Schnarchfrei durch die Nacht

Schnarchen hat schon so manche Partnerschaft auf eine harte Probe gestellt. Und in nicht wenigen Schlafzimmern wackeln dann sogar die Wände. Doch was ist Schuld an dieser Geräuschkulisse?

Beim Schnarchen liegt eine Blockade der Atemwege vor. Durch die Muskelentspannung im Schlaf kommt es zu einem erschlafften Gaumensegel oder zu einer Absenkung des Unterkiefers und der Zunge. Dadurch verengen sich die Atemwege im Rachen, es kann zu Schnarchgeräuschen sowie einer Apnoe, also kurzen Atemstillständen, kommen.

Das Blut transportiert nicht mehr ausreichend Sauerstoff. Dadurch wird der Körper alarmiert, und das Gehirn sorgt für Schlafunterbrechungen. Außerdem spielen Alkoholkonsum oder die Einnahme von Medikamenten sowie Übergewicht und Erkältungen eine Rolle für die Schnarchintensität.

Und wie können spezielle Schnarchschienen Abhilfe schaffen? „Die individuell angefertigten Anti-Schnarchschienen werden nachts auf die Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer gesetzt und im Frontbereich eingehakt“, erklärt die Expertin Diana Svoboda, ärztliche Leiterin der diPura Fachklinik für Zahnästhetik und Implantologie in Essen. „Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schnell und einfach das Schnarchen dadurch verhindert werden kann.“

Bei leichten bis mittelschweren Atemaussetzern wird die intra-orale Schnarchschiene gegen das Schnarchen eingesetzt. Durch den Titanhaken soll bei 96 Prozent der Rückenschnarcher das Problem abgestellt und Atemaussetzer gestoppt werden.

„Da mit der Zahnschiene die Sauerstoffversorgung nachts wieder problemloser funktioniert und die Patienten somit entspannter aufwachen, sind sie im Alltag wieder konzentrationsfähiger“, erläutert Dr. Svoboda. „Schnarchschienen sind sehr fein justierbar, klinisch bewährt und sehr langlebig“, führt die Expertin aus.

Die Kosten für eine solche Anti-Schnarchschiene liegen bei 750 bis 1.000 Euro. Nach Abnahme der Zahnabdrücke wird sie innerhalb weniger Tage angefertigt und dem Patienten optimal angepasst. So können Nutzer bereits nach kurzer Zeit wieder schnarchfrei schlafen.

Ralf Loweg

So laufen Sie allen Krisen davon

Ein starkes Immunsystem schützt den menschlichen Körper in vielen schwierigen Situationen. Kein Wunder, dass es in der Corona-Krise viele in Mutter Natur zieht. Egal, ob zum Joggen, Radfahren oder Inlineskaten – viele haben ihre Liebe für klassische Outdoor-Sportarten wiederentdeckt.

Frische Luft und das durch die Bewegung ausgeschüttete Dopamin ist ein willkommener Ausgleich zu beruflichem Stress und engen Familienverhältnissen zu Hause. Dabei gibt es immer wieder neue Fitnesstrends, die sich vor allem draußen gut ausprobieren lassen. CosmosDirekt hat sich einige dieses brandneuen Fitnessbewegungen angeschaut – und dabei festgestellt, dass so mancher Trend nur vermeintlich neu ist.

Vermutlich wird der Trend zu Freiluftsport noch eine Weile anhalten, denn nach einer Umfrage von Statista würden 38 Prozent der Deutschen auch nach den entsprechenden Lockerungen weiterhin Fitnessstudios und Sportclubs meiden.

Einen Vorteil hat das Arbeiten im Homeoffice: Kürzere Erholungspausen lassen sich einfacher dazu nutzen, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Morgens eine Viertelstunde Yoga auf der Terrasse, ein Spaziergang in der Mittagspause, zwischendurch einige Dehnübungen am offenen Fenster und abends dann noch eine Einheit Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht – kürzere Einheiten bringen Abwechslung in den stressigsten Arbeitsalltag und halten auch zu Hause fit.

Wer gerne Sport in Gesellschaft macht, kann das jetzt auch nach draußen verlegen. Denn Fitnesskurse wie Zumba, Yoga oder Tai Chi, die üblicherweise in geschlossenen Räumen stattfinden, können in der Outdoor-Variante auch viel Spaß machen. Die ersten Anbieter bieten schon erste Kurse unter freiem Himmel an, mit viel frischer Luft und genügend Platz zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Ralf Loweg

Darum ist Barfußlaufen so gesund

Ohne Schuhe und Socken gehen, mit nackten Sohlen Grashalme auf einer Wiese oder Kieselsteine im Bachbett spüren – das ist nicht nur ein spannendes Erlebnis für die Sinne. Barfußlaufen ist auch sehr gesund, weil es die Körperhaltung verbessert und auch die Fußmuskulatur stärkt, schreibt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in seiner aktuellen Ausgabe und gibt Barfuß-Tipps für Jogger und Nordic Walker.

Bereits vor Jahren konnte eine Studie der Harvard-Universität in Boston nachweisen, dass beim Barfußjoggen geringere Belastungen auf den gesamten Bewegungsapparat wirken als beim Laufen mit gedämpften Sportschuhen. Der Grund: Barfußläufer kommen vor allem mit dem Vor- und Mittelfuß auf dem Untergrund auf. „Wenn wir mit dem Mittelfuß aufsetzen, nutzen wir zeitgleich das Längs- und das Quergewölbe des Fußes als Puffer“, erklärt der Bonner Sportmediziner Dr. Markus Klingenberg. Diese doppelte Stützstruktur federt den Aufprall ab.

Wer das Joggen ohne Schuhe ausprobieren möchte, sollte die Füße auf verschiedenen Bodenbelägen langsam an natürliche Untergründe gewöhnen und dabei das Pensum ganz allmählich steigern. Für alle Fälle sollte man immer ein paar leichte Lauf- oder Sportschuhe einpacken.

Wichtig: vorm Start beim Hausarzt den Tetanusschutz überprüfen und gegebenenfalls auffrischen lassen. Vorsicht: Wer diabetesbedingte Fußprobleme hat, sollte nicht barfuß laufen. Denn hier besteht ein erhöhtes Risiko für schlecht heilende Wunden. Nach dem Barfußlaufen sollten die Füße auf jeden Fall schonend gereinigt und regelmäßig eingecremt werden.

Ralf Loweg

Corona: Ludwigsburg meldet fünf Neuinfizierte

Gleich fünf Neuinfektion hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Mittwoch (10. Juni) für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.781 (Stand: 10. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.686 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Mittwoch (10. Juni) rund 30 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.004 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 25 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.617 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um einen auf 1.801.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,81 (Stand: 10. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert ebenfalls bei 0,81.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Ostalbkreis ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Durch eine nachträglich vom Landesgesundheitsamt vorgenommene Fallkorrektur wird die Gesamtzahl der Todesfälle jedoch unverändert mit insgesamt 1.801 angegeben. Unter den Verstorbenen waren 1.017 Männer und 784 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So schützen Sie Ihren Hund vor Sonnenbrand

Zu viel Sonne macht auch unseren vierbeinigen Freunden zu schaffen. Hunde mit hellem und kurzem Fell bekommen übrigens schneller einen Sonnenbrand als ihre langhaarigen Artgenossen mit dunklem Fell. Doch wie können Hundehalter ihre Lieblinge vor den unangenehmen Nebenwirkungen der UV-Strahlung schützen?

Besitzer sollten dafür Sorge tragen, dem Vierbeiner bei sonnigem Wetter ausreichend Schatten zu bieten und der empfindlichen Haut des Hundes immer Zeit zur Erholung geben. „Neben Schnauze und Ohren sind auch die Haut rund um die Augen sowie die meist unbehaarte Bauchpartie stark gefährdet“, sagt Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim unabhängigen Vergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de.

Auch im Wasser wird die UV-Strahlung des Sonnenlichts oft unterschätzt. Zwar kühlt das kalte Nass die Haut, die Gefahr für einen Sonnenbrand bleibt aber weiterhin bestehen. Für Abhilfe können spezielle Sonnencremes für Hunde sorgen. Diese sollten auch im Gebirge aufgetragen werden, wo die UV-Belastung besonders intensiv ist.

„Wichtig ist, dass der Sonnenschutz einen hohen Lichtschutzfaktor besitzt und keine künstlichen Zusatz- sowie Farb- oder Konservierungsstoffe enthält“, erklärt Marlene Haufe. „Denn viele Hunde lecken an der Sonnencreme.“ Bei besonders empfindlichen Hunden mit hellem und kurzem Fell reichen Sonnencremes in manchen Fällen jedoch nicht aus. Hier empfiehlt es sich, dem Hund ein T-Shirt oder spezielle Hundebodys zum Schutz vor der Sonne anzuziehen.

„Sind gerötete, warme oder schuppende Hautstellen erkennbar, muss der Hund sofort in den Schatten“, so Marlene Haufe. „Kühle Umschläge und hautberuhigende Salben lindern erste Symptome.“ Intensive Rötungen treten oft gemeinsam mit schwerwiegenden Entzündungen auf, die Schmerzen und Juckreiz verursachen können.

Handelt es sich um eine sehr schwere Verbrennung, sollte der Tierarzt kontaktiert werden, da unter Umständen eine entzündungshemmende Behandlung mit Cortison-Präparaten notwendig ist. „Sonnenbrand bei Hunden muss in jedem Fall ernst genommen werden, denn dieser kann im schlimmsten Fall auch zu krebsartigen Geschwüren führen“, sagt Expertin Marlene Haufe.

Ralf Loweg

So ansteckend ist Nagelpilz

Nagelpilz ist nicht nur hässlich, sondern auch überaus ansteckend: Denn es ist eine Infektionskrankheit, die unter Familienmitgliedern durch Körperkontakt oder gemeinsam genutzte Utensilien wie Handtücher und Nagelfeilen weitergegeben werden kann.

Doch das ist vielen nicht bewusst. Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, dass 40 Prozent der Deutschen das Risiko für eine Nagelpilzerkrankung durch eine bereits bestehende Infektion innerhalb der Familie als „weniger stark“ oder „überhaupt nicht“ gegeben sehen.

Ob beim kollektiven Kuscheln im Bett oder dem gemeinsamen Nutzen von Handtüchern nach dem Duschen oder Händewaschen: Ist eine Nagelpilzinfektion in der Familie vorhanden, ist das Risiko hoch, weitere Familienmitglieder anzustecken. Das kann auch über Badvorleger oder Teppichböden passieren. Denn sind die Sporen zum Beispiel durch das Schneiden oder Feilen der betroffenen Nägel darauf erst einmal verteilt, gelangen sie schnell auch an andere Füße. Rund 67 Prozent der Deutschen unterschätzen die Ansteckungsquelle Teppich allerdings.

Neben der Möglichkeit, sich innerhalb der Familie anzustecken, gibt es bei Nagelpilz noch weitere Risikofaktoren für eine Infektion. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige, sportliche Aktivitäten. Gerade hier werden gute Bedingungen für Nagelpilz geschaffen. Denn durch ruckartige Bewegungen beim Sport kann es zum wiederkehrenden Anstoßen der Füße in den Schuhen kommen.

Mikroverletzungen können dann die Folge sein. Und diese sind für Nagelpilzerreger der ideale Türöffner. Aber auch dies scheint den Deutschen nicht bekannt zu sein. Denn mehr als 70 Prozent sehen entweder ein nur weniger starkes Risiko oder überhaupt kein Risiko von sportlichen Aktivitäten ausgehen.

Ralf Loweg

Zwei Neuinfektionen im Kreis Ludwigsburg gemeldet

Zwei Neuinfektion hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Dienstag (09. Juni) für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.776 (Stand: 09. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.685 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,5 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Dienstag (09. Juni) rund 25 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.974 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 19 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.547 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um sechs auf 1.801.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,81 (Stand: 09. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,79.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Enzkreis, Lörrach, Reutlingen, Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Mannheim insgesamt 6 weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.801. Unter den Verstorbenen waren 1.016 Männer und 785 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Spezial-Textilien sollen Coronaviren abtöten

iren halten sich womöglich ziemlich lange auf Textilien. Das haben Untersuchungen im Labor gezeigt. Besonders behandelte Gewebe sollen jedoch antivirale Eigenschaften besitzen. Eine neue Testung verlief erfolgreich. Tests, die der schweizerische Textil-Innovator HeiQ mit dem „Peter Doherty Institute for Infection and Immunity“ im australischen Melbourne durchgeführt hat, zeigten, dass behandeltes Gewebe eine Reduktion des Virus um 99,99 Prozent erreichte.

„HeiQ Viroblock NPJ03“ ist eine Textilbehandlung für den industriellen Einsatz, die Textilien mit antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften versehen soll. Die Kombination aus antimikrobieller Silbertechnologie und Vesikeltechnologie zerstört schnell umhüllte Viren einschließlich Coronaviren. Es wurde bereits gegen das Coronavirus 229E, einen anderen Virusstamm aus der Familie der Coronaviren, getestet.

Die jüngsten Tests mit dem Sars-CoV-2-Virus wurden von Forschern des Doherty Institute durchgeführt, einem Joint Venture zwischen der Universität Melbourne und dem Royal Melbourne Hospital, einer international renommierten Einrichtung, die Forschung, Lehrtätigkeit, Gesundheitswesen und Referenzlabordienste sowie Diagnostikdienste und klinische Versorgung auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten und Immunität vereint.

Das Forschungsprojekt umfasste ein Desinfektionstestprotokoll, das die reale Wechselwirkung von kleinen Aerosoltröpfchen, die Kleidung kontaminieren, simulierte. Eine bekannte Konzentration des Sars-CoV-2-Virus wurde 30 Minuten lang mit dem Probengewebe in Kontakt gebracht, gefolgt von der Messung der verbleibenden infektiösen Viren. Ergebnis: Die speziell behandelte Gewebeprobe wies nach 30 Minuten praktisch keine infektiösen Viren mehr auf.

Lars Wallerang

Pflanze lindert Blasenentzündung

Es muss nicht gleich ein Antibiotikum sein. Bei unkomplizierten Entzündungen kann auch Mutter Natur Linderung schaffen. Gegen eine Blasenentzündung sollen beispielsweise Bärentraubenblätter helfen. Somit ersparen sich Betroffene die Nebenwirkungen, die Antibiotika mit sich bringen.

Ständiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen und Schmerzen im Unterbauch – viele Frauen wissen aus leidvoller Erfahrung, wie sich eine Blasenentzündung ankündigt und anfühlt. Verursacht werden Blasenentzündungen zu rund 80 Prozent durch Escherichia coli (E. coli). Ärzte verschreiben gegen diese bakteriellen Erreger häufig Antibiotika, um die Genesung zu beschleunigen.

Doch Vorsicht: Diese Wirkstoffe bekämpfen die Erreger zwar ausgesprochen effektiv, haben jedoch unerwünschte Nebeneffekte: Immer häufiger komme es vor, dass Keime nicht mehr auf die Behandlung ansprechen, weil sie resistent geworden sind. Dies gelte in besonderem Maße für E. coli, warnt die Firma Schaper & Brümmer, die auf die Herstellung pflanzlicher Arzneimittel spezialisiert ist.

Besonders bewährt habe sich in diesen Fällen Bärentraubenblätter-Extrakt, wie er auch unter dem Namen „Cystinol akut“ rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist. Laut einer aktuellen Laborstudie bekämpft es E. coli- Bakterien sogar fast ebenso effektiv wie gängige Antibiotika. Hinzu kämen antientzündliche, schmerzlindernde und heilungsfördernde Eigenschaften der Wirkstoffe in Bärentraubenblättern.

„Nach der Einnahme bessern sich die Beschwerden meist innerhalb von ein bis zwei Tagen, ohne dass der Körper belastet wird“, teilt der Hersteller mit. Der aktive Wirkstoff entstehe erst im Bakterium und fördere daher auch keine Resistenzen.

Lars Wallerang

 

Zahl der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg weiter auf niedrigem Niveau

Eine Neuinfektion hat das Landratsamt in Ludwigsburg auch am Montag (08. Juni) für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.774 (Stand: 08. Juni 20, 17.00Uhr). Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.685 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,3 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Montag (08. Juni) rund 19 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.949 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 24 Fälle gemeldet. Ungefähr 32.506 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um vier auf 1.795.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,79 (Stand: 08. Juni – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,65.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Biberach, Rems-Murr-Kreis, Schwäbisch Hall sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.795. Unter den Verstorbenen waren 1.013 Männer und 782 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red