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Schwerer Crash auf Landstraße: Motorrad prallt gegen Pkw – Biker schwer verletzt

12. September 2023, Heimerdingen – Hirschlanden – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute gegen 5:50 Uhr auf der Landstraße 1177, als ein Motorradfahrer in Richtung Heimerdingen unterwegs war. Im Kreuzungsbereich mit der Ritterstraße kam es zu einer heftigen Kollision mit einem Kleinwagen, dessen Fahrer auf die L1177 in Richtung Hirschlanden abbiegen wollte.

Das Motorrad prallte mit großer Wucht gegen das linke Vorderrad des Pkw, was dazu führte, dass der Motorradfahrer auf die Straße geschleudert wurde und schwer verletzt liegenblieb. Der eintreffende Rettungswagen, unterstützt von einem Helfer vor Ort, rief aufgrund der Schwere der Verletzungen einen Notarzt hinzu. Nach einer ausführlichen Erstversorgung wurde der verletzte Motorradfahrer in ein Krankenhaus transportiert.

Die Unfallaufnahme wurde vom Verkehrsunfalldienst der Verkehrspolizei Ludwigsburg durchgeführt. Während der Rettungs- und Unfallaufnahmearbeiten musste die Landstraße 1177 zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Anlieferverkehr des nahegelegenen Steinbruchs führte.

red

Warntag Ludwigsburg: Sirenenalarm und Notfalltests am 14. September im Landkreis

Ludwigsburg – Am Donnerstag, dem 14. September, werden um 11 Uhr in den meisten Gemeinden des Landkreises Ludwigsburg die Sirenen ertönen. Dies geschieht im Rahmen des bundesweiten Warntags, auf Anordnung des Landratsamts Ludwigsburg als untere Katastrophenschutzbehörde. Das Ziel dieses Tests ist es, die Funktionsfähigkeit des Alarmierungsnetzes im Katastrophenfall zu überprüfen und die Bürgerinnen und Bürger für das Thema “Warnung der Bevölkerung” zu sensibilisieren, teilt das Landratsamt Ludwigsburg mit.

Test von Sirenen und anderen Warnmitteln

Der bundesweite Warntag dient dazu, die technische Warninfrastruktur zu überprüfen und die Bevölkerung sowie die Medien mit dem Thema Warnung vertraut zu machen. Es werden alle verfügbaren Warnmittel ausgelöst, einschließlich WarnApps und Warnmeldungen über Rundfunk. Rund 100 Sirenen im Landkreis Ludwigsburg werden um 11 Uhr aktiviert, um das Signal “Eine Minute Heulton” zu senden, was im Ernstfall eine unmittelbare Gefahr oder eine bevorstehende Gefahr bedeutet. Die Bevölkerung wird aufgefordert, verschiedene Informationsquellen wie lokale Rundfunksender zu nutzen und den behördlichen Anweisungen zu folgen.

Weitere Sirenenaktivierungen und alternative Warnmethoden

Um 11:45 Uhr werden die Sirenen erneut aktiviert, diesmal mit dem Signal “Eine Minute Dauerton”, was bedeutet, dass keine akute Gefahr mehr besteht. Einige Städte und Gemeinden im Landkreis haben keine Sirenen, während andere nicht ans allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen sind. In diesen Fällen erfolgt die Warnung im Ernstfall durch Lautsprecherwagen, die WarnApp NINA des Bundes und zusätzlich per Cell Broadcast.

Testwarnmeldung des Cell Broadcast-Dienstes

Am bundesweiten Warntag wird auch eine Testwarnmeldung des Cell Broadcast-Dienstes versendet. Cell Broadcast ermöglicht das Versenden von Warnmeldungen an alle Mobilfunkendgeräte in einem bestimmten Abschnitt des Mobilfunknetzes. Dies dient der weiteren Verbesserung des Warnsystems.

red

AMG-Fahrer verursacht Verkehrsunfall nach riskantem Überholmanöver

2. September 2023, Oberriexingen – Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz sucht dringend Zeugen nach einem Verkehrsunfall, der sich am Montagnachmittag nahe Oberriexingen ereignete und auf ein riskantes Überholmanöver zurückzuführen ist.

Was war passiert?

Gegen 14:25 Uhr war ein 31-jähriger Mercedes-Fahrer auf der Kreisstraße 1685 von Enzweihingen in Richtung Unterriexingen unterwegs. In einer unübersichtlichen Rechtskurve versuchte er, mehrere Fahrzeuge vor ihm zu überholen. Dabei setzte er zum Überholen eines 28-jährigen Nissan-Fahrers an. Doch in diesem Moment kam ihm ein 58-jähriger Opel-Fahrer entgegen. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste der Opel-Fahrer stark ab, doch der 31-Jährige zog abrupt zurück hinter den Nissan. Leider war die Lücke zwischen dem Nissan und einem nachfolgenden Pkw zu eng, wodurch es zur Kollision zwischen dem Mercedes des 31-Jährigen und dem Nissan des 28-Jährigen kam.

Der Nissan drehte sich bei der Kollision um die eigene Achse und kam zur Hälfte auf einem angrenzenden Gehweg zum Stillstand. Der Mercedes-Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr nach rechts von der Fahrbahn ab und kam schließlich in einer Böschung zum Stillstand. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 32.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme, bei der die Feuerwehr Unterstützung leistete, musste die Fahrbahn teilweise vollständig gesperrt werden.

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zum riskanten Überholmanöver des 31-Jährigen machen können, sich unter der Telefonnummer 07042 941-0 oder per E-Mail an vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de zu melden. Zudem wird der Fahrer oder die Fahrerin eines Mercedes-Kleinwagens gesucht, der vor dem Nissan fuhr.

red

Besigheim: Motorrad kollidiert mit Steinmauer – 23-Jähriger mit schweren Verletzungen

Besigheim- Ein 23 Jahre alter Motorradfahrer wurde am Sonntag um 22:20 Uhr in Besigheim in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt und erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er derzeit behandelt wird, teilt die Polizei Ludwigsburg am Montag mit.

Der junge Mann war auf der Bundesstraße 27 in Richtung Kammgarnspinnerei unterwegs und hatte zuvor mehrere Fahrzeuge überholt. In einer Linkskurve verlor er mutmaßlich die Kontrolle über sein Motorrad. Als Folge davon kam er von der Fahrbahn ab und geriet auf den Grünstreifen. Dort überquerte er einen Fuß- und Radweg, bevor er schließlich mit einer Steinmauer kollidierte.

Der Sachschaden am Motorrad wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die genauen Umstände des Unfalls werden von den örtlichen Behörden untersucht, um die Ursache des Unfalls festzustellen.

Der junge Motorradfahrer erlitt bei dem Vorfall schwere Verletzungen, die eine umgehende medizinische Versorgung erforderten. Die örtliche Polizei und Rettungskräfte waren rasch vor Ort, um Hilfe zu leisten und den Verletzten ins Krankenhaus zu bringen.

red

Eskalation in Hirschlanden: Polizisten bei Festnahme verletzt

Ditzingen-Hirschlanden – Bei einem Polizeieinsatz in der Schulstraße in Hirschlanden am Dienstag, den 5. September 2023, um 17:40 Uhr, wurden zwei Polizeibeamte verletzt, wobei einer von ihnen vorerst dienstunfähig ist. Ein 32-jähriger Beamter und sein 26-jähriger Kollege waren als Zivilstreife unterwegs und entdeckten einen 18-jährigen Mann im Hof einer Asylunterkunft, gegen den ein Haftbefehl des Amtsgerichts Ludwigsburg vorlag, berichtet die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Ludwigsburg.

Als die Polizisten sich dem 18-Jährigen näherten, wurde er von einem 15-jährigen Jugendlichen gewarnt. Daraufhin versuchte der Ältere zu fliehen und leistete heftigen Widerstand gegen die beiden Beamten, wobei er gebissen haben soll. Der 15-jährige Jugendliche griff ebenfalls ein, indem er einen Beamten von hinten zu Boden riss und den anderen schlug. Ein Beamter setzte Pfefferspray gegen den Jugendlichen ein, um ihn zu stoppen.

Nachdem es den Polizisten gelungen war, den 18-Jährigen auf einem Grünstreifen vor der Unterkunft festzunehmen und ihm Handschellen anzulegen, warf der 15-Jährige einen großen, etwa zwei Kilogramm schweren Stein in Richtung der Beamten. Glücklicherweise verfehlte der Stein die Einsatzkräfte. Später griff der Jugendliche die Polizeibeamten mit einem Stuhl an, und ein 58-jähriger Anwohner griff ein, um den Jugendlichen am Boden festzuhalten. Auch dieser Anwohner erlitt leichte Verletzungen, da der Jugendliche sich gegen das Festhalten wehrte.

Mehrere Streifenwagenbesatzungen trafen vor Ort zur Unterstützung ein. Der 15-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen, und beide jungen Männer wurden in verschiedenen Polizeirevieren in Gewahrsam genommen. Bei der Durchsuchung des 18-Jährigen wurden mehrere Drogeneinheiten gefunden, während beim Jugendlichen keine verdächtigen Gegenstände entdeckt wurden.

Der 32-jährige Beamte wurde ins Krankenhaus gebracht und ist vorübergehend dienstunfähig. Sein jüngerer Kollege erlitt leichte Verletzungen. Der 15-jährige Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 18-jährige deutsche Tatverdächtige, der keinen festen Wohnsitz hat, am Mittwoch einem Haftrichter beim Amtsgericht Ludwigsburg vorgeführt. Dieser erließ einen weiteren Haftbefehl wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen ihn, setzte diesen in Vollzug und wies den jungen Mann in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern weiter an.

red

Kretschmann fordert von Scholz: Mehr Führung und weniger Streit in der Regierung

Stuttgart – Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), hat den Umgang in der Ampelkoalition deutlich kritisiert. Die größte Schwachstelle der Ampelregierung sei “der dauernde öffentliche Streit”, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Samstagausgaben). “Das ist unprofessionell.”

Kretschmann sieht dabei vor allem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in der Pflicht. “Der Regierungschef darf es nicht immer so weit kommen lassen, da muss Kanzler Scholz mal echt die Kurve kriegen. Er hat gesagt: `Wer bei mir Führung bestellt, kriegt sie.` Führen heißt aber nicht nur, eine Sachagenda zu bearbeiten, sondern auch zu gucken, dass sie positiv kommuniziert wird.”

Zur Kritik, ob Wirtschaftswachstum und Klimaschutz zusammenpassen oder Deutschland wegen Grünen und SPD zum kranken Mann Europas wird, erklärte Kretschmann: “Es ist genau umgekehrt. Aufgabe ist es, das Wirtschaftswachstum vom Naturverbrauch zu entkoppeln. Nur derjenige ist wettbewerbsfähig auf den Weltmärkten, der das kann und macht. Alles andere wird nicht mehr klappen.” Seit 1990 sei das Bruttoinlandsprodukt der EU um 65 Prozent gewachsen, während der CO2-Ausstoß in dieser Zeit um 30 Prozent gesunken sei. “Also ist die Aufgabe ja offenkundig machbar”, sagte der Grünen-Politiker.

“Da bin ich ganz zuversichtlich. Wir werden bei der Transformation mehr gewinnen als verlieren.” Mit Blick auf den Wahlkampf in Bayern beklagte Kretschmann den öffentlichen Diskurs.

“Mein Rat für den Rest des Wahlkampfes in Bayern an alle ist, sich wieder an die Fakten zu halten und nicht Dinge über den politischen Gegner zu erzählen, die der gar nicht will oder sagt”, sagte der Regierungschef Baden-Württembergs. “Demokratie braucht eine Streitkultur, die von Respekt und Sachlichkeit geprägt ist. Wir beobachten leider eine zunehmende Verrohung des öffentlichen Diskurses, die schleichend immer weiter die Grenzen verschiebt”, sagte er.

“Wenn wir uns nicht mehr über Tatsachenwahrheiten verständigen können, können wir auch keine Kompromisse mehr machen und keine Koalitionen mehr eingehen. Das geht an die Wurzel der Demokratie.” Zur Wahrscheinlichkeit von Schwarz-Grün in Bayern, trotz des klaren Neins von CSU-Chef Söder, sagte Kretschmann: “Der frühere baden-württembergische CDU-Ministerpräsident Günther Oettinger war einmal in einer ähnlichen Situation und hat sich gegen die Grünen entschieden. Das Ergebnis sitzt vor Ihnen.”

red

Lokale Nachrichten aus der Region Ludwigsburg: Unfälle und Vandalismus

BAB 81/Gemarkung Pleidelsheim: Verkehrsunfall mit Personenschaden

Zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden, kam es am Freitagnachmittag gegen 15:30 Uhr auf der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord in Fahrtrichtung Stuttgart. Ein 37-Jähriger Fahrer einer Mercedes-Benz C-Klasse fuhr auf dem linken Fahrstreifen auf den vorausfahrenden VW einer 26-Jährigen auf, welcher hierdurch auf den davor befindlichen Mercedes-Benz Sprinter eines 32-Jährigen geschoben wurde. Im VW verletzten sich die 26-jährige Fahrerin sowie ihre 23-jährige Mitfahrerin leicht. Die Mercedes-Benz C-Klasse und der VW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf insgesamt etwa 30.000 Euro.

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Marbach am Neckar: Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen wurde ein 89 Jahre alter Pedelec-Fahrer am Mittwoch (06.09.2023) vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, nachdem er gegen 17.00 Uhr in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Der 89-Jährige war auf einem Feldweg zwischen Affalterbach und Marbach am Neckar unterwegs und wollte von diesem nach links auf die Landesstraße 1127 in Richtung Marbach am Neckar abbiegen. Hierbei übersah er mutmaßlich den VW eines 37-Jährigen, der in Richtung Affalterbach auf der L 1127 fuhr und es kam zur Kollision. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf insgesamt rund 10.000 Euro.

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Ludwigsburg: Zeugen nach Unfall mit verletzter Frau

Das Polizeirevier Ludwigsburg sucht Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstag (07.09.2023) gegen 10.30 Uhr in der Möglinger Straße im Ludwigsburger Stadtteil Pflugfelder ereignete. Ein 66 Jahre alter VW-Lenker war in Richtung Ortsmitte unterwegs, als er mutmaßlich aufgrund von am Fahrbahnrand parkender Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn fuhr. Ein ihm hier entgegenkommender Linienbus musste daraufhin stark bremsen, um eine Frontalkollision zu verhindern. Durch das plötzliche Bremsen stürzte eine 80 Jahre alte Fahrgästin. Der 66-Jährige hielt daraufhin an und kümmerte sich gemeinsam mit dem 57 Jahre alten Busfahrer um die Frau, die leicht verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der VW-Lenker fuhr anschließend jedoch davon, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Im weiteren Verlauf konnte der 66-Jährige von der Polizei bereits ermittelt werden. Zeugen, insbesondere Fahrgäste in dem Linienbus sowie andere Verkehrsteilnehmer, die sachdienliche Angaben zu dem Unfallgeschehen machen können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de bei der Polizei zu melden.

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Freudental: Unbekannte besprühen Stromkästen

Bislang unbekannte Täter besprühten zwischen Dienstag (05.09.2023) und Mittwoch (06.09.2023) zwei entlang der Besigheimer Straße in Freudental aufgestellte Stromkästen flächendeckend in den Farben schwarz, rot und gelb. Die Höhe des hierdurch entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht genau beziffert werden. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07143 40508-0 oder per E-Mail an bietigheim-bissingen.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeiposten Besigheim in Verbindung zu setzen.

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Asperg: Unfall auf Parkplatz – geschädigte Person gesucht

Am Donnerstag (07.09.2023) ereignete sich in der Bahnhofstraße auf einem Parkplatz gegenüber einer Bankfiliale ein Unfall, zu dem die Polizei nun noch die Geschädigte bzw. den Geschädigten sucht. Eine 71 Jahre alte VW-Lenkerin wollte auf dem Parkplatz in eine Parklücke zwischen zwei bereits abgestellten Fahrzeugen einfahren. Hierbei streifte sie den links daneben geparkten, hellen PKW. Zu Fuß begab sie sich anschließend zum Polizeiposten Asperg, um den Unfall dort zu melden. Als sie jedoch wenig später mit einer Polizeibeamtin zum Parkplatz zurückkehrte, war dieser helle PKW verschwunden. Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0 oder E-Mail: kornwestheim.prev@polizei.bwl.de, bittet die Geschädigte bzw. den Geschädigten sich zu melden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

“Rhein in Flammen”: Nostalgie-Sonderzug von Ludwigsburg nach Oberwesel

Oberwesel/Ludwigsburg – Die traditionsreiche Veranstaltung des Oberweseler Weinmarkts, die alljährlich am zweiten Septemberwochenende auf dem malerischen Marktplatz stattfindet und mit einem abendlichen Feuerwerk gekrönt wird, gehört zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender. In diesem Jahr wird am 9. September ein besonderes Highlight geboten: Die DBK Historische Bahn e.V., Betreiber der „Schwäbischen Waldbahn“, organisiert einen Sonderzug, der den idealen Tagesausflug darstellt, um die Sommerferien gebührend ausklingen zu lassen.

Der Nostalgie-Sonderzug startet seine Reise um 12:18 Uhr in Ludwigsburg und macht Halt in BietigheimBissingen (12:26 Uhr), Vaihingen (12:38 Uhr) und Mühlacker (12:46 Uhr), bevor er über Mannheim und Darmstadt durch das UNESCO-Welterbe Rheintal fährt und schließlich nach Oberwesel führt. Dort erwartet die Fahrgäste das wohl bekannteste und größte Musikfeuerwerk der Veranstaltung „Rhein in Flammen“. Nach diesem beeindruckenden Spektakel bringt der Sonderzug die Fahrgäste sicher zurück zu den Bahnhöfen Ludwigsburg (02:14 Uhr), Bietigheim-Bissingen (02:04 Uhr), Vaihingen (01:51 Uhr) und Mühlacker (01:41 Uhr). Während der gesamten Fahrt steht den Fahrgästen eine Bewirtung mit Speisen und einer Auswahl an kalten und warmen Getränken zur Verfügung.

Der Nostalgie-Sonderzug besteht aus komfortablen Wagen aus den 1960er-Jahren, die von der restaurierten Elektrolok 110 228 aus dem Jahr 1961 gezogen werden, die durch hunderte ehrenamtliche Arbeitsstunden betriebsfähig aufgearbeitet wurde.

Fahrkarten für die Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse sind ab 45 Euro erhältlich. Die Nutzung dieses Angebots bietet nicht nur ein schönes Ausflugserlebnis, sondern unterstützt auch den vollständig ehrenamtlichen Betrieb des Lok- und Wagenparks. Der Zug stellt zudem die einzige Möglichkeit dar, umsteigefrei und umweltfreundlich aus Baden-Württemberg mit dem Zug anzureisen.

Bei Fragen oder zur Buchung von Fahrkarten steht der Verein unter 07951 / 96 79 997 (täglich 9-19 Uhr) zur Verfügung. Tickets inklusive Sitzplatzreservierungen können auch online unter www.dbkev.de erworben werden. Gruppenbuchungen sind ebenfalls möglich, jedoch ist das Deutschlandticket nicht gültig.

red

Genossenschafts-Erdbeben: Vorstandsvorsitzender der Felsengartenkellerei tritt überraschend zurück

Von Ayhan Güneş

Paukenschlag bei der Felsengartenkellerei in Hessigheim: Vorstandsvorsitzender Joachim Kölz tritt überraschend zurück: In einer unerwarteten Wendung innerhalb der Weinbaugenossenschaft Felsengartenkellerei in Hessigheim hat der hauptamtliche Vorstandsvorsitzende, Joachim Kölz, seinen Rücktritt erklärt. Dieser Schritt erfolgte aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die zukünftige strategische Ausrichtung des Unternehmens. In einer Pressemitteilung vom Freitag gibt die Genossenschaft bekannt, dass sie seinen Wunsch mit Bedauern akzeptiert.

Hintergrund und Details:

Joachim Kölz, der seit dem 1. Februar 2021 das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Felsengartenkellerei Besigheim innehatte, war gleichzeitig Geschäftsführer der Tochtergesellschaft der Genossenschaft, der Weinfactum Bad Cannstatt GmbH in Stuttgart. Sein Rücktritt wirft Fragen über die künftige Führung der Genossenschaft und ihrer Tochterunternehmen auf.

Die Felsengartenkellerei Besigheim hat sich einen Namen für ihre hochwertigen Weine und Sekte gemacht und wurde in den letzten Jahren mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Mit ihrem Sitz in Hessigheim spielt sie eine bedeutende Rolle im genossenschaftlichen Weinbau.

Reaktionen und Ausblick:

Der Aufsichtsrat der Genossenschaft bedauert in der Pressemeldung den Rücktritt von Joachim Kölz und würdigt sein großes Engagement für die Felsengartenkellerei. Die langjährige und stets gute Zusammenarbeit zwischen ihm und den Organen der Genossenschaft wird hervorgehoben.

Joachim Kölz, der vor seiner Anstellung bei der Felsengartenkellerei Bürgermeister von Bietigheim-Bissingen war (2009-2021), äußert die Hoffnung, dass die Felsengartenkellerei Besigheim trotz der derzeit wirtschaftlich anspruchsvollen Lage des genossenschaftlichen Weinbaus weiterhin erfolgreich sein wird.

 

Freiberg: 67-Jähriger stellt sich Auto in den Weg und wird angefahren – Fahrer flüchtet

Kreis Ludwigsburg – Am Donnerstag hatte ein unbekannter Fahrer seinen Mini in der abschüssigen Weinstraße im Freiberger Ortsteil Beihingen abgestellt. Offenbar hatte er das Fahrzeug nicht ausreichend gegen Wegrollen gesichert, und gegen 13:40 Uhr setzte sich der Mini selbstständig in Bewegung und rollte in die Hecke eines Grundstücks in der Trollingerstraße.

Kurz darauf kehrte der noch unbekannte Fahrer zu seinem Mini zurück und versuchte, ohne seine Personalien feststellen zu lassen, loszufahren. Ein 67-jähriger Mann stellte sich vor den Mini, um den Unbekannten am Wegfahren zu hindern. Der Fahrer des Mini fuhr jedoch unbeirrt zwei Mal auf den 67-Jährigen zu, bevor er schließlich gegen dessen Beine fuhr und dann flüchtete. Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen, berichtet das Polizeipräsidium Ludwigsburg.

Nach bisherigen Erkenntnissen entstand an der Hecke kein Sachschaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem unbekannten Fahrer aufgenommen.

red