Landkreis Ludwigsburg siegt erneut vor Gericht im Abfallgebührenstreit

Ludwigsburg – Der Landkreis hat im Streit um die Abfallgebühren erneut vor Gericht gewonnen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies eine Beschwerde gegen eine nicht zugelassene Revision zurück, wie die Verwaltung am Freitag mitteilte.

Zuvor hatte schon der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) im April vergangenen Jahres die Abfallwirtschaftssatzungen 2021 und 2022 des Landkreises Ludwigsburg für rechtmäßig anerkannt. “Wir freuen uns, dass unsere Rechtsauffassung mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts final bestätigt wurde”, sagte Landrat Dietmar Allgaier am Freitag. “Damit haben wir nun Rechtssicherheit für die in den vergangenen Jahren festgesetzten Abfallgebühren und wissen, dass wir diesen Weg auch in den kommenden Gebührenjahren gehen können.”

Der Landkreis Ludwigsburg hatte in seinen Abfallgebühren die Kosten für die Nachsorge der Deponien mit einberechnet, dagegen hatte die Initiative Müllgebühren Ludwigsburg (IMLB) Klage eingereicht und gefordert, diese Kosten über den allgemeinen Steuer-Haushalt zu decken. Die Gerichte erklärten die Vorgehensweise des Landkreises aber nun als vollumfänglich rechtmäßig. Das Verfahren ist damit endgültig abgeschlossen.

“Mit unserer Kalkulation der Gebühren können wir die Kosten für die Nachsorge der Deponien nun sukzessive verteilen und vermeiden damit nicht nur starke Gebührenschwankungen, sondern auch eine ungerechte Verteilung dieser Kosten auf nachfolgende Generationen”, sagte Landrat Allgaier.

red

Unfall und Vollsperrung auf A81 bei Pleidelsheim: Auto überholt verbotswidrig – Beifahrer aus Auto geschleudert und schwer verletzt

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagabend gegen 21:47 Uhr auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Mundelsheim in Fahrtrichtung Heilbronn. Ein 33-jähriger Fahrer eines Fiat Ducato überholte verbotswidrig ein Fahrzeug rechts, wechselte anschließend ohne Unterbrechung vom rechten Fahrstreifen über den mittleren auf den linken Fahrstreifen, um weitere Fahrzeuge zu überholen. Beim Zurückwechseln auf den mittleren Fahrstreifen kollidierte er aus unbekannter Ursache mit der linken Fahrzeugseite eines Sattelzugs, der den mittleren Fahrstreifen befuhr.

Die Beifahrerseite des Ducato wurde dabei schwer beschädigt. Durch die Kollision verlor der 33-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte über die Fahrstreifen, prallte gegen die Mittelleitplanke, wurde abgewiesen, schleuderte zurück auf den mittleren Fahrstreifen und kollidierte dort mit einem VW Bus mit Anhänger eines 45-Jährigen. Der 30-jährige Beifahrer des Fiat wurde bei der Kollision aus dem Fahrzeug geschleudert und kam schwer verletzt auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen. Der 33-jährige Fahrer wurde leicht verletzt. Beide wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Während der Unfallaufnahme wurde bei dem 33-Jährigen Alkoholgeruch festgestellt, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt, die Richtungsfahrbahn Heilbronn war bis 01:25 Uhr voll gesperrt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. An der Unfallstelle waren Rettungsdienst, Feuerwehr, Autobahnmeisterei Ludwigsburg und das Polizeipräsidium Ludwigsburg im Einsatz.

red

Verwendete Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Tödliche Auseinandersetzung in Besigheim: 74-Jähriger soll Mitbewohner nach Streit getötet haben

Besigheim – Ein dramatischer Vorfall erschütterte die Gemeinde Besigheim im Kreis Ludwigsburg am Donnerstagnachmittag (11. Januar 2024), als ein 74-jähriger Mann nach einem Streit seinen 64-jährigen Mitbewohner in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Straße “Am Wasen” tödlich verletzt haben soll.

Wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg berichtet, nahmen die Ereignisse in den frühen Morgenstunden gegen 01:00 Uhr ihren Lauf, als zwischen den beiden Männern offenbar heftige Auseinandersetzungen ausbrachen. Der 74-Jährige und das 64-jährige Opfer teilten sich ein Zimmer, und der Konflikt eskalierte in Gewalt. Im Zuge dieser Auseinandersetzung soll der 74-Jährige auf seinen Kontrahenten eingeschlagen und ihm lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben. Trotz der umgehend eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch die alarmierten Rettungskräfte verstarb das Opfer noch am Tatort.

Die Einsatzkräfte konnten den 74-jährigen Verdächtigen auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft ohne Widerstand festnehmen. Am Nachmittag des gleichen Tages wurde der ukrainische Staatsangehörige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags, setzte diesen in Vollzug und wies den Mann in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand laufender Ermittlungen.

red

Eisiger Rettungseinsatz: Feuerwehr öffnet Auto bei Minusgraden, um hilflose Hündin zu retten

Stuttgart – Bei eisigen Temperaturen von minus 8 Grad Celsius mussten Rettungskräfte heute iim Stuttgarter-Westen handeln, um eine hilflose Hündin vor dem sicheren Erfrierungstod zu retten. Der Besitzer des Fahrzeugs war nicht auffindbar, und das Tier saß seit den frühen Morgenstunden in einem verschlossenen Auto, zitternd und heulend vor Kälte. Passanten bemerkten das frierende Tier und alarmierten daraufhin die Behörden.

Die Feuerwehr und die Polizei standen vor einer besonderen Herausforderung, da das Fahrzeug nicht geöffnet werden konnte. Eine vor Ort befindliche Tierärztin erkannte jedoch die akute Gefahr und drängte darauf, das Auto zu öffnen. Gegen 11 Uhr entschied sich die Feuerwehr unter Berücksichtigung der eisigen Wetterbedingungen dazu, gewaltsam die hintere Scheibe des Fahrzeugs zu öffnen, um die Hündin vor dem drohenden Kältetod zu retten.

Die Polizeihundestaffel, ebenfalls vor Ort, übernahm sofort die Obhut über die gerettete Hündin und brachte sie umgehend zur Tierärztin für eine umfassende Untersuchung. Die genaue Ursache für die alleinige Lage der Hündin im Fahrzeug ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Das Fahrzeuge wurde im Anschluss der Rettungsaktion abgeschleppt.

red

AMG-Mercedes-Crash in Leonberg: Nächtliche Odyssee endet im Wasser – 150.000 Euro Schaden

Leonberg – Ein nächtlicher Ausflug nahm in Leonberg eine unerwartete Wendung, als ein mit zwei 21-jährigen Insassen besetzter AMG-Mercedes von der Südrandstraße auf die Berliner Straße unterwegs war. Glatte Straßen und möglicherweise zu hohe Geschwindigkeit führten zu einem dramatischen Unfall.

In den frühen Morgenstunden gegen 01:35 Uhr verlor der junge Fahrer die Kontrolle über den Mercedes, durchbrach die Leitplanke und landete etwa zwei Meter tiefer im Staubecken. Glücklicherweise blieben die beiden Insassen unverletzt und konnten das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen.

Die Bergung des AMG-Mercedes gestaltete sich zu einer Herausforderung, da das Fahrzeug im Wasser stand und spezielle Kenntnisse erforderlich waren. Erst um 05:00 Uhr morgens konnte das Fahrzeug schließlich mittels eines Telekrans aus dem Staubecken geborgen werden.

Die genaue Unfallursache wird derzeit von den Behörden untersucht. Der Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt.

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Vaihingen an der Enz: Unbekannte stehlen Mercedes

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (09./10.01.2024) entwendeten bislang unbekannte Täter einen weißen Mercedes CLK 500 aus einem umzäunten Gelände in der Bertha-Benz-Straße in Vaihingen an der Enz. Die Unbekannten öffneten das verschlossene Hoftor und fuhren mit dem zugelassenen Pkw mit Heilbronner Kennzeichen davon. Wie die Täter in das Fahrzeug gelangen und es in Betrieb nehmen konnten, ist bislang unbekannt. Der Mercedes hat einen Wert von etwa 25.000 Euro. Die Höhe des Sachschadens an der Umzäunung ist noch unklar. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter Tel. 07042 941-0 oder per Mail an vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Ludwigsburg: Fahrzeug in der Schlossstraße zerkratzt

Eine noch unbekannte Person zerkratzte am Mittwoch (10.01.2024) zwischen 16:20 Uhr und 23:00 Uhr die linke Seite eines in der Schlossstraße in Ludwigsburg geparkten VW T-Roc mit einem spitzen Gegenstand und richtete dabei einen Sachschaden von rund 1.500 Euro an. Das Polizeirevier Ludwigsburg nimmt sachdienliche Hinweise unter Tel. 07141 18-5353 oder per Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de entgegen.

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Gerlingen: Zeugen zu Unfallflucht auf Einkaufsmarktparkplatz gesucht

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte am Mittwoch (10.01.2024) zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr einen auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Weilimdorfer Straße in Gerlingen geparkten Honda. Mutmaßlich beim Ein- oder Ausparken touchierte der Unbekannte das geparkte Fahrzeug. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro zu kümmern, fuhr der Unbekannte unerlaubt davon. Bei dem gesuchten Fahrzeug könnte es sich um ein rotes Fahrzeug handeln. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07156 4352-0 oder per E-Mail an ditzingen.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeirevier Ditzingen in Verbindung zu setzen.

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red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Ausbildungsmarkt im Kreis Ludwigsburg unter Druck: 400 Stellen unbesetzt

Ludwigsburg – Der Ausbildungsmarkt im Kreis Ludwigsburg steht unter erheblichem Druck, so die Warnung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in einer aktuellen Pressemitteilung. Laut Angaben der Arbeitsagentur sind derzeit 400 Ausbildungsstellen im Landkreis Ludwigsburg unbesetzt, wovon 33 in der Lebensmittelindustrie liegen. Die NGG sieht einen akuten Mangel an Auszubildenden und warnt vor negativen Auswirkungen auf die Perspektiven und Löhne der jungen Menschen in der Region.

Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG Stuttgart, beruft sich auf Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und zeigt auf, dass in Baden-Württemberg 16 Prozent der 20- bis 34-Jährigen keinen Berufsabschluss vorweisen können. Dieses Phänomen betreffe auch viele junge Menschen im Kreis Ludwigsburg und beeinträchtige ihre Aussichten auf dem Arbeitsmarkt.

Die Gewerkschaft befürchtet einen bedenklichen Trend, insbesondere bei Jugendlichen mit maximal einem Hauptschulabschluss, die immer seltener den Sprung in eine Ausbildung schaffen. Zacher betont die Notwendigkeit, diese Jugendlichen intensiver zu fördern und für eine Ausbildung fit zu machen. Er appelliert an Arbeitsagenturen, Jobcenter und Unternehmen, verstärkt in die Ausbildungsförderung von Jugendlichen zu investieren.

Die NGG empfiehlt Betrieben, auf “Azubi-Lotsen” zu setzen, die sich aktiv um den Kontakt zu jungen Menschen bemühen und sie für Ausbildungsberufe begeistern sollen. Insbesondere bei Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten sei es wichtig, diese während der Ausbildung zu unterstützen, da das Pensum der Berufsschulen viele überfordern könne.

Die Wirtschaft im Kreis Ludwigsburg wird aufgefordert, sich besser auf das neue Ausbildungsjahr vorzubereiten. Zacher unterstreicht die grundsätzliche Notwendigkeit, mehr für den Job-Nachwuchs zu tun. Er betont, dass es wichtig sei, das Potenzial in jungen Menschen zu erkennen. Zudem verweist er auf die Ausbildungsgarantie des Bundestags ab August, die jungen Menschen das Recht auf eine Ausbildung verschafft, auch außerbetrieblich.

Die NGG Stuttgart schlägt zusätzlich eine umlagefinanzierte Ausbildungsgarantie vor. Dabei sollen alle Betriebe in einen Fonds einzahlen, und Unternehmen, die ausbilden, erhalten einen Großteil der Kosten erstattet – etwa für die Vergütung der Azubis. Die Gewerkschaft hofft, dass diese Maßnahmen dazu beitragen, den Ausbildungsmangel im Kreis Ludwigsburg zu mildern und jungen Menschen bessere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu bieten.

red

Ausbildungsmesse in Vaihingen: 52 Unternehmen präsentieren am 20. Januar breites Angebot

Vaihingen an der Enz – Am Samstag, den 20. Januar 2024, öffnet die 20. Vaihinger Ausbildungsmesse von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr ihre Türen. In diesem Jahr findet die Messe nicht nur im Großen Saal der Vaihinger Stadthalle, sondern auch im Löwensaal und auf dem Schulhof hinter der Stadthalle statt.

Die Teilnahme von insgesamt 52 verschiedenen Betrieben und Institutionen aus Vaihingen an der Enz und Umgebung markiert einen Anstieg um zehn Firmen im Vergleich zum Vorjahr. Die Unternehmen präsentieren ihre Tätigkeiten, laden zu Gesprächen ein und gewähren Einblicke in ein breitgefächertes Ausbildungsangebot in unterschiedlichsten Branchen. Von handwerklichen Berufen über Kultur und Gestaltung, Soziales, Umwelt und Wirtschaft bis hin zu (Maschinen-) Bau und Technik bietet die Messe eine Vielfalt an Möglichkeiten. Interessierte haben die Gelegenheit zu direktem, individuellem Austausch mit Unternehmen, um mehr über Ausbildungsberufe zu erfahren und erste Kontakte zu knüpfen.

Die Schülerinnen und Schüler der Schlossbergschule sorgen für eine kleine Bewirtung der Messebesucher. Der Eintritt zur Messe ist frei. Der Flyer mit Standplan und allen weiteren Informationen ist unter www.beruv.de/ausbildungsmesse oder in der Kultur- und Touristinformation, Marktplatz 5, 71665 Vaihingen an der Enz, während der regulären Öffnungszeiten erhältlich.

red

Tödlicher Verkehrsunfall auf A81: Fußgänger von Pkw überrollt und getötet

Heilbronn/Ludwigsburg – Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Mittwochabend gegen 23:00 Uhr auf der Autobahn A81 zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Ilsfeld.

Wie die Polizei in Heilbronn mitteilt, befand sich ein Fußgänger aus bislang ungeklärter Ursache auf der Fahrbahn der A81 zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Ilsfeld und wurde dort von einem herannahenden Pkw überrollt und tödlich verletzt.

Der Fahrer des Pkw blieb bei dem Unfall unverletzt. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

red

Leitender Arzt im Klinikum Ludwigsburg ins Präsidium der DIVI gewählt

Ludwigsburg – Große Ehre für Oliver Sakowitz: Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat Prof. Dr. Oliver Sakowitz, den Ärztlichen Direktor des Neurochirurgischen Zentrums Ludwigsburg-Heilbronn, als neues Mitglied in ihr Präsidium gewählt. Mit mehr als 40 Jahren Engagement setzt sich die DIVI für den praktischen und wissenschaftlichen Fortschritt in den Bereichen Intensiv- und Notfallmedizin ein und trägt maßgeblich dazu bei, die Strukturen in diesem medizinischen Bereich zu verbessern. Die Fachgesellschaft mit über 4.300 Mitgliedern verfolgt das Ziel, Wissenschaft, Praxis und Forschung in Bezug auf die Intensiv- und Notfallmedizin zu fördern und die Politik sowie die Öffentlichkeit auf die Belange dieser medizinischen Fachbereiche aufmerksam zu machen.

Prof. Sakowitz wurde bereits in der Mitgliederversammlung 2023 in den Vorstand der DIVI gewählt und übernimmt seit dem neuen Jahr die Vertretung der Mitglieder aus den Fachbereichen Neurologie und Neurochirurgie. In seinen Äußerungen betonte Prof. Sakowitz die Komplexität schwerer Erkrankungen und Verletzungen von Gehirn und Rückenmark, die oft zu wenig verstanden würden. Er hob hervor, wie wichtig es sei, Patienten mit größtmöglicher Fachexpertise im Team aus Ärzten, Pflegenden und Therapeuten zu behandeln.

Die neurologischen und neurochirurgischen Erkrankungen machen etwa 10 bis 15% der jährlich rund 2,2 Millionen Behandlungsfälle in Krankenhäusern mit intensivmedizinischer Versorgung aus. In den Notaufnahmen stellen diese Patienten sogar etwa ein Drittel der gesamten Versorgung dar. Prof. Sakowitz betonte sein Anliegen, die Brücken zwischen Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung im Bereich der Intensiv- und Notfallmedizin und der konkreten Arbeit am Klinikbett weiter auszubauen, um letztendlich die Patientenversorgung zu verbessern.

Das Neurochirurgische Zentrum Ludwigsburg-Heilbronn, unter der Leitung von Prof. Sakowitz, hat ein weitreichendes Einzugsgebiet über die Landkreise Ludwigsburg und Heilbronn hinaus. Es behandelt jährlich etwa 3,000 stationäre und 4,000 ambulante Patienten, und das RKH Klinikum Ludwigsburg verfügt über eine hochmoderne NeuroSuite mit integriertem intraoperativem Magnetresonanztomographen für komplexe neurochirurgische Operationen.

red

LKW verursacht Verkehrsunfall nach medizinischem Zwischenfall auf A81

Kreis Ludwigsburg – Am Mittwoch (10. Januar) ereignete sich gegen 06:45 Uhr auf der A81 in Richtung Stuttgart ein Verkehrsunfall. Ein 59 Jahre alter LKW-Fahrer geriet zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim mutmaßlich aufgrund einer medizinischen Ursache nach rechts in den Grünstreifen. Anschließend fuhr er quer über die drei Fahrstreifen der Autobahn und kollidierte mit der Mittelschutzblanke, teilte die Polizei mit.

Eine 32 Jahre alte BMW-Fahrerin sowie eine 18-jährige Ford-Fahrerin waren auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Beide konnten rechtzeitig abbremsen, aber die 18-Jährige fuhr dennoch auf den BMW der 32-Jährigen auf. Glücklicherweise wurde niemand bei dem Unfall verletzt. Der 59-Jährige wurde aufgrund seiner medizinischen Probleme vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Lastwagen wurde abgeschleppt, und der entstandene Sachschaden wird auf etwa 28.000 Euro geschätzt. Aufgrund der Unfallaufnahme musste die Autobahn kurzzeitig voll gesperrt werden.

red