Schwerer Frontalcrash bei Ludwigsburg fordert drei Verletzte und 80000 Euro Sachschaden

Fast 80 000 Euro und drei verletzte Personen ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls zweier Pkw, der sich am Sonntagnachmittag zwischen Ludwigsburg-Poppenweiler und Remseck-Hochdorf ereignete.

Was war passiert?

Ein 26-jähriger Mercedeslenker befuhr am Sonntagnachmittag gegen 14.20 Uhr die Kreisstraße 1673 von Ludwigsburg-Poppenweiler kommend in Richtung Remseck-Hochdorf. Laut Zeugenaussage kam dieser vermutlich in Folge nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Hier prallte er frontal mit dem aus Richtung Remseck-Hochdorf kommenden Pkw Mercedes zusammen. Die 78-jährige Fahrerin und deren 56-jährige Beifahrerin wurden durch den Aufprall leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Der 26-jährige Mercedesfahrer zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu.

Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 80.000 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste die Kreisstraße 1673 für circa zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

red

Amoklauf Großübung an Marbacher Schule

Ein außergewöhnlich hohes Aufkommen an Einsatzkräften und Fahrzeugen herrschte am Samstag bereits in den frühen Morgenstunden rund um die Tobias-Mayer-Gemeinschaftsschule in Marbach am Neckar. Grund hierfür war eine groß angelegte Übung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.

Angenommene Ausgangslage für die Übung war die Meldung über einen Schüler, der im Friedrich-Schiller-Gymnasium mit einer Schusswaffe Amok laufe. „Ausgehend von dieser Übungslage wurden nach und nach die Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst alarmiert“, erklärt die Übungsleiterin und Leiterin des fiktiven Polizeieinsatzes, Polizeirätin Marleen Walheim. Schwerpunkt der Übung war nicht die Intervention, also die Überwältigung des Täters, sondern vielmehr die Erfassung, Betreuung und Zusammenführung von Opfern und Angehörigen während und nach dem Einsatz. „In solch herausragenden Einsatzlagen ist ein professionelles Betreuungsmanagement ein erfolgskritischer Faktor für die Bewältigung der Lage“, so Walheim. „Dabei umfasst die Betreuung auch die eigenen Einsatzkräfte, da solche Einsätze für die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte eine hohe psychische Belastung darstellen“. Neben der Betreuung waren auch kriminalpolizeiliche Ermittlungen Bestandteil der Übung. Polizeipräsident Burkhard Metzger war selbst vor Ort, um sich ein Bild vom Übungsverlauf zu machen. „Lebensbedrohliche Einsatzlagen wie die hier angenommene Amok-Tat sind äußerst komplex und dynamisch und erfordern ein Zusammenspiel aller beteiligten Organisationen und Einsatzkräfte. Mit solchen Übungen wollen wir Abläufe und Strukturen überprüfen und die organisationübergreifende Zusammenarbeit optimieren. Das ist wichtig, um für einen Ernstfall gut gerüstet zu sein“, erläutert Burkhard Metzger. DRK-Kreisbereitschaftsleiter Dietmar Müller pflichtete ihm bei und betonte seinerseits die Bedeutung der Übung. „Nach drei Jahren Zwangspause wegen Corona haben wir endlich wieder die Chance, gemeinsam mit der Polizei alle unserer Einsatzgruppen an einer zentralen Übung zu aktivieren und die Zusammenarbeit zu üben“, freute sich Müller.

Im Übungseinsatz waren etwa 100 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sowie umliegender Präsidien. Das DRK war mit rund 300 Einsatzkräften und 65 Einsatzfahrzeugen vertreten. Über 100 Statistinnen und Statisten von Polizei und DRK übernahmen die Rolle von Verletzten, Betroffenen, Medienvertretern und anderen Personen. Eine Übungsleitung sorgte für den Gesamtablauf und spielte Lageentwicklungen ein, zahlreiche Beobachter sammelten Informationen aus dem Übungseinsatz und brachten ihre Erkenntnisse in die Abschlussbesprechung ein. Dem Übungsszenario zufolge sollten betroffene Personen aus dem Friedrich-Schiller-Gymnasium ebenso wie deren Angehörige zur Tobias-Mayer-Gemeinschaftsschule gebracht werden, um dort registriert sowie entsprechend den Erfordernissen betreut und medizinisch versorgt zu werden. Der größte Teil der Betreuung fand dabei im Schulgebäude statt, während verletzte Personen auf einem eigens errichteten Behandlungsplatz erstversorgt und anschließend vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung abtransportiert wurden. Im Einsatz war zudem die Rettungshundebereitschaft des DRK, die mit ihren Mantrailer-Hunden zu Ausbildungszwecken die Suche nach einer geflüchteten Person simulierte. Als Herausforderung stellte sich das Zusammenspiel der zahlreichen Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Behörden und Organisationen dar, insbesondere der Austausch von Daten und Informationen zu Personen oder der Lageentwicklung. Insgesamt zogen alle Beteiligten eine positive Bilanz. „Die Übung verlief reibungslos. Dennoch wurden auch Fehler erkannt, welche im Nachgang aufgearbeitet werden“, fasste der beim DRK für die Übung verantwortliche Marco Ferraro nach Einsatzende zusammen. Auch Polizeirätin Marleen Walheim, die im täglichen Dienst das Polizeirevier Sindelfingen leitet, zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden. „Die Übung hat gezeigt, wie gut und professionell die Einsatzkräfte an der Bewältigung der Lage gearbeitet haben. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, an welchen Stellen die Zusammenarbeit noch optimiert werden kann. Diese Erkenntnisse werden wir gemeinsam mit dem DRK nachbereiten und bei zukünftigen Einsätzen beachten“, erklärte Marleen Walheim nach Ende der Übung.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Brennender Lkw führt zu Vollsperrung der A81

Am frühen Samstagmorgen gegen 03:15 Uhr meldeten mehrere Anrufer einen brennenden Lkw auf der BAB 81 in Fahrtrichtung Stuttgart, kurz nach der Anschlussstelle Mundelsheim. Die Zugmaschine des 35-jährigen Fahrers hatte im Motorraum angefangen zu brennen und entwickelte sich zum Vollbrand. Die eingesetzte Feuerwehr konnte den Brand glücklicherweise unter Kontrolle bringen, bevor das Feuer auf den Anhänger, welcher mit Reinigungsmittel beladen war, übergreifen konnte. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.

Auf Grund der Löscharbeiten musste die Richtungsfahrbahn Stuttgart für ca. 30 Minuten voll gesperrt werden. Im Zuge der Abschlepp- und Reinigungsarbeiten waren danach weiterhin der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt. Die Sperrung des rechten Fahrstreifens wird noch bis etwa 08:30 Uhr andauern. Zu nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen kam es dabei bislang nicht. Der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 25.000 EUR.

red

Gegen Windschutzscheibe geschleudert: Radfahrer flüchtet nach Kollision mit Pkw

In Ludwigsburg fuhr ein Radfahrer nach Angaben der Polizei am Freitag gegen 19:00 Uhr mit seinem E-Bike die Hauffstraße und missachtete dabei an der Einmündung zur Mörikestraße die Vorfahrt eines von rechts kommenden Fiat. Der 42 Jahre alte Fahrer des Fiat konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und erfasste den Radfahrer mit der linken Fahrzeugfront.

In der Folge wurde er über die Motorhaube abgewiesen und prallte gegen die Windschutzscheibe. Direkt nach dem Zusammenstoß reparierte der Radfahrer sein E-Bike notdürftig und stieß es dabei mehrmals gegen einen am Straßenrand geparkten VW und beschädigte diesen ebenfalls. Im Anschluss entfernte er sich unerlaubt in Richtung Albrechtstraße.

Laut Zeugenaussagen war der Fahrradfahrer vermutlich alkoholisiert und unfallbedingt leicht verletzt. Der Radfahrer konnte in der daraufhin eingeleiteten Fahndung nicht mehr festgestellt werden. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf 6000 EUR geschätzt. Das Polizeirevier Ludwigsburg bittet Zeugen sich unter der 07141/185353 zu melden.

red

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg vor dem Wochenende aus

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Freitagmittag in der Summe vorläufig 208 (Vortag: 257) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz steigt leicht auf 155. Am Donnerstag lag der Wert bei 150,5. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 748. (Stand: 04.11.22 – 12Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert steigt und liegt bei 4,6 (Vortag: 3,8). (Stand: 03.11.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten sinkt laut dem Gesundheitsamt um 12 auf 150. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 03.11.2022)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag) Stand: 03.11.22

Affalterbach ( 2.027 | 2 )
Asperg ( 5.385 | 11 )
Benningen am Neckar ( 2.434 | 0 )
Besigheim ( 5.541 | 10 )
Bietigheim-Bissingen ( 19.017 | 16 )
Bönnigheim ( 3.520 | 1 )
Ditzingen ( 10.306 | 12 )
Eberdingen ( 2.642 | 1 )
Erdmannhausen ( 2.103 | 1 )
Erligheim ( 1.095 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 6.204 | 6 )
Freudental ( 1.115 | 1 )
Gemmrigheim ( 2.146 | 3 )
Gerlingen ( 7.286 | 19 )
Großbottwar ( 3.429 | 10 )
Hemmingen ( 3.367 | 1 )
Hessigheim ( 1.043 | 0 )
Ingersheim ( 2.531 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 2.863 | 4 )
Korntal-Münchingen ( 7.988 | 12 )
Kornwestheim ( 14.093 | 28 )
Löchgau ( 2.349 | 6 )
Ludwigsburg ( 37.479 | 40 )
Marbach am Neckar ( 6.614 | 4 )
Markgröningen ( 5.188 | 5 )
Möglingen ( 4.639 | 3 )
Mundelsheim ( 1.374 | 0 )
Murr ( 2.619 | 2 )
Oberriexingen ( 1.162 | 1 )
Oberstenfeld ( 3.110 | 1 )
Pleidelsheim ( 2.523 | 3 )
Remseck am Neckar ( 11.207 | 13 )
Sachsenheim ( 7.138 | 7 )
Schwieberdingen ( 5.060 | 4 )
Sersheim ( 2.005 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 5.028 | 6 )
Tamm ( 4.606 | 5 )
Vaihingen an der Enz ( 12.063 | 18 )
Walheim ( 1.306 | 0 )

red

Am 5. November ist die Fahrt mit Bus und Bahn im Nahverkehr Stuttgart kostenlos

Vier Samstage in 2022 mit dem kostenlosen ÖPNV in Zone 1 des Stuttgarter Verkehrsverbundes: Die vierte und damit vorerst letzte Freifahrt in diesem Jahr ist in Stuttgart am kommenden Samstag, 5. November, anlässlich der langen Einkaufsnacht in Stuttgart. Auch die Bevölkerung im Umland soll mit ermäßigten Ticketpreisen in die Landeshauptstadt gelockt werden.

Am Samstag, 5. November ist die Fahrt mit dem (öffentlichen) Nahverkehr in ganz Stuttgart kostenlos – zum Beispiel für einen Besuch der „Langen Einkaufsnacht“ in der Stuttgarter Innenstadt. Ein vielseitiges Rahmenprogramm im öffentlichen Raum und Ladenöffnungszeiten bis 22 Uhr sorgen für ein besonderes Shopping-Erlebnis, gibt die VVS in Mitteilung bekannt.

Wer an dem Wochenende in der Zone 1 – dazu gehört neben Stuttgart auch Fellbach und Korntal-Münchingen – unterwegs ist, braucht in Regionalbahn, S-Bahn, Stadtbahn, Zacke, Standseilbahn und Busse nichts zu bezahlen: Denn am Samstag, 5. November, ist die Fahrt im Nahverkehr in Stuttgart kostenlos, so die VVS.

Ein Highlight in diesem Jahr: Zwischen 12 und 22 Uhr wird es auf dem Schlossplatz direkt vor dem Kunstmuseum einen großen „Energy-Dancefloor“ mit einem bunten Programm an Tänzerinnen und Tänzern aus den verschiedensten Bereichen geben. Auch Besucher können beim Tanzen, etwas Gutes tun. Während die Tänzer sich auf dem Energy-Dancefloor bewegen, erzeugt er Strom anstatt ihn zu verbrauchen.

Auch alle, die aus der Region zum Beispiel zum Shoppen in die Stuttgarter Innenstadt kommen, zahlen weniger. Wer normalerweise zum Beispiel ein EinzelTicket für zwei Zonen braucht, um nach Stuttgart zu kommen (z. B. von Ludwigsburg, Esslingen oder Waiblingen), dem reicht am 5. November 2022 ein Ticket für eine Zone, so die VVS.

Mit dieser Aktion sollen die Menschen dazu angeregt werden, Bus und Bahn in die Innenstadt zum Beispiel zum Einkaufen und Bummeln zu fahren, teilt der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) mit. Die Mindereinnahmen in Höhe von 250.000 Euro werden von der Stadt Stuttgart übernommen. Der Gemeinderat hat insgesamt vier kostenlosen ÖPNV-Samstagen zugestimmt. Die letzte Freifahrt in diesem Jahr ist in Stuttgart am 5. November anlässlich der langen Einkaufsnacht.

Hier geht es zum Tarifzonenplan der VVS:

Bitte anklicken: Tarifzonenplan

red

Die aktuellen Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Donnerstagmittag in der Summe vorläufig 257 (Vortag: 564) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz steigt leicht auf 150,5. Am Mittwoch lag der Wert bei 145,6. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 2 auf mindestens 748. (Stand: 03.11.22 – 12Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert sinkt deutlich und beträgt 3,8 (Vortag: 5,1). (Stand: 02.11.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten steigt laut dem Gesundheitsamt um 7 auf 162. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 02.11.2022)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag) Stand: 02.11.22

Affalterbach ( 2.025 | 7 )
Asperg ( 5.374 | 6 )
Benningen am Neckar ( 2.434 | 4 )
Besigheim ( 5.531 | 34 )
Bietigheim-Bissingen ( 19.001 | 49 )
Bönnigheim ( 3.519 | 10 )
Ditzingen ( 10.294 | 21 )
Eberdingen ( 2.641 | 6 )
Erdmannhausen ( 2.102 | 7 )
Erligheim ( 1.094 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 6.198 | 23 )
Freudental ( 1.114 | 4 )
Gemmrigheim ( 2.143 | 6 )
Gerlingen ( 7.267 | 23 )
Großbottwar ( 3.419 | 4 )
Hemmingen ( 3.366 | 10 )
Hessigheim ( 1.043 | 4 )
Ingersheim ( 2.529 | 7 )
Kirchheim am Neckar ( 2.859 | 8 )
Korntal-Münchingen ( 7.976 | 23 )
Kornwestheim ( 14.065 | 24 )
Löchgau ( 2.343 | 10 )
Ludwigsburg ( 37.439 | 83 )
Marbach am Neckar ( 6.610 | 19 )
Markgröningen ( 5.183 | 6 )
Möglingen ( 4.636 | 15 )
Mundelsheim ( 1.374 | 2 )
Murr ( 2.617 | 6 )
Oberriexingen ( 1.161 | 5 )
Oberstenfeld ( 3.109 | 18 )
Pleidelsheim ( 2.520 | 2 )
Remseck am Neckar ( 11.194 | 24 )
Sachsenheim ( 7.131 | 25 )
Schwieberdingen ( 5.056 | 13 )
Sersheim ( 2.003 | 4 )
Steinheim an der Murr ( 5.022 | 19 )
Tamm ( 4.601 | 4 )
Vaihingen an der Enz ( 12.045 | 28 )
Walheim ( 1.306 | 4 )

red

Knapp 60 Motorroller und E-Bikes seit Juli entwendet – Ludwigsburger Polizei bittet um Mithilfe

Die Polizei ermittelt wegen einer großen Diebstahlserie von Motorrollern und E-Bikes in der Region Ludwigsburg. Seit Juli wurden bereits knapp 60 Zweiräder entwendet. Jetzt haben die Ermittler erste Erfolge bekanntgegeben und bitten die Bevölkerung um Mithilfe.

Das sagt das Polizeipräsidium Ludwigsburg zur Diebstahlserie: 

In den letzten Monaten kam es in und um Ludwigsburg vermehrt zu Diebstählen von Motorrollern und vereinzelt auch e-Scootern. Knapp 60 Fälle verzeichnete das Polizeipräsidium Ludwigsburg seit Juli 2022 in Ludwigsburg, davon ereigneten sich allein im Oktober rund 30 Taten.

Der räumliche Schwerpunkt lag dabei auf dem Stadtgebiet Ludwigsburg, jedoch waren auch Fälle in den Stadtteilen zu verzeichnen, insbesondere in Eglosheim. Hinzu kommen noch an die 20 Sachverhalte in Marbach am Neckar und den umliegenden Gemeinden sowie einzelne Fälle in Kornwestheim. Der Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich und könnte sogar noch höher sein, da möglicherweise nicht alle Diebstähle tatsächlich auch bei der Polizei angezeigt wurden. Die gestohlenen Fahrzeuge wurden teilweise in der Folge wieder aufgefunden. Mutmaßlich wurden sie so lange gefahren, bis der Tank oder die Batterie leer war, und anschließend einfach zurückgelassen. Zum Teil waren die Roller stark beschädigt durch Stürze oder mutwillige Sachbeschädigung, in einigen Fällen fehlten die Kennzeichen oder waren Kennzeichen anderer zuvor entwendeter Roller angebracht. Die schwerpunktmäßig beim Polizeirevier Ludwigsburg laufenden Ermittlungen führten bereits zu ersten Erfolgen. So konnte zwischenzeitlich nachvollzogen werden, dass offenbar eine lockere Gruppierung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlicher personeller Zusammensetzung hinter dem größten Teil der Diebstähle steckt. Insgesamt zwölf Personen aus Ludwigsburg, Marbach am Neckar und Bietigheim-Bissingen konnten bislang als Tatverdächtige identifiziert werden. Alle sind bereits polizeibekannt, männlich und zwischen 13 und 16 Jahren alt. Darüber hinaus konnten auch zwei erwachsene Einzeltäter ermittelt werden, die mit den besagten Jugendlichen mutmaßlich nicht in Verbindung stehen.

Die Ermittlerinnen und Ermittler gehen davon aus, dass über die bislang bekannten Tatverdächtigen hinaus noch weitere Personen an den Diebstählen beteiligt waren. Für die nach wie vor andauernden Ermittlungen bittet das Polizeipräsidium Ludwigsburg daher darum, alle Diebstähle von Motorrollern oder e-Scootern zur Anzeige zu bringen, auch wenn die jeweiligen Fahrzeuge nur einen geringen Wert haben oder wieder aufgefunden wurden. Zudem nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg unter der Tel. 07141 18-5353 jederzeit sachdienliche Hinweise im Zusammenhang mit den Rollerdiebstählen entgegen. Zur Verhinderung von Diebstählen rät die Polizei, die Roller möglichst an sicheren Orten wie zum Beispiel Garagen oder Kellerräumen abzustellen. Motorroller sollten zudem immer mit dem Lenkradschloss sowie einer zusätzlichen Sicherung gegen Wegnahme geschützt werden.

red

Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg weiter rückläufig

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Mittwochmittag in der Summe vorläufig 564 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz sinkt auf 145,6. Am Montag lag der Wert bei 151,8. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 746. (Stand: 02.11.22 – 12Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert sinkt deutlich und beträgt 5,1. (Stand: 31.10.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten sinkt laut dem Gesundheitsamt um 10 auf 155. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 31.10.2022)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag) Stand: 31.10.22

Affalterbach ( 2.018 | 0 )
Asperg ( 5.368 | 0 )
Benningen am Neckar ( 2.430 | 0 )
Besigheim ( 5.497 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 18.952 | 0 )
Bönnigheim ( 3.509 | 0 )
Ditzingen ( 10.273 | 0 )
Eberdingen ( 2.635 | 0 )
Erdmannhausen ( 2.095 | 0 )
Erligheim ( 1.093 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 6.175 | 0 )
Freudental ( 1.110 | 0 )
Gemmrigheim ( 2.137 | 0 )
Gerlingen ( 7.244 | 0 )
Großbottwar ( 3.415 | 0 )
Hemmingen ( 3.356 | 0 )
Hessigheim ( 1.039 | 0 )
Ingersheim ( 2.522 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 2.851 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 7.953 | 0 )
Kornwestheim ( 14.041 | 0 )
Löchgau ( 2.333 | 0 )
Ludwigsburg ( 37.356 | 0 )
Marbach am Neckar ( 6.591 | 0 )
Markgröningen ( 5.177 | 0 )
Möglingen ( 4.621 | 0 )
Mundelsheim ( 1.372 | 0 )
Murr ( 2.611 | 0 )
Oberriexingen ( 1.156 | 0 )
Oberstenfeld ( 3.091 | 0 )
Pleidelsheim ( 2.518 | 0 )
Remseck am Neckar ( 11.170 | 0 )
Sachsenheim ( 7.106 | 0 )
Schwieberdingen ( 5.043 | 0 )
Sersheim ( 1.999 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 5.003 | 0 )
Tamm ( 4.597 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 12.017 | 0 )
Walheim ( 1.302 | 0 )

red

53-Jähriger wird im Hotel mit Messer schwer verletzt – Täter (61) festgenommen

Ditzingen. In einem Hotel, das aktuell als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, kommt es Samstag zwischen zwei Männern zu einem Streit. Im Laufe der Auseinandersetzung zückt ein 61-Jähriger ein Messer und verletzt den Kontrahenten im Brustbereich schwer.

Was war passiert?

Mit schweren Verletzungen wurde ein 53 Jahre alter Mann in der Nacht zum Samstag vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er gegen 02:00 Uhr in eine Auseinandersetzung in Ditzingen verwickelt war. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge war es zwischen dem 53-Jährigen und einem 61 Jahre alten Mann in einem Hotel in der Stettiner Straße, das momentan als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, zunächst zu verbalen Streitigkeiten gekommen.

Im weiteren Verlauf soll der 61-Jährige ein Messer eingesetzt und mit diesem den 53-Jährigen im Brustbereich erheblich verletzt haben. Die von anderen Bewohnern alarmierten Polizeibeamten konnten den Tatverdächtigen kurz darauf widerstandslos vorläufig festnehmen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 61-Jährige am Samstag einem Haftrichter beim Amtsgericht Waiblingen vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, setzte ihn in Vollzug und wies den ukrainischen Staatsangehörigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

red