Brand in Wohnhaus: Großaufgebot der Feuerwehr im Einsatz

Am Dienstagmorgen meldete ein Bewohner gegen 00.15 Uhr einen Brand in einem 3-Familienhaus in der Rieter Straße in Vaihingen, Ortsteil Enzweihingen. Als die erste Streife vom Polizeirevier Vaihingen/Enz eintraf, stachen bereits Flammen aus der Tür im Erdgeschoss.

Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass niemand verletzt wurde. Ebenso wurden die Bewohner im Nebenhaus vorsorglich evakuiert. Das gesamte Wohnhaus brannte vollständig aus und war nicht mehr bewohnbar. Oberbürgermeister Maisch kam vor Ort und kümmerte sich um die Unterbringung der acht Bewohner.

Die Feuerwehren Vaihingen/Enz, Markgröningen und Hemmingen waren insgesamt mit 157 Wehrleuten und 24 Fahrzeugen im Einsatz. Das Polizeirevier Vaihingen/Enz war mit insgesamt zwei Fahrzeugen vor Ort. Der Sachschaden am Gebäude wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Die Brandursache konnte bisher noch nicht ermittelt werden. Die Rieter Straße ist bis auf Weiteres gesperrt, eine örtliche Umleitung wird eingerichtet.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

40.000 Euro Sachschaden bei schwerem Lkw-Unfall

Vermutlich aufgrund eines gesundheitlichen Problems ist am Montag gegen 12:00 Uhr der 51-jährige Fahrer eines mit Stahlblech beladenen Sattelzuges auf der K 1679 Bönnigheim-Kirchheim im Ortsteil Hohenstein nach links von der Fahrbahn abgekommen.

Dort streifte er vier geparkte Pkw und einen Baum, drückte einen Laternenmast um und kam schließlich an einem Weinberg zum Stehen. Der 51-Jährige, der sich dabei augenscheinlich keine Verletzungen zuzog, wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach erster Schätzung auf etwa 40.000 Euro. Die Kreisstraße zwischen Bönnigheim und Kirchheim am Neckar musste für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten in beiden Richtungen gesperrt werden. Für die Bergung des verkeilten Lkw, musste ein Bergekran eingesetzt werden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Sachsenheim-Großsachsenheim: Straßenverkehrsgefährdung – Polizei nimmt Verfolgung auf

Ein 22 Jahre alter Jeep-Fahrer wird sich wegen Straßenverkehrsgefährdung verantworten müssen, nachdem er am frühen Sonntagmorgen beinahe mit einem Streifenwagen zusammengestoßen wäre. Beamte des Polizeireviers Vaihingen an der Enz befuhren kurz nach 03.00 Uhr die Ludwigsburger Straße in Großsachsenheim in Fahrtrichtung Bietigheim-Bissingen. Im Kurvenbereich auf Höhe der Schloßgartenstraße kam den Polizisten auf ihrer Fahrbahnseite ein Jeep entgegen. Durch eine Gefahrenbremsung brachten die Beamten den Streifenwagen zum Stehen, sonst wäre es vermutlich zu einem Frontalzusammenstoß gekommen. Anschließend wendeten sie und nahmen die Verfolgung des Jeep auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit versuchte zu flüchten. Am westlichen Stadtrand konnten die Polizisten den geparkten Jeep schließlich feststellen. Der 22-Jährige verließ soeben die Fahrerseite, während ein 23-Jähriger auf der Beifahrerseite ausstieg. Die beiden Männer wurden von den Beamten angesprochen. Zunächst bestritt der 22-Jährige, der den Fahrzeugschlüssel noch in der Hand hielt, gefahren zu sein. Auch sein Beifahrer verhielt sich den Beamten gegenüber provokant. Da der vermeintliche Fahrer versuchte sich der Kontrolle zu entziehen, musste er letztlich vorläufig festgenommen werden. Die Beamten legten ihm Handschließen an und er wurde in den Streifenwagen gesetzt. Er wies sich erst jetzt aus und übergab den Polizisten seinen Führerschein. Auch der Beifahrer ließ sich, nachdem er sich zunächst vehement geweigert hatte, kontrollieren. Ein Atemalkoholtest, den der 22-Jährige durchführte, verlief positiv. Der Fahrer musste sich letztlich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

 

Ludwigsburg-West: Topf auf Herd führt zu Feuerwehreinsatz

Ein auf dem eingeschalteten Herd angebrannter Topf mit Essen hat am Sonntag gegen 13:40 Uhr in der Friedenstraße in Ludwigsburg-West zu einem Feuerwehreinsatz geführt. In der betreffenden Wohnung eines Mehrfamilienhauses kam es aufgrund dessen zu einer Rauchentwicklung und die Feuerwehr Ludwigsburg wurde alarmiert. Die Wehrleute entfernten den Topf aus der Wohnung und führten noch Belüftungsmaßnahmen durch. Vier Bewohner, die sich während der Rauchentwicklung auf dem Balkon der Wohnung aufhielten, blieben unverletzt. Bis auf den verkohlten Topf ist kein weiterer Sachschaden entstanden. Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes war die Friedenstraße bis etwa 14:30 Uhr gesperrt.

 

Ludwigsburg-Ost: Rauchentwicklung in Wohnhaus

Mutmaßlich aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen fing am Sonntag gegen 13:25 Uhr im Alter Oßweiler Weg in Ludwigsburg-Ost ein Kamin an zu qualmen. Zwei Bewohner des Einfamilienhauses bemerkten die starke Rauchentwicklung, verließen daraufhin das Haus und verständigten die Feuerwehr. Die Wehrleute der Feuerwehr Ludwigsburg überprüften im Anschluss den Kamin. Hierbei konnten jedoch keine Auffälligkeiten feststellt werden. Offenbar war wetterbedingt ein Tiefdruck ursächlich für die Rauchentwicklung. Die Einsatzkräfte lüfteten das Haus und rückten anschließend wieder ab. Es entstand weder Personen- noch Sachschaden.

 

Remseck am Neckar-Aldingen: Unfall beim Ausparken

Eine leichtverletzte Person und ein Sachschaden von etwa 25.000 Euro forderte in Verkehrsunfall, der sich am Samstag gegen 16:05 Uhr in der Kelterstraße im Stadtteil Aldingen ereignete. In der genannten Straße wollte eine 29-jährige Citroen-Lenkerin von einer Parklücke am Fahrbahnrand ausparken. Hierbei übersah sie vermutlich einen auf der Fahrbahn fahrenden 20-jährigen Fiat-Lenker und stieß mit ihm zusammen. Durch den Zusammenstoß erlitt die 29-jährige Frau leichte Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Darüber hinaus war der Citroen nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

 

Sachsenheim-Großsachsenheim: Feuerwehr löscht Mülltonnenbrand

Aus noch unbekannter Ursache fing am Sonntag, kurz nach Mitternacht, in der Burkauer Straße in Großsachsenheim eine Mülltonne Feuer. Mit Feuerlöschern begannen die Anwohner erste Löschmaßnahmen. Die Freiwillige Feuerwehr Sachsenheim, die mit neun Einsatzkräften und einem Fahrzeug ausgerückt war, löschte den Brand schließlich vollständig ab. Die Tonne selbst sowie die Umzäunung des Abstellplatzes der Tonnen wurde beschädigt. Es dürfte ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro entstanden sein.

 

Steinheim an der Murr-Höpfigheim: Unfallflucht mit 4.000 Euro Sachschaden

Vermutlich beim Vorbeifahren streifte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker einen Mercedes, der zwischen Samstag 13:00 Uhr und Sonntag 17:00 Uhr in der Straße “In der Au” in Höpfigheim geparkt war. Der Wagen stand am Fahrbahnrand und wurde an der linken Fahrzeugseite beschädigt. Anschließend fuhr der Unbekannte davon und kümmerte sich nicht um den angerichteten Sachschaden von rund 4.000 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, wenden sich bitte an das Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 900-0.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Verfolgungsjagd in Ditzingen: Autofahrer flüchtet vor Polizei und weitere Meldungen aus der Region

Ditzingen: BMW-Lenker entzieht sich Polizeikontrolle und verursacht Unfall

Wegen Unfallflucht ermittelt die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg gegen einen noch unbekannten Fahrer eines BMW, der sich am Donnerstag gegen 23.40 Uhr in Ditzingen einer Polizeikontrolle entzog. Der schwarze 5-er BMW mit Stuttgarter-Kennzeichen und die Insassen sollten von Beamten des Polizeireviers Ditzingen kontrolliert werden. Auf die Aufforderung “STOPP Polizei”, die dem Fahrer per Leuchtschrift signalisiert wurde, gab dieser jedoch Gas. Mit etwa 100 km/h flüchtete er durch das Stadtgebiet Ditzingen in Richtung Leonberg. In der Siemensstraße verlor der BMW-Lenker, kurz nachdem er die Dornierstraße passiert hatte, die Kontrolle über den PKW. Das Fahrzeug kollidierte zunächst mit einer auf der rechten Straßenseite verlaufenden Sichtschutzwand und schleuderte anschließend nach links gegen einen Jägerzaun. Der BMW blieb dort dann stehen, während sich die drei Fahrzeuginsassen zu Fuß in Richtung des benachbarten Industriegebiets davonmachten. Zuletzt konnten sie im Bereich eines Baumarkts gesehen werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde noch in der Nacht eine Wohnung durchsucht. Es konnte dort jedoch kein Verdächtiger festgestellt werden. Der beschädigte BMW, für den eine Betriebsuntersagung vorliegt, wurde sichergestellt und abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, sucht Zeugen, die weitere Hinweise zu den Geflüchteten geben können.

 

Ludwigsburg: Unfallflucht – verletzter Radfahrer zurückgelassen

Nach einer Unfallflucht, die ein noch unbekannter VW-Lenker am Donnerstag gegen 17.05 Uhr im Kreuzungsbereich der Richard-Wagner- und der Stuttgarter-Straße in Ludwigsburg beging, sucht die Polizei dringend nach weiteren Zeugen. Ein 22 Jahre alter Radfahrer war auf dem Radfahrstreifen in der Robert-Franck-Allee unterwegs und wollte die Stuttgarter Straße geradeaus überqueren, um weiter in die Richard-Wagner-Straße zu gelangen. Bei “grün” fuhr er in den Kreuzungsbereich ein. Zeitgleich wollte der noch unbekannte PKW-Lenker von der der Richard-Wagner-Straße nach links in die Stuttgarter Straße abbiegen, wobei er vermutlich den Radler übersah und diesem die Vorfahrt nahm. Der 22-Jährige wurde auf die Motorhaube aufgeladen und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Der Fahrer des PKW hielt zunächst an und erkundigte sich nach dem Gesundheitszustand des jungen Mannes. Nachdem sich die beiden Beteiligten kurz unterhalten hatten, hatte es den Anschein, als wollte der PKW-Fahrer an den Fahrbahnrand fahren. Stattdessen beschleunigte er, setzte seine Fahrt in der Stuttgarter Straße fort und bog schließlich nach links in die Friedrichstraße in Richtung der Keplerstraße ab. Der 22-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Am Fahrrad entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Beim Geflüchteten soll es sich um einen 175 bis 180 cm großen, zwischen 40 bis 55 Jahre alten Mann mit normaler Figur, hellen Haaren und einem Drei-Tage-Bart handeln. Er habe eine hellbraune Jacke und helle Jeans getragen. Der PKW wurde als roter VW Polo älteren Baujahrs mit Ludwigsburger Kennzeichen beschrieben. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, nimmt Hinweise entgegen.

 

Marbach-Rielingshausen: Gemeindehalle beschädigt

Wie erst jetzt bei der Polizei angezeigt wurde, hat ein unbekannter Täter vermutlich in der Nacht zum Mittwoch, dem 31. März an der Gemeindehalle in der Backnanger Straße eine Glastür, eine Fassadenplatte und eine Reklametafel durch Steinwürfe und Fußtritte beschädigt. Der dabei angerichtete Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.500 Euro. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, bittet um Hinweise.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Achtung: Polizei warnt vor Handy-SMS – Schadsoftware wird mit Link versendet

Aktuell werden falsche Paket-Benachrichtigungen per SMS verschickt. Wer auf den Link klickt, installiert eine Schadsoftware – mit weitreichenden Folgen.

Derzeit häufen sich beim Polizeipräsidium Ludwigsburg die Anrufe von Handy-Nutzer, die ominöse SMS-Nachrichten erhalten. Die Nachricht informiert über die anstehende Zustellung einer Paketsendung oder über aufgetretene Probleme beim Versand und enthält einen oder mehrere Links zur angeblichen Sendungsverfolgung oder zum Erhalt weiterer Informationen.

Dabei handelt es sich um eine Masche von Cyberkriminellen. Sie generieren SMS-Nachrichten wie “Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es”. Es kursieren aber auch zahlreiche andere Textvarianten. Die Aktivierung eines angebotenen Links kann dabei zur unbemerkten Installation von Schadsoftware führen.

Keine Links von Unbekannten öffnen

Alle SMS enthalten einen Link, der aber von denen gängiger Paketdienstleister abweicht und der zu offenbar von Betrügern kompromittierten Seiten führt. Die Polizei rät daher:

– Klicken Sie auf keinen Fall auf Links, die Ihnen von unbekannter Seite und unerwartet zugestellt werden. Sollten Sie den Absender tatsächlich kennen, fragen Sie auf alternativem Wege nach, was sich hinter dem Link verbirgt und ob der Versand beabsichtigt war.

– Bestätigen Sie keine Installationen von fremden Apps auf Ihrem Smartphone. Besonders gefährdet sind hier Android-Geräte, da auf ihnen bei entsprechender Einstellung auch Apps installiert werden können, die nicht im Google Play Store zu finden sind – also auch schädliche Apps. Deaktivieren Sie daher bei Android-Geräten die Möglichkeit, unbekannte Apps zu installieren. Suchen Sie dazu unter “Einstellungen” nach “Unbekannte Apps installieren” und entfernen Sie dort die entsprechenden Berechtigungen.

– iPhone-Besitzern wird empfohlen, ein Update des Betriebssysstems iOS auf die Version 14.4.2 durchzuführen. Durch eine aktuell bestehende Sicherheitslücke im WebKit besteht die Gefahr, dass über einen manipulierten Link Apple-Geräte kompromittiert werden können.

– Richten Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre ein, um weitere Kosten zu vermeiden. Diese Sperren können kostenlos gebucht werden.

– Sperren Sie die Rufnummer, von der die SMS versendet wurde.

– Löschen Sie die fragliche SMS.

Was tun, wenn Sie dem Link gefolgt sind?

Wenn Sie bereits auf einen solchen Link geklickt, Schadsoftware installiert haben und die SMS nun massenhaft bekommen oder sogar selbst versenden:

– Schalten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus.

– Informieren Sie Ihren Mobilfunkprovider und richten Sie bei ihm eine Drittanbietersperre ein.

– Prüfen Sie, ob Ihnen bereits Kosten entstanden sind (Kostennachweis).

– Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Bringen Sie dazu das Smartphone und ggf. Screenshots und Kostennachweise mit. Sie können über die Internetwache auch online eine Anzeige erstatten:

https://www.polizei-bw.de/internetwache/

– Starten Sie Ihr Smartphone im abgesicherten Modus und prüfen Sie, welche Apps zuletzt oder nicht bewusst von Ihnen installiert wurden. Entfernen Sie diese Apps und starten Sie dann das Smartphone neu. Die Möglichkeiten für den abgesicherten Modus unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller.

– Wenn Sie hier nicht weiterkommen, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch. Das kann Kosten verursachen. Eventuell hilft nur das Zurücksetzen des Telefons in den Werkszustand.

– Auch Verbraucherschutzzentralen geben Hinweise

red

Seniorin (82) flüchtet nach zwei Verkehrsunfällen und wird von 31-Jährigen gestoppt

Am Mittwoch kollidierte eine 82-jährige Audi-Lenkerin gegen 18:05 Uhr auf der Landesstraße 1177 bei Ditzingen gleich zweimal hintereinander mit dem Gegenverkehr und setzte ihre Fahrt unbeirrt fort, bis eine der Unfallbeteiligten sie stellen konnte.

Die Seniorin fuhr auf der L1177 durch den Ditzinger Tunnel in Richtung Hirschlanden, als sie vermutlich aus Unachtsamkeit in einer langgezogenen Rechtskurve über die Mittellinie kam und zunächst mit einer 31-jährigen BMW-Lenkerin kollidierte. Anschließend streifte sie mit ihrem Audi eine 23-jährigen VW-Lenkerin, die der 31-Jährigen nachfolgte.

Die 82-Jährige setzte ihre Fahrt fort, während die 31-Jährige ihren Wagen sofort wendete und die Verfolgung aufnahm. Sie konnte die 82-Jährige am Ortseingang von Hirschlanden mit Hupen und Lichthupe anhalten und die Polizei hinzuziehen.

Die verursachten Sachschäden belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf insgesamt etwa 10.000 Euro. Bei den Kollisionen wurde niemand verletzt. Alle Fahrzeuge waren noch fahrbereit.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

93-Jähriger wird Opfer von Betrügern und weitere Meldungen aus dem Kreis Ludwigsburg

Schwieberdingen: Betrüger täuschen 93-Jährigen und erbeuten Bankkarte

Betrüger täuschten am Mittwoch zwischen 15:00 Uhr und 16:45 Uhr einen 93-Jährigen in Schwieberdingen und gelangten so an seine Bankkarte und die dazugehörige PIN.

Dem Senior wurde telefonisch über einen angeblichen Bank-Mitarbeiter mitgeteilt, dass dort ein Überweisungsträger zu Gunsten eines Elektronikmarktes in Höhe von 6.200 Euro aufgefallen wäre. Die Bank hätte die Polizei hinzugezogen und der 93-Jährige solle sich mit einem Polizisten in Verbindung setzen. Der Senior rief dort an und gelangte an einen weiteren Betrüger, der dem gutgläubigen 93-Jährigen einen Polizeibeamten vorspielte. Freundlicherweise bot man dem Senior aufgrund seines Alters an, die Bankkarte mit der PIN abzuholen und zur Bank zu bringen, das Konto dort sperren zu lassen und ein Sicherungskonto einzurichten.

In der Folge kam es zu mehreren Abhebungen in Höhe eines mittleren vierstelligen Gesamtbetrages. Nachdem der Betrug aufgeflogen war, sperrte die tatsächliche Bank des 93-Jährigen unverzüglich die Karte und zog die echte Polizei hinzu.

Vor diesem Hintergrund eines erneuten erfolgreichen Betruges warnt die Polizei wiederholt eindringlich davor Bankdaten, Bargeld oder Wertgegenstände an Unbekannte auszuhändigen und sich vorher bei der Hausbank oder der Polizei über die Echtheit zu versichern. Verwenden Sie hierzu nicht die Rückruftaste. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie hier:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

 

Besigheim: 37-Jährige verletzt sich selbst

Vermutlich unter dem Eindruck eines psychischen Ausnahmezustandes hat sich eine 37-Jährige Frau in Besigheim an Dienstagabend mit einer Glasscherbe selbst verletzt und anschließend ihre Wohnung verlassen. Nachdem Nachbarn gegen 22:40 Uhr die Polizei verständigt hatten, trafen Polizeibeamte die Frau kurze Zeit später an. Als sie nach Erstversorgung durch die Besatzung eines Rettungswagens in ärztliche Obhut übergeben werden sollte, geriet die 37-Jährige zunehmend in Rage und musste fixiert werden. Dabei trat sie nach den Einsatzkräften und traf einen Polizeibeamten am Kopf. Schließlich wurde sie von der Polizei begleitet in ein Krankenhaus gebracht.

 

Steinheim an der Murr: Kompletträder aus Garage entwendet

Ein bislang unbekannter Täter hat am Mittwoch zwischen 16:30 und 20:00 Uhr in der Brühlstraße in Steinheim an der Murr zugeschlagen. Aus einer offenstehenden Garage entwendete der Dieb einen kompletten Satz Sommerreifen auf Alufelgen. Der Wert des Diebesguts dürfte sich auf etwa 1.500 Euro belaufen. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 900-0, in Verbindung zu setzen.

 

Vaihingen an der Enz-Enzweihingen: Verkehrsunfallflucht

Auf noch ungeklärte Art und Weise stieß ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker gegen einen Ford Fiesta, der am Mittwoch zwischen 07:45 und 14:00 Uhr im Buolweg in Enzweihingen vorwärts in einer Parklücke abgestellt war. Der Unbekannte prallte an dem geparkten Wagen gegen das linke Fahrzeugheck, wodurch ein Sachschaden von rund 2.000 Euro entstand. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, fuhr der unbekannte Fahrzeuglenker davon. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, wenden sich bitte an das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A81 – Person wird von Lkw erfasst

Eine Person ist auf der A81 bei Mundelsheim von einem Lastwagen erfasst und schwer verletzt worden, dieser erlag nach Reanimationsversuche an seinen Verletzungen. Die Autobahn ist derzeit in Richtung Heilbronn voll gesperrt.

Die A81 ist nach einem schweren Unfall zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Ilsfeld in Fahrtrichtung Heilbronn voll gesperrt. Eine Person ist dort von einem Lastwagen erfasst und  tödlich verletzt worden. “Es ist bisher noch unklar, wie genau es dazu gekommen ist”, so der Pressesprecher der Polizei Heilbronn, Gerald Olma.  Der Mann war wohl Fahrer eines auf dem Standstreifen abgestellten Fahrzeugs.

 

red

Lkws krachen auf A81 ineinander – Beide Fahrer und ein Kind verletzt

Ein Auffahrunfall im stockenden Verkehr mit zwei beteiligten Lkw sorgte am Dienstag für kilometerlangen Stau auf der A 81 Stuttgart-Heilbronn. Bei dem Unfall wurde beide Fahrer und ein Kind verletzt.

Gegen 14:45 Uhr war der Fahrer eines Sattelzuges kurz nach der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd auf einen Vorausfahrenden aufgefahren. Beide Lkw-Fahrer und ein mitfahrendes Kind im Fahrzeug des Auffahrenden wurden dabei leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die stark beschädigte Sattelzugmaschine musste abgeschleppt werden. An der Unfallstelle sind größere Mengen Betriebsstoff ausgelaufen, die von der Feuerwehr abgebunden werden mussten. Die Gefahr einer Grundwasserverschmutzung konnten Vertreter des Umweltamtes am Unfallort glücklicherweise ausschließen.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 30.000 Euro. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die Einfädelungsspur der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd und der rechte Fahrstreifen in Richtung Heilbronn gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf etwa neun Kilometer.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Männerrunde in Schwieberdingen ruft Polizei auf den Plan

In einem Wohngebiet, das sich zwischen der Bahnhofstraße und der Stuttgarter Straße in Schwieberdingen befindet, wurde am Sonntag gegen 18:30 Uhr eine Ruhestörung in Form von lauter Musik sowie Gesang festgestellt.

Nachdem die Polizei alarmiert worden war, fuhr eine Streife die betreffende Örtlichkeit an. Beim Aussteigen aus dem Streifenwagen stellten die Beamten ebenfalls eine erhebliche Ruhestörung durch laute Musik fest. Auf der Suche nach dem Lärmverursacher nahmen die Beamten ein Wohnhaus in Augenschein. Durch den Garten gelangten die Beamten zu einer offenstehenden Terrassentür. Im weiteren Verlauf konnten die Einsatzkräfte fünf Männer im Alter von 42, 47, 49, 50 und 52 Jahren in einem Wohnzimmer antreffen. Dort wurde Alkohol konsumiert und die Musikanlage war aufgedreht. Erst nach mehrmaliger Aufforderung wurde die Musik durch den Wohnungsbesitzer ausgestellt. Aufgrund der geltenden Corona-Verordnung wollten die Polizisten die Personalien der anwesenden Personen, die keinen Mund-Nasen-Schutz trugen und aus mehreren Haushalten stammen, erheben. Diese Maßnahme wurde nicht verstanden und die Stimmung war verbal aggressiv. Diesbezüglich kam eine weitere Streife zur Unterstützung.

Während von vier Personen die Daten erhoben werden konnten, stellte sich der 49-Jährige quer und verweigerte die Angaben. Er musste zwangsmäßig nach draußen begleitet werden. Nachdem der Mann erfolgreich nach seinen Ausweisdokumenten durchsucht worden war, soll er die eingesetzten Beamten noch beleidigt haben. Bis auf den Wohnungsinhaber wurden den anderen Beteiligten Platzverweise ausgesprochen. Diese wurden befolgt. Den fünf Männern erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung. Zudem wird sich der 49-Jährige wegen Beleidigung verantworten müssen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg