Länger leben durch Sport: Stimmt das?

Sport ist gesund und verlängert das Leben. Diese Vorzüge werden immer wieder genannt. Aber was ist da dran? Fakt ist: Regelmäßige Bewegung steigert die Lebenserwartung – und zwar messbar.

70-Jährige, die körperlich aktiv sind, gewinnen im Vergleich zu Bewegungsmuffeln im Schnitt etwa vier Jahre dazu. Das berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf eine Analyse von Langzeitstudien mit Senioren.

Gute Nachricht für Spätzünder, die bislang kaum sportlich unterwegs waren: Auch wer erst mit 70 oder 80 Jahren anfängt, sich regelmäßig zu bewegen, profitiert von der Aktivität. So sinkt das Risiko für geistigen Abbau, und selbst Senioren, die bereits unter Gedächtniseinbußen leiden, können offenbar einer Verschlimmerung vorbeugen.

Das Forscherteam, das die Seniorenstudien analysiert hat, empfiehlt pro Woche mindestens zweieinhalb Stunden moderate Bewegung – so, dass man leicht ins Schwitzen kommt.

Und noch etwas: Sport hilft zwar dabei, den Energieverbrauch zu erhöhen, ist beim Abnehmen und Gewichthalten aber kein Allheilmittel. Viel wichtiger ist es, die Lebensgewohnheiten hin zu gesunder Ernährung dauerhaft umzustellen.

Dazu gehört es zum Beispiel, möglichst abwechslungsreich zu essen, damit nicht das Gefühl entsteht, man müsste auf etwas verzichten. Wer dabei zu unverarbeiteten, hochwertigen Lebensmitteln greift und diese selbst zubereitet, kann nicht viel falsch machen.

Ralf Loweg / glp

Bluthochdruck: Immer mehr junge Menschen sind betroffen

Auch junge Patienten sollten schon bei ersten Anzeichen für Bluthochdruck zunächst mit Änderungen ihres Lebensstils reagieren und – wenn diese keinen Erfolg zeigen – gemeinsam mit ihrem Arzt Maßnahmen ergreifen.

Abgesehen von altersbedingten Versteifungserscheinungen der Blutgefäße, sind die Ursachen dieselben wie bei älteren Leuten: Vor allem familiäre Veranlagung und der Lebensstil gelten als Risiko. Dazu zählen Übergewicht und falsche Ernährung – etwa mit zu viel Salz. Die empfohlene Menge liegt bei sechs Gramm pro Tag.

Bewegungsmangel und Alkohol, Rauchen und Stress treiben den Blutdruck ebenfalls in die Höhe. So bewirken sowohl Nikotin als auch Stresshormone, dass die Blutgefäße sich zusammenziehen. Aber auch Medikamente, etwa gegen ADHS, können manchmal eine Rolle spielen.

Eine arterielle Hypertonie, wie Mediziner den Bluthochdruck nennen, schädigt in vielen Fällen die Organe, lange bevor Patienten ihre Erkrankung bemerken. Zu den geschädigten Organen gehört auch das Gehirn. Einer aktuellen US-Studie zufolge zeigen sich die negativen Auswirkungen von seit der Jugend erhöhten Blutdruckwerten in einem beeinträchtigten Gangbild und reduzierter kognitiver Leistung wie etwa Vergesslichkeit.

Vor diesem Hintergrund weisen Experten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Deutschen Hochdruckliga DHL (DHL) darauf hin, dass auch junge Erwachsene ihren Blutdruck regelmäßig selbst messen oder zumindest vom Hausarzt oder Apotheker überprüfen lassen sollten.

red

RKI-Zahlen am Montag: 214 Todesfälle und 7.141 Neuinfektionen – Weniger Fälle als in der Vorwoche

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Montag 18. Januar:

„Die Fallzahlen scheinen sich wieder zu stabilisieren“, schreibt das RKI in einem Lagebericht am Sonntagabend. Das Institut meldet binnen 24 Stunden weitere 214 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Außerdem wurden +7.141 neue Corona-Infizierte übermittelt. Rheinland-Pfalz meldete allerdings nur zwei Neuinfektionen. Dies deutet darauf hin, dass die Zahlen nicht vollständig sind und diese im Laufe des Tages nach oben korrigiert werden könnten. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Vergangenen Montag (11.01.) waren +12.497 Corona-Neuinfektionen und 343 Tote verzeichnet worden. Gestern waren es 13.882 Corona-Fälle. (Stand: 18.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.040.659 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 45.633. Das sind 214 mehr als am Vortag. Rund 1.691.700 (+19.700) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 18.01.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt bei 134,4. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Laut dem RKI wurden bisher 1.048.160 Menschen in Deutschland geimpft. (Datenstand: 16.01.2021, 11:00 Uhr)

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

red

RKI: 980 Todesfälle und 18.678 Neuinfektionen – rund 6.000 Corona-Fälle weniger als in der Vorwoche

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Samstag 16. Januar:

Das RKI meldet binnen 24 Stunden weitere 980 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Außerdem wurden +18.678 neue Corona-Infizierte übermittelt. Vergangenen Samstag (09.01.) waren +24.694 Corona-Neuinfektionen und 1.083 Tote verzeichnet worden. Gestern waren es 22.368 Corona-Fälle. (Stand: 16.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.019.636 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 45.974. Das sind 980 mehr als am Vortag. Rund 1.657.900 (+16.600) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 16.01.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt bei 139,2. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Laut dem RKI wurden bisher 961.682 Menschen in Deutschland geimpft. (Stand: 15.01.)

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

red

Die psychischen Folgen der Krise

Die psychischen Belastungen durch die Corona-Pandemie sind ungleichmäßig verteilt. Frauen und Familien mit Kindern machen die Einschränkungen besonders zu schaffen. So steht es in der Studie „Psychische Gesundheit in der Krise“ der pronova BKK, für die 154 Psychiater und Psychotherapeuten in Praxen und Kliniken befragt wurden.

Bei Frauen sprechen 86 Prozent der Experten über mehr psychische Probleme, bei Männern 70 Prozent. Bei Familien mit Kindern haben 84 Prozent der Psychiater und Psychotherapeuten diese Entwicklung registriert. Zum Vergleich: Bei Familien ohne Kinder sind es nur 49, bei Alleinerziehenden sogar 92 Prozent. „In besonders belasteten Beziehungskonstellationen kann der Corona-Stress sogar zu Gewalthandlungen gegen die eigene Familie führen“, heißt es in der Studie. Denmach gehen 86 Prozent der Befragten davon aus, dass die Dunkelziffer häuslicher Gewalt sehr hoch ist.

„Wenn mehrere Stressfaktoren zusammenkommen, liegen die Nerven blank. Opfer von häuslicher Gewalt werden besonders häufig Frauen und Kinder – im Lockdown wächst diese Gefahr“, sagt Patrizia Thamm, Psychologin bei der pronova BKK.

Wenn Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen geschlossen oder im eingeschränkten Betrieb seien, könnten Kinder aus schwierigen Situationen zu Hause schlechter entkommen. Zudem blieben Gewalt oder Missbrauch häufiger unerkannt, weil die Frühwarnsysteme ausfallen: „Lehrer und Erzieher verlieren die Kinder aus dem Blick“, so Thamm.

Rudolf Huber / glp

Darf ich während der Arbeit zum Arzt?

Wer sich eine Erkältung, eine Magenverstimmung oder gar eine Grippe eingefangen hat, der geht morgens besser zum Arzt statt in die Firma. Gerade während der Pandemie wäre es geradezu fahrlässig, mit einschlägigen Symptomen zur Arbeit zu gehen. Doch für Arztbesuche während der Arbeitszeit gibt es auch in Corona-Zeiten Regeln.

– Darf ich während der Arbeitszeit zum Arzt gehen?

Zunächst einmal hat der Chef seinen Mitarbeitern gegenüber eine Fürsorgepflicht. Demnach darf er ihnen nicht grundsätzlich verbieten, während der Arbeitszeit zum Arzt zu gehen, so der ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer. Die Gründe müssen allerdings eindeutig sein, wie etwa heftige Zahnschmerzen, plötzlich einsetzendes Fieber oder ein kleinerer Unfall am Arbeitsplatz.

Wer in Teilzeit arbeitet, wird allerdings meist Probleme haben, einen triftigen Grund für einen Arztbesuch während der Arbeitszeit zu finden. Im schlimmsten Fall müssen Teilzeitbeschäftigte damit rechnen, dass sie ihren Anspruch auf Lohnfortzahlung verlieren oder die ausgefallene Arbeitszeit nachholen müssen.

Was gilt für das Home-Office?

Wenn Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten, gelten die gleichen Regeln wie für das Büro: Wer zum Arzt muss, sollte einen Arztbesuch nach Möglichkeit außerhalb der Arbeitszeit planen.

Muss ich einen Arzttermin beim Chef begründen?

Abmelden ja, den Grund nennen, nein. Streng genommen sind Arbeitnehmer nicht verpflichtet, dem Chef zu verraten, was ihnen fehlt und warum sie zum Arzt gehen. Deshalb steht auf Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auch keine Diagnose. Was der Chef jedoch einfordern darf, ist eine vom Arzt unterschriebene Bescheinigung über den Besuch.

Kann der Chef wegen eines Arztbesuchs den Lohn kürzen?

Geht ein Arbeitnehmer aus einem nachvollziehbaren Grund zum Arzt, muss der Arbeitgeber ihn bezahlt freistellen. Davon sind auch die Wegezeiten zum und vom Arzt betroffen.

Wann darf der Chef einen Arztbesuch während der Arbeitszeit verbieten?

Wenn eine sofortige Behandlung nicht nötig ist, kann der Arbeitgeber vom Mitarbeiter verlangen, seinen Arztbesuch in die Freizeit zu verlegen. Eine herausgefallene Plombe etwa oder Vorsorge- und Routineuntersuchungen wären typische Fälle.

Wie ist es bei regelmäßig nötigen Arztbesuchen?

Je häufiger ein Arbeitnehmer zum Arzt muss, desto größer ist natürlich sein Arbeitsausfall und damit wächst seine Pflicht, möglichst viele der Termine in die Freizeit zu verlegen. Vor allem, wenn die Notwendigkeit fragwürdig ist. Ein nierenkranker Arbeitnehmer, der mehrmals die Woche zur Dialyse geht, muss natürlich vom Chef freigestellt werden.

Rudolf Huber / glp

RKI: 1.113 Todesfälle und 22.368 Neuinfektionen – mehr als zwei Millionen Corona-Infektionen

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Freitag 15. Januar:

Das RKI meldet binnen 24 Stunden weitere 1.113 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Außerdem wurden +22.368 neue Corona-Infizierte übermittelt. Vergangenen Freitag (08.01.) waren +31.849 Corona-Neuinfektionen und 1.188 Tote verzeichnet worden. Gestern waren es 25.164 Corona-Fälle. (Stand: 15.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.000.958 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 44.994. Das sind 1.188 mehr als am Vortag. Rund 1.641.200 (+21.000) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 15.01.)

Laut dem RKI wurden bisher 842.455 Menschen in Deutschland geimpft. (Stand: 14.01.)

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

red

Blutvergiftung: Infektion außer Kontrolle

Es kann ganz schnell gehen – und dann wird es eng: Blutvergiftung ist in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen. Denn die Gefahr durch eine Sepsis wird oft zu spät erkannt. Dabei zählt in diesem Notfall jede Minute.

Auslöser einer Sepsis kann ein eitriger Zahn oder Zehennagel ebenso sein wie eine Lungen- oder Blasenentzündung, eine Verletzung, ein Mückenstich. „Der Ursprung ist immer eine örtlich begrenzte Infektion, meist ausgelöst durch Bakterien, seltener durch Viren oder Pilze“, heißt es im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

In aller Regel wird der Körper allein mit so einer Infektion fertig. Manchmal aber reicht die Kraft des Immunsystems nicht aus, um die Entzündung direkt an ihrem Entstehungsort zu beseitigen. Die Infektion gerät außer Kontrolle und zieht das Versagen von Organen nach sich.

Betrifft das Herz und Kreislauf, droht der septische Schock. Zwischen Vorstufe und Schock vergeht oft nicht viel Zeit. „Daher muss bei Verdacht auf Sepsis sehr schnell reagiert werden, um noch gegensteuern zu können. Sepsis ist ein Notfall“, betont Professor Mathias Pletz, Mitglied des Center for Sepsis Control and Care (CSCC) der Universitätsklinik Jena.

Die Symptome einer Sepsis können auch andere Ursachen haben. Zudem müssen nicht alle Symptome auftreten. Sofort ärztliche Hilfe holen sollte auf jeden Fall, wer sich mit einem Infekt oder einer Verletzung plötzlich sehr schlecht fühlt, Fieber oder Schüttelfrost und gelegentlich auch Untertemperatur hat. Eine Sepsis kann sich auch durch Atemnot, akute Flecken oder Verfärbungen der Haut, schnellen Herzschlag oder niedrigen Blutdruck zeigen.

Undeutliches Sprechen und Verwirrtheit sind ebenfalls mögliche Symptome einer Blutvergiftung. Auch wenn man sich nicht in der Lage fühlt, Wasser zu lassen, kann dies ein Hinweis auf eine Sepsis sein – oder das Gefühl, als ob man sterben müsse.

Rudolf Huber / glp

Kostenlose Schnelltests für Personal von Schulen und Kitas werden erweitert

Das Personal an Schulen, Kitas sowie in Einrichtungen der Kindertagespflege kann sich bis zum Ende der Osterferien auf freiwilliger Basis bis zu dreimal testen lassen. Die Tests sind, wie bisher, auch ohne Vorliegen von Symptomen möglich, das Land übernimmt die anfallenden Kosten. Das gab die Landesregierung an Donnerstag bekannt. 

Seit den Sommerferien hatte das gesamte Personal der Schulen, der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege Anspruch auf ein mit bislang maximal viermaliger Testung pro Person, ohne dass entsprechende Symptome vorliegen mussten. Die Landesregierung hat beschlossen, diese freiwillige Testmöglichkeit mit je drei zusätzlichen Testmöglichkeiten je Person auszuweiten. Das Personal an Schulen, Kitas sowie in Einrichtungen der Kindertagespflege kann sich nun bis zum Ende der Osterferien am 11. April 2021 auf freiwilliger Basis bis zu dreimal testen lassen. Die Testungen können mittels PCR oder Antigen-Test durchgeführt werden. Sie sind wie bisher auch ohne das Vorliegen von Symptomen möglich, das Land übernimmt die anfallenden Kosten.

Drei zusätzliche Testmöglichkeiten bis zum Ende der Osterferien

Kultusministerin Eisenmann hatte sich mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass diese freiwillige Testmöglichkeit weitergeführt wird: „Das Testangebot ist ein zentraler Baustein für den Gesundheits- und Infektionsschutz an den Schulen, den Kindertageseinrichtungen und den Einrichtungen der Kindertagespflege. Die freiwilligen Tests sollen aber auch die Sicherheit und das individuelle Sicherheitsgefühl der Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher erhöhen. Die Fortführung des Angebots ist mir deshalb ein wichtiges Anliegen“, sagt Eisenmann.

Testungen bei Auftreten eines COVID-19-Erkrankungsfalles

Ein weiterer Baustein der Teststrategie des Landes an den Schulen, Kitas sowie in Einrichtungen der Kindertagespflege sind Testungen bei Auftreten eines COVID-19 Erkrankungsfalles. Bei Auftreten eines Falles in einer Schule, Kindertageseinrichtung oder in einer Einrichtung der Kindertagespflege können Kontaktpersonen, die dort betreut werden oder tätig sind, auf SARS-CoV-2 getestet werden. Hierfür sollen Antigen-Schnelltests zum Einsatz kommen, um ein möglichst schnelles Ergebnis zu ermöglichen. Die namentliche Festlegung der Personen, denen eine Testung angeboten wird, erfolgt durch die zuständigen Gesundheitsämter in Abstimmung mit den Schulleitungen beziehungsweise den Einrichtungsleitungen/-trägern. Auch werden künftig Apotheken vor Ort als zusätzliche Anlaufstellen für die Testungen einbezogen, um die Testkapazitäten für Schulen und Kitas nachhaltig auszuweiten, heißt es in der Meldung der Landesregierung.

Das Kultusministerium hat die Schulen, Kindertageseinrichtung und Einrichtung der Kindertagespflege nach eigenen Angaben heute über die Ausweitung der Testmöglichkeiten informiert. Darüber hinaus wurden den Schulen und Einrichtungen ein Handlungsleitfaden des Sozialministeriums zum Kontaktpersonenmanagement und Umgang mit SARS-CoV-2 positiven Fällen (PDF) übermittelt. Dieser Handlungsleitfaden soll eine einheitliche Vorgehensweise der Gesundheitsämter beim Auftreten von Fällen in Schulen und Kindertageseinrichtungen gewährleisten und den Schulleitungen bzw. den Leitungen und Trägern von Kindertageseinrichtungen sowie den Kindertagespflegepersonen Informationen zum Vorgehen der zuständigen Behörden liefern.

red

Neuer Höchstwert: RKI meldet 1.244 Todesfälle am Donnerstag

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Donnerstag 14. Januar:

Das RKI meldet binnen 24 Stunden weitere 1.244 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Noch nie sind so viele Menschen binnen eines Tages seit Beginn der Pandemie an den Folgen des Virus gestorben. Außerdem wurden +25.164 neue Corona-Infizierte übermittelt. Vergangenen Donnerstag (07.01.) waren +26.391 Corona-Neuinfektionen und 1070 Tote verzeichnet worden. Gestern waren es 19.600 Fälle. (Stand: 14.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 1.978.590 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 43.881. Das sind 1.244 mehr als am Vortag. Rund 1.620.600 (+23.600) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 14.01.)

Laut dem RKI wurden bisher 758.093  Menschen in Deutschland geimpft. (Stand: 13.01.)

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

red