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Schwerer Frontalzusammentoß: 60-jährige Porschefahrerin flüchtet nach Unfall

Wegen Unfallflucht wird sich eine 60 Jahre alte Porsche-Fahrerin verantworten müssen, die am Mittwoch gegen 08.45 Uhr auf der Kreisstraße 1653 zwischen Heimerdingen und Rutesheim in einen Unfall verwickelt und davon gefahren war.

Die Porsche-Lenkerin war in Richtung Rutesheim unterwegs und wollte kurz nach einem Bahnübergang einen vorausfahrenden LKW überholen. Mutmaßlich übersah sie zunächst einen entgegenkommenden 34 Jahre alten VW-Fahrer. Als sie ihn erkannte, scherte sie mit ihrem Fahrzeug wieder hinter dem LKW ein. Der VW-Lenker hatte jedoch bereits zum Bremsen angesetzt und kam im Rahmen dieses Manövers zunächst nach rechts von der Fahrbahn in den Grünstreifen ab. Der VW schleuderte anschließend nach links und kollidierte mit einem 55-jährigen Mercedes-Fahrer, der sich hinter der Porsche-Fahrerin befand. Der VW drehte sich nach dem Aufprall und blieb mitten auf der Fahrbahn stehen. Der Mercedes kam von der Fahrbahn ab. Die Porsche-Lenkerin setzte ihre Fahrt unbeirrt fort. Ein aufmerksamer Zeuge erkundigte sich zunächst nach dem Gesundheitszustand des 55- und des 34-Jährigen und nahm dann die Verfolgung des Porsche auf. Er konnte die 60-Jährige stoppen und sie kehrte letztlich zur Unfallstelle zurück. Der VW- und der Mercedes-Lenker wurden jeweils leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Ihre Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 36.000 Euro geschätzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Ditzingen befand sich mit drei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften vor Ort. Die K 1653 war zwischen Heimerdingen und Rutesheim bis gegen 10.00 Uhr voll gesperrt. Anschließend konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Ab 11.30 Uhr waren die Berge- und Aufräumarbeiten beendet und die Fahrbahn konnte wieder vollständig frei gegeben werden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

7-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt weiter deutlich

Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Dienstag aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Dienstagabend vorläufig 970 (Vortag: 602) Fälle gemeldet. Die Inzidenz sinkt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg weiter sehr deutlich auf 838,6 (- 81,1) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 647 (Vortag: 646) Stand: 01.02..22 – 18Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 01.02.2022

Affalterbach ( 507 | 3 )
Asperg ( 1.698 | 4 )
Benningen am Neckar ( 725 | 8 )
Besigheim ( 1.682 | 15 )
Bietigheim-Bissingen ( 6.034 | 27 )
Bönnigheim ( 1.056 | 6 )
Ditzingen ( 3.065 | 94 )
Eberdingen ( 717 | 12 )
Erdmannhausen ( 447 | 10 )
Erligheim ( 295 | 10 )
Freiberg am Neckar ( 1.590 | 7 )
Freudental ( 317 | 4 )
Gemmrigheim ( 626 | 49 )
Gerlingen ( 1.982 | 79 )
Großbottwar ( 899 | 47 )
Hemmingen ( 941 | 6 )
Hessigheim ( 247 | 3 )
Ingersheim ( 720 | 5 )
Kirchheim am Neckar ( 933 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 2.569 | 125 )
Kornwestheim ( 4.996 | 86 )
Löchgau ( 607 | 2 )
Ludwigsburg ( 12.372 | 217 )
Marbach am Neckar ( 1.761 | 2 )
Markgröningen ( 1.769 | 9 )
Möglingen ( 1.488 | 40 )
Mundelsheim ( 294 | 4 )
Murr ( 754 | 5 )
Oberriexingen ( 255 | 0 )
Oberstenfeld ( 732 | 2 )
Pleidelsheim ( 706 | 16 )
Remseck am Neckar ( 3.115 | 20 )
Sachsenheim ( 2.476 | 1 )
Schwieberdingen ( 1.459 | 5 )
Sersheim ( 630 | 7 )
Steinheim an der Murr ( 1.088 | 1 )
Tamm ( 1.230 | 13 )
Vaihingen an der Enz ( 3.458 | 22 )
Walheim ( 358 | 3 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen vorläufig 162.613 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 28 Prozent oder 35.658 Fälle mehr als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1176,8 auf heute 1206,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

(Stand: 01.02.21 – 05.45Uhr)

Grafik: dts

red

 

Arbeitslosigkeit im Landkreis steigt auf 3,0 Prozent – Bundesweit liegt die Quote bei 5,4 Prozent

KREIS LUDWIGSBURG. Im Landkreis Ludwigsburg steigt die Arbeitslosigkeit. Nach Angaben der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg waren zum Statistikstichtag 9.251 Personen arbeitslos gemeldet. Das waren 466 Frauen und Männer oder 5,3 Prozent mehr als im Dezember und 2.730 (- 22,8 Prozent) weniger als im Januar vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 3,8 Prozent.

In Baden-Württemberg sowie in der Region Stuttgart mit den Arbeitsagenturen Stuttgart, Waiblingen, Göppingen und Ludwigsburg lag die Arbeitslosenquote bei je 3,6 Prozent.

„Zum Jahreswechsel gab es den üblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Verantwortlich dafür waren in erster Linie zahlreiche Arbeitsverhältnisse, die zum Quartals- oder Jahresende ausgelaufen sind sowie strukturelle Veränderungen in Unternehmen, die Ende Dezember wirksam wurden.“, analysiert Martin Scheel, Leiter der Agentur für Arbeit Ludwigsburg, die aktuellen Zahlen. Weiter sagt er: „Insgesamt betrachtet ist der Arbeitsmarkt trotz Pandemie und wirtschaftlichen Unsicherheiten weiterhin stabil.“

Weiterhin viele unbesetzte Stellen für Fachkräfte im Landkreis Ludwigsburg

Beim Arbeitgeber-Service der Ludwigsburger Arbeitsagentur waren im Januar 4.019 offene Stellenangebote gemeldet. Das war gegenüber Dezember ein Rückgang von 52 (- 1,3 Prozent) und im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 1.367 Stellen (+ 51,5 Prozent) im Stellenbestand. Im Januar meldeten die Unternehmen insgesamt 755 neue Stellenangebote, 266 oder 26,1 Prozent weniger als noch im Dezember und 328 (+76,8 Prozent) mehr als im Januar 2021.

Besonders gefragt sind im Agenturbezirk nach wie vor Fachkräfte im Bereich „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ mit 1.143 zu besetzenden Stellen. Gefolgt von 887 freien Arbeitsstellen in den Bereichen „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“ und 584 freien Stellen in den Bereichen „Gesundheit, Soziales, Lehre u. Erziehung“, heißt es in der Mitteilung weiter.

So sehen die Zahlen für Deutschland aus:

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Vorjahresvergleich gesunken. Im Januar gab es bundesweit 439.000 weniger Arbeitslose als zu Beginn des letzten Jahres. Gegenüber Dezember stieg die Zahl allerdings saisonüblich um 133.000 auf 2,462 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte.

Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent, nach 5,1 Prozent im Dezember. „Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Januar zwar gestiegen, aber bei Weitem nicht so stark wie sonst üblich“, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach am Dienstag in Nürnberg. Im Vergleich zum Januar 2020 – also kurz vor Ausbruch der Coronakrise – liegt sie nur noch um 37.000 höher.

red

27 Corona-Spaziergänge mit rund 4.600 Teilnehmenden im Kreis Ludwigsburg – Polizeipräsidium mit Stellungnahme

Immer öfters finden die sogenannten Corona-Spaziergänge auch im Landkreis Ludwigsburg statt. Jetzt hat sich das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit einer Stellungnahme dazu geäußert .

Nachfolgend die Meldung im genauen Wortlaut: 

„Die Polizei beobachtet seit mehreren Wochen eine stetige Zunahme von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre kritische Haltung zu Corona-Maßnahmen und insbesondere zur viel diskutierten Impflicht durch ihre Teilnahme an sogenannten „Spaziergängen“ zum Ausdruck bringen. Allein am vergangenen Montag fanden im Kreis Ludwigsburg 27 dieser Spaziergänge mit rund 4.600 Teilnehmenden statt. Mittlerweile werden sie aber nicht nur montags, sondern auch an anderen Wochentagen durchgeführt.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg geht grundsätzlich davon aus, dass die Spaziergänge schon aufgrund ihrer regelmäßigen Wiederholung und der durchgängigen Themen „Corona, Impfung und Grundrechte“ einen grundrechtlich relevanten Versammlungscharakter entwickeln und damit anmeldepflichtig, jedoch nicht genehmigungspflichtig sind.

Diese Versammlungen wurden bislang jedoch nahezu ausnahmslos nicht angemeldet und die Versammlungsbehörden hatten damit keine Möglichkeit, im Vorfeld auf eine verantwortliche Person zuzugehen und beispielsweise Auflagen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Versammlung zu erlassen. Der Umstand, dass eine Versammlung nicht angemeldet wurde, ist jedoch für sich allein noch keine hinreichende Begründung für ein Verbot oder eine direkte Auflösung.

Gleichwohl ist es Aufgabe der Polizei, ordnungs- und verkehrspolizeiliche Maßnahmen zu treffen sowie möglicherweise notwendige Beschränkungen zum Infektionsschutz kurzfristig festzulegen. Diese Beschränkungen können auch den Versammlungsort betreffen. So kann die Polizei eine Versammlung gegebenenfalls stationär halten oder eine Aufzugsstrecke vorgeben.

Die polizeiliche Auflösung einer nicht angemeldeten Versammlung kann unter dem Corona- Aspekt in Abwägung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes sowie unter Berücksichtigung der Gesamtumstände des Einzelfalles einschließlich des aktuellen Infektionsgeschehens in der Regel nur dann erfolgen, wenn von Seiten der Teilnehmenden durchgängig gegen jedweden Infektionsschutz oder massiv gegen Auflagen während der Versammlung verstoßen wird. Dass einzelne Teilnehmende sich nicht korrekt verhalten, führt in aller Regel noch nicht zur Auflösungsmöglichkeit.

In jüngster Vergangenheit fanden in mehreren Kommunen nunmehr auch Versammlungen von Befürwortenden der Corona-Maßnahmen statt. Im Gegensatz zu den Spaziergängen wurden diese Versammlungen bislang angemeldet, die Teilnehmenden halten sich an Auflagen der Versammlungsbehörde und beachten auch ohne polizeiliche Aufforderung die Maßnahmen zum Infektionsschutz.

Der Polizei als neutralem Garant der Versammlungsfreiheit kommt grundsätzlich die Aufgabe zu, für einen störungsfreien Verlauf aller Versammlungen zu sorgen und den Teilnehmenden die Ausübung ihrer grundrechtlich verbrieften Versammlungsfreiheit zu ermöglichen.

Polizeipräsident Burkhard Metzger erläutert dazu: „Zusammen mit den Kommunen und dem Landkreis beobachten wir die Entwicklung der Versammlungen zu den Corona-Maßnahmen sehr genau. Unser auf Kommunikation und Deeskalation ausgerichtetes Konzept hat sich als sehr tragfähig erwiesen und alle bisherigen Versammlungen sind nahezu störungsfrei verlaufen. Ich kann daher nur an die Teilnehmenden künftiger Versammlungen appellieren, den Weg von Toleranz und Respekt auch gegenüber Andersdenkenden nicht zu verlassen.“

Metzger macht aber auch unmissverständlich deutlich, „dass unsere Einsatzkräfte konsequent einschreiten werden, sollte es durch Versammlungsteilnehmende zu gravierenden Ordnungsstörungen oder strafbaren Handlungen kommen.“ Im Einzelfall könne eine Auflösung durch die Polizei in Betracht kommen, wenn die Versammlung einen gewalttätigen oder aufrührerischen Verlauf nimmt, unmittelbare Gefahr für Leben und Gesundheit der Teilnehmenden besteht, umfassend gegen Strafgesetze verstoßen wird oder wenn in der Versammlung zu Straftaten aufgefordert oder angereizt wird.“

red

Gesundheitsamt Ludwigsburg erhält erneut Unterstützung von Bundeswehr

LUDWIGSBURG. Die Neuinfektionszahlen im Landkreis steigen immer weiter. Seit Donnerstag unterstützen 14 Soldaten der Bundeswehr erneut das Corona-Team des Gesundheitsdezernats im Landkreis Ludwigsburg. Landrat Dietmar Allgaier dankt der Deutsch-Französischen Brigade für ihren Einsatz: „Sie leisten einen sehr wichtigen Beitrag zur Pandemiebewältigung!“ Das teilte das Landratsamt  am Montag mit.

Das Erfassen von Infizierten und die Nachverfolgung der Kontaktpersonen an sieben Tagen in der Woche ist angesichts rasant steigender Fallzahlen „ein enorm wichtiges Element für die Pandemiebekämpfung“, so Dr. Ulrike Rangwich-Fellendorf, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes.
Andy Dorroch, Fachbereichsleiter Bevölkerungsschutz im Landratsamt Ludwigsburg, ergänzt: „Die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos, alle haben sich sehr schnell eingearbeitet.“ Mit dem steilen Anstieg der Neuinfektionszahlen ist auch der Bedarf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Corona-Team des Gesundheitsamts stark gewachsen, dem man mit dem kurzfristigen und vorerst bis zum 22. Februar geplanten Einsatz der Bundeswehr nun gerüstet entgegen gehen kann.

Info: Derzeit besteht das Corona-Team des Gesundheitsamtes aus rund 50 Vollzeitstellen. Dazu kommen jetzt noch die 14 Soldaten der Bundeswehr.

red

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen im Landkreis aus

Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Montag aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Montagabend vorläufig 602 Fälle gemeldet. Die Inzidenz sinkt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg deutlich auf 919,7 (- 43,7) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 646 (Vortag: 646) Stand: 31.01.22 – 18Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 31.01.2022

Affalterbach ( 504 | 6 )
Asperg ( 1.694 | 18 )
Benningen am Neckar ( 717 | 10 )
Besigheim ( 1.667 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 6.007 | 29 )
Bönnigheim ( 1.050 | 7 )
Ditzingen ( 2.971 | 12 )
Eberdingen ( 705 | 4 )
Erdmannhausen ( 437 | 16 )
Erligheim ( 285 | 4 )
Freiberg am Neckar ( 1.583 | 9 )
Freudental ( 313 | 3 )
Gemmrigheim ( 577 | 1 )
Gerlingen ( 1.903 | 15 )
Großbottwar ( 852 | 6 )
Hemmingen ( 935 | 4 )
Hessigheim ( 244 | 0 )
Ingersheim ( 715 | 41 )
Kirchheim am Neckar ( 933 | 5 )
Korntal-Münchingen ( 2.444 | 50 )
Kornwestheim ( 4.910 | 63 )
Löchgau ( 605 | 0 )
Ludwigsburg ( 12.155 | 158 )
Marbach am Neckar ( 1.759 | 6 )
Markgröningen ( 1.760 | 44 )
Möglingen ( 1.448 | 1 )
Mundelsheim ( 290 | 2 )
Murr ( 749 | 0 )
Oberriexingen ( 255 | 1 )
Oberstenfeld ( 730 | 6 )
Pleidelsheim ( 690 | 2 )
Remseck am Neckar ( 3.095 | 47 )
Sachsenheim ( 2.475 | 4 )
Schwieberdingen ( 1.454 | 5 )
Sersheim ( 623 | 53 )
Steinheim an der Murr ( 1.087 | 7 )
Tamm ( 1.217 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 3.436 | 5 )
Walheim ( 355 | 0 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 78.318 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 24 Prozent oder 14.925 Fälle mehr als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1156,8 auf heute 1176,8 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. (Stand: 31.01.21 – 05.45Uhr)

Grafik: dts

red

 

1 Millionen Euro Schaden bei Brand in Einfamilienhaus und was sonst noch in der Region passiert war

Vaihingen/Enz-Enzweihingen: Brand in Einfamilienhaus

Am Samstagnachmittag, gegen 15.20 Uhr, wurde der Polizei durch die Feuerwehr ein offener Dachstuhlbrand in der Vaihinger Straße mitgeteilt. Beim Eintreffen der ersten Streife befanden sich bereits alle Bewohner des Hauses in Sicherheit, ein weiterer Bewohner des angrenzenden Hauses wurde durch die Feuerwehr evakuiert. Nach erstem Stand der Ermittlungen brach das Feuer aus ungeklärter Ursache im Dachgeschoss des Gebäudes aus und drang durch das Dachfenster sowie den Dachstuhl. Trotz sofort eingeleiteter Löscharbeiten durch die Feuerwehr, konnte ein Brandüberschlag auf ein angrenzendes Gebäude nicht vermieden werden, wodurch dort ebenfalls Schäden im Dachstuhl entstanden sind. Beide Häuser sind bis auf Weiteres nicht bewohnbar, ein drittes Haus wurde durch die starke Rauchentwicklung ebenfalls evakuiert. Alle betroffenen Bewohner kamen in Notunterkünften oder bei Verwandten unter. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die angrenzende B10 bis etwa 20 Uhr in beide Richtungen gesperrt werden. Eine Umleitung wurde durch die verständigte Straßenmeisterei Vaihingen a.d.E. eingerichtet. Neben starken Kräften der Feuerwehr Vaihingen a.d.E. war auch der Oberbürgermeister der Stadt Vaihingen a.d.E. vor Ort. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 750.000 bis 1.000.000 Euro, die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

 

Walheim: Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person

Am Samstag, kurz nach 17:30 Uhr, befuhr ein 66-jähriger Dacia-Fahrer die Heilbronner Straße in Walheim in nördliche Richtung. Vor ihm fuhr ein weiterer Verkehrsteilnehmer, welcher aufgrund eines geparkten Lkw verkehrsbedingt halten musste. Der 66-Jährige hielt hinter diesem Fahrzeug. Ein hinter dem Dacia fahrender 36-jähriger VW Polo-Fahrer bemerkte dies jedoch zu spät und fuhr auf das Fahrzeug des 66-Jährigen auf. Durch den Aufprall wurde der Dacia-Lenker leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 5.500 Euro.

 

Vaihingen/Enz: Sechs Fahrzeuge auf P+R Parkplatz aufgebrochen

Im Zeitraum von Donnerstagmorgen bis Samstagvormittag brach ein bislang unbekannter Täter auf dem P+R Parkplatz am Bahnhof in Vaihingen an der Enz sechs Fahrzeuge auf. Dazu wurde jeweils eine Scheibe am Fahrzeug eingeschlagen und im Anschluss mutmaßlich eine Fahrzeugtüre geöffnet. Bislang konnte noch nicht mit allen Besitzern der Fahrzeuge Kontakt aufgenommen werden. Daher ist aktuell nicht bekannt, ob etwas entwendet wurde und wieviel Sachschaden entstanden ist. Zur Spurensicherung an den Fahrzeugen befanden sich auch Polizeibeamte der Kriminaltechnik vor Ort. Zeugen, die sachdienliche Hinwiese zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim Polizeirevier Vaihingen an der Enz unter 07042/941-0 zu melden.

 

Gemarkung Oberstenfeld: Alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen

Am frühen Samstagabend, gegen 16:15 Uhr, befuhr der 61-jährige Fahrzeugführer eines Citroens die L1117 von Gronau kommend in Richtung Kurzach. Aus bislang unbekannter Ursache kam er alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab, fuhr etwa 50 Meter neben der Fahrbahn und anschließend eine Böschung hinab. Die Fahrt endete in einem Frontalzusammenstoß mit einem Baum. Neben dem Fahrzeugführer befanden sich noch eine 62-jährige Frau sowie ein 54-jähriger Mann im Fahrzeug. Alle drei Insassen wurden leicht verletzt und durch den verständigten Rettungsdienst, darunter zwei Rettungswägen und einen Notarzt, welcher durch einen Rettungshubschrauber an die Unfallstelle gebracht wurde, in Krankenhäuser verbracht. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 5.000 EUR, es wurde abgeschleppt.

 

Remseck-Pattonville: Tageswohnungseinbrüche

Am Freitag, in der Zeit zwischen 07:00 Uhr und 19:40 Uhr, kam es im Ortsteil Pattonville zu zwei Tageswohnungseinbrüchen. Bislang unbekannte Täterschaft verschaffte sich Zutritt zu zwei Erdgeschosswohnungen im Bostonring und in der Indianastraße. Hierfür gelangten sie jeweils durch Aufhebeln der Terrassentüren in die Wohnungen, wo sie mehrere Räume betraten und etliche Schränke und Schubladen durchwühlten. Die Täter konnten insgesamt mehrere Tausend Euro Bargeld entwenden.

 

Bietigheim-Bissingen: Erneuter Mülltonnenbrand an der Aurainschule

Am Freitagabend gegen 18:00 Uhr kam es an der Realschule Im Aurain zu einem Mülleimerbrand. Bislang unbekannte Täter setzten einen 1100 Liter Müllcontainer, der sich unter zwei Bäumen befand, in Brand. Passanten wurden auf das Feuer aufmerksam und konnten mittels Feuerlöscher die Ausbreitung des Feuers bis zum Eintreffen der Feuerwehr eindämmen. Da es diesen Monat bereits zu mehreren Mülleimerbränden im Bereich der Schule kam, hat die Polizei nun die Ermittlungen übernommen. Hinweise nimmt das Polizeirevier Bietigheim, Tel.: 07142/4050 entgegen.

 

Bietigheim-Bissingen: Verursacher flüchtet nach Verkehrsunfall

Ein beschädigter BMW und ein Gesamtschaden von 4.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich in der Zeit von Freitag, 17 Uhr, bis Samstag, 11 Uhr, in Bietigheim-Bissingen in der Turmstraße ereignet hatte. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker touchierte vermutlich mit seiner rechten Fahrzeugseite das linke Vorderrad und die Frontstoßstange des geparkten BMW und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Personen, welche sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter der Telefonnummer 07142/405-0 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Anti-Corona-Demo: Autokorso durch Ludwigsburg verläuft störungsfrei

Die unter dem Motto „Sofortige Beendigung aller Coronamaßnahmen“ für Freitagnachmittag in Ludwigsburg angemeldete Versammlung in Form eines Autokorsos verlief nahezu störungsfrei.

Die Polizei zählte etwa 85 Fahrzeuge, die sich gegen 15:45 Uhr von der Reuteallee aus über die zugewiesene Versammlungsstrecke bewegten. Nur am Ortseingang von Hoheneck musste der Korso kurz stoppen, nachdem sich dort ein Gegendemonstrant beim Heilbadweg mit einem Plakat auf die Straße gestellt hatte. Gegen 17.00 Uhr erreichte der Autokorso seinen Zielort in Kornwestheim-Pattonville und löste sich dort auf.

Für verkehrs- und ordnungspolizeiliche Maßnahmen waren 85 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte eingesetzt. Gleichwohl ließen sich Verkehrsbeeinträchtigungen im Verlauf der Versammlungsstrecke, insbesondere im innerstädtischen Bereich nicht vermeiden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

7-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt deutlich

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim hat am vergangenen Dienstag die 2G-Regel für Einzelhandelsgeschäfte vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das „Einfrieren der Alarmstufe II“ sei  voraussichtlich rechtswidrig, teilte der VGH als Begründung mit. Damit gilt aktuell wieder die Alarmstufe I im Land. Das Landesregierung von Baden-Württemberg hat daraufhin die Corona-Verordnung angepasst, die ab Freitag (28.01.22) in Kraft tritt.

Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Freitag aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Freitagabend vorläufig 840 (Vortag: 1043) Fälle gemeldet. Die Inzidenz sinkt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg deutlich auf 782,1 (- 80,5) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 646 (Vortag: 646) Stand: 28.01.22 – 18Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 28.01.2022

Affalterbach ( 473 | 11 )
Asperg ( 1.609 | 16 )
Benningen am Neckar ( 678 | 2 )
Besigheim ( 1.586 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 5.858 | 142 )
Bönnigheim ( 1.010 | 3 )
Ditzingen ( 2.840 | 17 )
Eberdingen ( 682 | 3 )
Erdmannhausen ( 415 | 5 )
Erligheim ( 280 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 1.526 | 20 )
Freudental ( 307 | 1 )
Gemmrigheim ( 574 | 0 )
Gerlingen ( 1.848 | 34 )
Großbottwar ( 843 | 5 )
Hemmingen ( 880 | 14 )
Hessigheim ( 244 | 15 )
Ingersheim ( 661 | 9 )
Kirchheim am Neckar ( 926 | 37 )
Korntal-Münchingen ( 2.392 | 63 )
Kornwestheim ( 4.727 | 59 )
Löchgau ( 597 | 29 )
Ludwigsburg ( 11.700 | 82 )
Marbach am Neckar ( 1.672 | 32 )
Markgröningen ( 1.657 | 9 )
Möglingen ( 1.432 | 47 )
Mundelsheim ( 287 | 0 )
Murr ( 711 | 22 )
Oberriexingen ( 226 | 1 )
Oberstenfeld ( 697 | 4 )
Pleidelsheim ( 689 | 1 )
Remseck am Neckar ( 3.001 | 34 )
Sachsenheim ( 2.315 | 45 )
Schwieberdingen ( 1.389 | 5 )
Sersheim ( 568 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 1.020 | 1 )
Tamm ( 1.177 | 33 )
Vaihingen an der Enz ( 3.338 | 4 )
Walheim ( 346 | 22 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 190.148 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 36 Prozent oder 49.988 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1017,4 auf heute 1073 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. (Stand: 28.01.21 – 05.45Uhr)

Grafik: dts

red

 

Müllchaos im Landkreis: 4 weitere Müllfahrzeuge und Sondertouren angekündigt

LUDWIGSBURG. Schon seit Wochen hat der Landkreis Ludwigsburg ein großes Müllproblem. Völlig überfüllte Restmüllbehälter stehen an den Straßenrändern, die nicht bzw. nur unregelmäßig geleert werden und so heftige Kritik bei den Bewohnern im Landkreis auslösten.

Jetzt scheint etwas Besserung in Sicht: Nach einem weiteren Spitzengespräch zwischen der AVL-Geschäftsführung und ALBA Süd sollen ab Donnerstag zusätzlich vier Fahrzeuge für die Entsorgung von Rest- und Bioabfall im Landkreis unterwegs sein, teilte die Abfallverwertungsgesellschaft Ludwigsburg (AVL) mit.  Diese Zusatzfahrzeuge sollen insbesondere die Reklamationen abarbeiten, die in den letzten Tagen bei der AVL eingingen, heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem wurde seitens ALBA zugesichert, dass auch am Samstag, 29. Januar 2022 erneut Sonder-Entsorgungstouren gefahren werden. Zu diesem Zweck bittet ALBA darum, noch nicht geleerte Abfalltonnen weiterhin an der Straße zur Leerung bereitzustellen, heißt es weiter.

„Die Anzahl an Reklamationen im AVL-Servicecenter ist leicht rückläufig, das ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. Trotzdem erwarte ich, dass sich so bald wie möglich Normalität einstellt“, sagt Landrat Dietmar Allgaier zur ALBA-Ankündigung. Die AVL unterstützt ALBA weiterhin bestmöglich.

Etwas größere Probleme bereiten noch die großen Restmüllbehälter (sogenannte 4-Rad-Behälter), die auf Wunsch der Kunden unter Einhaltung bestimmter örtlicher Bedingungen auch vom Behälterstandplatz geholt werden können. Letztes Jahr wurden all diese Kunden von der AVL angeschrieben, mit der Bitte, den genauen Standplatz zu benennen. Alle bei der AVL eingegangenen Rückmeldungen wurden ALBA umgehend zur Verfügung gestellt, die Umsetzung funktioniert allerdings laut Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern noch nicht zufriedenstellend. Die AVL hat die Firma ALBA ausdrücklich nochmals auf diese Touren hingewiesen.

red