Warnung vor illegalen Diabetes-Teststreifen

Für Diabetiker sind regelmäßige Tests unverzichtbar und deshalb ständiger Begleiter im Alltag. Experten warnen jetzt allerdings vor den Gefahren illegal erworbener Produkte für den Diabetesbedarf.

Von der Krankenkasse bezahlte Teststreifen im Internet verkaufen, statt damit den eigenen Blutzucker zu messen? Das kommt immer häufiger vor, der Schwarzmarkt mit Diabetesbedarf im Internet boomt. Gut 4.000 Personen handeln derzeit illegal mit Sensoren – Tendenz steigend, so die Einschätzung von Professor Dr. Heiko Burchert, Ökonom am Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit der Fachhochschule Bielefeld, der seit zehn Jahren die Privatverkäufe im Netz beobachtet. Warum die Entwicklung so gefährlich ist, erklärt das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Der Schwarzmarkt für Diabetesprodukte im Internet ist nicht nur zum Schaden der Krankenkassen, sondern kann auch für die Gesundheit von Patienten fatale Folgen haben. Der Diabetologe Dr. Dietrich Tews aus Gelnhausen in Hessen rät, den Bedarf für die Diabetestherapie nur über vertrauenswürdige Quellen zu beziehen und kein Risiko einzugehen.

Blutzuckerstreifen müssen richtig gelagert und dürfen nicht verwendet werden, wenn das Haltbarkeitsdatum überschritten ist. „Stimmt die Qualität nicht, kann es zu falschen Blutzuckerwerten kommen. Das ist gefährlich“, so Tews.

Denn der Patient trifft aufgrund des Messwertes zum Beispiel die Entscheidung, wie viel Insulin er sich spritzt. Stimmt die Dosis nicht, kann das fatale Folgen haben und etwa zu Stoffwechselentgleisungen wie Unterzuckerungen führen.

Ralf Loweg / glp

Hoffnung auf erste Impfungen im Dezember 2020

Lichtblick in der Corona-Krise: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet noch 2020 mit ersten Impfungen gegen das Coronavirus.

„Es gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung für einen Impfstoff in Europa geben wird. Dann können wir mit den Impfungen sofort loslegen“, sagte der Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er habe die Länder gebeten, dass die Impfzentren Mitte Dezember einsatzbereit sein sollen. Das scheine zu klappen.

Der Gesundheitsminister zeigte sich zudem optimistisch, dass es nicht bis Ende 2021 dauern werde, bis alle Bevölkerungsgruppen durchgeimpft sind. So benötige man für viele der voraussichtlichen Impfstoffe keine tiefe Kühlung. Sie könnten in normalen Arztpraxen gegeben werden. „Und dann geht es schnell: Vergessen wir nicht, dass jährlich in wenigen Wochen bis zu 20 Millionen Menschen gegen Grippe geimpft werden“, so Spahn.

Der Politiker kündigte den Aufbau einer Online-Plattform über die erreichten Impfquoten an, differenziert nach Alter und Regionen. „Insbesondere dann, wenn wir bei den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen eine hohe Impfquote erreicht haben, werden wir die Beschränkungen schrittweise lockern können.“

Laut Spahn hat sich die Bundesregierung über die EU-Kommission oder bilaterale Verträge und Optionen inzwischen mehr als 300 Millionen Impfdosen für Deutschland gesichert. „Auch bei zwei Dosen pro Impfung hätten wir dann genug für die eigene Bevölkerung und könnten mit anderen Ländern teilen.“ Der Minister kündigte an, dass sich Deutschland auch Impfdosen beim Dessauer Impfhersteller IDT sichern werde.

Ralf Loweg / glp

RKI meldet am Montag 10.864 Corona-Neuinfizierte – Im Vergleich zur Vorwoche fast unverändert

Viele Bereiche im öffentlichen Leben sind bis Ende November von erheblichen Einschränkungen betroffen um die Corona-Pandemie einzudämmen:

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Montagmorgen +10.864 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche blieb die Zahl der Neuinfektionen praktisch unverändert. Damals waren 10.824 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 15.741 Fälle. Erfahrungsgemäß fallen jedoch die Zahlen am Wochenende niedriger aus, da nicht alle Gesundheitsämter am Wochenende ihre Daten rechtzeitig übermitteln. (Stand: 23.11.)

Am vergangenen Freitag wurde mit 23.648 Neuinfizierten, der höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die jetzigen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. (Stand: 23.11)  

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 929.133 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 14.112. Das sind 90 mehr als am Vortag. Rund 618.800 (+15.000) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 23.11)

red

Maskenpflicht im Unterricht ? Das denken deutsche Eltern

Wegen der Corona-Pandemie sind immer mehr Schulen und Klassen von Schließungen betroffen. Sollen die Schulen trotz weiter steigender Corona-Infektionszahlen wie bisher geöffnet bleiben? Diese Frage wird Bundeskanzlerin Angela Merkel kommende Woche mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer klären. Die bislang getroffenen Maßnahmen zum Infektionsschutz an den Schulen gehen manchen Experten und Politikern nicht weit genug. Und fühlen sich Eltern durch die Schulen gut informiert? Mehr als die Hälfte der Eltern hält die bisher getroffenen Corona-Maßnahmen für gerade richtig, ein Drittel der Eltern wünscht sich strengere Maßnahmen, so eine  deutschlandweite Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ unter Eltern von Grundschülern und von Schülern weiterführender Schulen.

Noch mehr für die Sicherheit der Kinder tun

Zwar hält mehr als die Hälfte der Eltern die bisher getroffenen Corona-Maßnahmen für gerade richtig, so die Umfrage. Allerdings finden viele Eltern auch, dass die Maßnahmen nicht weit genug gehen. Das sind zum Beispiel Maßnahmen wie die Maskenpflicht auf dem Schulgelände und im Unterricht der Verzicht auf Schulausflüge, Lüften, versetzte Pausen und Unterrichtsausfall wie Schwimmen, Sport oder Musik. Nach Meinung je eines Drittels (29 Prozent bei den Eltern von Grundschülern, 33 Prozent bei Eltern von Schülern an weiterführenden Schulen) sollten die Schulen noch mehr für die Sicherheit der Kinder tun. Vor allem in Berlin (49 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (43 Prozent) wünschen sich das die Eltern von Grundschulkindern, in Bremen 53 Prozent der Eltern von Kindern in den Klassen 5 bis 7. Hingegen hält im bundesweiten Durchschnitt jeder Siebte die Maßnahmen für übertrieben – die meisten davon in Thüringen (40 Prozent der Grundschuleltern, 29 Prozent bei Eltern von Schülern weiterführender Schulen). (siehe Grafik unten)

Lückenhafter Informationsstand um Lehr- und Lernkonzepte

Noch nicht ideal läuft nach Meinung der Eltern die Informationsstragie der Schulen rund um das Thema Corona. Zwar fühlen sich rund 60 Prozent der Eltern ausreichend über aktuelle Hygienekonzepte informiert, über einzelne Regelungen – etwa wenn ein Kind mögliche Symptome einer Covid-19-Infektion oder Symptome anderer Krankheiten zeigt – weiß allerdings nur die Hälfte der Befragten Bescheid. Auch die erforderlichen Maßnahmen bei einer Corona-Infektion des Kindes kennen viele Eltern nicht. Lückenhaft ist auch das Wissen um Lehr- und Lernkonzepte im Falle einer Schulschließung: An Grundschulen wissen 38 Prozent der Eltern, was dann auf sie zukommt, an den weiterführenden Schulen geben 43 Prozent der Eltern an, gut oder sehr gut informiert zu sein.

red

Corona-Umfrage: Viele haben Angst an Weihnachten alleine zu sein

Die Corona-Pandemie hat Deutschland und die Welt fest im Griff und stellt das Leben der meisten Menschen völlig auf den Kopf – auch in der Weihnachtszeit: Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse führt die Krise zu einem veränderten Stressempfinden rund um die Feiertage. Während sich weniger Druck durch volle Innenstädte und den Anspruch an ein perfektes Fest aufbaut, steht nun die Angst vor dem Krankwerden ganz oben auf der Stress-Skala: Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) belastet die Sorge, dass ein Familienmitglied die Feiertage im Bett oder gar im Krankenhaus verbringen muss – sei es wegen Corona oder einem anderen Leiden. Psychisch belastend ist für viele außerdem die Angst vor der Einsamkeit an Weihnachten: 41 Prozent befürchten, das Fest wegen der Pandemie im kleineren Kreis oder gar allein feiern zu müssen. Jeden Vierten belastet wiederum die Sorge, über die Feiertage möglicherweise nicht verreisen zu können (23 Prozent).

Und die Weihnachtseinkäufe? Jeder Fünfte fühlt sich unter Druck gesetzt, diese trotz Ansteckungsgefahr in den Geschäften erledigen zu müssen. Nur 16 Prozent der Befragten plagt hingegen der Gedanke an Streit unterm Tannenbaum und nur 15 Prozent befürchten, Freunde und Verwandte mit den eigenen Geschenken zu enttäuschen. In der Krise stehen eben ganz klar die Angst vor dem Krankwerden und dem Alleinsein an den Feiertagen im Fokus.

Einer der sonst größten Aufreger in der Adventszeit – die Flut an Weihnachtswünschen über soziale Netzwerke – belastet in diesem Jahr nur 15 Prozent der Befragten. Nicht verwunderlich, denn digitale Kommunikation ist derzeit häufig die einzige Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben. Noch vor zwei Jahren fühlte sich indes rund jeder Vierte von digitalen Weihnachtswünschen, Bildern und Videos, die über WhatsApp & Co. geteilt werden, gestresst. Um dies zu vermeiden, wollten ebenso viele Befragte künftig in der Adventszeit digital entschleunigen. Seit Corona dürfte dies nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, denn ohne Messanger und Videotelefonie läuft derzeit nichts. Ebenfalls weniger wichtig sind in der Krise die Essensplanung für die Feiertage sowie der Anspruch an ein perfektes Fest. In Corona-Zeiten fühlen sich dadurch nur noch jeweils zehn Prozent der Befragten unter Druck gesetzt. 2018 waren es hingegen je 17 Prozent.

Die Hälfte rechnet nicht mit Silvesterparty

Nicht nur Weihnachten, sondern auch der Jahreswechsel wird wohl in diesem Jahr weniger gesellig ausfallen. Stimmungskiller Nummer eins ist die Befürchtung, wegen Corona auf das gemeinsame Anstoßen mit Verwandten und Freunden verzichten zu müssen. Das geben 56 Prozent der Befragten an. Knapp die Hälfte sieht darüber hinaus keine Chance für eine große Silvesterparty. Jeder Zweite glaubt deshalb auch, dass Silvester in diesem Jahr weniger turbulent und etwas entspannter sein wird als sonst. Knapp die andere Hälfte (44 Prozent) vermutet allerdings genau das Gegenteil, denn auch mit Blick auf den Jahreswechsel dürften sich die Stressfaktoren durch die Pandemie verlagern: Anstelle von Planungs- und Partystress dürfte nun die Angst vor dem Virus und der damit verbundenen Einschränkungen im Fokus stehen.

Unabhängig von politischen Entscheidungen rät die KKH, die persönlichen Kontakte auch zu Weihnachten und Silvester auf ein Minimum zu reduzieren und sich stattdessen beispielsweise per Telefon oder Videochat auszutauschen. Denn laut Virologen können große Weihnachts- und Silvestertreffen nicht nur, wie in der Vergangenheit, für eine stärkere Ausbreitung der Grippe sorgen, sondern auch die Corona-Fälle in die Höhe treiben.

red

Diagnose Reizdarm-Syndrom

Mit diesem wenig erfreulichen Thema wird der TV-Zuschauer zwangsweise vor beinahe jeder Tagesschau konfrontiert: Reizdarm-Syndrom! Und diese Diagnose erhalten auch rund acht Millionen Betroffene in Deutschland von ihrem Arzt.

Viele davon leiden stark unter Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall oder Blähungen und einem Verlust an Lebensqualität. Meist ist die Ernährung die Ursache der Beschwerden. „Die Ernährungstherapie wird oft vernachlässigt. Dabei profitieren zahlreiche Betroffene davon viel mehr als von Medikamenten“, so Professor Jost Langhorst, Leiter der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde in Bamberg.

In Eigenregie lasse sich schon viel erreichen, zum Beispiel über ein Tagebuch, heißt es im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Dort wird eine Zeit lang genau festgehalten, was man den Tag über zu sich nimmt und wann Bauchbeschwerden auftreten.

Auf diese Weise kommen Betroffene oft selbst dahinter, was sie eventuell nicht vertragen. In einem weiteren Schritt können sie Lebensmittel vom Speiseplan streichen und beobachten, ob sich die Symptome bessern. Die neue Leitlinie zur Therapie von Reizdarm rät explizit, die Umstellung auf eine weizen- beziehungsweise glutenfreie Kost auszuprobieren.

Außerdem wird empfohlen, laktosehaltige Milchprodukte und viele Obst- und Gemüsesorten – darunter Äpfel, Birnen, Erbsen und Blumenkohl – wegzulassen. Der Grund: Sie sind reich an Substanzen, die vom Dünndarm kaum oder gar nicht in den Blutkreislauf überführt werden und deshalb im Darm vergären.

Gastroenterologe Langhorst empfiehlt, die Veränderungen des Speiseplans in Begleitung eines Ernährungsmediziners oder -beraters durchzuführen. „Es erfordert Detektivarbeit, herauszufinden, was jemand nicht verträgt“, sagt er. Ziel ist es, schrittweise und kontrolliert wieder eine normale Kost aufzunehmen und nur das wegzulassen, was man nicht verträgt.

Rudolf Huber / glp

Fast unverändert: RKI meldet rund 23.000 Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Viele Bereiche im öffentlichen Leben in Deutschland sind bis Ende November von erheblichen Einschränkungen betroffen um die Corona-Pandemie einzudämmen:

+ 22.964 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Samstagmorgen. Gestern wurden 23.648 Fälle gemeldet, der bis dato höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie. Im Vergleich zum Samstag vor einer Woche blieb die Zahl der Neuinfektionen fast unverändert. Damals waren 22.461 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. (21.11.)

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 902.528 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 13.884. Das sind 254 mehr als am Vortag. Rund 593.100 (+14.000) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 21.11)

red

Neuer Höchstwert: RKI meldet 23.648 Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Viele Bereiche im öffentlichen Leben in Deutschland sind bis Ende November von erheblichen Einschränkungen betroffen um die Corona-Pandemie einzudämmen:

+23.648 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Freitagmorgen. Seit Beginn der Pandemie wurden noch nie so viele Neuinfizierte registriert. Im Vergleich zum Freitag vor einer Woche stieg die Zahl der Neuinfektionen um rund 100. Damals waren 23.542 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern wurden 22.609 Fälle registriert. (20.11.)

Am vergangenen Freitag wurde mit 23.542 Neuinfizierten, der bis dato höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die jetzigen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. (Stand: 20.11)  

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 879.564 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 13.630. Das sind 260 mehr als am Vortag. Rund 579.100 (+16.400) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 20.11)

red

80 Prozent der Deutschen sind gestresst

Stress ist weit verbreitet, in Corona-Zeiten deutlich im Aufwind und im schlimmsten Fall akut gesundheits- und existenzgefährdend. Das Schlimme daran: Stress ist deutschlandweit fast schon der Normalfall.

So litten 80 Prozent der Bundesbürger in den vergangenen Monaten unter Stress. „Besonders betroffen sind Berufstätige aus der Gesundheitsbranche und der Pflege“, heißt es in der aktuellen Stress-Statistik der Swiss Life. In diesem Bereich haben 91 Prozent der Befragten in den vergangenen Monaten Stress verspürt, ein Drittel davon (31 Prozent) seit und wegen Corona sogar deutlich häufiger. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede sind deutlich: Frauen fühlen sich deutlich häufiger gestresst als Männer (84 zu 76 Prozent).

Im Beruf nennen die erwerbstätigen Befragten neben Zeitdruck (55 Prozent) die große Aufgabenmenge (47 Prozent) und eine unangenehme Arbeitsatmosphäre (35 Prozent) als Stress-Auslöser.

„Stress und psychische Belastungen sind die Hauptursache, warum Menschen berufsunfähig werden“, sagt Stefan Holzer, Mitglied der Geschäftsleistung von Swiss Life Deutschland. „Stresssymptome sollten deshalb ernst genommen werden, um die eigene Gesundheit sowie die finanzielle Unabhängigkeit nicht aufs Spiel zu setzen.“

Rudolf Huber / glp

RKI meldet 22.609 Corona-Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Viele Bereiche im öffentlichen Leben in Deutschland sind bis Ende November von erheblichen Einschränkungen betroffen um die Corona-Pandemie einzudämmen:

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter an das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen +22.609 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche stieg die Zahl der Neuinfektionen um rund 800. Damals waren 21.866 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern wurden 17.516 Fälle registriert. (19.11.)

Am vergangenen Freitag wurde mit 23.542 Neuinfizierten, der höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die jetzigen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. (Stand: 19.11)  

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 855.916 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 13.370. Das sind 251 mehr als am Vortag. Rund 562.700 (+16.200) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 19.11)

red