So erkennt man Nieren-Erkrankungen

Nierenerkrankungen bleiben oft unerkannt, dabei sind zehn Prozent der westeuropäischen Bevölkerung davon betroffen, in Mittel- und Osteuropa sind es knapp acht Prozent. Nach Schätzungen einiger Experten könnten es in zehn Jahren bereits doppelt so viele Europäer sein.

Der Grund: Immer mehr Menschen leiden unter Bluthochdruck und Diabetes, den häufigsten Auslösern von Nierenerkrankungen. Seltener sind Infektionen oder eine genetische Vorbelastung verantwortlich. Das Magazin Reader’s Digest zeigt in seiner November-Ausgabe was man tun kann, um das Organ bestmöglich zu schützen.

Solange die Nieren funktionieren, filtern sie giftige Stoffwechselprodukte und überschüssiges Wasser aus dem Blut. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel aufgrund von Diabetes kann die Filterfunktion der Nieren beeinträchtigen und Bluthochdruck belastet die Arterien, welche die Organe umgeben.

„Wenn diese deshalb nicht richtig arbeiten, sammeln sich Stoffwechselabbauprodukte im Blut an“, erklärt Dr. Raymond Vanholder, Vorsitzender der Europäischen Allianz für Nierengesundheit. Am Ende drohen nicht nur Nierenversagen, sondern potenziell tödliche Krankheiten wie Herzinfarkt, Hirnschlag oder Krebs.

Experten raten Patienten mit erhöhtem Risiko – also Diabetikern, Bluthochdruckpatienten und Menschen, die familiär vorbelastet sind – zu jährlichen Vorsorgeuntersuchungen. Außerdem sollte man bei folgenden Symptomen einen Arzt aufsuchen: Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Blut im Urin, trockene und juckende Haut.

Abhängig von der Schwere des Leidens reicht es manchmal, wenn der Patient sein Befinden genau beobachtet oder sich salzarm ernährt, berichtet das Magazin. Ist eine medikamentöse Behandlung erforderlich, kommen oft ACE-Hemmer und AT1-Rezeptorblocker zum Einsatz. Beide senken den Blutdruck und verlangsamen oder verhindern eine weitere Schädigung der Nieren.

Rudolf Huber / glp

Umfrage: Manche Unternehmen wollen gesetzliche 3G-Pflicht fürs Büro

Berlin (dts) – Angesichts der sprunghaft ansteigenden Corona-Infektionszahlen fordern manche Unternehmen in Deutschland die Politik auf, auch für Büros und Produktionshallen eine gesetzliche 3G-Regel einzuführen. Das schreibt das „Handelsblatt“ (Montagausgabe) unter Berufung auf eine eigene Umfrage unter mehreren DAX-Konzernen und großen Familienunternehmen. Käme so eine gesetzliche Pflicht, hätten nur noch Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete Zugang zu Betrieben.

So zitiert die Zeitung etwa einen großen Versicherer: „Klare rechtliche Vorgaben des Gesetzgebers wären sehr hilfreich.“ Die Berücksichtigung der Impfungen beim Infektionsschutz dürften sich positiv auf das Infektionsgeschehen in der kalten Jahreszeit auswirken. Auch für einen bekannten Immobilienkonzern wäre 3G die „vorzugswürdige Lösung“, doch die rechtlichen Rahmenbedingungen erschwerten die Einführung.

Ein Autozulieferer plädiert für 3G im Büro als „konsequente Fortführung der öffentlichen Corona-Regelungen“. Ein Energiekonzern würde „die Einführung eines rechtlichen Rahmens für eine 3G-Regel begrüßen“. Erste Firmen haben bereits ohne eindeutige Gesetzesgrundlage 3G oder gar 2G für ihre Firmengebäude verhängt, um den betrieblichen Alltag wieder zu normalisieren.

Besonders weit geht laut „Handelsblatt“-Bericht Bayer: Manche Beschäftigte, etwa in Laboren oder Teilbereichen der Produktion, können unter freiwilliger Anwendung der 2G-Regel wieder ohne Abstand und Maske zusammenarbeiten oder Meetings in Präsenz durchführen. Das ist rechtlich erlaubt: Mitarbeiter können ihren Impfstatus dem Arbeitgeber auf freiwilliger Basis preisgeben. Andere Firmen haben 3G-Beschränkungen eingeführt: Bei SAP etwa habe seit Anfang Oktober nur noch Zutritt, wer geimpft, getestet oder genesen ist, schreibt das „Handelsblatt“.

 

 

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg am Freitag aus

Auf den Intensivstationen wird es eng. Wie überall spitzt sich auch im Landkreis Ludwigsburg die Lage in den Krankenhäusern erneut zu.

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 144 (Vortag: 192) Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 1 auf mindestens 533. Rund 31.060 (+ 39) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt zum Vortag weiter an und liegt bei 161,8 (Vortag: 157,6).

Nach Daten des Dashboards vom Landratsamt Ludwigsburg liegen insgesamt 16 (+1) Covid-19-Patienten im Klinikum Ludwigsburg, davon werden 5 invasiv auf der Intensivstation beatmet. (Stand: 29.10.2021)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 29.10.)

Affalterbach ( 222 | 0 )
Asperg ( 874 | 3 )
Benningen am Neckar ( 309 | 1 )
Besigheim ( 795 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.063 | 10 )
Bönnigheim ( 629 | 1 )
Ditzingen ( 1.520 | 3 )
Eberdingen ( 357 | 2 )
Erdmannhausen ( 228 | 2 )
Erligheim ( 172 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 734 | 6 )
Freudental ( 180 | 0 )
Gemmrigheim ( 318 | 1 )
Gerlingen ( 897 | 16 )
Großbottwar ( 439 | 1 )
Hemmingen ( 432 | 1 )
Hessigheim ( 88 | 2 )
Ingersheim ( 342 | 4 )
Kirchheim am Neckar ( 440 | 5 )
Korntal-Münchingen ( 1.129 | 5 )
Kornwestheim ( 2.477 | 9 )
Löchgau ( 332 | 2 )
Ludwigsburg ( 6.138 | 26 )
Marbach am Neckar ( 916 | 8 )
Markgröningen ( 908 | 2 )
Möglingen ( 837 | 0 )
Mundelsheim ( 161 | 0 )
Murr ( 368 | 7 )
Oberriexingen ( 145 | 0 )
Oberstenfeld ( 433 | 1 )
Pleidelsheim ( 392 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.530 | 3 )
Sachsenheim ( 1.272 | 0 )
Schwieberdingen ( 615 | 2 )
Sersheim ( 354 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 597 | 5 )
Tamm ( 547 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.778 | 13 )
Walheim ( 162 | 0 )

Und so sieht die Corona-Lage in Baden-Württemberg aus: (Stand: 29.10.21)

Am Freitag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 3.780 (Vortag: 3.930) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 15 weitere COVID-19-Todesfälle. Die durchschnittlich landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 181,2  (Vortag: 171,1)

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 29.10.2021, 16 Uhr insgesamt 258 (Vortag: 246) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 134 (Vortag:131) invasiv beatmet. Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 4,6 (Vortag: 4,3).

Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson & Johnson geimpft) beträgt 56,3 (Vortag: 50,6) / 100.000 Einwohner, gegenüber 411,1 (Vortag: 398,1) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 631.656 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.988 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt in Baden-Württemberg 181,2  pro 100.000 Einwohner.

red

RKI meldet am Freitag 24668 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 139,2

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 24.668 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 26 Prozent oder 5.096 Fälle mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 130,2 auf heute 139,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 205.700 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 55.400 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 121 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 615 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 88 Todesfällen pro Tag (Vortag: 87).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 95.606. Insgesamt wurden bislang 4,56 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

 

Die Auswirkungen der Zeitumstellung

Eine mickrige Stunde mit großer Wirkung: Wenn am kommenden Wochenende wegen der Zeitumstellung wieder an der Uhr gedreht wird, hat dies für immer mehr Deutsche negative Auswirkungen. Das hat eine forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse im Vergleich zu früheren Befragungen ergeben. Inzwischen ist bei jedem Zweiten das Schlafverhalten oder Wohlbefinden in den Tagen nach der Zeitumstellung gestört. In den Jahren 2016 und 2019 gaben nur 33 beziehungsweise 43 Prozent der Befragten an, deshalb unter Gereiztheit oder Schlafproblemen zu leiden.

Frauen und Familien mit kleinen Kindern sind besonders betroffen. So gibt mehr als ein Viertel der weiblichen Befragten an, wegen der Zeitumstellung tagsüber müde oder gereizt zu sein. Bei den Männern äußert dies nur jeder fünfte Umfrageteilnehmer. Wenn Kinder unter 12 Jahren im Haushalt leben, gehört sogar in etwa jeder dritten Familie miese Laune nach dem Uhrendreh zum Alltag.

Die beste Strategie gegen die Übellaunigkeit ist laut Umfrageteilnehmern Bewegung an der frischen Luft: 45 Prozent aller Befragten kommen auf diese Weise zu positiver Stimmung und einer geruhsamen Nacht. Eltern setzen hingegen vor allem darauf, die Schlafens- und Essenszeiten in den Tagen nach der Zeitumstellung langsam anzupassen (40 Prozent). Die Müdigkeit mit dem Konsum von koffeinhaltigen Getränken zu bekämpfen, ist inzwischen eine weniger verbreitete Methode. Während 2016 noch jeder Vierte nach einer Tasse Kaffee oder einem Energiegetränk griff, ist dies aktuell nur noch für 18 Prozent der Umfrageteilnehmer eine geeignete Möglichkeit, um wach zu bleiben. „Koffein putscht unser System nur kurzzeitig. Besser ist es, die Anpassung an die neue Zeit mit Entspannungstechniken, guter Schlafhygiene und häufigeren Erholungspausen zu beschleunigen – ohne tagsüber zu schlafen. So pendeln sich innere Uhr und Tagesablauf innerhalb weniger Tage wieder aufeinander ein“, sagt Dr. Sonja Hermeneit.

Eigentlich sollte die Zeitumstellung längst der Vergangenheit angehören, doch die EU-Pläne wurden aufgrund der Corona-Pandemie zurückgestellt. Die überwiegende Mehrheit der Befragten, die Probleme mit dem Zeitwechsel haben, erhoffen sich jedoch positive Auswirkungen durch eine Abschaffung.

Andreas Reiners / glp

Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg steigt weiter

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 192 (Vortag: 203) Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 532. Rund 31.021 (+ 51) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt zum Vortag weiter an und liegt bei 157,6 (Vortag: 152,1).

Nach Daten des Dashboards vom Landratsamt Ludwigsburg liegen insgesamt 15 Covid-19-Patienten im Klinikum Ludwigsburg, davon werden 4 invasiv auf der Intensivstation beatmet. (Stand: 28.10.2021)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 28.10.)

Affalterbach ( 222 | 0 )
Asperg ( 871 | 4 )
Benningen am Neckar ( 308 | 2 )
Besigheim ( 795 | 7 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.053 | 19 )
Bönnigheim ( 628 | 3 )
Ditzingen ( 1.517 | 5 )
Eberdingen ( 355 | 1 )
Erdmannhausen ( 226 | 0 )
Erligheim ( 172 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 728 | 7 )
Freudental ( 180 | 0 )
Gemmrigheim ( 317 | 0 )
Gerlingen ( 881 | 3 )
Großbottwar ( 438 | 1 )
Hemmingen ( 431 | 1 )
Hessigheim ( 86 | 1 )
Ingersheim ( 338 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 435 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 1.124 | 9 )
Kornwestheim ( 2.468 | 20 )
Löchgau ( 330 | 2 )
Ludwigsburg ( 6.112 | 47 )
Marbach am Neckar ( 908 | 8 )
Markgröningen ( 906 | 3 )
Möglingen ( 837 | 1 )
Mundelsheim ( 161 | 0 )
Murr ( 361 | 6 )
Oberriexingen ( 145 | 0 )
Oberstenfeld ( 432 | 0 )
Pleidelsheim ( 392 | 1 )
Remseck am Neckar ( 1.527 | 9 )
Sachsenheim ( 1.272 | 4 )
Schwieberdingen ( 613 | 0 )
Sersheim ( 352 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 592 | 4 )
Tamm ( 544 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.765 | 14 )
Walheim ( 162 | 0 )

Und so sieht die Corona-Lage in Baden-Württemberg aus: (Stand: 28.10.21)

Am Donnerstag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 3.930 (Vortag: 4.584) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 16 weitere COVID-19-Todesfälle. Die durchschnittlich landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 171,1  (Vortag: 161,3)

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 28.10.2021, 16 Uhr insgesamt 246 (Vortag: 242) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 131 (Vortag:139) invasiv beatmet. Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 4,3 (Vortag: 4,2).

Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson & Johnson geimpft) beträgt 50,6 (Vortag: 48,3) / 100.000 Einwohner, gegenüber 398,1 (Vortag: 367,1) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 627.876 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.973 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 171,1  pro 100.000 Einwohner.

red

Mehr als 28.000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 28.037 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 74 Prozent oder 11.960 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 118,0 auf heute 130,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 192.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 51.900 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 126 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 610 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 87 Todesfällen pro Tag (Vortag: 79).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 95.485. Insgesamt wurden bislang 4,53 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

 

Corona-Zahlen am Mittwoch: Inzidenzwert steigt deutlich

So sieht die Corona-Lage in Baden-Württemberg aus: (Stand: 27.10.21)

Am Mittwoch gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 4.584 (Vortag: 3.925) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 23 weitere COVID-19-Todesfälle. Die durchschnittlich landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 161,3  (Vortag: 148,4)

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 27.10.2021, 16 Uhr insgesamt 242 (Vortag: 234) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 139 (Vortag: 128) invasiv beatmet. Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 4,2 (Vortag: 3,9).

Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson & Johnson geimpft) beträgt 48,3 (Vortag: 46,2) / 100.000 Einwohner, gegenüber 367,1 (Vortag: 334,1) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 623.946 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.957 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 161,3  pro 100.000 Einwohner.

Und so sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg. Stand: 27.10.21

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 203 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 1 auf mindestens 532. Rund 30.969 (+ 58) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt zum Vortag deutlich und liegt bei 152,1 (Vortag: 141,1). (Stand: 27.10.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 27.10.)

Affalterbach ( 222 | 2 )
Asperg ( 867 | 5 )
Benningen am Neckar ( 306 | 1 )
Besigheim ( 788 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.034 | 24 )
Bönnigheim ( 625 | 3 )
Ditzingen ( 1.512 | 10 )
Eberdingen ( 354 | 0 )
Erdmannhausen ( 226 | 1 )
Erligheim ( 170 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 721 | 1 )
Freudental ( 180 | 0 )
Gemmrigheim ( 317 | 2 )
Gerlingen ( 878 | 3 )
Großbottwar ( 437 | 1 )
Hemmingen ( 430 | 4 )
Hessigheim ( 85 | 1 )
Ingersheim ( 337 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 432 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 1.115 | 6 )
Kornwestheim ( 2.448 | 21 )
Löchgau ( 328 | 4 )
Ludwigsburg ( 6.065 | 53 )
Marbach am Neckar ( 900 | 7 )
Markgröningen ( 903 | 5 )
Möglingen ( 836 | 2 )
Mundelsheim ( 161 | 0 )
Murr ( 355 | 2 )
Oberriexingen ( 145 | 1 )
Oberstenfeld ( 432 | 0 )
Pleidelsheim ( 391 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.518 | 5 )
Sachsenheim ( 1.268 | 4 )
Schwieberdingen ( 613 | 1 )
Sersheim ( 352 | 3 )
Steinheim an der Murr ( 588 | 1 )
Tamm ( 541 | 7 )
Vaihingen an der Enz ( 1.751 | 13 )
Walheim ( 162 | 0 )

red

RKI meldet 23.212 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 118,0

Berlin (dts) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen 23.212 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 36 Prozent oder 6.197 Fälle mehr als am Mittwochmorgen vor einer Woche, als 17.015 Neuinfektionen binnen eines Tages offiziell veröffentlicht worden waren. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von 113,0 auf 118,0 neue Fällen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Insgesamt geht das Institut derzeit von rund 174.000 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 41.500 mehr als vor einer Woche. Die Dunkelziffer ist unbekannt, nach Meinung unterschiedlicher Experten könnte sie doppelt oder bis zu sieben Mal so hoch sein. Außerdem meldete das RKI nun 114 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 551 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 79 Todesfällen pro Tag. Am Vortag lag dieser Wert bei durchschnittlich 76 Corona-Toten innerhalb der letzten sieben Tage. Auf den Intensivstationen wurden unterdessen am frühen Mittwochmorgen 1.700 Covid-19-Patienten intensiv behandelt.

Laborverband: Corona-Positivrate sprunghaft gestiegen

Berlin (dts) – Der Anteil der positiven Corona-Tests ist sprunghaft gestiegen. Nach Angaben des Laborverbandes ALM waren in der zurückliegenden Kalenderwoche 11,1 Prozent aller durchgeführten Tests positiv, in der Vorwoche waren es 8,4 Prozent. Insgesamt wurden innerhalb von sieben Tagen rund 848.000 PCR-Tests durchgeführt, sieben Prozent mehr als in der Vorwoche.

Nach Ansicht der Labore wird derzeit viel zu wenig getestet. „Überall wird derzeit gehustet, geröchelt und geniest, aber in den seltensten Fällen erfolgt eine fachärztliche SARS-CoV-2-Diagnostik“, sagte ALM-Vorstandsmitglied Wolf Kupatt am Dienstag. In in den kommenden Wochen erwarten die Labore einen erhöhten Bedarf an PCR-Untersuchungen, wofür sie sich „gut gerüstet“ sehen.

Dabei spiele nicht nur Corona eine Rolle, sondern auch Influenza und „weitere Erreger akuter fieberhafter Atemwegserkrankungen“, wie es hieß.