Verzerrte Corona-Zahlen am Montag für den Landkreis Ludwigsburg

Am vergangenen Wochenende wurde keine Corona-Zahlen aus dem Landesgesundheitsamt in Stuttgart gemeldet, und so geben die heute veröffentlichen Daten zum Corona-Infektionsgeschehen innerhalb der 44 Stadt- und Landkreis im Land ein verzerrtes Bild wieder. Die Umstellung nur noch an Werktagen einen Corona-Lagebericht herauszugeben, wird ausser in Baden-Württemberg nur in Brandenburg angewendet.

Und so sehen die Corona-Zahlen im LANDKREIS LUDWIGSBURG am Montag aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Montagnachmittag vorläufig 3.219* neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz beträgt laut den Behörden aktuell 1.527,1. Am Freitag lag der Wert noch bei 1.445. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 697.

In Baden-Württemberg wurden insgesamt weitere 54.117* bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Land auf mindestens 2.958.781 an. Davon sind ungefähr 2.179.569 (56.694*) Personen bereits wieder von ihrer COVID-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt 766.834 (+2.346) Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. (Stand: 28.03.22 – 16Uhr)

*Änderung gegenüber dem zuletzt berichteten Wert am Freitag

red

 

So sehen die Corona-Zahlen vor dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg aus

Das neue Infektionsschutzgesetz ist seit dem 20. März 2022 in Kraft. Die neue Regelung sieht nur noch einen Basis-Schutz vor, ermöglicht aber strengere Beschränkungen für Regionen mit einem gefährlichen Infektionsgeschehen, sogenannte Hotspots.

Basis-Schutz

Gesundheitlich gefährdete Menschen – unter anderem in Pflegeheimen, in der ambulanten Pflege oder in Krankenhäusern – sollen weiterhin besonders geschützt werden. Masken- und Testpflicht sollen deshalb in diesen Einrichtungen weiterhin bestehen bleiben. Auch die Maskenpflicht im Personennahverkehr wie Bussen und Bahnen sowie die Testpflicht an Schulen bleiben bestehen.

„Hotspots“

Die Länder können weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen, wenn es lokal zu einer bedrohlichen Infektionslage kommt. Voraussetzung ist, dass das jeweilige Landesparlament dies beschließt. Eine Gefahrenlage in einem sogenannten Hotspot ist dann gegeben, wenn sich entweder eine gefährliche Virusvariante ausbreitet oder eine Überlastung der Krankenhäuser droht – aufgrund einer besonders hohen Zahl von Neuinfektionen oder eines besonders starken Anstiegs an Neuinfektionen.

Zu den möglichen lokal begrenzten Maßnahmen gehören Maskenpflichten sowie ein Abstandsgebot im öffentlichen Raum. Zudem sollen die Menschen verpflichtet werden können, beim Betreten bestimmter Einrichtungen und Unternehmen einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen. Einrichtungen oder Angebote mit Publikumsverkehr sollen außerdem dazu verpflichtet werden können, Hygienekonzepte zu erarbeiten.

Gültigkeit der Maßnahmen

Das Gesetz ist bis zum 23. September befristet. Dann soll mit Blick auf die aktuelle Lage neu bewertet werden, welche Maßnahmen im Herbst und Winter erforderlich sind. Maßnahmen, die auf der Grundlage des bisherigen Infektionsschutzgesetzes getroffen worden sind, können aber von den jeweiligen Bundesländern noch bis zum 2. April verlängert werden.

Auch in Baden-Württemberg gelten seit vergangenem Samstag neue Corona-Regeln. Viele Maßnahmen wurden gelockert, einige wie die Maskenpflicht bis zum 02. April verlängert.

Und so sehen die Corona-Zahlen im LANDKREIS LUDWIGSBURG am Freitag aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Freitagnachmittag vorläufig 2.161 (Vortag: 2.383) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz steigt laut der Behörde weiter und liegt aktuell bei 1.445. Am Vortag: 1.410,4. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 3 und liegt bei mindestens 697.

In Baden-Württemberg wurden insgesamt weitere 33.351 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Land auf mindestens 2.904.664 an. Davon sind ungefähr 2.122.875 (+30.966) Personen bereits wieder von ihrer COVID-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt 766.834 (+2.346) Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. (Stand: 25.03.22 – 17Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg | (Differenz zum Vortag) Stand: 24.03.2022

Affalterbach ( 990 | 17 )
Asperg ( 3.315 | 36 )
Benningen am Neckar ( 1.456 | 27 )
Besigheim ( 3.201 | 87 )
Bietigheim-Bissingen ( 10.724 | 162 )
Bönnigheim ( 2.103 | 22 )
Ditzingen ( 5.770 | 145 )
Eberdingen ( 1.376 | 22 )
Erdmannhausen ( 1.156 | 17 )
Erligheim ( 650 | 12 )
Freiberg am Neckar ( 3.483 | 158 )
Freudental ( 642 | 5 )
Gemmrigheim ( 1.227 | 15 )
Gerlingen ( 4.074 | 175 )
Großbottwar ( 2.112 | 13 )
Hemmingen ( 1.859 | 81 )
Hessigheim ( 570 | 18 )
Ingersheim ( 1.451 | 44 )
Kirchheim am Neckar ( 1.799 | 46 )
Korntal-Münchingen ( 4.798 | 154 )
Kornwestheim ( 8.753 | 137 )
Löchgau ( 1.300 | 31 )
Ludwigsburg ( 22.120 | 313 )
Marbach am Neckar ( 3.654 | 156 )
Markgröningen ( 3.453 | 43 )
Möglingen ( 2.717 | 57 )
Mundelsheim ( 753 | 11 )
Murr ( 1.592 | 21 )
Oberriexingen ( 573 | 10 )
Oberstenfeld ( 1.749 | 6 )
Pleidelsheim ( 1.501 | 21 )
Remseck am Neckar ( 6.205 | 293 )
Sachsenheim ( 4.568 | 63 )
Schwieberdingen ( 2.847 | 51 )
Sersheim ( 1.232 | 7 )
Steinheim an der Murr ( 2.625 | 69 )
Tamm ( 2.585 | 45 )
Vaihingen an der Enz ( 6.482 | 125 )
Walheim ( 781 | 19 )

red

 

Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Ludwigsburg steigt weiter

Das neue Infektionsschutzgesetz ist seit dem 20. März 2022 in Kraft. Die neue Regelung sieht nur noch einen Basis-Schutz vor, ermöglicht aber strengere Beschränkungen für Regionen mit einem gefährlichen Infektionsgeschehen, sogenannte Hotspots.

Basis-Schutz

Gesundheitlich gefährdete Menschen – unter anderem in Pflegeheimen, in der ambulanten Pflege oder in Krankenhäusern – sollen weiterhin besonders geschützt werden. Masken- und Testpflicht sollen deshalb in diesen Einrichtungen weiterhin bestehen bleiben. Auch die Maskenpflicht im Personennahverkehr wie Bussen und Bahnen sowie die Testpflicht an Schulen bleiben bestehen.

„Hotspots“

Die Länder können weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen, wenn es lokal zu einer bedrohlichen Infektionslage kommt. Voraussetzung ist, dass das jeweilige Landesparlament dies beschließt. Eine Gefahrenlage in einem sogenannten Hotspot ist dann gegeben, wenn sich entweder eine gefährliche Virusvariante ausbreitet oder eine Überlastung der Krankenhäuser droht – aufgrund einer besonders hohen Zahl von Neuinfektionen oder eines besonders starken Anstiegs an Neuinfektionen.

Zu den möglichen lokal begrenzten Maßnahmen gehören Maskenpflichten sowie ein Abstandsgebot im öffentlichen Raum. Zudem sollen die Menschen verpflichtet werden können, beim Betreten bestimmter Einrichtungen und Unternehmen einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen. Einrichtungen oder Angebote mit Publikumsverkehr sollen außerdem dazu verpflichtet werden können, Hygienekonzepte zu erarbeiten.

Gültigkeit der Maßnahmen

Das Gesetz ist bis zum 23. September befristet. Dann soll mit Blick auf die aktuelle Lage neu bewertet werden, welche Maßnahmen im Herbst und Winter erforderlich sind. Maßnahmen, die auf der Grundlage des bisherigen Infektionsschutzgesetzes getroffen worden sind, können aber von den jeweiligen Bundesländern noch bis zum 2. April verlängert werden.

Auch in Baden-Württemberg gelten seit vergangenem Samstag neue Corona-Regeln. Viele Maßnahmen wurden gelockert, einige wie die Maskenpflicht bis zum 02. April verlängert.

Und so sehen die Corona-Zahlen im LANDKREIS LUDWIGSBURG am Donnerstag aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Donnerstagnachmittag vorläufig 2.383 (Vortag: 2.157) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz steigt laut der Behörde deutlich und liegt aktuell bei 1.410.4. Am Vortag: 1.309,1. Innerhalb Baden-Württembergs verliert der Landkreis Ludwigsburg seinen Spitzenplatz als Landkreis mit den niedrigsten Inzidenzwert an den Landkreis Reutlingen (1.352,4) und die Stadt Heidelberg (1.356.3). Den höchsten Inzidenzwert weist weiterhin der Landkreis Sigmaringen mit einem Wert von 2.754,6 aus.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 1 und liegt bei mindestens 694 (Stand: 24.03.22 – 17Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 23.03.2022

Affalterbach ( 973 | 40 )
Asperg ( 3.279 | 31 )
Benningen am Neckar ( 1.429 | 6 )
Besigheim ( 3.114 | 98 )
Bietigheim-Bissingen ( 10.562 | 111 )
Bönnigheim ( 2.081 | 27 )
Ditzingen ( 5.625 | 131 )
Eberdingen ( 1.354 | 30 )
Erdmannhausen ( 1.139 | 18 )
Erligheim ( 638 | 11 )
Freiberg am Neckar ( 3.325 | -13 )
Freudental ( 637 | 15 )
Gemmrigheim ( 1.212 | 45 )
Gerlingen ( 3.899 | 51 )
Großbottwar ( 2.099 | 60 )
Hemmingen ( 1.778 | 38 )
Hessigheim ( 552 | 5 )
Ingersheim ( 1.407 | 41 )
Kirchheim am Neckar ( 1.753 | -3 )
Korntal-Münchingen ( 4.644 | 27 )
Kornwestheim ( 8.616 | 124 )
Löchgau ( 1.269 | 41 )
Ludwigsburg ( 21.807 | 237 )
Marbach am Neckar ( 3.498 | 3 )
Markgröningen ( 3.410 | 105 )
Möglingen ( 2.660 | 10 )
Mundelsheim ( 742 | 19 )
Murr ( 1.571 | 36 )
Oberriexingen ( 563 | 8 )
Oberstenfeld ( 1.743 | 35 )
Pleidelsheim ( 1.480 | 34 )
Remseck am Neckar ( 5.912 | 99 )
Sachsenheim ( 4.505 | 38 )
Schwieberdingen ( 2.796 | 46 )
Sersheim ( 1.225 | 8 )
Steinheim an der Murr ( 2.556 | 30 )
Tamm ( 2.540 | 20 )
Vaihingen an der Enz ( 6.357 | 138 )
Walheim ( 762 | 19 )

red

 

Viele Neuinfektionen im Landkreis Ludwigsburg

Das neue Infektionsschutzgesetz ist seit dem 20. März 2022 in Kraft. Die neue Regelung sieht nur noch einen Basis-Schutz vor, ermöglicht aber strengere Beschränkungen für Regionen mit einem gefährlichen Infektionsgeschehen, sogenannte Hotspots.

Basis-Schutz

Gesundheitlich gefährdete Menschen – unter anderem in Pflegeheimen, in der ambulanten Pflege oder in Krankenhäusern – sollen weiterhin besonders geschützt werden. Masken- und Testpflicht sollen deshalb in diesen Einrichtungen weiterhin bestehen bleiben. Auch die Maskenpflicht im Personennahverkehr wie Bussen und Bahnen sowie die Testpflicht an Schulen bleiben bestehen.

„Hotspots“

Die Länder können weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen, wenn es lokal zu einer bedrohlichen Infektionslage kommt. Voraussetzung ist, dass das jeweilige Landesparlament dies beschließt. Eine Gefahrenlage in einem sogenannten Hotspot ist dann gegeben, wenn sich entweder eine gefährliche Virusvariante ausbreitet oder eine Überlastung der Krankenhäuser droht – aufgrund einer besonders hohen Zahl von Neuinfektionen oder eines besonders starken Anstiegs an Neuinfektionen.

Zu den möglichen lokal begrenzten Maßnahmen gehören Maskenpflichten sowie ein Abstandsgebot im öffentlichen Raum. Zudem sollen die Menschen verpflichtet werden können, beim Betreten bestimmter Einrichtungen und Unternehmen einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen. Einrichtungen oder Angebote mit Publikumsverkehr sollen außerdem dazu verpflichtet werden können, Hygienekonzepte zu erarbeiten.

Gültigkeit der Maßnahmen

Das Gesetz ist bis zum 23. September befristet. Dann soll mit Blick auf die aktuelle Lage neu bewertet werden, welche Maßnahmen im Herbst und Winter erforderlich sind. Maßnahmen, die auf der Grundlage des bisherigen Infektionsschutzgesetzes getroffen worden sind, können aber von den jeweiligen Bundesländern noch bis zum 2. April verlängert werden.

Auch in Baden-Württemberg gelten seit vergangenem Samstag neue Corona-Regeln. Viele Maßnahmen wurden gelockert, einige wie die Maskenpflicht bis zum 02. April verlängert.

Und so sehen die Corona-Zahlen im LANDKREIS LUDWIGSBURG am Mittwoch aus: 

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Mittwochnachmittag vorläufig 2.157 (Vortag: 1.536) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz steigt laut der Behörde deutlich und liegt aktuell bei 1.309,1. Am Vortag: 1.201,2. Damit weist der Landkreis innerhalb von Baden-Württemberg weiterhin den niedrigsten Inzidenzwert aus. Spitzenreiter ist der Landkreis Sigmaringen mit einem Wert von 3.022,6.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 1 und liegt bei mindestens 693 (Stand: 23.03.22 – 17Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 22.03.2022

Affalterbach ( 933 | 13 )
Asperg ( 3.248 | 48 )
Benningen am Neckar ( 1.423 | 40 )
Besigheim ( 3.016 | 8 )
Bietigheim-Bissingen ( 10.451 | 91 )
Bönnigheim ( 2.054 | 55 )
Ditzingen ( 5.494 | 40 )
Eberdingen ( 1.324 | 32 )
Erdmannhausen ( 1.121 | 16 )
Erligheim ( 627 | 13 )
Freiberg am Neckar ( 3.338 | 154 )
Freudental ( 622 | 2 )
Gemmrigheim ( 1.167 | 4 )
Gerlingen ( 3.848 | 37 )
Großbottwar ( 2.039 | 1 )
Hemmingen ( 1.740 | 9 )
Hessigheim ( 547 | 14 )
Ingersheim ( 1.366 | 13 )
Kirchheim am Neckar ( 1.756 | 22 )
Korntal-Münchingen ( 4.617 | 64 )
Kornwestheim ( 8.492 | 122 )
Löchgau ( 1.228 | 15 )
Ludwigsburg ( 21.570 | 80 )
Marbach am Neckar ( 3.495 | 125 )
Markgröningen ( 3.305 | 43 )
Möglingen ( 2.650 | 40 )
Mundelsheim ( 723 | 15 )
Murr ( 1.535 | 18 )
Oberriexingen ( 555 | 15 )
Oberstenfeld ( 1.708 | 17 )
Pleidelsheim ( 1.446 | 52 )
Remseck am Neckar ( 5.813 | 138 )
Sachsenheim ( 4.467 | 78 )
Schwieberdingen ( 2.750 | 45 )
Sersheim ( 1.217 | 10 )
Steinheim an der Murr ( 2.526 | 64 )
Tamm ( 2.520 | 98 )
Vaihingen an der Enz ( 6.219 | 161 )
Walheim ( 743 | 25 )

red

 

19-Jähriger geht mit Messer auf Kontrahenten los und was sonst noch alles im Landkreis geschah

Korntal-Münchingen: 19-Jähriger verletzt 18-Jährigen mit Messer

Zwischen einem 19 und einem 18 Jahre alten Mann kam es am Dienstag gegen 17.35 Uhr in Korntal-Münchingen zu einem Streit, der mit einer gefährlichen Körperverletzung endete. Die erste Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern entwickelte sich aus noch unbekannter Ursache in einem Linienbus. Der 19-jährige Tatverdächtige und sein 18-jähriger Kontrahent, der in Begleitung seines 16 Jahre alten Bruders war, stritten und beleidigten sich. Wohl um diese Auseinandersetzung zu klären, stiegen alle drei Personen in Münchingen in der Kornwestheimer Straße an der Haltestelle „Müllerheim“ aus dem Bus aus. Sie gingen nun in Richtung der Unterführung der Bundestraße 10 und setzten ihre Streiterei hierbei fort. Plötzlich habe der Tatverdächtige ein Messer aus seiner Bauchtasche herausgezogen und Stichbewegungen in Richtung des 18-Jährigen ausgeführt. Um sich zur Wehr zu setzen, trat dieser den 19-Jährigen, der hierauf von ihm abließ und die Flucht ergriff. Die von einem Zeugen alarmierte Polizei, die mit mehreren Streifenwagenbesatzungen ausrückte, konnte den Tatverdächtigen letztlich in der Nähe des Tatorts vorläufig festnehmen. Der 18-Jährige hatte eine oberflächliche Verletzung am Oberkörper erlitten. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 19-Jährige wurde zunächst zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht und nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

 

Kornwestheim: Lkw-Fahrer schlägt Autofahrer – Zeugin gesucht

Ein noch unbekannter Lkw-Fahrer schlug am Dienstag gegen 16:20 Uhr in der Zeppelinstraße in Kornwestheim einem 54-jährigen Renault-Fahrer mit der Faust ins Gesicht, als dieser verkehrsbeding anhalten musste. Nach der Tat fuhr der Unbekannte, der einen Kippmulden-Lkw lenkte, an der Anschlussstelle Kornwestheim-Süd auf die Bundesstraße 27 auf und machte sich davon. Bevor es zu dieser Körperverletzung kam, hatte sich der Unbekannte bereits in der Stammheimer Straße vor der Lindenbrücke aggressiv verhalten. Als der 54-Jährige auf die Lindenbrücke abbiegen wollte, ließ er zunächst einen bevorrechtigten Fußgänger queren und hielt hierzu an. Der unbekannte LKW-Lenker, der sich hinter dem Renault befand, hupte den 54-Jährigen hierauf an. Im weiteren Verlauf fuhren beide Fahrzeuglenker hintereinander bis in die Zeppelinstraße. Nach der Körperverletzung sprachen der Renault-Fahrer sowie eine bislang noch unbekannte Passantin zufällig vorbeifahrende Polizeibeamte an. Diese versuchten zunächst die Verfolgung des LKW aufzunehmen. Dies verlief jedoch ohne Ergebnis. Als die Beamten zur Anzeigenaufnahme wieder zum Tatort zurückkehrten, war die unabhängige Zeugin nicht mehr vor Ort. Das Polizeirevier Kornwestheim bittet nun insbesondere diese Zeugin, sich unter Tel. 07154 1313-0 zu melden.

 

Vaihingen an der Enz: Beamter wird bei Widerstand leicht verletzt

Am Mittwoch gegen 10:00 Uhr wurde ein Beamter des Polizeirevier Vaihingen an der Enz durch Widerstandshandlungen einer 32-jährigen alkoholisierten Frau leicht verletzt. Die polizeibekannte Frau, die sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, begab sich zum Polizeirevier Vaihingen an der Enz. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes sollte sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Da sie sich gegenüber der Maßnahme renitent zeigte, musste der Transport durch Beamte des Polizeireviers begleitet werden. Im Zuge dessen trat die 32-Jährige nach einem Polizeibeamten und verletzte diesen leicht.

 

Ludwigsburg: Rauchmelder durch Zigarettenrauch in Hotel ausgelöst

Mutmaßlich weil ein 32-Jähriger am frühen Mittwochmorgen gegen 04:45 Uhr in seinem Zimmer in einem Hotel in der Pflugfelder Straße in Ludwigsburg verbotswidrig eine Zigarette rauchte, löste ein Rauchmelder in seinem Zimmer einen Alarm aus. Die Feuerwehr Ludwigsburg rückte mit fünf Fahrzeugen und 23 Wehrkräften aus. Nachdem die Ursache vor Ort bekannt geworden war, konnten alle Gäste und Mitarbeiter wieder in das Hotel zurückkehren. Sie hatten vorsorglich das Hotel verlassen.

 

Steinheim an der Murr: Spielzeug auf Toaster führt zu Küchenbrand

Starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Höpfigheimer Straße in Steinheim an der Murr sorgte am Dienstag gegen 17:30 Uhr für einen Feuerwehreinsatz. Wie sich herausstellte, nutzte ein Vierjähriger einen unbeobachteten Moment und legte in der Küche seine Steckspielbausteine auf den eingeschalteten Toaster. Durch die Hitzeentwicklung entfachte ein Feuer sowie starker Rauch. Das Feuer konnte durch die Mutter des Vierjährigen eigenständig gelöscht werden. Die Freiwillige Feuerwehr Steinheim an der Murr rückte mit vier Fahrzeugen und 15 Wehrleuten aus. Die Einsatzkräfte demontierten einen Teil der Küchenzeile und stellte den Strom in der Wohnung ab, da auch die unmittelbaren Steckdosen rund um den Brandherd in Mitleidenschaft gezogen wurden. Nach Lüften der Wohnung mittels Gebläse konnten alle Anwohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Es entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro, verletzt wurde niemand.

 

Löchgau: Brand am Steinbach

Bis hin zur Landesstraße 1115 war am Montag gegen 19:00 Uhr ein Brand im Bereich des Steinbachs zwischen Besigheim und Löchgau zu sehen. Die Freiwillige Feuerwehr Besigheim stellte fest, dass mehrere Bäume Feuer gefangen hatten. Die 17 Einsatzkräfte, die mit drei Fahrzeugen ausgerückt waren, konnten eine weitere Ausbreitung verhindern und löschten das Feuer letztlich ab. Die Ermittlungen zur Entstehung des Brandes dauern an. Der Polizeiposten Besigheim bittet Zeugen, sich unter Tel. 07143 40508-0 zu melden.

Quelle: Polizeirpräsidium Ludwigsburg

Kornwestheimer Krämermarkt findet dieses Jahr wieder statt

Kornwestheim. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause, soll der traditionelle Kornwestheimer Krämermarkt wieder stattfinden.  Besucherinnen und Besucher können sich am Mittwoch, 30. März 2022, wieder auf ein abwechslungsreiches Angebot freuen, heißt es in der Mitteilung der Stadt Kornwestheim.

Ab 9:00 Uhr laden die Stände der zahlreichen Martkbeschickerinnen und Marktbeschicker  zum Stöbern ein. Bis zum Einbruch der Dunkelheit gibt es auf dem Holzgrundplatz sowie auf dem Bahnhofsplatz – im Bereich zwischen der Einmündung Hermannstraße und der Einmündung Karlstraße – Einiges zu entdecken. Die Güterbahnhofstraße, die üblicherweise beim Krämermarkt zum Marktbereich gehört, fällt baustellenbedingt dieses Mal weg.

Das vielseitige Angebot reicht von selbstgemachtem Honig, verschiedenen Händlerinnen und Händlern mit Haushaltswaren bis hin zu modischen Accessoires. Aber auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, an verschiedenen Imbissbuden ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Beim Besuch des Krämermarkts gilt eine Abstandspflicht von 1,5 Metern. Überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

red

Corona-Aktuell: Landkreis Ludwigsburg weist niedrigsten Inzidenzwert aus

Das neue Infektionsschutzgesetz ist seit dem 20. März 2022 in Kraft. Die neue Regelung sieht nur noch einen Basis-Schutz vor, ermöglicht aber strengere Beschränkungen für Regionen mit einem gefährlichen Infektionsgeschehen, sogenannte Hotspots.

Basis-Schutz

Gesundheitlich gefährdete Menschen – unter anderem in Pflegeheimen, in der ambulanten Pflege oder in Krankenhäusern – sollen weiterhin besonders geschützt werden. Masken- und Testpflicht sollen deshalb in diesen Einrichtungen weiterhin bestehen bleiben. Auch die Maskenpflicht im Personennahverkehr wie Bussen und Bahnen sowie die Testpflicht an Schulen bleiben bestehen.

„Hotspots“

Die Länder können weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen, wenn es lokal zu einer bedrohlichen Infektionslage kommt. Voraussetzung ist, dass das jeweilige Landesparlament dies beschließt. Eine Gefahrenlage in einem sogenannten Hotspot ist dann gegeben, wenn sich entweder eine gefährliche Virusvariante ausbreitet oder eine Überlastung der Krankenhäuser droht – aufgrund einer besonders hohen Zahl von Neuinfektionen oder eines besonders starken Anstiegs an Neuinfektionen.

Zu den möglichen lokal begrenzten Maßnahmen gehören Maskenpflichten sowie ein Abstandsgebot im öffentlichen Raum. Zudem sollen die Menschen verpflichtet werden können, beim Betreten bestimmter Einrichtungen und Unternehmen einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen. Einrichtungen oder Angebote mit Publikumsverkehr sollen außerdem dazu verpflichtet werden können, Hygienekonzepte zu erarbeiten.

Gültigkeit der Maßnahmen

Das Gesetz ist bis zum 23. September befristet. Dann soll mit Blick auf die aktuelle Lage neu bewertet werden, welche Maßnahmen im Herbst und Winter erforderlich sind. Maßnahmen, die auf der Grundlage des bisherigen Infektionsschutzgesetzes getroffen worden sind, können aber von den jeweiligen Bundesländern noch bis zum 2. April verlängert werden.

Auch in Baden-Württemberg gelten seit vergangenem Samstag neue Corona-Regeln. Viele Maßnahmen wurden gelockert, einige wie die Maskenpflicht bis zum 02. April verlängert.

So sehen die Corona-Zahlen im LANDKREIS LUDWIGSBURG aus: 

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Dienstagnachmittag vorläufig 1.536 (Vortag: 1.171) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz sinkt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg weiter und liegt aktuell bei 1.201,2. Damit weist der Landkreis innerhalb von Baden-Württemberg den niedrigsten Inzidenzwert aus. Am Vortag lag der Wert bei 1.268,1. Spitzenreiter ist der Landkreis Sigmaringen mit einem Wert von 3.181,5.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 692 (Stand: 22.03.22 – 17Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 21.03.2022

Affalterbach ( 920 | 0 )
Asperg ( 3.200 | 21 )
Benningen am Neckar ( 1.383 | -6 )
Besigheim ( 3.008 | 85 )
Bietigheim-Bissingen ( 10.360 | 121 )
Bönnigheim ( 1.999 | 8 )
Ditzingen ( 5.454 | 45 )
Eberdingen ( 1.292 | 8 )
Erdmannhausen ( 1.105 | 10 )
Erligheim ( 614 | 4 )
Freiberg am Neckar ( 3.184 | -76 )
Freudental ( 620 | 2 )
Gemmrigheim ( 1.163 | -1 )
Gerlingen ( 3.811 | 73 )
Großbottwar ( 2.038 | 37 )
Hemmingen ( 1.731 | 3 )
Hessigheim ( 533 | 2 )
Ingersheim ( 1.353 | 6 )
Kirchheim am Neckar ( 1.734 | 4 )
Korntal-Münchingen ( 4.553 | 26 )
Kornwestheim ( 8.370 | 73 )
Löchgau ( 1.213 | 6 )
Ludwigsburg ( 21.490 | 217 )
Marbach am Neckar ( 3.370 | -50 )
Markgröningen ( 3.262 | 24 )
Möglingen ( 2.610 | 12 )
Mundelsheim ( 708 | 4 )
Murr ( 1.517 | 14 )
Oberriexingen ( 540 | 3 )
Oberstenfeld ( 1.691 | 4 )
Pleidelsheim ( 1.394 | 7 )
Remseck am Neckar ( 5.675 | -15 )
Sachsenheim ( 4.389 | 122 )
Schwieberdingen ( 2.705 | 20 )
Sersheim ( 1.207 | 8 )
Steinheim an der Murr ( 2.462 | -7 )
Tamm ( 2.422 | 43 )
Vaihingen an der Enz ( 6.058 | 14 )
Walheim ( 718 | 59 )

red

 

Gewerkschaft NGG: In der Pandemie 2.000 Minijobs im Kreis Ludwigsburg verloren gegangen

Wenn Corona den Job kostet: In der Pandemie ist die Zahl der Minijobs im Kreis Ludwigsburg deutlich zurückgegangen. Mitte vergangenen Jahres gab es im Landkreis rund 48.400 Stellen auf 450-Euro-Basis – das sind 2.000 weniger als zwei Jahre zuvor (minus 4 Prozent). Besonders betroffen ist das Gastgewerbe: Hier gingen im selben Zeitraum rund 1.100 Minijobs verloren – ein Einbruch von 21 Prozent. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

„450-Euro-Kräfte zählen zu den Hauptverlierern der Pandemie. Von der Küchenhilfe im Restaurant bis zur Verkäuferin an der Bäckereitheke – viele Minijobber leben in ständiger Angst, gekündigt zu werden. Dabei haben sie weder Anspruch auf das Arbeitslosen- noch auf das Kurzarbeitergeld“, kritisiert Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG-Region Stuttgart. Der Gewerkschafter warnt davor, dass künftig noch mehr Menschen in solche unsicheren Jobs abrutschen könnten und damit zu prekären Bedingungen arbeiten müssten. „Wenn die Bundesregierung die Verdienstgrenze bei den Minijobs anhebt, dann dürfte das viele reguläre Arbeitsplätze verdrängen. Für die Betroffenen, zu einem Großteil Frauen, wird das zur Karrierefalle. Und spätestens im Alter ist Armutvorprogrammiert“, so Zacher.

Nach den Plänen der Berliner Ampel-Koalition sollen Minijobber künftig 520 statt wie bislang
450 Euro im Monat verdienen können – ohne dafür beispielsweise automatisch arbeitslosenversichert zu sein. Den entsprechenden Gesetzentwurf, über den der Bundestag noch im Frühjahr beraten wird, kritisiert die Gewerkschaft scharf: „Die Politik baut prekäre und krisenanfällige Stellen weiter aus, statt sie einzudämmen. Das ist ein Irrweg – gerade nach den Erfahrungen mit Corona. Viele Minijobber haben bei der Kurzarbeit in die Röhre geguckt oder ihreStelle verloren.“

Die NGG verweist auf den Koalitionsvertrag. Darin schreiben SPD, Grüne und FDP, es müsse verhindert werden, „dass Minijobs als Ersatz für reguläre Arbeitsverhältnisse missbraucht oder zur Teilzeitfalle werden“. Die Gewerkschaft ruft deshalb die heimischen Bundestagsabgeordneten der Ampel-Koalition dazu auf, sich an dieses Versprechen zu halten und „das Gesetz auf solide Füße zu stellen“. Abhilfe könne langfristig allerdings nur eine grundlegende Reform schaffen: Für Minijobs müsse bereits ab dem ersten Euro die Sozialversicherungspflicht gelten. Erst wenn Sozialabgaben, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt würden, könnten Beschäftigte wirksam geschützt werden.

Nach Einschätzung von NGG-Regionalchef Hartmut Zacher hätte dies positive Effekte vor Ort: „Die Abschaffung der Sonderregelungen für Minijobs würde dabei helfen, den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Im Kreis Ludwigsburg klagen vor allem Hoteliers und Wirte, kein Personal mehr zu finden. Aber Fachleute gewinnt man nicht, indem man kaum abgesicherte Stellen mit wenigen Wochenstunden bietet, sondern reguläre Arbeitsverträge mit Perspektive und sozialem Netz. Davon würden am Ende alle profitieren – die Beschäftigten, die Betriebe und durch höhere Einnahmen auch der Staat und die Sozialversicherungen.“

red

Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sollen im ehemaligem Marbacher Klinikum untergebracht werden

Immer mehr Menschen aus der Ukraine flüchten nach Deutschland. Bislang sind offiziell 210.000 Kriegsflüchtlinge registriert. Das Land Baden-Württemberg stellt sich darauf ein, dass es in den nächsten Tagen eine tägliche Aufnahmeverpflichtung von rund 2000 ukrainischen Geflüchteten geben wird. Der Landkreis Ludwigsburg rechnet nach eigenen Angaben daher mit einer Zuweisung von bis zu 100 Personen täglich. „Angesichts dieser Situation gilt unser Dank der Stadt Marbach und den Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH, die einer vorübergehenden Nutzung von Räumlichkeiten im ehemaligen Krankenhaus für die Unterbringung Geflüchteter zugestimmt haben“, so Landrat Dietmar Allgaier.

Die Räumlichkeiten können mit wenig Aufwand für eine Belegung kurzfristig vorbereitet werden, heißt es in der Mitteilung des Landratsamts. Sie sollen für die Unterbringung von bis zu 100 Personen vorgesehen sein. Da ein Abriss einzelner Gebäudeteile bereits beschlossen und für das ehemalige Krankenhaus eine andere Nutzung vorgesehen ist, soll das Gebäude bis spätestens Ende des Jahres wieder geräumt werden, teilt die Behörde weiter mit.

„Die kurzfristige Bereitstellung der Räumlichkeiten hilft uns, die Geflüchteten vorübergehend unterzubringen“, stellt Landrat Allgaier fest.

„Wir sehen uns als Stadt Marbach hier auch in der Verantwortung und unterstützen den Landkreis gern. Angesichts der großen Not der Geflüchteten ist das ein Gebot der Humanität“, sagt Marbachs Bürgermeister Jan Trost.

red

Falschfahrer kracht in Ludwigsburg gegen Audi und was sonst noch in den Region los war

Ludwigsburg: Verkehrsunfall durch „Falschfahrer“

Zu einem Verkehrsunfall mit einem „Falschfahrer“ kam es am Montagmorgen gegen 05:25 Uhr im Bereich der Marbacher Straße in Ludwigsburg. Der 55-jährige befuhr mit seinem Opel zunächst die Heilbronner Straße Richtung „Heilbronner Tor“ und wollte nach links in Richtung Marbacher Straße abbiegen. Vermutlich aufgrund Unachtsamkeit ordnete er sich bei der baulich getrennten Marbacher Straße fälschlicherweise auf der linken Fahrbahnseite ein und stieß im weiteren Verlauf mit dem ordnungsgemäß entgegenkommenden Audi eines 60-Jährigen zusammen. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zudem zog sich der 60-Jährige leichte Verletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

 

Tamm: Randalierer reißen Steinpoller aus

Noch unbekannte Täter rissen Freitagnacht einen Steinpoller in der Rotwiesenstraße in Tamm aus seiner Verankerung und rollten diesen einige Meter durch die Straße. Die Einfassung wurde hierbei beschädigt. Zudem beschädigten die Unbekannten eine Holzpalisade. Die Höhe des dabei angerichteten Sachschadens steht derzeit noch nicht fest. Der Polizeiposten Tamm ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und nimmt Hinweise unter Tel. 07141 601014 entgegen.

 

Vaihingen an der Enz: Zu schnell unterwegs – Totalschaden

Noch glimpflich ausgegangen ist für einen 22-jährigen Autofahrer am Sonntagabend ein Verkehrsunfall auf der L 1135 zwischen Aurich und Eberdingen-Nußdorf. Er war gegen 21:45 Uhr mit seinem Smart in Richtung Nußdorf unterwegs und kam im Verlauf einer Rechtskurve aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf die linke Fahrbahnseite. Dort bremste er stark ab, überfuhr den Einmündungsbereich der K 1694 und prallte schließlich gegen die dortige Böschung. An seinem Smart entstand dabei wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Der Flurschaden ist gering. Der 22-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon und wurde nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

 

Oberstenfeld: Dreister Dieb bestiehlt 84-Jährige

Eine 84-jährige Frau war am Samstag gegen 16:30 Uhr gerade dabei, ihre Einkäufe in ihr in der Großbottwarer Straße in Oberstenfeld geparktes Fahrzeug einzuladen, als ein dreister Dieb angerannt kam und die schwarze Handtasche, die die Seniorin im Kofferraum abgestellt hatte, entwendete. Der Unbekannte, bei dem es sich um einen zehn bis zwölf Jahre alten Jungen handeln soll, verschwand mit dem Diebesgut im Wert von etwa 150 Euro zwischen den am Keltermarkt geparkten Fahrzeugen. Der Polizeiposten Großbottwar sucht nun Zeugen für diesen Vorfall, die sich unter der Tel. 07148 1625-0 melden können.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg