Meldungen aus dem Kreis

Remseck am Neckar-Aldingen: Einbruch in Scheune

Aus einer Scheune, die sich im Gewann „Hinter den Weidlen“ im Bereich der Ludwigsburger Steige im Ortsteil Aldingen befindet, entwendeten bislang unbekannte Einbrecher am Montag gegen 02.40 Uhr verschiedene Arbeitsmaschinen und weitere Gegenstände. Um in die Scheune zu gelangen, wurde ein Schiebetor gewaltsam aufgebrochen und unter anderem ein Freischneider, drei Rasenmäher, zwei Hochdruckreiniger, ein Ölabsauggerät, mehrere Säcke Rasendünger sowie Rasensamen entwendet. Die Beute im Wert von mehreren tausend Euro haben die Täter vermutlich mit einem Fahrzeug abtransportiert. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Remseck, Tel. 07146/28082-0, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg-Nord: Mercedes Sprinter mit Farbe besprüht

Ein bislang unbekannter Täter besprühte zwischen Samstag 13.45 Uhr und Montag 06.45 Uhr einen weißen Mercedes Sprinter, der in der Carl-Benz-Straße in Ludwigsburg-Nord am Fahrbahnrand abgestellt war. Mit schwarzer Farbe hinterließ der Unbekannte verschiedene Schriftzüge und Zeichen am Fahrzeug. Hierdurch entstand ein Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, bittet Zeugen sich zu melden.

Dachstuhl eines Wohnhauses ausgebrannt

Insgesamt 37 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Marbach am Neckar, Erdmannhausen, Affalterbach und die Feuerwehr Ludwigsburg befanden sich am Montagnachmittag mit zehn Fahrzeugen in der Hauptstraße in Wolfsölden im Einsatz. Gegen 15.30 Uhr brach vermutlich in der Wohnung im Obergeschoss des Zweiparteienhauses ein Brand aus. Ein 74 Jahre alter Bewohner, der sich in der unteren Wohnung aufhielt und allein anwesend war, bemerkte das Feuer und verließ das Haus. Er alarmierte auch die Feuerwehr. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der gesamte Dachstuhl des Hauses brannte aus. Gegen 16.40 Uhr hatten die Feuerwehren die Flammen gelöscht. Mutmaßlich ist jedoch das gesamte Haus bis auf weiteres nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf eine sechsstellige Summe belaufen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Verfolgungsjagd: Alkoholisierter 59-Jähriger hält Polizei in Atem

Ein mutmaßlich alkoholisierter Smart-Fahrer lieferte sich am Freitagnachmittag eine etwa 30 minütige Verfolgungsfahrt mit der Polizei, die er schließlich in Oberderdingen (Landkreis Karlsruhe) beendete. Gegen 15.50 Uhr fiel der Smart-Fahrer einem Passanten in der Porschestraße in Löchgau auf. Der Passant machte Sorgen um den Gesundheitszustand des 59-jährigen Fahrers, der auf dem Fahrersitz saß und döste. Als er ihn über ein geöffnetes Fenster ansprach, entdeckte er jedoch mehrere Piccolo-Sektflaschen, die neben dem Fahrzeug lagen. Hierauf angesprochen, fuhr der 59-Jährige davon. Doch der Zeuge ließ sich nicht abschütteln, sondern machte sich auf die Suche nach dem Smart und alarmierte die Polizei. Den Wagen fand er in der Suhstraße wieder. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeirevier Bietigheim-Bissingen weckte den schlafenden Mann, aus dessen Smart deutlich Alkoholgeruch herausströmte. Als die Polizisten dem 59-Jährigen den Grund der Kontrolle mitteilten, startete er den PKW und fuhr davon. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und versuchten den Smart-Fahrer zum Anhalten zu bringen. Doch dieser ignorierte dies. Während der Verfolgungsfahrt, die von Löchgau über Cleebronn, Eibensbach, Güglingen und -Pfaffenhofen (Landkreis Heilbronn) führte, gefährdete der Smart-Lenker mehrere Verkehrsteilnehmer. So fuhr er mindestens einmal über eine rote Ampel und wäre beim Überholen fast mit dem Fahrzeug zusammengestoßen, das er überholte. In der Aschinger Straße in Oberderdingen (Landkreis Karlsruhe) hielt der 59-Jährige schlussendlich auf einem Parkplatz an. Da er freiwillig nicht aus dem Smart ausstieg, mussten die Polizisten ihn aus dem Wagen heraus holen. Der Mann führte einen Atemalkoholtest durch und musste sich auch einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, bittet nun die Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Smart-Fahrers gefährdet wurden, sich zu melden.

Totalschaden: 55-Jährige schleudert gegen Schutzplanke

Am Freitag, 02.08.2019, gegen 22.44 Uhr befuhr eine 55-jährige Daimler Fahrerin die BAB A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart. Zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg Nord und Süd geriet sie auf der linken Fahrbahn bei starkem Regen und nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern, dabei drehte sich das Fahrzeug und kollidierte mehrfach mit der linken Schutzplanke. Dadurch wurden 8 Schutzplankenelemente beschädigt, der Schaden wird auf ca. 2000 Euro geschätzt. Der Daimler an dem Totalschaden in Höhe von ca. 15000 Euro entstand, mußte abgeschleppt werden. Die Fahrerin zog sich hierbei keine Verletzungen zu. Zur Unfallaufnahme und Fahrbahnreinigung waren 3 Fahrzeuge der Autobahnmeisterei Ludwigsburg, sowie zwei Streifen der Verkehrspolizei im Einsatz.

Mord in Stuttgart: Täter soll zuletzt im Raum Ludwigsburg gelebt haben

Nach der grausamen Tat in Stuttgart-Fasanenhof am vergangenen Mittwoch laufen die polizeilichen Ermittlungen der Ermittlungsgruppe Fasan zum Motiv, zu den Hintergründen der Tat und zur Klärung der Identität des Beschuldigten weiter auf Hochtouren. Zur Klärung der Identität hat die Ermittlungsgruppe ein Personenfeststellungverfahren eingeleitet. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass es sich bei dem Untersuchungshäftling um einen 28 Jahre alten Mann handelt, der am 28.02.2015 in die Bundesrepublik Deutschland einreiste. Er wurde durch Bescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 19.10.2015 anerkannt und ist seit 04.11.2015 im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis. Er zog am 01.06.2018 nach Stuttgart. Zweifel an seiner Staatsangehörigkeit nährte der Beschuldigte bei seiner Festnahme selbst, weil er angab, zwei Jahre älter zu sein und eine jordanische Staatsangehörigkeit zu besitzen. Der 28-Jährige wohnte bis Ende April 2019 nach den bisherigen Erkenntnissen etwa ein Jahr lang in der Wohnung im Stuttgarter Stadtbezirk Fasanenhof in einer Wohngemeinschaft gemeinsam mit seinem späteren Opfer, einem 36 Jahre alten Deutschen mit kasachischem Migrationshintergrund. Zur Tatzeit soll er sich aber hauptsächlich in einer Gemeinschaftsunterkunft im Raum Ludwigsburg aufgehalten haben. Die Ermittlungsgruppe Fasan der Stuttgarter Kriminalpolizei sieht die Motivation der Tat im persönlichen Bereich zwischen den beiden Männern, die auch schon früher in Streit geraten sind. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen werden von Spezialisten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg selbstverständlich auch Hinweise auf weitere Motivlagen geprüft. Im polizeilichen Auskunftssystem der Polizei Baden-Württemberg lag der Mann wegen zwei Fällen des Ladendiebstahls, wegen einer Sachbeschädigung an Kfz und zweier Leistungserschleichungen ein.

Der Stuttgarter Polizeipräsident Franz Lutz sagte am Freitag in Stuttgart: „Diese Tat in aller Öffentlichkeit ist entsetzlich und abstoßend. Eine solch bestialische Tat auf offener Straße, eine solch menschenverachtende Gewalttat mit einem Schwert ist extrem aufwühlend, verunsichert und schürt Kriminalitätsängste. Das sollten wir uns immer bewusst machen. Daran werden wir unser polizeiliches Handeln und unsere Präsenz im Rahmen der Sicherheitskonzeption Stuttgart orientieren.“

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden.

PKW kollidiert mit Müllfahrzeug und überschlägt sich

Zwei Verletzte forderte am Freitagnachmittag ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 1835 zwischen Kirchberg an der Murr und Affalterbach. Die 43-jährige Fahrerin eines Müllfahrzeugs war gegen 14:00 Uhr in Richtung Kirchberg unterwegs und wollte nach links in Richtung der dortigen Aussiedlerhöfe abbiegen. In gleicher Richtung fuhr die 36-jährige Fahrerin eines BMW, die zunächst mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit zwei vorausfahrende Pkw und einen Lkw überholte und dann mit dem abbiegenden Müllfahrzeug zusammenstieß. In der Folge überschlug sich der BMW. Die Fahrerin und ein mitfahrendes zehnjähriges Kind mussten von der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die 43-jährige Fahrerin des Müllfahrzeuges wurde leicht verletzt. Sowohl die 36-jährige Fahrerin des BMW und ein 14 Jahre altes Kind, das im BMW mitfuhr, wurden hingegen beide schwer verletzt. Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf 56.000 Euro. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711 6869 0 mit der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.. An der Unfallstelle waren neben vier Streifenbesatzungen der Polizei zwei Rettungswagen, zwei Notarztwagen, ein Rettungshubschrauber sowie 23 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Affalterbach und Erdmannhausen eingesetzt.

Drogenhandel: Kripo nimmt drei Tatverdächtige fest

Wegen illegaler Einfuhr und Handel mit Betäubungsmitteln sitzen zwei 20 Jahre alte, tatverdächtige Männer und ein 19-jähriger Tatverdächtiger aus Korntal-Münchingen in Untersuchungshaft. Nach mehreren Wochen intensiver Ermittlungsarbeit schlug die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg gemeinsam mit dem Polizeirevier Ditzingen am vergangenen Donnerstag zu. Die beiden 20-Jährigen konnten gemeinsam an der Wohnanschrift eines der beiden Tatverdächtigen angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Das Zimmer, das der junge Mann bewohnt, wurde durchsucht. Die Ermittler fanden über ein Kilogramm Marihuana. An der Wohnanschrift des Komplizen fanden die Beamten weiteres Betäubungsmittel und knapp 750 Euro Bargeld, das vermutlich aus Drogengeschäften stammt. Ein dritter Tatverdacht richtet sich gegen einen 19 Jahre alten Mann, der ebenfalls in Korntal-Münchingen wohnt. Mutmaßlich nutzte er den Keller eines Wohnhauses von Verwandten, das sich ebenfalls in Korntal-Münchingen befindet, als Bunker. Dort durchsuchten die Polizisten ebenfalls und entdeckten nochmals mehr als ein Kilogramm Marihuana. Das gesamte Betäubungsmittel, über zwei Kilogramm Marihuana, wurde beschlagnahmt. Die beiden 20-Jährigen wurden bereits vergangenen Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle gegen die beiden jungen Männer, setzte diese in Vollzug und wies sie in Justizvollzugsanstalten ein. Auch gegen den 19 Jahre alten Tatverdächtigen, der zunächst weder im Haus der Verwandten noch an der eigenen Wohnanschrift festgestellt werden konnte, wurde ein Haftbefehl erlassen. Der Mann stellte sich schließlich genau eine Woche später, am 1. August, beim Polizeirevier Ditzingen. Er wurde hierauf ebenfalls einem Haftrichter vorgeführt, der den bestehenden Haftbefehl in Vollzug setzte und ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Bei allen drei Tatverdächtigen handelt es sich um Deutsche. Die Ermittlungen dauern an.

Kleinkind (3) wird von Hund angegriffen und schwer verletzt

Oberstenfeld:

Auf dem Radweg zwischen dem Freibad Oberstenfeld und Beilstein ist ein dreijähriger Junge am Dienstagabend gegen 22:00 Uhr von einem Hund angegriffen und schwer verletzt worden. Das Kind war mit Angehörigen zu Fuß auf dem Weg unterwegs. Ebenso ein 25-jähriger Radfahrer, der an der Leine eine 14 Monate alte Mischlingshündin mitführte. Beim Passieren der Fußgänger riss die Hündin den 25-Jährigen vom Rad und biss dem Kind ins Gesicht. Der schwer verletzte Dreijährige wurde in eine Klinik gebracht. Die Hündin wurde von der Polizei beschlagnahmt und von Mitarbeitern der Tierrettung Unterland in ein Tierheim gebracht. Die Polizeihundeführerstaffel beim Polizeipräsidium Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Steinheim an der Murr: 35-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand

Das Polizeirevier Marbach am Neckar ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und anderem gegen einen 35 Jahre alten Mann, der am Montagabend mit einem schwarz-roten Rennrad zwischen Großbottwar und Steinheim an der Murr unterwegs war. Der Rennradfahrer war gegen 19.30 Uhr einem Zeugen aufgefallen, der selbst im PKW unterwegs war. Er beobachtete wie der Zweiradfahrer auf seinem Weg von Großbottwar auf die Kreisstraße 1702 und dann weiter über Kleinbottwar nach Steinheim an der Murr mehrfach über die Mittellinie auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Zeuge, der die Polizei alarmiert hatte, folgte dem 35-Jährigen bis nach Steinheim, wo der Tatverdächtige dann versuchte nach hinten auszutreten, um das Fahrzeug seines Verfolgers zu treffen. Im Bereich der Höpfigheimer Straße hielt der 35-Jährige schließlich an, entblößte sich und zeigte sein Geschlechtsteil vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern. Dann verschwand er mitsamt seinem Fahrrad im Vorraum einer Bankfiliale. Die alarmierten Polizeibeamten stellten beim Betreten des Vorraums sofort Alkoholgeruch fest. Sie nahmen den 35-Jährigen vorläufig fest und wollten ihn zum Polizeirevier Marbach am Neckar bringen. Doch der Mann verweigerte jegliche Kooperation und leistete schlussendlich Widerstand, so dass die Beamten den Mann zu Boden bringen mussten, um ihm die Handschließen anlegen zu können. Nachdem der Tatverdächtige im Streifenwagen herumspuckte, musste ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt werden. Außerdem beleidigte der 35-Jährige, der vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand, die anwesenden Polizisten. Der Mann musste sich im weiteren Verlauf einer Blutentnahme unterziehen und wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Zeugen und Personen, die durch die Fahrweise des Rennradfahrer gefährdet bzw. anderweitig durch ihn geschädigt wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144/900-0, zu melden.

Ludwigsburg: Pedelec-Fahrer flüchtet nach Unfall

Vermutlich weil er mit einem „frisierten“ Pedelec unterwegs war, ist ein Radfahrer am Dienstagmorgen nach einem Verkehrsunfall auf dem ansteigenden Radweg neben der Schlossstraße geflüchtet. Er war dort gegen 07:40 Uhr auf einen vorausfahrenden 23-jährigen Pedelec-Fahrer aufgefahren und dabei gestürzt. Der augenscheinlich verletzte Mann rappelte sich wieder auf und fuhr kommentarlos weiter. Der 23-jährige nahm die Verfolgung des Flüchtenden auf, konnte dem schnellen Bike jedoch nicht folgen. An einer roten Ampel konnte er den Mann jedoch einholen, der ihm auf Verlagen einen Ausweis aushändigte. Die polizeilichen Ermittlungen dauern noch an.