So ist die Infektionslage im Landkreis nach dem Wochenende

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Montagmittag in der Summe vorläufig 198 (Am Montag vor einer Woche: 194) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 108,3. In der Vorwoche am Montag lag der Wert bei 106,9. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 751. (Stand: 28.11.22 – 12 Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert wurde vom Gesundheitsamt mit 3,7 angegeben. Zuvor lag der Wert bei 3,8. (Stand: 25.11.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten sink laut dem Gesundheitsamt um 2 auf 78. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 25.11.2022)

red

Ampel treibt Finanzierung von Hebammen in Krankenhäusern voran

Die Ampel treibt die Finanzierung von Hebammen in Krankenhäusern voran. Das geht aus einer Formulierungshilfe des Gesundheitsministeriums für die Koalitionsfraktionen hervor, über die die “Rheinische Post” in ihrer Montagsausgabe berichtet. Darin heißt es, dass für die Berufsgruppe der Hebammen “ab dem Jahr 2025 der Personalaufwand im Umfang der dafür nachgewiesenen Kosten vollständig im Pflegebudget berücksichtigt wird”.

Insoweit werde die Beschäftigung von Hebammen in den Kreißsälen dann auch einer unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen gleichgestellt. Unabhängig davon, dass Hebammen nach der “Krankenhausbuchführungsverordnung” dem Funktionsdienst zugerechnet würden, “haben deren Tätigkeiten zur Betreuung von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen einen der Pflege vergleichbaren unmittelbaren Bezug zur Patientenversorgung”. Darüber hinaus werde ein nicht unerheblicher Anteil der Hebammen nach Angaben des Deutschen Hebammenverbands auf Wochenbett- und Risikoschwangeren-Stationen eingesetzt.

Derzeit schon bestehe die Möglichkeit, diesen Personalaufwand dann unter der Berufsgruppe “sonstige Berufe” im Pflegebudget zu berücksichtigen. In den Jahren 2023 und 2024 sei somit eine Finanzierung über das Pflegebudget wie bereits in den Jahren 2020 bis 2022 unverändert gesichert, heißt es in der Formulierungshilfe. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) war zuvor auf die Forderungen der Berufsverbände eingegangen, dass Hebammen ab 2025 nicht aus dem Pflegebudget fallen dürften.

Jetzt folgt der Vollzug, der laut Zeitung bereits am nächsten Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll.

red

Respiratorischer Synzytial-Virus: Kinderärzte warnen vor Überlastung von Kinderkliniken

Angesichts der zunehmenden Krankenhauseinweisungen von Kindern, die sich mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) infiziert haben, warnt die “Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin” (DGKJ) vor einer Überlastung der Kinderkliniken. “Insgesamt ist die Belegungssituation in den Kinder- und Jugendkliniken sehr stark angespannt”, sagte DGKJ-Präsident Jörg Dötsch dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (Samstagausgaben). Als Grund für die hohe Belastung der Einrichtungen nannte das Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung vor allem den Fachkräftemangel speziell in der Pflege.

Dieser habe sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschärft. “Insofern stehen weniger verfügbare Bettplätze als im letzten Jahr für die Versorgung der Kinder und Jugendlichen bereit.” Aufgrund der knappen Bettkapazitäten müssten junge Patienten teilweise in andere Kliniken verlegt werden, so Dötsch.

Andere Krankenhäuser seien bereits überbelegt. “Die Beschäftigten gehen häufig über ihre Belastungsgrenzen hinaus”, sagte er. “Für eine gewisse Zeit kann das geleistet werden, aber nicht über einen längeren Zeitraum.”

Auch wenn eine weitere Verschärfung der Situation drohen sollte, sei die Behandlung von Notfällen gesichert, so der DGKJ-Präsident. “Wir lassen niemanden zurück.” Schwer oder bedrohlich kranke Kinder würden immer behandelt werden.

Dötsch warnte jedoch: “Für die Eltern von Kindern mit leichteren Erkrankungen entstehen zum Teil aber sehr lange Wartezeiten.” Aufgrund der derzeit hohen Klinikbelastung “müssen schon jetzt geplante Operationen verschoben werden”. Auch die Kinderärzte in den Praxen bekommen die Auswirkungen der RSV-Welle zu spüren.

“Die Belastung in den Praxen ist kaum noch zu beschreiben, wir behandeln täglich bis zu 200 Patienten, was auf Dauer so nicht zu leisten ist”, sagte der Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Jakob Maske, dem RND. Grund sei dafür aber auch ein teils starker Anstieg anderer Virusinfekte, etwa der Influenza.

red

RKI verzeichnet 24687 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz fast unverändert

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 24.687 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 2,5 Prozent oder 641 Fälle weniger als am Samstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 190,8 auf heute 189,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 566.100 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 135.300 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 107 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 882 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 126 Todesfällen pro Tag (Vortag: 140).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 157.495. Insgesamt wurden bislang 36,37 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red

So ist die Infektionslage im Landkreis vor dem Wochenende

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Freitagmittag in der Summe vorläufig 145 (Am Freitag vor einer Woche: 118) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 114,9. In der Vorwoche am Freitag lag der Wert bei 118,2. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 751. (Stand: 25.11.22 – 12 Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert wurde vom Gesundheitsamt mit 3,8 angegeben. Zuvor lag der Wert bei 4,2. (Stand: 24.11.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten steigt laut dem Gesundheitsamt um 5 auf 80. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 23.11.2022)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag) Stand: 24.11.22

Affalterbach ( 2.049 | 2 )
Asperg ( 5.434 | 1 )
Benningen am Neckar ( 2.447 | 1 )
Besigheim ( 5.630 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 19.229 | 8 )
Bönnigheim ( 3.544 | 2 )
Ditzingen ( 10.437 | 5 )
Eberdingen ( 2.666 | 1 )
Erdmannhausen ( 2.125 | 1 )
Erligheim ( 1.105 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 6.303 | 6 )
Freudental ( 1.133 | 0 )
Gemmrigheim ( 2.164 | 0 )
Gerlingen ( 7.351 | 3 )
Großbottwar ( 3.476 | 3 )
Hemmingen ( 3.400 | 1 )
Hessigheim ( 1.052 | 0 )
Ingersheim ( 2.561 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 2.886 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 8.084 | 6 )
Kornwestheim ( 14.269 | 8 )
Löchgau ( 2.386 | 0 )
Ludwigsburg ( 37.876 | 13 )
Marbach am Neckar ( 6.667 | 0 )
Markgröningen ( 5.217 | 2 )
Möglingen ( 4.698 | 5 )
Mundelsheim ( 1.402 | 2 )
Murr ( 2.637 | 0 )
Oberriexingen ( 1.177 | 3 )
Oberstenfeld ( 3.141 | 2 )
Pleidelsheim ( 2.546 | 2 )
Remseck am Neckar ( 11.322 | 2 )
Sachsenheim ( 7.234 | 3 )
Schwieberdingen ( 5.099 | 1 )
Sersheim ( 2.040 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 5.103 | 3 )
Tamm ( 4.660 | 4 )
Vaihingen an der Enz ( 12.235 | 12 )
Walheim ( 1.315 | 1 )

red

Rund 30000 Corona-Neuinfektionen – starke Zunahnme akuter Atemwegserkrankungen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 30.016 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 8,8 Prozent oder 2.429 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 186,9 auf heute 190,8 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 552.900 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 139.600 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 274 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 978 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 140 Todesfällen pro Tag (Vortag: 132).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 157.388. Insgesamt wurden bislang 36,35 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 6,17

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gestiegen. Das RKI meldete am Freitagmorgen zunächst 6,17 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen (Donnerstag ursprünglich: 6,02, Freitag letzter Woche ursprünglich 5,94). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Mecklenburg-Vorpommern (11,05). Dahinter folgen Brandenburg (10,32), Sachsen-Anhalt (9,27), das Saarland (8,25), Bremen (7,24), Nordrhein-Westfalen (7,20), Bayern (6,88), Hamburg (6,47), Thüringen (6,40), Schleswig-Holstein (6,09), Berlin (5,93), Sachsen (5,91), Rheinland-Pfalz (5,24), Hessen (4,77), Niedersachsen (4,14), Baden-Württemberg (3,85). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,34, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,52, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,56, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 2,45, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 9,88 und bei den Über-80-Jährigen bei 36,00 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

Starke Zunahme akuter Atemwegserkrankungen 

Während das RKI seit einiger Zeit sinkende Corona-Neuinfektionen verzeichnet, ist die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen in Deutschland im Vergleich zur Vorwoche stark gestiegen und liegt laut dem RKI-Wochenbericht mit ca. 7,0 Millionen über dem Bereich der vorpandemischen Jahre. Es ist mit weiter steigenden Zahlen in den kommenden Wochen zu rechnen, schreibt das Institut weiter.

red

Ludwigsburger Gesundheitsamt registriert 121 Corona-Neuinfektionen

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Donnerstagmittag in der Summe vorläufig 121 (Am Donnerstag vor einer Woche: 169) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 113,1. In der Vorwoche am Donnerstag lag der Wert bei 117,1. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 751. (Stand: 24.11.22 – 12 Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert wurde vom Gesundheitsamt mit 4,2 angegeben. Zuvor lag der Wert bei 4,1. (Stand: 23.11.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten steigt laut dem Gesundheitsamt um 4 auf 75. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 23.11.2022)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag) Stand: 23.11.22

Affalterbach ( 2.047 | 1 )
Asperg ( 5.433 | 2 )
Benningen am Neckar ( 2.446 | 5 )
Besigheim ( 5.628 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 19.221 | 17 )
Bönnigheim ( 3.542 | 2 )
Ditzingen ( 10.432 | 5 )
Eberdingen ( 2.665 | 1 )
Erdmannhausen ( 2.124 | 1 )
Erligheim ( 1.104 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 6.297 | 9 )
Freudental ( 1.133 | 2 )
Gemmrigheim ( 2.164 | 2 )
Gerlingen ( 7.348 | 1 )
Großbottwar ( 3.473 | 0 )
Hemmingen ( 3.399 | 1 )
Hessigheim ( 1.052 | 1 )
Ingersheim ( 2.559 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 2.883 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 8.078 | 11 )
Kornwestheim ( 14.261 | 2 )
Löchgau ( 2.386 | 1 )
Ludwigsburg ( 37.863 | 29 )
Marbach am Neckar ( 6.667 | 0 )
Markgröningen ( 5.215 | 4 )
Möglingen ( 4.693 | 2 )
Mundelsheim ( 1.400 | 1 )
Murr ( 2.637 | 0 )
Oberriexingen ( 1.174 | 1 )
Oberstenfeld ( 3.139 | 2 )
Pleidelsheim ( 2.544 | 0 )
Remseck am Neckar ( 11.320 | 8 )
Sachsenheim ( 7.231 | 7 )
Schwieberdingen ( 5.098 | 3 )
Sersheim ( 2.038 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 5.100 | 1 )
Tamm ( 4.656 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 12.223 | 22 )
Walheim ( 1.314 | 1 )

red

Wegen Lieferengpässen bei Medikamenten: Gesundheitsminister plant neues Gesetz

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will mit einem neuen Gesetz Lieferengpässe bei Wirkstoffen für Medikamente in den Griff zu bekommen. “Das Problem ist gravierend und hat sich zugespitzt”, sagte er dem ARD-Hauptstadtstudio. “Das kann nicht weiter akzeptiert werden.”

In Kürze wolle er mit einem Gesetzesvorschlag auf die Fraktionen zugehen. Das Vorhaben sei “eilbedürftig”, so Lauterbach. Seit Monaten klagen Hersteller, Apotheker und Ärzte über Engpässe bei wichtigen Arzneien.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) führt derzeit etwa 300 Meldungen zu Lieferengpässen auf. Für viele knappe Medikamente gibt es noch Alternativen, oft aber mit Wirkstoffen, die mehr Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Durch das bisherige Vergaberecht seien die Krankenkassen gezwungen, Medikamente und Wirkstoffe dort einzukaufen, wo sie am günstigsten sind, sagte der Gesundheitsminister.

In der Folge sind die Hersteller der Arzneien oft von einzelnen Wirkstoff-Lieferanten zum Beispiel aus China stark abhängig. Kommt es dort zu Produktions- und Lieferengpässen wegen Fertigungsproblemen, Verunreinigungen oder Produktionsstopps, fehlen hierzulande dringend benötigte Wirkstoffe. Lauterbach arbeitet nun an einem Gesetz, um die Krankenkassen zu verpflichten, auch bei Herstellern einzukaufen, die mit teureren Wirkstoffen produzieren.

“Die Lösung liegt in der Diversifizierung der Einkäufe.” Falle dann der Hersteller mit dem günstigsten Wirkstoff aus, könnten die Kassen bei Unternehmen aus anderen Ländern beziehen. “Dafür muss das Vergaberecht geändert werden”, so Lauterbach.

Der Minister ist überzeugt, durch das geplante Gesetz die Lage in den Griff zu bekommen. Er rechnet mit höheren Kosten, sagte aber: “Es kann nicht sein, dass wir versuchen, bei den Wirkstoffen zum Teil ein paar Cent zu sparen, riskieren dann aber dafür die Versorgung der Bevölkerung.” Engpässe gibt es in den Apotheken derzeit vor allem bei Fiebersäften für Kinder, Hustenmitteln, Blutdrucksenkern und Brustkrebsmedikamenten.

red

Mehr als RKI 38000 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 186,9

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 38.090 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 14,4 Prozent oder 4.784 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 177,9 auf heute 186,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 560.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 162.900 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 163 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 922 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 132 Todesfällen pro Tag (Vortag: 132).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 157.114. Insgesamt wurden bislang 36,32 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 6,02

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gestiegen. Das RKI meldete am Donnerstagmorgen zunächst 6,02 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Mittwoch ursprünglich: 5,67, Donnerstag letzter Woche ursprünglich 5,73). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Mecklenburg-Vorpommern (11,05). Dahinter folgen Brandenburg (9,42), Sachsen-Anhalt (8,76), Saarland (7,23), Nordrhein-Westfalen (6,96), Thüringen (6,78), Sachsen (6,78), Bayern (6,43), Schleswig-Holstein (5,75), Hamburg (5,72), Bremen (5,62), Berlin (5,52), Rheinland-Pfalz (5,14), Hessen (5,02), Baden-Württemberg (4,19) und Niedersachsen (3,94). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,16, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,54, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,56, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 2,40, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 9,74 und bei den Über-80-Jährigen bei 34,70 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

red

 

So hoch ist die aktuelle Corona-Inzidenz im Landkreis

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Mittwochmittag in der Summe vorläufig 169 (Am Mittwoch vor einer Woche: 145) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 111,1. In der Vorwoche am Mittwoch lag der Wert bei 115,3. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 751. (Stand: 23.11.22 – 12 Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert wurde vom Gesundheitsamt mit 4,1 angegeben. Zuvor lag der Wert bei 3,6. (Stand: 22.11.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten steigt laut dem Gesundheitsamt um 2 auf 71. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 21.11.2022)

Bestätigte Fälle nach Gemeinde ( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag) Stand: 22.11.22

Affalterbach ( 2.046 | 0 )
Asperg ( 5.431 | 2 )
Benningen am Neckar ( 2.441 | 1 )
Besigheim ( 5.623 | 6 )
Bietigheim-Bissingen ( 19.204 | 11 )
Bönnigheim ( 3.540 | 1 )
Ditzingen ( 10.427 | 10 )
Eberdingen ( 2.664 | 0 )
Erdmannhausen ( 2.123 | 3 )
Erligheim ( 1.103 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 6.288 | 4 )
Freudental ( 1.131 | 1 )
Gemmrigheim ( 2.162 | 0 )
Gerlingen ( 7.347 | 4 )
Großbottwar ( 3.473 | 6 )
Hemmingen ( 3.398 | 3 )
Hessigheim ( 1.051 | 1 )
Ingersheim ( 2.557 | 3 )
Kirchheim am Neckar ( 2.882 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 8.067 | 8 )
Kornwestheim ( 14.259 | 9 )
Löchgau ( 2.385 | 1 )
Ludwigsburg ( 37.834 | 15 )
Marbach am Neckar ( 6.667 | 8 )
Markgröningen ( 5.211 | 4 )
Möglingen ( 4.691 | 3 )
Mundelsheim ( 1.399 | 2 )
Murr ( 2.637 | 1 )
Oberriexingen ( 1.173 | 2 )
Oberstenfeld ( 3.137 | 0 )
Pleidelsheim ( 2.544 | 0 )
Remseck am Neckar ( 11.312 | 4 )
Sachsenheim ( 7.224 | 2 )
Schwieberdingen ( 5.095 | 4 )
Sersheim ( 2.036 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 5.099 | 6 )
Tamm ( 4.653 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 12.201 | 6 )
Walheim ( 1.313 | 0 )

red