Interaktiver Bericht zu Inklusion und Teilhabe im Kreis Ludwigsburg übergeben

LUDWIGSBURG. Einen neuen Ansatz verfolgt der aktuelle Bericht „Inklusion und Teilhabe gestalten“ des Landratsamtes. Neben der gedruckten Ausgabe gibt es ein in- teraktives Dokument, das als digitaler Wegweiser Fachinformationen mit direkt hinter- legten Karten koppelt.

„Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung sind erfreulicherweise als Themen mitten in der Gesellschaft angekommen“. Mit diesen Worten stellte Landrat Dietmar Allgaier den rund 80-seitigen Bericht im Sozialausschuss des Kreistags vor. Die Kreistagsmitglieder lobten den Leitfaden als „echtes Meisterwerk“. Der im Dezernat Soziales, Jugend und Familie unter Beteiligung verschiedenster Akteure und des „Beirats Landkreis Ludwigsburg inklusiv“ erstellte Bericht gibt Antworten auf zentrale Fragen in wichtigen Lebensbereichen gleicher- maßen für Betroffene und ihre Familien wie für die Politik und die Fachöffentlichkeit. In manchen Bereichen sei der Landkreis bereits gut aufgestellt. Heiner Pfrommer, Sozialdezer- nent verwies hier besonders auf die Konzeption „Inklusive Kita“. Christiane Keuter, Sozial- planerin beim Landkreis führte aus, wie Weichen für mehr Inklusion gestellt werden können. Dazu gehören flexiblere Unterstützungsangebote ebenso wie eine offene Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung.

Inklusion in der Kindheit stellt Fragen von Betreuung und Bildung in den Mittelpunkt. Selbstbestimmte Wohnformen und Arbeit sind zentrale Fragen für junge Erwachsene, wäh- rend das Kapitel „Älter werden mit Behinderung“ ein bislang wenig beachtetes Problemfeld erschließt. Die „Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und digitalisierten Leben“ ist ein Lebensbereich, der für alle Bevölkerungsgruppen relevant ist. Spezielle Kapitel befassen sich mit der Situation „Leben mit einer psychischen Erkrankung“ und „Leben mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung“.

Erstmals wurden im Teilhabebericht die Fachinformationen mit interaktiven Karten gekop- pelt. So werden in übersichtlicher Form die Angebote im Landkreis Ludwigsburg mit allen Kontaktdaten und weiterführenden Informationen dargestellt. „Damit bieten wir die Voraus- setzungen für eine lebendige Informationsplattform und laden ein, diese gemeinsam zu nut- zen“, stellt Landrat Allgaier fest.

Der Bericht „Inklusion und Teilhabe gestalten mit interaktiven Karten und weiterführenden Links ist auf der Homepage des Landkreises www.landkreis-ludwigsburg.de/de/soziales- jugend-familie/behinderung-psychiatrieerfahrung/inklusion/ abrufbar.

29-Jähriger Audi-Fahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß mit Lkw

Ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte sowie rund 90.000 Euro Sachschaden forderte am Mittwochmorgen ein Verkehrsunfall auf der K 1685 zwischen Enzweihingen und Oberriexingen.

Der 29-jährige Fahrer eines Audi war den polizeilichen Ermittlungen zufolge gegen 07:30 Uhr von der B 10 kommend in Richtung Oberriexingen unterwegs. Nach etwa 400 Metern setzte er im Verlauf einer langgezogenen Rechtskurve zum Überholen eines vorausfahrenden Sattelzuges an und prallte dabei vermutlich ungebremst mit dem entgegenkommenden Lkw eines 57-Jährigen zusammen. Beide Fahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der 29-Jährige zog sich schwerste Verletzungen zu und verstarb wenig später in einem Krankenhaus. Der schwerverletzte Lkw-Fahrer und der 44-jährige Beifahrer im Audi wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.

An der Unfallstelle waren neben der Polizei 51 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit zehn Fahrzeugen, drei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Mitarbeitende der Straßenmeisterei Vaihingen an der Enz übernahmen die Absperrungsmaßnahmen. Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die K 1685 bis gegen 12:30 Uhr in beiden Richtungen gesperrt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Galerie

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Ludwigsburg und Marbach

Am heutigen Nachmittag, gegen 16:55 Uhr, kam es auf der L1100 zwischen Ludwigsburg und Marbach auf Höhe Neckarweihingen zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

Dabei fuhr ein 26-jähriger Seat-Lenker, der in Richtung Marbach unterwegs war, aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einer 79-jährigen Fiat-Lenkerin. Anschließend streifte der 26-Jährige noch seitlich einen BMW, der von einem 20-Jährigen gelenkt wurde. Dieser wurde nicht verletzt. Der 26-jährige Seat-Lenker kam anschließend von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Baum und wurde dabei leicht verletzt. Die 79-jährige Fiat-Lenkerin wurde beim Aufprall schwer verletzt und musste von der Feuerwehr Ludwigsburg, die mit 7 Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften vor Ort war, aus dem Fahrzeug befreit werden. Die beiden Verletzten wurden vom Rettungsdienst, der mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz war, in Krankenhäuser eingeliefert.

Die L1100 zwischen Ludwigsburg und Marbach wurde während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Es kam daraufhin zu Verkehrsbehinderungen rund um Neckarweihingen. Beim Unfall entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 33.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Kornwestheim: Festgenommener 16-Jähriger stellt sich als Vermisster heraus

Am Montag stellten Beamte des Polizeireviers Kornwestheim gegen 22:30 Uhr im Rahmen einer Streifenfahrt drei Personen in der Hermannstraße in Kornwestheim fest. Einer der Jugendlichen war zuvor als Vermisst gemeldet.

Ein 16-Jähriger aus der Gruppe ergriff bei einer Personenkontrolle der Polizei auf einem grauen Mountainbike die Flucht. Bei der Verfolgungsfahrt stellten sich die beiden anderen Personen aus der Gruppe vor den Streifenwagen, sodass die Beamten den jungen Radfahrer zunächst aus den Augen verloren. Als die Personen vor dem Streifenwagen schließlich den Weg freimachten, konnte die Verfolgung wiederaufgenommen werden. Das Fahrrad wurde schließlich auf dem Gehweg in der Friedrichstraße liegend aufgefunden. Im Rahmen der Fahndung wurde der 16-Jährige in einem Hinterhof in einem Treppenabgang sitzend entdeckt und vorläufig festgenommen. Bei der Fahrt zum Revier räumte der Jugendliche einen Fahrraddiebstahl ein. In der Folge wurde festgestellt, dass der Jugendliche, der derzeit in einer Wohngruppe untergebracht ist, vermisst wird. Der Jugendliche wurde noch in der Nacht zu seiner Wohngruppe gebracht.

Der Besitzer des Mountainbikes, ein graues Cube, Typ levelnine race 318, ist derzeit noch nicht bekannt. Dieser wird gebeten, sich beim Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium:

Mit 210 km/h unterwegs: Polizei unterbindet Rennen auf Autobahn und weitere Meldungen aus der Region

BAB 81/ Möglingen: Kraftfahrzeugrennen unterbunden

Im Rahmen einer Laser-Geschwindigkeitsmessung wurde am Sonntag gegen 23:55 Uhr auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg Süd und Ludwigsburg Nord ein vermeintliches Fahrzeugrennen unterbunden. Ein 23-jähriger BMW-Fahrer wurde bei erlaubten 120 km/h dicht gefolgt von einem anderen PKW mit über 210 km/h gemessen. Bei beiden PKW handelt es sich vermutlich um Mietwagen. Der 23-Jährige wurde im Bereich der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord gestoppt und kontrolliert. Gegen ihn wird wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Da der Fahrer eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt, wurde eine Sicherheitsleistung von 950 Euro erhoben.

 

Oberriexingen: Unfall auf der Kreisstraße 1639

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, sucht dringend Zeugen, die einen Unfall beobachten konnten, der sich bereits am 08. Oktober gegen 14.10 Uhr auf der Kreisstraße 1639 zwischen Großsachsenheim und Oberriexingen ereignete. Ein 21 Jahre alter BMW-Fahrer soll hinter drei weiteren Fahrzeugen in Richtung Oberriexingen unterwegs gewesen sein und diese im Bereich einer Kurve überholt haben. Es kam zu einem Zusammenstoß zwischen dem BMW-Fahrer und einem ihm entgegenkommenden 33-jähriger Skoda-Lenker. Beide Fahrzeuge waren im Anschluss nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 12.500 Euro. Aufgrund unterschiedlicher Angaben zum Unfallhergang bittet die Polizei insbesondere die drei Fahrzeuglenker, die überholt worden sein sollen, sich zu melden.

 

Ludwigsburg-Poppenweiler: Straßenlaterne abgeknickt – Unfallflucht

Eine umgeknickte Straßenlaterne im Einmündungsbereich der Lammgasse und der Haldenstraße in Poppenweiler hinterließ ein unbekannter Fahrzeuglenker am Montag zwischen 07:10 Uhr und 08:10 Uhr. Die Laterne hing derart in eine Grundstückseinfahrt, dass es den Anwohnern nicht möglich war, mit ihren Fahrzeugen auszufahren. Zeugen gaben an, sie hätten im fraglichen Zeitraum einen Lkw gehört. Eventuell hat dieser Lkw beim Rangieren die Laterne umgefahren und sich anschließend ohne Weiteres vom Unfallort entfernt. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, bittet Zeugen, die Angaben zum Verursacher machen können, sich zu melden.

 

Erligheim: Wohnungseinbruch

In der Nacht zum Montag wurde in der Nähe des Spielplatzes Fuchsloch am Ortsrand Erligheims in eine Wohnung eingebrochen. Die unbekannten Täter machten sich zunächst an einer Terrassentür zu schaffen, an der jedoch der Rollladen herunter gelassen war. Vermutlich aufgrund dessen ließen sie von dieser Tür ab und hebelten letztlich eine Tür im Untergeschoss auf. Anschließend durchsuchten sie die Wohnung. Hinter dem Haus wurden einige Sparschweine aufgebrochen aufgefunden. Diese dürften aus dem Einbruch stammen. Der genaue Wert des Diebesguts ist bislang noch nicht bekannt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehreren Hundert Euro belaufen. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Kirchheim am Neckar, Tel. 07143 891060, zu melden.

 

Korntal-Münchingen: Display einer Paketbox entwendet

In der Nacht zum Montag wurden das Display und die Steuerung einer Paketbox in der Mirander Straße in Korntal entwendet. Das Diebesgut hat einen Wert von knapp 600 Euro. Der Polizeiposten Korntal-Münchingen, Tel. 0711 8399020, bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Ausschreitungen bei Fußball-Spiel in Höpfigheim

Am Sonntag kam es gegen 15.00 Uhr zu einem Tumult auf dem Fußballplatz in Höpfigheim. Die Mannschaften des GSV Höpfigheim und des FC Marbach waren gegeneinander angetreten.

Vermutlich nach einem Foul in der Nachspielzeit soll es zu Streitereien zwischen den Spielern gekommen sein. Nachdem sich auch Betreuer und Zuschauer auf das Spielfeld begaben und es zu tumultartigen Szenen gekommen sei, wurde das Spiel abgepfiffen. Zunächst lösten sich die Ausschreitungen auf. Doch kurze Zeit später kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung unter den Spielern, wobei ein 18-Jähriger von einem noch unbekannten Spieler ins Gesicht geschlagen und verletzt wurde. Ein Rettungswagen musste hinzugezogen werden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

RKH Klinikum Ludwigsburg zählt zu den größten Unfallversorgern Deutschlands

Jedes Jahr erleiden rund 30.000 Menschen einen so schwerwiegenden Unfall, dass sie als schwerverletzte Patienten in einer Klinik versorgt werden müssen. Die Faktoren Zeit und Qualität spielen hierbei eine große Rolle. Eine schnelle und kompetente Versorgung durch Experten unterschiedlicher medizinischer Fachgebiete kann dazu beitragen, dass der Patient überlebt und das Ausmaß lebenslanger Folgeschäden geringer ausfällt. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) jedes Jahr einen Bericht zu den Daten schwerverletzter Patienten, die in Kliniken behandelt wurden. Dem Jahresbericht 2021 liegen die Daten von 629 Kliniken aus Deutschland, 23 Kliniken aus Österreich, 16 Kliniken aus Belgien und 11 Kliniken aus der Schweiz zugrunde.

Wie schon in den Vorjahren erreichte die Klinik für Unfall-, Wiederherstellungschirurgie und Orthopädie im RKH Klinikum Ludwigsburg trotz pandemiebedingter Einschränkungen ein sehr gutes Ergebnis. Sie erhielt bereits im April nach einem Zertifizierungsverfahren, bei dem personelle, apparative und räumliche Voraussetzungen überprüft wurden, wiederholt die Anerkennung als sogenanntes Überregionales Traumazentrum. Das RKH Klinikum Ludwigsburg zählt damit neben Universitätskliniken zu den bundesweit wenigen großen Zentren der höchsten Unfallversorgungsstufe. „Die hervorragenden Ergebnisse des Jahresberichts der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie haben wir nur erreicht, weil alle an der Versorgung eines Schwerverletzten beteiligten Ärzte und Pflegekräfte im RKH Klinikum Ludwigsburg sowie die Rettungsdienste eng und bestens zusammenarbeiten“, so Professor Dr. Markus Arand Ärztlicher Direktor der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im RKH Klinikum Ludwigsburg.

red

 

Pkw-Fahrer erfasst Passantin auf Gehweg: 20-Jährige schwer verletzt – Begleitung rettet sich mit Sprung

Am Freitag gegen 19:45 Uhr kam es in Großsachsenheim in der Ludwigsburger Straße zu einem folgeschweren Verkehrsunfall. Ein 38-Jähriger fuhr mit seinem Pkw Peugeot aus einem Tankstellengelände auf die Ludwigsburger Straße und wollte nach rechts in Richtung Stadtmitte weiterfahren. Hierbei übersah er die aus Richtung Bietigheim kommende 52-Jährige mit ihrem VW Multivan und kollidierte mit der rechten Seite des VW.

Durch die Fahrgeschwindigkeit des VW wurde der Peugeot seitlich beschleunigt und in Richtung Gehsteig abgewiesen, wo sich zu diesem Zeitpunkt zwei 18- und 20-jährige Fußgängerinnen befanden. Während der Peugeot die 20-Jährige erfasste und schwer verletzte konnte sich die 18-Jährige durch einen Sprung zur Seite retten und kam mit einem Schock davon. Im Anschluss prallte der Peugeot noch gegen eine Mauer, wo er ebenfalls Sachschaden verursachte. Nachdem sie von einem Notarzt behandelt wurde, musste die 20-jährige Fußgängerin mit schweren Beinverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die 18-Jährige sowie die VW-Lenkerin wurden glücklicherweise nur leichtverletzt.

An den Fahrzeugen sowie an der Mauer entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.000 Euro. Da bei dem 38-jährigen Unfallverursacher der Verdacht bestand, er könnte Betäubungsmittel konsumiert haben, wurde bei ihm eine Blutprobe entnommen. Zur Absicherung und Unfallsachbearbeitung waren eine Streife des Polizeireviers Vaihingen/Enz sowie eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und einem Rettungswagen vor Ort.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Bauarbeiten auf A81: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Ludwigsburg-Nord und Pleidelsheim

An den Wochenenden vom 15. bis zum 17. Oktober 2021 und vom 22. bis zum 24. Oktober 2021, jeweils von Freitagabend, ab ca. 19:30 Uhr, bis Sonntagnachmittag, voraussichtlich 16 Uhr wird auf der A 81 zwischen Ludwigsburg-Nord und Pleidelsheim in Fahrtrichtung Heilbronn die Fahrbahn saniert: Die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest erneuert auf rund 650 Metern im Bereich Freiberg den Asphaltbelag.

Um den Verkehr möglichst wenig zu belasten, werden die Arbeiten am Tag sowie in der Nacht durchgeführt, so die Autobahn GmbH. Außerdem soll die entsprechende Baustellen-Verkehrsführung tageszeitenabhängig eingerichtet werden. Tagsüber stehen auf der Fahrbahn Heilbronn im Bereich Freiberg jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. In der verkehrsärmeren Zeit zwischen 22.00 Uhr und ca. 7.30 Uhr wird an beiden Wochenenden auf einen Fahrstreifen reduziert. Sonntags, ab ca. 16:00 Uhr, stehen wieder alle Fahrstreifen wie gewohnt zur Verfügung.

red

Alkoholisierter 52-Jähriger verursacht bei Verkehrsunfall 40.000 Euro Schaden und was sonst noch in der Region los war

Vaihingen an der Enz-Ensingen: alkoholisierter BMW-Fahrer hinterlässt 40.000 Euro Sachschaden

Mit einer Blutentnahme und der Beschlagnahme seines Führerscheins endete für einen 52 Jahre alten BMW-Fahrer am Mittwoch kurz nach Mitternacht in der Mangoldstraße in Ensingen die Fahrt. Der Mann befuhr zunächst die Gündelbacher Straße aus Richtung des Rosentalwegs kommend. Dort kam er, vermutlich da er sich alkoholisiert hinter das Steuer gesetzt hatte, nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen am Straßenrand stehenden Peugeot. Anschließend setzte er die Fahrt fort, bog nach rechts in die Mangoldstraße ab und kollidierte mit zwei weiteren geparkten Autos, einem Mercedes und einem Seat. Hierauf war der BMW nicht mehr fahrbereit und blieb liegen. Ein Anwohner hatte zwischenzeitlich die Polizei verständigt. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass der 52-Jährige unter Alkoholeinfluss stehen könnte, worauf er einen Atemalkoholtest durchführte. Dieser erbrachte ein Ergebnis von über zwei Promille. Im Anschluss musste sich der BMW-Fahrer einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der BMW musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 40.000 Euro belaufen.

 

BAB 81/Steinheim an der Murr: Regen auf der A81 – Unfall mit 32.500 Euro Sachschaden

Am Dienstag kam ein 48 Jahre alter Fahrer eines Mercedes gegen 21:40 Uhr auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim vermutlich da er seine Geschwindigkeit bei starkem Regen nicht angepasst hatte, nach links von der Fahrbahn ab. Der PKW kollidierte in der Folge mit der Mittelleitplanke und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Die Fahrzeugfront des Mercedes ragte jedoch in die mittlere Spur hinein. In der Folge prallte ein 37-jähriger Citroën-Fahrer, der die mittlere Spur befuhr, gegen den Mercedes. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt wird der Sachschaden auf etwa 32.500 Euro geschätzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

 

BAB 81/Gerlingen: alkoholisiert auf der Autobahn unterwegs

Am Dienstag gegen 18:50 Uhr beobachteten Zeugen auf der Bundesautobahn 8 von München kommend zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg einen auffällig fahrenden Mazda. Dieser soll Schlangenlinien gefahren sein und auch einen Audi touchiert haben. Im Rahmen der Fahndung konnte die 29 Jahre alte Mazda-Fahrerin im stockenden Verkehr auf der Bundesstraße 10 festgestellt werden. Während der polizeilichen Kontrolle nahmen die Beamten Alkoholgeruch wahr. Eine Atemalkoholkontrolle deutet darauf hin, dass sie mit beinahe zwei Promille im Straßenverkehr unterwegs gewesen sein könnte, sodass eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet wurde. Der Mazda wurde abgeschleppt und der Führerschein beschlagnahmt. Der Gesamtsachschaden wird nach jetzigem Stand der Ermittlungen auf etwa 1.250 Euro geschätzt.

 

BAB 81/Möglingen: Anhängerrad beschädigt Frontscheibe eines Sattelzugs

Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg ermittelt gegen einen noch unbekannten Fahrzeuglenker, der am Dienstagabend zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und -Nord ein PKW-Anhänger-Rad verloren hat. Gegen 20.15 Uhr war ein 48 Jahre alter Sattelzugfahrer zwischen den beiden Anschlussstellen unterwegs. Dieser bemerkte das auf der Fahrbahn herum springende Rad, konnte diesem jedoch nicht mehr ausweichen. Das Rad prallte im weiteren Verlauf auf der Beifahrerseite gegen die Frontscheibe und blieb darin stecken. Der 48-Jährige wurde glücklicherweise nicht verletzt. Der Sattelzug war in der Folge jedoch nicht mehr fahrbereit. Wenig später meldete sich ein Mercedes-Fahrer, dem das Rad auf der gleichen Strecke gegen die Front seines Fahrzeugs geprallt war und diese beschädigt hatte. Bislang ist nicht bekannt, woher das Rad stammt. Es könnte sich während der Fahrt von einem Anhänger gelöst haben oder aufgrund fehlender Ladungssicherung verloren wurden sein. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht derzeit noch nicht fest. Die Polizei, Tel. 0711 6869-0, sucht Zeugen.

 

Winzerhausen: Holzbalken auf der Fahrbahn verloren, Polizei sucht Zeugen

Am Dienstag gegen 18:45 Uhr verlor ein unbekannter Geländewagen, der von Großbottwar über die Kreisstraße 1676 Richtung Winzerhausen unterweg swar, einen Holzbalken von der Ladefläche seines Anhängers. Eine 45 Jahre alte Fahrzeuglenkerin fuhr über diesen Holzbalken, wodurch ihr Ford beschädigt wurde. Die genaue Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Das Polizeirevier Marbach am Neckar bittet Zeugen, die weitere Informationen zu dem unbekannten Fahrzeug haben, sich unter der Tel. 07144 900-0 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg