Neuer Leiter für Polizeirevier Marbach am Neckar: Norman Lehel übernimmt das Amt

Marbach am Neckar – Seit dem 1. Oktober hat das Polizeirevier Marbach am Neckar einen neuen Leiter: Der 32-jährige Norman Lehel wurde offiziell von Polizeipräsident Thomas Wild in sein Amt eingeführt. Die feierliche Zeremonie fand am 15. November im Bürgersaal des Rathauses in Marbach am Neckar statt.

Norman Lehel folgt auf Ersten Polizeihauptkommissar Frank Bartel, der im September in den Ruhestand ging. Bartel hatte das Polizeirevier seit Januar 2020 geleitet. Die offizielle Amtseinführung wurde von zahlreichen Gästen, darunter Bürgermeister Jan Trost und die Bürgermeister der 11 im Revierbereich liegenden Städte und Gemeinden, besucht.

Der Werdegang von Norman Lehel begann 2010 mit seiner Einstellung bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach seinem Bachelor-Studium wurde er zur Bereitschaftspolizei nach Bruchsal versetzt. Später leitete er als Dienstgruppenleiter das Stuttgarter Innenstadtrevier (Polizeirevier 1). Nach verschiedenen Stationen, darunter beim Innenministerium Baden-Württemberg, dem Polizeirevier Schorndorf und dem Polizeipräsidium Stuttgart, schloss er im Herbst 2021 sein Master-Studium für die Laufbahn des höheren Polizeivollzugsdienstes erfolgreich ab.

Seit dem 1. Oktober 2023 ist Lehel als Polizeirat beim Polizeipräsidium Ludwigsburg tätig und leitet das Polizeirevier Marbach am Neckar. In seiner neuen Funktion trägt er eine hohe Verantwortung für die Sicherheit von mehr als 91.000 Menschen in 11 Städten und Gemeinden. Das Polizeirevier registriert durchschnittlich 2.200 Straftaten und etwas mehr als 750 Verkehrsunfälle jährlich.

Polizeipräsident Thomas Wild betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Polizeireviere und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Sicherheitsarchitektur. Lehel übernehme nicht nur die Verantwortung für polizeiliche Einsatzanlässe vor Ort, sondern habe auch die Herausforderung, die Sicherheit bei den Heimspielen eines Fußball-Regionalligisten zu gewährleisten. Wild betonte, dass Lehel alle fachlichen Voraussetzungen für das Amt mitbringe, und wünschte ihm viel Freude und Erfolg.

In seiner Rede bedankte sich Norman Lehel für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte, dass er sich bei seinem neuen Einsatzort genau richtig fühle. “Ich darf die nach meiner Wahrnehmung bislang schönste Tätigkeit als Polizeibeamter des Landes Baden-Württemberg in meiner neuen Rolle als Leiter des Polizeireviers in der Schillerstadt ausüben”, so Lehel. Die Gäste honorierten seine Worte mit herzlichem Applaus, und die Vorfreude auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit war spürbar.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Fahrbahnwechsel auf A81 endet mit Kollision: Polizei Ludwigsburg sucht nach Zeugen

Ludwigsburg, 20. November 2023 – Am Sonntag, den 19. November 2023, ereignete sich gegen 18:30 Uhr auf der A81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Stuttgart ein Verkehrsunfall. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können.

Was war passiert?

Nach den vorliegenden Informationen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, beabsichtigte eine 53-jährige Jeep-Fahrerin von der zweiten Fahrspur auf die ganz rechte Spur zu wechseln. Dabei übersah sie offenbar den VW eines 19-jährigen Fahrers, der auf dieser Spur unterwegs war. Die beiden Fahrzeuge kollidierten seitlich miteinander. In der Folge geriet der Jeep ins Schleudern und prallte gegen die Leitplanke. Der VW kam auf dem Standstreifen zum Stillstand. Glücklicherweise erlitten beide Fahrer nur leichte Verletzungen.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 11.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0711 6869-0 oder per E-Mail unter stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de zu melden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Welt-Frühgeborenen-Tag: RKH Klinikum Ludwigsburg feiert kleine Kämpfer mit besonderem Frühstück

Am 17. November war Welt-Frühgeborenen-Tag, ein Tag, um die kleinen Kämpfer zu feiern, die so stark und mutig ihren Weg ins Leben finden. In der Elternoase der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im RKH Klinikum Ludwigsburg wurde anlässlich dieses besonderen Tags vom Team der Kinderklinik unter Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Jochen Meyburg ein Frühstück angeboten, bei dem sich Familien von Frühgeborenen und das medizinische Personal in gemütlicher Atmosphäre getroffen haben. Neben Prof. Meyburg und Mitarbeitenden aus seinem Team nahm auch Christian Strehl, 1. Vorsitzender des Vereins Die Fühlinge am Elternfrühstück teil. Aus Anlass des Welt-Frühgeborenen-Tags wurde ein Gebäudeteil am Eingang zum RKH Klinikum Ludwigsburg lila angestrahlt.

An Tagen, an denen Eltern viel Zeit in der Klinik verbringen, wird die Elternoase zu mehr als nur einem Raum. Sie ist ein Ort des Austauschs, der Gemeinschaft und des kurzzeitigen Innehaltens. Hier kommen Eltern zusammen, teilen ihre Geschichten und unterstützen sich gegenseitig. Mit dabei sind auch Die Frühlinge e.V. – Elterninitiative für Frühgeborene Ludwigsburg. Im Perinatalzentrum Level 1 in Ludwigsburg, einem Zusammenschluss aus drei Geburtskliniken, kommen jährlich etwa 6000 Kinder zur Welt, darunter 60 sehr kleine Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm. Insgesamt werden jährlich etwa 60.000 Kinder in Deutschland zu früh geboren.

Im Mittelpunkt des Welt-Frühgeborenen-Tags, der jedes Jahr am 17. November gefeiert wird, stehen die verbesserte Früherkennung während der Schwangerschaft, innovative medizinische Behandlungsmöglichkeiten sowie die langfristigen Folgen für Kinder und ihre Familien. Er soll ein Bewusstsein für die Herausforderungen der Frühgeburt schaffen und auf die Risiken und Folgen aufmerksam machen, denen Frühgeborene und ihre Familien weltweit ausgesetzt sind.

red

Vorfälle im Raum Ludwigsburg: Einbrüche und Auseinandersetzungen rufen Polizei auf den Plan

Versuchter Wohnungseinbruch in Bietigheim-Bissingen: Am Sonntag, den 19.11.2023, ereignete sich gegen 1:00 Uhr ein versuchter Einbruch in der Friedrich-Grimm-Straße. Zwei bisher unbekannte Täter versuchten, gewaltsam in ein Haus einzudringen. Ein aufmerksamer Nachbar konnte die Täter dabei beobachten, wie sie einen Rollladen nach oben schoben. Die Täter, zwischen 20 und 40 Jahre alt, flohen in Richtung Löchgauer Straße. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

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Einbruch in Wohnhaus in Ludwigsburg: Am Samstag, dem 18.11.2023, zwischen 16:15 und 22:15 Uhr, drangen bisher unbekannte Täter über den Hintereingang in ein Wohnhaus in der Robert-Franck-Allee ein. Die Täter durchsuchten mehrere Zimmer und entwendeten einen fest verbauten Tresor mit Wertgegenständen im Wert von mehreren tausend Euro. Die Täter sind noch auf freiem Fuß, und die Ermittlungen sind im Gange.

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Wohnungseinbruch in Erdmannhausen: Zwischen dem 13.11.2023 und dem 16.11.2023 brach ein bisher unbekannter Täter in ein Wohnhaus im Johann-Sebastian-Bach-Weg in Erdmannhausen ein. Der Einbrecher schob einen heruntergelassenen Rollladen nach oben, schlug das dahinterliegende Fenster ein und drang in das Erdgeschoss des Hauses ein. Der Unbekannte durchsuchte mehrere Räume, wühlte in Schränken und Schubladen, wobei noch nicht klar ist, ob etwas gestohlen wurde. Der entstandene Sachschaden wird auf einen dreistelligen Betrag geschätzt.

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Verkehrsunfall auf nasser Fahrbahn in Freiberg am Neckar: Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagmittag kurz nach 15 Uhr auf der Kreisstraße 1600 zwischen Freiberg am Neckar und Bietigheim-Bissingen. Ein 43-jähriger Opel-Fahrer verlor auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit einem entgegenkommenden Citroen und prallte gegen ein Verkehrszeichen. Eine 79-jährige Insassin des Citroen wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

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Diebstahl eines Lieferfahrzeugs in Kirchheim am Neckar: Zwischen 20:50 Uhr und 21:50 Uhr am Samstagabend entwendete ein unbekannter Täter den unverschlossenen VW eines Pizzalieferdienstes in der Besigheimer Straße in Kirchheim. Das Fahrzeug war mit laufendem Motor vor dem Lokal abgestellt, der Kofferraum stand offen, und der Schlüssel steckte im Zündschloss. Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen ergebnislos.

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Aufbruch eines Zigarettenautomaten in Freiberg am Neckar-Beihingen: In der Nacht zum Freitag schlugen unbekannte Täter in der Steinheimer Straße zu. Sie brachen einen Zigarettenautomaten auf, stahlen Zigaretten und Bargeld. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden.

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Einbruchsversuch in Sportanlage in Bietigheim-Bissingen: In der Nacht zum Freitag versuchten unbekannte Täter in das Gebäude einer Sport- und Freizeitanlage im Fischerpfad in Bietigheim-Bissingen einzubrechen. Der Einbruchsversuch scheiterte, hinterließ jedoch einen Sachschaden an einer Fensterscheibe in Höhe von etwa 600 Euro.

red

Blutiger Vorfall am Mailänder Platz: Vier Verletzte bei nächtlicher Auseinandersetzung mit Messer und Schlagstock

Stuttgart – Eine friedliche Freitagnacht verwandelte sich am Mailänder Platz in Stuttgart in ein Szenario der Gewalt, als eine Gruppe Jugendlicher in einen heftigen Konflikt geriet. Gegen 20:00 Uhr eskalierte die Situation, wobei zwei 17-jährige junge Männer schwer und ein weiterer 17-Jähriger leicht verletzt wurden, ebenso wie ein 18-Jähriger, der Verletzungen im Gesicht durch einen Schlagstock erlitt.

Die genaue Ursache des Streits ist laut der Stuttgarter Polizei noch unklar, doch inmitten der Auseinandersetzung wurden zwei der Jugendlichen mit einem Messer schwer verletzt. Die übrigen Beteiligten erlitten ebenfalls Verletzungen, darunter Gesichtsverletzungen durch den Einsatz eines Schlagstocks. Bevor die alarmierte Polizei eintraf, flüchteten die Jugendlichen in verschiedene Richtungen.

Im Rahmen der Fahndung konnten mehrere Verdächtige in Tatortnähe und in der Innenstadt gestellt werden. Es wird noch ermittelt, ob sie mit der Auseinandersetzung in Verbindung stehen. Um 20:20 Uhr meldeten Passagiere einer Stadtbahn dunkel gekleidete junge Männer an der Haltestelle Waldau, einer davon wies Gesichtsverletzungen auf – höchstwahrscheinlich der 18-Jährige, der den Schlagstockangriff überstanden hatte. Eine mögliche Tatbeteiligung muss noch durch die Kriminalpolizei untersucht werden.

Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst versorgt, und es besteht keine Lebensgefahr. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen, dem Tatablauf und weiteren Beteiligten, sind noch im Gange. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

red

54-Jährige lebensgefährlich verletzt: Wohnungsbrand in Neckarrems

Remseck – Am Donnerstagnachmittag gegen 15:00 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in einer Wohnung in der Mühläckerstraße in Neckarrems aus, nachdem mehrere Personen Rauch bemerkt hatten. Die 54-jährige Bewohnerin hatte offenbar Essen auf dem Herd zubereitet und war dabei eingeschlafen. Dies führte zu einem Brand und einer starken Rußbildung in der Wohnung, berichtet die Polizei Ludwigsburg.

Die Feuerwehr, unterstützt von zahlreichen Einsatzkräften, musste die Wohnungstür gewaltsam öffnen und fand die bewusstlose Frau vor. Die 54-Jährige erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde umgehend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Die genauen Umstände des Vorfalls werden derzeit ermittelt.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Polizeimeldungen aus Ludwigsburg und der Region: Einbrüche und Unfallfluchten beschäftigen die Behörden

Bietigheim-Bissingen: Einbruch in Vereinsheim

Am Dienstagabend (14.11.2023) brach ein unbekannter Täter in ein Vereinsheim zwischen Besigheim und Bietigheim-Bissingen ein. Gewaltsam drang er durch Beschädigung der Gebäudewand ein und durchsuchte die Räumlichkeiten. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 3.000 Euro. Es ist unklar, ob etwas gestohlen wurde. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter Tel. 07142 405-0 oder per E-Mail an bietigheim-bissingen.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Gerlingen: 20.000 Euro Sachschaden nach Verkehrsunfall in der Panoramastraße

Eine leicht verletzte Person und rund 20.000 Euro Gesamtsachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch (15.11.2023) gegen 17:40 Uhr in der Panoramastraße in Gerlingen ereignete. Ein 86 Jahre alter Mercedes-Lenker war in Richtung Schillerhhöhe unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte er mit dem BMW einer 46-Jährigen, die in Richtung Stadtmitte fuhr, sowie einem dahinter folgenden 32 Jahre alten VW-Fahrer. Sowohl der Mercedes als auch der VW waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Eine 25 Jahre alte Beifahrerin im VW wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

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Bietigheim-Bissingen: Einbruch in der Lugstraße

Zwischen Dienstag (14.11.2023), 16:00 Uhr, und Mittwoch (15.11.2023), 09:00 Uhr, drangen unbekannte Täter gewaltsam in ein Wohnhaus in der Lugstraße, Bietigheim-Bissingen, ein. Die Schadenshöhe und mögliche gestohlene Gegenstände sind noch nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 07142 405-0 oder per E-Mail an bietigheim-bissingen@polizei.bwl.de beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen zu melden.

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Ludwigsburg: Unfallflucht in der Daimlerstraße – Zeugen gesucht

Am Dienstag (14.11.2023) beschädigte ein unbekannter Fahrzeuglenker zwischen 07:00 Uhr und 16:30 Uhr einen am Fahrbahnrand der Daimlerstraße in Ludwigsburg geparkten Mercedes und flüchtete. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg unter Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Ludwigsburg: Unfallflucht im Straußweg

Zwischen 06:30 Uhr und 15:20 Uhr am Mittwoch (15.11.2023) beschädigte ein unbekannter Fahrzeuglenker mutmaßlich beim Vorbeifahren einen am Fahrbahnrand des Straußwegs in Ludwigsburg geparkten Citroen. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 2.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg unter Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Steinheim an der Murr: Unbekannter durchtrennt Bremsleitung von Fahrrad

Eine 83 Jahre alte Frau parkte am Dienstag (14.11.2023) gegen 11:00 Uhr ihr Fahrrad in der Ludwigsburger Straße in Steinheim an der Murr, um in einer dortigen Metzgerei einzukaufen. Als sie kurz darauf zu ihrem Rad zurückkehrte, stellte sie fest, dass der Sattel beschädigt und die vordere Bremsleitung mutwillig durchtrennt worden waren. Der Sachschaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07144 82306-0 oder per E-Mail an marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeiposten Steinheim an der Murr in Verbindung zu setzen.

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Kornwestheim: Diebe öffnen Fahrzeuge und stehlen diverse Wertgegenstände

Zwischen Mittwochabend (15.11.2023) und Donnerstagnachmittag (16.11.2023) trieben noch unbekannte Täter in der Straße “Im Obstgarten” und in der Wilhelmstraße in Kornwestheim ihr Unwesen. Den Unbekannten gelang es insgesamt drei PKW, einen Mercedes, einen Seat und einen VW, auf noch nicht geklärte Weise zu öffnen. Anschließend durchsuchten sie die Fahrzeuge und stahlen teilweise Kleingeld, einen Geldbeutel mit persönlichen Dokumenten sowie Lackierzubehör und -ausrüstung im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter Tel. 07154 1313-0 oder E-Mail: kornwestheim.prev@polizei.bwl.de beim Polizeirevier Kornwestheim zu melden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Unternehmen im Landkreis betroffen: Betrüger gibt sich als Geschäftsmann aus: 75.000 Euro Schaden durch gefälschte Zahnarztausrüstung

Besigheim – Ein 36-jähriger Mann aus Freiburg im Breisgau befindet sich seit dem 9. November in Untersuchungshaft, nachdem er sich als Inhaber, Geschäftsführer oder Verkaufsverantwortlicher verschiedener Unternehmen ausgegeben und Zahnarztpraxen im gesamten Bundesgebiet angeblich erschwingliches Zubehör angeboten hatte, ohne die Produkte jemals zu liefern. Der mutmaßliche Betrüger könnte auf diese Weise rund 75.000 Euro ergaunert haben, teilt die Staatsamwaltschaft Heilbronn am Donnerstag mit.

Der Betrug wurde aufgedeckt, als ein betroffenes Unternehmen aus Besigheim Ende August Anzeige bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg erstattete. Der Tatverdächtige soll seit Sommer 2023 in über 30 Fällen per E-Mail mit Zahnarztpraxen Kontakt aufgenommen haben, indem er vorgab, hochwertige Geräte zu günstigen Preisen verkaufen zu können. Die Bezahlung erfolgte im Voraus, aber die bestellten Waren wurden nie geliefert.

Umfangreiche Ermittlungen, insbesondere im Zusammenhang mit den verwendeten E-Mail-Adressen und Accounts, führten die Cybercrime-Ermittler auf die Spur des 36-jährigen Tatverdächtigen, der Büros in Emmendingen angemietet hatte. Bei der Durchsuchung seiner Wohn- und Geschäftsräume am 8. November fand die Polizei umfassende Beweismittel, darunter Computer, Smartphones und schriftliche Aufzeichnungen.

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn leitete ein Sammelverfahren ein und stellte Durchsuchungsbeschlüsse sowie einen Haftbefehl wegen besonders schweren Betrugs gegen den Mann. Der Haftbefehl wurde am 9. November vollstreckt, und der Beschuldigte wurde inhaftiert. Der 36-jährige Deutsche war bereits vorbestraft.

red

Welttoilettentag: Abwassergebühren mal anders – Wie 0,2% des Gehalts die Kanalisation beleben

Stuttgart – Während die Vereinten Nationen am 19. November den Welttoilettentag begehen und auf den alarmierenden Mangel von angemessener Sanitärversorgung für 3,4 Milliarden Menschen weltweit aufmerksam machen, enthüllt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg einen anderen Blickwinkel: Hierzulande verschwindet nur ein winziger Anteil, nämlich gerade einmal 0,2 %, des hart verdienten Arbeitseinkommens in den Tiefen der Abwassergebühren. Inmitten globaler Herausforderungen rückt diese statistische Nuance die Bedeutung lokaler Infrastrukturversorgung und den Beitrag der Bürgerinnen und Bürger zur Erhaltung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur in den Fokus.

Diese Berechnung basiert auf dem durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von Vollzeittätigen und den jährlichen Kosten für die Abwasserentsorgung pro Einwohner.

Wenn auch die durchschnittlichen Trinkwasserkosten einbezogen werden, steigt der Anteil der Wasser- und Abwasserkosten auf etwa 0,4 % des Bruttojahresverdienstes. Im Jahr 2023 betragen die Wasser- und Abwasserkosten im Landesdurchschnitt etwa 250 Euro pro Einwohner. Hiervon entfallen 119 Euro auf den Bezug von Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz und 131 Euro auf die Abwasserentsorgung.

Die Bürgerinnen und Bürger leisten somit über die Gebühren einen Beitrag zum Erhalt und zur Modernisierung der öffentlichen Wasser- und Abwasserinfrastruktur. In Baden-Württemberg sind etwa 99,5 % der Bevölkerung an die öffentliche Kanalisation und zentrale Kläranlagen angeschlossen. Das Land verfügt über mehr als 80 000 Kilometer öffentliche Kanäle unter den Straßen, die das Abwasser zu knapp 900 Kläranlagen weiterleiten.

red

Info:

Die Vereinten Nationen machen mit dem Welttoilettentag auf den Missstand aufmerksam, dass 3,4 Milliarden Menschen keine angemessene Sanitärversorgung haben. Weitere Informationen hierzu sind zum Beispiel beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu finden.

Landkreis-Olympiade: Kreative Verkleidungen bringen Bönnigheim den Sieg

Ludwigsburg. In einem spannenden Wettbewerb um den Sieg bei der dritten und abschließenden Disziplin der Landkreis-Olympiade traten drei ebenbürtige Teilnehmer gegeneinander an. Die Gemeinden Bönnigheim, Gerlingen und Markgröningen engagierten sich vom 9. bis 14. November intensiv in der Disziplin „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, sich in die Startlöcher zu begeben und ihrer Kommune zum begehrten Sieg zu verhelfen.

Bei der Erfüllung der Aufgabe durften alle Teilnehmenden ihre Kreativität ausleben und sich Verkleidungen überlegen, die gut zur jeweiligen Stadt passen. Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Von Prinzessin über Winzer bis hin zu Friedrich Schiller waren zahlreiche originelle Kostümierungen vertreten.

Jury kürt die drei besten Verkleidungen 

Die drei besten Verkleidungen aus Sicht der drei Städte wurden am 14. November 2023 einer unabhängigen Jury präsentiert. Neben einem „Experten vom Fach“, dem Vorstand des 1. Fasnetsverein Steinheim e.V. Daniel Arnold, bestand die Jury aus Dezernent Heiner Pfrommer vom Landratsamt Ludwigsburg, Karin Götz (Stuttgarter Zeitung) und Susanne Matthes (Ludwigsburger Kreiszeitung) als Vertreterinnen der Presse sowie Deborah Wytrych aus Löchgau und Julia Wolf aus Erligheim als Teilnehmende der vorangegangenen Wettbewerbe. Von ihnen wurden Kriterien wie Aufwand, Authentizität und Kreativität bewertet.

Doch neben den Verkleidungen selbst floss auch die individuelle Präsentations-Show der Städte in die Bewertung ein, die dies zum Anlass nahmen, ihrerseits mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu feiern. Den ersten Platz belegte Bönnigheim, gefolgt von Gerlingen auf dem zweiten und Markgröningen auf dem dritten Platz.

Als Preis gibt es eine Sonderführung durch das Residenzschloss Ludwigsburg 

Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen sich auf eine Sonderführung durch das Residenzschloss Ludwigsburg freuen. „Allen verkleideten und kostümierten Einwohnerinnen und Einwohnern der drei Städte danke ich herzlich für die Teilnahme an unserem Wettbewerb“, sagte Heiner Pfrommer, Leiter des Dezernats für Arbeit, Jugend und Soziales, bei der Siegerehrung. „Und nach diesem kleinen Vorgeschmack kann nun die 5. Jahreszeit mit ihren närrischen Kostümierungen kommen!“

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg