Kliniken-Chef Jörg Martin verlängert Vertrag

Die weitere Führung der RKH Klinikenholding durch den Geschäftsführer Dr. Jörg Martin  ist besiegelt. In einer Verwaltungsratssitzung wurde zuvor einstimmig entschieden, dass sein Vertrag bis zum 31. Juni 2025 verlängert wird. Ausgelaufen wäre der Vertrag Ende Dezember 2023.

Bei der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der RKH Regionale Kliniken Holding und Services GmbH unterzeichnete der Kliniken-Chef Dr. Jörg Martin die Verlängerung seines Geschäftsführervertrags. Sein bisheriger Vertrag, der zum 31.12.2023 geendet hätte, wird um 24 Monate verlängert mit einer zusätzlichen Verlängerungsoption um bis zu zwölf weitere Monate. Diese Vertragsverlängerung wurde möglich, nachdem sich alle Gremien der Regionalgesellschaften dafür ausgesprochen hatten und Martin seine Zustimmung signalisiert hatte. Das teilten die RKH Kliniken am Dienstag mit.

In den nächsten Jahren steht der Klinikverbund der RKH Gesundheit vor bedeutenden Herausforderungen. Rückgang stationärer zugunsten ambulanter Leistungen, Forcierung der Digitalisierung und Telemedizin, neue Modelle der Finanzierung im Gesundheitswesen, zunehmender Fachkräftemangel und die städtebauliche Weiterentwicklung der einzelnen Klinikstandorte. „Ich bin froh, dass wir Prof. Martin von einer Weiterführung der Geschäftsführung überzeugen konnten. Damit gewährleisten wir eine Kontinuität bei der in den nächsten Jahren anstehenden Weiterentwicklung des Klinikverbunds der RKH Gesundheit hin zu einem modernen, regionalen Gesundheitsanbieter“, sagte Landrat und RKH-Aufsichtsratsvorsitzender Dietmar Allgaier bei der Vertragsunterzeichnung. Auch Prof. Dr. Jörg Martin freute sich über die Vertragsverlängerung: „Die Verlängerung meines Geschäftsführervertrags ist ein großerVertrauensbeweis. Mit Unterstützung aller Gremien in den drei Landkreisen können wir den Transformationsprozess der RKH Gesundheit in eine sichere Zukunft gut meistern.“

red

Mann feuert mit Schreckschusswaffe in eine Gruppe; Hund beisst Bub in die Wade; Betrüger schlagen wieder zu

Kornwestheim: Streitigkeiten am Bahnhof – Zeugen gesucht

Am Sonntagmorgen gegen kurz vor 06:00 Uhr gerieten ein 56-jähriger Mann und eine Gruppe junger Männer am Bahnhofsplatz in Kornwestheim in Streit. Im Rahmen dieser Streitigkeiten soll der 56-Jährige mit einer Schreckschusswaffe zwei bis drei Schüsse in Richtung der Gruppe abgefeuert haben. Anschließend flüchtete der Mann schutzsuchend vor der Gruppe in die Räumlichkeit einer Taxizentrale am Bahnhof. Die Gruppe, die aus fünf bis sechs Personen bestanden haben und zwischen 20 bis 25 Jahre alt gewesen sein soll, verfolgten den 56-Jährigen. Hierbei sollen auch drei Männer aus der Gruppe Messer gezückt und Bierflaschen geworfen haben. Eine 47-jährige Angestellte der Taxizentrale versperrte der Gruppe den Zutritt zu den Räumlichkeiten der Taxizentrale. Bei einem Gerangel an der Zugangstüre erlitt die Angestellte durch einen Schlag auf ihren Oberarm leichte Verletzungen. Nachdem sie telefonisch die Polizei verständigte, flüchtete die unbekannte Gruppierung. Die Ermittlungen zu den Gesamtumständen und der Gruppierung dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter der Tel. 07154 1313-0, beim Polizeirevier Kornwestheim zu melden.

 

Möglingen: Zehnjähriger von nicht angeleintem Hund gebissen – Zeugen gesucht

Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen einen noch unbekannten Mann, der am Montagabend auf einem Fußgängerweg zwischen der Ludwigsburger Straße und dem Haldenweg in Möglingen mit einem Hund unterwegs war. Nach derzeitiger Erkenntnisse ging gleichzeitig ein zehnjähriger Junge die Treppenstufen in Richtung des Haldenwegs hinauf, als ein brauner, kleinerer nicht angeleinter Hund auf ihn zu gerannt kam. Der Hund biss dem Jungen in die Wade, worauf der Mann, zu dem das Tier gehörte, seinen Hund zu sich rief und davon gegangen sei. Das Kind erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei wurde im Nachgang, gegen 19.40 Uhr, durch die Mutter des Jungen alarmiert. Der Unbekannte, der den Hund begleitete, soll etwa 50 Jahre alt sein und ein graues Hemd sowie eine schwarze Hose getragen haben. Der Hund wurde als Dackel beschrieben. Zeugen und insbesondere der unbekannte Mann werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

 

Gerlingen: WhatsApp-Betrüger wieder erfolgreich

Mehrere tausend Euro überwies eine 62 Jahre alte Frau an noch unbekannte Betrüger, die sich am Montag über WhatsApp mit ihr in Verbindung setzten und sich als ihren Nachwuchs ausgaben. Unter Vorspiegelung der üblichen falschen Tatsachen konnten die Täter die Frau davon überzeugen, dass ihr Kind in finanziellen Nöten stecke und deshalb Geld benötige. Die 62-Jähriger überwies auf ein ihr mitgeteiltes Konto. Nachdem eine weite Überweisung gefordert wurde, wurde sie misstrauisch, stellte den Betrug fest und erstattete Anzeige bei der Polizei.

 

Ludwigsburg: Fußgänger angefahren und leicht verletzt

Zu einem Verkehrsunfall mit einem leicht verletzten Fußgänger kam es am Montagabend gegen 20:45 Uhr im Bereich der Solitudestraße in Ludwigsburg. Ein 55-jähriger VW-Lenker befuhr zunächst die Alleenstraße und bog im weiteren Verlauf nach links in Richtung Innenstadt in die Solitudestraße ein. Zeitgleich querte ein 69-jähriger Fußgänger die Fahrbahn der Solitudestraße. Mutmaßlich übersah der VW-Lenker den Fußgänger und es kam zur Kollision. Durch den Zusammenstoß fiel der Fußgänger zu Boden und wurde leicht verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An dem VW entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Weihnachtsgeschenk der besonderen Art: Ehrliche Finderin gibt Geldbörse ab

Die Ehrlichkeit einer Frau (40) hat das Herz eines 80-Jährigen erfreut und ihm ein vorweihnachtliches Geschenk beschert. Der Mann, der sein Geldbeutel in einem Seniorenheim in Steinheim an der Murr verloren hatte, glaubte eigentlich nicht daran, dass er diesen zurückbekommen würde. Er sollte sich täuschen.

Am Freitag (16.12.) hat eine 40-jährige Frau einen Geldbeutel beim Polizeiposten Steinheim abgegeben, den sie zuvor auf einem Parkplatz in der Bahnhofstraße in Steinheim an der Murr gefunden hatte. In dem Geldbeutel befanden sich nach Angaben der Polizei neben verschiedenen Karten und Dokumenten auch 600 Euro Bargeld. Durch einen Polizeibeamten des Polizeipostens Steinheim wurde versucht, den vermeintlich in Waldbronn (Landkreis Karlsruhe) wohnhaften Eigentümer des Geldbeutels zu kontaktieren. Da dies nicht möglich war, verständigte er den für Waldbronn zuständigen Polizeiposten Albtal. Wie es der Zufall will nahm dort der Neffe des Eigentümers des Geldbeutels die Meldung entgegen und konnte den Geldbeutel daher sofort seinem 81-jährigen Onkel zuordnen, der zwischenzeitlich in einem Seniorenheim in Steinheim an der Murr lebt und dort offenbar den Geldbeutel verloren hatte.

Der ehrlichen Finderin ist es zu verdanken, dass sich der Senior nun über die Rückgabe des Geldbeutels und die 600 Euro “Weihnachtsgeld” freuen kann. Glücklich war auch der Neffe, der an just diesem Tag seinen letzten Arbeitstag als Polizeibeamter hatte und sich keinen schöneren Abschluss seiner 42-jährigen Dienstzeit hätte.

red

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Suzuki kracht in Transporter: Zwei Schwerverletzte bei Großbottwar

Am Freitagnachmittag kam es auf der Landesstraße 1115 aus Backnang kommend in Richtung Großbottwar im Landkreis Ludwigsburg zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden.

Was war genau passiert ?

Ein 58-jähriger Suzuki-Lenker war auf der Landesstraße 1115 aus Backnang kommend in Richtung Großbottwar unterwegs, als er gegen 14:40 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr geriet. Dort kollidierte er mit dem entgegenkommenden Renault eines 62-Jährigen. Der Renault wurde nach rechts abgewiesen und kam im Grünstreifen zum Stehen. Beide Fahrer waren nach der Kollision in ihren Fahrzeugen eingeschlossen und wurden von der Feuerwehr befreit. Hierzu musste der Suzuki aufgeschnitten werden, der Renault konnte nach Einschlagen einer Scheibe geöffnet werden.

Die Autofahrer erlitten schwere Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Im Renault befanden sich vier Kinder, die alle unversehrt blieben. Der Suzuki und der Renault waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, an den beiden Fahrzeugen entstanden jeweils rund 15.000 Euro Sachschaden.

Die Freiwilligen Feuerwehren Großbottwar und Marbach waren mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, um einen Notarzt an die Unfallstelle zu bringen. Die Landesstraße 1115 musste für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen der Kreisstraße 1608 und dem Ortseingang Großbottwar zunächst voll und ab 16:30 Uhr noch bis gegen 17:30 Uhr halbseitig gesperrt werden.

red

Tödlicher Arbeitsunfall in Münchingen : Sattelzug begräbt 28-Jährigen unter sich

Bei einem tragischen Arbeitsunfall, der sich am Mittwoch in Münchingen im Kreis Ludwigsburg ereignete ereignete, kam ein 28-Jähriger ums Leben.

Was war passiert?

Zu einem Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang kam es am Mittwoch gegen 14:40 Uhr in der Lingwiesenstraße in Münchingen. Ein 28-jähriger Angestellter eines Abschleppunternehmens begab sich nach erfolgter Bergung eines Sattelzuges unter die Zugmaschine, um diese wieder aus der Abschleppbrille des Masterlifts zu lösen. Zuvor hatte er die Sattelzugmaschine vom Auflieger getrennt und deren Vorderreifen mit Holzklötzen gegen Wegrollen gesichert. Vermutlich vergaß er hierbei die Handbremse der Sattelzugmaschine anzuziehen, wodurch diese aufgrund des örtlichen Gefälles von den Holzklötzen rollte und den 28-Jährigen unter sich begrub.

Der Verunglückte wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen. Für die Bergungsarbeiten war die Freiwillige Feuerwehr Korntal-Münchingen mit vier Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort.

red

125 Verkehrsunfälle mit vielen Verletzten wegen Glatteis und Schnee – Polizei zieht Bilanz

Bedingt durch Glatteis und gefrierenden Regen kam es am Mittwoch im Landkreis Ludwigsburg zu zahlreichen Unfällen, in Baden-Württemberg mussten Autobahnen teilweise gesperrt werden.

Teilweise starker Schneefall und kalte Temperaturen hinterließen nach einer Meldung der Polizei vom Mittwochnachmittag ihre Spuren auf den Straßen im Kreis Ludwigsburg: Seit kurz vor 11:00 Uhr der erste witterungsbedingte Verkehrsunfall gemeldet wurde, musste die Polizei bislang zu über 50 Einsätzen ausrücken.

Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich dabei ausschließlich um Unfälle mit Sachschäden, überwiegend Auffahrunfälle durch ins Rutschen gekommene Fahrzeuge. Dabei krachte es im Landkreis Ludwigsburg 33 Mal, im Landkreis Böblingen wurden 19 Verkehrsunfälle gemeldet. Auch wenn die Winterdienste mit Hochdruck arbeiten, bleibt es vor allem bei anhaltendem Schneefall stellenweise weiterhin gefährlich glatt. Eine genauere Übersicht über das witterungsbedingte Unfallgeschehen und die dabei entstandenen Sachschäden ist laut der Polizei derzeit noch nicht möglich.

Update: (14.12. 16.34 Uhr)

Die Anzahl der witterungsbedingten Verkehrsunfälle stieg nach einer weiteren Meldung der Polizei auch am Nachmittag weiter an. So erhöhte sich die Zahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle im Landkreis Böblingen auf 28, im Landkreis Ludwigsburg ereigneten sich seit kurz vor 11:00 Uhr 59 Unfälle (jeweils Stand 14.12. – 16:00 Uhr). Nach wie vor handelt es sich vorwiegend um Auffahrunfälle oder Abkommen von der Fahrbahn, jeweils infolge der winterlichen Straßenverhältnisse.

Update: (15.12. 11.20 Uhr)

Nach einem recht blitzartig Wintereinbruch mit zum Teil kräftigen Schnellfällen am Mittwochvormittag im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, zu dem die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg gehören, ereigneten sich bis Donnerstagmorgen einige Unfälle, die auf die Witterungsbedingungen zurück zu führen sein dürften. Zwischen Mittwoch 09.00 Uhr und Donnerstag 06.00 Uhr registrierte das Polizeipräsidium insgesamt 125 Unfälle auf den Straßen in den beiden Landkreisen und 9 auf den Autobahnen. Insgesamt wurden bei diesen 134 Unfällen 14 Personen leicht verletzt. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf rund 557.000 Euro belaufen.

Die Anzahl der Unfälle verteilte sich folgendermaßen auf die insgesamt zehn Polizeireviere und die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg:

Polizeirevier Ludwigsburg: 24 Unfälle, 2 verletzte Personen

Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg (Unfälle auf den Autobahnen): 9 Unfälle, 1 verletzte Person

Polizeirevier Kornwestheim: 15 Unfälle, 1 verletzte Person

Polizeirevier Bietigheim-Bissingen: 8 Unfälle, 1 verletzte Person

Polizeirevier Vaihingen an der Enz: 12 Unfälle, 3 verletzte Personen

Polizeirevier Marbach am Neckar: 9 Unfälle

Polizeirevier Ditzingen: 11 Unfälle. 2 verletzte Personen

Polizeirevier Böblingen: 9 Unfälle

Polizeirevier Herrenberg: 6 Unfälle

Polizeirevier Leonberg: 18 Unfälle, 2 verletzte Person

Polizeirevier Sindelfingen: 13 Unfälle, 2 verletzte Personen

red

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen für Ludwigsburg und Deutschland aus

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Mittwochnachmittag für den gesamten Landkreis in der Summe vorläufig 166 (am Mittwoch vor einer Woche: 161) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 129,3. In der Vorwoche am Mittwoch lag der Wert auch bei 133,3. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 757. (Stand: 14.12.22 – 16 Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert wurde vom Gesundheitsamt mit 5,3 angegeben. Am 09.12. lag der Wert bei 5,4. (Stand: 14.12.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten wird vom Gesundheitsamt mit 110 (+ 1 zum Vortag) angegebenDer Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 14.12.2022)

Bundesweit rund 45000 Corona-Neuinfektionen 

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 44.875 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 11,5 Prozent oder 4.619 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 231,2 auf heute 239,6 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 552.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 36.600 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 230 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 910 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 130 Todesfällen pro Tag (Vortag: 115).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 159.594. Insgesamt wurden bislang 36,91 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red

Zwei Buben (11) verprügeln 13-Jährigen; Großeinsatz wegen Brand in Halle und weitere Meldungen

Kirchheim am Neckar: 13-Jähriger niedergeschlagen – Zeugen gesucht

Der Polizeiposten Kirchheim am Neckar sucht Zeugen einer gefährlichen Körperverletzung, zu welcher es am Dienstag gegen 13:15 Uhr in Kirchheim am Neckar kam. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge befand sich ein 13 Jahre alter Junge nach der Schule auf dem Nachhauseweg, als er auf Höhe der Bushaltestelle “Bahnhof” in der Bahnhofstraße von zwei Jungen im Alter von elf Jahren angesprochen und beleidigt wurde. Es entwickelte sich zunächst ein Streitgespräch, in dessen Verlauf einer der Jungen dem 13-Jährigen mit der Faust ins Gesicht schlug. Der Geschädigte kam zu Fall und wurde daraufhin, am Boden liegend, von einem der beiden Elfjährigen gegen den Kopf geschlagen oder getreten, während der andere ihn festhielt. Kurz darauf flüchteten die beiden Jungen, konnten jedoch zwischenzeitlich ermittelt werden. Der 13-Jährige wurde durch die Schläge nicht unerheblich verletzt. Zeugen, die den Vorfall beobachteten oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07143 89106-0 mit dem Polizeiposten Kirchheim am Neckar in Verbindung zu setzen.

 

Asperg: Brand in der Neckarstraße löst Feuerwehreinsatz aus

Die freiwilligen Feuerwehren Asperg und Tamm rückten am Dienstagnachmittag mit insgesamt 56 Einsatzkräften sowie elf Fahrzeugen zu einer Firma in der Neckarstraße in Asperg aus, nachdem von Mitarbeitern ein Brand in einer Halle des Unternehmens gemeldet worden war. Mutmaßlich infolge von Arbeiten eines 22-Jährigen mit einem Trennschleifer entzündete sich gegen 16:00 Uhr Gas in einer Galvanik-Anlage. Der 22-Jährige sowie zwei weitere Mitarbeiter im Alter von 22 und 27 Jahren versuchten zunächst, den Brand selbst zu löschen, mussten die Löschversuche jedoch abbrechen und die Feuerwehr verständigen. Bei deren Eintreffen hatten sich die Flammen über eine etwa 15 Meter lange Kabeltrasse in der Halle ausgebreitet. Die Wehrleute konnten das Feuer löschen und ein Übergreifen der Flammen auf in der Halle gelagerte Behälter mit Chemikalien verhindern, so dass ersten Erkenntnissen zufolge lediglich am Gebäude ein Sachschaden zwischen 5.000 und 10.000 Euro entstand. Die stark verrauchte Halle musste gelüftet werden. Zum Austritt von Chemikalien kam es nicht, so dass durch den Brand keine Gefahr für Bevölkerung oder Umwelt entstand. Der 22-Jährige, der mit dem Trennschleifer gearbeitet hatte, wurde durch das sich entzündende Gas leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, konnte jedoch nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

 

Besigheim: Fahrradkontrollen auf Radweg mit ernüchterndem Ergebnis

Eine Fahrradkontrolle einer Streifenwagenbesatzung des Polizeipostens Besigheim brachte am Mittwochmorgen im wahrsten Sinne nur wenig Licht ins Dunkel. Zwischen 07:30 Uhr und 08:00 Uhr wurde der Fahrradverkehr auf dem Rad- und Fußweg zwischen der Unterführung der B27 und dem Schulzentrum in der Straße “Auf dem Kies” durch eine Polizeibeamtin und einen Polizeibeamten einer Kontrolle unterzogen. Mit ernüchterndem Ergebnis: Von 35 kontrollierten Fahrrädern waren 25 ohne Licht unterwegs. Fahrerinnen und Fahrer waren Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren, die sich auf dem Weg zur Schule befanden. Mit ihnen wurden verkehrserzieherische Gespräche geführt, um ihnen die Gefährlichkeit der Fahrten ohne Beleuchtung zu verdeutlichen. Aufgrund der hohen Beanstandungsquote von rund 75% beabsichtigt der Polizeiposten Besigheim, die Kontrollen zu wiederholen.

 

Besigheim-Ottmarsheim: Erneut Brand auf Gartengrundstück

Die Freiwillige Feuerwehr Besigheim rückte am Dienstag mit fünf Fahrzeugen und 24 Wehrkräften nach Ottmarsheim aus, nachdem gegen 12.15 Uhr ein Gartenhausbrand im Gewann Guckauchen, unweit der Liebensteiner Höhe, gemeldet worden war. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge fing die Hütte aus noch ungeklärter Ursache Feuer und brannte vollständig nieder. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Ob ein Zusammenhang mit dem Brand am 08.12.2022 besteht und ob es sich möglicherweise um Brandstiftung handelte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg nimmt unter der Tel. 0800 1100225 sachdienliche Zeugenhinweise entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Mehr als 30 Polizeieinsätze wegen Glatteis und Schnee im Landkreis

Bereits am Vortag warnte der Deutsche Wetterdienst vor Glatteis durch gefrierenden Regen in weiten Teilen Baden-Württemberg. Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr sowie Schäden an der Infrastruktur, wie zum Beispiel an Strommasten und -leitungen, seien möglich. Und er sollte leider recht behalten.

Teilweise starker Schneefall und kalte Temperaturen hinterließen nach einer erster Zwischenbilanz der Polizei ihre Spuren auf den Straßen im Landkreis Ludwigsburg: Seit kurz vor 11:00 Uhr der erste witterungsbedingte Verkehrsunfall gemeldet wurde, musste die Polizei bislang zu über 50 Einsätzen ausrücken.

Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich dabei ausschließlich um Unfälle mit Sachschäden, überwiegend Auffahrunfälle durch ins Rutschen gekommene Fahrzeuge. Dabei krachte es im Landkreis Ludwigsburg 33 Mal, im Landkreis Böblingen wurden 19 Verkehrsunfälle gemeldet. Auch wenn die Winterdienste mit Hochdruck arbeiten, bleibt es vor allem bei anhaltendem Schneefall stellenweise weiterhin gefährlich glatt. Eine genauere Übersicht über das witterungsbedingte Unfallgeschehen und die dabei entstandenen Sachschäden ist laut der Polizei derzeit noch nicht möglich.

red

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen für Ludwigsburg und Deutschland aus

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Dienstagnachmittag für den gesamten Landkreis in der Summe vorläufig 189 (Am Dienstag vor einer Woche: 198) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 123,7. In der Vorwoche am Dienstag lag der Wert auch bei 124,7. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 2 auf mindestens 757. (Stand: 13.12.22 – 16 Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert wurde vom Gesundheitsamt mit 5,2 angegeben. Am 09.12. lag der Wert bei 5,4. (Stand: 13.12.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten wird vom Gesundheitsamt mit 109 angegeben. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 13.12.2022)

RKI meldet 48327 Corona-Neuinfektionen 

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 48.327 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 6,6 Prozent oder 2.996 Fälle mehr als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 228,1 auf heute 231,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 535.100 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 30.200 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 187 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 805 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 115 Todesfällen pro Tag (Vortag: 113).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 159.364. Insgesamt wurden bislang 36,86 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 8,96

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist weiter gestiegen. Das RKI meldete am Mittwochmorgen zunächst 8,96 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Dienstag ursprünglich: 8,29, Mittwoch letzter Woche ursprünglich 7,59). Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Brandenburg (18,16).

Dahinter folgen Schleswig-Holstein (15,47), Bremen (14,04), Mecklenburg-Vorpommern (13,84), Saarland (13,34), Thüringen (10,95), Nordrhein-Westfalen (10,88), Sachsen (10,29), Sachsen-Anhalt (9,59), Berlin (8,89), Bayern (7,61), Rheinland-Pfalz (7,01), Niedersachsen (7,00), Hamburg (6,80), Hessen (6,40) und Baden-Württemberg (5,19). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,97, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,45, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,97, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,51, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 14,25 und bei den Über-80-Jährigen bei 54,29 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

red