Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg überschreitet erstmals Schwelle von 1000

Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Freitag aus:

Die Zahlen steigen immer weiter und erreichen neue Höchstwerte;: Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Freitagabend vorläufig 1.790 (Vortag: 1.704) Fälle gemeldet, mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Die Inzidenz steigt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg stark an auf 1.053,1 (+129,9) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 648 (Vortag: 648) Stand: 04.02..22 – 18Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 04.02.2022

Affalterbach ( 547 | 4 )
Asperg ( 1.847 | 74 )
Benningen am Neckar ( 774 | 6 )
Besigheim ( 1.828 | 58 )
Bietigheim-Bissingen ( 6.413 | 135 )
Bönnigheim ( 1.146 | 42 )
Ditzingen ( 3.312 | 76 )
Eberdingen ( 778 | 22 )
Erdmannhausen ( 510 | 9 )
Erligheim ( 332 | 15 )
Freiberg am Neckar ( 1.709 | 37 )
Freudental ( 380 | 12 )
Gemmrigheim ( 658 | 10 )
Gerlingen ( 2.090 | 57 )
Großbottwar ( 958 | 33 )
Hemmingen ( 1.019 | 17 )
Hessigheim ( 276 | 9 )
Ingersheim ( 763 | 5 )
Kirchheim am Neckar ( 1.025 | 17 )
Korntal-Münchingen ( 2.706 | 70 )
Kornwestheim ( 5.200 | 85 )
Löchgau ( 695 | 43 )
Ludwigsburg ( 12.879 | 223 )
Marbach am Neckar ( 1.843 | 8 )
Markgröningen ( 1.896 | 95 )
Möglingen ( 1.590 | 17 )
Mundelsheim ( 357 | 9 )
Murr ( 848 | 60 )
Oberriexingen ( 281 | 7 )
Oberstenfeld ( 808 | 23 )
Pleidelsheim ( 779 | 13 )
Remseck am Neckar ( 3.446 | 76 )
Sachsenheim ( 2.702 | 116 )
Schwieberdingen ( 1.566 | 64 )
Sersheim ( 757 | 38 )
Steinheim an der Murr ( 1.176 | 47 )
Tamm ( 1.309 | 34 )
Vaihingen an der Enz ( 3.643 | 117 )
Walheim ( 379 | 1 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 248.838 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 31 Prozent oder 58.690 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 236.120 neuen Fällen binnen eines Tages und war erst am Vortag erreicht worden.

Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1283,2 auf heute 1349,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Das ist wie schon in den letzten Tagen wieder ein Allzeithoch.

(Stand: 04.02.21 – 05.45Uhr)

Grafik: dts

red

 

Kliniken im Landkreis machen wegen Omikron Personalausfälle zu schaffen – Noch keine Kündigung von Pflegekräften

Von Uwe Roth

In den Krankenhäusern der Regionalen Klinik-Holding (RKH) sind im Januar 139 Beschäftigten positiv auf Corona getestet worden. Sie mussten in Quarantäne. Folglich fehlen sie mindestens eine Woche im Dienst. Die Ausfallquoten im Personalbereich seien relevant, stellte RKH-Chef Professor Dr. Jörg Martin in der wöchentlichen Online-Pressekonferenz am Donnerstag fest. Im Dezember waren es lediglich 47 positiv getesteten Kräfte gewesen. „Die Inzidenzen schlagen beim Personal durch“, teilte Dr. Stefan Weiß mit. Personallücken würden notdürftig geschlossen, in dem Pflegekräfte zwischen den einzelnen Kliniken der Holding pendeln und einspringen, wo Kolleg*innen fehlen.

Noch immer seien manche Pflegekräfte nicht geimpft. Dr. Martin, der sich in den vergangenen Wochen für eine Impfpflicht für sein Personal ausgesprochen hat, hält eine solche ohne ein Impfregister jedoch für nicht umsetzbar. Die Klinikleitung setze weiterhin auf persönliche Gespräche, sagte er. Allgemein wird befürchtet, dass eine gewisse Zahl Pflegekräfte lieber die Anstellung kündigt als sich impfen zu lassen. Bei der Personalabteilung der RKH sollen bislang mit dieser Begründung keine Kündigungen eingegangen sein, wie Professor Martin auf Nachfrage feststellte.

Dr. Weiß erwartet den Höhepunkt der Omikron-Welle Mitte des Monats. Covid-Intensivbelegung werde ansteigen, sagte er. „Allerdings im Vergleich zur Normalstation mit deutlich flacherer Dynamik und unterhalb des Niveaus der 4. Welle“, so der Leiter Stabsmanagement des RKH Corona-Krisenstabs. Die Betten seien mit Covid-Patienten schon jetzt gut gefüllt. Aber die Lage sei im Gegensatz zur vorangegangenen Welle weniger dramatisch. Nur wenige müssten wegen der Schwere der Infektion auf die Intensivstation. In Ludwigsburg seien zwar 44 von 45 Intensivbetten belegt, doch nur zwei mit Covid-Patienten.

Doch die Krankheitsverläufe bei einer Omikron-Infektion sind insgesamt nicht immer so harmlos, dass ein Klinikaufenthalt vermeidbar ist: In Ludwigsburg sind auf der Normalstation 41 Betten für Covid-Erkrankte reserviert, 27 sind von ihnen belegt. In Bietigheim sind auf der Normalstation 12 von 13 Covid-Betten belegt. Weil die Inzidenzquote so hoch sei, würden zahlreiche Patienten, die wegen anderer Erkrankungen oder wegen eines Unfalls in die Notaufnahme kämen, dort positiv getestet.

Dass die Omikron-Variante harmloser ist, zeigt die Statistik mit der Verweildauer. Lagen im Zeitraum September bis Dezember vergangenen Jahres die Patienten im Schnitt zehn Tage in der Klinik, sind es nun nur noch 5,7 Tage. Mit 7,7 Tage ist bei den über 60-Jährigen die Verweildauer am längsten. Die unter 30-Jährigen können im Schnitt nach etwas mehr als drei Tagen entlassen werden.

Landkreis Ludwigsburg verzeichnet neuen Höchstwert an Neuinfektionen

Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Donnerstag aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Donnerstagabend vorläufig 1.704 (Vortag: 1.175) Fälle gemeldet, mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Die Inzidenz steigt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg deutlich auf 923,2 (+97,1) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 648 (Vortag: 647) Stand: 03.02..22 – 18Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 03.02.2022

Affalterbach ( 543 | 15 )
Asperg ( 1.773 | 22 )
Benningen am Neckar ( 768 | 14 )
Besigheim ( 1.770 | 62 )
Bietigheim-Bissingen ( 6.278 | 106 )
Bönnigheim ( 1.104 | 45 )
Ditzingen ( 3.236 | 100 )
Eberdingen ( 756 | 35 )
Erdmannhausen ( 501 | 15 )
Erligheim ( 317 | 4 )
Freiberg am Neckar ( 1.672 | 65 )
Freudental ( 368 | 22 )
Gemmrigheim ( 648 | 19 )
Gerlingen ( 2.033 | 22 )
Großbottwar ( 925 | 25 )
Hemmingen ( 1.002 | 57 )
Hessigheim ( 267 | 14 )
Ingersheim ( 758 | 26 )
Kirchheim am Neckar ( 1.008 | 46 )
Korntal-Münchingen ( 2.636 | 53 )
Kornwestheim ( 5.115 | 74 )
Löchgau ( 652 | 23 )
Ludwigsburg ( 12.656 | 141 )
Marbach am Neckar ( 1.835 | 49 )
Markgröningen ( 1.801 | 28 )
Möglingen ( 1.573 | 43 )
Mundelsheim ( 348 | 25 )
Murr ( 788 | 8 )
Oberriexingen ( 274 | 9 )
Oberstenfeld ( 785 | 41 )
Pleidelsheim ( 766 | 16 )
Remseck am Neckar ( 3.370 | 91 )
Sachsenheim ( 2.586 | 107 )
Schwieberdingen ( 1.502 | 37 )
Sersheim ( 719 | 85 )
Steinheim an der Murr ( 1.129 | 35 )
Tamm ( 1.275 | 15 )
Vaihingen an der Enz ( 3.526 | 62 )
Walheim ( 378 | 19 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 236.120 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 16,2 Prozent oder 32.984 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 208.498 neuen Fällen binnen eines Tages.

Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1227,5 auf heute 1283,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Das ist wie schon in den letzten Tagen wieder ein Allzeithoch.

(Stand: 03.02.21 – 05.45Uhr)

Grafik: dts

red

 

1.175 Corona-Neuinfektionen im Landkreis Ludwigsburg

Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Mittwoch aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Mittwoch vorläufig 1.175 (Vortag: 970) Fälle gemeldet. Die Inzidenz sinkt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg leicht auf 826,1 (- 12,51) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 647 (Vortag: 647) Stand: 02.02..22 – 18Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 02.02.2022

Affalterbach ( 528 | 21 )
Asperg ( 1.751 | 53 )
Benningen am Neckar ( 754 | 29 )
Besigheim ( 1.708 | 26 )
Bietigheim-Bissingen ( 6.172 | 138 )
Bönnigheim ( 1.059 | 3 )
Ditzingen ( 3.136 | 71 )
Eberdingen ( 721 | 4 )
Erdmannhausen ( 486 | 39 )
Erligheim ( 313 | 18 )
Freiberg am Neckar ( 1.607 | 17 )
Freudental ( 346 | 29 )
Gemmrigheim ( 629 | 3 )
Gerlingen ( 2.011 | 29 )
Großbottwar ( 900 | 1 )
Hemmingen ( 945 | 4 )
Hessigheim ( 253 | 6 )
Ingersheim ( 732 | 12 )
Kirchheim am Neckar ( 962 | 29 )
Korntal-Münchingen ( 2.583 | 14 )
Kornwestheim ( 5.041 | 45 )
Löchgau ( 629 | 22 )
Ludwigsburg ( 12.515 | 143 )
Marbach am Neckar ( 1.786 | 25 )
Markgröningen ( 1.773 | 4 )
Möglingen ( 1.530 | 42 )
Mundelsheim ( 323 | 29 )
Murr ( 780 | 26 )
Oberriexingen ( 265 | 10 )
Oberstenfeld ( 744 | 12 )
Pleidelsheim ( 750 | 44 )
Remseck am Neckar ( 3.279 | 164 )
Sachsenheim ( 2.479 | 3 )
Schwieberdingen ( 1.465 | 6 )
Sersheim ( 634 | 4 )
Steinheim an der Murr ( 1.094 | 6 )
Tamm ( 1.260 | 30 )
Vaihingen an der Enz ( 3.464 | 6 )
Walheim ( 359 | 1 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 208.498 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 27 Prozent oder 44.498 Fälle mehr als am Mittwochmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 203.136 neuen Fällen binnen eines Tages.

Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1206,2 auf heute 1227,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Das ist wie schon in den letzten Tagen wieder ein Allzeithoch.

(Stand: 02.02.21 – 05.45Uhr)

Grafik: dts

red

 

Galerie

Schwerer Frontalzusammentoß: 60-jährige Porschefahrerin flüchtet nach Unfall

Wegen Unfallflucht wird sich eine 60 Jahre alte Porsche-Fahrerin verantworten müssen, die am Mittwoch gegen 08.45 Uhr auf der Kreisstraße 1653 zwischen Heimerdingen und Rutesheim in einen Unfall verwickelt und davon gefahren war.

Die Porsche-Lenkerin war in Richtung Rutesheim unterwegs und wollte kurz nach einem Bahnübergang einen vorausfahrenden LKW überholen. Mutmaßlich übersah sie zunächst einen entgegenkommenden 34 Jahre alten VW-Fahrer. Als sie ihn erkannte, scherte sie mit ihrem Fahrzeug wieder hinter dem LKW ein. Der VW-Lenker hatte jedoch bereits zum Bremsen angesetzt und kam im Rahmen dieses Manövers zunächst nach rechts von der Fahrbahn in den Grünstreifen ab. Der VW schleuderte anschließend nach links und kollidierte mit einem 55-jährigen Mercedes-Fahrer, der sich hinter der Porsche-Fahrerin befand. Der VW drehte sich nach dem Aufprall und blieb mitten auf der Fahrbahn stehen. Der Mercedes kam von der Fahrbahn ab. Die Porsche-Lenkerin setzte ihre Fahrt unbeirrt fort. Ein aufmerksamer Zeuge erkundigte sich zunächst nach dem Gesundheitszustand des 55- und des 34-Jährigen und nahm dann die Verfolgung des Porsche auf. Er konnte die 60-Jährige stoppen und sie kehrte letztlich zur Unfallstelle zurück. Der VW- und der Mercedes-Lenker wurden jeweils leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Ihre Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 36.000 Euro geschätzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Ditzingen befand sich mit drei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften vor Ort. Die K 1653 war zwischen Heimerdingen und Rutesheim bis gegen 10.00 Uhr voll gesperrt. Anschließend konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Ab 11.30 Uhr waren die Berge- und Aufräumarbeiten beendet und die Fahrbahn konnte wieder vollständig frei gegeben werden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

7-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt weiter deutlich

Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Dienstag aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Dienstagabend vorläufig 970 (Vortag: 602) Fälle gemeldet. Die Inzidenz sinkt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg weiter sehr deutlich auf 838,6 (- 81,1) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 647 (Vortag: 646) Stand: 01.02..22 – 18Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 01.02.2022

Affalterbach ( 507 | 3 )
Asperg ( 1.698 | 4 )
Benningen am Neckar ( 725 | 8 )
Besigheim ( 1.682 | 15 )
Bietigheim-Bissingen ( 6.034 | 27 )
Bönnigheim ( 1.056 | 6 )
Ditzingen ( 3.065 | 94 )
Eberdingen ( 717 | 12 )
Erdmannhausen ( 447 | 10 )
Erligheim ( 295 | 10 )
Freiberg am Neckar ( 1.590 | 7 )
Freudental ( 317 | 4 )
Gemmrigheim ( 626 | 49 )
Gerlingen ( 1.982 | 79 )
Großbottwar ( 899 | 47 )
Hemmingen ( 941 | 6 )
Hessigheim ( 247 | 3 )
Ingersheim ( 720 | 5 )
Kirchheim am Neckar ( 933 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 2.569 | 125 )
Kornwestheim ( 4.996 | 86 )
Löchgau ( 607 | 2 )
Ludwigsburg ( 12.372 | 217 )
Marbach am Neckar ( 1.761 | 2 )
Markgröningen ( 1.769 | 9 )
Möglingen ( 1.488 | 40 )
Mundelsheim ( 294 | 4 )
Murr ( 754 | 5 )
Oberriexingen ( 255 | 0 )
Oberstenfeld ( 732 | 2 )
Pleidelsheim ( 706 | 16 )
Remseck am Neckar ( 3.115 | 20 )
Sachsenheim ( 2.476 | 1 )
Schwieberdingen ( 1.459 | 5 )
Sersheim ( 630 | 7 )
Steinheim an der Murr ( 1.088 | 1 )
Tamm ( 1.230 | 13 )
Vaihingen an der Enz ( 3.458 | 22 )
Walheim ( 358 | 3 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen vorläufig 162.613 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 28 Prozent oder 35.658 Fälle mehr als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1176,8 auf heute 1206,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

(Stand: 01.02.21 – 05.45Uhr)

Grafik: dts

red

 

Arbeitslosigkeit im Landkreis steigt auf 3,0 Prozent – Bundesweit liegt die Quote bei 5,4 Prozent

KREIS LUDWIGSBURG. Im Landkreis Ludwigsburg steigt die Arbeitslosigkeit. Nach Angaben der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg waren zum Statistikstichtag 9.251 Personen arbeitslos gemeldet. Das waren 466 Frauen und Männer oder 5,3 Prozent mehr als im Dezember und 2.730 (- 22,8 Prozent) weniger als im Januar vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 3,8 Prozent.

In Baden-Württemberg sowie in der Region Stuttgart mit den Arbeitsagenturen Stuttgart, Waiblingen, Göppingen und Ludwigsburg lag die Arbeitslosenquote bei je 3,6 Prozent.

„Zum Jahreswechsel gab es den üblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Verantwortlich dafür waren in erster Linie zahlreiche Arbeitsverhältnisse, die zum Quartals- oder Jahresende ausgelaufen sind sowie strukturelle Veränderungen in Unternehmen, die Ende Dezember wirksam wurden.“, analysiert Martin Scheel, Leiter der Agentur für Arbeit Ludwigsburg, die aktuellen Zahlen. Weiter sagt er: „Insgesamt betrachtet ist der Arbeitsmarkt trotz Pandemie und wirtschaftlichen Unsicherheiten weiterhin stabil.“

Weiterhin viele unbesetzte Stellen für Fachkräfte im Landkreis Ludwigsburg

Beim Arbeitgeber-Service der Ludwigsburger Arbeitsagentur waren im Januar 4.019 offene Stellenangebote gemeldet. Das war gegenüber Dezember ein Rückgang von 52 (- 1,3 Prozent) und im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 1.367 Stellen (+ 51,5 Prozent) im Stellenbestand. Im Januar meldeten die Unternehmen insgesamt 755 neue Stellenangebote, 266 oder 26,1 Prozent weniger als noch im Dezember und 328 (+76,8 Prozent) mehr als im Januar 2021.

Besonders gefragt sind im Agenturbezirk nach wie vor Fachkräfte im Bereich „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ mit 1.143 zu besetzenden Stellen. Gefolgt von 887 freien Arbeitsstellen in den Bereichen „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“ und 584 freien Stellen in den Bereichen „Gesundheit, Soziales, Lehre u. Erziehung“, heißt es in der Mitteilung weiter.

So sehen die Zahlen für Deutschland aus:

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Vorjahresvergleich gesunken. Im Januar gab es bundesweit 439.000 weniger Arbeitslose als zu Beginn des letzten Jahres. Gegenüber Dezember stieg die Zahl allerdings saisonüblich um 133.000 auf 2,462 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte.

Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent, nach 5,1 Prozent im Dezember. “Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Januar zwar gestiegen, aber bei Weitem nicht so stark wie sonst üblich”, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach am Dienstag in Nürnberg. Im Vergleich zum Januar 2020 – also kurz vor Ausbruch der Coronakrise – liegt sie nur noch um 37.000 höher.

red

27 Corona-Spaziergänge mit rund 4.600 Teilnehmenden im Kreis Ludwigsburg – Polizeipräsidium mit Stellungnahme

Immer öfters finden die sogenannten Corona-Spaziergänge auch im Landkreis Ludwigsburg statt. Jetzt hat sich das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit einer Stellungnahme dazu geäußert .

Nachfolgend die Meldung im genauen Wortlaut: 

“Die Polizei beobachtet seit mehreren Wochen eine stetige Zunahme von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre kritische Haltung zu Corona-Maßnahmen und insbesondere zur viel diskutierten Impflicht durch ihre Teilnahme an sogenannten „Spaziergängen“ zum Ausdruck bringen. Allein am vergangenen Montag fanden im Kreis Ludwigsburg 27 dieser Spaziergänge mit rund 4.600 Teilnehmenden statt. Mittlerweile werden sie aber nicht nur montags, sondern auch an anderen Wochentagen durchgeführt.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg geht grundsätzlich davon aus, dass die Spaziergänge schon aufgrund ihrer regelmäßigen Wiederholung und der durchgängigen Themen „Corona, Impfung und Grundrechte“ einen grundrechtlich relevanten Versammlungscharakter entwickeln und damit anmeldepflichtig, jedoch nicht genehmigungspflichtig sind.

Diese Versammlungen wurden bislang jedoch nahezu ausnahmslos nicht angemeldet und die Versammlungsbehörden hatten damit keine Möglichkeit, im Vorfeld auf eine verantwortliche Person zuzugehen und beispielsweise Auflagen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Versammlung zu erlassen. Der Umstand, dass eine Versammlung nicht angemeldet wurde, ist jedoch für sich allein noch keine hinreichende Begründung für ein Verbot oder eine direkte Auflösung.

Gleichwohl ist es Aufgabe der Polizei, ordnungs- und verkehrspolizeiliche Maßnahmen zu treffen sowie möglicherweise notwendige Beschränkungen zum Infektionsschutz kurzfristig festzulegen. Diese Beschränkungen können auch den Versammlungsort betreffen. So kann die Polizei eine Versammlung gegebenenfalls stationär halten oder eine Aufzugsstrecke vorgeben.

Die polizeiliche Auflösung einer nicht angemeldeten Versammlung kann unter dem Corona- Aspekt in Abwägung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes sowie unter Berücksichtigung der Gesamtumstände des Einzelfalles einschließlich des aktuellen Infektionsgeschehens in der Regel nur dann erfolgen, wenn von Seiten der Teilnehmenden durchgängig gegen jedweden Infektionsschutz oder massiv gegen Auflagen während der Versammlung verstoßen wird. Dass einzelne Teilnehmende sich nicht korrekt verhalten, führt in aller Regel noch nicht zur Auflösungsmöglichkeit.

In jüngster Vergangenheit fanden in mehreren Kommunen nunmehr auch Versammlungen von Befürwortenden der Corona-Maßnahmen statt. Im Gegensatz zu den Spaziergängen wurden diese Versammlungen bislang angemeldet, die Teilnehmenden halten sich an Auflagen der Versammlungsbehörde und beachten auch ohne polizeiliche Aufforderung die Maßnahmen zum Infektionsschutz.

Der Polizei als neutralem Garant der Versammlungsfreiheit kommt grundsätzlich die Aufgabe zu, für einen störungsfreien Verlauf aller Versammlungen zu sorgen und den Teilnehmenden die Ausübung ihrer grundrechtlich verbrieften Versammlungsfreiheit zu ermöglichen.

Polizeipräsident Burkhard Metzger erläutert dazu: „Zusammen mit den Kommunen und dem Landkreis beobachten wir die Entwicklung der Versammlungen zu den Corona-Maßnahmen sehr genau. Unser auf Kommunikation und Deeskalation ausgerichtetes Konzept hat sich als sehr tragfähig erwiesen und alle bisherigen Versammlungen sind nahezu störungsfrei verlaufen. Ich kann daher nur an die Teilnehmenden künftiger Versammlungen appellieren, den Weg von Toleranz und Respekt auch gegenüber Andersdenkenden nicht zu verlassen.“

Metzger macht aber auch unmissverständlich deutlich, „dass unsere Einsatzkräfte konsequent einschreiten werden, sollte es durch Versammlungsteilnehmende zu gravierenden Ordnungsstörungen oder strafbaren Handlungen kommen.“ Im Einzelfall könne eine Auflösung durch die Polizei in Betracht kommen, wenn die Versammlung einen gewalttätigen oder aufrührerischen Verlauf nimmt, unmittelbare Gefahr für Leben und Gesundheit der Teilnehmenden besteht, umfassend gegen Strafgesetze verstoßen wird oder wenn in der Versammlung zu Straftaten aufgefordert oder angereizt wird.”

red

Gesundheitsamt Ludwigsburg erhält erneut Unterstützung von Bundeswehr

LUDWIGSBURG. Die Neuinfektionszahlen im Landkreis steigen immer weiter. Seit Donnerstag unterstützen 14 Soldaten der Bundeswehr erneut das Corona-Team des Gesundheitsdezernats im Landkreis Ludwigsburg. Landrat Dietmar Allgaier dankt der Deutsch-Französischen Brigade für ihren Einsatz: „Sie leisten einen sehr wichtigen Beitrag zur Pandemiebewältigung!“ Das teilte das Landratsamt  am Montag mit.

Das Erfassen von Infizierten und die Nachverfolgung der Kontaktpersonen an sieben Tagen in der Woche ist angesichts rasant steigender Fallzahlen „ein enorm wichtiges Element für die Pandemiebekämpfung“, so Dr. Ulrike Rangwich-Fellendorf, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes.
Andy Dorroch, Fachbereichsleiter Bevölkerungsschutz im Landratsamt Ludwigsburg, ergänzt: „Die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos, alle haben sich sehr schnell eingearbeitet.“ Mit dem steilen Anstieg der Neuinfektionszahlen ist auch der Bedarf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Corona-Team des Gesundheitsamts stark gewachsen, dem man mit dem kurzfristigen und vorerst bis zum 22. Februar geplanten Einsatz der Bundeswehr nun gerüstet entgegen gehen kann.

Info: Derzeit besteht das Corona-Team des Gesundheitsamtes aus rund 50 Vollzeitstellen. Dazu kommen jetzt noch die 14 Soldaten der Bundeswehr.

red

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen im Landkreis aus

Und sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Montag aus:

Das Landratsamt Ludwigsburg hat am Montagabend vorläufig 602 Fälle gemeldet. Die Inzidenz sinkt laut dem Gesundheitsamt in Ludwigsburg deutlich auf 919,7 (- 43,7) neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg liegt bei mindestens 646 (Vortag: 646) Stand: 31.01.22 – 18Uhr)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde | (Differenz zum Vortag) Stand: 31.01.2022

Affalterbach ( 504 | 6 )
Asperg ( 1.694 | 18 )
Benningen am Neckar ( 717 | 10 )
Besigheim ( 1.667 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 6.007 | 29 )
Bönnigheim ( 1.050 | 7 )
Ditzingen ( 2.971 | 12 )
Eberdingen ( 705 | 4 )
Erdmannhausen ( 437 | 16 )
Erligheim ( 285 | 4 )
Freiberg am Neckar ( 1.583 | 9 )
Freudental ( 313 | 3 )
Gemmrigheim ( 577 | 1 )
Gerlingen ( 1.903 | 15 )
Großbottwar ( 852 | 6 )
Hemmingen ( 935 | 4 )
Hessigheim ( 244 | 0 )
Ingersheim ( 715 | 41 )
Kirchheim am Neckar ( 933 | 5 )
Korntal-Münchingen ( 2.444 | 50 )
Kornwestheim ( 4.910 | 63 )
Löchgau ( 605 | 0 )
Ludwigsburg ( 12.155 | 158 )
Marbach am Neckar ( 1.759 | 6 )
Markgröningen ( 1.760 | 44 )
Möglingen ( 1.448 | 1 )
Mundelsheim ( 290 | 2 )
Murr ( 749 | 0 )
Oberriexingen ( 255 | 1 )
Oberstenfeld ( 730 | 6 )
Pleidelsheim ( 690 | 2 )
Remseck am Neckar ( 3.095 | 47 )
Sachsenheim ( 2.475 | 4 )
Schwieberdingen ( 1.454 | 5 )
Sersheim ( 623 | 53 )
Steinheim an der Murr ( 1.087 | 7 )
Tamm ( 1.217 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 3.436 | 5 )
Walheim ( 355 | 0 )

Corona-Zahlen für Deutschland:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 78.318 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 24 Prozent oder 14.925 Fälle mehr als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 1156,8 auf heute 1176,8 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. (Stand: 31.01.21 – 05.45Uhr)

Grafik: dts

red