Arzneimittelbehörde der EU empfiehlt Moderna-Impfstoff zuzulassen

Nach dem bereits der Impfstoff von Biotech-Pfizer in Europa zugelassen und bereits verimpft wird, hat die Europäische Arzenimittelagentur (EMA) am Mittwoch die bedingte Zulassung für einen weiteren Impfstoff des US-Unternehmens „Moderna“ empfohlen. In den USA wird der Impfstoff bereits angewendet. 

Nach der Empfehlung der europäischen Arzneimittelbehörde muss nur noch die EU-Kommission zustimmen. Das könnte in kürzester Zeit geschehen und gilt als Formsache. Nach dem Impfstoff der Unternehmen Biontech-Pfizer könnte es der zweite Impfstoff gegen Covid-19, der in der Europäischen Union zugelassen wird. Die EU hatte in einem ersten Schritt im Vorfeld bereits 160 Millionen Dosen des Impfstoffes bei Moderna geordert. Bei dem Serum handelt es sich wie bei dem Biontech-Impfstoff um einen sogenannten mRNA-Impfstoff. Der Moderna-Impfstoff gilt als noch etwas wirksamer, muss aber deutlich weniger stark gekühlt werden.

red

 

RKI meldet am Mittwoch 21.237 Neuinfektionen und 1.019 neue Todesfälle

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Mittwoch 06. Januar:

Das RKI meldet binnen 24 Stunden weitere 1.019 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Außerdem wurden +21.237 neue Corona-Infizierte übermittelt. Der Höchststand von 1.129 neuen Todesfällen war am 30. Dezember erreicht worden außerdem waren damals 22.459 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. Gestern waren es 11.897 Fälle. (Stand: 06.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 1.808.647 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 36.537. Das sind 1.019 mehr als am Vortag. Rund 1.451.000 (+26.300) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 06.01.)

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

red

Immer mehr Rheuma-Patienten

In Deutschland leiden immer mehr Menschen an Rheuma. Diese Krankheit ist nicht nur sehr schmerzhaft, sie schränkt bei den Betroffenen auch die Mobilität im Alltag zum Teil erheblich ein.

Allein die Zahlen sind alarmierend: Laut der Deutschen Rheuma-Liga leiden bundesweit 1,5 Millionen Menschen unter entzündlich-rheumatischen Prozessen. Frauen sind drei Mal häufiger betroffen als Männer. Bei Frauen tritt sie meistens nach dem 50. Lebensjahr auf, bei Männern zehn Jahre später. Personen ab dem 70. Lebensjahr sind besonders häufig betroffen.

Rund 100 verschiedene Erkrankungen werden inzwischen unter dem Begriff „Rheuma“ zusammengefasst, die ganz unterschiedliche Körperregionen betreffen können und mit chronischen Schmerzen einhergehen. Die rheumatoide Arthritis ist eine der häufigsten Formen: Dabei handelt es sich um eine rheumatische Gelenkentzündung, die chronisch ist und meist schleichend, oftmals über die kleinen Finger und Zehengelenke beginnt. Die Ursache dieser Autoimmunerkrankung ist ein Angriff des Immunsystems auf den eigenen Körper mit der Folge, dass es zu Entzündungsreaktionen in Gelenken, Sehnen, Haut und anderen Körpergeweben kommt. Gelegentlich sind sogar innere Organe betroffen.

Es ist wichtig, dass eine Arthritis frühzeitig erkannt und behandelt wird, damit die Gelenke auf Dauer nicht zerstört werden. Eine rheumatoide Arthritis schreitet meist langsam über Jahre voran. Heilbar ist sie bisher nicht. Es gibt aber Möglichkeiten, Rheuma medikamentös oder mittels Physiotherapie in den Griff zu bekommen. Kombiniert mit Sport wie beispielsweise Radfahren oder Schwimmen und einer ausgewogenen abwechslungsreichen Ernährung kann das Fortschreiten der Erkrankung verzögert und die Lebensqualität Betroffener erhöht werden.

Ralf Loweg / glp

 

RKI meldet am Dienstag mehr als 940 Todesfälle

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Dienstag 05. Januar:

Das RKI meldet binnen 24 Stunden weitere 944 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Außerdem wurden +11.897 neue Corona-Infizierte übermittelt. Vergangenen Dienstag (29.12.) waren 12.892 Corona-Neuinfektionen und 852 Tote verzeichnet worden. Gestern waren es 9.847 Fälle. (Stand: 05.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 1.787.410 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 35.518. Das sind 944 mehr als am Vortag. Rund 1.424.700 (+23.500) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 05.01.)

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

red

Mit Kopfschmerzen ist nicht zu spaßen

Millionen Menschen werden von Kopfschmerzen geplagt. Viele greifen schnell zu Medikamenten. Diese helfen in der Regel zuverlässig, sollten aber nicht zu häufig eingesetzt werden.

Gut wirksam sind nach derzeitiger Datenlage bei leichten bis mittelschweren Kopfschmerzen Acetylsalicylsäure (ASS) und Ibuprofen. Bei Migräne hat sich ein Kombinationspräparat aus Paracetamol, ASS und Koffein als etwas wirkungsvoller erwiesen als die Einzelsubstanzen. Auch Pfefferminzöl, auf die Schläfen und den Nacken aufgetragen, kann helfen, schreibt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Allerdings hat die Selbstmedikation auch klare Grenzen. Pro Anfall und Tag sollten es nicht mehr als drei Tabletten sein, so die Experten. Akut-Kopfschmerzmittel sollte man höchstens an zehn Tagen pro Monat und drei aufeinanderfolgenden Tagen einnehmen. Sonst drohen als Folge dauernde Kopfschmerzen.

Denn dadurch werden Kerngebiete des Trigeminusnervs empfindlicher. „Sie reagieren plötzlich auf ganz banale Reize mit Kopfschmerzen“, erklärt Professorin Dagny Holle-Lee vom Westdeutschen Kopfschmerzzentrum. Damit es nicht so weit kommt, empfehlen die Ärzte die sogenannte 10/20-Regel: 20 Tage pro Monat ohne, höchstens 10 Tage mit Kopfschmerzmitteln.

Wird diese Grenze überschritten oder kommt es während der Attacke zu neurobiologischen Ausfällen, sollten Betroffene unbedingt den Hausarzt einschalten. Dieser wird gegebenenfalls an einen Facharzt überweisen.

Ralf Loweg / glp

Corona-News: Weniger Neuinfektionen und Tote am Montag

Deutschland ging am Mittwoch (16.12.) in den Shutdown und so ist die Lage am Montag 04. Januar:

Das RKI meldet binnen 24 Stunden weitere 302 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Außerdem wurden +9.847 neue Corona-Infizierte übermittelt. Vergangenen Montag (28.12.) waren 13.755 Corona-Neuinfektionen und 356 Tote verzeichnet worden. Gestern waren es 10.315 Fälle. (Stand: 04.01.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 1.775.513 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 34.574. Das sind 302 mehr als am Vortag. Rund 1.401.200 (+19.300) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 04.01.)

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

red

RKI: Mehr als 188.000 Impfungen in Deutschland

Seit Sonntag wird in Deutschland offiziell gegen das Coronavirus geimpft. Am Samstag hat das Robert-Koch-Institut weitere Zahlen veröffentlicht. Demnach ließen sich laut dem RKI bereits 188.553 Menschen mit dem Impf-Wirkstoff von Biontech und Pfizer impfen (Stand: 02.01. – 08.00Uhr)

Der Anstieg im Vergleich zum Vortag betrug 21.087 Impfungen. Diese Zahl könne auch Nachmeldungen enthalten und spiegele somit nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, betont das RKI.

Es kann vorkommen, dass Meldungen einzelner Bundesländer vervollständigt oder korrigiert werden. In diesen Fällen wird die Tabelle nachträglich aktualisiert.

Unter den bisher Geimpften sind 82.965 Bewohner von Pflegeheimen. 86.692 Personen erhielten die Impfung aus beruflichen Gründen, darunter fällt medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko sowie Personal in der Altenpflege.

Bundesland Impfungen kumulativ Differenz zum Vortag Indikation nach Alter* Berufliche Indikation* Medizinische Indikation* Pflegeheim-bewohnerIn*
Baden-Württemberg 20,045 2,958 9,087 6,185 1,189 3,403
Bayern 39,005 1,050 7,840 19,500 718 14,265
Berlin 13,137 2,023 8,662 3,319 105 9,817
Brandenburg 3,219 204 2,995 20 224
Bremen 1,741 821 408 6 237
Hamburg 3,042 283 1,129 1,703 1,341
Hessen 24,791 3,418 6,909 14,480 955 9,680
Mecklenburg-Vorpommern 11,494 178 6,583 8 4,804
Niedersachsen 3,945 379 773 2,105 827 2,362
Nordrhein-Westfalen 33,375 7,908 11,846 0 21,537
Rheinland-Pfalz 6,898 439 3,166 3,732
Saarland 3,316 600 2,508 335 1,294
Sachsen 4,000 710 297 3,320 1 679
Sachsen-Anhalt 11,771 625 3,782 5,760 495 5,793
Schleswig-Holstein 7,964 694 2,130 4,690 1,798 3,384
Thüringen 810 232 297 413
Gesamt 188,553 21,087 44,552 86,692 6,122 82,965

Quelle: RKI

red

Corona-Impfung: Probleme bei wichtigster Zielgruppe

Mehr als 71 Prozent der Hochbetagten in Deutschland möchte sich zwar gerne gegen COVID-19 impfen lassen. Doch nur ein Viertel der Impfwilligen fühlt sich auch dazu in der Lage, das nächstgelegene Impfzentrum eigenständig aufzusuchen. Das ergab eine Ad hoc-Befragung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) unter geriatrischen Klinikpatienten.

„Die Anmeldung für die Impfung, die Erreichbarkeit der Impfzentren sowie die erforderliche Mobilität stellen viele in der derzeit wichtigsten Zielgruppe der Impfstrategie vor eine nahezu unlösbare Aufgabe“, konstatiert DGG-Präsident Prof. Hans Jürgen Heppner. „Die Logistik ist für die Hauptzielgruppe der hochaltrigen Patienten der ersten Impfkohorte nicht durchdacht.“

Was also tun? Es gelte jetzt, zügig effektive Möglichkeiten zu schaffen, die alten Menschen bei der Terminvereinbarung und dem Transport in die Impfzentren zu unterstützen, so die Koordinatorin der Umfrage, Prof. Petra Benzinger. Die hohe Impfmotivation in der Höchstrisikogruppe sei „sehr ermutigend“.

Nun müssten Patient und Arzt zusammengebracht werden. „Denn während die Bewohner von Pflegeheimen bereits geimpft werden, überlegt der Großteil der Zielgruppe 80+ zuhause, wie er die Impfung wohl bekommen kann“, erklärt Prof. Clemens Becker, ein Experte für Mobilität im Alter. „Viele der Impfzentren scheinen noch nicht einmal barrierefrei gestaltet zu sein. Das ist ein echtes Problem.“

Es wird nach Meinung der DGG wie so oft vor allem auf familiäre und nachbarschaftliche Hilfe hinauslaufen. „Auch die Unterstützung durch Wohlfahrtsverbände, Kirchen und ehrenamtliche Begleiter ist denkbar und wäre wichtig für das Gelingen der Impfstrategie in Deutschland“, so Petra Benzinger. Ferner sollten auf kommunaler Ebene ergänzende Impfangebote für die Gruppe der noch selbstständig lebenden, hochbetagten Menschen entwickelt werden – etwa auch durch Hausbesuche mobiler Impfteams.

Rudolf Huber / glp

RKI: Mehr als 130.000 Impfungen in Deutschland

Seit Sonntag wird in Deutschland offiziell gegen das Coronavirus geimpft. Am Donnerstag hat das Robert-Koch-Institut weitere Zahlen veröffentlicht. Demnach ließen sich laut dem RKI bereits 131.626  Menschen mit dem Impf-Wirkstoff von Biontech und Pfizer impfen (Stand: 31.12. – 08.30Uhr)

Der Anstieg im Vergleich zum Vortag betrug 51.465. Impfungen. Diese Zahl könne auch Nachmeldungen enthalten und spiegele somit nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, betont das RKI. Unter den bisher Geimpften sind 57.406 Bewohner von Pflegeheimen. 61.612 Personen erhielten die Impfung aus beruflichen Gründen, darunter fällt medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko sowie Personal in der Altenpflege.

 

Bundesland Impfungen kumulativ Differenz zum Vortag Indikation nach Alter* Berufliche Indikation* Medizinische Indikation* Pflegeheim-bewohnerIn*
Baden-Württemberg 12,649 4,407 5,347 4,196 763 1,831
Bayern 28,206 15,104 5,831 13,981 424 10,347
Berlin 9,084 2,788 6,554 2,733 105 6,350
Brandenburg 3,036 1,483 204 2,812 20 224
Bremen 1,691 601 821 408 5 510
Hamburg 2,040 541 832 1,042 999
Hessen 15,674 6,226 4,677 8,681 712 6,512
Mecklenburg-Vorpommern 11,101 3,640 173 6,349 7 4,651
Niedersachsen 2,705 1,178 296 1,512 315 1,423
Nordrhein-Westfalen 19,930 7,359 6,610 13,693
Rheinland-Pfalz 4,247 1,673 1,941 2,306
Saarland 2,119 601 1,641 161 899
Sachsen 2,653 1,166 150 2,460 1 192
Sachsen-Anhalt 10,100 2,813 3,107 5,068 300 4,815
Schleswig-Holstein 5,581 1,747 1,385 3,361 1,175 2,241
Thüringen 810 138 232 297 413
Gesamt 131,626 51,465 31,250 61,612 3,827 57,406

Quelle: RKI

red

Bleiben Sie in Bewegung

Die kalte und dunkle Jahreszeit, die ruhigen Weihnachtstage und der Jahreswechsel, dazu noch der Lockdown: Gerade jetzt ist körperliche Aktivität besonders wichtig. „Bleiben Sie in Bewegung!“, rät deshalb die Deutsche Krebshilfe. Denn sie wirkt sich positiv auf die Psyche aus, stärkt das Immunsystem, hilft Übergewicht zu vermeiden und reduziert das Krebsrisiko.

Keine Frage: Die Coronakrise macht es uns nicht einfach, denn Sportstätten sind geschlossen, Mannschaftssport findet nicht statt und auch ein Training in Fitnesscentern ist nicht erlaubt. Aber: „Es gibt auch in der jetzigen Zeit ausreichend Möglichkeiten, sein Leben bewegungsreich zu gestalten, beispielsweise mit Spaziergängen im Wald, Joggen oder Walken auf wenig frequentierten Strecken oder mit Fitness- und Gymnastikübungen zuhause“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

Man kann Bewegungsformen auch in den Alltag einbauen, indem man anstatt mit Bus oder Bahn mit dem Rad fährt und die Treppe anstatt des Aufzugs nimmt. Wird die körperliche Aktivität über mehrere Wochen jedoch eingestellt, sind die negativen Folgen beachtlich: Der Blutzuckerspiegel steigt bereits nach einigen Tagen, der Stoffwechsel wird heruntergefahren und auf Dauer steigt der Blutdruck. Zudem kommt es zu einem Verlust der Ausdauerfähigkeit und etwas verzögert nimmt die Muskelkraft ab.

Dauerhaft führt ein inaktiver Lebensstil – gemeinsam mit einer erhöhten Kalorienzufuhr – zu Übergewicht. Ein zu hohes Körpergewicht stellt langfristig ein gesundheitliches Problem dar. In den Fettzellen spielen sich Prozesse ab, die das Entstehen verschiedener Krebsarten begünstigen. Ein hoher Körperfettanteil erhöht das Krebsrisiko für insgesamt 13 Krebsarten.

Andreas Reiners / glp