Schmierereien mit Hakenkreuz auf Wände und PKW

Gerlingen: Zeugen nach Sachbeschädigung und Beleidigung gesucht

Ein Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe verursachten bislang unbekannte Täter, die zwischen Montag 17:15 Uhr und Dienstag 06:15 Uhr in der Weilimdorfer Straße in Gerlingen ihr Unwesen trieben. Auf dem Gelände einer Lebensmittelfirma besprühten die Unbekannten zwei Wände und zwei abgestellte Fahrzeuge, einen Ford Transit sowie einen Iveco, mit schwarzer Farbe. Die Unbekannten hinterließen verschiedene politisch motivierte Beleidigungen und ein Hakenkreuz. Die Abteilung Staatsschutz bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter Telefon 07031/13-00, zu melden.

Randalierer demoliert PKW

Zwischen Montag 18.00 Uhr und Dienstag 06.00 Uhr randalierte ein noch unbekannter Täter in der Heinrich-Lanz-Straße in Münchingen. Auf Höhe einer Tankstelle stand ein wenige Wochen alter VW am Fahrbahnrand. Aus unbekannter Ursache beschädigte der Täter nahezu das gesamte Fahrzeug. Er schlug die Heckscheibe ein, verbog die Scheibenwischer, beschädigte die Außenspiegel und die Motorhaube. Der hinterlassene Sachschaden dürfte sich auf rund 6.000 Euro belaufen. Der Polizeiposten Korntal-Münchingen, Tel. 0711/839902-0, sucht Zeugen.

LKW weicht PKW aus und stürzt um

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Montagnachmittag gegen 16:50 Uhr, als der 19-jährige Lenker eines VW Sharan auf der L1106 aus Bönnigheim in Richtung Freudental fahrend aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Ein entgegenkommender Lkw-Fahrer musste mit seinem Gespann ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Hierdurch kippte die Zugmaschine um und blieb quer auf der Fahrbahn liegen. Der 43-jährige Fahrer des Lkw wurde durch den Unfall nicht verletzt. Der entstandene Gesamt-Sachschaden wird bislang auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Die Bergung des umgekippten Lkw gestaltete sich aufwendig, da der Anhänger erst durch Einsatz der Feuerwehr Bönnigheim, die mit 4 Einsatzkräften vor Ort war, von der Zugmaschine getrennt werden konnte. Für die Unfallaufnahme, die Bergung des Lkw und die anschließende Reinigung der Fahrbahn durch eine Fachfirma musste die Strecke zwischen Ortsausgang Bönnigheim und der Abzweigung Cleebronn bis gegen 23:00 Uhr gesperrt werden. Die Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg, Tel. 0711/6869-0, bittet nun Zeugen, die sich hinter dem VW-Fahrer befunden haben, sich zu melden.

Versuchter Raub in der S-Bahn ++++++ Zeugen gesucht ++++++

Ludwigsburg-Eglosheim: 22-Jährige wird Opfer eines versuchten Raubs

Die Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, sucht Zeugen, die am Montag kurz nach 00.00 Uhr eine versuchte räuberische Erpressung im Bereich der S-Bahn-Haltestelle “Favoritepark” in Eglosheim beobachten konnten. Zwei bislang unbekannte Täter stiegen gemeinsam mit einer 22 Jahre alten Frau aus der S-Bahn der Linie 4 von Stuttgart kommend aus. Die beiden vermutlich jugendlichen Täter baten die Frau um ihr Handy, damit sie zuhause anrufen könnten. Die 22-Jährige kam dieser Bitte nach. Während nun der Kleinere mutmaßlich ein Telefonat vortäuschte, trat sein etwas größerer Komplize hinter das Opfer. Als die Frau ihr Handy zurück erhielt, nahm der hinter ihr stehende Täter sie in den Schwitzkasten und forderte Bargeld. Die 22-Jährige schrie um Hilfe und wehrte sich. Der Größere ließ nun von ihr ab, schlug ihr jedoch bevor er sich gemeinsam mit seinem Komplizen zu Fuß davon machte, mit der Faust noch ins Gesicht. Die Täter erlangten kein Bargeld. Durch die alarmierte Polizei wurden Fahndungsmaßnahmen durchgeführt. Beide Täter sollen zwischen 14 und 15 Jahren alt sein. Der Größere ist etwa 170 cm groß, dünn, hat dunkles glattes Haar und war dunkel gekleidet. Sein kleinerer Komplize ist etwa 165 cm groß, ebenfalls dünn und trug auch dunkle Kleidung. Beide wurden als südländische Typen beschrieben.

 

Mercedes-Fahrerin missachtet Vorfahrt – vier Verletzte

Am Samstag kam es gegen 11.36 Uhr an der Einmündung der Landesstraßen 1136 und 1177 bei Ditzingen-Hirschlanden zu einem Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen. Eine 77-jährige Mercedes-Benz-Fahrerin befuhr die Landestraße 1136 aus Richtung Leonberg-Höfingen kommend und wollte nach links auf die Landesstraße 1177 in Richtung Ditzingen-Hirschlanden einbiegen. Hierbei missachtete diese die Vorfahrt eines auf der Landesstraße 1177 in Richtung Ditzingen fahrenden 34-jährigen BMW-Fahrers. Durch den Zusammenstoß drehten sich die Fahrzeuge und blieben quer zur Fahrbahn stehen. Der Einmündungsbereich war während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Die Unfallverursacherin sowie der 34-Jährige, dessen 31-jährige Beifahrerin und dessen 9-jähriger Mitfahrer wurden leicht verletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 14.000 Euro. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt- und zwei Rettungswagen, die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften vor Ort. Zur Unfallaufnahme und Absperrung waren insgesamt fünf Einsatzfahrzeuge des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Einsatz.

Alkoholisierter rammt Stromverteilerkasten und flüchtet zu Fuß

Am Samstag gegen 22.15 Uhr befuhr ein 25-jähriger Audi-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit die Grünwiesenstraße in Richtung Großingersheimer Straße. Dabei gefährdete er zunächst einen Fußgänger, der sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen konnte. Im weiteren Verlauf der Fahrt in der Grünwiesenstraße kam dem Audi-Fahrer ein 34-jähriger Opel-Fahrer entgegen. Auf Grund von rechtsseitig geparkten Pkw´s aus Sicht des 34-Jährigen, fuhr der Fahrer des Audis zum Teil auf dem Gehweg frontal auf den Opel zu. Dieser versuchte, so weit wie möglich, nach rechts auszuweichen, dennoch touchierte der Audi den Außenspiegel und die linke hintere Felge des Opels. Durch den Zusammenstoß der Fahrzeuge wurde der Audi nach rechts abgeleitet und stieß gegen eine Laterne sowie einen Stromverteilerkasten. Infolge des Aufpralls mit der Laterne wurde der Audi an der Hinterachse hochgehoben und um 160 Grad gedreht. Nach dem Verkehrsunfall flüchtete der Audi-Fahrer zu Fuß von der Unfallstelle. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnte der 25-Jährige wenig später festgestellt werden. Ein Alkoholtest ergab, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Des Weiteren wurde ein geparkter Pkw durch Splitterflug am Lack beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf 24.000 Euro. Die Stadtwerke sowie die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen kamen vor Ort, um die Laterne zu entfernen und den Stromverteilerkasten abzusichern. Durch den Zusammenstoß mit dem Stromverteilerkasten fielen die Straßenlaternen der Grünwiesenstraße aus. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zeitweise sechs Streifenbesatzungen im Einsatz.

Verkehrsunfallflucht in Besigheim und Löchgau

Besigheim: Zeugen zu Verkehrsunfallflucht gesucht

Ein vor dem Haus abgestellter Wohnwagen wurde am Freitag in der Zeit von 06.30 Uhr bis 11.00 Uhr im Buchenweg angefahren. Der Verursacher ist nicht bekannt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Sollten Zeugen in der oben genannten Zeit entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden diese gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter Telefon 07142 405 0 in Verbindung zu setzen.

Löchgau: Verkehrsunfall mit Sachschaden

Am Freitag gegen 14.20 Uhr befuhr ein 28-Jähriger mit seinem Mercedes-Benz die Kreisstraße 1633 von Löchgau kommend in Richtung Bietigheim-Bissingen. Auf Höhe der Kreuzung mit der Landesstraße 1141 bog unmittelbar vor ihm ein 25-jähriger Ford-Fahrer nach rechts in die Kreisstraße ein unter Missachtung der dortigen Stopp-Stelle. Daraufhin konnte der Fahrer des Mercedes-Benz nicht mehr bremsen und fuhr hinten auf den Ford auf. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro.

Polizei stoppt über 100 Sportwagen bei illegalem Autorennen

Über 100 Sportwagen rasten mit Tempo 250 über die Autobahn

Abruptes Ende eines Sportwagen-Ausflugs: Nachdem am frühen Donnerstagnachmittag, 2. Mai. 2019, bei der Polizei in Rostock Anrufe über jede Menge hochmotorisierter Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit auf der A 20 in Richtung polnischer Grenze eingegangen waren, machten die Ordnungshüter kurzen Prozess.

Denn vor Ort konnten die Beamten feststellen, “dass mehr als 100 Fahrzeuge an einem möglicherweise illegalen Autorennen beteiligt waren”, so ein Sprecher. Zunächst zogen die Beamten an der Raststätte Fuchsberg 40 Fahrzeuge aus dem Verkehr und stellten sie vorübergehend sicher. Eine stationäre Kontrollstelle wurde eingerichtet, zwei Polizeihubschrauber waren im Einsatz.

Im Verlauf des Einsatzes erhöhte sich die Zahl der ausgebremsten Fahrzeuge auf 122. Die Polizei hielt die Gefährte über Nacht fest, um, so die Begründung, “Verkehrsunfallgefahren zu verhindern”.

Laut Medienberichten stammen die meisten Sportwagen, insgesamt rund 250, aus Norwegen. Sie waren im Rahmen der Eurorallye 2019 von Oslo nach Prag unterwegs. Und das wohl ziemlich zügig, wie Augenzeugen berichten.

Dass es auf der Tour flott gehen musste, legt schon der Zeitplan der Rallye nahe. Denn für die Strecke von der Fähre nach Kiel nach Stettin kalkulierten die Veranstalter rund viereinhalb Stunden ein. Bei normaler Fahrweise prognostizieren Routenplaner dafür allerdings knapp sechs Stunden.

Ein Tempolimit gab es auf dem fraglichen Streckenabschnitt offenbar nicht. Doch das ist laut der Ordnungshüter kein Freibrief für nicht angemeldete Straßenrennen auf nicht dafür vorgesehenen Pisten. mid/rhu

Handydieb leistet massiv Widerstand gegen Festnahme

Am Donnerstag gegen 19:45 Uhr hat sich ein 15 Jahre alter Jugendlicher über Notruf bei der Polizei gemeldet. Er teilte mit, dass am Bietigheimer Bahnhof mutmaßlich sein Handy gestohlen wurde. Der Jugendliche befand sich zuvor in einem Schnellimbiss am Bahnhofsvorplatz. Als er den Imbiss verlassen hatte und mit einem Bus davongefahren ist, bemerkte er, dass sein Handy fehlte. Nachdem er den Verlust bemerkt hatte, konnte er sein Handy kurzzeitig im Bereich des Bahnhofes orten. Er kehrte anschließend an die Örtlichkeit zurück. Zwischenzeitlich hatte eine Frau das Handy gefunden und im Imbiss nachgefragt, wem das Mobiltelefon gehöre. Offenbar meldete sich hier ein 24-Jähriger zu Wort und gab an, dass es sich dabei um sein Handy handeln würde. Die Frau übergab dem vermeintlichen Besitzer das Telefon. Allerdings wurde sie stutzig und forderte den 24-Jährigen auf, das Handy zurückzugeben. Da dieser wohl aggressiv darauf reagiert hatte, ging die Zeugin davon und hat ihm das Handy überlassen. Anschließend hat die Zeugin die Polizei über den Vorfall informiert. Als der 15-Jährige im Schnellimbiss eintraf, sprach er den 24-Jährigen an und forderte ihn auf, dass er ihm sein Handy geben solle. Dies verweigerte er und entfernte sich von der Örtlichkeit. Kurz darauf fahndeten alarmierte Kräfte der Polizei im näheren Umfeld nach dem Tatverdächtigen. Die Fahndung blieb jedoch zunächst ohne Erfolg. Weitere Ermittlungen wurden vor Ort getätigt und eine Videoaufzeichnung eingesehen. Mit einer vorhandenen Täterbeschreibung fahndeten die Beamten erneut und trafen den 24-jährigen Tatverdächtigen, auf den die Beschreibung zutraf, in der Stuttgarter Straße auf einem Tankstellengelände im Beisein eines 39-Jährigen an. Beim Ansprechen und der Personalienerhebung stellte sich der Begleiter zwischen den Beamten und den 24-Jährigen. Scheinbar wollte er somit die Kontrolle verhindern. Die Einsatzkräfte forderten den 39-Jährigen, der unter Alkoholeinfluss stand, mehrfach auf, sein Verhalten zu unterlassen. Der 39-Jährige störte im weiteren Verlauf massiv die polizeilichen Maßnahmen und wurde immer aggressiver. Nachdem er mehrfach vergeblich aufgefordert worden war, die Örtlichkeit zu verlassen, musste ihm ein Platzverweis erteilt werden. Die Antwort seitens des 39-Jährigen gegenüber einem Beamten war daraufhin eine beleidigende Geste. Da er den polizeilichen Anweisungen keine Folge leistete, wurde ihm die vorläufige Festnahme erklärt und Handschließen angelegt. Hierbei wehrte sich der 39-Jährige und sprach gegenüber den Einsatzkräften Beleidigungen aus. Die Aggressionen steigerten sich und der Querulant versuchte obendrein noch einen Beamten anzuspucken. Der zwischenzeitlich am Boden fixierte Mann verhielt sich äußerst unkooperativ und versuchte sich mit allen Kräften aus der Fesselung zu befreien. Die Polizisten brachten den Mann schließlich zum Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, wo er die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung verbringen musste. Der 39-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Bezüglich des gestohlenen Handys ermittelt die Polizei gegen den 24-jährigen Tatverdächtigen. Das Mobiltelefon wurde bisher nicht gefunden.

Auffahrunfall: Drei leicht verletzte Personen

Drei leicht verletzte Personen und Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro sind das Ergebnis eines Unfalls, der sich am Donnerstag gegen 16.30 Uhr auf Landesstraße 1100 zwischen Neckargröningen und Hochberg ereignete. Eine 36-jährige Peugeot-Fahrerin war in Richtung Hochberg unterwegs. Kurz nach der Abzweigung auf die Kreissstraße 1666 (“Soldatensträßle”) hatte sich verkehrsbedingt ein Rückstau gebildet. Vermutlich überkam die 36-Jährige plötzlich ein Niesreiz, der zur Folge hatte, dass sie automatisch die Augen schließen musste. Aufgrund dessen bemerkte sie wohl nicht, dass eine vorausfahrende 45 Jahre alte Skoda-Fahrerin abbremsen musste und fuhr auf. Durch den Aufprall wurde der Skoda auf einen Ford geschoben, der wiederum vor dem Skoda stand und mit einem 27 Jahre alten Fahrer und einer 30-jährigen Beifahrerin besetzt war. Die drei Frauen wurden leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Der Peugeot und der Skoda waren nicht mehr fahrbereit. Der Peugeot musste abgeschleppt werden. Aufgrund des Unfalls war die Fahrspur Richtung Hochberg blockiert, so dass der Verkehr durch die Polizei geregelt werden musste. Es kam zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.