27-Jähriger in Remseck schwer verletzt – was sonst noch in Ludwigsburg und der Region los war

Schwerer Verkehrsunfall bei Remseck am Neckar: 27-Jähriger schwer verletzt

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagnachmittag gegen 16:00 Uhr auf der Landesstraße 1140 zwischen Ludwigsburg und Remseck am Neckar. Ein 35-jähriger Fahrer eines Renault Masters beabsichtigte, von der L1140 nach links in die Kreisstraße 1666, auch als “Soldatensträßle” bekannt, abzubiegen. Dabei übersah er offenbar einen entgegenkommenden 27-jährigen Ford-Fahrer. Die beiden Fahrzeuge kollidierten, und der 27-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme blieb die L1140 bis 18:50 Uhr gesperrt. Feuerwehr und Straßenmeisterei waren im Einsatz.

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Unfall in der Porschestraße: Zeugenaufruf

Am Dienstagnachmittag gegen 16:10 Uhr ereignete sich in der Porschestraße in Ludwigsburg ein weiterer Verkehrsunfall. Ein 53-jähriger Skoda-Fahrer und ein 45-jähriger Opel-Fahrer, die sich auf den parallel verlaufenden Rechtsabbiegespuren in Fahrtrichtung Ludwigsburg befanden, kollidierten vermutlich aufgrund eines Fahrstreifenwechsels. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 2.000 Euro. Die genaue Unfallursache ist noch unklar, weshalb die Polizei Zeugen des Vorfalls sucht. Hinweise werden unter der Telefonnummer 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de entgegengenommen.

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Wohnungseinbruch in Kornwestheim: Täter erbeuten Schmuck und Bargeld

Zwischen 15:30 Uhr und 21:20 Uhr brachen unbekannte Täter am Dienstag in ein Wohnhaus in der Bonhoefferstraße in Kornwestheim ein. Die Einbrecher hebelten ein Kellerfenster auf und durchsuchten das Innere des Hauses. Dabei erbeuteten sie Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro. Die Kriminalpolizei Ludwigsburg bittet um Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 0800 1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de.

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Fahrzeugdurchwühlungen in Ludwigsburg und Asperg: Polizei sucht Zeugen

In den vergangenen Tagen trieben noch unbekannte Täter ihr Unwesen im Ludwigsburger Norden. Zwischen Sonntag, 13:00 Uhr, und Montag, 07:50 Uhr, durchwühlten sie auf noch unbekannte Weise fünf geparkte Fahrzeuge in den Straßen Stresemann-, Hauff-, Moser- und Weimarstraße, ohne dabei Sachschäden zu hinterlassen. Gestohlen wurden unter anderem ein Geldbeutel ohne Inhalt und eine Reisetasche mit Kleidung im Gesamtwert von etwa 600 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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In Asperg schlugen Diebe ebenfalls in der Nacht zu Dienstag in der Eisenbahnstraße zu. Aus einem Hyundai entwendeten sie ein Smartphone und einen Laptop, die sich in einer Tasche befanden. Der Wert des Diebesguts beträgt knapp 600 Euro. Die Polizei schließt nicht aus, dass es zwischen den Taten einen Zusammenhang gibt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07141 18-5353 bzw. per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de an das Polizeirevier Ludwigsburg und im Asperger Fall unter der Telefonnummer 07141 1500170 oder per E-Mail an kornwestheim.prev@polizei.bwl.de an den Polizeiposten Asperg zu wenden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Aufgedeckt und geahndet: Über 200 Verstöße bei europaweiter Kontrollwoche im Landkreis Ludwigsburg

Ludwigsburg – In der Zeit vom 6. bis 10. November 2023 beteiligte sich die Verkehrspolizei Ludwigsburg an einer europaweiten Kontrollwoche mit einem Fokus auf den gewerblichen Güter- und Personenverkehr. Ziel war es, die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten, die Abmessungen und Gewichte von Kraftfahrzeugen, die Ladungssicherung sowie die Verkehrstüchtigkeit von Fahrzeugen und fahrenden Personen zu überwachen, teilte das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit.

Die umfassenden Kontrollen erstreckten sich auf zwei Großkontrollen an der Bundesautobahn 8, zwei Kontrollstellen im Landkreis Böblingen, drei Kontrollstellen im Landkreis Ludwigsburg sowie weitere mobile Kontrollen auf der Bundesautobahn 8.

Insgesamt wurden 329 Verkehrskontrollen durchgeführt, bei denen 222 Verstöße festgestellt und entsprechend geahndet wurden. Die Bandbreite der Verstöße reichte von Mängelberichten über Gurt- und Handyverstöße bis hin zu Untersagungen der Weiterfahrt oder der Erstattung von Strafanzeigen.

Unter den festgestellten Verstößen befanden sich Fahrten ohne die erforderliche Fahrerlaubnis, Fahrten unter dem Einfluss berauschender Mittel und der Besitz von Betäubungsmitteln sowie verbotenen Waffen. Des Weiteren wurden unzulässige Veränderungen an Fahrzeugen aufgedeckt, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten.

Insgesamt musste in 27 Fällen die Weiterfahrt untersagt werden, da gravierende Mängel festgestellt wurden, die die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigten. Dies betraf unter anderem verkehrsunsichere Fahrzeuge, Überladungen, unzureichend gesicherte Ladungen und falsch transportiertes Gefahrgut.

Die Kontrollaktionen boten auch die Möglichkeit, Teilnehmende eines Lehrgangs zur Überwachung von Tiertransporten zu schulen. In diesem Kontext wurden drei Tiertransporte beanstandet, jedoch nicht wegen tierschutzrechtlicher Verstöße, sondern aufgrund fehlender Begleitpapiere oder Genehmigungen.

Die Verkehrspolizei Ludwigsburg setzte die Kontrollwoche zudem dazu ein, die Sicherheit im gewerblichen Güter- und Personenverkehr zu stärken und Verkehrsteilnehmer für die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu sensibilisieren.

red

Baden-Württemberg recycelt 92.000 Tonnen Elektrogeräte in 2022

Stuttgart – Im Jahr 2022 waren in Baden-Württemberg nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes 54 Anlagen für die Erstbehandlung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten in Betrieb. Diese Anlagen nahmen insgesamt knapp 92.000 Tonnen Elektroschrott zur Erstbehandlung an. Etwa 15.000 Tonnen davon stammten aus der gewerblichen Nutzung.

Nach der Erstbehandlung wurden 85% des Elektroschrotts, was rund 78.000 Tonnen entspricht, stofflich verwertet und recycelt. Nicht-stoffliche Verwertungsverfahren, wie die thermische Verwertung von Kunststoffbauteilen, machten einen Anteil von 12% (11.000 Tonnen) aus. Der nicht verwertbare Anteil betrug lediglich 2% (2.000 Tonnen). Die Vorbereitung zur Wiederverwendung kompletter Geräte und Bauteile spielte mit einer Quote von 1% (rund 1.000 Tonnen) eine untergeordnete Rolle.

red

Info: Elektro- und Elektronik-Altgeräte werden über die kommunale Abfallentsorgung (zum Beispiel Wertstoffhöfe) oder den Handel gesammelt beziehungsweise zurückgenommen. Danach kommen sie in eine zertifizierte Erstbehandlungsanlage. Die Erstbehandler prüfen, ob die Altgeräte für die Wiederverwendung geeignet sind und bereiten sie gegebenenfalls zur Second-Hand-Ware auf. Altgeräte, die nicht mehr wiederverwendet werden können, werden in der Erstbehandlungsanlage in Bauteile und Materialfraktionen zerlegt. Mögliche Schadstoffe werden dabei entfernt. Nach der Erstbehandlung gehen die verschiedenen Fraktionen weiter zum Recycling oder einer anderen Form der Verwertung oder Beseitigung. (Quelle: Statistische Landesamt Baden-Württemberg)

Gewalttätiger Fahrgast würgt Busfahrer und Fahrdienstleiter in Ludwigsburg

Kornwestheim – Am Dienstag gegen 11:35 Uhr ereigneten sich in einem Bus der Linie 413, aus bislang unbekannten Gründen, verbale Angriffe und Bedrohungen. Der 43-jährige Tatverdächtige betrat den Bus in Kornwestheim und begann den 53-jährigen Busfahrer zu beleidigen und zu bedrohen. Der Fahrer informierte daraufhin seinen Fahrdienstleiter.

Nach der Ankunft des Busses am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Ludwigsburg, wo der 62-jährige Fahrdienstleiter bereits wartete, eskalierte die Situation. Der 43-Jährige trat und würgte den Busfahrer. Der Fahrdienstleiter griff ein, wurde ebenfalls vom Täter angegriffen und gewürgt.

Die Polizei, vor Ort alarmiert, konnte die Tat beobachten und nahm den 43-Jährigen sofort vorläufig fest. Beide Opfer erlitten leichte Verletzungen. Ein Platzverweis für den Bahnhof wurde dem Täter ausgesprochen. Die Ermittlungen sind derzeit noch im Gange.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Unfall in Murr: 2 Verletzte, 75.000 Euro Schaden und was sonst noch im Landkreis geschah

Murr: Kollision mit zwei Leichtverletzten und erheblichem Sachschaden

Ein Verkehrsunfall in Murr am Montagvormittag (13.11.2023) gegen 10:00 Uhr führte zu zwei leicht verletzten Personen und einem Gesamtschaden von etwa 75.000 Euro. Die Fahrerin eines Mercedes, 44 Jahre alt, plante, von der Riedstraße nach rechts in die Friedrich-Ebert-Straße abzubiegen. Beim Einbiegen in den Kreuzungsbereich übersah sie jedoch eine von rechts kommende 37-jährige Audi-Fahrerin. Dies führte zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Fahrerinnen erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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Schwieberdingen: Einbruch in Unternehmen im Felsenbergweg

In der Zeit zwischen Samstag (11.11.2023), 11:00 Uhr, und Montag (13.11.2023), 06:00 Uhr, ereignete sich ein Einbruch in ein Firmengebäude im Felsenbergweg in Schwieberdingen. Unbekannte Täter drangen gewaltsam in das Gebäude ein und durchsuchten mehrere Büros. Dabei entwendeten sie Bargeld im vierstelligen Bereich. Der entstandene Sachschaden an Gebäude und Einrichtung wird auf rund 2.000 Euro geschätzt. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Schwieberdingen (Tel. 07150 383753-0, E-Mail: ditzingen.prev@polizei.bwl.de) zu melden.

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Marbach am Neckar: Fahrerflucht in der Gartenstraße

Zwischen 17:00 Uhr und 18:30 Uhr am Sonntag (12.11.203) beschädigte ein unbekannter Fahrer einen in der Gartenstraße in Marbach am Neckar abgestellten Mitsubishi. Offenbar streifte das Fahrzeug des Unbekannten den Mitsubishi beim Vorbeifahren, was einen Sachschaden von etwa 2.500 Euro verursachte. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, verließ der Unbekannte unerkannt die Unfallstelle. Aufgrund des Schadensmusters könnte es sich bei dem verursachenden Fahrzeug um einen Lkw handeln. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Marbach am Neckar unter der Telefonnummer 07144 900-0 oder per E-Mail an marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de zu melden.

red

 

Rauschgift-Razzia: Mehrere Festnahmen in Ludwigsburg und Umgebung

Ludwigsburg – In einer groß angelegten Durchsuchungsaktion der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wurden am 27. Oktober mehrere Wohnungen im Landkreis Ludwigsburg, im Rems-Murr-Kreis sowie in Stuttgart durchsucht. Bei den Durchsuchungen wurden mehrere Hundert Ecstasy-Tabletten, eine gewisse Menge Marihuana, eine kleinere Menge Amphetamin, mehrere Tausend Euro Bargeld, zwei Teleskopschlagstöcke und ein illegales Messer entdeckt. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden außerdem vier Tatverdächtige festgenommen, berichtet das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Dienstag.

Vorangegangen waren umfangreiche Ermittlungen wegen unerlaubten Handels mit Rauschgift in nicht geringer Menge, die sich gegen insgesamt acht Personen richteten. Die Tatverdächtigen, darunter eine 36-jährige Frau und sieben Männer im Alter zwischen 29 und 41 Jahren, wurden in Ludwigsburg, Remseck am Neckar, Freiberg am Neckar, Asperg, Weinstadt und Stuttgart lokalisiert.

Für einen 36- und einen 34-jährigen Tatverdächtigen lagen bereits von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragte Haftbefehle vor, die vollstreckt wurden. Die beiden deutschen Staatsangehörigen wurden inhaftiert. Eine 32-jährige Frau und ein 32-jähriger Mann wurden während der laufenden Maßnahmen vorläufig festgenommen und ebenfalls einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle wegen unerlaubtem Rauschgifthandel, die ebenfalls vollstreckt wurden. Die festgenommenen Personen wurden in Justizvollzugsanstalten eingewiesen.

Die bei den Durchsuchungen gefundenen Drogen, das Bargeld sowie die Waffen wurden beschlagnahmt.

red

Zeugen machen grauenvollen Fund: Leblose Person in der Rems entdeckt

Weinstadt – Am gestrigen Montagnachmittag erreichte die Einsatzkräfte in Weinstadt ein Notruf von aufmerksamen Passanten, die einen reglosen Körper in der Rems entdeckt hatten, berichtet die Polizei.

Ein tragisches Szenario entfaltete sich, als Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr und DLRG zu einem Einsatz in der Uferstraße in Remshalden gerufen wurden. Passanten hatten gegen 15:15 Uhr von einer Brücke aus eine leblose Person in der Rems treibend entdeckt.

Die eilig alarmierten Einsatzkräfte begaben sich zum Fluss und fanden rund eine Stunde später, weiter flussabwärts in Weinstadt-Endersbach, einen leblosen Körper im Wasser. Jede Hilfe kam für die Person zu spät, und sie konnte nur noch tot geborgen werden. Die Identität des Verstorbenen steht derzeit noch nicht fest. Beim Verstorbenen soll es sich augenscheinlich um einen älteren Mann handeln, so die Polizei.

red

Quelle: Polizeipräsidium Aalen

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Unbekannter greift VW-Fahrerin an – Zeugenaufruf

Am Sonntag, den 12. November 2023, gegen 17:10 Uhr, geriet eine 31-jährige VW-Fahrerin in Böblingen in einen Vorfall, der die Polizei auf den Plan rief. Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer, fahrend in einem weißen Pkw Kombi, hupte wiederholt hinter der Frau, offenbar aus Unzufriedenheit mit ihrem Fahrstil. In der Keltenburgstraße überholte der Unbekannte die VW-Fahrerin und führte kurz darauf eine Vollbremsung durch. Dies zwang die 31-Jährige zu einem abrupten Stopp.

Ein Insasse des weißen Kombis begab sich daraufhin zu der Frau, beleidigte sie und griff sie körperlich an, indem er sie würgte und schlug. Erst als eine weitere Frau aus dem weißen Kombi kam und den Angreifer beschwichtigte, ließ dieser von der 31-Jährigen ab und setzte seine Fahrt fort. Die VW-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Das Polizeirevier Böblingen bittet nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise dazu geben können, sich unter der Telefonnummer 07031 13-2500 oder per E-Mail an boeblingen.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Korntal-Münchingen-Kallenberg: Unfallflucht mit 2.000 Euro Sachschaden (Aktualisierte Version)

Am Montag, den 13. November 2023, ereignete sich zwischen 06:50 Uhr und 17:45 Uhr in der Daimlerstraße in Kallenberg eine Unfallflucht mit einem geschätzten Sachschaden von rund 2.000 Euro. Ein unbekannter Fahrzeuglenker stieß beim Ein- oder Ausparken gegen einen geparkten Mazda und verließ anschließend die Unfallstelle. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ditzingen unter der Telefonnummer 07156 4352-0 oder per E-Mail: ditzingen.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Schwieberdingen: Unfallflucht im Schlosshof – Zeugen gesucht

Zwischen Samstag, den 11. November 2023, 20:15 Uhr, und Sonntag, den 12. November 2023, 15:00 Uhr, ereignete sich auf einem Parkplatz im Schlosshof in Schwieberdingen eine Unfallflucht. Ein unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte einen geparkten Skoda mutmaßlich beim Ein- oder Ausparken und verließ danach unerkannt den Ort. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 750 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ditzingen (Telefon: 07156 4352-0, E-Mail: ditzingen.prev@polizei.bwl.de) zu melden.

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Großbottwar: Einbruch in Wohnhaus im Hermann-Neuffer-Weg

Am Sonntag, den 12. November 2023, ereignete sich zwischen 15:30 Uhr und 20:15 Uhr ein Einbruch in ein Wohnhaus im Hermann-Neuffer-Weg in Großbottwar. Unbekannte Täter brachen die Terrassentür auf, durchsuchten mehrere Räume und durchwühlten zahlreiche Schränke. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde nichts entwendet, jedoch entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an den Polizeiposten Großbottwar unter der Telefonnummer 07148 1625-0 oder per E-Mail an marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de zu wenden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Dritte Vaihinger A Cappella-Nacht: Eine Harmonie der Stimmen erwartet das Publikum

Die Vaihinger A Cappella-Nacht kehrt zurück und verspricht am Freitag, dem 24. November 2023, um 20 Uhr in der Waldorfschule erneut ein beeindruckendes musikalisches Erlebnis zu werden. Mit den Auftritten von „anders“, „Mezzotono“ und „REIGN“ präsentiert sich ein facettenreiches Line-up, das die Vielfalt der A Cappella-Kunst widerspiegelt. Die Waldorfschule wird zum Schauplatz für A Cappella-Fans und Liebhaber anspruchsvoller Vokalmusik.

Die Freiburger Band „anders“ gehört zu den aufstrebenden A Cappella-Deutschpoeten in der deutschsprachigen Popmusik. Mit selbstgeschriebenen deutschen Pop-Songs, die modern, poetisch und eingängig sind, sprechen sie das Publikum auf eine ganz persönliche Ebene an. Ihr neues Programm „Kurzurlaub“ verspricht berührende Songs, die das Publikum erneut begeistern werden.

Im Anschluss betritt die italienische Gruppe „Mezzotono“ die Bühne. Mit viel Humor präsentieren sie a cappella italienische Lieder in verschiedenen Stilen, von Jazz über Pop bis hin zu Bossa Nova, Mambo, Tango und Folklore. Die zwei Sängerinnen und drei Sänger begeistern mit einer mitreißenden Show, die italienische Kultur, Unterhaltung und hochwertige Musik vereint.

Den krönenden Abschluss bildet die schwedische Gruppe „REIGN“, eine innovative A Cappella-Band, die mit sechsstimmigen Arrangements und einer einzigartigen Mischung aus Popsongs und eigenen Originalen das Publikum in den Bann zieht. Die Band integriert zudem kraftvolle Drums, Schlagzeug, Synthesizer und Percussion und setzt damit neue Maßstäbe in der A Cappella-Szene.

Die Veranstaltung wird von A Cappella-Experte und ehemaligem Six Pack-Sänger Peter Martin Jakob moderiert. Karten für dieses außergewöhnliche Konzertereignis sind im Vorverkauf für 27 Euro (ermäßigt 22 Euro) erhältlich, an der Abendkasse kosten sie 29 Euro (ermäßigt 24 Euro). Der Einlass beginnt um 19:30 Uhr.

Die Bewirtung während der Veranstaltung übernimmt der Verein Drehscheibe Jugend und Kultur. Zudem haben Musikbegeisterte die Chance, an einer Verlosung von 2 x 2 Eintrittskarten teilzunehmen. Interessierte können bis Montag, den 20. November, um 12 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff „A Cappella“, ihrem vollständigen Namen und ihrer Telefonnummer an kultur@vaihingen.de senden. Die Gewinner werden schriftlich per E-Mail benachrichtigt und erhalten die Karten an der Abendkasse gegen Vorlage ihres Personalausweises. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

red

Gefährliche Altbausanierungen im Kreis Ludwigsburg: Gewerkschaft fordert besseren Asbest-Schutz für Handwerker

Kreis Ludwigsburg – Tonnen von Baumaterial mit Asbest stecken im Kreis Ludwigsburg in Altbauten. „Von 1950 bis 1989 kamen Asbest- Baustoffe intensiv zum Einsatz. Es ist davon auszugehen, dass es in jedem Gebäude, das in dieser Zeit gebaut, modernisiert oder umgebaut wurde, Asbest gibt. Mal mehr, mal weniger“, sagt Jürgen Ziegler von der IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU). Er spricht von „Asbest-Fallen“ und nennt Zahlen: „In den vier ‚Asbest-Jahrzehnten‘ wurden im Landkreis Ludwigsburg rund 66.200 Wohnhäuser mit 147.900 Wohnungen neu gebaut. Das sind immerhin 58 Prozent aller Wohngebäude, die es heute im Kreis gibt. Dazu kommen noch Gewerbegebäude, Garagen, Ställe und Scheunen in der Landwirtschaft.“ Der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU Nordwürttemberg verweist dabei auf die „Situationsanalyse Asbest“, die die Bau-Gewerkschaft beim Pestel-Institut (Hannover) in Auftrag gegeben hat.

„Asbest ist ein krebserregender Stoff. Wer in einem asbestbelasteten Haus wohnt, muss sich trotzdem erst einmal keine Sorgen machen. Erst bei Sanierungsarbeiten wird es kritisch. Dann kann Asbest freigesetzt und damit zu einem ernsten Problem werden“, sagt Jürgen Ziegler. Er warnt vor einer „unsichtbaren Gefahr“, wenn Altbauten zu Baustellen werden: „Alles fängt mit Baustaub und dem Einatmen von Asbestfasern an. Bauarbeiter und Heimwerker haben kaum eine Chance, diese Gefahr zu erkennen.“ Bis zu 30 Jahre dauere es, ehe es zur tragischen Diagnose komme: Asbestose – mit Lungen-, Bauchfell- oder Kehlkopfkrebs. Zum Komplett-Schutz bei einer Sanierung mit Asbest-Gefahr gehöre daher immer mindestens eine FFP3-Atemschutzmaske. Ebenso ein Muss: Overall, Schutzbrille und Handschuhe.

„Altbauten im Kreis Ludwigsburg sind ein tonnenschweres Asbest-Lager. Die krebserregende Mineralfaser steckt in vielen Baustoffen. Die ‚Asbest-Fallen‘ lauern überall: Asbest ist oft im Putz und sogar in Spachtelmassen und Fliesenklebern. Vor allem aber im Asbest-Zement. Daraus wurden vorwiegend Rohre, Fassadenverkleidungen und Dacheindeckungen gemacht. Eternit war typisch für den Westen, für den Osten“, sagt Jürgen Ziegler. Ein großes Problem sei Spritz-Asbest: „Hier sind die Asbestfasern schwächer gebunden. Sie können deshalb leichter freigesetzt werden. Vor allem Aufzugsschächte sowie Schächte mit Versorgungs- und Entsorgungsleitungen wurden früher intensiv mit Spritzasbest verkleidet“, erklärt Ziegler.

Die IG BAU Nordwürttemberg spricht von einer neuen „Asbest-Gefahr“: „Wir stehen am Anfang von zwei Sanierungsjahrzehnten. Die energetische Gebäudesanierung wird enorm an Fahrt aufnehmen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, wird auch im Kreis Ludwigsburg in den nächsten Jahren ein Großteil der Altbauten ‚angefasst‘.“ Dabei bleibe es in den meisten Fällen nicht bei einer reinen Energiespar-Sanierung: „Wohnhäuser werden modernisiert, senioren- und familiengerecht umgebaut. Es wird angebaut und aufgestockt, um mehr Wohnraum zu bekommen“, so Ziegler.

Mit der Sanierungswelle drohe deshalb jetzt auch eine ‚Asbest-Welle‘ auf dem Bau. „Sie ist eine Gefahr – für Bauarbeiter genauso wie für Heimwerker“, sagt der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Bau-Gewerkschaft. Aber IG BAU und Pestel-Institut geben auch Entwarnung. Für die Menschen, die in Wohngebäuden leben, die mit asbesthaltigen Baustoffen gebaut wurden, haben sie eine klare Botschaft: „Eine unmittelbare Gefährdung für die Gesundheit gibt es nicht.“ Bei einer Sanierung im bewohnten Zustand sei es allerdings wichtig, mit „allergrößter Sorgfalt professionell vorzugehen“, mahnen Jürgen Ziegler und der Leiter des Pestel-Instituts, Matthias Günther.

Die IG BAU will der drohenden „Asbest-Welle“ auf dem Bau jetzt mit einem Maßnahmenpaket entgegentreten. Die Bau- Gewerkschaft hat dazu eine bundesweite „Asbest-Charta“ mit zentralen Forderungen für mehr Schutz vor Asbest vorgelegt. Der 5-Punkte-Katalog kann bei der IG BAU Nordwürttemberg angefordert werden: stuttgart@igbau.de. „Es geht dabei um bessere Informationen über Asbest-Gefahren bei Gebäuden, um die Förderung von Asbest-Sanierungen und vor allem auch um konsequenten Arbeitsschutz. Denn der bevorstehende Sanierungsboom darf nicht zu einer Krankheitswelle führen“, warnt Jürgen Ziegler.

Der Gewerkschafter fordert einen Schadstoff-Gebäudepass mit unterschiedlichen Gefahrenstufen für die jeweilige Asbest-Belastung eines Gebäudes. „Jeder Bauarbeiter und jeder Heimwerker muss wissen, auf was er sich einlässt, wenn er Fliesen abschlägt, Wände einreißt oder Fassaden saniert“, so Jürgen Ziegler.

Er plädiert außerdem für eine staatliche Sanierungsprämie. Dazu müsse der Bund ein KfW-Förderprogramm „Asbest- Sanierung“ schaffen. „Das hilft, Kosten abzufedern, die bei einer – beispielsweise energetischen oder altersgerechten – Gebäudesanierung in asbestbelasteten Wohnhäusern zusätzlich entstehen. Außerdem ließe sich damit auch eine ordnungsgemäße Entsorgung von alten Asbest-Baustoffen sicherstellen“, so der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Nordwürttemberg.

Die Gewerkschaft fordert deshalb eine intensive Asbest-Aufklärung: „Bauarbeiter und Heimwerker müssen wissen, wie der optimale Schutz vor Asbest aussieht. Und das muss den Menschen in der Sprache gesagt werden, die sie verstehen – den ausländischen Beschäftigten also auch in ihrer Muttersprache“, so Jürgen Ziegler. Er fordert deshalb eine Informationskampagne des Bundes und der Länder. Die heimischen Bundestagsabgeordneten seien jetzt am Zug, den drohenden Gefahren einer „Asbest-Welle“ rechtzeitig mit einem effektiven Maßnahmenpaket entgegenzutreten.

Die Dimension und damit auch die Gefahr, die vom Asbest ausgehe, sei gewaltig: Insgesamt sind nach Angaben des Pestel-Instituts von 1950 bis 1990 bundesweit rund 4,35 Millionen Tonnen Asbest (Ost- und Westdeutschland) importiert worden. Daraus seien rund 3.500 Produkte hergestellt worden – die meisten davon für den Baubereich: Knapp
44 Millionen Tonnen asbestbelastetes Baumaterial stecken bundesweit im Gebäudebestand. In den vergangenen zehn Jahren sind nach Angaben der IG BAU 3.376 Versicherte der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) an den Folgen einer asbestbedingten Berufserkrankung gestorben – darunter allein 320 Baubeschäftigte im vergangenen Jahr.

red