Vitamin B12: Kleine Dosis, große Wirkung

Klingt nicht nach viel, ist aber extrem wichtig: Die empfohlene Tagesmenge an Vitamin B12 für Erwachsene liegt bei vier Mikrogramm. So viel steckt zum Beispiel in 100 Gramm Rindfleisch, 100 Gramm Lachs oder in 200 Gramm Mozzarella.

Wer regelmäßig etwa Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Eier verzehrt, braucht einen B12-Mangel nicht zu fürchten, heißt es im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Doch Veganer und selbst Vegetarier sollten zusätzliche Vitamin-B12-Präparate einnehmen, weil es nach derzeitigen Erkenntnissen nicht möglich ist, den Bedarf an diesem Nährstoff ausschließlich mit pflanzlichen Lebensmitteln zu decken. Speziell während einer Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Bedarf.

Ein Mangel an Vitamin B12 kann zu Blutarmut führen, mit Symptomen wie Gedächtnisschwäche, Müdigkeit, Aufmerksamkeitsdefizite oder Blässe. Neurologische Störungen wie Gangunsicherheiten oder ein schmerzhaftes Kribbeln in den Füßen können ebenfalls auf eine Unterversorgung hindeuten.

Rudolf Huber / glp

Wenn junge Sportler Rücken haben

Bei Kindern und Jugendlichen, die intensiv Sport treiben, sollte man unbedingt auf Alarmzeichen wie Kreuz- und Rückenschmerzen achten. Denn bei einer noch wachsenden Wirbelsäule kann es – im Unterschied zum Erwachsenen – zu echten strukturellen Problemen kommen. Wenn man diese nicht erkennt und therapiert, sind Schäden im Erwachsenen-Alter programmiert.

Besonders Beschwerden im Bereich der vorderen Wirbelsäule mit ihren Wirbelkörpern und Bandscheiben hängen in einem Alter zwischen zehn und 15 Jahren eng mit Problemen im Bereich der Wachstumszonen zusammen, so Prof. Carol-C. Hasler, Leiter der Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie am Kinder-Hospital der Universität Basel. „Dort befinden sich die knorpligen Endplatten. Diese werden rund um die Pubertät wegen der Hormonumstellungen aufgeweicht. Dadurch wird die Struktur empfindlich“, erklärt der Experte der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS).

In jungen Jahren kann daher vor allem bei leistungsorientierten Athleten ein Konflikt zwischen Belastbarkeit und Belastung entstehen: Die Biologie zeigt ihre Grenzen auf, aber die Trainingsintensität nimmt zu. Kinder und Jugendliche klagen in diesem Alter dann über Kreuz- oder Rückenschmerzen. Wenn diese Symptome nach drei Wochen mit Physiotherapie nicht zurück gehen, sollte man die Schmerzen ernst nehmen und frühzeitig ein Röntgenbild in aufrechter Haltung anfertigen.

Ob Jugendliche betroffen sind, kommt sehr auf die Sportart an. Besonders im alpinen Ski-Rennsport mit extrem vorgebeugter Haltung sehen die Ärzte Veränderungen an der vorderen Wirbelsäule. Aber auch im Kunstturnen oder im Downhill-Mountainbiking, wo eine große axiale Kraftübertragung auf die Wirbelsäule stattfindet.

„Wenn die rechtzeitige Diagnose und Therapie verpasst werden, verfestigen sich diese Deformitäten mit zunehmendem Alter und können später zu ernsten Erkrankungen, sowie dauerhaften Schmerzen werden“, sagt Hasler, der auch Präsident der Schweizer Wirbelsäulengesellschaft ist. Deshalb ist ein Dialog zwischen Arzt, Sportler und Trainer wichtig. Aber auch Eltern und Funktionäre müssen sensibilisiert werden, um erste Anzeichen und Aussagen der Kinder und Jugendlichen wahrzunehmen.

Rudolf Huber / glp

7-Tage-Inzidenz sinkt und liegt knapp über der 10er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Donnerstag gesunken, liegt jedoch bereits den vierten Tag in Folge immer noch knapp über der wichtigen 10er-Schwelle. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 10,5 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 12,3. Vor genau einer Woche bei 6,2. Das geht aus Zahlen von Donnerstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 22.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 8 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 10). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.414 (+4) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 22.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 750 | 1 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 666 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.492 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.222 | 0 )
Eberdingen ( 307 | 0 )
Erdmannhausen ( 188 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 614 | 0 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 722 | 0 )
Großbottwar ( 351 | 0 )
Hemmingen ( 323 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 866 | 0 )
Kornwestheim ( 2.031 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.940 | 1 )
Marbach am Neckar ( 717 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 259 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.245 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 466 | 0 )
Sersheim ( 312 | 3 )
Steinheim an der Murr ( 483 | 0 )
Tamm ( 434 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.495 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Genügend trinken – so klappt es

Das Problem ist altbekannt – aber immer aktuell, gerade im Sommer. Viele Pflegebedürftige trinken zu wenig. Oft hilft es, zur Abwechslung Joghurt, Suppen oder Schorle anzubieten. Auch Wassermelonen, Gurken, Wassereis oder Wackelpudding eignen sich.

Hilfreich kann es auch sein, so das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“, das Trinken mit einem Spiel zu verbinden. Beispielsweise mit einem Holzkugel-Seilzug auf dem Betttisch: Für jeden leeren Becher wird eine Kugel von rechts nach links geschoben. Dabei kann man auch mit unterschiedlichen Farben arbeiten: Die roten Kugeln stehen für die Flüssigkeitsaufnahme, die unbedingt notwendig und somit Pflicht ist. Orange steht für die erwünschte Trinkmenge, der Rest zählt dann zum Kürprogramm.

Das mache den Pflegebedürftigen nicht nur Spaß, sondern gebe ihnen auch das Gefühl, durch das Verschieben und Mitzählen wieder etwas Kontrolle über das Leben zu erhalten, so die Experten. Schließlich werde die Pflege von den Bedürftigen ja oft als Verlust von Selbstbestimmung erlebt.

Rudolf Huber / glp

So sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Mittwoch aus

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Mittwoch weiter gestiegen und liegt bereits den dritten Tag in Folge über der wichtigen 10er-Schwelle. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 12,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 11,6. Vor genau einer Woche bei 4,8. Das geht aus Zahlen von Mittwochnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 21.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 8 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 6). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.410 (+3) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 21.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 749 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 665 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.492 | 2 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.222 | 0 )
Eberdingen ( 307 | 0 )
Erdmannhausen ( 187 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 614 | 0 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 722 | 2 )
Großbottwar ( 351 | 0 )
Hemmingen ( 323 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 866 | 0 )
Kornwestheim ( 2.031 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.939 | 2 )
Marbach am Neckar ( 717 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 259 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.245 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 466 | 0 )
Sersheim ( 309 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 483 | 0 )
Tamm ( 433 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.495 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Corona-Impfungen in Deutschland: Mehr als 50 Millionen Erstgeimpfte

Die Zahl der Corona-Impfungen in Deutschland hat in den letzten Wochen an Fahrt abgenommen, nimmt jedoch insgesamt weiter zu: Die COVID-19-Impfkampagne läuft in Deutschland seit 208 Tagen. Mindestens eine Impfdosis haben seitdem 50.081.384 (Stand: 20 Juli). Zum Vergleich: Am 31. Mai waren es ingesamt 35.755.407 Personen. Davon sind 39.309.478, die vollständig geimpft waren. Am 31. Mai waren es im Vergleich 14.615.052 Personen.

Nach Angaben des RKI erhielten am Dienstag 572.482 Menschen eine Spritze. Davon führten 450.880 Dosen zu einer vollständigen Impfung. Die bisher meisten Impfungen wurden am 12. Mai 2021 mit insgesamt 1.405.705 Dosen durchgeführt.

Mittlerweile sind 60,2 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft. Vollständig geimpft sind 47,3 % der Bevölkerung in Deutschland. Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. (Stand: 20. Juli 2021, 10:20 Uhr)

Screenshot: Impfdashboard

Innerhalb der Bundesländer variiert die Impfquote. Die höchste Quote an Erstgeimpften verzeichnet Bremen mit 69,1 Prozent. Sachsen weist mit 51,9 Prozent die niedrigste Quote aller Bundesländer aus. In Baden-Württemberg liegt die Erstgeimpftenquote bei 58,5 Prozent. (Stand: 20.07.2021)

Screenshot: Impfdashboard

red

Medikamente mögen keine Hitze

Manche mögen es heiß. Viele Medikamente aber nicht – ganz im Gegenteil: Einige Präparate verlieren in der Hitze sogar ihre Wirksamkeit oder werden schlechter verträglich. Hier einige Tipps, die man bei sommerlichen Temperaturen unbedingt beachten sollte.

Insulin und Blutzuckerstreifen sind beispielsweise temperaturempfindlich, Arzneipflaster können zu viel Wirkstoff abgeben, bei Asthmasprays können Wärme und Luftfeuchtigkeit die Wirkstoffe verkleben. Wenn die Temperatur der Haut erhöht ist, gelangen die Wirkstoffe von Schmerzpflastern schneller ins Blut – eine Überdosierung kann die Folge sein, heißt es im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Bei Blutdrucksenkern können die Werte an heißen Tagen zu tief sinken. Deswegen gilt: Im Sommer Medikamente am besten in einem kühlen und trockenen Raum aufbewahren und mit Arzt oder Ärztin besprechen, wie sich die Hitze auf die Einnahme auswirken kann. Manchmal muss die Dosierung entsprechend angepasst werden.

Rudolf Huber / glp

Mehr Schädelverletzungen bei Senioren

Rund 270.000 Menschen im Jahr erleiden in Deutschland ein Schädel-Hirn-Trauma. Zunehmend betroffen sind davon die über 65-Jährigen. Das hat eine Studie von Forschenden der BG Kliniken unter Leitung der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) des BG Klinikums Bergmannsheil ergeben.

Vom leichten Sturz mit dem Fahrrad bis hin zum schweren Verkehrsunfall: Die Ursachen für Schädel-Hirn-Traumata sind vielfältig. Etwa 90 Prozent der jährlich rund 270.000 Fälle werden als leicht, zehn Prozent als mittelschwer oder schwer klassifiziert. Vermehrt betroffen ist nach aktuellen Erkenntnissen die Altersgruppe der über 65-Jährigen.

Das Forschungsteam der BG Kliniken an den Standorten Bochum, Hamburg, Berlin, Halle, Frankfurt, Ludwigshafen und Murnau hat festgestellt, dass ein erkennbarer Zusammenhang zwischen der Schwere eines Schädel-Hirn-Traumas und dem Lebensalter besteht. Demnach ist der häufigste Auslöser ein Sturz und nicht mehr ein Verkehrsunfall. Und auch bei den Verkehrsunfällen hat sich eine Verschiebung ergeben: Hier stellen mittlerweile nicht mehr Pkw-Insassen, sondern Radfahrende ohne Helm die größte Gruppe dar.

„Wir registrieren eine deutliche Verschiebung der mehrheitlich betroffenen Altersgruppe hin zu der älteren Generation. Ein Phänomen, das man in nahezu allen Industriestaaten beobachten kann“, erklärt Prof. Dr. Peter Schwenkreis, Oberarzt der Neurologischen Klinik im Bergmannsheil.

„Ältere Menschen sind deutlich anfälliger für Stürze und erleiden so schneller ein Schädel-Hirn-Trauma als andere Altersgruppen. Zudem liegt der Schweregrad der Verletzung hier höher“, konkretisiert Schwenkreis. „Das erklärt auch, warum wir in dieser Altersgruppe einen Anstieg von Todesfällen verzeichnen, die durch eine derartige Verletzung verursacht wurden.“

Weil mittelschwere bis schwere Schädel-Hirn-Traumata häufiger bei älteren Menschen auftreten, sieht die Forschungsgruppe hier einen gesonderten Bedarf für mehr Prävention. „Vorstellbar sind Trainingsmaßnahmen zum sicheren Gehen, das geschulte Verwenden von Gehhilfsmitteln oder die Umgestaltung der Wohnung durch das Entfernen von Stolperfallen“, sagt Peter Schwenkreis. „So banal diese Maßnahmen klingen, sie können schwerwiegenden Verletzungen vorbeugen.“

Rudolf Huber / glp

So sehen die Corona-Zahlen im Landkreis am Dienstag aus

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Dienstag weiter gestiegen und liegt über der wichtigen 10er-Schwelle. Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 11,6 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert bei 10,3. Vor genau einer Woche bei 4,6. Das geht aus Zahlen von Dienstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 20.07.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 16 Neuinfektionen registriert. (Vorwoche: 7). Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg liegt unverändert bei mindestens 517. Rund 26.407 (+2) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 20.07.)

Affalterbach ( 173 | 0 )
Asperg ( 749 | 1 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 665 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.490 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.222 | 1 )
Eberdingen ( 307 | 1 )
Erdmannhausen ( 187 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 614 | 0 )
Freudental ( 163 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 720 | 0 )
Großbottwar ( 351 | 0 )
Hemmingen ( 322 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 866 | 2 )
Kornwestheim ( 2.031 | 1 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.937 | 3 )
Marbach am Neckar ( 717 | 1 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 259 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 382 | 0 )
Pleidelsheim ( 309 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.245 | 1 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 466 | 1 )
Sersheim ( 309 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 483 | 3 )
Tamm ( 432 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.495 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Hygiene-Tipps für den Urlaub

Viele Touristen leiden im Urlaub unter den überaus unangenehmen Folgen von unverträglichem Essen oder nicht ganz astreinen Getränken. Experten verraten, wie sie sich relativ unkompliziert schützen können und erklären die wichtigsten Lebensmittel-Hygieneregeln.

80 Prozent aller Reiseerkrankungen sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf verunreinigtes Trinkwasser zurückzuführen. Daher sollte Leitungswasser bei unklarer Wasserhygiene nur zum Händewaschen und Duschen genutzt werden, keinesfalls aber als Trinkwasser, so die ARAG Experten.

Zum Trinken, Zähneputzen und Kaffeekochen, aber auch zum Waschen von Lebensmitteln sollten Reisende abgepacktes Wasser aus Flaschen oder Behältern mit intaktem Schraubverschluss verwenden. Alternative: das Wasser drei Minuten lang abkochen.

Ratsam ist auch der Verzicht auf Eiswürfel, auch wenn das bei sommerlichen Temperaturen schwerfällt. Wer Eiswürfel selbst herstellt, sollte dafür ebenfalls nur abgepacktes oder abgekochtes Wasser nutzen.

Außerdem sollten Urlauber sicherheitshalber auf Rohkost, Salate und Obst verzichten, wenn nicht sicher ist, dass es gründlich gewaschen oder geschält wurde. Auch alle anderen Lebensmittel sollten nach der WHO-Faustregel „Peel it, boil it, cook it or forget it!“ (deutsch: Schäl es, koch es, brat es oder vergiss es) behandelt werden. Zudem sind Speisen zu meiden, die auf offener Straße verkauft werden und auch bei Speiseeis genau darauf zu achten, dass es fachgerecht hergestellt und durchgehend gekühlt wurde.

Im Restaurant können saubere Gläser, Teller und Besteck ein guter Indikator für die hygienischen Zustände in der Küche sein. Haben Urlauber ein ungutes Gefühl, sollten sie das Restaurant wechseln. Die Speisen – vor allem Geflügel und Fisch – sollten gut durcherhitzt sein. Bei einer zehnminütigen Garzeit bei 70 Grad Celsius werden in der Regel alle krankmachenden Keime abgetötet. Wer sein Spiegelei mit noch flüssigem Dotter mag, sollte im Urlaub darauf verzichten und ausnahmsweise ein beidseitig durchgebratenes oder gekochtes Ei nehmen.

Ist kein Fertigpräparat zur Hand und handelt es sich um eine leichte Durchfallerkrankung, können Reisende sich zur Not auch selbst mit der „Simple Sugar Salt Solution“ helfen, die das Auswärtige Amt in seinen Hygiene-Regeln empfiehlt. Dazu mischt man einen Liter abgekochtes Wasser oder Mineralwasser mit vier Teelöffeln Zucker, einem Dreiviertel Teelöffel Salz und einem Glas Orangensaft.