So wichtig sind Schuhe für unsere Gesundheit

Viele tragen Schuhe, die nicht richtig passen. Das ist unangenehm, ungesund und macht krank. Neben einer falschen Passform schaden auch dauerhafte Stoß- und Stauchbelastungen den Füßen – etwa durch mangelnde Dämpfung. Das kann zu Verspannungen und Schmerzen im Rücken führen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt, worauf es bei unterschiedlichen Schuharten ankommt, um den Körper bestmöglich zu unterstützen.

Egal, um welchen Schuh es geht – die richtige Passform ist entscheidend. Außerdem gibt es spezielle Anforderungen, je nach Schuhtyp. Bei Freizeitschuhen gilt: Der Leisten sollte sich an der natürlichen Fußform orientieren, damit die Schuhe nicht drücken oder zu groß sind. Der Fuß muss außerdem ausreichend Bewegungsfreiheit haben, aber gleichzeitig sicher sitzen. Das ist wichtig, damit kein Senk-, Spreiz- oder Plattfuß entstehen kann.

Damit ein Schuh nicht nur schützt, sondern auch Lust auf Bewegung macht, sollte er das natürliche Abrollverhalten beim Gehen unterstützen. Auf diese Weise wird die physiologische Bewegung des Körpers gefördert. Zudem sollten die Schuhe Platz für Einlagen bieten, um Fehlstellungen korrigieren zu können. Tipp: Wer in seiner Freizeit gerne Clogs trägt, sollte auf einen Fersenriemen für den nötigen Halt achten.

Bestimmte Schuhe können sogar einen Trainingseffekt haben. Sogenannte Aktiv-Schuhe unterstützen nicht nur das natürliche Gehen, sondern aktivieren beim Gehen auch die Muskulatur. Dafür müssen sie allerdings spezielle Kriterien erfüllen. Dazu gehört zum einen eine angewinkelte Sohle im Vorfuß- und Fersenbereich. Zum anderen müssen Material und Form eine muskelaktive Dämpfungsunterstützung gewährleisten, um Fuß- und Unterschenkelmuskeln sowohl beim Stehen als auch Gehen bestmöglich zu fordern. Aktivschuhe sollten aus hochwertigen Materialien, wie etwa Kunstleder oder auch atmungsaktiven Textilien, bestehen. Eine ausreichende Wasserdampfdurchlässigkeit ist für ein gutes Fußklima wichtig.

Ralf Loweg

Aktuelle Corona-Zahlen vor dem Wochenende

Die Lage in Ludwigsburg:

In den letzten 24 Stunden wurde dem Landratsamt in Ludwigsburg sieben weitere Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Freitag (31. Juli 17.00Uhr) mit mindestens 1.802 angegeben. Gestern wurde sechs Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.797 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Freitag (31. Juli) rund 84 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Gestern waren es 109 Neuinfizierte. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 37.317 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 34.448 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen.

Die Lage in Deutschland:

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 870 neue Corona-Infektionen gemeldet. Gestern wurden 907 Fälle gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 208.698 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Freitagnachmittag im bekannt gab (Stand 31.7., 0.00 Uhr). Das RKI gibt die Zahl der Gesamt-Todesfälle mit 9.141 an.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Maske und zweite Welle: Das denken die Deutschen

Politiker, Virologen vor allem aber die Bürger diskutieren über Maskenpflicht und die Möglichkeit einer zweiten Welle. Doch inwiefern hat sich das Interesse in den letzten Monaten verändert und wie positionieren sich die Verbraucher im Internet zu diesen Themen? Diesen Fragen ist der Anbieter von Schutzausrüstung, Virusbedarf.de, nachgegangen und hat das Interesse für die Suchbegriffe Maskenpflicht und zweite Welle in den 20 größten deutschen Städten untersucht. Dafür verglich das Unternehmen 367.000 Suchanfragen auf Google innerhalb der letzten vier Monate.

Demnach rückt die zweite Welle derzeit verstärkt in den Fokus. So haben sich die Suchanfragen im Juni im Vergleich zum Mai bundesweit um rund 80 Prozent gesteigert. Das größte Plus verzeichnet die Analyse in Nürnberg mit einem Zuwachs von 420 Prozent. Dicht dahinter folgen Duisburg und Münster mit einem Anstieg über 180 Prozent. Auch in Dresden (143 Prozent), München (108 Prozent) und Bonn (100 Prozent) hat sich das Interesse seit Mai verdoppelt.

Bielefeld bildet hingegen eine Ausnahme und weist keine Steigerung seit Mai auf. Eine ebenfalls vergleichsweise niedrige Entwicklung wurde in Hannover und Köln mit Werten um 22 bzw. 50 Prozent verzeichnet. Insgesamt haben sich im Vergleich aller 20 Städte bisher jedoch deutlich weniger Menschen mit der zweiten Welle (13.070 Suchanfragen) beschäftigt, als mit der Maskenpflicht (356.760 Suchanfragen).

Die meisten Suchanfragen zur Maskenpflicht misst die Analyse in Wuppertal: Auf 1.000 Einwohner entfielen im Schnitt 35 Suchanfragen zu der Thematik auf Google – der höchste Wert der Untersuchung. Auch in Stuttgart (33 Anfragen) sowie Frankfurt am Main und Bremen (jeweils 30 Anfragen) informierten sich im Vergleich zu den letzten drei Plätzen Duisburg (14 Anfragen), Bochum und Berlin (jeweils 17 Anfragen) teilweise mehr als doppelt so viele Personen über das Thema.

Ralf Lowe

Das hilft, wenn die Blase brennt

Ständiger Harndrang, dazu Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen – besonders Frauen haben damit regelmäßig zu kämpfen. Da bei ihnen die Harnröhre kürzer ist, sind sie häufiger von einer Blasenentzündung (Zystitis) betroffen als Männer. Zur Akutbehandlung von Harnwegsinfekten kommen häufig Antibiotika zum Einsatz. Natürliche Ansätze, zum Beispiel mit Mikronährstoffen, können die Behandlung unterstützen sowie vorbeugend wirken.

Eine Zystitis wird meist durch Bakterien verursacht, die über die Harnröhre in die Blase gelangen und sich dort an den Schleimhäuten ansiedeln. Dem lässt sich vorbeugen, indem Harnwege und Blase regelmäßig durchgespült werden. Trinken Sie dazu täglich etwa 1,5 Liter Wasser oder Tee. Bestimmte Mikronährstoffe können die Schleimhäute mit einer Art Anti-Haft-Effekt versehen und dafür sorgen, dass Keime besser ausgespült werden.

Bekannt sind die Inhaltsstoffe der Cranberry, zum Beispiel als Saft oder Kapseln. Neue Belege zeigen eine Wirkung des Zuckers Mannose. Im Gegensatz zu anderen Zuckerarten wird Mannose vom Körper kaum zur Energiegewinnung verstoffwechselt. Sie gelangt in die Blase und wird über den Urin ausgeschieden.

Im Falle einer Blasenentzündung kann sich Mannose in den Harnwegen an die Bakterien anhaften. Dadurch wird verhindert, dass Bakterien an die Schleimhaut der Blase andocken und diese angreifen. Die an Mannose gebundenen Bakterien werden mit dem Urin ausgespült. Mehr Infos unter www.vitamindoctor.com/Blasenentzuendung. Wichtig: Harndrang niemals unterdrücken, sondern die Blase frühzeitig und vollständig entleeren.

Das beste Mittel zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten ist ein starkes Immunsystem. Die Mineralstoffe Zink und Selen verhindern Entzündungsprozesse im Körper. Sie helfen dabei, Infektionen vorzubeugen und stärken so die körpereigenen Abwehrkräfte.

Zink ist unter anderem in Weizenkleie und Rindfleisch enthalten. Selen, zum Beispiel in Reis, Lachs und Paranüssen, kann außerdem dazu beitragen, die Dauer einer Infektion zu verkürzen. Auch eine gesunde Darmflora ist wichtig für das Immunsystem. Probiotika sind Mikroorganismen wie Laktobazillen und Bifidobakterien, die natürlicherweise den Darm besiedeln und dort für ein gesundes Bakteriengleichgewicht sorgen. Natürliche Probiotika sind zum Beispiel Joghurt oder Sauerkraut.

Ralf Loweg

In Baden Württemberg steigt die Zahl der Neuinfektionen um weitere 109 Fälle

Die Lage in Ludwigsburg:

In den letzten 24 Stunden wurde dem Landratsamt in Ludwigsburg sechs weitere Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Donnerstag (30. Juli 17.00Uhr) mit mindestens 1.895 angegeben. Gestern wurde drei Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.796 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,7 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Donnerstag (30. Juli) rund 109 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Gestern waren es noch 77 Neuinfizierte. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 37.233 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 34.401 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen.

Die Lage in Deutschland:

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 902 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das ist die höchste Zahl seit Mai. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 207.828 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Donnerstagnachmittag im bekannt gab (Stand 30.7., 0.00 Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Keime in der Trinkflasche: Die unsichtbare Gefahr

In brütender Sommerhitze ist ausreichende Flüssigkeitszunahme besonders wichtig. Das kann aber auch unsichtbare Gefahren bergen. Denn wer wiederverwendbare Trinkflaschen nutzt, sollte diese unbedingt regelmäßig gründlich reinigen. Sie werden sonst schnell zu Keimschleudern, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Die praktischen auffüllbaren Trinkflaschen aus Kunststoff, Glas oder Edelstahl sind deutlich umweltfreundlicher als Einwegflaschen. Doch in Getränkeresten können aus wenigen Bakterien mit der Zeit Millionen werden – besonders, wenn zuckerhaltige Getränke in der Flasche waren. Und auch an den Mundstücken siedeln sich schnell zahlreiche Bakterien an.

“Es reicht nicht aus, die Flaschen einfach mit warmem Wasser auszuspülen”, sagt Friederike Kaiser, Beratungsärztin bei der R+V Krankenversicherung. “Sie sollten möglichst nach jedem Gebrauch mit heißem Wasser und Spülmittel gesäubert werden. Außerdem ist es empfehlenswert, zur Reinigung eine Bürste einzusetzen, um Bakterienfilme oder Anhaftungen der Getränke zu beseitigen.”

Besonders anfällig für Bakterien sind ältere Kunststoffflaschen, bei denen das Material aufgeraut ist. In ihren feinen Rissen können sich Bakterien sammeln und vermehren. Ein Tummelplatz für Krankheitserreger sind auch die Stellen, die direkt mit dem Mund in Berührung kommen – beispielsweise Trinkaufsätze und der Übergang zwischen Flaschenhals und Flaschenbauch.

Im schlimmsten Fall können die Erreger Durchfall, Erbrechen, Bauch- und Kopfschmerzen verursachen. “Besonders tückisch ist, dass die unerwünschten Bakterien unsichtbar, geruch- und geschmacklos sein können”, sagt R+V-Expertin Kaiser.

Ralf Loweg

Experten warnen vor dem “Handy-Nacken”

Ob wir mit gesenktem Kopf oder aufrecht durchs Leben gehen, wirkt sich nicht nur auf die Muskulatur aus – sondern auch auf unsere Stimmung. Eine Körperstellung sehen Experten aktuell allerdings besonders problematisch, wie das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” berichtet: mit gekrümmtem Nacken auf das Handy-Display zu schauen.

Mehrere Stunden mit gesenktem Kopf auf das Smartphone-Display schauen, kann zu schmerzhaften Verspannungen führen. Denn der menschliche Kopf wiegt ungefähr fünf Kilo. Wird er geneigt, lastet ein Vielfaches dieses Gewichts auf der Halswirbelsäule. Je stärker wir den Kopf neigen, umso schädlicher

“Bereits bei einer Neigung von nur 15 Grad steigt die Belastung auf 13 Kilogramm”, sagt Dr. Arne-Björn Jäger vom Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie. Ein Winkel von 45 Grad belastet die Halswirbel sogar um mehr als 20 Kilogramm. Eine gute Muskulatur leistet einen Ausgleich – aber nur, wenn sie trainiert wird.

“Vielen fehlt das Bewusstsein für die Haltung”, sagt Jäger. Der Oberarzt, der am Brüderkrankenhaus in Trier arbeitet, beobachtet täglich bei seinen Patienten, wie dauerhaft falsche Bewegungsabläufe oder Belastungen sich auf den Rücken mit seinen 23 Bandscheiben und 24 Wirbelkörpern auswirken.

Doch was können wir unmittelbar gegen den Handy-Nacken tun? Laut aktuellen Daten nutzen die Menschen mehr als drei Stunden täglich das Handy. Um einen “Smartphone-Nacken” zu vermeiden, empfiehlt die Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie: Display-Pausen einlegen und zwischendurch den Nacken lockern. Und auf jeden Fall mit dem Smartphone auf Augenhöhe bleiben, sprich: immer mit geradem Nacken auf das Display schauen.

Ralf Loweg

Corona-Zahlen: Weitere Corona-Neuinfizierte im Land

Die Lage in Ludwigsburg:

In den letzten 24 Stunden wurde dem Landratsamt in Ludwigsburg drei weitere Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Mittwoch (29. Juli 17.00Uhr ) mit mindestens 1.889 angegeben. Gestern wurde ein Neu-Corona-Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.795 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,4 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Mittwoch (29. Juli) rund 77 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 37.124 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 34.340 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.824.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Jetzt kommen die Corona-Pflichttests

Wer aus einem der etwa 130 Risikogebiete nach Deutschland reist, muss einen Corona-Test machen. Doch wie soll das umgesetzt werden?

Die beschlossene Testpflicht gilt nur für Einreisende aus Risikogebieten. Wer mit dem Flugzeug aus einer solchen Region zurückkehrt, soll noch am Flughafen auf das Coronavirus getestet werden. Gleiches gilt für Einreisende an Seehäfen. Um wieviele Fälle es geht, ist nicht bekannt.

Da bisher für Rückkehrer aus Risikogebieten eine 14-tägige Quarantäne gilt, dürfte die Zahl der Betroffenen eher klein sein. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schließt eine Ausweitung auf Nicht-Risikoländer aus. Grundlage der Testpflicht ist das Infektionsschutzgesetz. Für die Umsetzung der Testpflicht sind die Länder zuständig.

Damit Reisende wegen der Tests nicht ihre Anschlussflüge verpassen, sollten diese am Zielflughafen gemacht werden. Die große Mehrheit der Passagiere aus Risikoländern komme an den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München an und fliege von dort aus in der Regel weiter.

Bis die Ergebnisse bekannt sind, müssen sich Reisende aus Risikogebieten in Quarantäne begeben. Wenn das Testergebnis negativ ist, entfällt die sonst vorgeschriebene 14-tägige Quarantäne.

In aller Regel handelt es sich um PCR-Tests. Dafür nimmt geschultes Personal einen Abstrich aus Mund, Nase oder Rachen. Dieser liefert aber auch nur eine Momentaufnahme. Es kann vorkommen, dass das Virus bei einem erst kürzlich Infizierten zum Testzeitpunkt noch nicht nachweisbar ist. Zudem kann eine mangelhafte Probenahme zu einem falsch-negativen Resultat führen.

Ralf Loweg

Höhere Strafen bei Hygiene-Verstößen

Bayern reagiert auf die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Die Landesregierung kündigte nun an, die Bußgelder bei Hygiene-Verstößen in der Landwirtschaft zu verfünffachen. 25.000 Euro statt wie bisher 5.000 Euro sollen Betriebe zahlen, in denen nicht sorgfältig genug vorgesorgt wird.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte außerdem an, in der Erntezeit die Kontrolldichte für Betriebe zu erhöhen. Er warnte vor Leichtsinn, Unvernunft und mangelnder Vorsicht im Umgang mit dem Coronavirus. “Corona kommt schleichend zurück, aber mit aller Macht.”

Es habe zuletzt teilweise auch bewusste Verstöße gegen Hygiene-Konzepte und Regeln gegeben. Man müsse nun aufpassen, dass aus vielen Einzelfällen keine zweite Infektionswelle werde. Söder forderte die Menschen im Freistaat dazu auf, wieder mehr Vorsicht walten zu lassen – im privaten Bereich ebenso wie etwa im Urlaub oder am Arbeitsplatz.

Das Vorgehen der Behörden bei dem Betrieb in Mamming im Landkreis Dingolfing-Landau lobte Söder als “schnell und konsequent”. Auf dem Hof waren 174 von 479 Erntehelfern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der komplette Betrieb wurde unter Quarantäne gestellt. Alle Saisonarbeiter sollen verpflichtend getestet werden, berichtet “tagesschau.de”.

Ralf Loweg