Schweigeminute für getöteten Polizisten Rouven Laur

Mannheim – Heute wurde landesweit mit einer Schweigeminute an den vor einer Woche getöteten Polizisten Rouven Laur erinnert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt auf dem Marktplatz in Mannheim inne, begleitet von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Landesinnenminister Thomas Strobl.

Punkt 11:34 Uhr versammelten sich auf dem Mannheimer Marktplatz zahlreiche Menschen, um in einer Schweigeminute dem getöteten Polizisten Rouven Laur zu gedenken. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) nahmen ebenfalls an der Gedenkveranstaltung teil und verharrten in stillem Gedenken.

Die Polizei Baden-Württemberg hatte zu dieser landesweiten Gedenkminute aufgerufen, um Solidarität und Mitgefühl zu zeigen. Überall im Land folgten die Menschen diesem Aufruf und hielten inne, um des tragischen Verlusts zu gedenken und ein Zeichen des Zusammenhalts zu setzen.

red

Gewächshaus gerammt: Unbekannter Lkw-Fahrer verursacht hohen Schaden und flüchtet

Bietigheim-Bissingen – Am Mittwoch, den 5. Juni 2024, gegen 14:00 Uhr, ereignete sich in der Straße “Im Erlengrund” ein Vorfall, bei dem ein noch unbekannter Fahrer eines blauen Lkws erheblichen Sachschaden verursachte. Der Lkw war auf einem Feldweg, der parallel zur Landesstraße 1100 (Ludwigsburger Straße) verläuft, unterwegs, als es zu dem Zwischenfall kam.

Beim Rangieren kollidierte der Lkw mit einem Gewächshaus und verursachte dabei einen Schaden, der auf knapp 10.000 Euro geschätzt wird. Ohne anzuhalten, beschleunigte der Fahrer den Lkw und floh über den Grünstreifen auf die L 1100 in Richtung Tamm.

Die Polizei Bietigheim-Bissingen bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum Fahrer des blauen Lkws geben können, sich unter der Telefonnummer 07142 405-0 oder per E-Mail an bietigheim-bissingen.prev@polizei.bwl.dezu melden.

red

Falsche Stimmzettel in Sersheim: Kreiswahlleiter ruft zur Kontrolle auf

Ludwigsburg – In Sersheim kam es zu einem folgenschweren Fehler: Wahlberechtigte und Briefwähler erhielten irrtümlich Stimmzettel des Wahlkreises „Rems-Murr-Kreis“ anstatt des Wahlkreises „Ludwigsburg“. Dies gab das Landratsamt Ludwigsburg in einer Pressemitteilung bekannt. Eine Stimmabgabe auf einem Stimmzettel des falschen Wahlkreises ist bei der Regionalwahl am 9. Juni ungültig.

Betroffene Wählerinnen und Wähler, die am Wahlsonntag im Wahllokal wählen, werden vor Ort den richtigen Stimmzettel erhalten. Wer den korrekten Stimmzettel vorab einsehen oder per Briefwahl abstimmen möchte, kann diesen bei der Gemeinde Sersheim abholen.

Der Fehler soll bei der Druckerei passiert sein, die die Stimmzettel für alle Wahlkreise produzierte. Offenbar wurden versehentlich Stimmzettel des Wahlkreises „Rems-Murr-Kreis“ an die Gemeinde Sersheim, die zum Wahlkreis „Ludwigsburg“ gehört, geliefert. Wie viele falsche Stimmzettel versandt wurden, ist derzeit noch unklar.

Kreiswahlleiter Andreas Eschbach vom Landratsamt Ludwigsburg richtet einen dringenden Appell an alle Wählerinnen und Wähler: „Kontrollieren Sie bitte Ihren Regionalwahl-Stimmzettel sorgfältig. Sollten Sie einen Stimmzettel aus dem falschen Wahlkreis (Rems-Murr-Kreis) erhalten haben, bekommen Sie am Wahlsonntag im Wahllokal den richtigen Stimmzettel. Wenn Sie den korrekten Stimmzettel vor dem Wahlsonntag einsehen oder noch per Briefwahl abstimmen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre Wohnortgemeinde, um den Stimmzettel auszutauschen. Sollten Sie bereits per Briefwahl gewählt haben und unsicher sein, ob Sie für den richtigen Wahlkreis abgestimmt haben, melden Sie sich bitte ebenfalls bei Ihrer Gemeindeverwaltung. Sie erhalten dann die Möglichkeit, erneut für die Regionalwahl und den richtigen Wahlkreis zu wählen.“ Der zuvor eingesandte Stimmzettel wird für ungültig erklärt.

Alle Wahlberechtigten in Sersheim erhalten zusätzlich ein Informationsschreiben von ihrer Gemeindeverwaltung mit weiteren Hinweisen zum Vorgehen und den Kontaktdaten der Gemeinde.

red

Tragödie in Schorndorf: Zwei Tote bei Hochwasser entdeckt

Schorndorf – Tragische Entdeckung: Bei dem Hochwasser in Baden-Württemberg sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Am Montagmittag kam es in der Mühlstraße in Schorndorf-Miedelsbach zu einem tragischen Vorfall. Einsatzkräfte der Feuerwehr, die mit Abpumparbeiten in einem durch Hochwasser vollgelaufenen Keller beschäftigt waren, entdeckten zunächst eine, später eine zweite tote Person.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen Mann und eine Frau, berichtet das Polizeipräsidium in Aalen. Die Identität der beiden Personen konnte bisher noch nicht zweifelsfrei geklärt werden. Auch die genaue Todesursache ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und arbeitet intensiv daran, die Umstände des Todes zu klären.

red

Unwetter sorgt für Chaos in Süddeutschland: Fernzüge aus Stuttgart betroffen

München – Aufgrund von Unwetterschäden kommt es in Süddeutschland auch am Montag weiter zu Zugausfällen im Nah- und Fernverkehr. München sei zurzeit mit Fernverkehrszügen aus Richtung Stuttgart, Würzburg und Nürnberg nicht anfahrbar, teilte die Bahn mit.

Hinzu kommen einzelne weitere Zugausfälle nördlich/westlich des Störungsgebietes. Bei den noch verkehrenden Zügen komme es zu einer sehr hohen Auslastung, so das Unternehmen. Konkret sind die Strecken “München – Nürnberg – Erfurt – Berlin”, “Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – Augsburg – München”, “Stuttgart – Mannheim – Frankfurt(M)”, “München – Lindau – Bregenz – Zürich”, “Karlsruhe – Stuttgart – Crailsheim – Nürnberg” und “Augsburg – Kempten(Allgäu) – Oberstdorf” von Ausfällen betroffen.

Alle Fahrgäste, die bis einschließlich Sonntag ein Ticket für eine Reise im Zeitraum Sonntag bis Montag gekauft haben und diese aufgrund der Unwetterschäden verschieben möchten, können ihr Ticket laut Bahn zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung wurde aufgehoben. Das Ticket gelte dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen könnten kostenfrei storniert werden, teilte der Konzern mit. Aktuell gehe man davon aus, dass die Einschränkungen auch am Montag weiter andauern werden.

Die Hochwasserlage im Süden bleibt unterdessen auch am Montag weiter angespannt. Der Deutsche Wetterdienst hatte zwar in der Nacht alle bestehenden Unwetterwarnungen aufgehoben, allerdings gibt es vor allem in Süddeutschland noch gebietsweise schauerartige Regenfälle mit Potenzial für Starkregen. Das gilt vor allem ab Montagmittag südlich der Donau sowie am Bayerwald. Kleinräumig könnten dann auch Unwetter nicht ausgeschlossen werden, so der DWD.

Betroffen von dem aktuellen Hochwasserereignis sind vor allem Teile von Bayern und Baden-Württemberg. So wird zum Beispiel in Esslingen am Neckar eine Überflutung von Teilen der Innenstadt befürchtet – zum Schutz wurde ein provisorischer Damm gebaut. Im baden-württembergischen Ostalbkreis wurden Menschen in mehreren Gemeinden evakuiert. Im bayerischen Landkreis Pfaffenhofen brach derweil am Morgen ein weiterer Damm bei Manching. Die Bewohner vor Ort wurden aufgefordert, die Erdgeschosse in ihren Häusern und Wohnungen zu verlassen und höhere Stockwerke aufzusuchen.

red

Unwetterwarnung: Süddeutschland erwartet ergiebigen Dauerregen – mögliche Hochwassergefahr

Offenbach – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor ergiebigem Dauerregen im Süden Deutschlands. Betroffen seien Teile der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, teilten die Meteorologen am Donnerstag in Offenbach mit.

Dabei könne es zu Überflutungen von Kellern und Straßen kommen. Auch Hochwasser in Bächen und Flüssen sowie Überschwemmungen von Straßen und Erdrutsche seien als mögliche Auswirkungen des Unwetters, hieß es.

Die aktuellen Warnungen gelten für die Zeit von Freitag um 0 Uhr an das gesamte Wochenende hindurch. Eine Verlängerung der Warnungen beziehungsweise eine Ausdehnung auf weitere Gebiete sei möglich.

Hintergrund ist den Meteorologen zufolge der Beginn einer 24- bis 48-stündigen Unwetterlage im Süden und später der Mitte Deutschlands mit unwetterartigen Regenmengen. Im weiteren Verlauf verlagern sich laut DWD die Schwerpunkte der Niederschläge von Bayern und Baden-Württemberg bis Samstag und Sonntag nordwärts nach Mitteldeutschland.

red

Inflation in Baden-Württemberg stabil: Mai-Teuerungsrate bleibt bei 2,1 Prozent

Wiesbaden – Die bundesweite jährliche Inflationsrate, die sich zuletzt im April seitwärts bei 2,2 Prozent bewegt hatte, hat sich im fünften Monat des Jahres wohl erneut kaum verändert. Darauf deuten erste Zahlen aus den Bundesländern hin, die bereits am Mittwochmorgen veröffentlicht wurden.

Demnach blieb die jährliche Teuerung der Verbraucherpreise in Hessen im Mai bei 1,9 Prozent. In Baden-Württemberg blieb der Verbraucherpreisindex bei 2,1 Prozent, in Niedersachsen stagnierte die jährliche Inflation ebenfalls bei 2,1 Prozent. In NRW lag sie bei 2,5 Prozent (Vormonat: 2,3 Prozent) und in Bayern kletterte sie von 2,5 Prozent im April auf 2,7 Prozent im Mai.

Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – fällt teilweise deutlich höher aus. In NRW liegt der Wert im Mai bei 3,2 Prozent, in Hessen bei 2,8 Prozent und in Bayern bei 3,4 Prozent.

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die vorläufige Schätzung für die bundesweite Inflationsrate im Laufe des Tages, in der Regel gegen 14 Uhr. Die endgültigen Zahlen kommen Mitte des Monats, dabei gibt es aber nur sehr selten Änderungen.

red

Löchgau: Polizei nimmt mutmaßlichen Baustellendieb fest nach spektakulärem Einsatz

Löchgau – Am frühen Morgen des 24. Mai 2024 wurde ein 35 Jahre alter Mann von Einsatzkräften der Polizei in Löchgau vorläufig festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, einen Diebstahl im besonders schweren Fall begangen zu haben. Ein aufmerksamer Zeuge hatte gegen 1.30 Uhr verdächtige Personen im Bereich einer Baustelle in der Mathilde-Planck-Straße beobachtet. Diese Personen sollen arbeitsteilig Baumaschinen und Werkzeugkoffer vom Baustellengelände über den Bauzaun befördert und an der angrenzenden Straße abgelegt haben.

Nachdem der Zeuge die Polizei alarmiert hatte, flüchteten die Verdächtigen. Trotz einer intensiven Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, konnten weitere verdächtige Personen bislang nicht ermittelt werden. Jedoch gelang es den Einsatzkräften, den 35-jährigen Tatverdächtigen versteckt hinter einem Fahrzeug zu entdecken und vorläufig festzunehmen.

Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fand ein Polizeibeamter unter anderem einen Fahrzeugschlüssel, der zu einem PKW gehörte, der unweit des Tatorts abgestellt war. Der PKW wurde daraufhin sichergestellt. Da der Tatverdächtige keinen festen Wohnsitz hat, wurde er am Freitagvormittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt.

Der Haftrichter erließ einen Haftbefehl, setzte diesen in Vollzug und wies den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an, während die Suche nach weiteren Verdächtigen fortgesetzt wird.

red

Verwendete Quelle:

Staatsanwaltschaft Heilbronn / Polizeipräsidium Ludwigsburg

Polizei muss in Kornwestheim einen renitenten Radfahrer überwältigen

Kornwestheim – Am Sonntag gegen 23:05 Uhr hatten Beamte des Polizeireviers Kornwestheim einen Zwischenfall mit einem 24-jährigen Mann zu bewältigen. In der Pflugfelder Straße meldeten Zeugen der Polizei einen gestürzten Radfahrer, der den Eindruck eines Alkoholisierten machte. Als die Polizeistreifen eintrafen, fanden sie den 24-jährigen Mann am Boden sitzend vor. Als sie versuchten, ihn zu kontrollieren, weigerte er sich, seine Personalien anzugeben, und griff unvermittelt eine Polizistin an. Die Beamten mussten den Mann zwangsweise zu Boden bringen, woraufhin er sich heftig wehrte.

Der 24-Jährige wurde vorläufig festgenommen und in einen Streifenwagen gesetzt, doch auch dort setzte er seinen Widerstand fort. Es wird vermutet, dass er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Schließlich musste er einer Blutentnahme unterzogen werden, wobei er die eingesetzten Beamten beleidigte, bedrohte und erneut versuchte, sie zu attackieren. Die Nacht verbrachte der 24-Jährige in den Gewahrsamseinrichtungen des Polizeireviers Kornwestheim.

Durch die Widerstandshandlungen erlitten vier Einsatzkräfte leichte Verletzungen.

red

11- und 15-Jähriger Opfer von Angriff in Gerlingen – Täter flüchtig

Gerlingen – Am Donnerstagnachmittag wurden zwei Jugendliche hinter einem Discounter in der Mathildenstraße Opfer einer körperlichen Auseinandersetzung. Gegen 17:30 Uhr wurden ein elfjähriger und ein 15-jähriger Junge von drei bislang unbekannten Tätern attackiert.

Der Vorfall begann der Polizei zufolge, als der elfjährige Junge unvermittelt von einem der Täter geschlagen wurde, wodurch er zu Boden ging und leichte Verletzungen erlitt. Der 15-jährige Begleiter des Jungen griff ein und überwältigte den Angreifer, wobei auch er leichte Verletzungen davontrug. Mehrere jugendliche Zeugen griffen helfend ein.

Im weiteren Verlauf erschienen zwei weitere Täter, die mit Messern bewaffnet waren. Sie forderten die Umstehenden auf, sich zu entfernen. Anschließend flüchteten alle drei Täter über die Goethestraße in Richtung Weilimdorfer Straße.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  • Der erste Angreifer ist etwa 160 bis 170 cm groß, hat dunkle Haare und trug eine graue Jacke, einen grauen Pullover, weiße Schuhe und eine dunkle Hose. Er führte eine Bauchtasche mit sich.
  • Der zweite Täter ist etwa 165 cm groß, hat braune Haare mit grauen Strähnen im Stirnbereich und trug eine schwarze Jacke mit gelben und violetten Mustern sowie eine Brille.
  • Der dritte Täter ist zwischen 180 und 185 cm groß, trug eine rote Jacke mit Kapuze, graue Hosen, weiße Schuhe und eine schwarze Bauchtasche.

Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls, insbesondere die Jugendlichen, die helfend eingegriffen haben, sich zu melden. Hinweise nimmt das Polizeiposten Gerlingen unter der Telefonnummer 07156 9449-0 oder per E-Mail an ditzingen.prev@polizei.bwl.de entgegen.