiner Ansprache bezeichnete. Insgesamt hat die Kreissparkasse rund 775.000 Euro in das Umbau-Projekt investiert. Nun stehen den Kunden, so Schulte, „200 Quadratmeter Modernität zur Verfügung“.

Der Marktführer unter den Finanzdienstleistern im Kreis lud Gäste zu einem Festakt ein. Darunter Landrat Dietmar Allgaier und der Oberbürgermeister der Stadt Bietigheim-Bissingen, Jürgen Kessing. Den Reigen der Redner komplettierte Marcus List, der als Mitarbeiter der Kreissparkasse und Architekt die Projektleitung verantwortet hatte.

Zu den Gästen zählte ein prominenter Vertreter der früheren Bietigheim-Bissinger Kommunalpolitik: Alt-Oberbürgermeister Manfred List freute sich, bei der Filial-Eröffnung dabei zu sein. Zumal er auch dem Verwaltungsrat der Kreissparkasse angehört hatte.

So unterschiedlich die Grußworte inhaltlich auch ausfielen, so zog sich doch ein Gedanke wie ein roter Faden durch alle Vorträge: das bewusst gelebte und gestaltete Bekenntnis der Kreissparkasse zur Präsenz vor Ort. Landrat Allgaier, der in seiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender der Kreissparkasse Ludwigsburg zu den Gästen gesprochen hatte, sieht die modernisierte Filiale als „architektonischen Beleg für Kundennähe“. Oberbürgermeister Kessing betonte: „Es freut mich sehr, dass die Kreis- sparkasse so stark in den Standort Bissingen investiert, um damit weiterhin nah bei den Kunden zu sein.“

Kunden finden nun auf 200 Quadratmetern Fläche eine nach modernsten Kriterien umgestaltete Filiale. Deren Leiterin Tanja Bubeck steht mit ihrem sieben-köpfigen Team den Kunden zur Verfügung. Fünf Beratungsräume und zwei Dialogtheken finden sich im Service-Bereich. Recycler, Geldautomat und KontoServiceTerminal bieten im 24h-SB-Bereich ihre Dienste an.

Schulte sieht in Bissingen „weitere Wachstumsmöglichkeiten“ und dieses Marktgebiet „mit großem Potenzial ausgestattet“. Von den rund 13.000 Einwohnern im Einzugsbereich der Filiale haben etwa 5.500 bereits ein Girokonto bei der Kreissparkasse. „Da gibt es“, so Schulte, „bestimmt noch Luft nach oben.“

red

Fliegerbombe entschärft: Großeinsatz von Rettungskräften in Ingersheim

Bei Bauarbeiten wurde am Mittwoch in der Pleidelsheimer Straße in Großingersheim eine Bombe entdeckt. Unter Anleitung des hinzugezogenen Kampfmittelbeseitigungsdienstes wurde die Bombe zunächst weiter freigelegt und konnte schließlich als eine etwa 250 kg schwere US-Amerikanische Bombe aus dem zweiten Weltkrieg identifiziert werden.

Nach einer ersten Bewertung durch die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mussten ein Gefahrenbereich in einem Radius von 300 Metern um den Fundort der Bombe herum festgelegt und alle darin befindlichen Personen evakuiert werden. Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sowie Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung Ingersheim waren ab 11:30 Uhr damit beschäftigt, den genannten Bereich zunächst abzusperren und anschließend alle darin befindlichen Personen aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Gegen 16:20 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen und der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte seine Arbeit aufnehmen.

Gegen 16:50 Uhr war die Bombe entschärft und rund zehn Minuten später abtransportiert, so dass die Absperrung rund fünfeinhalb Stunden nach Beginn des Einsatzes aufgehoben werden und der Gefahrenbereich wieder für die Bevölkerung freigegeben werden konnte. Frau Bürgermeisterin Lehnert zeigte sich nach Ende der Einsatzmaßnahmen erleichtert über den Verlauf. „Mein herzlicher Dank geht an alle Einsatzkräfte, die vor Ort hier in Ingersheim eindrucksvoll Hand in Hand gearbeitet haben: die Feuerwehr Ingersheim, die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen, das Drohnenteam der Feuerwehr Walheim, die zahlreichen Einsatzkräfte der Polizei sowie der Rettungsdienste“, fasste Frau Lehnert zusammen. „Auch allen Bürgerinnen und Bürgern danke ich für deren Verständnis und Kooperation bei der Evakuierung. Es waren aufregende Stunden mit gutem Ausgang und souveränen Helferteams. Die Männer vom Bomben-Entschärfungsdienst verdienen allerhöchsten Respekt und Anerkennung. Nachdem Ingersheim im 2. Weltkrieg so stark unter Beschuss war, hatte die Gemeinde bislang großes Glück, von solchen Einsätzen verschont geblieben zu sein. Ich hoffe, dass wir dies auch in Zukunft wieder bleiben“, so Bürgermeisterin Lehnert

Wie viele Personen im Endeffekt von der Evakuierung betroffen waren, lässt sich nicht genau ermitteln. Gemeldet waren in dem abgesperrten Bereich nach Schätzung der Gemeindeverwaltung rund 1.000 Personen, wobei aufgrund der Uhrzeit die allermeisten Anwohnerinnen und Anwohner nicht zu Hause waren, sondern sich beispielsweise an der Arbeitsstelle oder in der Schule aufhielten. Von den angetroffenen Personen verließ der Großteil den Gefahrenbereich nach Aufforderung selbstständig, so dass hier keine genaue Zahl vorliegt. Etwa 80 Personen fanden sich entweder in der eigens eingerichteten Notunterkunft in der SKV-Halle in der Schillerstraße ein oder mussten von Rettungskräften dorthin gebracht werden, da sie krank oder anderweitig hilfsbedürftig waren. Ebenfalls von der Evakuierung betroffen war die Gemeindeverwaltung selbst sowie ein Kindergarten.

Die Einsatz- und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot zur Bewältigung der Lage vor Ort: 58 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sowie des Polizeipräsidiums Einsatz, drei Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, 30 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Ingersheim, neun Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim-Bissingen, vier Einsatzkräfte der Drohnengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Walheim, sechs Angehörige des Bevölkerungsschutzes des Landratsamts Ludwigsburg sowie der Kreisbrandmeister waren primär mit Absperrung und Evakuierung des Gefahrenbereichs, Koordinierung der Einsatzmaßnahmen sowie Entschärfung und Abtransport der Bombe beschäftigt. Unterstützt wurden sie durch 20 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, einem Notarzt, Mitarbeitende eines zuständigen Energieversorgers sowie Frau Bürgermeisterin Lehnert mit 15 Angehörigen von Gemeindeverwaltung und Bauhof Ingersheim.

red