Enkeltrick-Betrug per WhatsApp: 72-jährige Frau aus Eberdingen Opfer von skrupellosen Tätern

Eine 72-jährige Frau aus Eberdingen fiel am Donnerstagnachmittag skrupellosen Betrügern zum Opfer. Die Täter gaben sich laut einem Polizeibericht per WhatsApp als ihre Tochter aus und täuschten vor, dass ihr Handy in die Toilette gefallen sei und sie eine neue Nummer habe. Im weiteren Verlauf des Chats forderte die vermeintliche Tochter die Frau auf, zwei Überweisungen auf von ihr genannte Konten zu tätigen.

Die arglose 72-Jährige überwies daraufhin wie gefordert mehrere Tausend Euro auf die genannten Konten. Erst nachdem sie den Betrug bemerkte, erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Die Täter sind bislang unbekannt.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der Masche des sogenannten “Enkeltricks” und bittet insbesondere ältere Menschen um erhöhte Vorsicht. In der Regel geben sich die Betrüger als nahestehende Personen aus und versuchen, ihre Opfer zur Überweisung von Geldbeträgen zu bewegen. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets Rücksprache mit den betroffenen Personen zu halten und im Zweifel die Polizei zu verständigen.

red

 

Die aktuellen Corona-Zahlen am Samstag für den Landkreis

Quelle: RKI

Laut dem RKI wurden im Kreis Ludwigsburg insgesamt 37 neue Fälle gemeldet.. Am Vortag waren es 33 neue Fälle. Die aktuelle Inzidenz liegt bei 35,4. Am Freitag betrug der Wert 36,2.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Kreis Ludwigsburg wird mit mindestens 765 angegeben. (Stand: 11.03..2023, 03:11 Uhr).

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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen bundesweit vorläufig 6.943 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 16,1 Prozent oder 1.336 Fälle weniger als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 50,3 auf heute 49,6 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 243.200 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 52.500 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 122 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 660 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 94 Todesfällen pro Tag (Vortag: 91).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 169.057. Insgesamt wurden bislang 38,26 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

(Stand: 11.03..2023, 03:11 Uhr)

red

VW-Golf verursacht Unfall auf A81 und flüchtet – Zeugen gesucht

Am frühen Freitagmorgen ereignete sich auf der Bundesautobahn 81 in Fahrtrichtung Stuttgart ein schwerer Verkehrsunfall zwischen den Autobahnanschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang und dem flüchtigen Verursacher geben können.

Gegen 06:55 Uhr befuhren eine 30-jährige Skoda-Lenkerin sowie ein dahinterfahrender 24-jähriger Volvo-Lenker den linken Fahrstreifen in Richtung Stuttgart. Plötzlich wechselte ein unbekanntes Fahrzeug, mutmaßlich ein dunkler VW Golf, die Fahrspur nach links und übersah dabei vermutlich den Skoda der 30-Jährigen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste die Skoda-Fahrerin stark abbremsen, woraufhin der Volvo-Fahrer vermutlich zu spät reagierte und auf den Skoda auffuhr. Der Volvo-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde von einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Der unbekannte Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten und sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Sowohl der Skoda als auch der Volvo waren nach dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Mundelsheim rückte mit zwei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften an die Unfallstelle aus. Während der Unfallaufnahme musste der linke Fahrstreifen gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet nun dringend um Hinweise von Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben oder Angaben zum flüchtigen Unfallverursacher machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de entgegen.

red

Unbekannter Hund beißt Siebenjährige in Asperg – und was sonst noch im Landkreis geschah

Asperg. Am vergangenen Donnerstagnachmittag wurde ein siebenjähriges Mädchen von einem Hund gebissen, während sie auf ihren Vater im Eingangsbereich der Friedrich-Hölderlin-Schule in Ludwigsburg-Asperg wartete Die Polizei wurde erst im Nachgang verständigt.

Der Hund befand sich laut dem Polizeibericht in Begleitung einer noch unbekannten Frau und war angeleint. Während die Frau sich mit einem ebenfalls noch unbekannten Mann unterhielt, sprang der Vierbeiner das Mädchen an und schnappte nach ihren Haaren. Der Vater des Mädchens, ein 41-jähriger Mann, kam hinzu und zog seine Tochter von dem Hund weg. Die Frau bemerkte dies und entschuldigte sich bei ihm. Das Mädchen erlitt leichte Verletzungen.

Die Polizei bittet nun um Hinweise von Zeugen, die sich zum Tatzeitpunkt im Eingangsbereich der Schule aufgehalten haben. Die Frau wird als etwa 30 Jahre alt, dünn und blond beschrieben und soll ungefähr 170 cm groß sein. Sie trug ein hellgrünes Stirnband und eine bunte Jacke. Der Hund wird als schwarz-weiß und etwa 40 cm hoch beschrieben. Personen, die weitere Angaben zu der Frau machen können oder den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07141 15001-70 oder per E-Mail: kornwestheim.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Sachsenheim-Großsachsenheim: nach Unfallflucht sucht Polizei Zeugen und Gefährdete

Auf der Landesstraße 1125 zwischen Bietigheim-Bissingen und Großsachsenheim kam es am Donnerstagabend auf Höhe eine Tankstelle zu einem Unfall, zu dem die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg noch Zeugen sucht. Gegen 19.40 Uhr wurde auf dem linken der beiden vorhandenen Fahrstreifen in Richtung Großsachsenheim ein Mini festgestellt, der offensichtliche Unfallschäden aufwies. Nach derzeitiger Ermittlungen kam die noch unbekannte Person, die den PKW lenkte, aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn auf die dort vorhandene Verkehrsinsel ab und prallte gegen diese Verkehrseinrichtung. Der PKW kam rund 100 Meter dahinter zum Stehen. Die Fahrerin oder der Fahrer ließ den Mini mit Vaihinger Kennzeichen (VAI-), der stark beschädigt worden war, im Anschluss kurzerhand unabgesichert auf der linken Spur stehen und machte sich davon. Der entstandene Gesamtsachschaden wird derzeit auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zu der Person geben können, die ihn gelenkt hat, oder durch den stehenden Mini gefährdet wurden, melden sich unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail: stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de bei der Polizei. Die Ermittlungen dauern an.

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Vaihingen an der Enz: Auffahrunfall mit 12.000 Euro Sachschaden

Vermutlich da er sich alkoholisiert hinter das Steuer seines PKW gesetzt hat, war ein 30 Jahre alter Ford-Lenker am Donnerstag gegen 17.20 Uhr in der Stuttgarter Straße in Vaihingen an der Enz in einen Unfall verwickelt. Aufgrund eines Rückstaus mussten eine 39 Jahre alte Mazda-Lenkerin und hinter ihr eine 20-jährige BMW-Fahrerin bis zum Stillstand abbremsen. Der 30-Jährige bemerkte dies wohl zu spät, fuhr auf den BMW auf und schob ihn gegen den Mazda. Während der Unfallaufnahme stellten die beiden Beamten des Polizeireviers Vaihingen an der Enz fest, dass der 30-Jährige nicht angeschnallt war. Darüber hinaus nahmen die Polizisten Atemalkoholgeruch wahr und der Fahrer war weder standsicher noch konnte er sich klar artikulieren. Da er keinen Atemalkoholtest durchführen wollte, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 12.000 Euro geschätzt.

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BAB 81 Korntal-Münchingen: Unfall mit LKW

Am Mittwoch ist es gegen 07:55 Uhr auf der Autobahn 81 an der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen zu einem Unfall zwischen einem Lkw und einem Pkw gekommen. Der 67-jährige Fahrer eines Mercedes befuhr den Beschleunigungsstreifen der Autobahn 81 in Richtung Stuttgart und wollte auf den rechten Fahrstreifen der Durchgangsfahrbahn wechseln. Hierzu fuhr er vor den verkehrsbedingt stehenden Lkw eines 28-Jährigen, konnte jedoch aufgrund des dichten Verkehrs nicht vollständig die Spur wechseln, musste vor dem Lkw anhalten und kam so im toten Winkel zum Stehen. Der 28-jährige Lkw-Fahrer konnte den vor ihm stehenden Pkw nicht erkennen, fuhr an und kollidierte mit dem Mercedes. Beide Fahrzeuglenker blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 12.000 Euro. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Die aktuellen Corona-Zahlen am Freitag für den Landkreis

Quelle: RKI

Laut dem RKI wurden im Kreis Ludwigsburg insgesamt 33 neue Fälle gemeldet.. Am Mittwoch waren es 65 neue Fälle. Die aktuelle Inzidenz liegt bei 36,2. Am Mittwoch betrug der Wert 37,1.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Kreis Ludwigsburg wird mit mindestens 765 angegeben. (Stand: 10.03..2023, 03:11 Uhr).

Wegen der aktuellen Entwicklung der Pandemie und gesunkener Nachfrage nach Informationen hat das Landratsamt zum 23. Dezember den Betrieb des Corona-Dashboards und der Corona-Hotline eingestellt.

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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 7.829 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 38 Prozent oder 4.788 Fälle weniger als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 52,3 auf heute 50,3 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 241.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 50.500 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 127 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 639 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 91 Todesfällen pro Tag (Vortag: 90).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 168.935. Insgesamt wurden bislang 38,25 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

(Stand: 10.03..2023, 03:11 Uhr)

red

Polizeibericht: Was in Ludwigsburg und der Region los war

Marbach. Eine 55-jährige Frau wurde am Mittwoch gegen 11:50 Uhr an einer Bushaltestelle in der Schillerstraße in Marbach am Neckar mutmaßlich Opfer einer Körperverletzung. Ein bislang unbekannter Mann soll sie ins Gesicht geschlagen haben und dabei eine Verletzung am Auge verursacht haben. Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar und werden von der Polizei ermittelt.

Das Polizeirevier Marbach am Neckar bittet nun um die Mithilfe von Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Personen, die zur Tatzeit an der Bushaltestelle waren, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Das Polizeirevier Marbach am Neckar ist unter der Telefonnummer 07144 900-0 oder per E-Mail unter marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de erreichbar.

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Pleidelsheim: Frau fährt gegen Hauswand

Am Mittwoch kam es gegen 15:40 Uhr in der Gottlob-Gussmann-Straße in Pleidelsheim zu einem Unfall. Eine 47-Jährige Mercedes-Lenkerin befuhr die Gottlob-Gussmann-Straße in Fahrtrichtung “Am Imberloch”. Auf Höhe der Benzstraße kam sie mutmaßlich aufgrund von Unaufmerksamkeit nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in Folge dessen eine Böschung neben der Fahrbahn hinunter. Schlussendlich prallte ihr Fahrzeug gegen eine Hauswand. Am Mercedes entstand ein Schaden von rund 12.000 Euro, das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Am Haus wurden ein Fenster und die zugehörige Fensterbank beschädigt, der genaue Schaden muss noch ermittelt werden. Die Mercedesfahrerin wurde glücklicherweise nicht verletzt.

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Möglingen: Unbekannte zündeln in Tiefgarage

Mutmaßlich vier bislang unbekannte Kinder haben am Mittwoch gegen 16:35 Uhr in einer Tiefgarage in der Teckstraße in Möglingen gezündelt und hierbei ein Feuer aus Kartonagen, Holzscheiten und Zeitungen gelegt. Das Feuer konnte durch einen Zeugen bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden, ohne dass es auf das Gebäude oder Fahrzeuge überschlug. Ob hierbei ein Sachschaden entstand ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Anwohnern waren bereits im Vorfeld auf die noch unbekannten Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren aufmerksam geworden, als sie außerhalb des Hauses die Kartonagen in der Hand hatten und die Holzscheite von einem anderen Grundstück in die Tiefgarage trugen. Die Freiwillige Feuerwehr Möglingen rückte mit vier Fahrzeugen und 21 Wehrkräften aus. Der Polizeiposten Asperg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter Telefon 07141 150017-0 oder per E-Mail an kornwestheim.prev@polizei.bwl.de.

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Gerlingen: Autofahrerin genötigt und beleidigt – Polizei sucht Zeugen

Das Polizeirevier Ditzingen sucht Zeugen einer Nötigung, die sich am Mittwoch gegen 14.00 Uhr im Bereich der Leonberger Straße in Gerlingen zugetragen hat. Die 58-jährige Fahrerin eines Mini befuhr die Leonberger Straße in Richtung Gerlingen und überholte hierbei einen Audi mit Waiblinger Zulassung (WN). Kurz vor dem Ortseingang Gerlingen nötigte der bislang unbekannte Audi-Lenker die Dame mit Hupe und Lichtsignal und überholte sie anschließend, um unmittelbar danach bis zum Stillstand abzubremsen und so auch die Minifahrerin zum Bremsen zu nötigen. Daraufhin stieg der Audi-Lenker aus, beleidigte die Frau und stieg wieder in sein Fahrzeug. Kurz nach dem Vorfall kam der Mini-Fahrerin in der Kreuzung zur Hans-Keil-Straße der Audi nochmals entgegen und stellte sich ihr in den Weg. Der Audi-Fahrer fotografierte dem Anschein nach die Frau mit seinem Mobiltelefon und fuhr dann in unbekannte Richtung davon. Bei dem Fahrer des mutmaßlich dunklen Audi vom Typ A3 soll es sich um einen zirka 40-jährigen Fahrer mit dunklen kurzen Haaren gehandelt haben. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ditzingen unter Telefon 07156 4352-0 oder E-Mail ditzingen.prev@polizei.bwl.de in Verbindung zu setzen.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Shampoo der Zukunft: Sachsenheimer Schülerinnen begeistern bei JUGEND GRÜNDET mit ihrer Geschäftsidee

Beim JUGEND GRÜNDET Pitch Event am 22. März 2023 in München präsentieren insgesamt zehn Schülerteams ihre innovativen Geschäftsideen einer hochkarätigen Jury. Die Jugendlichen sind unter den besten 30 von 868 Teams, die im Online-Wettbewerb JUGEND GRÜNDET einen eigenen Businessplan geschrieben haben. Mit dabei ist auch ein Team mit vier Schülerinnen aus Sachsenheim.

Katharina Krug, Aleyna Yapici, Amelie Cercaci und Jule Mengler besuchen das Evangelische Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim. Im bundesweiten Schülerwettbewerb JUGEND GRÜNDET, der seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, haben die Schülerinnen ihre Geschäftsidee „Margarita“ entwickelt. „Margaritas“ sind Shampoo-Kugeln aus veganem Geliermittel, deren Hülle sich bei der Haarwäsche auflöst und die perfekte Portionsgröße für einen Waschgang hat. Dank dem enthaltenen Bio-Calcium aus Muschelschalen führt es zu kräftigerem und vollerem Haar. Betreut werden die vier von ihrem Lehrer Timo Schuh.

Als eines von zehn Teams werden sich die Gymnasiastinnen beim JUGEND GRÜNDET Pitch Event in München dem Urteil der hochkarätigen Jury stellen. Jedes der Teams hat drei Minuten, um mit seinem Pitch (Kurzpräsentation) die Expertinnen und Experten von seiner Geschäftsidee zu überzeugen. Dafür brauchen die Jugendlichen neben ihren innovativen Geschäftsideen auch perfektes Timing und Präsentationstalent. Das Ziel ist die Direktqualifikation für das JUGEND GRÜNDET Bundesfinale im Juni in Stuttgart.

In vier Monaten von der Idee zum Businessplan

Von September bis Januar hatten die Jugendlichen Zeit, um eine Geschäftsidee zu entwickeln und einen Businessplan auszuarbeiten: Was ist unser Angebot? An welche Zielgruppe richten wir uns? Was wird es kosten und welche Konkurrenz haben wir? Viele Jugendliche lassen sich bei der Ideenentwicklung von ihren ganz persönlichen Erfahrungen und den kleinen und gro- ßen Herausforderungen ihres Alltags inspirieren.

Am stärksten sind auch in diesem Jahr wieder IT-Themen vertreten und viele Businesspläne beschäftigen sich mit dem wichtigen Thema Nachhaltigkeit. Beliebt bei den Jugendlichen sind außerdem die Themengebiete Food, Hardware & Robotics, Sport & Freizeit, Fashion & Lifestyle sowie Haus & Garten.

Neuer Rekord: 868 Businesspläne eingereicht

Insgesamt haben sich 868 Teams an der JUGEND GRÜNDET Businessplan-Phase beteiligt und einen Businessplan eingereicht. Das ist auch für den Schülerwettbewerb JUGEND GRÜNDET, der seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird und in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, ein neuer Rekord. Die Steigerung zum Vorjahr liegt bei knapp 20 Prozent. Die Teams mit den besten Businessplänen wurden zu den Pitch Events eingeladen.

Pitch Event Teams aus neun Bundesländern

Zwei weitere Pitch Events finden in Münster (16. März) und Berlin (29. März) statt. Die 29 Pitch Event Teams, insgesamt sind es 80 Schülerinnen und Schüler, kommen aus neun Bundesländern. Besonders stark vertreten sind Hessen mit acht Teams, Baden-Württemberg mit sieben und Nordrhein-Westfalen mit fünf Teams. Aus Bayern haben es zwei, aus Rheinland- Pfalz drei und aus Sachsen, Thüringen, Niedersachsen und Brandenburg jeweils ein Team zu den Pitch Events geschafft. Der Großteil der Schülerinnen und Schüler besucht allgemeinbil- dende Gymnasien (22 Teams), sechs Teams kommen von berufsbildenden Schulen und ein Team aus einer Gesamtschule.

JUGEND GRÜNDET Bundesfinale im Juni 2023 in Stuttgart

Wer es bei den Pitch Events auf den ersten Platz schafft, qualifiziert sich direkt für das JUGEND GRÜNDET Bundesfinale, das im Juni 2023 beim Hauptsponsor Porsche in Stuttgart stattfinden wird. Dort wird sich entscheiden, welches Team den Bundessieg und damit die Siegerreise ins Silicon Valley/USA mit nach Hause nimmt.

Um ins Finale zu gelangen, müssen die Teams aber auch in der zweiten Wettbewerbsphase punkten (Planspiel-Phase): Im Online-Planspiel „Start-up Simulator“, unterstützt von der Volkswagen AG, führen die Jugendlichen virtuell ein Unternehmen. Dabei müssen sie sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und sich in Krisen bewähren. Noch bis zum 17. Mai 2023 haben die Teams Zeit, um im Planspiel ihre Management-Qualitäten zu beweisen, indem sie möglichst kluge und nachhaltige Entscheidungen treffen.

Mit innovativen Ideen die Zukunft gestalten

Aus Problemen Lösungen entwickeln und mit innovativen Ideen die Zukunft gestalten, das ist der Kerngedanke von JUGEND GRÜNDET. Der Schülerwettbewerb will Jugendliche fürs Gründen begeistern und die Gründungskompetenzen von Schülerinnen und Schülern stärken. „Wer gründet, kann eigene Ideen umsetzen und die Welt verändern. Dafür braucht es Mut, Kreativität und Gestaltungswillen: All das zeigen Schülerinnen und Schüler jedes Jahr bei JUGEND GRÜNDET!“, so die Projektleitung Franziska Metzbaur.

Die Jury beim Pitch Event in München

Die JUGEND GRÜNDET Pitch Event Jury besteht jedes Jahr aus wechselnden Expertinnen und Experten unterschiedlichster Fachrichtungen. Im Jahr 2023 werden unter anderen vertreten sein: Katrin Bacic (Geschäftsführerin und CSO, Wayra Deutschland GmbH), Rainer Bradl (Betriebswirtschaftlicher Berater, IHK München und Oberbayern), Dr. Mathias Fromberger (Geschäftsführer, FZ Unternehmensgruppe), Philipp Goller (Leiter DHBW-Programm und

kaufmännische Ausbildung, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG), Prof. Dr. Nils Högsdal (Prorektor Innovation, Hochschule der Medien Stuttgart), Prof. Dr. Hanna Hottenrott (Professorin für Innovationsökonomik, TUM), Amelie Sperber (Gründerin und Geschäftsführerin, Supernutural GmbH), Sarah Velte (Director of Recruiting, McKinsey & Company).

Über JUGEND GRÜNDET

Im Online-Wettbewerb JUGEND GRÜNDET durchlaufen Jugendliche innerhalb eines Schuljahres den Prozess der Unternehmensgründung. Erst entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine Geschäftsidee und schreiben einen Businessplan für die Umsetzung (Businessplan-Phase), dann managen sie in einem Unternehmensplanspiel ein Start-up (Planspiel-Phase). Beides läuft rein virtuell und damit völlig risikofrei ab. Das JUGEND GRÜNDET Bundesfinale findet jährlich im Juni statt. Der Hauptpreis für den Bundessieg ist eine geführte Reise ins Silicon Valley (USA). Daneben gibt es thematische Sonderpreise zu gewinnen.

Sponsoren und Förderer

JUGEND GRÜNDET wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von einer Reihe namhafter Sponsoren bei der Bekanntmachung des Wettbewerbs, den Preisen und den Events unterstützt. Hauptsponsor ist die Porsche AG. Gastgeber der Pitch-Events sind im Jahr 2023 die IHK Nord Westfalen (Münster), die IHK für München und Oberbayern (München), und McKinsey & Company (Berlin).

Ausführliche Informationen zum Bundeswettbewerb JUGEND GRÜNDET: www.jugend- gruendet.de

Polizeibericht: Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ditzingen-Hirschlanden: Brennendes Fahrzeug

Aus bislang ungeklärter Ursache hatte ein Fahrzeug der Marke Chrysler am Dienstag um 17:40 Uhr in der Heimerdinger Straße in Ditzingen Feuer gefangen. Die 52-Jährige Fahrzeuglenkerin vernahm nach eigenen Angaben während der Fahrt zunächst ein lauten Schlag aus dem Motorraum, daraufhin fing ihr Fahrzeug auch schon an zu qualmen. Sie konnte es unverletzt abstellen und den Notruf wählen. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Ditzingen rückte mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften aus und konnte das Feuer löschen. Am Auto entstand ein geschätzter Schaden von rund 6.000 Euro und es musste abgeschleppt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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Remseck am Neckar – Aldingen: Fahrzeugteile von abgestelltem LKW gestohlen

Zwei Rückfahrlampen sind zwischen Freitagabend 18:00 Uhr und Dienstagmorgen 06:00 Uhr in der Brückenstraße in Aldingen an einem Lkw abmontiert und entwendet worden. Das Fahrzeug stand im Tatzeitraum am Fahrbahnrand abgeparkt. Der Wert des Diebesgutes beträgt mehrere hundert Euro. Das Polizeirevier Kornwestheim sucht unter Telefon 07154 1313-0 oder per Email kornwestheim.prev@polizei.bwl.de Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.

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Remseck am Neckar – Neckarrems: Zeugen zu Einbruch in der Fellbacher Straße gesucht

Bislang unbekannte Täter brachen in der Nacht von Montag auf Dienstag in ein städtisches Gebäude in der Fellbacher Straße in Neckarrems ein. Auf bislang noch unbekannte Weise verschafften sich die Täter Zutritt zum Gebäude und suchten den Tresorraum des Gebäudes auf. In diesem beschädigten die Täter einen an der Wand angebrachten Elektrokasten. Des Weiteren lösten die Täter die Kabelverbindungen des Tresors. Anschließend flüchteten die unbekannten Täter. Der entstandene Sachschaden ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht unter Tel. 0800 1100225 oder per Mail an hinweis.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

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Vaihingen an der Enz: Zeugen nach Unfallflucht im Pappelweg gesucht

Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag gegen 15:50 Uhr im Pappelweg in Vaihingen an der Enz zugetragen hat. Ein 19-Jähriger befuhr mit seinem Ducati-Motorrad den Pappelweg in Richtung Bahnhofstraße. Zeitgleich fuhr ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker, mutmaßlich mit einem silbernen VW aus der Von-Neurath-Straße, in den Pappelweg ein und missachtete dabei die Vorfahrt des Motorradfahrers. Der 19-Jährige bremste stark ab und verlor dabei die Kontrolle über sein Zweirad, sodass er stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog. Der Fahrer des VW setzte, ohne sich um den Unfall zu kümmern, seine Fahrt in Richtung Oberriexinger Weg fort. Am Motorrad entstand ein Schaden von rund 1.200 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich telefonisch unter 0711 6869-0 oder per E-Mail an stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Die aktuellen Corona-Zahlen am Mittwoch für den Landkreis

Quelle: RKi

Ludwigsburg insgesamt 65. Am Vortag waren es 50 neue Fälle gemeldet. Die aktuelle Inzidenz liegt bei 37,1. Am Vortag betrug der Wert 40,4.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Kreis Ludwigsburg wird mit mindestens 765 angegeben. (Stand: 08.03..2023, 03:11 Uhr).

Wegen der aktuellen Entwicklung der Pandemie und gesunkener Nachfrage nach Informationen hat das Landratsamt zum 23. Dezember den Betrieb des Corona-Dashboards und der Corona-Hotline eingestellt.

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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen bundesweit vorläufig 9.947 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 60 Prozent oder 14.928 Fälle weniger als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 78,5 auf heute 61,4 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 256.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 28.700 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 126 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 623 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 89 Todesfällen pro Tag (Vortag: 90).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 168.709. Insgesamt wurden bislang 38,23 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

(Stand: 08.03..2023, 03:11 Uhr)

red

Mehr als die Hälfte der Mini-Jobs im Landkreis Ludwigsburg in Frauenhand

Die 520-Euro-Arbeit ist weiblich: Von den rund 49.860 Mini-Jobs im Landkreis Ludwigsburg sind 58 Prozent in Frauenhand – in der Nahrungsmittelindustrie liegt der Anteil sogar bei 70 Prozent. Auch bei der Teilzeitarbeit liegen die Frauen vorne: Die rund 54.330 Teilzeitstellen im Kreis Ludwigsburg werden zu 81 Prozent von Frauen gemacht. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten am Dienstag mit. Die NGG Stuttgart beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. Ein Großteil der Vollzeitstellen würden in vielen Branchen nicht von Frauen besetzt.

Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG-Region Stuttgart, spricht von einer „Lohn- und Renten-Falle“: „Teilzeitarbeit bedeutet immer ein schmaleres Portemonnaie – und auch eine kleinere Rente. Und Mini-Jobs bedeuten Mini- Renten.“ Hinzu komme, dass Frauen im Bundesdurchschnitt 7 Prozent weniger pro Stunde verdienten als Männer. Und das bei einer vergleichbaren Qualifikation, Tätigkeit und Erwerbsbiografie, so die NGG Stuttgart. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Es sei daher wichtig, mit einem Tabu zu brechen: „Über Geld redet man nicht. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Beim Lohn sollte man in den Betrieben im Kreis Ludwigsburg aber mal eine Ausnahme machen“, so Hartmut Zacher. Überall dort, wo es einen Betriebsrat gibt, könne der auch die „Lohn- Kommunikation im Unternehmen beleben“. Ansonsten gebe es zwar auch noch einen Rechtsanspruch darauf, zu erfahren, was ein männlicher Kollege in ähnlicher Position verdient. Doch das Entgelttransparenzgesetz gilt lediglich in Betrieben mit mindestens 200 Beschäftigten. „Eine Köchin im Restaurant oder eine Verkäuferin in der Bäckerei haben davon allerdings nichts“, so NGG-Geschäftsführer Zacher. Hier solle die Bundesregierung dringend nachbessern.

Ziel müsse es sein, die Lohnscheren zwischen Männern und Frauen zu schließen. „Wie dick die Lohntüte ist, das darf nicht vom Geschlecht abhängen. Aber auch nicht davon, wie gut jemand das Lohnpokern beherrscht. Beim Lohn für Arbeit muss mehr Fairness her: Wir brauchen ein neues ‚Lohn-Fair-Play‘“, so Hartmut Zacher.

red