Der Lärm der anderen

Die Bilanz ist erschreckend: Jeden vierten Vollzeitbeschäftigten stören häufig Geräusche am Arbeitsplatz. Das müssen nicht unbedingt laute Maschinen sein, sondern beispielsweise auch die Gespräche anderer.

So steht es im Faktenblatt „Störende Geräusche am Arbeitsplatz: eine Belastung für Beschäftigte“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA). Demnach berichteten mehr als ein Viertel (25,3 Prozent) der rund 15.000 befragten Vollzeitbeschäftigten bei der Befragung, dass sie häufig durch Geräusche am Arbeitsplatz gestört werden. Männer betrifft dies etwas häufiger (27,6 Prozent) als Frauen (21,1 Prozent).

Speziell Beschäftigte in den Bereichen Handwerk und Industrie berichten über häufige Störungen durch Geräusche. Dabei stehen Berufe aus dem Bau- und dem Metallbereich an erster Stelle. Seltener geben Personen aus dem Dienstleistungssektor und dem Öffentlichen Dienst an, häufig durch Geräusche gestört zu werden.

Während die Betroffenen in Industrie und Handwerk vorwiegend durch Geräusche von Geräten oder Maschinen belastet werden, ist es im öffentlichen Dienst vor allem die Sprache. Im Dienstleistungsbereich liegen Maschinen und störende Gespräche mit jeweils etwa 40 Prozent als Hauptursache gleichauf.

Betroffene Beschäftigte leiden häufig unter körperlicher Erschöpfung, allgemeiner Müdigkeit sowie Reizbarkeit. Über welche Beschwerden geklagt wird, unterscheidet sich auch nach den Ursachen der Geräuschbelastung. Verursachen sie hauptsächlich Maschinen, werden häufiger körperliche Erschöpfung und Hörverschlechterung sowie Ohrgeräusche genannt. Sind es Gespräche, nennen die Betroffenen häufiger emotionale Erschöpfung und Nervosität sowie Reizbarkeit.

Rudolf Huber / glp

Kauen für gesunde Zähne

Es schaut zwar vielleicht nicht so ganz besonders intelligent aus. Aber es hilft: Wer regelmäßig zuckerfreien Kaugummi kaut, tut etwas für seine Zähne.

Der Grund ist simpel: Kaugummikauen regt den Speichelfluss an, das spült die Zähne. Auch Brokkoli zählt laut des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“zu den Nahrungsmitteln, die einen gewissen, aber begrenzten Zahnschutz bieten. Zudem versorgt das Gemüse die Zähne mit wichtigem Kalzium.

Ebenfalls gut: Speisesalz hilft den Zähnen, wenn es Fluor enthält. Grün- und Schwarztee wirken Karies entgegen, können allerdings dunkle Beläge verursachen. Ganz schädlich sind Gummibärchen, die als kleine Zuckerbomben die Kariesbakterien erfreuen. Diese machen nämlich schädliche Säure daraus, wie sie auch in Zitrusfrüchten steckt. Experten-Tipp: Am besten nach dem Verzehr mit einem Glas Wasser nachspülen und mit dem Zähneputzen etwas warten.

Die Entwicklung der Zahngesundheit in Deutschland verläuft durchaus positiv. Denn Karies befindet sich auf dem Rückzug. Dem Institut der Deutschen Zahnärzte zufolge haben 81 Prozent der Zwölfjährigen in Deutschland kariesfreie Zähne, allerdings ist diese Zahl Stand 2014. Ein großer Sprung im Vergleich zu Anfang der 90er-Jahre, als der Anteil nur 13 Prozent betrug.

Rudolf Huber / glp

Gesundheitsminister Lucha: „Bevölkerungsreiche Landkreise sollen mehr Impfstoff erhalten“

In Baden-Württemberg soll die Verteilung des vom Bund gelieferten kostbaren Impfstoffs zukünftig gerechter gestaltet werden. Drauf haben sich Gesundheitsminister Lucha und die Leiterinnen und Leiter der Zentralen Impfzentren geeinigt. Es soll mehr Impfstoff in bevölkerungsreiche Landkreise gehen und dorthin, wo die Impfquoten noch vergleichsweise niedrig sind. Das gab das Gesundheitsministerium am Montag bekannt.

Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hat sich am Montag, 10. Mai, in einem digitalen Gespräch mit den Leiterinnen und Leitern der Zentralen Impfzentren auf eine gerechte Verteilung des vom Bund gelieferten Impfstoffs geeinigt. Auslöser war, dass der Bund auch im Monat Mai nicht genügend Impfstoff liefert, um die Impfzentren unter Volllast laufen zu lassen. Gleichzeitig sollen aber die Impfstoff-Reserven in den Zentren rasch aufgebraucht werden – für einige Impfzentren hat dies zur Folge, dass fast nur noch Zweitimpfungen und keine neuen Erstimpfungen mehr stattfinden können. Terminabsagen konnten durch die Umverteilung von Impfstoff jedoch vermieden werden, so das Ministerium.

„Impfstoff in bevölkerungsreiche Landkreise bringen“

Lucha und die Vertreter der Zentralen Impfzentren waren sich einig, dass eine faire Verteilung des Impfstoffs in der Fläche notwendig ist. Gleichzeitig erneuerten sie ihre gemeinsame Forderung an den Bund, den Impfzentren mehr Impfstoff zur Verfügung zu stellen. „Es soll mehr Impfstoff in bevölkerungsreiche Landkreise gehen und dorthin, wo die Impfquoten noch vergleichsweise niedrig sind. Unser gemeinsames Ziel ist, den Impfstoff in die Fläche zu bringen“, so Minister Lucha am Montag.

Impfgeschehen in den Impfzentren in der nächsten Zeit geprägt von Zweitimpfungen

Die Impfzentren arbeiten derzeit noch nicht unter Volllast, weil nicht ausreichend Impfstoff vorhanden ist, so das Ministerium, Seitdem auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mitimpfen, erhalten die Bundesländer für ihre Impfzentren eine festgelegte Menge an Impfstoff. Der Bund stellt den Impfzentren der Länder auch in den kommenden Wochen eine begrenzte Menge an Impfstoffen zur Verfügung, die sich trotz insgesamt wachsender Impfstoffmengen nicht erhöht. Für Baden-Württemberg liegen die kommenden Lieferungen bei durchschnittlich etwa 330.000 Impfdosen pro Woche, heißt es in der Mitteilung weiter.

Neuer Tagesrekord

Am Freitag, 7. Mai, wurden erstmals 60.761 Impfungen an einem Tag in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams durchgeführt – ein neuer Tagesrekord. In der vergangenen Woche wurden täglich rund 55.500 Impfungen pro Tag in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams durchgeführt. Möglich wären zwischen 60.000 bis 80.000 Impfungen pro Tag allein in den Zentren und durch die Mobilen Impfteams.

Über das Wochenende wurde in Baden-Württemberg die Marke von insgesamt 3,5 Millionen Erstimpfungen in den Impfzentren und bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten überschritten. Stand Sonntag, 9. Mai, wurden in Baden-Württemberg 3.567.730 Erstimpfungen durchgeführt, 895.756 Erstimpfungen davon in den niedergelassenen Arztpraxen.

red

Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt weiter

Die Gesundheitsämter meldeten am Dienstag dem Robert-Koch-Institut binnen 24 Stunden insgesamt 6.125 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden innerhalb eines Tages weitere 283 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Dienstag ist die Zahl um rund 1.400 gesunken. Vor genau einer Woche waren 7.534 Neuinfektionen und 315 Todesfälle registriert worden, gestern 6.922 Fälle. (Stand: 11.05.)

Erfahrungsgemäß fallen die Daten zum Wochenbeginn in der Regeln niedriger aus, da am Wochenende weniger getestet wird und weniger Tests analysiert werden.

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt laut RKI bei 115,4. In der Vorwoche am Dienstag lag der Wert bei 141. Am Vortag bei 119,1. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 3.533.376 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 85.112. Rund 3.196.900 (+21.300) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 11.05.)

red

So klappt der Sonnenschutz für die Haut

Sonnenlicht sorgt für gute Laune, treibt die körpereigene Vitamin-D-Produktion an und wirkt positiv auf viele biologische Vorgänge. Kehrseite der Medaille: Es kann auch gefährlich sein. Denn eine zu hohe UV-Belastung erhöht das individuelle Risiko, weißen und schwarzen Hautkrebs zu entwickeln.

„Sonnenschutzmittel helfen effektiv, Sonnenbrand zu vermeiden“, betont Dermatologe Dr. Sebastian Singer, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie des Uniklinikums Regensburg, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Ebenso wichtig sei es aber, die aggressive Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden und passende Kleidung zu tragen, am besten dicht gewebte, dunkle Stoffe. Und: „Die gute Schutzwirkung von Sonnenschutzmitteln darf aber nicht dazu verleiten, nach dem Eincremen umso mehr Zeit in der Sonne zu verbringen“, so Singer.

Das Bundesamt für Strahlenschutz rät, zwei Milligramm Sonnencreme pro Quadratzentimeter Haut zu verwenden. Apothekerin Petra Schultz aus dem rheinländischen Langenfeld konkretisiert: je ein Esslöffel pro Arm, Bein, Rücken, Brust und Bauch sowie einer fürs Gesicht. Wichtig: Scheitel und Kopfhaut bei schütterem Haar nicht vergessen.

Übrigens: Guter Sonnenschutz muss nicht teuer sein. „Damit ein Sonnenschutzmittel in der EU zugelassen wird, muss es seine Wirksamkeit und Verträglichkeit in standardisierten Testverfahren belegen“, erläutert Dermatologe Singer. Das gelte genauso für günstige Produkte.

Rudolf Huber / glp

Stress-Alarm: Hören Sie auf Ihren Körper

In der Corona-Krise sind viele Menschen mit ihrer Situation überfordert. Und dieser Stress kann auf Dauer zu Erkrankungen oder Störungen bis hin zu Depressionen führen.

Experten führen die aktuell auffällige Zahl junger Menschen an, die sich wegen ihrer akuten Depression in eine Klinik einweisen lassen. Eine im Dezember 2020 veröffentlichte Befragung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung untermauert dies: Der Anteil von Frauen bis 60 Jahre mit moderat bis schwer ausgeprägten depressiven Symptomen stieg bereits im ersten Lockdown deutlich von 6,4 auf 8,8 Prozent.

Dass Stress die körperliche Reaktion auf eine Über- oder Unterforderung ist, können oder wollen Betroffene nicht immer selbst realisieren. Auf seinen Körper zu hören und sich mit sich selbst auseinanderzusetzen erscheint manchem unangenehm. Jedoch: Körperliche Anzeichen haben eine Bedeutung.

So sind zum Beispiel Schmerzen grundsätzlich ein Alarmsignal und können auch ein Stresswarnsymptom sein. Anerzogene Verhaltensmuster oder Durchhalteparolen sind daher absolut fehl am Platz. Das Ignorieren von Kopf- oder Rückenschmerzen, Magenproblemen, Verspannungen oder anderen Beschwerden führt auf Dauer zu einer Verschlimmerung – sowohl der Beschwerden selbst als auch der seelischen Verfassung, denn auch Schmerzen selbst bereiten dem Körper Stress.

Was gestresste Menschen lernen, ist: verstehen, dass es eine Schwelle gibt, an der sie an ihre persönliche Grenze kommen, weil sie zu viel Stress in sich aufgenommen haben. Überschreiten sie diese Grenze immer wieder oder dauerhaft, kann es zu Depressionen kommen.

Regelmäßige Meditation, Yoga, Muskelrelaxation, Spaziergänge oder Sport sind klassische Strategien, um das Stresslevel herunterzufahren, sagten Experten. Aber auch das Kaffeekränzchen mit der Mutter zur Beruhigung beitragen.

Ralf Loweg / glp

Deutlich weniger Neuinfektionen als in der Vorwoche

Die Gesundheitsämter meldeten am Montag dem Robert-Koch-Institut binnen 24 Stunden insgesamt 6.922 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden innerhalb eines Tages weitere 54 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Montag ist die Zahl um rund 2.200 gesunken. Vor genau einer Woche waren 9.160 Neuinfektionen und 84 Todesfälle registriert worden. (Stand: 10.05.)

Erfahrungsgemäß fallen die Daten zum Wochenbeginn in der Regeln niedriger aus, da am Wochenende weniger getestet wird und weniger Tests analysiert werden.

Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt laut RKI bei 119,1. In der Vorwoche am Montag lag der Wert bei 147. Am Vortag betrug der Wert 118,6. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 3.527.251 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 84.829. Rund 3.175.600 (+16.400) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 10.05.)

red

Lage in Baden-Württemberg: Diese Landkreise weisen den höchsten und niedrigsten Inzidenzwert aus

Die Corona-Zahlen im Land gehen weiter zurück: Die Zahl der Neuinfektionen sank laut dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium genauso wie die Sieben-Tage-Inzidenz. Den niedrigsten Inzidenzwert weist der Main-Tauber-Kreis mit 49,8 aus. Trauriges Schlusslicht ist der Zollernalbkreis mit einem Wert von 257,7.

Binnen 24 Stunden hat das Landesgesundheitsamt von Baden-Württemberg insgesamt weitere 986 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 466.969 an. Davon sind ungefähr 412.769 (+2.591) Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt 44.663 (-1.616) Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landes-Durchschnitt bei 145,2, bundesweit bei 118,6. Nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums starben binnen 24 Stunden 11 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus. (Stand: 09.05. 16.00 Uhr)

Und so sehen die aktuellen Inzidenzwerte der 44 Stadt- und Landkreise aus:

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50:

  • LK Main-Tauber-Kreis (49,8)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100:

  • LK Breisgau-Hochschwarzwald (58,4)
  • LK Emmendingen (65,5)
  • SK Freiburg im Breisgau (94,3)
  • SK Heidelberg (68,1)
  • LK Konstanz (82,4)
  • LK Lörrach (87,4)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150:

  • SK Baden-Baden (134,1)
  • LK Böblingen (100,3)
  • LK Bodenseekreis (130,6)
  • LK Esslingen (144,9)
  • LK Freudenstadt (128,5)
  • LK Karlsruhe (123,1)
  • SK Karlsruhe (102,2)
  • SK Mannheim (119,7)
  • LK Ortenaukreis (111,8)
  • LK Rastatt (126,6)
  • LK Ravensburg (149,3)
  • LK Reutlingen (136,6)
  • LK Rhein-Neckar-Kreis (105,0)
  • LK Rottweil (158,7)
  • LK Schwäbisch Hall (142,8)
  • LK Sigmaringen (132,2)
  • LK Tübingen (142,1)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 150 und 165:

  • LK Alb-Donau-Kreis (160,9)
  • LK Enzkreis (153,3)
  • LK Heilbronn (158,5)
  • LK Rems-Murr-Kreis (154,7)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 165 und 200:

  • LK Biberach (196,7)
  • LK Calw (170,9)
  • LK Göppingen (195,2)
  • LK Hohenlohekreis (180,2)
  • LK Ludwigsburg (170,1)
  • LK Neckar-Odenwald-Kreis (165,0)
  • SK Pforzheim (175,5)
  • LK Tuttlingen (184,7)
  • LK Ostalbkreis (198,1)
  • SK Ulm (176,7)
  • LK Waldshut (167,8)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200:

  • LK Heidenheim (230,5)
  • SK Heilbronn (207,0)
  • LK Schwarzwald-Baar-Kreis (244,7)
  • SK Stuttgart (216,7)
  • LK Zollernalbkreis (257,7)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für Baden-Württemberg aus:

Impfungen in den Impfzentren des Landes und durch mobile Impfteams:

  • Impfungen gesamt (bis 8. Mai 2021):
    • Erstimpfung: 2.676.646
    • Zweitimpfung: 930.767
  • Impfungen am 8. Mai 2021:
    • Erstimpfung: 33.147
    • Zweitimpfung: 19.511

red

Quelle: Baden-Württemberg.de / RKI

Ab Mitternacht: Lockerungen für Geimpfte und Genesene

Die Verordnung, die vollständig geimpften und genesenen Personen in Deutschland wieder mehr Rechte einräumt, ist heute im Bundesanzeiger veröffentlicht worden und tritt damit um Mitternacht in Kraft.  

Hier zu lesen: BAnz AT 08.05.2021 V1

Es war ein heißes Eisen. Und ganz Deutschland diskutierte darüber. Sollten Geimpfte in der Corona-Krise mehr Freiheiten genießen? Nach dem der Deutsche Bundestag Lockerungen für Geimpfte und Genesene bei den Pandemie-Beschränkungen beschlossen hatte, passierte die Verordnung nun auch den Bundesrat. Nach der heutigen Veröffentlichung der Verordnung im Bundesanzeiger gilt ab Mitternacht unter anderem Ausnahmen bei den Kontaktbeschränkungen und Quarantäneregeln.

Die Verordnung sieht vor, das vollständig Geimpfte und Genesene zukünftig keinen negativen Test mehr benötigen, wenn sie etwa einkaufen gehen, zum Friseur wollen oder einen botanischen Garten besuchen. Ausgangsbeschränkungen fallen für sie ebenfalls weg. Allerdings müssen sie weiter eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote achten.

Weiterhin ist es vollständig geimpften oder genesenen Personen erlaubt sich unbeschränkt treffen zu dürfen. Bei Treffen mit anderen Personen sollen sie nicht mitgezählt werden. Also könnten sich zum Beispiel auch in Regionen mit hohen Infektionszahlen zwei nicht geimpfte Menschen mit einer unbegrenzten Zahl Geimpfter treffen.

Auch die Quarantänepflichten für Menschen, die aus dem Ausland einreisen, gelten grundsätzlich nicht für Geimpfte und Genesene – außer wenn die Kontaktperson mit einer in Deutschland noch nicht verbreiteten Virusvariante „mit besorgniserregenden Eigenschaften“ infiziert ist. Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet gilt aber weiter die Quarantänepflicht.

Ausweisen sollen sich die Geimpften mit dem digitalen Impfpass, der spätestens Ende Juni 2021 kommen soll. Alternativ kann aber auch der gelbe Ausweis aus Papier oder das von den Impfzentren ausgefüllte Formular vorgelegt werden.

red

So hoch sind die Inzidenzen der 44 Stadt- und Landkreise von Baden-Württemberg

Am Freitag, 07. Mai wurden aus den 44 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs insgesamt weitere 2.558 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landes-Durchschnitt bei 148,8.

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern gibt es in der Corona-Verordnung eine Notbremse. Zum 24. April hat der Bund diese Notbremse im Infektionsschutzgesetzes bundeseinheitlich geregelt. Diese greift, wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis durch das Gesundheitsamt festgestellt drei Tage in Folge über 100 bzw. 150 (Einzelhandel) oder 165 (Schulen und Kinderbetreuung) liegt. Auf der anderen Seite treten bei niedrigeren 7-Tage-Inzidenzen (<100, <50 und <35) Lockerungen in Kraft.

Und so sehen die aktuellen Werte aus:

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50:

  • LK Breisgau-Hochschwarzwald (48,2)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100:

  • LK Emmendingen (69,7)
  • SK Freiburg im Breisgau (84,8)
  • SK Heidelberg (55,1)
  • LK Konstanz (85,6)
  • LK Lörrach (75,2)
  • LK Main-Tauber-Kreis (61,9)
  • LK Ortenaukreis (95,8)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150:

  • SK Baden-Baden (128,7)
  • LK Böblingen (108,7)
  • LK Bodenseekreis (137,5)
  • LK Karlsruhe (119,5)
  • SK Karlsruhe (102,5)
  • LK Rastatt (127,5)
  • LK Ravensburg (145,0)
  • LK Reutlingen (132,7)
  • LK Rhein-Neckar-Kreis (111,2)
  • LK Rottweil (139,4)
  • LK Sigmaringen (134,5)
  • LK Tübingen (138,6)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 150 und 165:

  • LK Esslingen (150,5)
  • LK Freudenstadt (163,2)
  • SK Mannheim (153,2)
  • LK Rems-Murr-Kreis (164,8)
  • LK Schwäbisch Hall (158,6)
  • LK Waldshut (152,6)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 165 und 200:

  • LK Alb-Donau-Kreis (171,0)
  • LK Calw (174,0)
  • LK Enzkreis (180,4)
  • LK Heilbronn (166,9)
  • LK Hohenlohekreis (194,4)
  • LK Ludwigsburg (166,3)
  • LK Neckar-Odenwald-Kreis (166,4)
  • SK Ulm (185,3)

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200:

  • LK Biberach (203,2)
  • LK Göppingen (210,0)
  • LK Heidenheim (207,9)
  • SK Heilbronn (200,6)
  • LK Ostalbkreis (213,4)
  • SK Pforzheim (212,8)
  • LK Schwarzwald-Baar-Kreis (263,1)
  • SK Stuttgart (220,3)
  • LK Tuttlingen (204,6)
  • LK Zollernalbkreis (253,0)

red